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Prüfungsplan und Kompetenzdiagnose - Technischer Systemplaner

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Prüfungsplan und Kompetenzdiagnose - Technischer Systemplaner

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Einleitung

Wie bereitest Du Dich als angehende technische Systemplanerin oder angehender technischer Systemplaner gezielt auf Deine Abschlussprüfung vor? Dieser aiMOOC verbindet das Lesen einer geltenden Ausbildungsordnung, eine überprüfbare Kompetenzdiagnose, technische Übungsfälle und einen individuellen Lernplan. Du lernst, Prüfungsanforderungen nicht nur auswendig aufzuzählen, sondern sie in konkrete Arbeitsproben, Prioritäten und überprüfbare Lernziele zu übersetzen.

Zielgruppe: Auszubildende im Beruf Technischer Systemplaner, in den Fachrichtungen Versorgungs- und Ausrüstungstechnik, Stahl- und Metallbautechnik sowie Elektrotechnische Systeme. Stand der Rechtsrecherche: 28. Oktober 2026. Wichtig: Überprüfe für Deinen tatsächlichen Ausbildungsbeginn, Deine Fachrichtung und Deine zuständige Industrie- und Handelskammer die anzuwendende Ausbildungsordnung und aktuelle Prüfungshinweise. Der folgende Modellfall und sämtliche Diagnosedaten sind erfunden; sie sind weder Originalprüfungsaufgaben noch eine technische Anlagenfreigabe.

Nach dem Kurs kannst Du eine belastbare Quelle von einer unverbindlichen Musteraufgabe unterscheiden, die gestreckte Abschlussprüfung von einer Zwischenprüfung abgrenzen, typische Planungsfehler entdecken, Deinen Lernbedarf anhand von Belegen bewerten und einen lernwirksamen Wochenplan mit Selbstkontrollen anfertigen. Für die berufliche Vertiefung nutze das Portal Ausbildung – Technischer Systemplaner und den bestehenden aiMOOC Technisches Zeichnen.


Ausbildungsrecht und Prüfungsstruktur sicher erschließen


Ausbildungsbeginn, Fachrichtung und amtliche Quellen

Der Beruf ist nach der beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) am Recherchedatum verlinkten Verordnung vom 21. Juni 2011, geändert am 17. Oktober 2014, geregelt. Die reguläre Ausbildung dauert 42 Monate. Die Ausbildungsordnung bestimmt betriebliche Ausbildungsinhalte und Prüfungsanforderungen; der Rahmenlehrplan ergänzt die schulischen Lernfelder. Die drei Fachrichtungen sind Versorgungs- und Ausrüstungstechnik, Stahl- und Metallbautechnik und Elektrotechnische Systeme. Die in den Fachrichtungen einschlägigen Prüfungsparagrafen sind §§ 16–19, §§ 20–23 beziehungsweise §§ 24–27. Verbindliche Details für den einzelnen Prüfungsfall sind immer am Originalrecht und an den Informationen der zuständigen Stelle zu prüfen.

Gehe bei der Recherche in dieser Reihenfolge vor: Ausbildungsbeginn aus Deinem Vertrag ohne personenbezogene Daten in den Kurs hochzuladen klären; richtige Fachrichtung auswählen; BIBB-Berufsprofil und die dort verlinkte konsolidierte Verordnung öffnen; Prüfungsparagrafen und Ausbildungsrahmenplan lesen; die aktuelle IHK-Seite für Anmeldung, Varianten, Hilfsmittel und Fristen hinzuziehen. Halte Quellendatum und Paragraf fest. Eine fremde IHK-Terminübersicht ist kein verbindlicher Termin Deiner eigenen Kammer.

Geprüfte Primärquellen: BIBB-Berufsprofil und konsolidierte Ausbildungsordnung. Die Rechtsquelle enthält auch die Übergangs- und Schlussvorschriften. Für eine andere Kohorte gilt nicht automatisch derselbe Prüfungsstand.


Zwischenprüfung oder gestreckte Abschlussprüfung?

Eine Zwischenprüfung ist eine eigenständige Prüfung zur Feststellung des Ausbildungsstands; sie ist nicht dasselbe wie der erste Teil einer gestreckten Abschlussprüfung. Bei den hier nach der verlinkten Ordnung betrachteten Fachrichtungen des Technischen Systemplaners besteht die gestreckte Abschlussprüfung aus Teil 1 und Teil 2. Teil 1 ist somit bereits Bestandteil der Abschlussprüfung und fließt in das Gesamtergebnis ein. Ein häufiger Fehler lautet: „Teil 1 ist bloß ein unverbindlicher Probelauf.“ Das ist falsch. Ein weiterer Fehler ist, die Fachrichtungen bei den Gewichtungen gleichzusetzen.

