Rechte und Pflichten im Ausbildungsverhältnis - Handzuginstrumentenmacher - 1. Ausbildungsjahr
Rechte und Pflichten im Ausbildungsverhältnis - Handzuginstrumentenmacher - 1. Ausbildungsjahr
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Einleitung
Du beginnst deine dreijährige Ausbildung zur Handzuginstrumentenmacherin oder zum Handzuginstrumentenmacher. Dabei lernst du nicht nur, wie Akkordeons, Bandoneons und verwandte Instrumente aufgebaut, hergestellt, geprüft und repariert werden. Du lernst auch, welche Rechte dich schützen und welche Pflichten du gegenüber Ausbildungsbetrieb, Berufsschule und anderen Personen hast. Das ist besonders wichtig, wenn du mit wertvollen Instrumenten, Werkzeugen, Klebstoffen, Holzstaub oder vertraulichen Reparaturunterlagen zu tun hast.
Dein Lernziel: Du kannst einen realitätsnahen, aber vollständig erfundenen Werkstattauftrag analysieren, Rechte und Pflichten zuordnen, sichere Arbeitsschritte planen, eine geeignete Modellaufgabe bearbeiten, das Ergebnis prüfen und datensparsam dokumentieren. Du unterscheidest dabei zwischen einem Lernauftrag und produktiver Facharbeit. Rechtsstand der verlinkten Bundesgesetze und Quellen: geprüft im Oktober 2026. Für Einzelfälle sind aktuelle Gesetze, betrieblicher Ausbildungsplan, zuständige Handwerkskammer, Herstellerunterlagen und der Lehrplan deines Bundeslandes maßgeblich. Dieser Kurs ersetzt keine Rechtsberatung, Unterweisung oder Prüfungsvorbereitung der Kammer.
Ausbildungsberuf und rechtlicher Rahmen
Was macht eine Handzuginstrumentenmacherin oder ein Handzuginstrumentenmacher?
Der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) aktuell geführte, anerkannte Handwerksberuf dauert 36 Monate. Typische Tätigkeiten sind das Bearbeiten von Holz, Metall und anderen Werkstoffen, das Montieren von Klaviatur, Bassmechanik, Stimmplatten, Stimmstock und Balg, das Stimmen sowie die technische, klangliche und optische Kontrolle. Im ersten Ausbildungsjahr stehen grundlegende Kenntnisse, angeleitete Arbeitsschritte und sichere Routinen im Vordergrund. Der tatsächliche Ablauf richtet sich nach dem betrieblichen Ausbildungsplan und dem gültigen landesspezifischen Berufsschullehrplan.

Beispiel eines Bandoneons. Bild: Pavel Krok, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5.
Die BIBB-Berufsseite nennt als berufsbezogene Ausbildungsordnung weiterhin die Verordnung vom 27. Januar 1997. Das Datum bezeichnet die dort aktuell zugeordnete Verordnung, nicht automatisch eine überholte Fassung. Prüfe Änderungen und den betrieblichen Plan immer bei den offiziellen Stellen, statt historische Unterlagen ungeprüft zu übernehmen: BIBB-Berufsprofil und Rechtsgrundlagen.
Wer ist wofür verantwortlich?
Ausbildende sind die rechtlich verantwortlichen Personen oder Betriebe. Ausbilderinnen und Ausbilder vermitteln dir fachliche Inhalte und leiten Arbeit an. Die Berufsschule vermittelt fachtheoretische und allgemeine Bildung. Die zuständige Handwerkskammer führt im Handwerk unter anderem Aufgaben im Zusammenhang mit Eintragung, Ausbildungsberatung und Prüfungen wahr. Kläre die konkret zuständige Kammer über den Sitz deines Ausbildungsbetriebs, nicht über einen erfundenen Kammerbezirk.
Berufliche Bildung im Handwerk stützt sich auf Berufsbildungsgesetz (BBiG), Handwerksordnung (HwO), die berufsspezifische Ausbildungsordnung, den Ausbildungsplan und den einschlägigen Schulrahmen. Zusätzliche Regeln betreffen Arbeitszeit, Jugendarbeitsschutz, Sicherheit und personenbezogene Daten. Merke: Rechte und Pflichten gelten wechselseitig; die Ausbildung ist auf den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit gerichtet, nicht auf beliebige Hilfsarbeiten.
Vertrag, Probezeit und Ausbildungsvergütung
Was muss im Vertrag stehen?
