Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule - Handzuginstrumentenmacher - 1. Ausbildungsjahr
Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule - Handzuginstrumentenmacher - 1. Ausbildungsjahr
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Einleitung
Du beginnst eine duale Ausbildung im Beruf Handzuginstrumentenmacherin oder Handzuginstrumentenmacher. „Dual“ bedeutet, dass zwei Lernorte zusammenwirken: Der Ausbildungsbetrieb vermittelt praktische berufliche Handlungsfähigkeit, die Berufsschule vertieft fachliche, mathematische, sprachliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. Dieser aiMOOC richtet sich an das 1. Ausbildungsjahr und verbindet beide Lernorte durch einen vollständig erläuterten, sicheren Modellauftrag. Am Ende kannst du einen berufstypischen Auftrag analysieren, planen, begründet bearbeiten, prüfen und dokumentieren.
Der Beruf umfasst beispielsweise die Herstellung und Reparatur von Akkordeons, Bandoneons und weiteren Handzuginstrumenten; das BIBB nennt auch Mundharmonika und Melodika. Die nach aktuellem BIBB-Berufsprofil ausgewiesene Regelausbildungsdauer beträgt 36 Monate. Rechtsgrundlage des Berufs ist die Ausbildungsordnung vom 27. Januar 1997, die im amtlichen Rechtsportal weiterhin abrufbar ist. Das Erscheinungsjahr allein bedeutet nicht, dass ihre Vorgaben aufgehoben sind. Verwende für konkrete Ausbildungsinhalte immer den geltenden Rechtsstand, den betrieblichen Ausbildungsplan und den für dein Bundesland umgesetzten Berufsschullehrplan. Der vorliegende Lernkurs ist kein amtlicher Lehrplan und keine Zulassung zur Prüfung.
Verlässliche Einstiegsquellen: BIBB-Berufsprofil, geltende Berufsausbildungsverordnung, KMK-Rahmenlehrpläne.

Abbildung: vollständiges Piano-Akkordeon als Anschauungsobjekt; Bildnachweis und Lizenz unten.
Zwei Lernorte und ein gemeinsames Ausbildungsziel
Ausbildungsbetrieb: reales berufliches Handeln
Im Betrieb lernst du unter Anleitung, Materialien zu unterscheiden, Werkzeuge sachgerecht einzusetzen, Skizzen zu lesen, Bauteile zu prüfen, Arbeitsschritte zu planen und Ergebnisse zu beurteilen. Eine Aufgabe wird nicht allein dadurch gut, dass ein Teil fertig aussieht: Maßhaltigkeit, Funktion, Oberflächenqualität, Arbeitssicherheit und nachvollziehbare Dokumentation gehören dazu. Typischer Ablauf: Auftrag klären → Material und Risiko prüfen → Vorgehen planen → ausführen → messen und beurteilen → Ausbildungsnachweis ergänzen.
Beispiel: Für ein Akkordeon soll ein beschädigter Balgrahmen beurteilt werden. Vor jeder tatsächlichen Reparatur klärt die ausbildende Fachkraft, welches Instrument vorliegt, welche Herstellerunterlagen gelten, ob Originalteile verfügbar sind und welche Arbeitsverfahren freigegeben sind. Im ersten Ausbildungsjahr beobachtest und dokumentierst du zunächst oder führst nur ausdrücklich zugewiesene sichere Teilarbeiten aus.
Berufsschule: fachlich begründen und übertragen
In der Berufsschule lernst du, warum ein Messwert nur mit Einheit, Messverfahren und gegebenenfalls zulässiger Abweichung aussagekräftig ist. Du trainierst technische Kommunikation, Werkstoffkunde, Berechnungen, Qualitätsbewertung und Rechte sowie Pflichten. Der bundesweite KMK-Rahmenlehrplan und der jeweilige Landeslehrplan sind nicht dasselbe wie dein Stundenplan: Länder und Berufsschulen organisieren die Umsetzung. Frage nach dem schulischen Stoffverteilungsplan und ordne deine betrieblichen Lernaufträge gemeinsam mit der Lehrkraft zu.
Lernortbrücke: Eine Betriebsskizze mit Außenmaß 180 mm wird im Unterricht zur Maß- und Flächenrechnung verwendet. Das Ergebnis wird im Betrieb mit einer ausdrücklich freigegebenen Papierlehre verglichen. Betriebserfahrung wird so begründetes Fachwissen, und das Rechenergebnis wird praktisch überprüfbar.
