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Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule - Uhrmacher - 1. Ausbildungsjahr

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Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule - Uhrmacher - 1. Ausbildungsjahr

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Einleitung

Du beginnst eine Ausbildung als Uhrmacherin oder Uhrmacher. Dein Beruf verbindet die Analyse von Zeitmesssystemen mit Feinarbeit, Messtechnik, Werkstoffkunde, Kundenkommunikation und digitaler Dokumentation. Du lernst an zwei miteinander verbundenen Lernorten: im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Beide tragen zu deiner beruflichen Handlungskompetenz bei.

In diesem aiMOOC erarbeitest du, wie du einen überschaubaren berufstypischen Übungsauftrag analysierst, planst, sicher bearbeitest, kontrollierst und dokumentierst. Am Ende gibst du ein Prüfprotokoll mit nachvollziehbarer Entscheidung und eine kurze Reflexion zur Zusammenarbeit beider Lernorte ab. Alle Aufträge und Messwerte sind fiktiv und enthalten keine Kundendaten.

Orientierung: Die Ausbildung zum Uhrmacher beziehungsweise zur Uhrmacherin dauert regulär 36 Monate. Die beim BIBB am 29. Oktober 2026 nachgewiesene Berufsseite verweist auf die Ausbildungsordnung vom 2. Juli 2001 mit Berichtigung von 2001. Das Datum allein macht sie nicht ungültig; rechtlich maßgeblich ist die jeweils geltende konsolidierte Fassung. Für den Unterricht sind außerdem der jeweils umgesetzte Landeslehrplan, die Schulorganisation und der betriebliche Ausbildungsplan zu beachten. BIBB-Berufsprofil · Uhrmacher-Ausbildungsverordnung


Zwei Lernorte, ein berufliches Ziel


Aufgaben von Betrieb, Berufsschule und zuständiger Stelle

Im Betrieb lernst du mit geeigneten, freigegebenen Arbeitsmitteln: Auftrag klären, Uhr oder Bauteil beurteilen, Arbeit vorbereiten, Prüfergebnis festhalten und mit ausbildenden Fachkräften besprechen. Du beobachtest beispielsweise bei einer mechanischen Uhr die Energieübertragung von Antrieb, Räderwerk und Hemmung, ohne selbst ungeprüft eine gespannte Feder zu lösen. Im Uhrenservice können außerdem elektrische und elektronische Systeme, Materialbeschaffung, Qualitätsprüfung und Kundenberatung zum Berufsbild gehören.

In der Berufsschule erarbeitest du die dahinterliegenden Zusammenhänge: Messgrößen und Einheiten, Zeichnungen, Werkstoffe, elektrische Grundlagen, Sprache und Kommunikation sowie wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Fragen. Du überträgst die Theorie anschließend in betriebliche Entscheidungen: Weshalb muss ein Bauteil innerhalb einer Toleranz liegen? Weshalb wird eine verbrauchte Knopfzelle getrennt gesammelt?

Die zuständige Stelle organisiert je nach Eintragung und Zuständigkeit Prüfungen und überwacht wesentliche Aspekte der Ausbildung. Im hier vom BIBB ausgewiesenen Handwerksbereich ist die zuständige Handwerkskammer bedeutsam. Die tatsächlich zuständige Kammer ergibt sich aus deinem eingetragenen Ausbildungsverhältnis; sie darf nicht allein aus dem Wohnort geraten werden. Betrieb und Berufsschule stimmen sich über Lernstände, betriebliche Lernmöglichkeiten und erforderliche Unterstützung ab.

Lernort oder Akteur Konkreter Beitrag Beispiel für die Übergabe
Ausbildungsbetrieb Ausbilden, reale Abläufe erklären, geeignete Übungen anleiten und Ergebnisse beurteilen Ein anonymisiertes Maß- und Prüfprotokoll als Lernanlass bereitstellen
Berufsschule Fachtheorie, Allgemeinbildung und Lernfeldaufgaben vermitteln Aus Messwerten Grenzmaße und eine begründete Prüfentscheidung berechnen
Zuständige Kammer Nach Maßgabe der Zuständigkeit Ausbildung und Prüfungsverfahren begleiten Auskünfte über Nachweise und Prüfungsorganisation geben
Auszubildende Person Mitlernen, sorgfältig handeln, nachfragen und Ausbildungsnachweise führen Im Berichtsheft festhalten, was gelernt und fachlich geprüft wurde


Ausbildungsordnung, Ausbildungsplan und Rechte

Die Ausbildungsordnung ist die bundeseinheitliche berufsbezogene Grundlage. Ihr Ausbildungsrahmenplan beschreibt betriebliche Fertigkeiten, Kenntnisse und zeitliche Orientierung. Daraus erstellt der Betrieb deinen betrieblichen Ausbildungsplan. Der KMK-Rahmenlehrplan dient als Grundlage für berufsbezogenen Berufsschulunterricht; das Bundesland kann ihn in einen Landeslehrplan umsetzen. Deshalb ist ein Kurs weder Ersatz für deine Ausbildungsplanung noch amtlicher Prüfungsnachweis.