Nach § 11 BBiG sind die wesentlichen Vertragsinhalte spätestens vor Ausbildungsbeginn in Textform festzuhalten. Dazu zählen Berufsbezeichnung und Ausbildungsziel, zeitliche und sachliche Gliederung, Beginn und Dauer, Ausbildungsstätte, Ausbildungszeit, Probezeit, Vergütung, Urlaub, mögliche Kündigungsvoraussetzungen und die Form des Ausbildungsnachweises. Seit der gesetzlichen Digitalisierung 2024 ist auch eine elektronische Vertragsabfassung möglich, sofern die gesetzlichen Übermittlungs- und Nachweisanforderungen eingehalten werden. Textform ist nicht dasselbe wie eine bloße mündliche Zusage. Empfang und Änderungen müssen ordnungsgemäß nachgewiesen werden. Bei Minderjährigen sind die gesetzlichen Vertretungen einzubeziehen.
Beispiel: Eine Auszubildende erhält vor dem ersten Tag eine speicher- und druckbare Vertragsabfassung mit Ausbildungsplan, Ausbildungszeiten, Urlaubsangaben und monatlicher Vergütung. Sie prüft die Angaben gemeinsam mit einer vertrauenswürdigen Person und bestätigt den Empfang. Ein bloßer Chat mit der Nachricht „Du kannst morgen kommen“ ersetzt diese Angaben nicht.
Probezeit, Vergütung und Urlaub
Die Probezeit beträgt nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. Währenddessen kann nach § 22 BBiG grundsätzlich ohne Kündigungsfrist gekündigt werden. Nach der Probezeit sind die gesetzlichen Gründe und Formen enger begrenzt; insbesondere ist eine Kündigung nach § 22 in Schriftform erforderlich, elektronische Form genügt hierfür nicht. Verwechsle daher die Textform des Vertragsinhalts nicht mit der Schriftform einer Kündigung.
Du hast Anspruch auf angemessene, mit den Ausbildungsjahren steigende Ausbildungsvergütung; die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 BBiG wird regelmäßig angepasst und kann von tariflichen Regeln beeinflusst werden. Erfinde keine feste Eurozahl für deinen Vertrag. Für Volljährige gilt grundsätzlich der gesetzliche Mindesturlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz; bei Jugendlichen gelten nach § 19 JArbSchG altersabhängige Mindestwerte, die auf Werktage bezogen sind. Vertrags- oder Tarifregelungen können günstigere Ansprüche begründen. Wenn ein Betrieb eine Fünftagewoche hat, rechne Angaben in Werktagen nicht unbesehen als gleich viele Arbeitstage um.
Deine Rechte in Betrieb und Berufsschule
Anspruch auf planmäßige Ausbildung
Nach § 14 BBiG muss der Betrieb die berufliche Handlungsfähigkeit planmäßig vermitteln, geeignete ausbildende Personen einsetzen und erforderliche Ausbildungsmittel kostenfrei bereitstellen. Dazu zählen benötigte Werkzeuge, Werkstoffe und Fachliteratur; für vorgeschriebenes digitales mobiles Ausbilden auch die dort erforderliche Hard- und Software. Der Betrieb muss die Ausbildungsnachweise regelmäßig durchsehen und dir Zeit geben, sie am Arbeitsplatz zu führen. Tätigkeiten müssen dem Ausbildungszweck dienen und deinen körperlichen Kräften angemessen sein.
Beispiel: Du sollst die Bauteile einer Bassmechanik zunächst an einer Zeichnung benennen, danach unter Anleitung an einem Lehrmodell prüfen und erst später an einem Kundeninstrument mitarbeiten. Das ist eine sinnvolle Lernprogression. Dagegen ist eine dauerhafte Beschäftigung ausschließlich mit privaten Botengängen kein Ersatz für Ausbildungsinhalte. Ein kurzfristiger allgemeinbetrieblicher Hilfsschritt ist nicht automatisch rechtswidrig; entscheidend ist der Zusammenhang, Umfang und der Ausbildungszweck.
Blick in die Bassmechanik eines Akkordeons: ein Lerngegenstand für angeleitete Bauteil- und Funktionsprüfung. Bild: Fantagu, Wikimedia Commons, gemeinfrei nach Dateiangabe.
Berufsschule und Freistellung
Die Berufsschule ist kein freiwilliger Zusatz. Nach § 15 BBiG ist für Unterricht und bestimmte Ausbildungsmaßnahmen und Prüfungen freizustellen; Einzelheiten zur Anrechnung von Unterrichts-, Pausen- und notwendigen Wegezeiten sind gesetzlich geregelt. Für unter 18-Jährige gelten die einschlägigen Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes, etwa § 9 JArbSchG. Ein Betrieb darf dich nicht beliebig statt des Unterrichts in die Werkstatt bestellen. Wenn eine Zeitfrage unklar ist, vergleiche Stundenplan, individuelle Ausbildungszeiten und Rechtsnorm und frage die Ausbildungsleitung oder Kammer.