Rechte, Pflichten und Ausbildungsnachweis
Die Handwerksordnung und das Berufsbildungsgesetz bilden wichtige rechtliche Grundlagen des Ausbildungssystems. § 13 BBiG nennt unter anderem sorgfältiges Arbeiten, Teilnahme an Ausbildungsmaßnahmen, sorgsamen Umgang mit Werkzeugen, Verschwiegenheit und das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises. § 14 BBiG benennt Ausbildungsaufgaben wie planmäßiges Vermitteln von Kompetenzen, nötige Ausbildungsmittel und das Ermöglichen des Berufsschulbesuchs. § 15 BBiG regelt die Freistellung für Berufsschule und Anrechnung; für Minderjährige ist zusätzlich das Jugendarbeitsschutzgesetz zu beachten. Die konkrete rechtliche Anwendung im Handwerk und individuelle Vertragsfragen klärst du mit Ausbildenden und der zuständigen Handwerkskammer.
Der betriebliche Ausbildungsplan wird auf Grundlage des Ausbildungsrahmenplans erstellt; er legt fest, wann und wie du Inhalte erlernen sollst. Ein Ausbildungsnachweis beschreibt Tätigkeit, fachliche Erkenntnis, Lernort, zeitlichen Umfang, Sicherheitsaspekte und Reflexion, ohne Kundenidentitäten oder interne Betriebsgeheimnisse öffentlich zu machen. Beispiele aus diesem Kurs verwenden ausschließlich erfundene Daten.
Quellen: Ausbildungsrahmenplan, BBiG § 13, BBiG § 14, BBiG § 15.
Handzuginstrumente verstehen: Bauteile und Werkstoffe
Vom Balg zum Ton
Ein Akkordeon enthält einen Balg als Luftquelle, einen Diskantteil für die Melodieseite, einen Bassteil für Begleitung und Mechaniken, die über Tasten oder Knöpfe Ventile öffnen. Im Innern sitzen Stimmstöcke mit Stimmplatten und darauf befestigten Stimmzungen. Luft setzt frei schwingende metallische Durchschlagzungen in Bewegung; erst das geordnete Zusammenspiel von Luftführung, Ventil und Zunge erzeugt einen kontrollierten Ton. Ein Register wählt bei entsprechend ausgestatteten Instrumenten verschiedene Stimmchöre. Je nach Bauart unterscheiden sich Knopf- und Pianotastatur sowie Gleich- und Wechseltönigkeit; nicht jedes Instrument ist identisch.

Historisches Knopfakkordeon: gut erkennbar sind Balgfalten und Knöpfe. Historisches Anschauungsobjekt, keine aktuelle Reparaturanweisung.

Schematische Mechanik: Beobachte, wie Betätigung und Luftweg zusammenhängen.
Beispiel einer Fehleranalyse: Ein einzelner Ton klingt nur auf Zug schwach. Denkbare Ursachen sind eine veränderte Stimmzunge, ein unpassend schließendes Ventil oder ein Problem des Luftwegs. Aus dem Symptom allein ist die Ursache nicht sicher bestimmt. Zuerst die Beobachtung dokumentieren; danach entscheidet die ausbildende Fachkraft über weitere Prüfung. Fehler wäre, ohne Diagnose eine Stimmzunge zu bearbeiten.
Stimmplatte, Stimmzunge, Stimmstock und Dichtung
Die Stimmplatte ist die Trägerplatte mit Öffnungen für schwingende Zungen. Die Stimmzunge ist das federnde metallische Tonerzeugungselement. Der meist hölzerne Stimmstock hält Stimmplatten und lenkt Luft. Eine Dichtung soll unerwünschten Luftverlust an einer Verbindung verringern. Auf einem Foto kannst du die Teile identifizieren, aber nicht allein auf Klangqualität oder Dichtheit schließen.

Geöffnetes Knopfakkordeon mit Blick auf die Stimmplatten und vergrößerter Detailaufnahme.

Detail einer Stimmplatte mit sichtbarer Stimmzunge und Ventilleder.
Werkstoffe im Handzuginstrumentenbau sind beispielsweise Holz und Holzwerkstoffe für Gehäuse und Stimmstöcke, Metalle für Mechanik und Zungen, textile und papierartige Verbundmaterialien für den Balg sowie geeignete Dicht- und Klebemittel. Entscheidend sind jeweils die konkreten Materialeigenschaften: Maßhaltigkeit, Elastizität, Feuchteverhalten, Abrieb, Geräuschentwicklung und Reparierbarkeit. Typische Verwechslung: Die Stimmplatte erzeugt nicht allein den Ton; die auf ihr befestigte schwingende Stimmzunge ist entscheidend.
Fachlicher Videobeleg:
Bayerischer Rundfunk: „Handzuginstrumentenmacher – Ausbildung – Beruf“ (2015). Rechte beim Rechteinhaber; verlinktes Fachvideo, kein frei lizenziertes OER.
