Ein Spielmodell an Alter und Entwicklung anpassen - Fußballtraining
Einleitung
Lernziel: Du entwickelst als Leitung oder Mitglied eines Trainerteams eine gemeinsame, veränderbare Spielidee für eine Fußballschule. Du übersetzt dasselbe Spielproblem – Wie kommen wir unter Gegnerdruck vom Ballbesitz zu einer freien Anschlussaktion? – in lernwirksame Aufgaben für U8–U11, U12–U15 und ältere leistungsorientierte Gruppen. Entscheidend ist nicht, dass alle dieselbe Formation kopieren, sondern dass Kinder und Jugendliche erkennen, entscheiden, handeln, scheitern und neue Lösungen erproben dürfen. Alle Fallpersonen und Beobachtungen in diesem Kurs sind erfunden.

Bild: W.carter / Ann-Sophie Qvarnström, CC BY 4.0, Commons-Dateiseite und Rechte im OER-Abschnitt. Lernauftrag: Suche im Bild mögliche Anzeichen aktiver Beteiligung und notiere, was ein Foto gerade NICHT über Lernfortschritt beweist.
Die DFB-Trainingsphilosophie Deutschland betont Freude, Intensität und Wiederholung in kleinen Spielformen. Diese Grundidee dient als fachliche Quelle, nicht als Gütesiegel für diesen eigenständig entwickelten Kurs. Die folgenden Zahlen für Personen, Feldmaße, Zeit, Pausen und Belastung sind anpassbare Lehrmodelle, keine normativen Vorgaben. Entwicklungsstand, Gruppenzusammensetzung, Wetter, Platzqualität, Betreuung und Belastungsverträglichkeit haben Vorrang vor einer Alterszahl. Der Kurs ersetzt keine Trainerqualifikation, Aufsicht oder Prüfung der örtlichen Wettkampfregeln.
Spielproblem, Spielprinzip und Entwicklungsaufgabe
Begriffe sauber unterscheiden
Ein Spielmodell beschreibt wiederkehrende gemeinsame Absichten und Entscheidungen für verschiedene Spielphasen: Ballbesitz, Ballverlust, Ballgewinn und Spiel gegen den Ball. Ein Prinzip bietet Orientierung, aber keinen automatischen Passweg: etwa „Öffne nach Ballgewinn einen anspielbaren Raum“ oder „Sichere hinter einer Vorwärtsaktion den möglichen Ballverlust ab“. Eine Regel der Spielform ist eine bewusst veränderbare Lernhilfe, etwa zwei kleine Angriffsziele; sie ist keine Wettkampfregel. Eine Formation verteilt Ausgangspositionen und kann sich situativ verändern. Gerade in jungen Jahrgängen sind starre Rollen und frühe Spezialisierung keine notwendige Voraussetzung für gutes Lernen.
Die Grundfrage wird zu einer Handlungsfolge: Wahrnehmen – Wo sind Ball, Mitspielende, Gegenspielende und freie Tore? Entscheiden – Dribbling, Pass, Richtungswechsel oder Ball sichern? Ausführen – technisch passend und mit veränderbarem Tempo handeln. Prüfen – Hat der Plan gegen eine aktive Gegenmaßnahme funktioniert? Eine gute Entscheidung kann trotz misslungener Ausführung sinnvoll gewesen sein; ein Tor kann trotz schlechter Entscheidung zufällig fallen. Beobachte deshalb nicht nur Ergebnisse.

Bild: Mepereshka, CC BY-SA 4.0; Nachweis im OER-Abschnitt. Lernauftrag: Entwickle eine Organisationsänderung, durch die Wartezeiten verringert werden, ohne die Betreuung zu überfordern.
Dasselbe Problem in drei Entwicklungsfenstern
| Altersfenster (Orientierung) | Vordringliche Erfahrung | Spielentscheidung | Bewusste Trainerfrage | Häufiger Fehler und Alternative |
|---|---|---|---|---|
| U8–U11 | Viele eigene Ballaktionen, verschiedene Wege, Mut zum Versuch | Dribbeln, passen oder um das Hindernis herumspielen | „Welches Tor war gerade frei?“ | Lange Taktikvorträge; alternativ kurze Fragen im Spiel und Rollentausch |
| U12–U15 | Mitspielende koordinieren, Raum und Gegnerverhalten lesen | Dreiecke bilden, verlagern, nach Ballverlust reagieren | „Was änderte der Gegner, als ihr die Mitte gesucht habt?“ | Fixe Muster ohne Gegner; alternativ Gegenseite aktiv schließen lassen |
| Ältere Gruppen | Prinzipien unter Zeitdruck gegnerspezifisch verbinden | Locken, verlagern, Tiefgang und Absicherung abstimmen | „Wie sichern wir bei riskantem Pass den Gegenangriff?“ | Angriff ohne Restverteidigung; alternativ Absicherungsrollen im Spiel rotieren |
Das Modell ordnet Lernanforderungen, nicht Kindern unveränderliche Fähigkeiten zu. Eine spielerfahrene U10-Gruppe kann komplexer entscheiden als eine neu zusammengesetzte U13-Gruppe. Differenziere über Raum, Gleichzahl/Überzahl, Gegnerdruck, verständliche Sprache und Entscheidungszeit, nicht über Etiketten wie „talentiert“ oder „schwach“.
