Schriftliche Prüfungsaufgaben und Lösungsstrategien - Anlagenmechaniker SHK
Einleitung
In diesem vollständigen aiMOOC trainierst du die schriftliche Bearbeitung berufstypischer Aufgaben für den Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Du lernst, eine Aufgabenstellung zu entschlüsseln, Zeichnungen und Daten auszuwerten, mit passenden Formeln und Einheiten zu rechnen, Ergebnisse kritisch zu prüfen und eine fachlich nachvollziehbare Antwort zu formulieren. Alle Übungsfälle und Zahlen sind eigens für diesen Lernkurs erfunden; es handelt sich nicht um Originalprüfungsaufgaben. Ausgangspunkt sind die veröffentlichte Ausbildungsordnung und die Berufsangaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). BIBB-Berufsprofil und SHK-Ausbildungsverordnung.
Sicherheit: Die Aufgaben dienen ausschließlich dem Lernen auf dem Papier oder mit ungefährlichen Simulationen. Reale Arbeiten an Elektro-, Gas-, Druck-, Trinkwasser-, Kälte- oder Wärmeerzeugungsanlagen, Inbetriebnahmen, Messungen und Freigaben erfordern geeignete Qualifikation, Aufsicht, Herstellerunterlagen und die aktuell geltenden Regeln. Aus einem Rechenbeispiel folgt niemals eine reale Anlagenfreigabe.
Dein Lernweg: Prüfungsauftrag verstehen → Angaben strukturieren → Lösungsansatz begründen → mit Einheiten rechnen → Plausibilität und Sicherheit prüfen → nachvollziehbar dokumentieren.
Prüfungsrahmen und Aufgabenarten verstehen
Ausbildungsordnung und Einsatzgebiete
Die derzeit beim BIBB ausgewiesene Ausbildung dauert regulär 42 Monate. Die hier zugrunde gelegte SHK-Ausbildungsverordnung wurde am 28. April 2016 erlassen und trat am 1. August 2016 in Kraft. Entscheidend ist, welche Ausbildungsordnung für dein Ausbildungsverhältnis und welche aktuellen organisatorischen Hinweise der zuständigen Kammer gelten. Nach § 4 Absatz 4 unterscheidet die Verordnung Einsatzgebiete: Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien und Umwelttechnik. Das Einsatzgebiet ist keine beliebig austauschbare „Fachrichtung“; bei Aufgaben zur Arbeitsplanung und Systemanalyse wird das überwiegend ausgebildete Einsatzgebiet berücksichtigt. Rechtsgrundlage § 4.
Gestreckte Abschluss- oder Gesellenprüfung
Gemäß §§ 7–16 SHKAMAusbV bestehen Teil 1 und Teil 2. Teil 1 umfasst den Prüfungsbereich Versorgungstechnik mit einer Arbeitsaufgabe, einem Fachgespräch und zugehöriger schriftlicher Bearbeitung. In Teil 2 gibt es den Kundenauftrag sowie schriftlich zu bearbeitende Aufgaben insbesondere in Arbeitsplanung, Systemanalyse und Instandhaltung und Wirtschafts- und Sozialkunde. Die Prüfungsbereiche tragen nach § 16 die folgenden Anteile zum Gesamtergebnis bei; das ist eine Rechtsangabe und keine Prognose für einzelne Übungsaufgaben:
| Prüfungsbereich | Zuordnung | Gewicht laut § 16 | Schwerpunkt für diesen Lernkurs |
|---|---|---|---|
| Versorgungstechnik | Teil 1 | 30 % | Technische Unterlagen, Bauteile, Mess- und Prüfprotokolle verstehen |
| Kundenauftrag | Teil 2 | 35 % | Auftragssituation, Kundenwunsch, Sicherheit und Dokumentation einordnen |
| Arbeitsplanung | Teil 2 | 15 % | Arbeitsschritte, Komponenten, Material und Qualität planen |
| Systemanalyse und Instandhaltung | Teil 2 | 10 % | Schaltungen, Messwerte, Fehlerhypothesen und Prüfkonzepte auswerten |
| Wirtschafts- und Sozialkunde | Teil 2 | 10 % | Berufs- und Arbeitswelt wirtschaftlich und gesellschaftlich beurteilen |
Die Tabelle stützt sich auf die amtliche Gewichtungsregelung. Die Aufgaben dieses aiMOOC simulieren nur schriftliche Denk- und Rechenprozesse; sie ersetzen keine praktischen und mündlichen Prüfungsanteile. Aktualisierte organisatorische Vorgaben und Hilfsmittelregelungen fragst du bei deiner Kammer ab.