Vom Ausbildungsauftrag zum Arbeitsplan
Auftrag klären, bevor die Arbeit beginnt
Lies zunächst die Aufgabenbeschreibung: Was ist herzustellen oder zu prüfen? Wofür wird das Ergebnis benötigt? Welche Maße, Werkstoffe, Werkzeuge, Qualitätsmerkmale und Grenzen gelten? Was darfst du selbst erledigen und was nur nach Unterweisung oder unter unmittelbarer Aufsicht? Welche Angaben fehlen? Formuliere Rückfragen, bevor du mit einem Arbeitsschritt beginnst.
Schreibe einen kurzen Arbeitsplan mit Auftrag, Ziel, Material, Messmitteln, Arbeitsschritten, Schutzmaßnahmen, Sollwerten, Prüfverfahren und Dokumentationsort. Kennzeichne im Plan Annahmen ausdrücklich. Eine Angabe wie „passt schon“ ersetzt weder eine Messung noch eine Entscheidung darüber, ob die vorgesehene Passung geeignet ist.
Vollständig gerechneter Praxisfall: Balgrahmen als sichere Papier-Prüflehre
Fiktiver Ausbildungsauftrag: In einer Lehrwerkstatt sollst du eine Papier-Prüflehre für die rechteckige Kontur eines vereinfachten Balgrahmens zeichnen und als Papiermodell herstellen. Das Modell hilft dir, das Prinzip von Rahmenmaß, Öffnung und Kontrolle zu verstehen. Es ist kein echter Balgrahmen, ersetzt keinen Herstellerplan und muss nicht luftdicht sein. Ausgangsdaten auf dem Übungsblatt: Außenlänge 180 mm, Außenbreite 120 mm, umlaufende Modell-Randbreite 12 mm. Die von der Lehrkraft nur für dieses Modell gesetzte Maßabweichung beträgt höchstens ± 1 mm je Sollmaß. Alle Werte sind erfunden und ausdrücklich keine Normtoleranzen für reale Instrumente.
Schritt 1: Anforderungen analysieren. Prüfe, ob „Randbreite 12 mm“ auf beiden gegenüberliegenden Seiten abzuziehen ist. Notiere die Einheit mm, die Zielmaße und die Prüfbedingung. Kläre vorab, ob du eine vorgestanzte Papiervorlage oder nur Schere und Lineal verwenden darfst.
Schritt 2: Rechenweg für die Innenöffnung. Innenlänge = 180 mm − 2 × 12 mm = 156 mm. Innenbreite = 120 mm − 2 × 12 mm = 96 mm. Der Faktor zwei entsteht, weil der Rand links und rechts beziehungsweise oben und unten Platz beansprucht. Fehler wäre, die Randbreite nur ein Mal abzuziehen.
Schritt 3: Materialfläche. Außenfläche = 180 mm × 120 mm = 21 600 mm². Öffnungsfläche = 156 mm × 96 mm = 14 976 mm². Idealisierte Fläche des Papierrings = 21 600 − 14 976 = 6 624 mm² = 66,24 cm². Dabei ist 1 cm² = 100 mm². Die Rechnung berücksichtigt keine Schnittbreite oder Materialzugaben. Der Außenumfang beträgt 2 × (180 + 120) mm = 600 mm. Ein häufiger Fehler ist, bei der Umrechnung von mm² in cm² nur durch zehn zu teilen.
Schritt 4: Prüfgrenzen. Für die Außenlänge gilt im Übungsmodell 179 bis 181 mm, für die Außenbreite 119 bis 121 mm, für die Innenlänge 155 bis 157 mm und für die Innenbreite 95 bis 97 mm. Die Randbreite soll von der Zeichnung ausgehend 12 mm betragen; ihre Beurteilung erfolgt ebenfalls mit der von der Lehrkraft definierten Modellabweichung. Mache bei einem abweichenden Messwert keine eigenmächtige Änderung an einem echten Instrument.