Video: DFB (Verband), „Trainingsphilosophie Deutschland: Tipps für Spielformate bis zur D-Jugend“, 26.05.2025; YouTube-Standardnutzung, keine freie Videolizenz behauptet. Lernauftrag: Notiere zwei Argumente für kleine Spielformen und eine Frage, die bei einer älteren Gruppe anders beantwortet werden muss.
U8–U11: Freie Wege sehen und ausprobieren
Spielform A: Zwei Wege zum Tor
Ziel und Niveau: U8–U11, besonders Einstieg und heterogene Gruppen; ein freies Ziel erkennen, Ball führen oder sinnvoll abspielen, Beteiligung für alle ermöglichen. Organisation: Als veränderbares Lehrmodell beispielsweise zwei Felder von je etwa 18 × 22 m, pro Feld 3 gegen 3, je zwei kleine sicher befestigte Tore an jeder Grundlinie, Bälle direkt an den Seiten, begleitende Erwachsene mit freier Sicht. Bei 12 Aktiven lassen sich zwei parallele Felder bilden. Feld, Anzahl und Zeit werden nach Können und Sicherheit angepasst.
Ablauf: Drei bis fünf Minuten frei spielen; Tor auf eines der zwei gegnerischen Ziele zählt. Nach Ausball sofort mit einem Ball von außen weiterspielen, wenn die örtlichen Trainingsregeln klar und sicher vereinbart sind. Alle wechseln Angriffs- und Sicherungsaufgaben, keine festen Verteidiger- oder Stürmerrollen. Ein kurzer Stopp greift nur eine Situation auf: „Du siehst zwei Wege – welcher ist frei?“ Danach sofort zurück ins freie Spiel. Mehrere kurze Durchgänge mit bedarfsorientierten Pausen statt Maximalbelastung.
Coachingfragen: „Was konntest du vor dem Dribbling sehen?“, „Kannst du erst den Gegner locken und dann das andere Tor anspielen?“, „Was hilft dir, wenn der Passweg zu ist?“ Variation: Erleichtern durch breiteres Feld oder kurzzeitiges 3 gegen 2; erschweren durch geschicktere Gegner, nicht durch künstliche hektische Zeitlimits. Beobachtbar: jedes Kind versucht mehrere eigene Aktionen, erkennt freie Tore, wechselt Lösungen nach gegnerischem Verschieben und beteiligt sich nach Ballverlust wieder. Grenzen: Bei Überforderung Tore deutlicher markieren und Regeln vereinfachen; bei unsicheren Minitoren nicht spielen. Keine Kinder auf feste Außen- oder Innenpositionen beschränken.

Bild: W.carter / Ann-Sophie Qvarnström, CC BY 4.0; Commons-Nachweis unten. Lernauftrag: Formuliere eine kindgerechte Beobachtungsfrage, ohne Personen auf dem Foto zu bewerten.
Eigene Taktikskizze A: Gegner locken, anderes Ziel wählen
Legende: A = angreifendes Kind, V = verteidigendes Kind, B = Ball, T = kleines Tor; Pfeile sind mögliche Entscheidungen, keine Laufpflicht. Die Tabelle ist eine eigenständige didaktische Skizze, kein maßstabsgetreues Feld.
| T links | Freier Korridor ↑ | T rechts |
| V verschiebt nach links ← | A ohne Ball bietet sich an ↗ | freie Torseite |
| A mit B lockt links ↖ | Pass oder Dribbling wechseln → | A unterstützt |
Aktive Gegenmaßnahme: Die verteidigenden Kinder tauschen das Zustellen der Tore. Plan B: Ball sichern, zurückdrehen oder selbst über die andere Seite dribbeln. Einfache Absicherung: Nach Ballverlust orientieren sich alle sofort neu und dürfen den Ball zurückgewinnen; keine starre Restverteidigerrolle. Transfer: Zum Schluss freie Partie ohne Zusatzpunkte; beobachte, ob ein Kind freiwillig den offenen Weg erkennt.
U12–U15: Gemeinsam Vorteile schaffen und Gegenwehr lösen
Spielform B: Überzahl erkennen, Gleichzahl bewältigen
Ziel und Niveau: U12–U15, vom Einsteigerteam bis zum leistungsorientierten Jugendtraining; Dreiecke, Vororientierung, Passfenster, Anschlusshandlung und Umschalten verbinden. Organisation: Anpassbares Lehrmodell auf ungefähr 25 × 32 m, zunächst 4 gegen 3 auf zwei Tore, nach wenigen Durchgängen 4 gegen 4; bei größerem Kader zwei parallele Felder. Mehrere Bälle bereithalten und freie, gleichberechtigte Rotation vereinbaren. Ablauf: Ball startet an einer Grundlinie. Angreifende erkennen die freie Person, die Verteidigenden dürfen Passwege bewusst schließen und auf Ballgewinn kontern. Im zweiten Abschnitt wird die Überzahl aufgehoben. Nach Abschluss oder Ballverlust startet das Spiel neu; etwa vier Minuten pro Abschnitt sind nur ein veränderbarer Organisationsvorschlag.