Fachrichtung Teil 1 Teil 2 Rechtliche Grundlage
Versorgungs- und Ausrüstungstechnik 30 % 70 % § 16 Abs. 2
Stahl- und Metallbautechnik 25 % 75 % § 20 Abs. 2
Elektrotechnische Systeme 30 % 70 % § 24 Abs. 2

Die bereichsbezogene Gewichtung ist für Versorgungs- und Ausrüstungstechnik beziehungsweise Elektrotechnische Systeme: Erstellen technischer Unterlagen 30 %, Arbeitsauftrag 35 %, Systemplanung 25 % sowie Wirtschafts- und Sozialkunde 10 % (§§ 19 und 27). Für Stahl- und Metallbautechnik: Erstellen technischer Unterlagen 25 %, Konstruktionsauftrag 40 %, Baukonstruktion 25 % sowie Wirtschafts- und Sozialkunde 10 % (§ 23). Auch die gesetzlichen Bestehensbedingungen müssen gesondert erfüllt sein. Ein rechnerischer Gesamtwert allein reicht deshalb nicht für eine Bestehensentscheidung.

Rechenbeispiel (synthetisch, keine amtliche Notenberechnung): In Versorgungs- und Ausrüstungstechnik liegen vier angenommene Bereichswerte auf einer fiktiven 100-Punkte-Skala bei 70, 80, 60 und 70. Der gewichtete Orientierungswert beträgt 0,30 · 70 + 0,35 · 80 + 0,25 · 60 + 0,10 · 70 = 71 Punkte. Prüfe anschließend die besonderen Bestehensregeln des § 19. Der fachrichtungsfalsche Ansatz mit 25 % im ersten Prüfungsbereich wäre ein Quellenfehler.


Medien zum Berufsfeld

Videoimpuls: Ausbildung.de erläutert die drei beruflichen Fachrichtungen (2018). Das Video dient der Berufsorientierung, nicht der Feststellung heutiger Prüfungsregeln; alte Gehaltsangaben sind nicht Lernstoff dieses Kurses.

Videoimpuls: Ulmer Spickzettel zeigt 2016 die Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik. Vergleiche gezeigte Aufgaben mit der Ausbildungsordnung, statt daraus aktuelle Prüfungsmodalitäten abzuleiten. Zusätzlich bietet BERUFE.TV der Bundesagentur für Arbeit einen geprüften Berufsfilm.


Fachliche Prüfungsanforderungen in Arbeitsproben übersetzen


Gemeinsame Grundlagen der technischen Dokumentation

Prüfungsvorbereitung ist mehr als das Einüben einer CAD-Menüfolge. Bei einer technischen Zeichnung müssen Ansichten, Schnitte, Bemaßung, Einheiten, Maßstab, Werkstoff- und Verbindungshinweise sowie Schriftfeld und Revisionsstand zueinander passen. CAD bedeutet rechnerunterstütztes Konstruieren. Eine Stückliste erfasst die zur Darstellung gehörenden Bauteile und Mengen. Eine Planrevision bezeichnet einen nachvollziehbar gekennzeichneten Änderungsstand. Ein Bezugsmaß ist nicht dasselbe wie eine aus einer skalierten Bildschirmansicht geschätzte Länge.

Die Mehrtafelprojektion ordnet räumliche Gegenstände eindeutig in Ansichten zu. Die isometrische Darstellung erleichtert die räumliche Vorstellung; sie ersetzt nicht automatisch eine vollständige fertigungsgerechte Zeichnung. Beachte die geltenden Zeichen- und Projektvorgaben und notiere bei genormten Darstellungen die zugrunde gelegte Ausgabe, ohne Norminhalte ungeprüft zu behaupten.

Bild 1: Anordnung technischer Ansichten bei der Projektion nach der ersten Winkelmethode. Urheber Emok, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 beziehungsweise GFDL.

Bild 2: Ein Würfel in isometrischer Darstellung; zur räumlichen Diagnose geeignet. Urheber Petrus3743, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Bild 3: Schematische orthografische Projektion; vergleiche räumliches Modell und planare Darstellung. Urheber Doruletz72, Wikimedia Commons, CC0 1.0.


Fachrichtungsspezifische Kompetenzfelder

Fachrichtung Typische Prüfungsnähe Prüffähiges Produkt aus Deiner Vorbereitung Häufiger Fehler
Versorgungs- und Ausrüstungstechnik Anlagen- und Schemazeichnungen, wärme- und strömungstechnische Grundgrößen, Komponenten und Dokumentation Maßstäbliche Übungsskizze eines fiktiven Luftkanals mit nachvollziehbarer Einheitenrechnung Volumenstrom in m³/h direkt als m³/s einsetzen
Stahl- und Metallbautechnik Konstruktionszeichnungen, Bauteilanschlüsse, Baukonstruktion und Materialzuordnung Darstellung eines fiktiven, nicht freizugebenden Fachwerks mit sauberem Detail und Stückliste Anschlussdetails ohne eindeutige Bezugspunkte
Elektrotechnische Systeme Übersichts-, Stromlauf- und Verkabelungspläne, Komponenten, Planunterlagen und Berechnungen Rein schematischer, spannungsfreier Papierfall mit nachvollziehbarer Legende Schaltzeichen ohne Funktionsbezug oder fehlende Kennzeichnung

Diese Arbeitsproben sind selbst erstellte Trainingsformate, keine übernommenen Originalaufgaben. Die genauen Prüfungsleistungen und Wahlmöglichkeiten sind in §§ 17–18, 21–22 beziehungsweise 25–26 festgelegt. Organisiere keine reale Elektro-, Anlagen-, Maschinen- oder Gefahrstoffarbeit auf Grundlage dieses Lernmaterials. Praktische Arbeiten erfolgen ausschließlich unter qualifizierter fachlicher Anleitung und den betrieblichen Sicherheitsvorgaben.

