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Praxisauftrag und Kompetenzcheck - Technischer Modellbauer - 1. Ausbildungsjahr

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Praxisauftrag und Kompetenzcheck - Technischer Modellbauer - 1. Ausbildungsjahr

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Einleitung

Du bearbeitest einen vollständigen, berufstypischen Auftrag aus dem Technischen Modellbau: von der Anfrage über Zeichnung, Verfahren, Berechnung, Arbeitsplanung und sichere Fertigung bis zur Prüfung und Übergabe. Als Jahresprojekt dient ein maßhaltiger Modell- und Formdemonstrator mit abnehmbarem Biegewinkel. Die Daten sind vollständig erfunden. Du lernst, ein Arbeitsergebnis nicht nur herzustellen, sondern seine Eignung anhand vorab vereinbarter Anforderungen nachzuweisen.

Der Kurs verknüpft die Lernfelder des ersten Ausbildungsjahres: Herstellen von Bauteilen durch Zerspanen, Urformverfahren bauteilbezogen auswählen, Umformverfahren bauteilbezogen auswählen, Planen und Herstellen von einfachen Modellen und Formen für Ur- und Umformbauteile und Herstellen von Bauteilen und Baugruppen durch Fügen. Er eignet sich als schulisch-betrieblicher Kompetenzcheck, nicht als amtliche Prüfung oder Ausbildungszulassung. Maschinelle Arbeit, Blechbearbeitung und Formverfahren mit gefährlichen Stoffen sind ausschließlich nach Freigabe, Unterweisung und unter befugter Aufsicht zulässig. Eine vollständige Alternative mit CAD, Pappe und Knetmasse wird erklärt.

Rechtsstand Oktober 2026: Die Ausbildungsordnung von 2009 in der 2026 geänderten Fassung gilt noch bis zum 31. Juli 2027. Eine neue Ausbildungsordnung tritt am 1. August 2027 in Kraft. Maßgeblich bleiben die für deinen Ausbildungsvertrag geltenden Übergangsregeln, der betriebliche Ausbildungsplan, die zuständige Kammer und der Lehrplan deines Landes. Quellen: BIBB: bisherige Ausbildung, BIBB: Neuordnung 2027 und geltende Ausbildungsordnung.


Kundenauftrag analysieren und dokumentieren


Der fiktive Auftrag

Die erfundene Lernwerkstatt „Projekt M“ benötigt für eine interne Vorführung einen Modellkörper für ein einfaches rechteckiges Gussbauteil und eine abnehmbare L-förmige Halterung auf einer Grundplatte. Der spätere Gusskörper soll nach der Abkühlung 60,00 mm lang, 40,00 mm breit und 12,00 mm hoch sein. Als reine Rechenannahme legt die Werkstatt einen linearen Schwindungszuschlag von 1,2 % fest. Für die Halterung sind zwei äußere Schenkellängen von 60 mm und 40 mm vorgesehen. Eine kleine Stückzahl von 20 geplanten Gusskörpern dient ausschließlich dem Verfahrensvergleich; tatsächliches Metallgießen ist kein Bestandteil des Lernauftrags.

Abzugeben sind: Anforderungsliste, einfache Fertigungszeichnung oder CAD-Modell, begründete Verfahrensauswahl, Modellkörper, sichere Negativform-Demonstration, gebogener beziehungsweise gefalteter Winkel, lösbare Fügegruppe, Arbeitsplan, Prüfprotokoll, Fehleranalyse, Materialbilanz und Übergabebericht. Falls keine geeignete Werkstatt und keine befugte Aufsicht vorhanden sind, werden alle körperlichen Teile als Papier-/Kartonmodell beziehungsweise mit ungefährlicher, kalt verformbarer Modelliermasse dargestellt; Maße, Passungen und Entscheidungen werden am digitalen Modell überprüft.

Beispiel einer technischen Zeichnung: Ansichten, Maße und eindeutige Angaben sind Grundlage der Fertigung. Bildquelle und Lizenz stehen im OER-Abschnitt.


Kundenkommunikation als technische Klärung

Bevor du Material entnimmst, klärst du mit dem fiktiven Auftraggeber: Welches Teil ist Gussstück, welches Gießereimodell? Sind die 60 × 40 × 12 mm Fertigmaße oder Modellmaße? Wie viele Abformungen werden benötigt? Sind Formschräge, Bearbeitungszugaben, Oberflächengüte, Verbindung und Liefertermin festgelegt? Welche Messmittel stehen zur Verfügung? Halte Antworten und offene Punkte im Änderungsprotokoll fest. Die Vorgabe „1,2 %“ ist keine allgemeingültige Werkstoffeigenschaft, sondern ein bewusst vorgegebener Übungswert; reale Werte sind aus aktuellen Werkstoff- und Verfahrensdaten zu ermitteln.