Coachingfragen: „Wann macht ein dritter Spieler einen Passweg frei?“, „Woran erkennst du, dass der Gegner den Innenraum schließt?“, „Wie verändert sich euer Winkel, wenn Druck entsteht?“ Variationen: Leichter: mehr Breite oder neutrales Anspiel; anspruchsvoller: Gleichzahl und aktiv variierendes Pressing. Beobachtbar: Spielerinnen und Spieler schauen vor Ballannahme, schaffen diagonale Passlinien, wechseln bei zugestellter Mitte die Angriffsseite und reagieren auf Ballverlust. Grenzen: 4 gegen 3 darf kein dauerhaftes Abstellen einer Gruppe als bloße Gegnerkulisse werden; Aufgabenschwierigkeit nicht über starre Zahlengrenzen erzwingen.

Bild: Ak689, CC BY-SA 4.0; Commons-Nachweis unten. Lernauftrag: Was müsste man in einer realen Spielsequenz zusätzlich sehen, um Vororientierung nachzuweisen?
Eigene Taktikskizze B: Aus dem Druck verlagern
| Gegner verengt links | Mitte wird geschlossen | rechter Flügel frei |
| V + V drücken ← | V deckt Innenpass | A läuft in freien Raum ↑ |
| A mit B | A als Rückpassoption ↙ | A als breiter Anspielpunkt ↗ |
| Erste Option: durchspielen, falls frei | Gegenmaßnahme: Gegner schließt Passfenster | Plan B: Rückpass → Verlagerung → neuer Angriff |
Restverteidigung altersgerecht: Wer gerade nicht direkt angreift, hält sich so anspielbar und reaktionsbereit, dass ein Ballverlust nicht zum ungehinderten Konter wird. Dies ist eine situative Aufgabe für alle, keine frühe Festlegung auf Positionen. Bei freien Spielen prüfen, ob die Gruppe nach Verlagerung auch hinter dem Ball verbunden bleibt.

Datei: Driolar, CC BY-SA 3.0, Commons-Dateiseite unten. Lernauftrag: Lies die historische Darstellung kritisch und zeichne eine Gegenmaßnahme ein; die Abbildung ist weder ein aktueller Regelbeleg noch eine verpflichtende Formation.
Ältere Gruppen: Gegneranpassung, Plan B und Restverteidigung
Spielform C: Aufbau gegen zwei Pressingideen
Ziel und Niveau: U16 aufwärts, leistungsorientierte Jugendliche und Erwachsene; Pressingauslöser erkennen, Gegner locken, dritte Person finden und Konterräume sichern. Organisation: Veränderbares Lehrmodell mit 5 gegen 5 plus zwei neutralen Anspielenden in etwa 36 × 45 m auf zwei sicher befestigte Tore; alternativ kleinere Zahlen bei kleinerem Kader. Für die Gruppe mit Ball stehen temporär zusätzliche Passoptionen bereit. Die verteidigende Gruppe entscheidet selbst zwischen hohem Anlaufen und Mittelfeldblock. Intensität, Wiederholungen und Pausen werden situativ gesteuert, nicht als pauschaler Maximalwert festgelegt.
Ablauf: Angriff beginnt im ersten Drittel; die verteidigende Gruppe zeigt im Wechsel und für die Angreifenden nicht vorab sichtbar zwei aktive Verhaltensweisen: ballnah hoch pressen oder Passwege im Zentrum verdichten. Angreifende wählen flachen Durchbruch, Seitenwechsel oder bewusste Sicherung. Nach Ballverlust darf der Gegner sofort auf das andere Tor kontern. Drei bis vier Minuten pro Runde dienen nur der Veranschaulichung; nach jeder Runde selbständig Belastung und Qualität prüfen.
Coachingfragen: „Welches erste Signal hat die Pressingabsicht verraten?“, „Wer öffnet den dritten Pass?“, „Wo stehen wir, wenn unser riskanter Tiefenpass abgefangen wird?“, „Was ist Plan B nach zwei misslungenen Durchbrüchen?“ Variationen: Erleichtern mit größerem Korridor oder zusätzlicher Anspielperson; erschweren durch wechselnde Pressinghöhe oder Gleichzahl. Beobachtbar: erkennbare Vororientierung, angemessene Tempowahl, mindestens zwei unterschiedliche Anschlusslösungen, aktive Kommunikation und unmittelbarer Schutz des Zentrums bei Ballverlust. Grenzen: Keine absolute Formation oder identische Pressingintensität für alle; bei sinkender Ausführungsqualität, Erschöpfungszeichen oder unsicherem Platz anpassen beziehungsweise unterbrechen.

Bild: Samson Ssemakadde, CC0 1.0; Commons-Nachweis unten. Lernauftrag: Entwickle zwei gegensätzliche Regeln, die Entscheidungsdruck erhöhen beziehungsweise mindern.