Bild 4: Schema eines Fachwerkträgers als Anlass für eine zeichnerische Analyse. Urheber Themightyquill, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Die Grafik ist kein statischer Nachweis.

Bild 5: Animiertes Prinzip eines einfachen Schalters als Symbolverständnis. Urheber يحيى بن علي, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Keine praktische Verdrahtungsanleitung.


Diagnostische Kurzprobe und Fehleranalyse

Eine zehnminütige Kurzprobe zur technischen Darstellung kann auf Papier einen Körper mit drei Ansichten, einen Schnitt und eine überprüfbare Maßkette enthalten. Danach folgt eine Begründung: Welche Ansicht zeigt welche Kontur? Sind die Maße widerspruchsfrei? Ist die Einheit angegeben? Dokumentiere drei Fehlerkategorien: Verständnisfehler (Aufgabe falsch gelesen), Verfahrensfehler (richtige Idee, falscher Rechen- oder Zeichenschritt) und Kontrollfehler (Ergebnis nicht plausibilisiert). Aus diesen Kategorien entstehen unterschiedliche Lernmaßnahmen.

Das Lernmaterial Bemaßung im Kompetenzraster und Baupläne lesen vertieft diese Aufgaben. Vermeide, Bildschirmmaße für echte Maße zu halten; bei einer Zeichnung hat die Maßzahl Vorrang vor dem mit dem Lineal abgemessenen Ausdruck.


Kompetenzdiagnose mit Belegen und Prioritäten


Kompetenzraster aufbauen

Kompetenzdiagnose bedeutet hier, den eigenen Lernstand anhand beobachtbarer Leistungen einzuschätzen und daraus überprüfbare nächste Schritte abzuleiten. Dieses didaktische Raster ist kein amtliches Prüfungsbewertungsverfahren. Trenne Fachwissen, Fertigkeit und begründetes berufliches Urteil: Eine Formel nennen können ist etwas anderes, als sie mit richtigen Einheiten anzuwenden und das Ergebnis zu prüfen.

Stufe Beleg Lernreaktion
0 – noch nicht gezeigt Kein überprüfbarer Lösungsversuch oder wesentliche Begriffe fehlen Erklärbeispiel mit angeleiteter Übung beginnen
1 – mit Hilfe Teilweise korrekt, aber Hilfestellung oder Korrektur nötig Gleichartigen Übungsfall mit Checkliste wiederholen
2 – selbstständig Aufgabe überwiegend korrekt und verständlich dokumentiert Anspruch erhöhen und fremden Fall übertragen
3 – sicher im Transfer Neues Problem plausibel lösen, Fehler erklären und Ergebnisse kontrollieren Fachgespräch und Transferfall trainieren

Verwende eine Evidenzliste mit Datum, Kompetenz, Aufgabenprodukt, Kriterien, typischem Fehler, nächstem Schritt und erneuter Prüfung. Persönliche Namen oder reale betriebliche Pläne gehören nicht in öffentlich geteilte Musterlösungen. Ein Beleg kann eine anonymisierte selbst erstellte Skizze, ein Einheitenprotokoll, eine Revisionstabelle oder eine Audio-Selbsterklärung ohne personenbezogene Dritte sein.


Rechenbeispiel zur Priorisierung

Für den erfundenen Auszubildenden „Fall A“ ergeben sich in sechs Bereichen folgende diagnostische Stufen; alle Werte sind reine Lernplanungsdaten:

Kompetenzfeld Stufe von 0 bis 3 Beleg Nächste Diagnose
Prüfungsrecht lesen 2 Prüfungsparagraf korrekt zugeordnet Fachrichtungsvergleich erklären
Ansichten und Bemaßung 1 Maßbezug in Skizze fehlerhaft Neue Zeichnungsprobe
CAD-Dokumentation 2 Revisionsstand vorhanden Fremde Zeichnung prüfen
Einheiten und Berechnung 1 m³/h und m³/s vertauscht Neue Volumenstromaufgabe
Quellen und Dokumentation 3 Fundstellen vollständig Anderen Ausbildungsbeginn prüfen
Fachgespräch und Begründung 1 Ergebnis ohne Plausibilität erklärt Kurzpräsentation mit Rückfragen

Summe: 2 + 1 + 2 + 1 + 3 + 1 = 10 von 18 möglichen Diagnosepunkten; das sind gerundet 55,6 % dieser selbst gewählten Skala, ausdrücklich keine Prüfungsnote. Die Bereiche mit Stufe 1 erhalten zunächst Vorrang. Priorität lässt sich durch ein einfaches Raster aus Lücke, Prüfungsrelevanz, Fehlerfolgen und Übbarkeit begründen. Ein häufiger Diagnosefehler ist, viele bearbeitete Aufgaben als Kompetenznachweis zu zählen, obwohl immer derselbe Fehler bestehen bleibt.