Operatoren richtig deuten
Nennen verlangt präzise Begriffe. Beschreiben verlangt eine geordnete Darstellung. Berechnen verlangt Ansatz, eingesetzte Werte, Einheiten, Ergebnis und Kontrolle. Begründen verlangt einen fachlichen Zusammenhang. Beurteilen verlangt Kriterien, Abwägung und Schlussfolgerung. Ein bloßes Stichwort erfüllt eine Begründungsaufgabe nicht; eine nackte Zahl ist keine vollständige Berechnung.
| Operator | Beispielantwort in der Prüfung | Häufiger Fehler |
|---|---|---|
| Ermitteln | Wert aus einer Tabelle lesen und Fundstelle angeben | Messwert erfinden |
| Berechnen | Formel → Einsetzen → Ergebnis mit Einheit | Liter und Kubikmeter verwechseln |
| Begründen | Ursache → technische Wirkung → Konsequenz | Nur Ergebnis wiederholen |
| Vergleichen | Kriterien auf beide Alternativen anwenden | Nur eine Alternative darstellen |
| Bewerten | Sicherheit, Funktion und Aufwand zusammenführen | Ohne Kriterien urteilen |
Technische Unterlagen lesen und Lösungswege organisieren
Die Sieben-Schritte-Strategie
- Auftrag markieren: Welches Problem soll für wen gelöst werden? Welche Teilfragen und Operatoren stehen da?
- Gegeben und gesucht trennen: Maße, Kennwerte, Betriebszustände, Randbedingungen und gewünschte Ergebnisgrößen in einer kleinen Tabelle erfassen.
- Systemgrenze erkennen: Handelt es sich um Heizungswasser, Trinkwasser oder einen Kältekreis? Druck- und Temperaturniveaus nicht vermischen.
- Skizze lesen: Vorlauf, Rücklauf, Pumpen, Armaturen, Sensoren und ihre Wirkbeziehungen identifizieren; Strömungsrichtung beachten.
- Methode auswählen: Formel, Einheitentabelle, Schaltplanlogik, Ursachenbaum oder nachvollziehbare Abwägung einsetzen.
- Rechnen und kontrollieren: Einheiten umrechnen, Zwischenwerte sichtbar lassen, gerundete Endwerte kennzeichnen und Größenordnungen prüfen.
- Antwort adressatengerecht schreiben: Ergebnis mit Einheit, Annahmen, Sicherheitsgrenzen und erforderlichen nächsten fachlichen Prüfschritten formulieren.
Muster einer Kurzantwort: „Bei einer vorgegebenen Heizleistung von 6,0 kW und einer Temperaturdifferenz von 8 K ergibt sich unter den genannten Näherungsannahmen ein theoretischer Heizwasservolumenstrom von rund 0,645 m³/h. Für die tatsächliche Auslegung sind die Systemdaten und Herstellerkennlinien gesondert zu prüfen.“
Heizkreis und hydraulische Bauteile erkennen

Abbildung: Schema eines einfachen Heizkreises mit Wärmeerzeuger, Umwälzpumpe und Heizfläche. Quelle und Lizenz im Medienverzeichnis unten.

Abbildung: Heizkreis mit Dreiwegemischer; beachte die Mischung aus Vorlauf und Rücklauf.
Du unterscheidest eine Skizze (vereinfachte Wirkbeziehung) von einer dimensionierten Ausführungszeichnung. Aus einem Prinzipschema lassen sich keine sicheren Rohrnennweiten, Druckstufen, elektrischen Anschlussbedingungen oder Ventileinstellungen für eine echte Anlage ableiten. Kennlinien, Nenndurchmesser und Messwerte müssen aus der jeweils richtigen Unterlage stammen.
Quellen, Datentabellen und Fehlerprotokoll
Prüfe bei jedem Datenblatt das konkrete Modell, die Messbedingungen, die Einheit und die Gültigkeit der Werte. Beispielsweise ist ein Pumpenförderdruck von 40 kPa ohne zugehörigen Volumenstrompunkt noch kein Nachweis, dass die Pumpe die gestellte Aufgabe erfüllt. In einer schriftlichen Fehleranalyse notierst du Symptom → mögliche Ursache → erwartete Prüfbeobachtung → sichere Maßnahme durch Fachpersonal. Der Ablauf bleibt hypothetisch, bis reale qualifizierte Prüfungen vorliegen.
| Beobachtung im erfundenen Fall | Erste Hypothese | Geeignete schriftliche Prüfung |
|---|---|---|
| Ein Heizkörper bleibt kühl | Unzureichender Durchfluss oder Regelproblem | Durchflussdaten und Soll-/Istwerte aus Unterlagen vergleichen |
| Druckanzeige weicht stark ab | Messfehler oder Anlagenzustand | Messbereich, Messstelle und Protokoll plausibilisieren |
| Raumtemperatur schwingt | Regelungsparameter oder Fühlerzuordnung | Blockschaltbild und Zeitreihe vergleichen |

Abbildung: Beispiel eines Druckmessgerätes; die abgebildete Skala ist kein Sollwert für irgendeine Anlage.
Fachrechnen mit Einheiten und Plausibilitätsprüfung
Wärmeleistung, Temperaturspreizung und Volumenstrom
Für eine überschlägige Berechnung eines Wasser-Heizkreises unter üblichen Näherungsannahmen gilt:
P [kW] ≈ 1,163 × V̇ [m³/h] × ΔT [K].