Eigene Taktikskizze C: Riskanter Angriff mit Rückversicherung
| Gegnerisches Tor ↑ | Tiefenlauf A ↑ | V schließt Zentrum |
| A am Ball → Tiefenpass | A sichert zweiten Ball | V lauert auf Konter |
| A hinter Ball = Sicherung 1 | Zentrum = Sicherung 2 | ballferne Seite = Rückzugslinie |
| Wenn Pass gelingt: nachrücken | Wenn Pass misslingt: Passweg zum Tor schließen | Plan B: Ball halten und Angriff neu staffeln |
Aktive Gegenmaßnahmen: Der Gegner schließt die Passlinie, stellt eine Falle an der Außenlinie oder kontert durch die Mitte. Entscheidungsregel: Bei offenem zentralem Konterweg vor dem Tiefenpass die eigene Absicherung verbessern; bei geschlossener Mitte freie Außenspur nutzen. Die notwendige Anzahl sichernder Spielender entsteht aus Ballort, Gegner, Geschwindigkeit und Raum, nicht aus einer universell richtigen Systemzahl. Übertrage das Prinzip auch auf Gegenpressing, geordneten Rückzug und den bewussten Verzicht auf einen riskanten Pass.
Video: Bayerischer Fußball-Verband e. V., „Trainingsphilosophie Deutschland: Das steckt dahinter!“, 22.02.2024; öffentliches YouTube-Video unter Plattformbedingungen, keine CC-Lizenz behauptet. Lernauftrag: Trenne Aussagen zu allen Altersstufen von Anforderungen, die ausdrücklich leistungsorientierten älteren Gruppen vorbehalten bleiben.

Grafik: Henrbjor, CC BY-SA 3.0; Commons-Nachweis unten. Lernauftrag: Markiere gedanklich eine mögliche Konterspur und begründe die Absicherung mit einer gegnerischen Aktion.
Coaching, Sicherheit, Reflexion und Transfer
Beobachten statt nur korrigieren
Ein Beobachtungsbogen trennt Angebot, Entscheidung, Ausführung und Wirkung. Stelle vor einem Durchgang ein Lernziel heraus und erfasse in einem kurzen Zeitfenster wenige sichtbare Handlungen. Zähle etwa freiwillige Richtungswechsel, brauchbare Anspielwinkel, aktive Ballrückeroberungsversuche und Momente, in denen eine Alternative gegen zugestellte Wege gewählt wird. Die reine Torzahl oder Ballbesitzquote ist kein ausreichender Kompetenznachweis. Frage nach: „Was hast du gesehen? Welche andere Lösung wäre möglich gewesen?“ Warte ausreichend, damit eigene Lösungen entstehen.
| Beobachtung | U8–U11 | U12–U15 | Ältere Gruppe |
|---|---|---|---|
| Entscheidung unter Druck | Freies Ziel erkannt oder ausprobiert | Passfenster, Dribbling und Verlagerung abgewogen | Pressingauslöser und Raumrisiko erklärt |
| Handlung ohne Ball | Sich angeboten oder nachgesetzt | Diagonale Unterstützung und Rückweg | Absicherung und Staffelung angepasst |
| Umgang mit Fehlschlag | Neuer Versuch ohne Ausschluss | Plan B gegen neue Deckung | Risiko gegen mögliche Konterwirkung abgewogen |
| Nachweis | Skizze, kurze Erzählung, Beobachtung | Spielsequenz und Vergleich zweier Durchgänge | Videofreie anonymisierte Sequenzbeschreibung und begründete Anpassung |
Ablaufdiagramm für adaptive Entscheidungen
| Beobachten → Beteiligung, Sicherheit, Entscheidungsqualität | Fragen → Was sah die Gruppe? | Hypothese → Gegnerdruck zu hoch oder Problem zu leicht? |
| Wenn zu schwer: Feld verbreitern oder Anspielhilfe anbieten | Wenn passend: gleiche Spielfrage im freien Spiel prüfen | Wenn zu leicht: Gegner lässt aktiv einen anderen Raum schließen |
| Prüfen → mehr eigene sinnvolle Entscheidungen? | Dokumentieren → zwei beobachtbare Hinweise statt Etiketten | Transfer → Zusatzregel entfernen, im freien Spiel erneut beobachten |
Modellfall: Eine Fußballschule plant dieselbe Spielidee dreimal
Fiktiver Auftrag: Das Trainerteam betreut eine U10-Gruppe mit 12 Kindern, eine U13-Gruppe mit 14 Jugendlichen und eine U17-Gruppe mit 16 Jugendlichen. In einer Probeform verliert jede Gruppe häufig den Ball, wenn die verteidigende Seite das Zentrum schließt. Es gibt zwei betreute Teilflächen, vier verlässlich gesicherte Minitore und für die älteste Gruppe sichere reguläre Tore. Alle Zahlen und Größen sind bloße Lehrmodelle. Die Leitung möchte „bei Druck eine freie Alternative erkennen“ als gemeinsamen roten Faden, aber keine einheitliche Formation vorschreiben.