Diagramm und Lernfortschritt

Nutze eine Balkenübersicht oder ein Wochen-Gantt-Diagramm nur als Lernorganisation; es bildet keine offiziellen IHK-Termine ab. Trage für jede Kompetenz den Ausgangswert und den erneuten Wert nach einer ähnlichen, aber neuen Aufgabe ein. Bleibt die Stufe unverändert, ändere die Lernmethode oder hole fachliches Feedback ein, statt bloß Übungszeit zu addieren.

Bild 6: Beispiel eines Gantt-Diagramms als Visualisierung von Arbeitsschritten. Urheber Bare Knuckles HC, Wikimedia Commons, CC0 1.0. Das gezeigte Diagramm ist kein offizieller Prüfungsplan.


Berufstypischer Modellfall mit vollständiger Lösung


Aufgabenstellung für die fiktive Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik

Ausgangsfall: Ein rein erfundener Schulungsraum soll zur Übung der technischen Dokumentation in einer vereinfachten Lüftungsskizze dargestellt werden. Länge 8,00 m, Breite 6,00 m, Höhe 3,00 m. Für die didaktische Beispielrechnung wird eine frei gesetzte Austauschzahl von 3 pro Stunde angenommen. Ebenso frei vorgegeben ist ein Rechenziel von höchstens 4 m/s für eine einfache Kanalquerschnittsaufgabe. Diese Werte sind keine anerkannte Auslegungsregel und keine Vorgaben für echte Räume oder Anlagen. Eine planerische Freigabe einschließlich Hygiene, Brand-, Schall-, Energie- und Sicherheitsanforderungen ist ausdrücklich nicht Teil dieser Übung.

Arbeitsauftrag: Ermittle das Raumvolumen, einen daraus rechnerisch abgeleiteten Volumenstrom, dessen SI-Einheit, die Mindestquerschnittsfläche für das gewählte Rechenziel und eine mögliche rechteckige Übungsabmessung. Berechne außerdem die Zeichenlänge einer realen 6,00-m-Strecke bei Maßstab 1:50. Erstelle eine lesbare schematische Skizze mit Legende, Maßangaben, Rechenblatt, Revisionsstand und Quellen-/Annahmenvermerk. Ein CAD-Programm ist optional; es werden keine realen Betriebsdaten oder Anlageneingriffe verwendet.


Musterlösung mit überprüfbarem Rechenweg

Schritt 1 – Raumvolumen: V = Länge · Breite · Höhe = 8,00 m · 6,00 m · 3,00 m = 144 m³.

Schritt 2 – vereinfachter Volumenstrom: Q = V · n = 144 m³ · 3/h = 432 m³/h. Einheitenprüfung: m³ · 1/h = m³/h.

Schritt 3 – Umrechnung: 432 m³/h : 3 600 = 0,120 m³/s. Typischer Fehler: durch 60 statt durch 3 600 teilen; Stunden enthalten 3 600 Sekunden.

Schritt 4 – Querschnitt: Aus Q = A · v folgt A = Q / v. Mit 0,120 m³/s : 4 m/s = 0,030 m². Hier kürzen sich die Sekunden, und m³/m wird zu m².

Schritt 5 – reine Geometrieprobe: Ein rechteckiger Übungsquerschnitt von 0,20 m · 0,15 m liefert A = 0,030 m². Rückkontrolle: 0,120 m³/s : 0,030 m² = 4,0 m/s. Diese Form dient allein der nachvollziehbaren Rechnung; keine reale Auslegung oder Bauteilauswahl ist damit zulässig.

Schritt 6 – Maßstab: 6,00 m sind 6 000 mm. Bei 1:50 beträgt die zeichnerische Länge 6 000 mm : 50 = 120 mm. Die Maßzahl in einer normgerechten Zeichnung bezeichnet grundsätzlich das reale Objektmaß und nicht die verkleinerte Papierlänge.

Ergebnisdokumentation: Blatt A mit Draufsicht des erfundenen Raums, markierter 6-m-Strecke und eindeutig beschriftetem Kanal; Blatt B mit Rechenweg und Einheiten; Blatt C mit Annahmen, Quellen, Version „Übung 1“ und kurzer Fehlerkontrolle. Erst die übereinstimmenden drei Blätter machen den Lösungsweg prüfbar. Vergleiche die Perspektivdarstellung mit einer technischen Ansicht: Sie sind kommunikativ unterschiedlich hilfreich.

Bild 7: Beispiel einer isometrischen räumlichen Darstellung als Kontrast zum maßstäblichen Grundriss. Urheber Phasmatisnox, Bearbeitung Allefant, Wikimedia Commons, CC BY 3.0 bzw. GFDL.