Anforderung Fiktiver Sollwert Prüfnachweis
Fertigmaß des gedachten Gussstücks 60,00 × 40,00 × 12,00 mm Freigegebene Zeichnung
Modellmaß mit angenommener Schwindung Berechnung in Kapitel „Fachrechnen“ Messprotokoll des Modellkörpers
Modellmaßtoleranz Je Achse ± 0,50 mm für diesen Übungsauftrag Messschieber oder digitale Maßprüfung
Halterung Außen-Schenkellängen 60 und 40 mm, je ± 1 mm Maßkontrolle am gefalteten Winkel
Fügeverbindung Lösbar und ohne lose Teile Sicht- und Funktionsprüfung
Oberflächen und Sicherheit Keine scharfen, frei zugänglichen Kanten; keine Gefahrstoff- oder Heißprozesse im Schulversuch Sichtkontrolle und Sicherheitsfreigabe

Ein Statusbericht ist konkret: „Die Zeichnung und die Rechenannahmen sind abgestimmt. Die Negativform wird ausschließlich kalt simuliert. Vor dem Arbeitsbeginn sind Werkstoff, Formschräge und erlaubte Maschinen schriftlich freizugeben.“ Nutze keine echten Kunden-, Beschäftigten- oder Schülerdaten. Speichere nur die für den Auftrag erforderlichen synthetischen Dateien und Versionsstände.


Fertigungsverfahren und Werkstoffe auswählen


Zerspanen, Urformen, Umformen und Fügen unterscheiden

Zerspanen ist ein Trennverfahren: Beim Sägen, Fräsen, Bohren oder Feilen wird Werkstoff in Form von Spänen abgetragen. Eine flache Modellfläche könnte beispielsweise durch Fräsen hergestellt werden. Urformen erzeugt einen festen Körper aus einem zuvor formlosen Ausgangsstoff, beispielsweise beim Gießen in eine Form. Ein Gießereimodell ist jedoch nicht selbst das Gussstück: Es gestaltet den späteren Formhohlraum. Umformen ändert die Gestalt eines festen Körpers bei weitgehend erhaltener Stoffmenge, etwa durch Biegen eines Blechstreifens. Fügen verbindet getrennte Teile: Eine Schraubverbindung ist lösbar, eine Klebverbindung in der Regel nicht zerstörungsfrei lösbar.

Fräsmaschine: Der rotierende Fräser trägt Material ab. Das Bild ist keine Bedienungsanleitung.

Sandgießen als Beispiel des Urformens; im Unterricht wird lediglich die Negativform kalt demonstriert.

Blechbiegen als Beispiel des Umformens. Maschinenbedienung erfolgt nur durch befugte, unterwiesene Personen.

Die Begriffe gehören zur Systematik der Fertigungsverfahren, die unter anderem in DIN 8580 geordnet wird. Die jeweils aktuelle Normausgabe und konkrete technische Anforderungen musst du über den Betrieb oder eine autorisierte Normenquelle prüfen; hier werden keine Normtexte übernommen.


Verfahrensentscheidung nach Bauteil und Stückzahl

Aufgabe Mögliche Lösung Auswahlgrund Grenze
Einzelnes einfaches Modell Modellbauplatte zuschneiden und nachbearbeiten Maßkontrolle und Änderung mit geringem Aufwand Abtrag und Späne berücksichtigen
Gedachter Gusskörper in Kleinserie Verlorene Sandform als zu prüfende Option Flexible Geometrie und Werkzeugkosten können günstig sein Schwindung, Formschräge, Kerne, Oberflächen und Nacharbeit prüfen
Wiederholt genutztes Formwerkzeug Dauerform als Alternativvergleich Eignung kann bei hohen Stückzahlen wachsen Höherer Werkzeugaufwand, Material- und Prozessgrenzen
L-Halterung aus Blech Biegen statt Herausfräsen des gesamten Winkels Geringerer Abtrag bei geeigneter Blechdicke Rückfederung und Werkzeugdaten beachten
Verbindung von Halterung und Grundplatte Schraubverbindung Demontage und Korrektur möglich Bohrungsabstand, Auflage und Sicherung prüfen

Ein Entscheidungsvorschlag braucht mehrere Kriterien: Werkstoff, Geometrie, geforderte Toleranzen, Oberflächen, Stückzahl, Zeit, Energie, Abfall und Risiken. Eine Wahl „Sandguss ist immer günstiger“ wäre fachlich falsch; ohne Kalkulationsdaten und geeignete Werkstoffangaben ist sie nicht belegt. Vergleiche mindestens zwei Alternativen und begründe, warum du eine im konkreten Auftrag bevorzugst.


