Wirtschafts- und Sozialkunde im Prüfungsfall - Feinwerkmechaniker
Einleitung
Als angehende Feinwerkmechanikerin oder angehender Feinwerkmechaniker triffst du nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche, rechtliche, soziale und ökologische Entscheidungen: Wer trägt die Ausbildungskosten? Was gilt bei einer Vertragsänderung? Wie beurteilst du zwei Materialangebote, ohne Qualität und Nachhaltigkeit zu vergessen? Dieser aiMOOC führt dich anhand fiktiver Prüfungsfälle systematisch durch solche Fragen.
Lernziele: Du kannst berufliche Situationen rechtlich einordnen, Sozialversicherungen unterscheiden, Mitbestimmung erklären, einfache betriebliche Entscheidungen berechnen und begründet bewerten. Alle Beträge und Betriebe in den Aufgaben sind erfunden; das Material sind selbst entwickelte Übungsfälle, keine Originalprüfungsaufgaben. Stand der ausgewerteten Rechtsquellen: 28. Oktober 2026. Im Einzelfall zählt der aktuelle Gesetzestext sowie die zuständige Handwerkskammer.
Sicherheit: Es finden ausschließlich Berechnungen, Recherche, Textarbeit und simulierte Entscheidungen statt. Maschinenfreigaben, Arbeiten mit Elektrizität, Gefahrstoffen oder sonstige gefährliche praktische Tätigkeiten dürfen nur unter qualifizierter Anleitung und nach betrieblicher Freigabe erfolgen.
Berufsportal: Ausbildung – Feinwerkmechaniker. Ergänzende Kurse: Die Soziale Marktwirtschaft - Gemeinschaftskunde, Arbeitslosenversicherung - Gemeinschaftskunde und Duale Ausbildung in Baden-Württemberg.
Ausbildungsordnung und prüfungsbezogene Fallanalyse
Beruf, Schwerpunkte und geltende Grundlage
Laut BIBB-Berufsprofil ist die Feinwerkmechanik ein anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk mit regulär 42 Monaten Ausbildungsdauer. Maßgeblich ist die Feinwerkmechanikerausbildungsverordnung vom 7. Juli 2010, die am 1. August 2010 in Kraft trat. Sie unterscheidet vier Schwerpunkte: Maschinenbau, Feinmechanik, Werkzeugbau und Zerspanungstechnik. Eine Schwerpunktwahl ist nicht mit vier rechtlich eigenständigen Fachrichtungen zu verwechseln. Für individuelle Verträge und Prüfungstermine sind Ausbildungsbeginn, geltende Übergangsvorschriften und die Informationen der zuständigen Handwerkskammer zu prüfen.
Zu den berufsübergreifenden Inhalten der Verordnung zählen Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, Organisation des Ausbildungsbetriebs, Arbeitsschutz, Umweltschutz sowie betriebliche und kundenorientierte Kommunikation. Das zeigt: Wirtschaftliche und soziale Fragen gehören ausdrücklich zum Berufsbild und sind keine bloßen Zusatzthemen.

Abbildung: Beispiel eines CNC-Fräsprozesses; hier ausschließlich als beruflicher Kontext, nicht als Handlungsanleitung. Bild: Impressionmanufacturer, CC BY-SA 4.0; Quellen- und Lizenznachweis im OER-Abschnitt.
Prüfungsstruktur, Operatoren und Quellenprüfung
Die §§ 8 und 9 FeinwAusbV ordnen Wirtschafts- und Sozialkunde dem Teil 2 der gestreckten Gesellenprüfung zu. Der Prüfungsbereich verlangt, allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darzustellen und zu beurteilen; bearbeitet werden fallbezogene schriftliche Aufgaben. Die Verordnung nennt für diesen Prüfungsbereich eine Stunde Prüfungszeit und 10 Prozent Gewichtung am Gesamtergebnis. Diese Angaben stammen aus der am genannten Stand geprüften Rechtsquelle; organisatorische Prüfungsinformationen prüfst du zusätzlich bei der Kammer. Der Kurs trainiert ausschließlich diesen Prüfungsbereich und dessen berufsbezogene Bezüge, nicht die komplette fachpraktische Gesellenprüfung.