Arbeitsplan mit Verantwortlichkeit:
| Reihenfolge | Arbeitsschritt | Material und Prüfung | Nachweis |
|---|---|---|---|
| Vorbereiten | Auftrag lesen und Sicherheitsfreigabe klären | Papier, Lineal, Bleistift; Schere nur nach Freigabe | Stichwortliste und Rückfragen |
| Planen | Außen- und Innenmaße berechnen | Einheiten und zweimalige Randbreite kontrollieren | Maßskizze mit Rechenweg |
| Anzeichnen | Konturen sauber übertragen | Winkel und Sollmaße mehrfach prüfen | markierte Vorlage |
| Herstellen | Vorgezeichneten Rahmen aus Papier ausschneiden oder vorgestanzte Vorlage einsetzen | nur erlaubte, altersgerechte Werkzeuge; sichere Modellalternative: digitale Zeichnung | Papier-Prüflehre beziehungsweise Ausdruck |
| Kontrollieren | Außen- und Innenmaße an mehreren Stellen messen | Abweichungen in mm protokollieren | Soll-Ist-Tabelle |
| Dokumentieren | Fehler bewerten und Verbesserungen nennen | anonymes Übungskennzeichen wie MODELL-A | kurzer Ausbildungsnachweis |
Beispielhafte Soll-Ist-Kontrolle für eine fiktive Ausführung:
| Merkmal | Soll in mm | Ist in mm | Abweichung | Urteil |
|---|---|---|---|---|
| Außenlänge | 180 | 180,5 | +0,5 mm | innerhalb Übungsgrenze |
| Außenbreite | 120 | 119,4 | −0,6 mm | innerhalb Übungsgrenze |
| Innenlänge | 156 | 157,3 | +1,3 mm | außerhalb Übungsgrenze |
| Innenbreite | 96 | 96,2 | +0,2 mm | innerhalb Übungsgrenze |
Prüfbares Arbeitsergebnis: Abzugeben sind beschriftete Maßskizze, verwendeter Rechenweg, Papier-Prüflehre oder digitale Modellzeichnung, eine Soll-Ist-Tabelle sowie ein begründeter Qualitätsentscheid. Weil die beispielhafte Innenlänge um 1,3 mm statt höchstens 1 mm abweicht, ist das gezeigte Muster noch nicht freizugeben. Das ist kein Versagen, sondern eine begründete Qualitätsentscheidung. Ein Verbesserungsvorschlag lautet: Innenkontur erneut anreißen und Vorlage vor dem Schneiden an mehreren Stellen prüfen.
Bewertungsraster für diesen Übungsfall (insgesamt 100 Punkte):
| Kriterium | Punkte | Beobachtbarer Qualitätsnachweis |
|---|---|---|
| Auftragsanalyse | 20 | Ziel, Maßvorgaben und offene Fragen verständlich erfasst |
| Planung und Sicherheit | 20 | Arbeitsfolge, erlaubte Werkzeuge und sichere Alternativen begründet |
| Berechnung und Skizze | 25 | 156 mm, 96 mm und 6 624 mm² mit nachvollziehbaren Einheiten; Skizze lesbar |
| Modell und Maßprüfung | 20 | Modell nachvollziehbar gefertigt oder digital konstruiert; mehrere Maße überprüft |
| Dokumentation und Reflexion | 15 | Soll-Ist-Abgleich, Qualitätsentscheid und Verbesserungsvorschlag vollständig |
Rückmelderegel: Bei 90–100 Punkten ist der Nachweis sehr überzeugend, bei 75–89 weitgehend sicher, bei 60–74 in Teilen korrekt und unter 60 mit gezielter Überarbeitung zu ergänzen. Diese schulische Modellbewertung ist keine amtliche Prüfungsordnung. Sicherheit ist zwingende Voraussetzung für jede praktische Durchführung, nicht durch Punkte ausgleichbar.
Arbeitssicherheit, Umweltschutz und nachhaltige Reparatur
Gefährdungen richtig beurteilen
Beim echten Instrumentenbau kommen Holzstaub, scharfe Kanten und Werkzeuge, Maschinen, mögliche Lärmexposition sowie Kleb- oder Reinigungsstoffe vor. Beim Löten können zusätzlich Hitze, Dämpfe und Brandgefahren entstehen. Maschinenbearbeitung, gefährliche Klebe- oder Lötarbeiten, Arbeiten am offenen Instrument und Eingriffe an Stimmzungen erfolgen nur nach Unterweisung und unter befugter fachlicher Aufsicht und nur mit freigegebenen Verfahren. Das Papiermodell kann vollständig ohne Maschine, Lötgerät, Klebstoff oder scharfe Klinge umgesetzt werden.
Vor Beginn prüfst du gemeinsam mit der Fachkraft die betriebliche Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisung, Herstellerangaben und das Sicherheitsdatenblatt des konkret verwendeten Gefahrstoffs. Schutzmaßnahmen richten sich nach Tätigkeit und Gefährdung; persönliche Schutzausrüstung ersetzt keine wirksame technische Schutzmaßnahme. Holzstaub soll an der Entstehungsstelle wirksam erfasst werden; niemals trocken aufwirbeln oder mit Druckluft von der Kleidung blasen. Bei unklarer Freigabe heißt richtiges Handeln: Arbeit unterbrechen und nachfragen.
Quellen zur aktuellen Sicherheitsorientierung: DGUV Information 209-044 „Holzstaub“, DGUV Information 209-205 „Absaugen von Holzstaub und -spänen“, Ausgabe 11/2025, DGUV-Praxisinformation vom 29.04.2026, DGUV-Bildungsbereich Holz. Für verbindliche Entscheidungen gelten die betrieblich zu ermittelnden Regeln und der aktuelle Rechtsstand.
Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Lernauftrag
Reparieren statt vorschnell ersetzen kann hochwertige Materialien und historische Handwerkskunst erhalten. Prüfe jedoch stets, ob eine Reparatur sicher, technisch vertretbar und wirtschaftlich sinnvoll ist. Plane Materialzuschnitte möglichst verschnittarm, trenne Abfälle nach betrieblichen Vorgaben, lagere Gefahrstoffe sachgerecht und verwende Energie sparsam. Aus der im Modell berechneten Rahmenfläche allein lässt sich keine ökologische Gesamtbilanz eines Instruments ableiten; Transport, Nutzungsdauer und Materialwahl gehören dazu.
Digitale Skizzen, Messprotokolle und Tabellen können die Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Berufsschule erleichtern. Nutze nur betriebliche freigegebene Systeme, sichere Dateien zugriffsgeschützt und notiere keine Kundennamen, Fotos von Aufträgen oder Betriebsgeheimnisse in offenen Lernplattformen oder frei zugänglichen KI-Diensten. Sichere Alternative: Verwende die vollständig fiktiven Modellmaße aus diesem Kurs und eine lokal gespeicherte Zeichnung.
Vertiefendes deutschsprachiges Fachvideo: SWR Handwerkskunst – Wie man ein Akkordeon baut, in der ARD Mediathek geprüft, mit Blick auf Rahmenbau, Stimmstock und Balg. Rechte bei SWR/Produktionsbeteiligten; nur als Link, nicht als frei nachnutzbare Videodatei.
Lernfortschritt zwischen Betrieb und Schule dokumentieren
Ein gut geführter Ausbildungsnachweis
Ein brauchbarer Nachweis beschreibt mehr als „am Balg gearbeitet“. Schreibe zum fiktiven Modellauftrag beispielsweise: „Lernort Ausbildungswerkstatt, Übung MODELL-A; Außen- und Innenmaße einer Papier-Prüflehre für ein Balgrahmenmodell berechnet; Maßskizze erstellt; vier Maße kontrolliert; Innenlänge außerhalb der vereinbarten Übungstoleranz erkannt; Verbesserungsvorschlag dokumentiert.“ Ergänze den tatsächlich vorgesehenen Zeitraum und das betriebliche Nachweisformat. Nenne keine realen Kundendaten, keine geheimen Fertigungsunterlagen und keine echten Namen.
Verbindung der Lernorte: Im Betrieb beobachtest du die fachliche Notwendigkeit von Maßkontrolle, in der Berufsschule begründest du den Rechenweg und beurteilst die Messabweichung. Eine Rückmeldung der Lehrkraft kann zur Verbesserung der nächsten Übung dienen; der betriebliche Ausbildungsnachweis bleibt nach den verbindlichen betrieblichen und rechtlichen Vorgaben zu führen und durchsehen zu lassen.
Fehlerkultur, Kommunikation und Transfer
Eine professionelle Rückfrage lautet: „Ich habe die Innenlänge mit 157,3 mm gemessen, vereinbart sind 156 ± 1 mm. Soll ich die Zeichnung vor einer weiteren Modellbearbeitung gemeinsam mit Ihnen prüfen?“ Die Aussage enthält Beobachtung, Sollwert, Abweichung und die Bitte um Freigabe. So kannst du im Team zuverlässig arbeiten. Unprofessionell wäre, den Messwert zu verbergen, nachträglich zu verändern oder ohne Auftrag am Instrument zu arbeiten.