Werkstofffluss und Nachhaltigkeit

Kennzeichne die Materialstationen Lager → Eingangskontrolle → Zuschnitt oder Modellierung → Bearbeitung → Prüfung → Montage → Wiederverwendung oder sortierte Entsorgung. Unterscheide wiederverwendbare Modellbauplatten, sortenreine Reste, metallische Späne und problematische Hilfsstoffe. Prüfe Materialdatenblätter, Gefahrstoffkennzeichnung und Herstellerangaben, bevor reale Kunststoffe, Bindemittel, Harze oder Kühlschmierstoffe verwendet werden. Eine trockene Negativform aus wiederverwendbarer Knetmasse ist für die Grundausbildung oft die sicherere und abfallärmere Wahl als ein echtes Gussverfahren. Ein digitales CAD-Modell kann Probegeometrien ohne physischen Ausschuss vergleichen, ersetzt aber nicht immer eine Funktionsprüfung.

Berufseinblick (deutsch): Ein von einer Berufsschule zum Berufsbild verlinkter Film des Bundesverbands zeigt die Vielfalt von Modellen und Fertigungsverfahren. Externe Videoplattform; Nutzbarkeit und Einbettung können sich ändern.


Fachrechnen und Arbeitsvorbereitung am Praxisfall


Ein vollständiger Rechenfall: Modellabmessungen

Ausgangslage: Das gedachte Gussstück hat nach dem Erkalten 60,00 × 40,00 × 12,00 mm. Ausschließlich für diese Übung wurde ein linearer Schwindungszuschlag von s = 1,2 % = 0,012 vorgegeben. Im vereinfachten Übungsmodell gilt: Modellmaß = Fertigmaß × (1 + s).

  • Länge: 60,00 mm × 1,012 = 60,72 mm.
  • Breite: 40,00 mm × 1,012 = 40,48 mm.
  • Höhe: 12,00 mm × 1,012 = 12,144 mm, gerundet 12,14 mm.

Die Rundung auf zwei Nachkommastellen ist für das vereinbarte Prüfmittel ausreichend. Die Übungsmaße sind kein direkt nutzbarer Gießereimodell-Bauplan: Formschrägen, Bearbeitungszugaben, Formstoff, Modellteilung, Abkühlbedingungen und werkstoffabhängige Schwindung sind in einer realen Konstruktion gesondert zu berücksichtigen. Bei einer geänderten Kundenforderung muss die Berechnung erneut freigegeben werden.

Für die Übung wird ein Rohling von 70 × 50 × 16 mm vorgesehen. Sein Volumen beträgt 70 × 50 × 16 = 56 000 mm³ = 56 cm³. Das vereinfachte rechteckige Endvolumen ist ungefähr 60,72 × 40,48 × 12,14 = 29,85 cm³. Die geometrische Differenz von ungefähr 26,15 cm³ ist nur ein grober theoretischer Materialabtrag; tatsächlicher Verschnitt, Schnittfugen, Formschrägen und Wiederverwendung verändern die Bilanz.


Zweiter Rechenweg: Blechzuschnitt für den Winkel

Ein L-Winkel hat bei einem Biegewinkel von 90 Grad die vorgegebenen äußeren Schenkellängen 60 und 40 mm. Für ein ausschließlich rechnerisches Beispiel gelten Blechdicke t = 1 mm, Innenradius R = 2 mm und angenommener K-Faktor k = 0,33. Die Biegezugabe entlang der neutralen Faser beträgt vereinfacht BA = (π/2) × (R + k × t) = 1,5708 × (2 + 0,33) mm ≈ 3,66 mm. Der Biegeabzug für diese Außenmaß-Konvention ist BD = 2 × (R + t) − BA = 6,00 − 3,66 = 2,34 mm. Die rechnerische Abwicklungslänge ist daher 60 + 40 − 2,34 = 97,66 mm.

Wichtig: K-Faktor, Radius, Rückfederung und Maßbezug sind von Werkstoff, Faserrichtung und Werkzeug abhängig. Diese Musterformel ist keine freigegebene Fertigungsanweisung. Erst Probebiegung, Herstellerdaten und betriebliche Freigabe bestimmen die echte Abwicklung. Für die sichere Alternative markierst du 97,66 mm auf einem Papierstreifen und faltest ihn ohne Maschine; die Abweichung wird als Modellfehler diskutiert.


Zeit-, Kosten- und Informationsplanung

Position Beispielannahme Betrag
Arbeitszeit 245 Minuten = 4,0833 Stunden zu 28,00 € pro Stunde 114,33 €
Wiederverwendbare Modellmaterialien Übungspauschale 12,00 €
Lösbare Verbindungselemente Übungspauschale 3,00 €
Gesamte Beispielkosten 114,33 € + 12,00 € + 3,00 € 129,33 €

Die Beträge sind fiktiv, enthalten keine realen Löhne, Gemeinkosten, Steuern oder seriöse Kundenkalkulation. Kennzeichne alle Annahmen, Datenquellen und Versionsstände in einem digitalen Auftragsordner. Die Freigabekette kann lauten: Anforderung → Zeichnung → Verfahren → Arbeitsplan → Werkstattfreigabe → Prüfdaten → Übergabe. Speichere CAD-Dateien mit neutralen Dateinamen und eindeutiger Version; übertrage keine vertraulichen Betriebszeichnungen an externe KI-Dienste.