Fachliches Bewertungsraster für den Lernfall

Kriterium Maximalpunkte Vollständige Leistung Typische Abzüge
Aufgabenverständnis und Quellenzuordnung 15 Annahmen, Fachrichtung und Grenzen der Modellaufgabe richtig erläutert Annahme als amtliche Norm dargestellt
Rechnen und Einheitenkontrolle 25 Volumen, Volumenstrom, Umrechnung, Querschnitt und Rückprobe konsistent 3 600 verwechselt oder Flächeneinheit falsch
Zeichnerische Klarheit 20 Maßstab, Maße, Legende und Skizzenbezug eindeutig Papiermaß als Realmaß eingetragen
Dokumentation und Revision 15 Rechenblatt, Planstand und Quellen vollständig Unklare Version oder fehlender Rechenweg
Diagnose und Lernplanableitung 15 Eigene Fehler belegt und konkrete neue Übung zugewiesen Keine überprüfbare Wiederholungsprobe
Sicherheit und fachliche Grenzen 10 Keine reale Freigabe behauptet, sichere Übungssituation ausgewiesen Übungsrechnung als betriebsfähige Auslegung ausgegeben
Gesamt 100 Pädagogisches Raster, keine IHK-Punkteverteilung Begründete Kriterien statt Gefühl

Beispiel einer Korrektur: 13 + 21 + 17 + 12 + 11 + 10 = 84 von 100 Lernfallpunkten. Trotz dieses Ergebnisses ist kein Urteil über das Bestehen einer IHK-Prüfung erlaubt. Zwei Abzüge bei Rechnen oder Skizze sollten gezielt begründet und durch eine neue Aufgabe überprüft werden. Für Stahl-/Metallbau und Elektrotechnische Systeme lässt sich dieselbe Diagnosemethode auf neue fachrichtungstypische, ausdrücklich rein papierbasierte Modellfälle übertragen; technische Inhalte und Rechtsparagrafen sind jeweils neu zuzuordnen.


Persönlichen Prüfungsplan entwickeln und absichern


Vom Diagnosebefund zum SMART-Lernziel

Ein brauchbares Lernziel ist spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert. Aus „Ich muss Rechnen lernen“ wird: „Bis zum Ende von Woche 2 löse ich drei neue Aufgaben zur Umrechnung m³/h in m³/s und belege jede mit Einheit, Zwischenrechnung und Rückprobe fehlerfrei.“ Wenn Du beim Fachgespräch nur Ergebnisse nennst, übst Du statt einer weiteren Rechenreihe eine zweiminütige Erklärung mit begründetem Vorgehen und mindestens einer kritischen Rückfrage.

Übungswoche (relativ) Schwerpunkt Lernprodukt Erfolgskriterium
Woche 1 Ausbildungsordnung und Teilprüfungen Einseitige Quellentabelle mit Fachrichtung § und Quellenstand nachvollziehbar
Woche 2 Maßstab und Darstellung Zwei neue Zeichnungsproben Maße und Ansichten ohne Widerspruch
Woche 3 Einheiten und Fachrechnung Drei fremde Rechenfälle Alle Umrechnungen mit Rückprobe
Woche 4 Fachrichtungsspezifisches Arbeitsprodukt Skizze, Stückliste oder Schema ohne reale Installation Annahmen, Legende und Revision vollständig
Woche 5 Dokumentation und Fachgespräch Kurzer Vortrag mit Rückfragen Vorgehen begründet und Grenzen benannt
Woche 6 Transfer und erneute Diagnose Neuer kombinierter Musterfall Kriterien erneut bewerten und Prioritäten anpassen

Das Beispiel ist bewusst relativ formuliert. Ersetze die Wochen durch Deinen tatsächlichen Zeitrahmen erst nach Prüfung der offiziellen IHK-Informationen. Plane Pausen, Übungsvarianten, Puffer für Rückfragen und Fehlerkorrekturen ein. Eine Kalenderübersicht hilft nur, wenn sie mit nachprüfbaren Produkten und Rückmeldungen verbunden ist.


Vierstufige Qualitätsschleife

Planen: Aufgabenstellung, Fachrichtung und Quellenstand markieren. Bearbeiten: Rechenweg oder Zeichnung mit Zwischenschritten herstellen. Prüfen: Einheiten, Maßstab, Konsistenz, Normbezug und Sicherheitsgrenzen kontrollieren. Verbessern: Eine begründete Revision erstellen und den Fehler an einer neuen Situation testen. Gute Vorbereitung verbindet Selbstkontrolle, fachliches Peer-Feedback und Rückmeldung einer qualifizierten Lehr- oder Ausbildungsperson.

Prüfungsfalle: Viele Lernkarten abfragen, aber nie ein vollständiges technisches Produkt mit Dokumentation erstellen. Eine andere Falle ist, ungeprüfte Prüfungstermine, Zeiten, erlaubte Hilfsmittel oder alte Originalaufgaben aus Foren zu übernehmen. Fachliche Unsicherheit oder praktische Gefährdung gehört an die zuständigen Ausbilderinnen, Ausbilder und Fachkräfte, nicht in eigenmächtige Anlagenversuche.


Interaktive Aufgaben


Multiple-Choice-Quiz

Welche Aussage beschreibt die Prüfung nach der hier geprüften Ausbildungsordnung zutreffend? (Die Abschlussprüfung besteht aus den zeitlich getrennten Teilen 1 und 2) (!Teil 1 ist eine unverbindliche Zwischenprüfung ohne Ergebniswirkung) (!Alle Fachrichtungen legen ausschließlich eine einzige Abschlussprüfung am Ende ab) (!Eine Zwischenprüfung ersetzt bei jeder Fachrichtung automatisch Teil 2)



Rückmeldung: Teil 1 ist Teil der gestreckten Abschlussprüfung. Er ist keine unverbindliche Übung.