| Operator | Das wird verlangt | Typischer Fehler |
|---|---|---|
| Nennen | Wesentliche Begriffe korrekt angeben | lange Erzählung statt präziser Antwort |
| Erklären | Begriff plus Ursache und Zusammenhang | nur ein Schlagwort wiederholen |
| Berechnen | Formel, Zahlen, Einheit, Ergebnis | Netto und Brutto vermischen |
| Beurteilen | Kriterien abwägen und begründetes Urteil formulieren | ohne Belege nur eine Meinung äußern |
Strategie für Fallaufgaben: Markiere Beteiligte, Datum, Vertragsart, Ausgangsdaten und die konkrete Frage. Bestimme das passende Recht oder Rechenmodell. Löse die Teilfragen mit Einheiten und Quellen. Prüfe zuletzt, ob dein Ergebnis zur Situation passt und ob Ausnahmen denkbar sind. Beispiel: „Darf ein minderjähriger Auszubildender täglich neun Stunden arbeiten?“ erfordert zuerst die Altersprüfung und das Jugendarbeitsschutzgesetz, nicht vorschnell das allgemeine Arbeitszeitgesetz.
Ausbildung, Arbeitswelt und rechtliche Verantwortung
Duale Ausbildung und Vertragsgestaltung
Im dualen System ergänzen sich Ausbildungsbetrieb, gegebenenfalls überbetriebliche Lehrlingsunterweisung und Berufsschule. Die Handwerkskammer ist im Handwerk wichtige zuständige Stelle. Der Ausbildungsvertrag muss die wesentlichen Angaben zur Ausbildungsdauer, Probezeit, regelmäßigen Ausbildungszeit, Vergütung, Urlaub, Kündigungsbedingungen und zum Ausbildungsnachweis enthalten. § 11 BBiG verlangt die Abfassung der wesentlichen Vertragsinhalte in Textform spätestens vor Ausbildungsbeginn. Die Eintragung und Prüfungszulassung richten sich im Handwerk nach der Handwerksordnung und weiteren Vorschriften.
Rechte und Pflichten im Fall: Auszubildende sollen das Ausbildungsziel verfolgen, Weisungen im Rahmen der Ausbildung beachten, Arbeitsmittel sorgfältig behandeln und einen Ausbildungsnachweis führen. Der Betrieb muss geordnet ausbilden, geeignete Ausbildungsmittel bereitstellen und für Schutz und Anleitung sorgen. Vergütung ist nicht beliebig: § 17 BBiG behandelt angemessene Ausbildungsvergütung und Mindestvergütung; mögliche tarifliche und gesetzliche Sonderregelungen müssen im konkreten Fall überprüft werden. Eine gesetzliche Zahl aus einem anderen Ausbildungsbeginn darf man nicht ungeprüft übernehmen.

Abbildung: Lieferanten- und Kundennetzwerk eines Betriebs. Andreas Wieland, Vektorisierung EssensStrassen, CC BY-SA 3.0; Nachweis unten.
Arbeitszeit, Urlaub, Konflikte
Beim Arbeitsschutz sind Alter und Anwendungsbereich entscheidend. Für Jugendliche nennt § 8 JArbSchG grundsätzlich höchstens acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich; begrenzte gesetzliche Ausgleichsmöglichkeiten und weitere Sonderregeln existieren. Für erwachsene Beschäftigte nennt § 3 ArbZG grundsätzlich acht Stunden werktäglich und unter Ausgleichsvoraussetzungen bis zu zehn Stunden. Pausen, Ruhezeit, Berufsschulfreistellung und Gefährdungsbeurteilung sind gesondert zu prüfen.
Der gesetzliche Mindesturlaub nach § 3 BUrlG umfasst 24 Werktage bei einer Sechstagewoche; das entspricht in der üblichen Fünftagewoche 20 Arbeitstagen bei voller, vergleichbarer Anspruchslage. Für Jugendliche gelten zusätzliche altersabhängige Bestimmungen, und Tarifvertrag oder Ausbildungsvertrag können günstigere Ansprüche festlegen. Der häufige Fehler „24 Tage gelten immer bei fünf Tagen pro Woche“ ist falsch.