Modelle, Formen und Baugruppen sicher herstellen


Arbeitsplan mit prüfbaren Zwischenständen

Der folgende Plan bildet die vollständige Handlung Informieren, Planen, Entscheiden, Ausführen, Kontrollieren und Bewerten ab. Zeitangaben sind Lernwerte, keine Maschinenlaufzeitvorgaben.

Schritt Tätigkeit und Ergebnis Richtzeit Sicherheits- oder Freigabepunkt
1 Auftrag erfassen, fünf Anforderungen und offene Rückfragen dokumentieren 15 min Keine personenbezogenen Daten
2 Zeichnung/CAD mit Maßbezug, Toleranzen und Varianten erstellen 35 min Zeichnungsfreigabe
3 Rohlinge und Fügeelemente auswählen, Bestand und Wiederverwendung prüfen 15 min Material- und Gefahrstoffinformationen prüfen
4 Modellkörper bearbeiten oder als Karton-/CAD-Körper aufbauen 60 min Reale Zerspanung nur unter befugter Aufsicht
5 Negativform in Knetmasse herstellen oder digital simulieren 25 min Kein Schmelzen, kein Heißguss, keine reaktiven Harze
6 L-Winkel herstellen oder aus Papier falten 30 min Reale Biegeeinrichtungen nur nach Unterweisung
7 Halterung an einer separaten Grundplatte lösbar fügen oder Papierlaschen verwenden 20 min Bohrungen nur nach freigegebenem Plan
8 Maße, Kanten, Montage und Formfunktion prüfen; Abweichungen protokollieren 25 min Messung an Maschinen erst im sicheren Stillstand
9 Ergebnis, Kosten, Änderungen und Reflexion an fiktiven Auftraggeber übergeben 20 min Fachlich nachvollziehbare Dokumente
Summe Alle neun Phasen 245 min Freigaben dokumentieren

Prüfbares Arbeitsergebnis: Modellkörper mit den berechneten Sollmaßen, sichtbarer Negativform, Haltewinkel, lösbarer Montage und ausgefülltem Messblatt. Es genügt nicht, nur eine schöne Darstellung abzugeben. Deine Produktakte muss zeigen, welche Maße gefordert, welche tatsächlich festgestellt und welche Abweichungen akzeptiert oder abgelehnt wurden.


Gefährdungen und sichere Lernalternative

Bei Fräs-, Dreh-, Säge- und Bohrmaschinen bestehen Einzugs-, Schnitt-, Spanflug- und Lärmgefahren. Schutzeinrichtungen niemals überbrücken. Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisung, Werkzeug- und Werkstoffdaten sowie Unterweisung haben Vorrang. Schutzbrillen und weitere aufgabenspezifische Schutzausrüstung sind nach Freigabe zu nutzen; an offen rotierenden Werkzeugen keine Handschuhe tragen. Lange Haare sichern, Schmuck ablegen, eng anliegende Kleidung tragen. Späne nicht mit der Hand oder Druckluft entfernen; erst nach sicherem Stillstand geeignete Hilfsmittel nach Betriebsanweisung verwenden. Quelle: DGUV Regel 109-607, DGUV FBHM-120 und DGUV Information 209-022, aktualisiert 2025.

Gleichwertige sichere Alternative: Erstelle den Modellkörper in CAD und aus vorgefertigter Pappe. Drücke ihn in weiche, unbedenkliche Knetmasse, um Positiv- und Negativform zu unterscheiden. Falte den L-Winkel aus Karton und befestige ihn mit Papierlaschen an der Grundplatte. Prüfe die Maßbeziehungen im CAD und am Karton, dokumentiere dabei die geringere Messgenauigkeit. Diese Alternative deckt die Analyse, Verfahrenwahl, Berechnung, Darstellung, Fügeprinzip, Prüfung und Reflexion ab, belegt aber ausdrücklich keine praktische Befähigung an Werkzeugmaschinen.


Digitale Fertigung und Auftragstransfer

Ein 3D-CAD-Modell hilft beim Erkennen von Kollisionen, Formschrägen und unklaren Maßen. Eine CAM-Simulation kann Bearbeitungswege veranschaulichen, ist aber keine Erlaubnis zur Inbetriebnahme einer CNC-Maschine. Exportierte Zeichnungen und Daten sind vor Weitergabe auf Maßeinheit, Maßstab, Dateiformat und Version zu prüfen. Für jede reale Maschine zählen freigegebener Arbeitsplan, aktuelle Hersteller-Betriebsanleitung und betriebliche Gefährdungsbeurteilung.