P ist die übertragene Wärmeleistung, V̇ der Volumenstrom und ΔT die Differenz von Vorlauf- und Rücklauftemperatur. Die Zahl 1,163 gilt näherungsweise für Wasser und setzt eine entsprechende Dichte und spezifische Wärmekapazität voraus. Sie ist nicht ungeprüft auf Wasser-Glykol-Gemische oder andere Temperaturen übertragbar. Umgestellt: V̇ = P / (1,163 × ΔT).
Beispiel A: Gegeben P = 7,0 kW und ΔT = 10 K. Gesucht V̇. Ansatz: 7,0 / (1,163 × 10) = 0,602 m³/h = 602 l/h. Kontrolle: Einsetzen liefert ungefähr wieder 7,0 kW. Typische Fehler: kW in W einsetzen, die Temperaturwerte addieren statt die Differenz bilden oder das Ergebnis in m³/h fälschlich als l/h beschriften.
Wärmeenergie, Betriebsdauer und Wirkungszahl
Eine konstante Leistung P über die Zeit t liefert die Energie E = P × t. Bei 6 kW und 2 h sind das 12 kWh, nicht 12 kW. Zur Erwärmung von 120 kg Wasser um 30 K sind vereinfacht E = m × c × ΔT nötig: 120 kg × 4,19 kJ/(kg K) × 30 K = 15.084 kJ = 4,19 kWh Wärmeenergie. Wärmeverluste bleiben in diesem Lernbeispiel unberücksichtigt.
Die Leistungszahl COP beschreibt an einem bestimmten Betriebspunkt das Verhältnis abgegebener Heizleistung zu elektrischer Aufnahmeleistung. Bei 6,0 kW Heizleistung und COP 3,0 wäre die elektrische Aufnahmeleistung unter den angegebenen Bedingungen 2,0 kW. Die Jahresarbeitszahl ist dagegen eine Bilanz über einen längeren Zeitraum und darf nicht ohne Weiteres mit dem COP gleichgesetzt werden.

Abbildung: Prinzipschema eines Kältekreises mit Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger und Entspannungseinrichtung; Pfeile und Legende erläutern den Kreisprozess.

Abbildung: Vereinfachte Darstellung einer Luftwärmepumpe. Beschriftungen in englischer Sprache.
Ergänzendes Fachvideo von SHK Info: Wärmepumpenauswahl, Bivalenzpunkt und Modulation. Videorechte verbleiben beim Anbieter; keine praktische Arbeitsanweisung.
Druck, Umrechnung und Rohrströmung
| Größe | Umrechnung bzw. Ansatz | Kontrollfrage |
|---|---|---|
| Volumen | 1 m³ = 1.000 l | Steht im Ergebnis Liter oder Kubikmeter? |
| Volumenstrom | 1 m³/h = 1.000 l/h | Wurde die Zeitbasis beachtet? |
| Druck | 1 bar = 100 kPa | Handelt es sich um Über- oder Absolutdruck? |
| Temperaturdifferenz | 1 K Differenz entspricht 1 °C Differenz | Nur Differenzen umrechnen! |
| Energie | 1 kWh = 3,6 MJ | Energie nicht mit Leistung verwechseln! |
| Geschwindigkeit | v = V̇ / A | Wurde der freie Innenquerschnitt verwendet? |
Beispiel B (reine Rechenübung): Ein Rohr hat den Innendurchmesser d = 20 mm = 0,020 m. Für kreisförmigen Querschnitt gilt A = π × d² / 4 ≈ 0,000314 m². Ein gegebener Volumenstrom von 0,36 m³/h entspricht 0,000100 m³/s. Daher v ≈ 0,318 m/s. Aus dem Rechenwert allein lässt sich nicht ableiten, ob die reale Installation hygienisch, hydraulisch oder normativ geeignet ist. Dazu fehlen konkrete Rahmenbedingungen und technische Regeln.
Beispiel C: Eine theoretische Druckdifferenz von 0,35 bar entspricht 35 kPa. Bei Manometerangaben muss klar sein, welcher Bezugsdruck gemeint ist. Die vereinfachte Beziehung „ungefähr 0,1 bar je Meter Wassersäule“ ist nur eine grobe statische Orientierung und kein Ersatz für eine Druckverlustberechnung.
Sanitär-, Regelungs- und Wirtschaftsfälle analysieren
Trinkwassersysteme und Hygiene
In Trinkwasserinstallationen zählen neben Funktion und Wirtschaftlichkeit besonders Schutz der Trinkwasserqualität, Vermeidung unzulässiger Verbindungen und der hygienisch sichere Betrieb. Auf einer Zeichnung unterscheidest du Trinkwasser kalt, Trinkwasser warm, Zirkulation und Heizungswasser. Diese Kreise dürfen gedanklich nicht zusammengeworfen werden. Das vereinfachte Gebäudeschaltbild zeigt einen grundlegenden Leitungsaufbau; es ist kein für deutsche Regelwerke freigegebener Installationsplan.

Abbildung: Beispielhafte Sanitärinstallation aus einer frei zugänglichen US-Navy-Ausbildungsunterlage; Land, Normen und Symbolik unterscheiden sich gegebenenfalls von Deutschland.