Vorgehen bei Konflikten: Dokumentiere sachlich den Sachverhalt, suche zunächst ein Gespräch mit der ausbildenden Person und nutze bei Bedarf Ausbildungsberatung der Handwerkskammer sowie betriebliche Interessenvertretung. Entscheide nicht allein anhand eines Social-Media-Posts, sondern vergleiche Vertragsangaben, Gesetz und gegebenenfalls Tarifregelung. Dieser Kurs ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
Sozialversicherung und demokratische Mitbestimmung
Die fünf Zweige der Sozialversicherung
Die Sozialversicherung soll große Lebensrisiken gemeinschaftlich absichern. Unterscheide fünf gesetzliche Zweige und ihre Aufgaben. Bei Beiträgen, Trägern und Leistungsansprüchen gibt es unterschiedliche Regeln; insbesondere ist die gesetzliche Unfallversicherung im Beschäftigtenverhältnis regelmäßig arbeitgeberfinanziert. Verwechsle nicht den Beitragseinzug mit der endgültigen Beitragslast.
| Zweig | Typisches Risiko | Beispiel beruflicher Relevanz |
|---|---|---|
| Krankenversicherung | Krankheit | medizinische Behandlung |
| Pflegeversicherung | Pflegebedürftigkeit | Pflegeleistungen nach Voraussetzungen |
| Rentenversicherung | Alter und teilweise Erwerbsminderung | Alterssicherung |
| Arbeitslosenversicherung | Arbeitslosigkeit | Leistungen und Beratung bei erfüllten Voraussetzungen |
| Unfallversicherung | Arbeitsunfall oder anerkannte Berufskrankheit | Prävention und Rehabilitation |
Video: „5 Säulen der Sozialversicherung einfach erklärt“, Kanal Politik & Gesellschaft einfach erklärt, veröffentlicht am 14.01.2024. Video auf YouTube; Rechte verbleiben beim Kanal, Einbettung ist keine OER-Freigabe. Leistungs- und Beitragssätze stets mit aktuellen Gesetzestexten abgleichen.
Fallfrage: Eine Auszubildende verletzt sich bei einem versicherten Arbeitsweg. Welche Versicherung ist vorrangig zu prüfen? Die gesetzliche Unfallversicherung kann auch Wegeunfälle umfassen. Ob die Voraussetzungen tatsächlich vorliegen, entscheidet der zuständige Träger anhand der konkreten Tatsachen.
Betriebsrat, JAV, Tarifvertrag und Sozialpartnerschaft
Ein Betriebsrat vertritt kollektive Beschäftigteninteressen. Nach § 1 BetrVG sind in Betrieben mit regelmäßig mindestens fünf ständigen wahlberechtigten Beschäftigten, von denen drei wählbar sind, Betriebsratswahlen vorgesehen. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung vertritt unter den Voraussetzungen des § 60 BetrVG besondere Belange junger Beschäftigter und der zur Berufsausbildung Beschäftigten; ihre Rechte sind vom Betriebsrat zu unterscheiden. Ein Tarifvertrag wird von tarifzuständigen Gewerkschaften und Arbeitgebern bzw. Arbeitgeberverbänden ausgehandelt; eine Betriebsvereinbarung entsteht dagegen auf betrieblicher Ebene.
In einer Sozialen Marktwirtschaft treffen Wettbewerb und soziale Sicherung zusammen. Steigende Nachfrage kann bei sonst gleichen Umständen Preise erhöhen, obwohl Wettbewerb und Vertragsfreiheit weiterhin gesetzlich begrenzt werden. Staatliche Aufgaben sind unter anderem Sozialschutz, Wettbewerbsordnung und ökologische Rahmenbedingungen.

Abbildung: Modell von Angebot, Nachfrage und Gleichgewicht, englische Beschriftung. Protonk, CC BY-SA 3.0.
Prüfungsfehler: Eine JAV ist keine Gewerkschaft; ein Betriebsrat verhandelt nicht stellvertretend jeden Branchen-Tarifvertrag. Beschreibe immer die richtige Institution und ihre Zuständigkeit.
Betrieb, Markt und wirtschaftliche Entscheidungen
Betriebsorganisation, Beschaffung und Kalkulationsbegriffe
Ein feinwerkmechanischer Betrieb verbindet Beschaffung, Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung, Fertigung, Vertrieb und Nachbetreuung. Vor der Materialbestellung sind erforderliche Spezifikationen, Liefertermine, Güte, Dokumentation und Lieferkettenrisiken zu prüfen. Ein niedrigster Listenpreis ist noch kein niedrigster Gesamtaufwand: Fracht, Bearbeitungsdauer, Energie, Ausschuss und Entsorgung verändern die Entscheidung. Ein Lieferantenausfall kann höhere Kosten als wenige Euro Preisunterschied erzeugen.