Erklärvideo: Rechte aktuell einordnen
„Deine Rechte als Azubi!“, Ausbildung.de, veröffentlicht 26.08.2025. Das Video erklärt Grundrechte; maßgeblich sind die aktuellen Gesetzestexte und dein konkreter Vertrag. Originalvideo.
Deine Pflichten, Zusammenarbeit und Konfliktlösung
Lern-, Sorgfalts- und Nachweispflichten
Nach § 13 BBiG bemühst du dich um die Ausbildungsziele, führst übertragene Lernaufgaben sorgfältig aus, nimmst an vorgeschriebenen Ausbildungsmaßnahmen teil, befolgst rechtmäßige ausbildungsbezogene Weisungen, hältst betriebliche Ordnung und Schutzregeln ein, behandelst Werkzeuge pfleglich, wahrst Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse und führst den Ausbildungsnachweis schriftlich oder elektronisch. Dazu gehört auch, den Empfang der Vertragsabfassung zu bestätigen. Das Berichtsheft hält fachlich nachvollziehbar fest, was du wann gelernt und bearbeitet hast, ohne Kundennamen oder sensible Daten in öffentliche Lernportfolios zu übernehmen.
Beispiel für einen fiktiven Eintrag: „Balgfalten eines Übungsmodells visuell geprüft; Materialzustand anhand eines Kriterienbogens beschrieben; Gefährdungen vor der Arbeit besprochen; Ergebnisse mit Ausbilderin abgeglichen.“ Ungünstig wäre „Akkordeon fertig repariert“, wenn du tatsächlich nur zugeschaut hast. Fälsche keine Tätigkeiten und dokumentiere Fehler sachlich.

Geöffnetes Knopfakkordeon mit Blick auf die Stimmzungen. Nur Anschauungsbild – keine Aufforderung zum selbstständigen Öffnen. Foto: Nathan McKnight, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5.
Grenzen von Weisungen und Umgang mit Problemen
Du bist zur sorgfältigen Mitarbeit verpflichtet, aber nicht zu gefährlicher, unbeaufsichtigter Facharbeit. Frage nach, wenn Aufgabe, Qualifikation oder Unterweisung nicht zusammenpassen. Ein sachlicher Gesprächsablauf lautet: Beobachtung beschreiben, Gefährdung oder Lernziel benennen, eine sichere Alternative vorschlagen, die zuständige Person um Klärung bitten und das Ergebnis sachlich dokumentieren. Bei akuter Gefahr die Tätigkeit nicht einfach fortsetzen, den Bereich sichern soweit gefahrlos möglich und sofort zuständige Aufsicht informieren.
Konfliktwege: zunächst sachliches Gespräch mit Ausbilderin oder Ausbilder; danach Ausbildungsleitung, Interessenvertretung (sofern vorhanden) oder Ausbildungsberatung der zuständigen Handwerkskammer. Rechtliche Bewertung eines Einzelfalls gehört in fachkundige Hände. Eine Abmahnung ist kein Ersatz für fachliche Anleitung; umgekehrt ist einmaliges Missgeschick nicht automatisch eine Berechtigung zur Kündigung.
Erklärvideo: Pflichten kritisch prüfen
„Alle Pflichten in der Ausbildung“, Ausbildung.de, 09.12.2020. Das Video dient als Gesprächsanlass; einzelne ältere Aussagen zu Nachweisen, Fristen oder rechtlichen Formalitäten können überholt sein. Prüfe immer die aktuellen Normen von 2026, besonders die Vertrags-Textform seit 2024. Originalvideo.
Gesundheit, Umwelt, Datenschutz und Digitalisierung
Sicher arbeiten im Instrumentenbau
Im Instrumentenbau treffen Holzstaub, scharfe Werkzeuge, Metallspäne, Leime, Klebstoffe, Lötverfahren und mitunter Schallbelastung auf filigrane Materialien. Nicht jede Gefahr tritt bei jeder Aufgabe auf. Nach § 12 ArbSchG und § 12 BetrSichV sind tätigkeitsbezogene Sicherheitsunterweisungen und sichere Arbeitsmittel maßgeblich. Die konkrete Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisungen, aktuelle DGUV-/BGHM-Hinweise und Herstellerangaben haben Vorrang vor allgemeinen Tipps aus dem Internet.