Abbildung: Wasserverteilung vom Netz bis zum Hausanschluss (englische Beschriftung); die Grafik veranschaulicht das Netzprinzip, keine konkrete Hausinstallation.
Schriftliche Übung: Ein Plan enthält ein unbekanntes Verbindungssymbol zwischen Trinkwasser und einem anderen Medium. Du rätst nicht, sondern forderst die Zeichnungslegende und die passende Regelwerks-/Sicherungsprüfung an. Für die fachliche Vertiefung: DVGW – Trinkwasser-Installation.
Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik
Messen erfasst einen Istwert; Steuern wirkt nach einer vorgegebenen Zuordnung ohne notwendige Rückführung; Regeln vergleicht fortlaufend Ist- und Sollwert und korrigiert die Stellgröße. Ein vereinfachter Regelkreis lässt sich schriftlich so ordnen:
| Funktion | Beispiel einer Heizungsregelung | Welche Frage beantwortet sie? |
|---|---|---|
| Sollwert | Gewünschte Raumtemperatur | Was soll erreicht werden? |
| Sensor | Erfasste Raumtemperatur | Was liegt tatsächlich vor? |
| Regler | Vergleicht Ist- und Sollwert | Welche Korrektur ist nötig? |
| Stellglied | Verändert beispielsweise eine Ventilstellung | Wie greift das System ein? |
| Regelstrecke | Raum samt Heizfläche | Welche Wirkung zeigt die Änderung? |
Ein elektrisches Schaltbild darfst du analysieren; eine elektrische Schutzprüfung oder Schalthandlung am Gerät gehört ausschließlich in die Verantwortung entsprechend qualifizierter Fachkräfte. Eine rechnerische Leistungsangabe ersetzt weder Sicherheitsprüfung noch Herstellervorgabe. Bei der Fehlerdiagnose prüfst du schriftlich zuerst, ob ein Fühlerwert zum Zeitpunkt und zur Messstelle passt, bevor du aus einer einzelnen Abweichung ein defektes Bauteil ableitest.
Angebote kalkulieren und begründen
Bei einer schriftlichen Auftragsaufgabe zerlegst du Kosten in Menge × Einzelpreis und prüfst, ob alle Positionen und derselbe Preisbezug (netto oder brutto) verwendet werden. Eine im Beispiel vorgegebene Umsatzsteuer rechnest du als Nettosumme × Steuersatz; betriebliche Preisbildung, Gewährleistungsfragen und verbindliche Angebote erfordern die einschlägigen Vertragsunterlagen.
| Position (Übungswerte) | Menge | Einzelpreis netto | Rechenweg |
|---|---|---|---|
| Rohrmaterial | 26 m | 12,50 € je m | 26 × 12,50 € = 325,00 € |
| Ventile | 3 Stück | 48,00 € je Stück | 3 × 48,00 € = 144,00 € |
| Arbeitszeit | 9 h | 57,00 € je h | 9 × 57,00 € = 513,00 € |
| Gesamt netto | 982,00 € | ||
| Umsatzsteuer im Modell: 19 % | 186,58 € | ||
| Gesamt brutto | 1.168,58 € |
Häufiger Fehler: Bei einem Bruttobetrag von 1.168,58 € darf man die enthaltene Steuer nicht einfach mit 19 % des Bruttobetrags berechnen. In echten Aufgaben wird stets zuerst geklärt, ob die Ausgangswerte netto oder brutto sind.
Vollständiger Modellfall mit Musterlösung und Bewertungsraster
Berufstypischer schriftlicher Auftrag: Heizkreis eines Wohngebäudes
Modellfall (vollständig synthetisch): Ein fiktiver Kunde möchte eine vorläufige Auslegungs- und Kostenübersicht für drei Heizflächen. Die rechnerisch bereits vorgegebene Gesamtwärmeleistung beträgt 6,0 kW. Die drei Heizflächen tragen 2,5 kW, 2,0 kW und 1,5 kW bei. Angenommen werden Vorlauf 45 °C, Rücklauf 37 °C und der vereinfachte Wasserfaktor 1,163. Für den betrachteten hydraulisch ungünstigsten Leitungsweg stehen in den Übungsdaten 18 kPa Rohr-/Formteilverlust, 12 kPa Heizflächen-/Ventilverlust und 7 kPa weiterer zugeordneter Verlust. Das Beispiel legt dieselben fiktiven Kostenpositionen wie im vorherigen Kapitel fest. Eine Pumpenkennlinie liegt nicht vor.
Arbeitsauftrag: (a) Erstelle eine Gegeben-gesucht-Tabelle. (b) Berechne Spreizung, Gesamtvolumenstrom und Teilvolumenströme. (c) Ermittle die Druckverlustsumme des angegebenen Weges. (d) Berechne Netto- und Bruttokosten. (e) Erläutere, ob damit eine konkrete Pumpe ausgewählt oder eine Anlage freigegeben werden darf. (f) Formuliere eine kurze, verständliche Kundenzusammenfassung.