Grundbegriffe: Einzelkosten können einem Auftrag direkt zugeordnet werden; Gemeinkosten entstehen für mehrere Aufträge und werden nach einem gewählten Schlüssel verteilt. Selbstkosten sind die gesamten zurechenbaren Kosten der betrachteten Leistung. Erlös ist der erzielte Verkaufspreis ohne Umsatzsteuer. Ein vereinfachtes Ergebnis vor Steuern lässt sich als Erlös minus betrachtete Selbstkosten berechnen; in der Realität sind weitere Positionen möglich. Netto bedeutet hier ohne Umsatzsteuer, brutto mit Umsatzsteuer. Der reguläre Umsatzsteuersatz beträgt für den angenommenen steuerpflichtigen Umsatz 19 Prozent. Vorsteuerabzug und Sonderfälle werden im Modell nicht berechnet.
Rechenweg: Energieaufwand = kWh mal EUR je kWh. Maschinenkosten = Stunden mal Stundensatz. Kostenaufschlag = Grundkosten mal Zuschlagssatz. Bruttoverkaufspreis = Nettoverkaufspreis mal 1,19. Beachte die korrekte Prozentbasis: Ein Zuschlag von 10 Prozent auf Kosten ist keine Gewinnmarge von 10 Prozent auf Umsatz.
Vollständiger Modellfall: 50 Präzisions-Distanzstücke
Auftrag: Die fiktive Feinwerk GmbH soll 50 Distanzstücke gleicher Zeichnungsspezifikation und gleicher nachgewiesener Qualität kalkulieren. Zwei zulässige Lieferoptionen stehen bereit. Sämtliche Werte sind synthetisch, die Fertigung wird nicht real durchgeführt. Bewertet werden Kosten, Liefersicherheit, soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit. Es gelten ein einheitlicher Maschinenstundensatz von 48 EUR, ein kalkulatorischer Arbeitsstundensatz von 31 EUR, Stromkosten von 0,30 EUR je kWh, ein pauschaler Gemeinkostenzuschlag von 10 Prozent auf die unten modellierten Grundkosten und ein angenommener Nettoverkaufserlös von 820 EUR für alle 50 Stück. Beide Angebote erfüllen die vorgegebenen Prüf- und Qualitätskriterien.
| Position für 50 Stück | Option A Neumaterial | Option B dokumentiertes Recyclingmaterial |
|---|---|---|
| Material netto | 210,00 EUR | 250,00 EUR |
| Fracht netto | 30,00 EUR | 15,00 EUR |
| Energieverbrauch | 54 kWh | 36 kWh |
| Maschinenzeit | 4,5 h | 4,0 h |
| Kalkulatorischer Arbeitsaufwand | 5,0 h | 4,5 h |
| Recycling und Reststoffbehandlung | 25,00 EUR | 12,00 EUR |
Schritt 1 – variable Modellpositionen berechnen: Option A: Strom 54 × 0,30 = 16,20 EUR; Maschine 4,5 × 48 = 216,00 EUR; Arbeit 5 × 31 = 155,00 EUR. Option B: Strom 36 × 0,30 = 10,80 EUR; Maschine 4 × 48 = 192,00 EUR; Arbeit 4,5 × 31 = 139,50 EUR.
Schritt 2 – Grundkosten addieren: A = 210 + 30 + 16,20 + 216 + 155 + 25 = 652,20 EUR. B = 250 + 15 + 10,80 + 192 + 139,50 + 12 = 619,30 EUR. Option B ist trotz höherem Materialpreis bei den Grundkosten um 32,90 EUR günstiger.
Schritt 3 – modellierte Selbstkosten mit Gemeinkosten: A = 652,20 × 1,10 = 717,42 EUR. B = 619,30 × 1,10 = 681,23 EUR. Unterschied: 36,19 EUR. Stückkosten A = 717,42 / 50 = 14,3484 EUR; B = 681,23 / 50 = 13,6246 EUR. Bei Preisangaben pro Stück erst am Ende sinnvoll runden, nicht zwischen einzelnen Rechenschritten.
Schritt 4 – Ergebnis und Umsatzsteuer: Bei 820,00 EUR Nettoerlös beträgt der vereinfachte Überschuss A = 820 − 717,42 = 102,58 EUR und B = 820 − 681,23 = 138,77 EUR. Für den angenommenen steuerpflichtigen Umsatz beträgt die Umsatzsteuer 820 × 0,19 = 155,80 EUR; der Rechnungsbruttobetrag beträgt 975,80 EUR. Diese Umsatzsteuer ist nicht mit dem betrieblichen Ergebnis gleichzusetzen.