Bei Holzstaub: geeignete Stauberfassung und fachgerechte Reinigung statt Abblasen; maßgeblich sind etwa DGUV Bildungsbereich Holz und TRGS 553 Holzstaub. Bei Stoffen gelten Gefahrstoffkennzeichnung, Sicherheitsdatenblätter und § 14 GefStoffV. Gefährliche Tätigkeiten wie Sägen an Maschinen, Löten, Arbeiten mit Lösemitteln oder Eingriffe in elektrische Geräte ausschließlich nach Freigabe und unter der erforderlichen befugten Aufsicht. Ohne Freigabe nutzt du Fotos, Bauteilkarten oder ein ungefährliches Papier-Balgmodell. Persönliche Schutzausrüstung ergänzt, aber ersetzt keine technischen Schutzmaßnahmen.

Historische Knopfgriffakkordeon-Details mit Balg und Knöpfen: geeignet für eine rein visuelle Materialkontrolle. Foto: Jorge Royan, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.
Vertraulichkeit, Nachhaltigkeit und digitale Werkstatt
Datenschutz bedeutet beispielsweise: keine echten Kundenadressen, Namen, Seriennummern mit Personenbezug, Reparaturfotos oder betriebliche Preislisten in öffentlich zugängliche KI-Tools und Aufgabenportale hochladen. Nutze ausdrücklich freigegebene Systeme, Zugriffsbeschränkungen und künstliche Übungsdaten. Geschäftsgeheimnisse und urheberrechtlich geschützte Herstellerunterlagen sind nicht frei weiterverwendbar. Eine digitale Stückliste oder Fehlerdatenbank kann Arbeit nachvollziehbarer machen, benötigt aber korrekte Rechteverwaltung und einen geprüften Umgang mit Daten.
Nachhaltige Entscheidungen im Werkstattalltag: Schäden zuerst fachgerecht diagnostizieren, geeignete Reparaturmöglichkeiten prüfen, Ersatzteile und Verschnitt sparsam planen, Klebstoffe nicht unnötig einsetzen, Materialien nach Betriebsanweisung trennen und Entsorgungsregeln einhalten. Nicht jede Altkomponente darf ohne Prüfung wiederverwendet werden; Funktion, Produktsicherheit und Kundenauftrag bleiben Grenzen. Das BIBB behandelt Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Recht und Sicherheit als berufsübergreifende Orientierungen; sie sind im tatsächlichen Ausbildungsplan pädagogisch einzuordnen.
Praxisauftrag: Rechte und Pflichten beim Balg-Check
Ausgangslage und Auftragsanalyse
Fiktiver Fall: Eine 17-jährige Person befindet sich im ersten Ausbildungsjahr. Für ein internes, nicht funktionsfähiges Lehrakkordeon soll ein rein visueller Balg-Check dokumentiert werden. Alle Auftragsdaten sind erfunden; das Instrument darf nicht geöffnet, zerlegt oder behandelt werden. Die Ausbilderin stellt einen ungefährlichen Papier-Balg und vergrößerte, lizenzgerecht genutzte Bilder bereit. Zugleich bittet eine andere Person, ein unbekanntes Lösemittel einzusetzen und den nächsten Berufsschulvormittag ausfallen zu lassen. Was ist zu tun?
Analyse: Berechtigtes Lernziel ist das Erkennen sichtbarer Auffälligkeiten und das korrekte Protokollieren. Ein Lösemittelauftrag ohne Einweisung, Gefährdungsbeurteilung und Freigabe wird nicht ausgeführt. Die Berufsschule wird nicht eigenmächtig ausgelassen. Klärung erfolgt mit der zuständigen Ausbildungsperson. Rechte sind Anleitung, sichere Mittel und Freistellung; Pflichten sind sorgfältige Beobachtung, Rückfragen, Datenschutz und ordnungsgemäßer Nachweis.
Arbeitsplan mit Zeitrechnung
Geplante Lernzeit: 90 Minuten. Alle Tätigkeiten finden an Papiermodell, Bildkarten oder nur freigegebenen ungefährlichen Anschauungsobjekten statt.
| Schritt | Dauer | Tätigkeit | Prüfkriterium |
|---|---|---|---|
| Auftrag klären | 10 min | Lernziel, Zuständigkeit und Grenzen notieren | Kein Kundenbezug, keine ungeklärte Maschinenarbeit |
| Rechte und Pflichten prüfen | 10 min | §§ 13–15 BBiG und Unterweisung zuordnen | Mindestens je zwei Rechte und Pflichten richtig begründet |
| Sicheren Prüfplan schreiben | 15 min | Beobachtungsmerkmale und Stoppsignal festlegen | Keine Lösemittel, keine Demontage |
| Papiermodell untersuchen | 20 min | Balgfalten, Kanten und sichtbare Risse anhand von Bildkarten markieren | Mindestens drei nachvollziehbare Beobachtungen |
| Dokumentation erstellen | 15 min | Neutrales Prüfprotokoll mit Skizze anfertigen | Nur fiktive Kennung und überprüfbare Angaben |
| Selbstkontrolle | 10 min | Protokoll mit Kriterien vergleichen | Unsicherheit klar benannt |
| Feedback und Nachweis | 10 min | Mit Aufsicht besprechen und Berichtsheft-Eintrag entwerfen | Nächster Lernschritt festgehalten |
Rechnung: 10 + 10 + 15 + 20 + 15 + 10 + 10 = 90 Minuten, entsprechend zwei Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten. Das ist eine didaktische Planungsgröße, keine Aussage über betriebliche Arbeitszeit oder die tatsächliche Dauer einer Reparatur. Wenn die Modellprüfung 25 statt 20 Minuten dauert, steigt der Bedarf auf 95 Minuten. Du musst die fünf zusätzlichen Minuten absprechen, nicht heimlich die Sicherheitskontrolle auslassen.