Musterlösung mit Kontrollrechnungen
Schritt 1 – Daten und Systemgrenze: Es geht ausschließlich um den angenommenen Heizwasserkreis. Gesamtleistung 6,0 kW; Heizflächen 2,5 + 2,0 + 1,5 = 6,0 kW. Die Summe ist plausibel. Temperaturdifferenz ΔT = 45 − 37 = 8 K.
Schritt 2 – Gesamtvolumenstrom: V̇ = 6,0 / (1,163 × 8) = 6,0 / 9,304 = 0,645 m³/h ≈ 645 l/h. Hinweis: Der Wasserfaktor ist ein Näherungswert und darf in anderen Medien nicht blind eingesetzt werden.
Schritt 3 – Teilvolumenströme: Für die erste Heizfläche: 2,5 / 9,304 ≈ 0,269 m³/h = 269 l/h. Für die zweite: 2,0 / 9,304 ≈ 0,215 m³/h = 215 l/h. Für die dritte: 1,5 / 9,304 ≈ 0,161 m³/h = 161 l/h. Kontrolle: 269 + 215 + 161 = 645 l/h; Rundungsunterschiede von wenigen l/h wären möglich.
Schritt 4 – Druckverlust: In dem angegebenen Bemessungsweg ergibt sich 18 + 12 + 7 = 37 kPa = 0,37 bar. Die Zahl ist nur eine aus den Übungsdaten ermittelte Summe; sie ist weder eine vollständige Netzberechnung noch eine reale Pumpenfreigabe.
Schritt 5 – Kosten: Rohr 325,00 € + Ventile 144,00 € + Arbeitszeit 513,00 € = 982,00 € netto. Unter dem im Modell angenommenen Steuersatz von 19 % sind das 186,58 € und 1.168,58 € brutto. Zusätzliche reale Projektpositionen wie Planung, Transport, Sicherheitsbauteile, Nebenarbeiten und die konkrete Auslegung fehlen bewusst.
Schritt 6 – Technische Bewertung: Nein, die vorhandenen Daten reichen für eine reale Pumpenauswahl oder Anlagenfreigabe nicht. Benötigt werden unter anderem eine passende Pumpenkennlinie bei dem erforderlichen Volumenstrom, die vollständig ermittelten Druckverluste, Systemgrenzen, geltende technische Regeln, Herstellerdaten und eine fachliche Sicherheitsprüfung. Eine rechnerische Übungsantwort ist nicht gleich eine technische Genehmigung.
Schritt 7 – Kundenzusammenfassung: „Für das angenommene Gebäude ergeben sich unter den festgelegten Lernannahmen rund 645 l/h Heizwasservolumenstrom und 37 kPa rechnerischer Verlust auf dem betrachteten Weg. Die modellhafte Zwischensumme beträgt 982,00 € netto. Vor einer technischen Festlegung sind die vollständigen Anlagendaten und die fachliche Prüfung notwendig.“
Typische Fehler und fachliches Bewertungsraster
| Fehlerbild | Warum es falsch ist | Selbstkontrolle |
|---|---|---|
| Spreizung von 45 °C statt 8 K | Vorlauf und Rücklauf werden verwechselt | Temperaturwerte subtrahieren |
| 0,645 l/h statt 0,645 m³/h | Einheitenfaktor Tausend vergessen | Mit 1.000 multiplizieren |
| Teilvolumenströme nicht summiert | Plausibilitätsprüfung fehlt | Teil- und Gesamtströme vergleichen |
| 37 kPa als endgültige Pumpenauswahl | Kennlinien und weitere Systemdaten fehlen | Begründete Grenze formulieren |
| Mehrwertsteuer auf unklare Preisbasis | Netto und Brutto verwechselt | Preisbasis zuerst beschriften |
Vorschlag für ein Lern-Bewertungsraster, nicht amtliche Prüfungsbewertung:
| Kriterium | Maximalpunkte | Für volle Punktzahl erforderlich |
|---|---|---|
| Gegeben/gesucht und Systemgrenze | 15 | Alle wichtigen Daten und Annahmen korrekt erfasst |
| Formel, Spreizung und Einheiten | 20 | Richtige Formel, sauberer Ansatz, 8 K und 0,645 m³/h |
| Teilvolumenströme | 15 | Drei nachvollziehbare Werte und Summenkontrolle |
| Druckverlustrechnung | 15 | 37 kPa und Umrechnung zu 0,37 bar |
| Kostenrechnung | 15 | 982,00 € netto und 1.168,58 € brutto rechnerisch richtig |
| Plausibilitätskontrolle | 10 | Überprüfungen und Rundungen transparent |
| Sicherheit und Kommunikation | 10 | Keine Freigabe behauptet, fehlende Prüfungen genannt |
| Summe | 100 | Begründete, vollständige schriftliche Lösung |
Ergänzendes Fachvideo von SHK Info zum hydraulischen Abgleich: Beobachte den Unterschied zwischen berechneter Vorgabe und ihrer fachlich verantwortlichen Umsetzung.