Beispiel: Der Betrieb lässt dich unter Anleitung die Bauteile einer Uhr identifizieren, während du in der Schule aus der Zeichnung Maße und Toleranzen bestimmst. Für eine gelungene Lernortkooperation vergleichst du beide Ergebnisse, klärst Abweichungen und überträgst sie in die nächste Aufgabe.

Nach dem aktuell abrufbaren Berufsbildungsgesetz (BBiG) gehören unter anderem ein dokumentierter Ausbildungsvertrag, sorgfältiges Lernen, eine planmäßige Ausbildung, bereitgestellte Ausbildungsmittel, Freistellung für die Berufsschule sowie ein schriftlicher oder elektronischer Ausbildungsnachweis zum Rahmen der dualen Ausbildung. Insbesondere §§ 11, 13, 14 und 15 BBiG sind dafür wichtige Nachschlagstellen. Bei minderjährigen Auszubildenden gelten ergänzende Schutzbestimmungen. § 11 BBiG · § 13 BBiG · § 14 BBiG · § 15 BBiG

Typischer Fehler: Aus dem Ausbildungsrahmenplan einfach den Stundenplan der Berufsschule ableiten. Beide Pläne haben unterschiedliche Aufgaben. Ebenso ist ein Berichtsheft keine bloße Anwesenheitsliste: Es soll verständlich zeigen, welche Ausbildungsinhalte du bearbeitet hast.

Videoimpuls: Die Bundesagentur für Arbeit stellt Beruf und Ausbildung als Uhrmacherin oder Uhrmacher vor. Notiere beim Ansehen zwei Tätigkeiten für den Betrieb und zwei Themen, bei denen du schulisches Fachwissen benötigst.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, „Uhrmacher*in“, veröffentlicht am 20.08.2024; Einbettung des Originalvideos, keine freie Videolizenz behauptet.


Berufsbild und Lernfelder im ersten Ausbildungsjahr


Berufsprofil und technische Systeme

Eine mechanische Uhr erhält ihre Energie zum Beispiel aus einer Zugfeder. Über das Räderwerk gelangt Energie zum Gangregler und zur Hemmung. Bei der Quarzuhr dienen ein Quarzoszillator, elektronische Teilerschaltungen und gegebenenfalls ein Schrittmotor der Zeitmessung und Anzeige. Ein Bild allein beweist jedoch weder die Funktionsfähigkeit noch eine bestimmte Ganggenauigkeit.

Mechanisches Taschenuhrwerk als Anschauungsbeispiel. Foto: Auckland Museum Collections, CC BY 2.0; Datei und Bildrechte.

Geöffnete Rückseite eines einfachen Quarzarmbanduhrwerks mit erkennbaren Baugruppen. Foto: Garitzko, gemeinfrei freigegeben; Datei und Rechtehinweis. Niemals aus einem Foto auf zulässige Eingriffe an einem echten Kundenprodukt schließen.

Die wesentlichen Tätigkeiten im BIBB-Berufsprofil umfassen unter anderem Montieren, Demontieren, Messen, Herstellen von Werkstücken, Prüfen, Instandhalten, Dokumentieren, Qualitätskontrolle und Kommunikation. Das gesamte Berufsbild ist umfassender als eine einzige Übung. BIBB, berufliche Handlungsfähigkeit


Vier schulische Lernfelder im ersten Jahr

Der veröffentlichte KMK-Rahmenlehrplan für Uhrmacherinnen und Uhrmacher aus dem Jahr 2001 nennt im ersten Ausbildungsjahr folgende Lernfelder und Zeitrichtwerte. Diese sind Orientierungswerte des KMK-Dokuments und keine Behauptung über den konkreten aktuellen Stundenplan deiner Schule:

Lernfeld Bezeichnung laut KMK Zeitrichtwert Transfer in den Betrieb
1 Systeme der Zeitmessung unterscheiden 40 Stunden Mechanische, elektrische und elektronische Zeitmesser vergleichen
2 Werkzeuge und Uhrenteile herstellen 80 Stunden Werkstoff, Zeichnung, Maß und Prüfmittel sinnvoll auswählen
3 Mechanische Großuhren warten und instandsetzen 120 Stunden Baugruppen, Gangprobleme und Dokumentation unter Aufsicht besprechen
4 Funktionsprinzipien elektrischer Großuhrwerke analysieren 40 Stunden Elektrische Größen, Schaltbilder und Batterieentsorgung einordnen

Die vier Zeitrichtwerte ergeben zusammen 40 + 80 + 120 + 40 = 280 Stunden. Du kannst daraus Schwerpunkte erkennen; du darfst die Werte aber nicht als verpflichtende betriebliche Einsatzdauer oder individuelle Unterrichtsgarantie auslegen. Das Beispiel dieses Kurses verbindet insbesondere Lernfeld 2 mit Arbeitsplanung, Messtechnik und schriftlicher Dokumentation. KMK-Rahmenlehrplan, Übersicht und Lernfelder 1 bis 4


Fachsprache als gemeinsame Arbeitsgrundlage

Auftrag bezeichnet die vereinbarte Aufgabe mit Zweck, Bedingungen und Ergebnis. Nennmaß ist das vorgegebene Maß auf der Zeichnung; Istmaß ist der tatsächlich gemessene Wert. Toleranz bezeichnet die erlaubte Abweichung; Grenzmaße sind die zulässigen unteren und oberen Grenzen. Ein Prüfprotokoll hält Verfahren, Messwerte, Entscheidungsregel und Ergebnis fest. Eine Freigabe darf nur die dafür zuständige Person erteilen.