Reflexionsschema: Was war die Anforderung? Wie habe ich die Lösung begründet? Welche Schutzmaßnahme wurde eingehalten? Wie habe ich Qualität geprüft? Was verbessere ich beim nächsten Auftrag? Formuliere die Antworten so, dass eine andere fachkundige Person deinen Lernweg nachvollziehen kann.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice-Quiz: Fachwissen anwenden
Welche Beschreibung trifft die duale Ausbildung im Handzuginstrumentenbau am besten? (Betrieb und Berufsschule ergänzen einander beim Erwerb beruflicher Handlungskompetenz) (!Die Berufsschule ersetzt die gesamte praktische Ausbildung) (!Der Betrieb vermittelt ausschließlich theoretisches Wissen) (!Beide Lernorte haben grundsätzlich nichts miteinander zu tun)
Welche Regelausbildungsdauer weist das BIBB für Handzuginstrumentenmacher aus? (36 Monate) (!18 Monate) (!24 Monate) (!48 Monate)
Welches Teil erzeugt beim Akkordeon durch seine Schwingung unmittelbar den Ton? (Stimmzunge) (!Balgriemen) (!Gehäusefuß) (!Tragegurt)
Warum wird eine umlaufende Rahmenbreite beim Innenmaß zweimal abgezogen? (Weil auf beiden gegenüberliegenden Seiten jeweils ein Rand liegt) (!Weil das Lineal grundsätzlich doppelt zählt) (!Weil alle Holzmaße halbiert werden müssen) (!Weil ein Rahmen immer zwei gleiche Außenlängen besitzt)
Welche Innenlänge ergibt sich bei 180 mm Außenlänge und 12 mm Rand links und rechts? (156 mm) (!168 mm) (!144 mm) (!204 mm)
Wie beurteilst du im Übungsmodell eine Abweichung von 1,3 mm bei erlaubten plus oder minus 1 mm? (Der Modellwert liegt außerhalb der vereinbarten Grenze) (!Der Modellwert ist automatisch bei jeder Prüfung zulässig) (!Die Abweichung spielt ohne Kundenunterschrift keine Rolle) (!Die Abweichung muss ohne Dokumentation entfernt werden)
Was ist bei ungeklärter Maschinenfreigabe die richtige Reaktion? (Die Tätigkeit stoppen und die befugte ausbildende Fachkraft fragen) (!Die Maschine probeweise ohne Unterweisung starten) (!Die Schutzvorrichtung nur kurz entfernen) (!Den Arbeitsplatz ohne Meldung einer anderen Person überlassen)
Welche Information gehört sinnvoll in ein anonymisiertes Ausbildungsprotokoll? (Arbeitsschritt und Prüfergebnis mit Einheit sowie eigener Reflexion) (!Vollständige private Kontaktdaten eines Kunden) (!Passwort für das betriebliche Dokumentationssystem) (!Ungeprüfte Behauptungen anstelle gemessener Werte)
Was ist eine angemessene Reaktion auf ein auffälliges Bauteil? (Beobachtung und Messwert festhalten und die Ursache fachlich klären lassen) (!Ohne Diagnose Material abtragen) (!Messwerte nachträglich an den Sollwert anpassen) (!Das Bauteil sofort ohne Prüfung entsorgen)
Welche Entscheidung entspricht nachhaltiger beruflicher Praxis? (Reparierbarkeit sowie Sicherheit und Materialverbrauch begründet abwägen) (!Jedes instandsetzbare Instrument vorsorglich wegwerfen) (!Gefahrstoffreste ungeprüft im Hausmüll entsorgen) (!Sämtliche Fertigungsdaten öffentlich hochladen)
Memory: Begriffe und Funktionen
Ordne jeden Fachbegriff seiner passenden Beschreibung zu.
| Ausbildungsrahmenplan | Vorgabe für sachliche und zeitliche Vermittlung betrieblicher Fertigkeiten |
| Berufsschule | Lernort zur fachlichen und allgemeinen Vertiefung der Ausbildung |
| Stimmzunge | Elastisches Metallteil zur eigentlichen Tonerzeugung |
| Balg | Bauteil zum Erzeugen des erforderlichen Luftstroms |
| Stimmstock | Träger und Luftführung für Stimmplatten |
| Sollwert | Vor der Prüfung vereinbartes Zielmaß |
| Ausbildungsnachweis | Dokumentation über vermittelte Inhalte und Tätigkeiten während der Ausbildung |
Drag-and-drop: Schritte der Qualitätssicherung
Ordne jeder Tätigkeit das passende Ergebnis zu.
| Tätigkeit | Passender Nachweis |
|---|---|
| Auftrag analysieren | Anforderungen und fehlende Angaben notieren |
| Arbeit planen | Freigegebene Arbeitsschritte und Hilfsmittel festlegen |
| Modell bearbeiten | Papier-Prüflehre nach der Skizze herstellen |
| Maße kontrollieren | Soll-Ist-Vergleich mit Einheiten durchführen |
| Ergebnis dokumentieren | Qualitätsentscheid und Verbesserung festhalten |
Kreuzworträtsel: Grundbegriffe
| Berufsschule | An welchem zweiten Lernort erwirbst du fachtheoretische Kenntnisse? |
| Balg | Welcher gefaltete Instrumententeil bewegt Luft? |
| Stimmzunge | Welches schwingende Metallteil erzeugt den Ton? |
| Stimmstock | Welches meist hölzerne Bauteil trägt die Stimmplatten? |
| Lehre | Wie heißt ein Hilfsmittel zum Vergleichen vorgegebener Maße? |
| Skizze | Wie heißt eine vereinfachte zeichnerische Darstellung eines geplanten Werkstücks? |
LearningApps: Ergänzende Zuordnungsspiele
Suche auf LearningApps nach passenden Lernbausteinen zu dualer Ausbildung und Handzuginstrumentenbau. Prüfe die fachliche Qualität gefundener Angebote kritisch; die Suchergebnisse sind keine amtlichen Lehrmaterialien.