Weiterer Berufseinblick (deutsch, laut BIBB-Berufenavi mit Untertiteln): ein Video von azubiTV/Handwerkskammer Stuttgart über Technischen Modellbau. Die Quelle bestätigt den Videolink, eine dauerhafte Abspielbarkeit wird nicht zugesichert.


Qualität bewerten, Fehler analysieren und übergeben


Prüfen statt schätzen

Prüfe erst, ob Zeichnung und Prüfanweisung dieselben Bezugsmaße meinen. Reinige das ruhende Werkstück gegebenenfalls nach Betriebsanweisung; prüfe den Messschieber auf sichtbare Beschädigung, Nullstellung und Eignung. Miss an vereinbarten Stellen und protokolliere Werte mit Einheit. Für betriebliche Qualitätsanforderungen sind kalibrierte oder angemessen überwachte Messmittel nach betrieblichem Prüfplan nötig.

Messschieber mit Außen-, Innen- und Tiefenmessmöglichkeit. Abbildung mit veranschaulichter Noniusablesung.

Das folgende vollständig ausgefüllte Beispiel enthält bewusst einen Fehler. Die Toleranzen gelten nur für den Lernauftrag und sind keine allgemeinen Gießereitoleranzen.

Prüfmerkmal Soll und zulässiger Bereich Fiktiver Istwert Abweichung Ergebnis
Modelllänge 60,72 ± 0,50 mm; 60,22–61,22 mm 60,90 mm +0,18 mm In Ordnung
Modellbreite 40,48 ± 0,50 mm; 39,98–40,98 mm 41,10 mm +0,62 mm Nicht in Ordnung
Modellhöhe 12,14 ± 0,50 mm; 11,64–12,64 mm 12,00 mm −0,14 mm In Ordnung
Winkelschenkel lang 60,00 ± 1,00 mm 60,20 mm +0,20 mm In Ordnung
Winkelschenkel kurz 40,00 ± 1,00 mm 39,30 mm −0,70 mm In Ordnung
Lösbare Verbindung Sicher, demontierbar, nicht scharfkantig Sicht- und Funktionsprüfung bestanden – In Ordnung

Fehleranalyse: Die gemessene Breite 41,10 mm liegt um 0,12 mm über der zulässigen oberen Grenze 40,98 mm. Mögliche Ursachen sind falsch gesetztes Rohmaß, fehlerhafte Zeichnungsversion, ungenaues Messen oder Bearbeitungsfehler. Wähle nicht sofort „nacharbeiten“: Prüfe Messmethode und Messmittel, vergleiche CAD-Version und Aufspannung und lasse zulässige Korrekturen freigeben. Ein gesperrtes Teil darf nicht als mängelfrei an den Auftraggeber übergeben werden. Kennzeichne die Nichtkonformität im Prüfprotokoll.


Bewertungsraster für den Jahresauftrag

Kriterium Volle Punktzahl erhältst du, wenn … Punkte
Auftragsanalyse und Kundenabstimmung Anforderungen, Rückfragen und Freigaben eindeutig belegt sind 15
Verfahrens- und Werkstoffwahl mindestens zwei Möglichkeiten begründet nach Qualität, Sicherheit, Kosten und Umwelt verglichen werden 15
Fachrechnen und Zeichnung Schwindaufmaß und Biegeabwicklung mit Einheiten, Annahmen und prüfbarer Zeichnung stimmen 15
Sicherheit und Verantwortung Unterweisung/Freigabe dokumentiert oder die sichere Alternative begründet gewählt ist 15
Produkt oder Simulation Positivmodell, Negativform und Fügegruppe verständlich, maßbezogen und vollständig vorliegen 15
Prüfen und Fehleranalyse Ist-/Sollwerte, Toleranzentscheid, Abweichung und Korrekturentscheidung nachvollziehbar sind 15
Dokumentation und Übergabe Materialfluss, Zeit/Kosten, Dateiversion und Reflexion verständlich übergeben werden 10
Gesamt 100 erreichbare Punkte; Beurteilung durch Ausbildende/Lehrkraft 100

Qualitative Rückmeldung: 85–100 Punkte bedeuten einen sehr gut nachvollziehbaren, selbstständig begründeten Lernnachweis; 70–84 eine weitgehend sichere Lösung mit kleineren Lücken; 50–69 eine teilweise tragfähige Lösung mit Nacharbeit; unter 50 einen erheblichen Nachholbedarf. Dies sind selbst erstellte Unterrichtsorientierungen, keine offizielle Prüfungsbewertung. Ein Sicherheitsverstoß wird unabhängig von Punkten gesondert bearbeitet; keine Punktzahl legitimiert unsicheres Arbeiten.