Ergänzendes SHK-Info-Video zu Erfahrungen mit einer Heizlastberechnung: Vergleiche die Datenerhebung mit den vereinfachten Vorgaben des Modellfalls.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste dein Wissen
Welcher Prüfungsbereich gehört nach der geprüften SHK-Ausbildungsordnung zu Teil 1? (Versorgungstechnik) (!Arbeitsplanung) (!Wirtschafts- und Sozialkunde) (!Systemanalyse und Instandhaltung)
Rückmeldung: Versorgungstechnik gehört zu Teil 1; die anderen genannten Bereiche liegen in Teil 2.
Wozu dient der Schritt Gegeben und gesucht vor dem Rechnen? (Er trennt Eingangsdaten von der gesuchten Größe und verhindert falsche Ansätze) (!Er ersetzt die Einheitenumrechnung) (!Er garantiert die Eignung jeder technischen Anlage) (!Er macht die Ergebniskontrolle überflüssig)
Rückmeldung: Wer Angaben und Zielgröße trennt, erkennt oft bereits fehlende Daten und unzulässige Annahmen.
Wie groß ist die Spreizung bei 45 Grad Celsius Vorlauf und 37 Grad Celsius Rücklauf? (8 Kelvin) (!82 Kelvin) (!45 Kelvin) (!37 Kelvin)
Rückmeldung: Die Temperaturdifferenz beträgt 45 minus 37 gleich 8 Kelvin; es wird nicht addiert.
Welcher Volumenstrom ist für 7 Kilowatt bei 10 Kelvin mit dem angegebenen Wasserfaktor ungefähr richtig? (0,602 Kubikmeter pro Stunde) (!6,02 Kubikmeter pro Stunde) (!0,0602 Liter pro Stunde) (!70 Kubikmeter pro Stunde)
Rückmeldung: Aus 7 geteilt durch das Produkt aus 1,163 und 10 folgen rund 0,602 Kubikmeter pro Stunde.
Welche Aussage unterscheidet Energie und Leistung korrekt? (Sechs Kilowatt über zwei Stunden entsprechen zwölf Kilowattstunden) (!Sechs Kilowatt über zwei Stunden entsprechen zwölf Kilowatt) (!Energie und Leistung haben immer dieselbe Einheit) (!Die Betriebsdauer spielt für die Energie keine Rolle)
Rückmeldung: Leistung mal Zeit ergibt Energie; kW und kWh sind unterschiedliche Größen.
Welche Aussage zum COP einer Wärmepumpe ist korrekt? (Er beschreibt das Verhältnis von Heizleistung zu elektrischer Aufnahmeleistung am betrachteten Betriebspunkt) (!Er ist immer identisch mit der Jahresarbeitszahl) (!Er bezeichnet ausschließlich die Vorlauftemperatur) (!Er ist der Druckverlust des Heizkreises)
Rückmeldung: Ein COP ist betriebspunktbezogen; eine Jahresbilanz muss getrennt betrachtet werden.
Wie viele Kilopascal entsprechen 0,35 bar? (35 Kilopascal) (!3,5 Kilopascal) (!350 Kilopascal) (!3500 Kilopascal)
Rückmeldung: Ein bar entspricht 100 Kilopascal; daher sind 0,35 bar gleich 35 Kilopascal.
Was braucht man zusätzlich zur Angabe eines rechnerischen Druckverlusts für eine fachliche Pumpenauswahl? (Eine zum Volumenstrom passende Pumpenkennlinie und vollständige Systemdaten) (!Nur die Farbe der Heizkörper) (!Nur die Länge einer einzelnen Rechnung) (!Nur den Bruttopreis der Ventile)
Rückmeldung: Die Pumpe muss zum erforderlichen Betriebspunkt passen; ein einzelner Druckwert reicht nicht aus.
Welche Antwort ist bei einem unklaren Symbol an einer Trinkwasserleitung fachlich angemessen? (Die Legende und die relevante technische Sicherungsanforderung überprüfen lassen) (!Das Symbol ohne Prüfung als Absperrventil deuten) (!Die Verbindung unabhängig vom Medium freigeben) (!Die hygienische Bewertung grundsätzlich weglassen)
Rückmeldung: Unklare Symbole und Mediengrenzen sind zu klären; eine schriftliche Vermutung ist keine sichere Installationsentscheidung.
Welche Bruttosumme ergibt sich bei 982 Euro netto und einem vorgegebenen Steuersatz von 19 Prozent? (1168,58 Euro) (!1000,19 Euro) (!186,58 Euro) (!982,19 Euro)
Rückmeldung: 982 Euro mal 0,19 ergibt 186,58 Euro Steuer; zusammen sind das 1.168,58 Euro.