Schritt 5 – begründete Entscheidung: Unter den gesetzten Voraussetzungen wählst du Option B, weil sie 36,19 EUR niedrigere modellierte Selbstkosten aufweist, weniger Energie beansprucht und eine dokumentierte Recyclingherkunft hat. Voraussetzung bleibt die belegte Werkstoffkonformität, verlässliche Lieferfähigkeit, verantwortliche Arbeitsbedingungen und prüffähige Dokumentation. Fehlen diese Nachweise, ist die Entscheidung neu zu bewerten; ein Recyclingetikett allein ist kein Qualitätsbeleg.
Typische Fehler: Nur Materialpreise vergleichen; Versand oder Entsorgung vergessen; Arbeitsstunden mit Euro verwechseln; Gemeinkosten doppelt zählen; Umsatzsteuer fälschlich als Gewinn verbuchen; aus einer vereinfachten fiktiven Rechnung eine reale Maschinen- oder Materialfreigabe ableiten.
Fachliches Bewertungsraster für den Modellfall (20 Punkte):
| Kriterium | Punkte | Nachweis für volle Punktzahl |
|---|---|---|
| Sachverhalt und rechtliche sowie sicherheitsbezogene Grenzen | 4 | Auftragsart, synthetische Daten, Qualitäts- und Freigabevorbehalt richtig benannt |
| Vollständige Kostenrechnung mit Formel und Einheit | 8 | alle sechs Kostenarten, beide Grundkosten und Gemeinkosten fehlerfrei |
| Nachhaltigkeit und soziale Kriterien | 4 | Energie, Reststoffe, Dokumentation und Arbeitsbedingungen abgewogen |
| Wirtschaftliche Entscheidung und Argumentation | 4 | Rechenvergleich, Ergebnis, Unsicherheiten und begründete Option |
Selbstkontrolle: 18–20 Punkte = sehr sicher, 14–17 = weitgehend sicher, 10–13 = gezielt nacharbeiten, unter 10 = Rechnung und Kriterien mit Feedback wiederholen. Das Raster ist ein eigenes Lerninstrument und keine amtliche Bewertungsvorschrift.
Nachhaltigkeit, Recht und verantwortliche Prüfungsvorbereitung
Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft
Nachhaltigkeit in der Feinwerkmechanik betrifft Materialauswahl, Energiebedarf, Qualität, Reparierbarkeit, Lebensdauer, Ausschussvermeidung und fachgerechte Reststoffbehandlung. Die Kreislaufwirtschaft verfolgt unter anderem das Ziel, Ressourcen im Umlauf zu halten. Recycling ist nicht automatisch die beste Lösung: Vermeidung, lange Nutzung, Reparatur und Wiederverwendung können jeweils Vorteile haben. Materialnachweis, Transportwege und tatsächlicher Energiebedarf müssen im Einzelfall mitbetrachtet werden.

Abbildung: Metallrad als Illustration vernetzter Stoffkreisläufe, Markus Reuter, CC BY-SA 4.0. Fachgrafik mit spezifischem metallurgischem Kontext; sie ist keine vereinfachte Entsorgungsanweisung.

Abbildung: internationales Recyclingsymbol, Krdan, gemeinfrei. Ein Symbol allein beweist weder den Recyclinganteil noch die Eignung eines Werkstoffs.
Prüfungsfall: Ein Lieferant nennt ein Material „grün“, legt aber keinen geeigneten Nachweis vor. Eine überprüfbare Antwort fordert spezifische Daten zu Herkunft, Güte, Energie und Lieferkette, bevor pauschale Werbeversprechen akzeptiert werden. Rechtskonformität, Produktsicherheit und Arbeitsschutz bleiben unverzichtbare Mindestanforderungen. Keine der Aufgaben autorisiert reale Gefahrstoff-, Elektro-, Maschinen- oder Gesundheitsarbeiten.
Prüfungsroutine, Medien und Quellenkritik
Trainiere jede Fallaufgabe mit vier Prüfsteinen: Sachverhalt, Norm oder Rechenformel, nachvollziehbares Ergebnis und begründete Beurteilung. Nutze die am tatsächlichen Prüfungstermin geltende Rechtslage und die Vorgaben der zuständigen Handwerkskammer. Bei Zahlenaufgaben hilft eine übersichtliche Tabelle; bei Rechtsfragen helfen korrekte Paragraphen und die Prüfung persönlicher Voraussetzungen.
Als berufskundliches Video eignet sich ergänzend Feinwerkmechaniker/-in – Handwerk und Hightech (ARD-alpha/Bayerischer Rundfunk), das auch im BIBB-Berufsprofil genannt wird. Es ist ein externer Film, keine zur Nachnutzung freigegebene OER-Datei. Medien dienen dem Verständnis und ersetzen nicht die amtlichen Rechtsquellen.