Welche Quelle ist zuerst geeignet, die geltende Ausbildungsordnung nachzuschlagen? (Die konsolidierte Verordnung beim staatlichen Rechtsportal) (!Ein ungeprüfter Kommentar in einem privaten Forum) (!Die Gehaltsangabe eines älteren Berufsvideos) (!Eine alte Beispielaufgabe ohne Quellenstand)



Rückmeldung: Für Rechtsfragen hat der Verordnungstext Vorrang; IHK-Informationen ergänzen lokale organisatorische Angaben.

Mit welchem Anteil zählt Teil 1 in der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik nach § 20? (25 Prozent) (!30 Prozent) (!35 Prozent) (!40 Prozent)



Rückmeldung: Stahl- und Metallbautechnik unterscheidet sich hier von den beiden anderen Fachrichtungen.

Welcher Prüfungsbereich gehört nach § 23 zur Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik? (Baukonstruktion) (!Systemplanung als einziger praktischer Bereich) (!Fremdsprachenprüfung) (!Werkstofflabor als gesonderter vierter Pflichtbereich)



Rückmeldung: Die vier Bereiche dieser Fachrichtung sind technische Unterlagen, Konstruktionsauftrag, Baukonstruktion und Wirtschafts- und Sozialkunde.

Welche Leistung ist ein guter Beleg für sichere Einheitenkompetenz? (Eine neue Aufgabe mit korrekter Umrechnung und dokumentierter Rückprobe) (!Das fehlerfreie Abschreiben einer Musterlösung) (!Eine lange Bearbeitungszeit ohne erkennbare Kontrolle) (!Eine mündlich genannte Zahl ohne Einheit)



Rückmeldung: Ein übertragbarer, nachvollziehbarer Lösungsweg ist aussagekräftiger als Wiedererkennen.

Wie viel sind 432 Kubikmeter pro Stunde in Kubikmetern pro Sekunde? (0,12 Kubikmeter pro Sekunde) (!7,2 Kubikmeter pro Sekunde) (!120 Kubikmeter pro Sekunde) (!432 Kubikmeter pro Sekunde)



Rückmeldung: Teile durch 3 600, weil eine Stunde 3 600 Sekunden hat.

Welche Querschnittsfläche ergibt sich im Modellfall aus 0,12 Kubikmeter pro Sekunde geteilt durch 4 Meter pro Sekunde? (0,03 Quadratmeter) (!0,48 Quadratmeter) (!0,3 Quadratmeter) (!30 Quadratmeter)



Rückmeldung: Die Beziehung ist Fläche gleich Volumenstrom geteilt durch Geschwindigkeit; die Einheit ist Quadratmeter.

Wie lang wird eine reale Strecke von 6 Metern im Maßstab eins zu fünfzig auf dem Papier? (120 Millimeter) (!12 Millimeter) (!300 Millimeter) (!6000 Millimeter)



Rückmeldung: 6 000 Millimeter geteilt durch 50 ergibt 120 Millimeter.

Was sollte nach einer Diagnose mit Stufe eins als Nächstes passieren? (Eine gezielte neue Übung mit festem Kontrollkriterium) (!Die Stufe ohne neue Arbeitsprobe auf drei erhöhen) (!Nur die insgesamt gelernte Zeit zählen) (!Eine weitere identische Musterlösung abschreiben)



Rückmeldung: Diagnose hilft nur, wenn sie zu einer konkreten Lernhandlung und einer neuen Überprüfung führt.

Welche Aussage zum fiktiven Lüftungsmodellfall ist fachlich angemessen? (Die Rechenwerte sind didaktische Vorgaben ohne betriebliche Auslegungsfreigabe) (!Der Kanal darf aufgrund der Übung sofort installiert werden) (!Die angenommene Austauschzahl gilt automatisch für alle echten Räume) (!Die Zeichnung ersetzt die Prüfung von Brandschutz und Hygiene)



Rückmeldung: Ein Unterrichtsmodell ersetzt weder gültige Fachregeln noch die Prüfung durch qualifiziertes Personal.


Memory

Ordne die unterschiedlichen Begriffe und Erklärungen zu. Die Paare beziehen sich auf Begriffe aus den Fachkapiteln.

Gestreckte Abschlussprüfung Rechtlich zusammengehörige Abschlussprüfung mit zwei zeitlich getrennten Teilen
Kompetenzdiagnose Beleggestützte Feststellung des aktuellen Lernstands
Plausibilitätsprüfung Kontrolle, ob ein Ergebnis zu Einheiten und Ausgangslage passt
Revisionsstand Eindeutig benannte Version einer technischen Unterlage
Maßstab Verhältnis von Zeichenlänge zu wirklicher Länge
SMART-Lernziel Konkret formuliertes, überprüfbares und terminiertes Vorhaben





Drag-and-drop

Ziehe jede Lernhandlung zur passenden Beschreibung. Die Reihenfolge in dieser Tabelle ist der Lösungsstand.