Lückentext: Den Ausbildungsauftrag verstehen
Offene Aufgaben
Leicht
- Duale Ausbildung: Zeichne zwei Spalten „Betrieb“ und „Berufsschule“. Trage je vier konkrete Lernhandlungen ein und erläutere eine Verbindung zwischen ihnen.
- Akkordeon: Beschrifte an einer selbst erstellten schematischen Skizze Balg, Diskant, Bass, Stimmstock und Stimmzunge. Verwende nur ein Übungsbild ohne private Werkstattdaten.
- Ausbildungsnachweis: Verfasse einen anonymen Nachweiseintrag mit fiktivem Kennzeichen MODELL-A, dokumentierter Tätigkeit, Lerninhalt und Sicherheitsreflexion.
- Arbeitssicherheit: Gestalte eine Checkkarte mit fünf Fragen, die vor einem freigegebenen Modellauftrag beantwortet sein müssen.
Standard
- Technisches Zeichnen: Berechne die Innenmaße des Papierrahmens mit 200 mm Außenlänge, 140 mm Außenbreite und 10 mm Randbreite. Zeichne und bemaße die Skizze.
- Qualitätssicherung: Erstelle für das Übungsmodell eine Tabelle mit sechs Soll-Ist-Messwerten und erläutere, wie du vereinbarte Toleranzen prüfst.
- Werkstoffkunde: Vergleiche Holz, Metall und Balgverbundmaterial hinsichtlich Funktion, Schutzbedarf, Reparierbarkeit und typischen Fehlern in einer selbst erstellten Übersicht.
- Kommunikation im Beruf: Schreibe ein kurzes Rollenspiel, in dem du einen Messfehler gegenüber einer ausbildenden Fachkraft sachlich ansprichst und eine sichere Korrektur abstimmst.
Schwer
- Projektplanung: Entwickle eine vollständige alternative Modellaufgabe zur Papier-Prüflehre samt Auftrag, Arbeitsplan, Prüfkriterien, Sicherheitsfreigabe und Zeitbedarf.
- Nachhaltigkeit: Beurteile an einem erfundenen Akkordeonschaden Reparatur, Austausch eines Teils und Neukauf nach Kriterien der Sicherheit, Ressourcen und Wirtschaftlichkeit; dokumentiere verbleibende Unsicherheit.
- Datenschutz: Erstelle eine datensparsame Vorlage für einen digitalen Ausbildungsnachweis und begründe, welche personenbezogenen und betrieblichen Informationen darin nicht veröffentlicht werden dürfen.
- Lernortkooperation: Entwirf ein einseitiges Portfolio mit einer schulischen Berechnung, einem fiktiven Werkstatt-Prüfprotokoll und einem reflektierten Verbesserungsvorschlag; begründe die gemeinsame Kompetenzentwicklung.


Lernkontrolle
- Auftragsanalyse: Analysiere einen erfundenen Auftrag zur Kontrolle eines Balgrahmenmodells und benenne mindestens vier notwendige Rückfragen sowie die zuständige Entscheidungsinstanz.
- Maßrechnung: Berechne bei 180 mm mal 120 mm Außenmaß und 12 mm umlaufender Randbreite Innenmaße sowie Ringfläche. Erläutere die Flächenumrechnung und prüfe deinen Rechenweg an einer Skizze.
- Abweichung: Beurteile vier selbst gewählte Messwerte gegen ausdrücklich festgelegte Übungstoleranzen und unterscheide Beobachtung, Begründung und Freigabeentscheidung.
- Arbeitsschutz: Vergleiche die Gefährdung einer bloßen Papierzeichnung mit der eines echten Holz- oder Metallbauteils. Leite ab, warum Freigabe, Absaugung und Herstellerangaben nicht durch eine allgemeine Online-Anleitung ersetzbar sind.
- Ausbildungsrecht: Begründe, warum ein Ausbildungsnachweis und der Besuch der Berufsschule zur Ausbildung gehören. Nenne dazu passende verlässliche Rechtsquellen und unterscheide Rechtstext von Betriebsregel.
- Berufliche Kommunikation: Formuliere eine fachlich überprüfbare Übergabe an deine ausbildende Fachkraft, die Sollwert, Istwert, Abweichung, offene Ursache und geplantes weiteres Vorgehen enthält.
Lernnachweis
Abgabeportfolio zum sicheren Modellauftrag: (1) Auftragsanalyse mit Rückfragen; (2) bemaßte Zeichnung einer Balgrahmen-Papierprüflehre mit nachvollziehbarer Rechnung; (3) freigegebenes Papiermodell oder digitale Zeichnung; (4) Soll-Ist-Tabelle samt eindeutigem Qualitätsurteil; (5) Arbeitsplan und dokumentierte Sicherheitsentscheidung; (6) anonymer Ausbildungsnachweis; (7) Reflexion über Verbesserung, Nachhaltigkeit und Lernortübertragung.