Beispiel zur Kommunikation: Statt „Teil passt ungefähr“ formulierst du „Die gemessene Länge beträgt 12,08 mm und liegt im freigegebenen Bereich von 11,80 bis 12,20 mm“. Ohne Zeichnung, Maßbezug oder Messverfahren ist diese Aussage nur eingeschränkt nachvollziehbar.


Arbeitsaufträge sicher analysieren und planen


Die vollständige Handlung

Nutze einen wiederkehrenden Ablauf aus Informieren – Planen – Entscheiden – Durchführen – Kontrollieren – Auswerten. Im Uhrenhandwerk beginnt die gute Arbeit vor dem Werkzeug: Zunächst klärst du Uhrentyp, Modellbezeichnung, beobachtete Symptome, Auftrag, Vorgaben, Zeitrahmen und zulässige Maßnahmen. Vorhandene Herstellerangaben und ein freigegebener betrieblicher Ablauf haben Vorrang vor Internetvideos oder allgemeinen Tipps. Die hier vorgestellten Übungen ersetzen keine Hersteller-Serviceanleitung.

Ein einfacher Arbeitsplan nennt zu jedem Schritt Zweck, Hilfsmittel, Sicherheitsvorkehrung, Ergebnis und Kontrollpunkt:

Phase Leitfrage Beispiel
Informieren Was soll nachweisbar erreicht werden? Abmessungen eines anonymen Übungs-Distanzstücks prüfen
Planen Welche Grenzmaße und Prüfmittel gelten? Aufgabenblatt, geeigneten Messschieber und saubere Ablage bereitlegen
Entscheiden Welche Methode ist im Ausbildungsstand sicher und aussagekräftig? Freigegebenes Übungsteil messen statt eine Kunden-Uhr zu zerlegen
Durchführen Wie erfasse ich reproduzierbare Daten? Prüfen, Nullpunkt kontrollieren, an definierten Stellen messen
Kontrollieren Stimmen Ergebnis und Akzeptanzregel überein? Jeden Istwert mit beiden Grenzmaßen vergleichen
Auswerten Was dokumentiere ich für den nächsten Lernort? Entscheidung, Unsicherheiten und Rückmeldung im Protokoll festhalten


Arbeitsschutz, Gesundheit und Verantwortung

Sichere dir vor jeder praktischen Tätigkeit Freigabe und Unterweisung durch die verantwortliche Fachkraft. Halte kleine Teile in gekennzeichneten Schalen, nutze passende Beleuchtung und ergonomische Sitzhaltung und vermeide ermüdende ununterbrochene Lupenarbeit. Geeignete Schutzmaßnahmen richten sich nach tatsächlicher Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisung, nicht nach pauschalen Rezepten. Beim Arbeiten mit rotierenden Maschinen gelten besondere Einzugsgefahren; deshalb dürfen Handschuhe nicht unbesehen als universelle Schutzmaßnahme empfohlen werden.

Nur unter befugter fachlicher Aufsicht und nach aktueller Unterweisung erfolgen Eingriffe an gespannten Federwerken, Maschinenbearbeitung, Löten, offene elektrische Prüfungen oder Tätigkeiten mit Reinigungschemikalien. Reinigungs- und Schmierstoffe können Gefährdungen verursachen: Sicherheitsdatenblatt, Kennzeichnung, Ersatzstoffprüfung, Lüftung und Entsorgung sind betriebsbezogen zu prüfen. Für Jugendliche gelten besondere Einschränkungen. Die fachkundige Gefährdungsbeurteilung ist Aufgabe des Betriebs. § 5 ArbSchG · Gefahrstoffverordnung · DGUV Information 213-033, Gefahrstoffe in Werkstätten, Ausgabe 2022

Sichere Alternative: Arbeite mit einem zuvor geprüften stumpfkantigen Übungsteil, einem digitalen Messdatensatz oder einer maßstäblichen Papier-/3D-Simulation, ohne Maschinen, Reinigungsmittel, Batterien oder gefährliche Federkräfte selbst zu handhaben. Beobachtung und Messentscheidung sind vollwertige Lernschritte.


Datenschutz und nachvollziehbare Aufzeichnungen

Verwende für Lernprotokolle ausschließlich fiktive Auftragsnummern und anonymisierte Messwerte. Fotos dürfen keine echten Kundenlabels, Seriennummern, Namen, Adressen, Mitarbeiterkennungen oder interne Preislisten offenlegen. Lade betriebliche Daten nicht ohne ausdrückliche Befugnis in Cloud-Dienste oder KI-Systeme. Speichere freigegebene Dokumente entsprechend der Betriebsregelung und prüfe die Plausibilität automatisch erzeugter Texte selbst. Ein digitales Protokoll braucht Version, Datum, prüfende Rolle, Einheit und eine transparente Korrekturhistorie.