Reflexion und fachliche Übergabe

Dein kurzer Übergabebericht beantwortet: Welche Anforderung wurde erfüllt? Warum wurde der Werkstoff beziehungsweise das Verfahren gewählt? Welche Annahmen in der Berechnung müssten bei einem realen Werkstoff geprüft werden? Welche Abweichungen liegen vor? Wie wurde das Ergebnis sicher hergestellt beziehungsweise simuliert? Welche Änderung vermindert beim nächsten Auftrag Ausschuss oder Nacharbeit? Trenne Beobachtung, Messwert, Vermutung und freigegebene Maßnahme.


Interaktive Aufgaben


Multiple-Choice-Quiz

Welcher Eintrag ist vor der Fertigung nötig, um eine Maßabweichung beurteilen zu können? (Prüfmerkmal mit Sollmaß und Toleranz) (!Nur der Name des Werkzeugs) (!Nur die Arbeitszeit des Vortags) (!Allein die Farbe des Werkstoffs)




Welches Verfahren trägt beim Herstellen einer Nut Material als Späne ab? (Fräsen) (!Biegen) (!Gießen) (!Verschrauben)




Welche Aussage beschreibt Urformen fachlich richtig? (Aus formlosem Stoff entsteht ein fester Körper mit bestimmter Gestalt) (!Ein fertiger Körper wird ausschließlich elastisch zurückgebogen) (!Zwei Bauteile werden ausschließlich mit Schrauben verbunden) (!Ein Körper wird nur durch Messen geprüft)




Wofür ist das Biegen des Blechwinkels ein Beispiel? (Umformen ohne beabsichtigten Spanabtrag) (!Urformen aus flüssigem Metall) (!Spanendes Bohren) (!Lösbares Fügen)




Welches Modellmaß ergibt sich für 60,00 mm bei einem angenommenen linearen Zuschlag von 1,2 Prozent? (60,72 mm) (!60,12 mm) (!61,20 mm) (!59,28 mm)




Welche Abwicklungslänge ergibt sich im erläuterten Beispiel mit 60 mm und 40 mm Außenmaß sowie 2,34 mm Biegeabzug? (97,66 mm) (!100,00 mm) (!102,34 mm) (!93,66 mm)




Welche Verbindung eignet sich besonders, wenn der Haltewinkel später zerstörungsfrei abgenommen werden soll? (Schraubverbindung) (!Durchgehende Schweißnaht) (!Vollflächige Dauerklebung) (!Einmaliger Verguss)




Welche Regel gilt an einem offen rotierenden Werkzeug? (Keine Handschuhe im Einzugsbereich tragen) (!Späne mit den Fingern entfernen) (!Schutzeinrichtungen für bessere Sicht öffnen) (!Lange Haare offen lassen)




Wie ist ein gemessener Wert von 41,10 mm bei Sollmaß 40,48 mm mit Toleranz plusminus 0,50 mm zu bewerten? (Außerhalb des zulässigen Bereichs) (!Genau am oberen Grenzmaß) (!Innerhalb der Toleranz ohne Abweichung) (!Innerhalb der Toleranz wegen Rundung)




Welche Gesamtsumme entspricht 245 Minuten zu 28 Euro pro Stunde zuzüglich 15 Euro Material und Fügeelementen? (129,33 Euro) (!114,33 Euro) (!143,67 Euro) (!245,00 Euro)





Memory

Ordne jeden Fachbegriff genau seiner zutreffenden Beschreibung zu.

Anforderungsliste Dokumentiert die vor Fertigungsbeginn vereinbarten Produkteigenschaften
Schwindaufmaß Rechnerisch berücksichtigte lineare Maßänderung bei einem angenommenen Gussprozess
Formtrennebene Bereich, an dem Formhälften oder Formteile getrennt werden
Biegeabzug Bei Außenmaßkonvention vom addierten Schenkelmaß abzuziehender Längenanteil
Prüfprotokoll Hält Sollmaß, Istmaß und Toleranzentscheidung fest
Änderungsstand Kennzeichnet eine bestimmte freigegebene Zeichnungsfassung





Drag-and-Drop

Verbinde die fünf Mittel mit ihrer Funktion im Jahresauftrag.

Passendes Mittel Funktion
CAD-Modell Geometrie und Maße digital darstellen
Fräswerkzeug Werkstoff durch Spanabtrag bearbeiten
Formkasten Formstoff und Formhohlraum räumlich begrenzen
Biegevorrichtung Einen Blechstreifen gezielt umformen
Schraube und Mutter Bauteile wieder lösbar verbinden





Kreuzwort

Finde die sechs berufstypischen Fachwörter.