Beurteilung: Nutze das Bewertungsraster im Praxisfall mit 100 Punkten. Für einen erfolgreichen Kompetenznachweis soll nicht nur ein „schönes Modell“, sondern der gesamte Handlungsprozess nachvollziehbar sein. Eine von Lehrkraft oder Ausbildenden bestätigte sichere Durchführung ist Voraussetzung jeder tatsächlichen Werkstattarbeit. Zeichnung und Computersimulation sind die gleichwertige Alternative, wenn keine praktische Freigabe vorliegt. Lernportfolio und Raster sind eine schulisch-betriebliche Übung, kein Gesellenprüfungsnachweis.
Selbstkontrolle: Kann ich zwei Lernorte erklären? Sind alle Maße mit Einheit angegeben? Habe ich Toleranz und tatsächlichen Messwert unterschieden? Ist das Verfahren freigegeben? Sind keine vertraulichen Daten enthalten? Kann eine andere Person mein Ergebnis ohne Rückfragen überprüfen?
OER und Wikipedia
Geprüfte Fach- und Rechtsquellen:
- BIBB: Berufsprofil Handzuginstrumentenmacher, Dauer, Tätigkeiten und Ausbildungsordnung.
- Bundesrecht: Ausbildungsordnung vom 27.01.1997 im Rechtsportal und dazugehöriger Ausbildungsrahmenplan.
- KMK: Rahmenlehrpläne, Berufseintrag 21.11.1996; die aktuelle schulische Umsetzung legt das jeweilige Land fest.
- BBiG § 13, BBiG § 14 und BBiG § 15 für Ausbildungsnachweise, Rechte, Pflichten und Freistellung; vor Anwendung aktuelle Fassung beachten.
- DGUV Information 209-044 und DGUV Information 209-205, Ausgabe 2025.11. Fachinformationen sind keine pauschale Arbeitsfreigabe.
- Wikipedia: Akkordeon als offen nachnutzbarer enzyklopädischer Einstieg; fachliche Aussagen mit BIBB, Rechtsgrundlagen und Fachpraxis abgleichen.
Wikimedia-Commons-Mediennachweise (alle fünf Dateiseiten und Lizenzhinweise geprüft):
| Eingebundene Datei | Dateiseite | Urheber / Quelle | Nachnutzungslizenz |
|---|---|---|---|
| File:Accordion (AM 1998.60.312-2).jpg | Commons-Dateiseite | Auckland Museum, Museumsfotografie; Instrument zugeschrieben an Cellini | CC BY 4.0 |
| File:Munich - Deutsches Museum - 07-9621.jpg | Commons-Dateiseite | © Jorge Royan / royan.com.ar | CC BY-SA 3.0 |
| File:Accordion button mechanism.svg | Commons-Dateiseite | Necz0r | CC BY-SA 3.0 |
| File:Reedsinset.jpg | Commons-Dateiseite | Nathan McKnight, Benutzer Aelffin | CC BY-SA 2.5 |
| File:Anche d'accordéon.jpg | Commons-Dateiseite | Bernard Loffet | CC BY 3.0 |
Die genannten Urheber und Lizenzen gelten für die verlinkten Dateien, nicht automatisch für alle Webmedien. Bei einer Bearbeitung gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen, insbesondere Namensnennung und gegebenenfalls Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Die Beispiele dieses Kurses sind eigenständig verfasste Lehrtexte und fiktive Rechenaufgaben.
Geprüfte deutschsprachige Videos: Bayerischer Rundfunk: Handzuginstrumentenmacher – Ausbildung – Beruf, 10.12.2015 und SWR: Wie man ein Akkordeon baut, ARD Mediathek. Bei beiden liegen keine nachgewiesenen offenen OER-Videolizenzen vor; die Videos sind daher nur verlinkt beziehungsweise im zugelassenen Player eingebettet, nicht als freie Dateien übernommen.
Offene Nachnutzung dieses Lerntextes: Neu verfasste Erklärungen und Modellaufgaben können mit geeigneter offener Lizenz weitergegeben werden; die Dateilizenzen der fünf Commons-Medien bleiben jeweils eigenständig. Prüfe für Veröffentlichungen die Lizenzkennzeichnung der Plattform und die notwendige Urhebernennung.
Wikipedia-Einbettung zum Instrumentenbau:
Verknüpfte Lernbereiche
Die Lernbereiche verknüpfen betriebliche Praxis, Mathematik und Physik mit Werkstoffkunde, Technik, Wirtschaft und Recht und Medienbildung. Der konkrete Lernort- und Lehrplanbezug ist mit der zuständigen Berufsschule, der Ausbildungsleitung und der zuständigen Kammer abzugleichen.
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