Typische Fehler: falsche Einheit, verwechseltes Nenn- und Istmaß, fehlende Unterweisungsfreigabe, unbeschriftete Teileablage, unscharfe Fotos oder eine Messwertliste ohne eindeutige Prüfentscheidung.


Messen, Rechnen und fachlich entscheiden


Messmittel, Einheiten und Grenzmaße

Ein Messschieber kann beispielsweise äußere Abmessungen messen. Ob seine Auflösung, Messgenauigkeit und Bauform ausreichen, hängt von der geforderten Toleranz, der Oberfläche, den Messbedingungen und dem festgelegten Verfahren ab. Kontrolliere Sauberkeit, Nullstellung und unbeschädigte Messflächen. Wiederhole bei Zweifel die Messung und dokumentiere die Abweichung; verwende bei sehr kleinen Bohrungen oder engen Toleranzen ein dafür geeignetes und freigegebenes Spezialmessmittel.

Digitaler Messschieber als Beispiel. Foto: Jacek Halicki, CC BY-SA 4.0; Original und Lizenz.

Rechenschema bei symmetrischer Toleranz:

  • Unteres Grenzmaß = Nennmaß minus erlaubte Abweichung.
  • Oberes Grenzmaß = Nennmaß plus erlaubte Abweichung.
  • Maßabweichung = Istmaß minus Nennmaß.
  • Ein Teil ist maßlich in Ordnung, wenn unteres Grenzmaß kleiner oder gleich Istmaß und Istmaß kleiner oder gleich oberes Grenzmaß ist.

Beispiel: 8,00 mm ± 0,15 mm ergibt die Grenzen 7,85 mm und 8,15 mm. Ein Istmaß von 8,09 mm hat die Abweichung +0,09 mm und ist maßlich in Ordnung. Ein Istmaß von 7,81 mm unterschreitet das untere Grenzmaß um 0,04 mm und ist nicht in Ordnung. Ein negatives Vorzeichen bedeutet nicht automatisch Ausschuss; entscheidend ist der Vergleich mit beiden Grenzen. Die angegebene Messgeräteanzeige allein garantiert noch keine Eignung des Messverfahrens.


Zeit- und Materialbedarf überschlagen

Für eine nachvollziehbare Planung trennst du feste Vorbereitungszeit, Anzahl und Stückzeit. Wenn das Vorbereiten 6 Minuten dauert und das Prüfen eines Teils 4 Minuten, dann benötigt ein Auftrag mit drei Teilen 6 + 3 × 4 = 18 Minuten. Für drei Übungsteile zu je 0,40 Euro beträgt der Materialwert 3 × 0,40 Euro = 1,20 Euro. Das ist ausdrücklich keine vollständige betriebliche Kalkulation; Personal, Maschinen, Gemeinkosten und Ersatzteile fehlen.

Häufiger Fehler: Vorbereitung bei jedem Teil doppelt ansetzen oder die Nacharbeit ohne neue Messung als bereits bestandene Prüfung dokumentieren. Die korrekte Entscheidung muss aus dem Prüfprotokoll ableitbar bleiben.


Praxisfall: Distanzstück für ein Uhren-Lehrmodell prüfen


Fiktiver Auftrag und Annahmen

Auftragskennung ÜB-01: Eine Ausbildungswerkstatt benötigt drei stumpfkantige Distanzstücke für ein ungefährliches Uhren-Lehrmodell. Die Teile wurden bereits von einer befugten Fachkraft hergestellt. Du sollst allein Maße prüfen, Ergebnisse eintragen und eine Entscheidung vorschlagen. Kein Eingriff in eine echte Uhr ist erforderlich. Das Lehrmodell ist kein freigegebenes Ersatzteil für Kundenprodukte.

Das Aufgabenblatt nennt für jedes Distanzstück:

  • Länge L = 12,00 mm ± 0,20 mm.
  • Dicke D = 1,50 mm ± 0,10 mm.
  • Beide Maße müssen im jeweiligen Grenzbereich liegen; nur dann gilt die Maßprüfung als bestanden.
  • Prüfmittel: von der Fachkraft für diese Toleranzen als geeignet bestätigter Messschieber; das Übungsmaterial ist glatt und stumpfkantig.

Grenzmaße: L mindestens 12,00 − 0,20 = 11,80 mm und höchstens 12,00 + 0,20 = 12,20 mm. D mindestens 1,50 − 0,10 = 1,40 mm und höchstens 1,50 + 0,10 = 1,60 mm. Dies sind didaktisch gesetzte Werte, keine aus einer DIN-Norm oder einem Uhrenhersteller übernommene Produkttoleranz.