Schwindung Wie heißt die Verringerung einer Bauteilabmessung während des Abkühlens?
Messschieber Welches Handmessgerät kann Außen-, Innen- und Tiefenmaße erfassen?
Trennebene Wie heißt die gedachte Grenzfläche zwischen zwei Formhälften?
Fräsen Welches spanende Verfahren nutzt meist ein rotierendes mehrschneidiges Werkzeug?
Umformen Welche Fertigungsverfahrensgruppe umfasst das Biegen?
Fügen Wie heißt die Fertigungsverfahrensgruppe des Verschraubens?





LearningApps

Suche nach geeigneten zusätzlichen Übungen zu Modellbau, Fertigungsverfahren und Prüfung. Externe Suchergebnisse sind vor der Verwendung fachlich zu überprüfen.


Lückentext

Ergänze die fachlich passenden Begriffe.
Vor der Bearbeitung hältst du die Kundenforderungen in einer

fest.
Das Abtragen von Werkstoff in Form von Spänen gehört zum

.
Beim Herstellen eines festen Körpers aus formlosem Stoff spricht man vom

.
Das Biegen eines festen Blechstreifens zählt zum

.
Ein Gießereimodell erzeugt im Formstoff einen

.
Der angenommene Zuschlag für abkühlungsbedingte Maßänderungen heißt

.
Bei einer Abwicklung mit vorgegebenen Außenmaßen berücksichtigst du den

.
Eine demontierbare Verbindung kann als

ausgeführt sein.
Sollmaß und Istmaß vergleichst du in einem

.
Eine nicht eingehaltene Toleranz ist als

zu dokumentieren.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kundenauftrag: Erstelle für den fiktiven Modellkörper eine Anforderungsliste mit fünf prüfbaren Merkmalen und zwei konkreten Rückfragen zur Form und Stückzahl.
  2. Technische Zeichnung: Skizziere den 60 × 40 × 12 mm großen gedachten Gusskörper in drei Ansichten; trenne eindeutig Fertig- und Modellmaße.
  3. Fertigungsverfahren: Ordne je ein selbst gewähltes Werkstückdetail dem Zerspanen, Urformen, Umformen und Fügen zu und erkläre den Stoffzustand beziehungsweise Materialabtrag.
  4. Arbeitssicherheit: Kennzeichne vier Gefährdungen bei der Modellfertigung und gib zu jeder eine betriebsabhängig freizugebende Schutzmaßnahme oder die sichere Papieralternative an.


Standard

  1. Schwindmaß: Berechne aus 60 × 40 × 12 mm bei angenommenen 1,2 Prozent die Modellmaße mit korrekten Einheiten; markiere die noch ungeklärten realen Fertigungszugaben.
  2. Blechbiegen: Leite den 97,66-mm-Musterzuschnitt aus den angegebenen Außenmaßen, dem Biegeradius, der Dicke und dem K-Faktor her und nenne zwei Ursachen für Abweichungen.
  3. Arbeitsplanung: Stelle einen eigenen Arbeitsplan mit Materialfluss, mindestens sechs Arbeitsschritten, Zwischenprüfungen und ausdrücklichen Werkstattfreigaben zusammen.
  4. Qualitätssicherung: Übertrage die sechs fiktiven Messwerte in ein Prüfprotokoll, berechne alle Grenzmaße und sperre nachvollziehbar jedes nicht konforme Teil.


Schwer

  1. Gießereimodellbau: Entwickle eine Modell- und Formkonzeption mit Teilung, denkbarer Formschräge, Entformbarkeit und drei dokumentierten Risiken; fertige ausschließlich eine kalte Knetmassenform oder CAD-Simulation an.
  2. Werkstoffauswahl: Vergleiche eine spanend hergestellte Einzelanfertigung, eine für Kleinserie diskutierte Sandgussvariante und eine einfache Umformlösung anhand einer gewichteten Entscheidungsmatrix.
  3. Fehleranalyse: Untersuche die Breitenabweichung von 41,10 mm mit einer Ursache-Wirkungs-Übersicht, einem zusätzlichen Messvorschlag und zwei möglichen, freizugebenden Korrekturwegen.
  4. Auftragsdokumentation: Erstelle eine anonymisierte digitale Produktakte samt CAD-Version, Zeichnung, sicherem Modellnachweis, Zeit- und Kostenkalkulation, Messblatt und Übergabemail an den fiktiven Auftraggeber.