Beispiel für ein prüfbares Arbeitsergebnis
Modellauftrag M-01, Stand: Übung; keine echten Personen- oder Betriebsdaten.
| Prüffeld | Beobachtung am künstlichen Modell | Einordnung | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|
| Balgfalte links | Aufgedruckte dunkle Linie an Falte drei | Mögliche Markierung eines Schadens, keine Echtdiagnose | Unter Aufsicht an Bildvorlage abgleichen |
| Balgkante | Papierkante in der Darstellung abgehoben | Sichtbare Modellauffälligkeit | Im Prüfblatt zeichnen, nicht kleben |
| Klappe und Mechanik | Nicht Teil des Modellauftrags | Keine Beurteilung möglich | Prüfung nur nach gesonderter Einweisung |
| Sicherheit | Unbekanntes Lösemittel vorgeschlagen | Tätigkeit gestoppt und Ausbildungsleitung um Klärung gebeten | Sicherheitsdatenblatt und Freigabe prüfen lassen |
| Berufsschule | Regulärer Unterricht laut fiktivem Stundenplan | Freistellung einhalten | Werkstattarbeit außerhalb der geschützten Schulzeit planen |
Ergebnisqualität: Ein gutes Protokoll trennt Beobachtung von Vermutung und Entscheidung. Statt „Balg ist undicht“ heißt es „Linie auf Papiermodell sichtbar; Dichtheit am echten Instrument nicht geprüft“. Das ist fachlich überprüfbar und vermeidet unberechtigte Aussagen. Als Lernnachweis werden Auftragsanalyse, 90-Minuten-Plan, Bild-/Papierskizze, Protokoll, Quellenhinweise und reflektierte Rechts- und Sicherheitsentscheidung eingereicht.
Bewertungsraster für Lehrkraft und Selbsteinschätzung
| Kriterium | Maximalpunkte | Voll erfüllt | Typischer Abzug |
|---|---|---|---|
| Rechte und Pflichten korrekt zugeordnet | 20 | Mindestens zwei einschlägige Rechte und Pflichten mit tragfähiger Begründung | Unbelegte Behauptung oder falsche Gesetzeszuordnung |
| Sicherer, realistischer Arbeitsplan | 20 | Vollständige Reihenfolge, 90 Minuten richtig summiert, Stoppsignal | Gefährlicher Arbeitsschritt oder fehlende Zeitkontrolle |
| Qualität der Modellbeobachtung | 25 | Mindestens drei präzise, nachvollziehbare Aussagen und klare Grenzen | Vermutung als festgestellter Schaden dargestellt |
| Dokumentation und Datenschutz | 20 | Strukturierter Prüfbericht ohne echte personenbezogene Daten | Fehlende Prüfkriterien oder veröffentlichte Identifikationsdaten |
| Reflexion, Umwelt und Feedback | 15 | Zuständigkeit, Materialschonung und Verbesserung begründet | Keine Reflexion oder keine nachhaltige Alternative |
| Gesamt | 100 | Vollständiger Lernnachweis | Verbesserung anhand des Rasters möglich |
Beispielbewertung: 18 + 20 + 22 + 19 + 13 = 92 von 100 Punkten. Das ist eine schulische Übungsbewertung, keine amtliche Kammernote oder Zulassungsentscheidung. Begründe die Abzüge: etwa fehlender Hinweis auf den Ausbildungsplan (−2), zu grobe Beschreibung einer Falte (−3), unklare Dateibenennung (−1), zu kurze Begründung der Materialschonung (−2). Reparaturen an realen Instrumenten bleiben fachlich angeleitete Tätigkeit.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice-Quiz
Was ist das zentrale Ziel eines betrieblichen Ausbildungsauftrags? (Den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit fördern) (!Möglichst viele private Botengänge erledigen) (!Den Betrieb ohne Anleitung personell ersetzen) (!Nur die Arbeitsgeschwindigkeit steigern)
Wer stellt die für die Ausbildung erforderlichen Werkstoffe und Werkzeuge grundsätzlich kostenfrei bereit? (Der Ausbildungsbetrieb) (!Immer die Auszubildenden privat) (!Ausschließlich die Berufsschule) (!Ausschließlich die Handwerkskammer)