Arbeitsplan und Beispiel-Messprotokoll

Schritt Vorgehen Zeitansatz Prüfbarer Beleg
1 Auftrag, Maßangaben, Sicherheitsfreigabe und Stückzahl prüfen 3 min Klärvermerk mit Übungskennung
2 Prüfplatz vorbereiten, Messmittelzustand und Nullpunkt kontrollieren 3 min Prüfmittel und Nullkontrolle notiert
3 Für Teil A, B und C je Länge und Dicke erfassen 12 min Sechs Messwerte mit Einheit
4 Grenzmaße vergleichen, fachliche Entscheidung begründen 4 min Drei begründete Prüfurteile
5 Protokoll übergeben und Lernreflexion formulieren 3 min Vollständige anonymisierte Dokumentation

Gesamtplanung: 3 + 3 + 12 + 4 + 3 = 25 Minuten. Abweichungen im realen Übungsablauf werden mit Grund festgehalten und nicht verschwiegen.

Teil Länge L (mm) Dicke D (mm) Rechenweg und Abweichung Prüfentscheidung
A 12,08 1,54 L: +0,08; D: +0,04; beide innerhalb der Grenzen Maßprüfung bestanden
B 12,31 1,50 L: +0,31 und damit 0,11 über dem oberen Grenzmaß; D: 0,00 Nicht bestanden, Rücksprache vor Nacharbeit
C 11,91 1,35 L: −0,09; D: −0,15 und damit 0,05 unter dem unteren Grenzmaß Nicht bestanden, Rücksprache vor Nacharbeit

Prüfbares Arbeitsergebnis: A ist nach den Übungsvorgaben maßlich geeignet. B und C dürfen auf Grundlage dieses Prüfblatts nicht freigegeben werden. Es wurden sechs Maße kontrolliert, ein Teil hat beide Anforderungen erfüllt. Die fachlich verantwortliche Person entscheidet über Nacharbeit, neues Übungsteil oder Sperrung; du veränderst die Bauteile nicht eigenständig.

Materialüberschlag: 3 × 0,40 Euro = 1,20 Euro Ausgangsmaterialwert. Falls zwei Ersatz-Übungsteile nötig wären, kämen als reiner Materialwert 2 × 0,40 = 0,80 Euro hinzu; insgesamt dann 2,00 Euro. Das ist nur ein Szenario, kein bereits erteilter Ersatzauftrag.


Bewertungsraster und Rückmeldung

Kriterium Maximalpunkte Nachweis für volle Punktzahl
Auftrag analysiert 15 Ziel, Maße, Grenzen, Stückzahl und Befugnisse richtig erfasst
Arbeitsplan 20 Sinnvolle Reihenfolge, Zeitansatz, Prüfmittel und Sicherheitscheck enthalten
Mess- und Rechenprotokoll 25 Sechs Werte mit Einheit, beide Grenzmaßrechnungen, Abweichungen nachvollziehbar
Prüfentscheidungen 20 A, B, C fachlich korrekt beurteilt und Nichtfreigaben begründet
Arbeits- und Datenschutz 10 Sichere Methode und ausschließlich fiktive Kennungen dokumentiert
Auswertung und Lernorttransfer 10 Verbesserungsschritt und Bezug zu Betrieb und Schule erläutert
Summe 100 Nachvollziehbare Gesamtdokumentation

Formatives Feedback: 90–100 Punkte: sehr gut übertragbar, prüfe trotzdem die Messunsicherheit. 75–89 Punkte: fachlich solide, verbessere einzelne Belege. 60–74 Punkte: mindestens eine Rechen- oder Dokumentationslücke gezielt nacharbeiten. Unter 60 Punkte: mit einer Lehr- oder Ausbildungsperson erneut planen und die Ursache nachvollziehen. Dieses Raster ist eine Lernhilfe, keine offizielle Prüfungsbewertung.

Transferfrage: Warum genügt „A passt, B und C passen nicht“ nicht als Übergabe an eine andere Werkstatt? Begründe, welche Angaben eine Fachkraft braucht, um das Ergebnis ohne deine Anwesenheit zu überprüfen.


Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Zusammenarbeit


Reparieren und Ressourcen schonen

Reparatur und werterhaltende Wartung können die Nutzungsdauer geeigneter Uhren verlängern. Das ist jedoch keine pauschale Aussage, dass jede Reparatur ökologisch oder wirtschaftlich günstiger sei. Beurteile Ersatzteilverfügbarkeit, Material- und Energieaufwand, Reparaturfähigkeit, Kosten und dauerhafte Funktionssicherheit. Altbatterien, auch Knopfzellen, gehören nicht in den Restmüll; sie werden einer dafür vorgesehenen Rücknahme- oder Sammelstelle zugeführt. Umweltbundesamt, Batterien und Altbatterien

Historisches Versuchsmodell eines Quarzuhrwerks: Batterie, Quarz und elektronische Teiler als getrennte Baugruppen. Foto: HNH, CC BY-SA 3.0; Datei und Lizenz. Historische Technik dient hier der Erklärung, nicht als aktuelle Herstelleranleitung.


Digitale Dokumentation und kritische Medienarbeit

Digitale Zeichnungen, Tabellen, Prüfberichte und Lernplattformen können die Zusammenarbeit verbessern. Ein sauberes Tabellenblatt kann die Grenzmaßberechnung übernehmen, darf aber keine falschen Eingaben oder mangelhafte Messung verschleiern. Vergleiche daher einen berechneten Grenzwert mit einer Handrechnung und lege Einheiten offen. Nutze für Lernaufträge ausschließlich synthetische Datensätze.