Memory
Ordne jedem Fachbegriff seine Bedeutung zu.
| Volumenstrom | Flüssigkeitsmenge pro Zeiteinheit |
| Temperaturspreizung | Unterschied zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur |
| Heizlast | Erforderliche Wärmezufuhr zur Deckung der Wärmeverluste unter festgelegten Bedingungen |
| Druckverlust | Druckdifferenz infolge des Durchströmens von Bauteilen und Leitungen |
| Regler | Vergleicht Soll- und Istwert und bildet eine Stellgröße |
| Plausibilität | Prüfung, ob ein Ergebnis sachlich und größenordnungsmäßig sinnvoll ist |
| Kostenansatz | Verknüpfung von Menge und Einheitspreis |
Drag-and-drop: Lösungsstrategie zuordnen
Verbinde jeweils einen Arbeitsschritt mit der passenden fachlichen Handlung.
| Passender Arbeitsschritt | Fachliche Handlung |
|---|---|
| Aufgabenanalyse | Operatoren und Teilfragen der Aufgabenstellung bestimmen |
| Datenerfassung | Werte und Einheiten mit Quellen in einer Tabelle festhalten |
| Formelwahl | Geeigneten physikalischen Zusammenhang zum gesuchten Wert auswählen |
| Plausibilitätsprüfung | Rückrechnung und Größenordnung mit den Vorgaben vergleichen |
| Kundendokumentation | Ergebnis und noch offene fachliche Prüfbedingungen verständlich festhalten |
Kreuzworträtsel
Die Antworten bestehen jeweils aus genau einem Fachwort.
| Heizlast | Wie heißt die zur Deckung der Wärmeverluste erforderliche Wärmeleistung eines Gebäudes? |
| Volumenstrom | Welche Größe beschreibt das strömende Flüssigkeitsvolumen pro Zeit? |
| Spreizung | Wie heißt die Differenz von Vorlauf- und Rücklauftemperatur? |
| Manometer | Welches Instrument dient der Druckanzeige? |
| Regelkreis | Wie nennt man die rückgekoppelte Verbindung von Regler und Regelstrecke? |
| Wirkungsgrad | Wie heißt das Verhältnis von nutzbarer zu zugeführter Energie bei einer betrachteten Umwandlung? |
LearningApps
Über die Suchansicht kannst du nach passenden Lernapps zur Prüfungsvorbereitung suchen. Die Suchergebnisse sind externe Angebote und keine als geprüft ausgegebenen Einzelübungen.
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Prüfungsbereiche: Erstelle eine Karteikarte zu Teil 1 und Teil 2 mit den fünf Prüfungsbereichen und einem Beispiel für eine schriftliche Denkhandlung.
- Einheiten: Zeichne eine Umrechnungstabelle für Liter, Kubikmeter, kPa und bar; füge je zwei frei erfundene Kontrollbeispiele hinzu.
- Heizkreis: Beschrifte eine aus dem Kurs übernommene Prinzipskizze mit Vorlauf, Rücklauf, Pumpe und Heizfläche und erkläre die Symbole.
- Operatoren: Formuliere aus einer einfachen Aufgabenstellung je eine korrekte Antwort auf „nennen“, „berechnen“ und „begründen“.
Standard
- Wärmeleistung: Berechne aus synthetischen Werten für Leistung und Spreizung den theoretischen Wasser-Volumenstrom mit vollständigem Rechenweg.
- Trinkwasserhygiene: Vergleiche auf dem Papier Trinkwasser- und Heizwasserkreise und erstelle ein Merkblatt zu kritischen Medienverbindungen.
- Regelungstechnik: Entwickle ein beschriftetes Blockdiagramm einer Raumtemperaturregelung und beschreibe zwei mögliche Messwertfehler.
- Kostenrechnung: Kalkuliere eine fiktive Kleinaufgabe aus Material, Arbeitszeit und vorgegebenem Steuersatz; prüfe deine Summen.
Schwer
- Hydraulischer Abgleich: Untersuche einen frei erfundenen Heizkreis mit drei Heizflächen, variiere die Spreizung und beurteile die Folgen für den Rechenvolumenstrom.
- Systemanalyse: Entwerfe einen schriftlichen Fehlerbaum für unzureichende Raumwärme und unterscheide Beobachtung, Hypothese und fachlich zu veranlassende Prüfung.
- Kundenauftrag: Erarbeite eine vollständige Musterlösung mit Annahmen, Zwischenergebnissen, Kosten und verständlicher Kundennotiz ohne reale Freigabe.
- Bewertungsraster: Prüfe zwei anonym erfundene Lösungswege mit dem 100-Punkte-Raster, begründe die Bewertung und schlage konkrete Verbesserungen vor.


Lernkontrolle
- Fachrechnen: Berechne für einen angenommenen Heizkreis 5,5 kW bei 11 K Spreizung; erläutere Formel, Umrechnung und Plausibilitätsprüfung.
- Fehleranalyse: Ein Übungsergebnis lautet 0,60 l/h statt 0,60 m³/h. Erkläre den Fehler, die Konsequenz und eine sinnvolle Kontrollfrage.
- Systemanalyse und Instandhaltung: Ordne einer erfundenen Zeitreihe aus Soll-, Ist- und Stellwerten zwei mögliche Fehlerursachen zu und begründe, welche Angaben noch fehlen.
- Arbeitsplanung: Erstelle zu einem fiktiven Heizkreisauftrag eine geordnete Liste der nötigen Unterlagen, Sicherheitsschritte und Entscheidungsgrenzen.
- Wirtschafts- und Sozialkunde: Vergleiche zwei synthetische Angebote mit unterschiedlichen Material- und Arbeitskosten und entscheide nach offengelegten Kriterien.