Wie lange darf die Probezeit einer Berufsausbildung nach BBiG höchstens dauern? (Vier Monate) (!Zwei Wochen) (!Sechs Monate) (!Ein ganzes Ausbildungsjahr)
Welche Form ist für die Abfassung der wesentlichen Vertragsinhalte nach aktuellem BBiG möglich? (Textform unter Beachtung der gesetzlichen Anforderungen) (!Ausschließlich ein mündliches Gespräch) (!Nur eine private Notiz ohne Übermittlung) (!Eine unbestätigte Aussage im Werkstattflur)
Was gehört zur Pflicht der Auszubildenden nach Paragraph 13 BBiG? (Einen schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweis führen) (!Betriebsgeheimnisse öffentlich verbreiten) (!Schutzanweisungen nach Belieben ignorieren) (!Jedes Kundeninstrument ohne Auftrag zerlegen)
Was gilt grundsätzlich beim Berufsschulunterricht? (Der Betrieb muss im gesetzlichen Umfang freistellen) (!Berufsschule wird nur bei freien Werkstattplätzen besucht) (!Die Teilnahme liegt allein im Ermessen der Auszubildenden) (!Unterrichtszeit darf grundsätzlich nie angerechnet werden)
Wie reagierst du auf den Auftrag, ohne Einweisung ein unbekanntes Lösemittel einzusetzen? (Nicht beginnen und die zuständige Ausbildungsperson um sichere Klärung bitten) (!Sofort möglichst viel Lösemittel verwenden) (!Das Mittel ohne Kennzeichnung in ein Getränkeflasche füllen) (!Den Vorgang heimlich ohne Rückfrage durchführen)
Welche Form benötigt eine Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses nach Paragraph 22 BBiG? (Schriftform) (!Eine beliebige Sprachnachricht) (!Ein nicht dokumentiertes Telefonat) (!Ein bloßes zustimmendes Nicken)
Welche Dokumentation ist im fiktiven Balgmodell-Auftrag fachlich geeignet? (Beobachtungen und Vermutungen getrennt mit fiktiver Kennung festhalten) (!Echte Kundenadressen in ein öffentliches Forum schreiben) (!Ohne Untersuchung einen echten Defekt bestätigen) (!Fehlende Prüfschritte als durchgeführt eintragen)
Welche Maßnahme verbindet Nachhaltigkeit und fachgerechtes Arbeiten? (Einen möglichen Schaden zunächst sicher prüfen und geeignete Reparaturwege abwägen) (!Alle Bauteile vorsorglich entsorgen) (!Nicht gekennzeichnete Klebstoffreste zusammenkippen) (!Herstellerangaben zugunsten schneller Arbeit ignorieren)
Memory
Ordne die Fachbegriffe ihren Bedeutungen zu. Vergleiche anschließend mit den Originalquellen; arbeite zuerst ohne Hilfe.
| Ausbildungsplan | Zeitlich und sachlich gegliederte Planung der zu vermittelnden Inhalte |
| Probezeit | Gesetzlich begrenzter Zeitraum zu Beginn der Ausbildung |
| Berichtsheft | Schriftlicher oder elektronischer Ausbildungsnachweis |
| Freistellung | Gesetzlich geschützter Zeitraum etwa für Berufsschulunterricht |
| Unterweisung | Tätigkeitsbezogene Erklärung von Gefährdungen und Schutzmaßnahmen |
| Verschwiegenheit | Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen |
| Ausbildungsberatung | Ansprechstelle bei Fragen und Konflikten der Ausbildung |
Drag and Drop
Ordne die Handlung der zutreffenden Verantwortung zu.
| Passende Handlung | Verantwortung |
|---|---|
| Schutzmaßnahme erfragen | Rückfrage bei unklarer oder potenziell gefährlicher Tätigkeit |
| Werkzeug pflegen | Sorgsamer Umgang mit überlassenen Arbeitsmitteln |
| Berufsschule besuchen | Teilnahme an der vorgeschriebenen schulischen Ausbildung |
| Lernmittel bereitstellen | Aufgabe des ausbildenden Betriebs |
| Prüfbericht anonymisieren | Personenbezogene Daten und Geheimnisse schützen |
Kreuzworträtsel
Gesucht werden sechs Fachbegriffe. Trage jeweils nur ein Wort ein.