Videoimpuls: Ein ausgebildeter Uhrmacher erläutert mechanische Uhren und diskutiert unter anderem Nachhaltigkeit. Prüfe die Aussagen kritisch: Welche sind technische Erklärungen und welche persönliche Wertungen oder Produktpräferenzen? Übertrage nichts ungeprüft auf konkrete Servicearbeiten.

Quelle: Simon der Gezeitenpanther, „Uhrmacher erklärt: 5 GRÜNDE für eine mechanische Uhr“, 04.09.2023; eingebettetes fremdes Video mit persönlichen Bewertungen und möglichen Werbeverweisen.

Arbeitsauftrag zur Zusammenarbeit: Lege in der Berufsschule ein Prüfschema an, wende es am freigegebenen Übungsstück im Betrieb an und bespreche Unterschiede mit der ausbildenden Fachkraft. Ein gutes Feedback enthält eine Beobachtung, den Bezug zu einer Messgröße und einen konkreten Verbesserungsvorschlag.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Prüfe dein Wissen

Was kennzeichnet die duale Ausbildung im Uhrmacherberuf? (Lernen im Betrieb und in der Berufsschule mit abgestimmten Zielen) (!Ausschließlich Lernen in einer überbetrieblichen Werkstatt) (!Nur theoretischer Unterricht ohne betriebliche Aufgaben) (!Selbstständige Kundenarbeit ohne Ausbildungsplan)




Worauf beruht der betriebliche Ausbildungsplan für den Uhrmacherberuf? (Auf dem Ausbildungsrahmenplan der geltenden Ausbildungsordnung) (!Allein auf beliebigen Internetvideos zum Uhrenservice) (!Ausschließlich auf einer frei gewählten Verkaufsstatistik) (!Nur auf dem privaten Wochenplan der Auszubildenden)




Welche Aufgabe gehört typischerweise zur Berufsschule? (Messwerte fachlich erklären und technische Zusammenhänge begründen) (!Ohne Aufsicht Reparaturen am fremden Kundenwerk durchführen) (!Die Prüfungszuständigkeit der Kammer ersetzen) (!Den betrieblichen Ausbildungsvertrag eigenmächtig ändern)




Welche Lernfelder nennt der KMK-Rahmenlehrplan im ersten Ausbildungsjahr? (Systeme der Zeitmessung und Werkzeuge und Uhrenteile als zwei der vier Lernfelder) (!Ausschließlich elektronisch gesteuerte Kleinuhrwerke als einzige Lernfelder) (!Nur Verkaufsgespräche und Werbung ohne technischen Unterricht) (!Ausschließlich Gesellenprüfungen und Meisterprüfungen)




Welches untere Grenzmaß ergibt sich aus 12,00 mm mit einer Toleranz von plus oder minus 0,20 mm? (11,80 mm) (!12,20 mm) (!12,02 mm) (!10,00 mm)




Wie wird Teil B mit 12,31 mm Länge bei zulässigen 11,80 bis 12,20 mm bewertet? (Nicht bestanden weil das obere Grenzmaß überschritten ist) (!Bestanden weil die Abweichung positiv ist) (!Bestanden weil die Dicke allein entscheidend ist) (!Nicht entscheidbar weil Grenzmaße grundsätzlich unbekannt sind)




Was gehört in ein nachvollziehbares Prüfprotokoll? (Messwerte mit Einheiten und Grenzmaßen sowie begründete Entscheidungen) (!Nur ein Foto ohne Maßstab und ohne Datum) (!Nur die Aussage dass das Bauteil schön aussieht) (!Ausschließlich eine allgemeine Werbebeschreibung)




Wie soll eine gefährliche Tätigkeit an einem gespannten Uhrwerk erfolgen? (Nur nach Freigabe Unterweisung und unter befugter fachlicher Aufsicht) (!Immer sofort allein um Zeit zu sparen) (!Ohne Gefährdungsbeurteilung sobald ein Video verfügbar ist) (!Mit beliebigen Mitteln ohne Herstellerangaben)




Was ist mit verbrauchten Knopfzellen zu tun? (Getrennt über vorgesehene Rücknahme- oder Sammelstellen entsorgen) (!In den allgemeinen Hausmüll werfen) (!Zusammen mit Metallspänen in offene Lebensmittelbehälter legen) (!Im Werkstattabfluss entsorgen)




Welche Information darf in einer öffentlichen Übungsdokumentation verwendet werden? (Eine fiktive Auftragskennung mit synthetischen Messwerten) (!Ein vollständig sichtbarer echter Kundenname) (!Die private Telefonnummer der Auftraggeberin) (!Ein unbearbeitetes Foto vertraulicher Betriebsunterlagen)





Memory: Begriffe und Bedeutungen

Ordne jedem Begriff die einzigartige passende Erklärung zu.