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Lernkontrolle

  1. Prüfplanung: Du erhältst ein geändertes Fertigmaß von 65 mm. Berechne das neue vereinfachte Modellmaß bei 1,2 Prozent, überprüfe den vorhandenen Rohling und dokumentiere die erforderliche Kundenfreigabe.
  2. Fertigungsentscheidung: Ein fiktiver Auftrag steigt von 20 auf 2 000 Stück. Leite ab, welche technischen und wirtschaftlichen Daten du für einen erneuten Vergleich zwischen verlorener Form und Dauerform brauchst.
  3. Blechabwicklung: Die Blechdicke steigt bei sonst gleichen Ausgangsannahmen von 1 auf 1,5 mm. Erkläre, warum weder derselbe Zuschnitt noch dieselbe Biegeeinstellung ungeprüft übernommen werden dürfen.
  4. Messunsicherheit: Zwei Messungen des Modellkörpers weichen um 0,30 mm voneinander ab. Beschreibe, wie du Messstelle, Messmittel, Umgebungsbedingungen und Wiederholungsmessung überprüfst.
  5. Fehlermanagement: Begründe anhand der Breitenabweichung, warum ein fehlerhaftes Teil nicht allein wegen guter Gesamtpunkte freigegeben werden darf, und entwirf einen nachvollziehbaren Sperr- und Freigabevermerk.
  6. Nachhaltige Fertigung: Entscheide zwischen einem realen gefahrstoffhaltigen Formversuch und der CAD-/Knetmassenalternative für eine Schulgruppe. Vergleiche erreichbare Lernkompetenzen, Materialaufwand, Gesundheitsrisiken und Grenzen des Nachweises.




Lernnachweis

Dein Portfolio zur vollständigen Handlung enthält: (1) anonymisierte Kundenanforderung mit Rückfragen und Freigaben, (2) Zeichnung oder CAD-Datei mit Version, (3) begründete Verfahrens- und Werkstoffmatrix, (4) nachvollziehbare Rechnungen einschließlich Einheiten, Schwindmaß, Biegeabwicklung, Zeit und Kosten, (5) Arbeitsplan mit Sicherheitsentscheidungen, (6) eigenes Modell oder sicherer Ersatz samt Foto/Skizze, Negativform-Demonstration und lösbarer Fügegruppe, (7) Messprotokoll mit Grenzwerten und Fehleranalyse und (8) fachliche Übergabe samt Reflexion und Verbesserungsmaßnahme.

Kompetenzcheck: Du kannst erklären, worin sich Fertig- und Modellmaß unterscheiden, eine Fertigungsart bauteilbezogen auswählen, den Material- und Informationsfluss organisieren, die Schutzmaßnahmen begründen, ein prüfbares Ergebnis darstellen und Abweichungen sachgerecht behandeln. Bewerte dein Produkt mit dem 100-Punkte-Raster und lasse die fachliche Beurteilung von einer verantwortlichen Lehrkraft oder ausbildenden Person überprüfen. Die Papiervariante ist als Simulation zu kennzeichnen; sie ersetzt keinen Nachweis der sicheren Maschinenbedienung.




OER und Wikipedia

Berufs- und Rechtsquellen (Abrufstand Oktober 2026):

Geprüfte Wikimedia-Commons-Bilder, Urheber und Rechte (die Datei- und Lizenzseiten wurden einzeln geprüft; keine inhaltlichen Bearbeitungen der Bilder vorgenommen):

Eingebundene Datei Nachweisdatei Urheber Lizenz / Nachweis
File:Technicaldoc.jpg Commons-Dateiseite NIST, US-Bundesbehörde Gemeinfrei in den USA als US-Regierungswerk
File:Milling machine.jpg Commons-Dateiseite Pavel Ševela / Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0
File:Sand casting.jpg Commons-Dateiseite SMAN ENGINEERS CC BY-SA 4.0
File:Bystronic Bending.jpg Commons-Dateiseite Bystronic CC BY-SA 2.5
File:Vernier caliper.svg Commons-Dateiseite Joaquim Alves Gaspar; von ed g2s bearbeitet Mehrfachlizenz, unter anderem CC BY-SA 3.0

Videonachweise: Berufsschule Neustadt a. d. Aisch verlinkt den Film des Bundesverbands Modellbau; BIBB-Berufenavi nennt das Video von azubiTV/HWK Stuttgart. Beide Links sind über die genannten Fachinstitutionen nachgewiesen. Die direkte Wiedergabe der YouTube-Seiten ließ sich bei der Recherche technisch nicht unabhängig bestätigen; Einbettung und Verfügbarkeit können sich ändern. Für die Filme wird keine offene Nachnutzungslizenz behauptet. Nicht frei lizenzierte Videos werden nur extern eingebettet und nicht kopiert.

OER-Hinweis: Die eigenen Arbeitsaufträge, fiktiven Rechendaten und das Bewertungsraster dieses Kurses können unter Nennung der Quelle offen nachgenutzt und angepasst werden, soweit Rechte an einzelnen Fremdmedien gewahrt bleiben. Die Commons-Dateien unterliegen ihren jeweils genannten Lizenzen; externe Quellen und Videos behalten ihre eigenen Rechte. Für betriebliche Ausbildungspläne, aktuelle Maschinen- und Sicherheitsangaben sowie die jeweils gültige Ausbildungsordnung gelten die Originalquellen.



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