| Probezeit | Wie heißt der gesetzlich begrenzte Zeitraum zu Beginn der Berufsausbildung? |
| Berichtsheft | Wie heißt der übliche Nachweis über erlernte und ausgeführte Ausbildungstätigkeiten? |
| Vergütung | Welcher Begriff bezeichnet die regelmäßige Bezahlung während der Ausbildung? |
| Freistellung | Wie heißt die Befreiung von betrieblicher Tätigkeit etwa für die Berufsschule? |
| Unterweisung | Wie heißt die arbeitsplatzbezogene Vermittlung von Schutzregeln? |
| Kammer | Wie heißt die zuständige berufsständische Stelle in abgekürzter Form? |
LearningApps
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Lückentext
Setze die Begriffe passend zum rechtlichen und fachlichen Zusammenhang ein. Jede Lücke prüft einen Gedanken.
Offene Aufgaben
Leicht
- Ausbildungsvertrag: Markiere in einem vollständig fiktiven Vertrag acht Pflichtangaben und notiere, welcher § des BBiG dafür eine Quelle ist.
- Berufsbild Handzuginstrumentenmacher: Erstelle aus dem BIBB-Profil ein beschriftetes Lernplakat mit vier berufstypischen Tätigkeiten und zwei typischen Lernzielen.
- Ausbildungsnachweis: Formuliere drei sachliche Beispiel-Einträge zu einem ungefährlichen Papier-Balgmodell und erkläre, warum keine echten Kundendaten vorkommen.
- Arbeitsschutz: Ordne fünf Bildkarten den Kategorien Gefahr, Schutzmaßnahme und zuständige Ansprechperson zu; eine praktische Gefahrenquelle wird nicht verwendet.
Standard
- Berufsschule: Entwickle einen fiktiven Wochenplan und begründe anhand von § 15 BBiG, wann Freistellung und Anrechnung zu prüfen sind.
- Ausbildungsvergütung: Vergleiche zwei erfundene Vergütungsangaben ohne echte Lohndaten und recherchiere, welche aktuellen amtlichen oder tariflichen Quellen zur Prüfung notwendig sind.
- Werkstattorganisation: Entwirf einen sicheren Ablauf für die rein visuelle Balgkontrolle am Modell mit vier Stoppsignalen, Materialliste und einem kurzen Prüfblatt.
- Konfliktlösung: Schreibe ein sachliches Rollenspiel zwischen Auszubildendem und Ausbilderin, in dem ein unklarer Lösemittelauftrag angesprochen und auf eine sichere Modellalternative umgestellt wird.
Schwer
- Rechtsgrundlagen der Berufsausbildung: Untersuche den Unterschied zwischen Textform beim Ausbildungsvertrag und Schriftform bei Kündigung und erstelle eine begründete Fallentscheidung mit Primärquellen.
- Datenschutz: Entwickle eine datensparsame Vorlage für digitale Reparaturdokumentation mit Rollenrechten, fiktiver Kennung und Löschkonzept.
- Nachhaltigkeit: Beurteile anhand eines erfundenen Schadensbildes drei Optionen – Reparatur, Teiletausch, Weiterverwendung – unter den Gesichtspunkten Ressourceneinsatz, Sicherheit und Ausbilderfreigabe.
- Lernprojekt: Führe den vollständigen 90-Minuten-Modellauftrag aus, erstelle einen bebilderten Bericht ausschließlich mit eigenem Modell und frei nutzbaren Medien, prüfe ihn anhand des 100-Punkte-Rasters und verbessere zwei Schwachstellen.


Lernkontrolle
- Rechte im Ausbildungsverhältnis: Erläutere an einem erfundenen Auftrag zwei Rechte und zwei Pflichten und belege sie mit konkreten Abschnitten des BBiG.
- Sicherheitsunterweisung: Begründe, warum ein Auszubildender den Einsatz eines unbekannten Lösungsmittels verweigert und welche sichere Alternative das Ausbildungsziel trotzdem erreichbar macht.
- Zeitplanung: Prüfe den 90-Minuten-Plan rechnerisch, berechne den Mehrbedarf bei fünf Minuten Verzögerung und entwickle eine zulässige Anpassung.
- Berufsschulpflicht: Beurteile eine fiktive Aufforderung, Unterricht zugunsten von Produktionsarbeit ausfallen zu lassen, mit Quellen und angemessener Gesprächsstrategie.
- Dokumentationsqualität: Vergleiche „Balg undicht“ mit „Markierung auf Übungsbild erkennbar“ und begründe den Unterschied zwischen Beobachtung, Vermutung und Nachweis.
- Nachhaltige Werkstatt: Entscheide in einem fiktiven Szenario, welche Daten und Materialien bewahrt, getrennt, freigegeben oder fachgerecht entsorgt werden müssen und warum.