Nachvollziehbare Musterlösung: In der U10 werden zwei 3-gegen-3-Felder mit gegenüberliegenden Doppelzielen aufgebaut; das Zentrum darf zugestellt werden, jedes Kind kann frei ausweichen und Rollen wechseln. Die Trainerin fragt nach dem freien Tor statt einen Laufweg vorzuschreiben. Bei der U13 wird auf einem Feld in 4 gegen 3 begonnen und zu 4 gegen 4 gewechselt, während die übrigen Jugendlichen mit betreuter Rotation eine zweite Station absolvieren; bei unzureichender Betreuung muss die Organisation angepasst werden. Ein bewusst zugestellter Innenpass führt zur Verlagerung, danach wird im freien Spiel nach denselben Signalen gesucht. Die U17 übt auf geeigneter Fläche im 5 gegen 5 mit neutralen Anspielenden zwei gegnerische Pressingmuster; zusätzlich werden Sicherung und Konterreaktion bewertet. Vor jeder Variante werden Platz, Torbefestigung, Ballgröße, Aufsicht, Pausen und die jeweils gültige Ausschreibung geprüft. Nach zwei Runden werden nicht Tore, sondern sichtbar freie Anschlussaktionen, Alternativen und sichere Beteiligung verglichen. Gegenmaßnahme: Verteidigung sperrt die zunächst offene Außenseite. Plan B: Ball sichern, verlagern, durch Dribbling binden oder Angriff neu beginnen. Restverteidigung: Je nach Alter rasch zurückorientieren beziehungsweise hinter dem Ball kompakte Absicherung organisieren. Nach der Trainingsphase folgt in jeder Gruppe eine freie Partie ohne künstliche Bonusregel.
Bewertungsraster für das Trainerteam (je 0–3 Punkte, maximal 18):
| Kriterium | 0 Punkte | 1 Punkt | 2 Punkte | 3 Punkte |
|---|---|---|---|---|
| Gleiches Problem, passende Altersanpassung | fehlt | Alter nur genannt | passende Aufgaben | klarer gemeinsamer Kern und differenzierte Entscheidungen |
| Beteiligung und Lerngerechtigkeit | Ausschluss oder Wartezeit dominiert | ungleich | überwiegend aktiv | alle mit anpassbarem Zugang |
| Gegner und Alternativen | Gegner passiv | eine Reaktion | mindestens zwei Wege | aktive Gegenmaßnahme und begründeter Plan B |
| Sicherheit und Kinderschutz | ignoriert | unsystematisch | überwiegend geprüft | dokumentierte Aufsicht, Tore, Beteiligung und Rechte |
| Beobachtbarer Nachweis | nur Ergebnis | unscharfer Eindruck | passende Indikatoren | Entscheidung, Handlung und Transfer vergleichbar |
| Freies Spiel und Reflexion | fehlen | nur Trainerurteil | sinnvoller Transfer | eigenständige Spielanpassung und Coachingreflexion |
Auswertung: 0–6 Punkte: grundlegende Überarbeitung; 7–12: gezielte Nachsteuerung; 13–18: tragfähiges Lehrmodell. Diese Stufen sind ein eigenes Seminarinstrument, keine wissenschaftlich normierte Diagnostik oder amtliche Trainerprüfung. Dokumentiere zwei Belege und einen nächsten Entwicklungsschritt statt einzelne Kinder zu bewerten.
Sicherheit, Regeln und Medienrechte
Vor jedem Training: kippsichere und sachgemäß verankerte Tore kontrollieren; nur geeignete Bälle, Schuhe und sonstige Ausrüstung verwenden; Spielfeld, Hindernisse, Wetter und Aufsicht prüfen; Trink- und Erholungsmöglichkeiten schaffen. Sorge für respektvolle Ansprache, Ansprechpersonen und ein Kinderschutzkonzept. Spiele nicht mit ungesicherten Toren. Bei Kindern enthält dieser Kurs keine Kopfball- oder Maximalbelastungsvorgaben und keine medizinische Freigabe. Bei Beschwerden greift das vereinbarte Sicherheitsverfahren mit verantwortlichen Fachpersonen. Keine erfundenen Leistungsdiagnosen.
Die IFAB-Spielregeln 2026/27 sind die aktuelle allgemeine Referenz (Stand: 03.11.2026). Für Kinder-, Jugend- und Breitenfußball sind Anpassungen im zulässigen Rahmen vorgesehen; lokale Verbands- und Wettbewerbsbestimmungen entscheiden über konkrete Spieltage. In Deutschland gelten seit 2024/25 die neuen DFB-Kinderfußballformate für G-, F- und E-Jugend; für einen Wettbewerb vor Ort vorab die aktuelle Landesverbands- und Staffelausschreibung prüfen, beispielsweise beim WFV. Trainingsregeln in diesem Kurs sind keine Vorgaben für Turniere.