Ausbildungsbetrieb Lernort für praktisch angeleitete berufliche Aufträge
Berufsschule Lernort für Fachtheorie und allgemeine Bildung
Ausbildungsplan Betriebliche sachliche und zeitliche Gliederung der Ausbildung
Berichtsheft Schriftlicher oder elektronischer Ausbildungsnachweis
Handwerkskammer Je nach Zuständigkeit anerkannte Stelle für Ausbildungsfragen und Prüfungsorganisation
Prüfprotokoll Nachweis von Messmethode Werten Grenzen und Entscheidung





Drag-and-drop: Fachbegriffe zuordnen

Bringe jeden Fachbegriff mit seiner Bedeutung zusammen.

Passenden Begriff zuordnen Beschreibung
Nennmaß Vorgesehener Wert einer Abmessung laut Aufgabenblatt
Istmaß Bei einer Prüfung tatsächlich ermittelter Maßwert
Toleranz Zulässiger Bereich einer Abweichung vom Nennmaß
Grenzmaß Untere oder obere zulässige Grenze einer Abmessung
Freigabe Entscheidung der hierfür berechtigten verantwortlichen Person





Kreuzwort: Ausbildungswissen

Finde jeweils ein Wort mit mindestens vier Buchstaben.

Betrieb An welchem Lernort werden praktische Werkstattaufträge angeleitet?
Berufsschule Welcher zweite Lernort vermittelt auch die Fachtheorie?
Messschieber Welches Prüfmittel eignet sich für viele äußere Längenmessungen?
Toleranz Wie heißt die zulässige Maßabweichung?
Berichtsheft Wie heißt der übliche Ausbildungsnachweis im Alltag?
Uhrwerk Wie heißt die funktionale Antriebs- und Regelmechanik einer Uhr?





LearningApps

Erkunde vorhandene interaktive Lernangebote zum Thema. Die Suchseite ist keine hier erfundene fertige Einzelübung; prüfe Treffer vor ihrem Einsatz auf fachliche Richtigkeit und Lizenz.


Lückentext

Ergänze die Fachwörter aus den Kapiteln. Pro Satz fehlt genau ein Begriff.

Ergänze die Sätze zum Uhrmacherberuf.
Die duale Ausbildung verbindet Ausbildungsbetrieb und

.
Der Betrieb legt seine Lernstationen in einem betrieblichen

fest.
Der dokumentierte Rückblick auf Ausbildungsinhalte heißt

.
In der Berufsschule übst du unter anderem die Berechnung von

.
Der Wert laut Aufgabenblatt heißt

.
Ein tatsächlich ermittelter Zahlenwert heißt

.
Der erlaubte Maßbereich wird durch eine

beschrieben.
Zur Kontrolle äußerer Abmessungen ist häufig ein

geeignet.
Messwerte und Entscheidungen werden in einem

festgehalten.
Verbrauchte Knopfzellen gehören zur getrennten

.
}



Offene Aufgaben

Bearbeite alle Aufgaben mit selbst erstellten oder freigegebenen Materialien. Reale Kundendaten und gefährliche Arbeiten ohne fachliche Aufsicht sind ausgeschlossen.


Leicht

  1. Zwei Lernorte: Erstelle eine Tabelle mit je drei Beiträgen von Betrieb und Berufsschule und einer Verbindung zwischen beiden.
  2. Berufsbild: Zeichne eine Concept-Map mit mindestens sechs Tätigkeiten und erläutere eine notwendige Fähigkeit.
  3. Baugruppen: Ordne an einem freigegebenen Bild mechanische und elektrische Bauteile zu und kennzeichne offene Fragen.
  4. Berichtsheft: Schreibe einen anonymen Mustereintrag über das Prüfen eines Messschiebers mit Datum Fachbegriffen und Lerngewinn.


Standard

  1. Messprotokoll: Erstelle für die fiktiven Teile A bis C eine digitale Tabelle mit Grenzwerten und Entscheidungen und kontrolliere eine Rechnung von Hand.
  2. Sicherheitscheck: Entwickle mit einer Fachkraft eine Checkliste für einen ungefährlichen Prüfplatz mit Unterweisung Ergonomie und Datensparsamkeit.
  3. Fehleranalyse: Entwirf eine Rückfrage an die ausbildende Fachkraft für Teil B und beschreibe warum selbstständige Nacharbeit nicht freigegeben ist.
  4. Lernfeldtransfer: Vergleiche ein Thema des schulischen Lernfelds 2 mit einer zulässigen Übung im Betrieb und dokumentiere die Unterschiede.