Lernnachweis
Dein prüfbares Portfolio enthält sechs Ergebnisse: eine Auftragsanalyse mit fiktiver Kennung, eine begründete Rechtsübersicht mit mindestens vier Normbezügen, einen sicheren Arbeitsplan mit Zeitrechnung, drei Beobachtungen am Papier-/Bildmodell, einen Datenschutz-gerechten Prüfbericht und eine Reflexion einschließlich Feedback und Selbstbewertung. Füge das ausgefüllte 100-Punkte-Raster bei. Prüfe: Sind Beobachtung und Vermutung klar getrennt? Hat jede Entscheidung eine Grundlage? Wurde kein echtes Kunden- oder Betriebsdatum verarbeitet? Wurde keine nicht freigegebene Werkstatthandlung durchgeführt? Die Lehrkraft kann die Vollständigkeit anhand des Rasters nachvollziehen.
Lernstand-Rückmeldung: Bei Schwierigkeiten mit dem Rechtstext zuerst die Abschnitte Vertrag, Rechte und Pflichten anhand der verlinkten Primärquellen nachlesen. Bei unscharfen Beobachtungen ein Modellbild mit Markierungen überarbeiten. Bei Sicherheitsunsicherheiten die Ausbilderin fragen, nicht experimentieren. Die Bewertung dient nur der Übung; der betriebliche Ausbildungsplan, zuständige Kammer und Landeslehrplan bleiben verbindliche Bezugspunkte.
OER und Wikipedia
Offene Lernmaterialien und verlässliche Quellen:
- BIBB: Handzuginstrumentenmacher – Ausbildungsordnung, Berufsprofil, Rahmenlehrplan.
- Berufsbildungsgesetz, aktuelle Fassung, vor allem §§ 11, 13–15, 17, 20 und 22.
- Jugendarbeitsschutzgesetz, vor allem §§ 8, 9, 11 und 19.
- Arbeitsschutzgesetz § 12 und Betriebssicherheitsverordnung § 12.
- DGUV: sichere Arbeit im Bildungsbereich Holz; BAuA: TRGS 553 Holzstaub.
- Bundesagentur für Arbeit: Rechte und Pflichten in einfacher Sprache.
- Bundesministerium: Ausbildung und Beruf, Broschüre 2025.
Wikimedia-Bilder – geprüfte Dateiseiten, Urheber und Lizenznachweise:
| Eingesetztes Bild | Commons-Dateiseite | Urheberangabe | Lizenznachweis |
|---|---|---|---|
| File:Bandoneon.jpg | Bandoneon | Pavel Krok | CC BY-SA 2.5 |
| File:Accodeon JB2.JPG | Bassmechanik | Fantagu | Gemeinfrei laut Dateiseite |
| File:Reedsinset.jpg | Stimmzungen | Nathan McKnight | CC BY-SA 2.5 |
| File:Munich - Deutsches Museum - 07-9621.jpg | Knopfgriffakkordeon | Jorge Royan | CC BY-SA 3.0 |
Videos: Ausbildung.de – Rechte als Azubi, 2025 und Ausbildung.de – Pflichten, 2020. Die Seiten und deutschsprachigen Themen wurden anhand der abrufbaren Videoeinträge geprüft; es ist keine freie Weiterverwendungslizenz nachgewiesen. Sie werden nur als Plattform-Einbettungen angeboten, nicht als OER-Dateien. Ältere Aussagen stets mit aktueller Gesetzesfassung abgleichen. Für exakt zum Rechtsfokus passende frei lizenzierte Fachvideos aus dem Instrumentenbau wurde kein hinreichend geprüfter Treffer gefunden; deshalb keine erfundene Einbettung.
OER-Nutzung: Die hier neu erstellten eigenen Erklärungen, Modellfälle und Aufgaben können bei geklärter Urheberschaft als offen nachnutzbarer Kurstext unter CC BY-SA 4.0 angeboten werden. Die genannten Commons-Bilder behalten ihre jeweils eigene Lizenz; YouTube-Videos sind davon ausgenommen. Prüfe Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen und Rechte an Bearbeitungen. Externe Gesetze und andere Webseiten sind hier nur verlinkt, nicht kopiert.
Enzyklopädischer Einstieg: Der deutschsprachige Artikel Berufsausbildung wurde als vorhandener Überblick geprüft. Für aktuelle Rechtsfragen gelten die oben genannten amtlichen Quellen.
Verknüpfte Lernbereiche
Rechtliche Handlungskompetenz verbindet sich mit Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Werkstoffkunde, Instrumentenbau, Mathematik, Deutsch, Medienbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Eine Unterrichtsplanung vergleicht stets den konkreten betrieblichen Ausbildungsplan und den geltenden Landeslehrplan.
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