Bei neuen Foto- oder Videoaufnahmen schriftlich geklärte erforderliche Einwilligungen, Informationspflichten, Speicherfristen und Zugriffsrechte beachten; Kinder niemals ungefragt filmen oder öffentlich identifizierbar machen. Commons-Freilizenzen beseitigen mögliche Persönlichkeitsrechte abgebildeter Personen nicht. Das Einbetten der verifizierten YouTube-Beiträge begründet weder eine freie Videolizenz noch eine Unterstützung des Kurses durch DFB, FIFA, UEFA oder einen Verein.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe deine Entscheidungen
Woran erkennst du, dass ein Spielmodell altersgerecht angepasst wurde? (Die gleiche Spielidee führt zu verschieden anspruchsvollen Entscheidungen und offenen Lösungswegen) (!Alle Gruppen spielen dauerhaft mit derselben Formation) (!Junge Kinder bekommen dieselben Zeitlimits wie Erwachsene) (!Trainer zählen ausschließlich Tore)
Was ist für U8 bis U11 beim Problem eines zugestellten Passwegs besonders sinnvoll? (Einen anderen Weg oder ein zweites kleines Tor frei entdecken lassen) (!Feste Spielpositionen für die ganze Saison vergeben) (!Jeden Ballkontakt vorab vorschreiben) (!Alle Spielformen durch Standübungen ersetzen)
Was unterscheidet eine Spielformregel von einer offiziellen Wettkampfregel? (Die Spielformregel dient veränderbar dem Lernziel im Training) (!Die Spielformregel gilt automatisch in jeder Liga) (!Die Spielformregel ersetzt lokale Durchführungsbestimmungen) (!Die Spielformregel darf Sicherheit ausschließen)
Was ist eine gute Reaktion im U13-Spiel, wenn der Gegner das Zentrum schließt? (Die freie Seite erkunden und einen neuen Passwinkel schaffen) (!Den gleichen Innenpass ungeprüft wiederholen) (!Alle Mitspielenden in die Mitte stellen) (!Das Spiel unterbrechen und die Lösung festsetzen)
Welche Beobachtung ist ein Indikator für Vororientierung? (Eine Person prüft vor der Annahme sichtbar Raum und Gegenspielende) (!Ein Tor wird nach einem Zufallsabpraller erzielt) (!Ein Team trägt einheitliche Trikots) (!Eine Gruppe hört einen langen Vortrag)
Was gehört bei einem riskanten Tiefenpass der älteren Gruppe zum Modell? (Einen möglichen Ballverlust und die Absicherung des Konterwegs mitdenken) (!Immer alle Angreifenden vor den Ball schicken) (!Eine einzige Formation als einzig richtig festschreiben) (!Dem Gegner verbieten zu kontern)
Warum hilft eine aktive gegnerische Gegenmaßnahme beim Lernen? (Sie verlangt das Erkennen von Signalen und das Anpassen einer Entscheidung) (!Sie macht jede Spielsituation vollkommen vorhersehbar) (!Sie ersetzt die Beobachtung des Trainerteams) (!Sie beweist automatisch eine bestimmte Leistungsfähigkeit)
Welcher Schritt unterstützt den Transfer in das freie Spiel? (Die Zusatzregel entfernen und beobachten, ob die Lösung selbstständig auftaucht) (!Bis zum Schluss jede Bewegung ansagen) (!Nur ein Passmuster ohne Gegner wiederholen) (!Die freie Partie dauerhaft vermeiden)
Welche Aussage über Feldgröße und Spielzeit in diesem Kurs stimmt? (Sie sind anpassbare Lehrmodelle und müssen an Gruppe und Sicherheit angepasst werden) (!Sie sind bindende IFAB-Vorgaben für alle Kinder) (!Sie gelten unabhängig von Hitze und Gruppengröße) (!Sie ersetzen Pausen und Aufsicht)
Welche Medienentscheidung wahrt die erforderliche Sorgfalt? (Commons-Lizenz nachweisen und Persönlichkeitsrechte gesondert beachten) (!Jede Aufnahme von Kindern ohne Prüfung veröffentlichen) (!YouTube-Einbettung als freie Bearbeitungslizenz ausgeben) (!Mit einer Commons-Datei eine Verbandsunterstützung behaupten)
Memory
Ordne sechs Begriffe ihrer eindeutigen Erklärung zu.
| Vororientierung | Raum und Gegner vor der Ballannahme prüfen |
| Verlagerung | Angriff auf eine weniger bedrängte Seite verschieben |
| Überzahl | Mehr eigene Anspielmöglichkeiten als unmittelbare Gegner im Raum |
| Restverteidigung | Möglichen Gegenangriff bei eigenem Ballbesitz absichern |
| Coachingfrage | Lernen durch eine offene Frage statt einer vorgeschriebenen Bewegung anregen |
| Transfer | Eine zuvor geübte Entscheidung ohne Zusatzregel im freien Spiel anwenden |
Drag-and-drop: Schwierigkeit passend verändern
Ordne jede Stellschraube ihrer beabsichtigten Lernwirkung zu. Die rechte Spalte beschreibt jeweils die passende Wirkung.