Schwer

  1. Eigenständige Planung: Entwickle einen erweiterten Übungsauftrag mit zwei Maßen Kostenansatz Arbeitsplan und überprüfbarer Abnahmeregel für ein ungefährliches Lehrmodell.
  2. Messverfahren vergleichen: Vergleiche zwei freigegebene Messverfahren und erläutere wann ein Gerät trotz feiner Anzeige ungeeignet sein kann.
  3. Reparaturbewertung: Diskutiere an einem fiktiven Fall Reparatur und Ersatz aus Sicht von Ressourcen Zuverlässigkeit Kosten und Batterieentsorgung.
  4. Digitales Qualitätsprotokoll: Erstelle ein anonymisiertes Protokoll als PDF oder Tabellenblatt mit Versionsstand Prüfurteil Reflexion und einem Konzept zur Datenablage.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Rechtlicher Transfer: Erläutere den Unterschied zwischen Ausbildungsordnung betrieblichem Ausbildungsplan und Landeslehrplan anhand einer Uhrmacherübung.
  2. Rechenprüfung: Für L = 15,00 mm ± 0,25 mm werden 14,70 mm und 15,18 mm gemessen. Berechne beide Grenzmaße und entscheide für jeden Wert mit Begründung.
  3. Freigabeverfahren: Begründe warum ein bereits bestandener Einzelwert noch keine Freigabe für ein Teil mit zwei Prüfkriterien bedeutet.
  4. Sicherheitsentscheidung: Beschreibe deine Reaktion wenn bei einer praktischen Tätigkeit keine Unterweisung und keine Freigabe vorliegen. Formuliere eine sichere Simulationsalternative.
  5. Zusammenarbeit: Entwickle eine sachliche Rückmeldung vom Betrieb an die Berufsschule nach einer fehlerhaften Maßberechnung ohne personenbezogene Daten.
  6. Nachhaltigkeit und Daten: Erkläre an einer Quarzuhr die getrennte Batterieentsorgung und den datenschutzgerechten Umgang mit einem fiktiven Reparaturprotokoll.


Lernnachweis

Dein Lernportfolio umfasst einen vollständig bearbeiteten anonymisierten Auftrag mit folgenden Bestandteilen:

  1. Einseitige Auftragsanalyse mit Ziel Stückzahl beiden Nennmaßen Grenzmaßen und den Grenzen deiner Befugnis
  2. Arbeitsplan mit mindestens fünf Schritten Zeitansatz Prüfmittel Sicherheitsfreigabe und nachvollziehbaren Kontrollpunkten
  3. Prüfprotokoll für mindestens drei fiktive Teile mit sechs Werten Einheiten Rechenwegen und drei begründeten Entscheidungen
  4. Rückmeldung zu einem festgestellten Fehler mit fachlich zulässiger Folgemaßnahme durch die verantwortliche Person
  5. Vergleich von einem schulischen Lerninhalt und seiner Anwendung im Betrieb sowie Reflexion zu Nachhaltigkeit und Datenschutz

Kompetenznachweis: Du kannst eine Aufgabe erklären, sachgerecht strukturieren, Grenzwerte ausrechnen, Arbeitssicherheit berücksichtigen, Messergebnisse ohne Wunschdenken beurteilen und deine Überlegungen einer anderen Fachkraft verständlich mitteilen. Nutze das 100-Punkte-Raster aus dem Praxisfall zur Selbst- und Fremdeinschätzung. Die Bewertung ist eine Kursleistung, keine offizielle Zwischen-, Gesellen- oder Abschlussprüfung und ersetzt keinen vorgeschriebenen Ausbildungsnachweis.


OER und Wikipedia

Rechtliche und fachliche Primärquellen (Abruf und Einordnung: Oktober 2026):

Freie Orientierungsquellen: Duale Ausbildung und Uhrmacher (Wikipedia; für Rechtsfragen stets die amtlichen Quellen bevorzugen).

Bildnachweise und nachgeprüfte Commons-Dateien: Die Lizenzen gelten für die jeweilige Originaldatei; bei Bearbeitungen sind ihre jeweiligen Bedingungen zu beachten. Alle vier Medien sind tatsächlich auf Commons dokumentiert.

Eingebundene Datei Quellen- und Rechtebeleg Urheber Lizenz
File:Watch, Movement (48709257156).jpg Wikimedia Commons Auckland Museum Collections CC BY 2.0
File:Armbanduhr Rueckseite.jpg Wikimedia Commons Garitzko Gemeinfrei durch Urheber freigegeben
File:2020 Suwmiarka cyfrowa.jpg Wikimedia Commons Jacek Halicki CC BY-SA 4.0
File:Versuchsmodell Quaruhr Karl Gebhardt.jpg Wikimedia Commons HNH CC BY-SA 3.0

Videonachweise: Es handelt sich um verlinkte Einbettungen auf YouTube, nicht um CC-lizenzierte Kursdateien. Die jeweiligen Rechte verbleiben bei den Urhebern; überprüft wurden Titel, Kanal und thematische Zuordnung, nicht eine freie Nachnutzungslizenz.

Originalvideo Verifizierte Quelle Verantwortlicher Kanal Rechtehinweis
https://www.youtube.com/watch?v=D6wAXYlzk3k Uhrmacher*in, 20.08.2024 Bundesagentur für Arbeit Rechte beim Videoanbieter; nur Originaleinbettung
https://www.youtube.com/watch?v=w3zrB2fyN6w Uhrmacher erklärt, 04.09.2023 Simon der Gezeitenpanther Rechte beim Videoanbieter; nur Originaleinbettung

Die Lerntexte und fiktiven Übungsdaten dieses Kurses sind eigens formuliert; zitierte Rechts- und Regelwerke wurden nicht als vollständige Texte übernommen. Für eine eigene OER-Weiterverwendung müssen die verschiedenen Lizenzbedingungen der Bilder und Quellen getrennt geprüft werden. Eine offizielle Anerkennung oder Prüfungszulassung durch diesen Kurs wird nicht behauptet.


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