- Lerntransfer: Unterscheide in einem beliebigen eigenen Prüfungsbeispiel nachprüfbare Angabe, zulässige Annahme, rechnerisches Ergebnis und unzulässige Freigabebehauptung.
Selbstbewertung: Eine vollständige Antwort enthält Problemverständnis, gewählte Methode, Einheiten, nachvollziehbare Zwischenschritte, Ergebnis, begründete Kontrolle und sichere Grenzen.
Lernnachweis
Dein Lernnachweis umfasst ein Prüfungsvorbereitungsportfolio mit (1) einem kommentierten Aufgabenanalyse-Blatt, (2) mindestens drei vollständig gelösten Fachrechenaufgaben, (3) einer eigenständig beschrifteten Systemskizze, (4) einem schriftlichen Fehlerbaum, (5) dem ausgefüllten Bewertungsraster des Modellfalls und (6) einer kurzen Reflexion über einen korrigierten Fehler. Kennzeichne alle Annahmen und Quellen. Für die Lernzielkontrolle kannst du erklären, warum eine Zahl ohne Einheit unbrauchbar ist, wie du nach Rundungen zurückrechnest, wie du unsichere Diagnosen offenlegst und wann du eine qualifizierte fachliche Prüfung statt einer eigenen Freigabe verlangst.
Kompetenznachweis: Du stellst Daten und Systemgrenzen richtig dar; rechnest Wärmeleistung, Volumenstrom, Druck und Kosten unter vorgegebenen Annahmen; liest einfache Schemata; formulierst plausible, begründete und sicherheitsbewusste Ergebnisse. Eine Lehrkraft oder ausbildende Fachkraft kann das Portfolio anhand der veröffentlichten Lernkriterien besprechen. Dieser Lernnachweis ist keine hoheitliche oder kammeramtliche Prüfungsbescheinigung.
OER und Wikipedia
Berufsrecht und Fachquellen (Stand der Durchsicht: Oktober 2026):
- BIBB: Anlagenmechaniker SHK – Berufsprofil, Ausbildungsdauer und Einsatzgebiete.
- SHKAMAusbV: Ausbildungsordnung vom 28. April 2016, in Kraft seit 1. August 2016; besonders § 13 Arbeitsplanung, § 14 Systemanalyse, § 15 Wirtschafts- und Sozialkunde, § 16 Gewichtung.
- BIBB: Umsetzungshilfe Anlagenmechaniker/-in SHK (2017) – Ausbildungspraxis und Rahmenlehrplan.
- DVGW: Trinkwasser-Installation – Verbraucherinformation, keine Erlaubnis zur eigenständigen Installation.
- SHK Info: Hydraulischer Abgleich – ergänzende fachliche Darstellung.
Wikipedia und frei zugängliche Begriffe: Die folgende deutschsprachige Seite ist ein allgemeiner Berufsüberblick; für Rechts- und Prüfungsregeln sind die amtlichen Quellen oben maßgeblich.
Bildquellen und Nutzungsrechte: Alle nachfolgend eingebundenen Dateinamen wurden gegen die entsprechenden Wikimedia-Commons-Dateiseiten abgeglichen. Die Darstellungen werden unverändert gezeigt; Namen, Quellen und Lizenzbedingungen gelten je Dateiseite.
| Eingebundenes Medium | Urheber / Quelle | Lizenz und Nachweis |
|---|---|---|
| -donald-, MatthiasDD, Wikimedia Commons | CC BY-SA 3.0 / Dateiseite | |
| MatthiasDD, Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0 / Dateiseite | |
| Omnibus-Trip, Wikimedia Commons | CC BY-SA 3.0 / Dateiseite | |
| Ilmari Karonen, Wikimedia Commons | Public Domain / Dateiseite | |
| Alexxyz1, Wikimedia Commons | CC0 1.0 / Dateiseite | |
| U.S. Navy, Wikimedia Commons | Gemeinfrei / Dateiseite | |
| Z22, Sektori, AnBuKu, Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0 / Dateiseite |
Fachvideos und Rechte:
- SHK Info – Die richtige Wärmepumpe auswählen (2026). Copyright und Nutzung beim veröffentlichten YouTube-Kanal SHK Info; Einbettung verweist auf die Originalquelle, keine offene Lizenz behauptet.
- SHK Info – Hydraulischer Abgleich in der Praxis (2023). Rechte beim Kanal SHK Info; eigenständige Anwendung nur durch qualifizierte Fachkräfte.
- SHK Info – Erfahrung mit der Heizreport Heizlastberechnung (2024). Rechte beim Kanal SHK Info; ergänzende kommerzielle Inhalte können vorkommen.
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Die berufsspezifische Prüfungsvorbereitung verbindet Mathematik, Physik, technisches Zeichnen, Hydraulik, Trinkwasserhygiene, Regelungstechnik, Auftragsplanung, Kommunikation und wirtschaftliche Grundbildung. Berechnung ohne Datengrundlage ist ebenso problematisch wie Sicherheitsentscheidung ohne Qualifikation. Übe alle Teilkompetenzen am selben schriftlichen Modellfall.
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