| Passende Stellschraube | Beobachtete Wirkung |
|---|---|
| Breiteres Feld | Mehr Zeit und seitliche Passwege werden sichtbar |
| Neutrale Anspielperson | Ein sicherer Rückpass ist in Drucksituationen verfügbar |
| Aktives Zentrumspressing | Die Gruppe muss freie Außenräume erkennen |
| Freies Spiel ohne Bonuspunkte | Eigener Transfer ohne künstliche Lenkung wird sichtbar |
| Rollenwechsel | Alle erleben Angreifen und Absichern aus anderer Perspektive |
Kreuzworträtsel
| Dribbling | Wie heißt das Ballführen mit dem Fuß unter Gegnerdruck? |
| Freiraum | Wie heißt eine nicht zugestellte Zone für eine Anschlussaktion? |
| Gegenpressing | Wie heißt der unmittelbare Versuch der Rückeroberung nach Ballverlust? |
| Verlagerung | Wie heißt der bewusste Wechsel der Angriffsseite? |
| Absicherung | Wie heißt der Schutz gegen einen möglichen gegnerischen Konter? |
| Rotation | Wie heißt das wiederholte Wechseln der Aufgaben und Rollen? |
LearningApps
Suche passende fremde Übungen kritisch: Die Treffer sind keine Qualitätsfreigabe, und eine Suche ersetzt keine eigene Lernkontrolle.
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Spielproblem: Zeichne für U10 zwei kleine Tore und mindestens zwei mögliche Lösungen gegen einen zustellenden Gegner. Musterlösung: Ballführendes Kind dribbelt ins freie Tor oder passt seitlich; beide Wege bleiben wählbar.
- Beobachtung: Formuliere drei beobachtbare Hinweise auf Beteiligung. Musterlösung: eigene Ballaktion, neuer Anspielwinkel und Wiederaufnahme nach Ballverlust; keine Persönlichkeitsurteile.
- Coaching: Schreibe zwei kurze offene Kinderfragen. Musterlösung: „Was war frei?“ und „Was könntest du anders versuchen?“ statt „Du musst außen spielen!“
- Sicherheit im Sport: Erstelle eine Vorstartkontrolle. Musterlösung: Tore standsicher, Feld hindernisfrei, passende Ausrüstung, Aufsicht und Pausen geklärt.
Standard
- Differenzierung: Passe Spielform A für wenig Erfahrung und große Spielfreude an. Musterlösung: breiterer Raum, deutlich markierte Ziele, kurze Wiederaufnahmen, alle Rollen offen.
- Fußballtaktik: Beschreibe für U13 eine gegnerische Mitte-Sperre und zwei Antworten. Musterlösung: Außenverlagerung oder Rückpass mit neuem Winkel; Entscheidung anhand des Gegnerverhaltens.
- Trainingsplanung: Entwirf einen Beobachtungsbogen für zwei Durchgänge. Musterlösung: Datum ohne Personennamen, Ausgangsregel, aktive Entscheidungen, Plan B und freie Transferprobe als Spalten.
- Feedback: Formuliere ein wertschätzendes Gespräch nach drei Ballverlusten. Musterlösung: zuerst Wahrnehmung erfragen, gelungenen Versuch benennen, zwei Alternativen testen und selbst wählen lassen.
Schwer
- Spielanalyse: Konzipiere eine U17-Gegenmaßnahme gegen den Pass nach außen. Musterlösung: Gegner stellt seitliche Falle, Angriff hält den Ball, spielt über Rückoption zentral neu oder verlagert weit.
- Restverteidigung: Skizziere zwei Sicherungsentscheidungen vor einem Tiefenpass. Musterlösung: zentrale Passspur zum eigenen Tor schützen und ballferne Verbindung halten; bei verändertem Gegner neu staffeln.
- Didaktik: Entwickle einen teamweiten Lernpfad für U10, U13 und U17 mit derselben Kernfrage. Musterlösung: Doppelziel-Entdeckung, Überzahl/Gleichzahl-Verlagerung und Pressingvariation mit Kontersicherung; jeweils freie Schlussphase.
- Evaluation: Entwirf ein fiktives, datensparsames Qualitätsgespräch für das Trainerteam. Musterlösung: zwei beobachtete Spielhandlungen vergleichen, unterschiedliche Deutungen diskutieren, nächste Anpassung vereinbaren; keine Bilder von Kindern ohne Rechteklärung.


Lernkontrolle
- Anwendung: Erläutere, warum ein identischer Passweg bei U9 und U17 eine unterschiedliche Lernaufgabe ergibt. Erwartung: U9 entdeckt selbst Alternativen; U17 beurteilt Gegnerdruck und Konterrisiko.
- Ursache und Wirkung: Deute den Fall, dass eine U13-Gruppe in 4 gegen 3 erfolgreich ist, in 4 gegen 4 aber stockt. Erwartung: Vorteile aus der Überzahl werden geringer; neue Winkel und Zeit für die Entscheidung prüfen.
- Gegenmaßnahme: Zeige mit einer Skizze, wie eine gegnerische Außensperre das eigene Angriffsmuster verändert. Erwartung: Rückpass, Seitenwechsel oder erneutes Dribbling; nicht derselbe Weg als Reflex.
- Trainingsreflexion: Vergleiche Ergebnisbeobachtung und Entscheidungsbeobachtung anhand eines zufällig erzielten Tores. Erwartung: Tor allein belegt nicht Wahrnehmung und Wahl der Lösung.
- Kinderschutz: Entscheide über eine geplante Veröffentlichung einer identifizierbaren U10-Spielszene. Erwartung: ohne vorherige Rechte- und Schutzprüfung keine Veröffentlichung; Alternative ist anonymisierte Skizze.