Ordne den Arbeitsschritt zu Beschreibung
Quelle prüfen Ausbildungsbeginn und Fachrichtung mit dem amtlichen Verordnungstext abgleichen
Arbeitsprobe erstellen Eine neue technische Aufgabe nachvollziehbar lösen
Fehler klassifizieren Verständnisfehler von Verfahrensfehler und Kontrollfehler unterscheiden
Priorität setzen Eine belegte Kompetenzlücke für die nächste Lernwoche auswählen
Transfer testen Eine andere Aufgabenstellung ohne Abschreiben bewältigen





Kreuzworträtsel

Gesucht sind sechs eigenständige Fachwörter ohne Leerzeichen oder Zahlen.

Maßstab Wie heißt das Zahlenverhältnis zwischen Zeichnung und tatsächlichem Objekt?
Revision Wie heißt eine nachvollziehbar gekennzeichnete Überarbeitung eines Plans?
Stückliste Welche Übersicht nennt Bauteile und Mengen einer Konstruktion?
Diagnose Wie nennt man die beleggestützte Feststellung des Lernstands?
Volumenstrom Welche Größe beschreibt das Raumvolumen eines Fluids je Zeiteinheit?
Fachgespräch In welcher Prüfungsform wird ein technisches Vorgehen mündlich begründet?





LearningApps

Finde weitere interaktive Übungen zum Prüfungsplan und zur Kompetenzdiagnose. Prüfe bei externen Lernspielen fachliche Aussagen am Originalrecht; Suchtreffer sind nicht automatisch aktuelle Prüfungsinhalte.


Lückentext

Ergänze die Fachwörter und Zahlenwerte.
Die verlinkte Ausbildungsordnung unterscheidet beim Technischen Systemplaner drei

.
Die geltende Prüfungsform für die hier betrachtete Ordnung heißt

.
Teil 1 der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik wird mit

Prozent gewichtet.
Die Ausbildungsdauer beträgt regulär

Monate.
Ein eindeutig gekennzeichneter Änderungsstand heißt

.
Die Untersuchung des Lernstands anhand von Arbeitsproben ist eine

.
Der fiktive Modellraum hat ein Volumen von

Kubikmetern.
Aus den angenommenen Vorgaben folgt ein Volumenstrom von

Kubikmetern pro Stunde.
Der dazugehörige Wert pro Sekunde beträgt

Kubikmeter.
Ein 6 Meter langes Objekt wird bei Maßstab eins zu fünfzig auf

Millimeter verkürzt.
Ein Lernziel sollte überprüfbar und

sein.
Ein Unterrichtsmodell ist keine reale Anlagen

.



Offene Aufgaben

Bearbeite insgesamt zwölf offene Aufgaben. Verwende ausschließlich selbst erfundene Daten, sichere Simulationen und rechtmäßig nutzbare Darstellungen. Wähle bei fachrichtungsspezifischen Aufgaben ausschließlich Übungskontexte ohne reale Installation, Inbetriebnahme oder Gefährdung.


Leicht

  1. Ausbildungsordnung: Suche den für Deine Fachrichtung einschlägigen Prüfungsparagrafen und notiere Fundstelle, Abrufdatum, Ausbildungsbeginn und eine verständliche Kernaussage.
  2. Technischer Systemplaner: Zeichne eine einfache Übersicht der drei Fachrichtungen und ergänze je zwei typische planende Tätigkeiten.
  3. Technisches Zeichnen: Skizziere einen erfundenen Quader in Vorderansicht, Draufsicht und Seitenansicht und kontrolliere gemeinsame Kanten.
  4. Lernziel: Formuliere aus einem persönlichen, aber anonymisierten Übungsfehler ein überprüfbares SMART-Ziel.


Standard

  1. Bemaßung: Erstelle für ein synthetisches Bauteil eine bemaßte Zeichnung in geeignetem Maßstab samt Fehlercheckliste.
  2. Kompetenzraster: Führe eine eigene Diagnose in sechs berufsspezifischen Lernbereichen durch und belege jede Einstufung mit einer anonymen Arbeitsprobe.
  3. Projektplanung: Erstelle einen sechswöchigen Lernplan mit festen Arbeitsprodukten, Rückmeldeterminen und Puffer.
  4. Fachgespräch: Produziere eine kurze Audioerklärung Deines Modellrechenwegs ohne personenbezogene Angaben und beantworte selbst drei kritische Rückfragen.