- Transferlernen: Beschreibe eine freie Spielphase, die eine zuvor geübte Spielidee ohne Coachingvorgabe sichtbar macht. Erwartung: Zusatzregel weg, situative freie Entscheidung beobachten und mit Spielerperspektive abgleichen.
Lernnachweis
Als Abschluss erstellt das Trainerteam ein veränderbares Dossier mit einer gemeinsamen Spielproblem-Definition, drei altersangepassten Spielformen, einer selbst gezeichneten Taktikskizze je Niveau, zwei echten gegnerischen Gegenmaßnahmen, mindestens einem Plan B, einem Sicherheitsprotokoll und einer freien Transferprobe. Belege jede Entscheidung mit beobachtbaren Handlungen und reflektiere ihre Grenzen. Die Musterlösung des Modellfalls und das 18-Punkte-Raster dienen der transparenten Selbst- und Peerbewertung. Vermeide identifizierbare Kinder- und Jugenddaten. Wer Ergebnisse kommuniziert, unterscheidet Beobachtetes, Deutung und nächstes Experiment. Kompetenz zeigt sich in begründeter Adaptation, nicht im Nachsprechen einer Formation.
OER und Wikipedia
Primärquellen und Regelstand (geprüft am 03.11.2026):
- DFB – Trainingsphilosophie Deutschland: Freude, Intensität, Wiederholung, zahlreiche kleine Spielformen.
- DFB-Akademie – Wie wir trainieren, so spielen wir!: individuelle Qualität, spielnahe Entscheidungen und flexible Gegenwehr.
- DFB – Kinderfußball: altersgerechte G-, F- und E-Jugend-Formate und freie Beteiligung.
- IFAB – Spielregeln 2026/27 und zulässige Anpassungen im Jugend-/Breitenfußball: keine Übertragung von Trainingsregeln auf amtliche Wettbewerbe.
- WFV – Kinderfußball und aktuelle Durchführungsbestimmungen: Beispiel für die notwendige regionale Regelprüfung; bei anderem Landesverband dessen eigene Ausschreibung nutzen.
- DFB – Schutzkonzept und DFB – sichere Fußballtore.
Mediennachweise mit Quellen, Rechteangaben und Lernauftrag: Diese Medien werden als Beispiele eingebettet, nicht als frei übertragbare Personenaufnahmen und nicht als Verbandsunterstützung. Links führen jeweils zur geprüften Commons-Dateiseite; anzugeben ist bei Weitergabe auch die entsprechende Lizenz und bei Änderungen die Bearbeitung.
| Eingebettete Datei / Video | Autor, Quelle und Rechte | Konkreter Lernauftrag |
|---|---|---|
| Commons-Dateiseite; W.carter / Ann-Sophie Qvarnström, CC BY 4.0; Persönlichkeitsrechte beachten | Beteiligung erkennen und Grenzen von Einzelbildern begründen | |
| Commons-Dateiseite; Mepereshka, CC BY-SA 4.0 | Wartezeiten und Organisationsalternativen prüfen | |
| Commons-Dateiseite; W.carter / Ann-Sophie Qvarnström, CC BY 4.0; Persönlichkeitsrechte beachten | Kindgerechte Coachingfrage entwickeln | |
| Commons-Dateiseite; Ak689, CC BY-SA 4.0 | Beobachtung und Vororientierung unterscheiden | |
| Commons-Dateiseite; Driolar, CC BY-SA 3.0; historische Darstellung | Gegenmaßnahme entwickeln, keine universelle Formation ableiten | |
| Commons-Dateiseite; Samson Ssemakadde, CC0 1.0 | Zeit- und Gegnerdruck altersgerecht verändern | |
| Commons-Dateiseite; Henrbjor, CC BY-SA 3.0 | Konterspur und Restverteidigung einzeichnen | |
| DFB-Video auf YouTube | DFB (Verband), 26.05.2025; Standardbedingungen der Videoplattform, keine freie Nachnutzung zugesichert | Zwei Begründungen für kleine Spielformen vergleichen |
| BFV-Video auf YouTube | Bayerischer Fußball-Verband e. V., 22.02.2024; Standardbedingungen der Videoplattform, keine freie Nachnutzung zugesichert | Universelle und leistungsorientierte Prinzipien trennen |
Wikipedia als ergänzender, kritisch zu lesender Überblick: Taktik im Fußball (Weiterleitung zur vorhandenen deutschen Artikelseite). Prüfe beim Lesen Unterschiede zwischen Individual-, Gruppen- und Mannschaftstaktik.
OER-Praxis: Die eigenständig entwickelten Erklärtexte, Tabellen, Spielformen und Taktikskizzen dieses Kurses sind als offene, veränderbare Lehrentwürfe gedacht. Fremdmedien behalten ihre jeweils ausgewiesenen Lizenzen und eventuelle Persönlichkeitsrechte. Videos werden nur über ihre offiziellen YouTube-Seiten eingebunden; vermeide Uploads oder Schnittfassungen ohne Erlaubnis. Prüfe bei neuen Verwendungen die jeweilige Dateiseite erneut.
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