Schwer

  1. Qualitätssicherung: Vergleiche zwei fiktive Revisionen eines technischen Plans, dokumentiere fünf Abweichungen und priorisiere Korrekturen anhand ihrer Folgen.
  2. Versorgungs- und Ausrüstungstechnik: Variiere ausschließlich auf dem Papier die Geometrie des Modellfalls, rechne Volumenstrom und Querschnitt neu und erläutere die Grenzen der Vereinfachung.
  3. Stahl- und Metallbautechnik: Entwickle eine rein schematische Stückliste und einen Plan für eine nicht zu fertigende Fachwerkkonstruktion; begründe Deine Dokumentationskriterien ohne statische Freigabe.
  4. Elektrotechnische Systeme: Erstelle für eine rein theoretische und spannungsfreie Lernschaltung ein vereinfachtes Übersichtsschema mit Legende, Versionsstand und begründeter Abgrenzung zu echter Elektroarbeit.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Prüfungsrecht: Erkläre, weshalb Teil 1 bei einem Technischen Systemplaner der untersuchten Kohorte keine gewöhnliche Zwischenprüfung ist, und belege die Aussage mit einer konkreten Normstelle.
  2. Fachrichtungen: Vergleiche die unterschiedlichen Gewichtungen der Fachrichtungen; erläutere, warum der Übertrag einer fremden Fachrichtung zu einem falschen Lernplan führt.
  3. Technische Mathematik: Prüfe einen fiktiven Rechenweg, in dem 432 m³/h durch 60 geteilt wurden, und korrigiere Ergebnis, Einheit und Kontrollstrategie.
  4. Zeichnungsprüfung: Beurteile einen Plan, bei dem 6 m reale Länge mit 600 mm Papierlänge bei Maßstab 1:50 eingetragen wurden; erkläre den Fehler nachvollziehbar.
  5. Kompetenzdiagnose: Ein Lernender erreicht bei CAD Stufe drei, bei Einheiten Stufe eins: Wähle zwei sinnvolle Lernaufgaben und begründe deren Reihenfolge mit Belegen.
  6. Arbeitsorganisation: Überarbeite einen Wochenplan, der nur Auswendiglernen vorsieht, durch vollständige Arbeitsprodukte, Fachgespräch und eine zweite Diagnose.


Lernnachweis

Ein vollständiger Lernnachweis umfasst eine Rechtstabelle mit Ausbildungsbeginn, Fachrichtung und überprüften Quellen, ein individuelles Diagnoseblatt mit sechs Kompetenzen und beobachtbaren Belegen, eine technische Musterlösung mit Zeichnung oder Schema und fehlerfreiem Rechenweg, einen dokumentierten Korrekturdurchlauf einschließlich eigener Plausibilitätskontrolle sowie einen Lernplan mit realistischen Zeitblöcken und mindestens zwei erneut geprüften Kompetenzen. Ein kurzes Fachgespräch soll die Auswahl der Methoden, Annahmen und Sicherheitsgrenzen erklären.

Bewertungsvorschlag: Rechtliche Zuordnung 20 %, fachlicher Lösungsweg 30 %, Dokumentation 20 %, diagnosegestützte Entwicklung 20 %, Reflexion und Sicherheit 10 %. Dieses Lernnachweisraster ist pädagogisch und darf nicht mit den verbindlichen IHK-Gewichtungen verwechselt werden. Bewahre vertrauliche Ausbildungsvertrags-, Betriebs- oder Personendaten ausschließlich in dafür geeigneten geschützten Systemen auf, nicht auf einer öffentlichen MOOC-Seite.


OER und Wikipedia

Verbindliche und institutionelle Ausgangspunkte:

Offen zugängliche Vertiefung: Wikipedia: Technischer Systemplaner und Wikipedia: Technisches Zeichnen. Wikipedia dient hier der Orientierung, nicht als Ersatz für die Ausbildungsordnung.

Geprüfte Bildmedien, Urheber und Nutzungsrechte (jeweilige Dateiseite für weitere Lizenzpflichten prüfen):

Medium Quelle Urheber laut Commons Lizenz laut Dateiseite
First angle projection.svg Wikimedia Commons Emok CC BY-SA 3.0 oder GFDL
01-Würfel isometrisch.svg Wikimedia Commons Petrus3743 CC BY-SA 4.0
OrthographicProjection.png Wikimedia Commons Doruletz72 CC0 1.0
TrussBridge-diagram.svg Wikimedia Commons Themightyquill CC BY-SA 3.0
Simple circuit diagram.gif Wikimedia Commons يحيى بن علي CC BY-SA 4.0
Gantt Graph.png Wikimedia Commons Bare Knuckles HC CC0 1.0
Isometric projection.jpg Wikimedia Commons Phasmatisnox, bearbeitet von Allefant CC BY 3.0 oder GFDL

Videos und Rechte: Ausbildung.de, 2018: Beruf und Fachrichtungen (Copyright beim Rechteinhaber, Einbindung über YouTube); Ulmer Spickzettel, 2016: Fachrichtung Versorgungstechnik (Copyright beim Rechteinhaber, Einbindung über YouTube); BERUFE.TV (Bundesagentur für Arbeit, nur verlinkt). Die Videoinhalte sind keine freien Text- oder Bildlizenzen; sie werden nicht vervielfältigt. Keine Sofatutor-Inhalte. OER umfasst die eigenen neu formulierten Lernaufgaben und die jeweils gesondert lizenzierte Medienauswahl; beachte die konkreten Rechte jedes Bestandteils.


Verknüpfte Lernbereiche

Die zentrale Lernkette lautet: Rechtsquelle finden → persönliche Fachrichtung abgleichen → prüfungsnahe Kompetenzen in Arbeitsproben zeigen → Fehler diagnostizieren → Lernplan anpassen → mit neuem Fall prüfen.


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