Mediencheck: Prüfe Autor, Veröffentlichungsdatum, Quelle, Lizenz und Gültigkeit. Eine alte Schaubildbeschriftung oder ein älteres Video kann Zusammenhänge erklären, aber keine aktuelle Beitragszahl oder neue Prüfungsordnung belegen. Zum Berufsportal der Feinwerkmechanik.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice: Wissen in Fällen anwenden
Welchem Teil der Gesellenprüfung gehört Wirtschafts- und Sozialkunde nach der geprüften FeinwAusbV an? (Teil 2 der Gesellenprüfung) (!Teil 1 als einziger Prüfungsbereich) (!Einer freiwilligen Fortbildungsprüfung) (!Ausschließlich der mündlichen Arbeitsprobe)
Lernhinweis: Unterscheide die gestreckte Gesellenprüfung mit Teil 1 und Teil 2; im Kurs ist die gesetzliche Zuordnung erläutert.
Welche Aussage beschreibt die beruflichen Ausbildungsvarianten korrekt? (Es gibt vier Ausbildungsschwerpunkte) (!Es gibt vier rechtlich getrennte Fachrichtungen) (!Die Ausbildung hat keinen beruflichen Schwerpunkt) (!Der Schwerpunkt wird durch die Sozialversicherung festgelegt)
Lernhinweis: Das Gesetz verwendet den Begriff Schwerpunkt; er ist nicht gleichbedeutend mit einem eigenständigen Ausbildungsberuf.
Welche Lernorte gehören grundsätzlich zur dualen Ausbildung? (Ausbildungsbetrieb und Berufsschule) (!Ausschließlich eine Universität) (!Nur eine private Onlineplattform) (!Allein der Prüfungsausschuss)
Lernhinweis: Betriebliches und schulisches Lernen ergänzen sich, häufig mit überbetrieblichen Angeboten im Handwerk.
Was gilt grundsätzlich für die reguläre Beschäftigung Jugendlicher nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz? (Höchstens acht Stunden täglich und vierzig Stunden wöchentlich mit gesetzlichen Ausnahmen) (!Immer zehn Stunden täglich ohne Ausgleich) (!Die Arbeitszeit ist durch den Betrieb frei wählbar) (!Für Jugendliche gibt es kein eigenes Arbeitszeitrecht)
Lernhinweis: Beachte bei Rechtsfällen Alter, Grundregel und mögliche gesetzliche Ausnahmen.
Wie ist der gesetzliche Urlaubsanspruch von 24 Werktagen einzuordnen? (Er bezieht sich auf eine Sechstagewoche) (!Er entspricht immer 24 Arbeitstagen einer Fünftagewoche) (!Er gilt nur nach der Gesellenprüfung) (!Er darf vertraglich stets unterschritten werden)
Lernhinweis: Unterscheide Werktage und konkrete wöchentliche Arbeitstage.
Welcher Sozialversicherungszweig prüft typischerweise einen versicherten Arbeitsunfall? (Gesetzliche Unfallversicherung) (!Rentenversicherung als alleiniger Erstträger) (!Arbeitslosenversicherung) (!Private Hausratversicherung)
Lernhinweis: Die fünf Zweige decken unterschiedliche Risiken ab; der genaue Versicherungsfall bleibt zu prüfen.
Welche Aussage über die Jugend- und Auszubildendenvertretung trifft zu? (Sie nimmt besondere Interessen Jugendlicher und Auszubildender wahr) (!Sie bestimmt sämtliche Branchenlöhne eigenständig) (!Sie ersetzt automatisch alle Gewerkschaften) (!Sie ist identisch mit der Handwerkskammer)
Lernhinweis: JAV, Betriebsrat, Gewerkschaft und Kammer haben verschiedene Funktionen.
Wie hoch sind die modellierten Selbstkosten der Option B einschließlich zehn Prozent Gemeinkostenzuschlag? (681,23 Euro) (!619,30 Euro) (!717,42 Euro) (!820,00 Euro)
Lernhinweis: Zuerst 619,30 Euro Grundkosten bestimmen und danach den Zuschlagsfaktor 1,10 verwenden.
Wie hoch ist bei 820 Euro Nettoverkaufspreis und 19 Prozent Umsatzsteuer der Bruttobetrag? (975,80 Euro) (!820,19 Euro) (!664,20 Euro) (!155,80 Euro)
Lernhinweis: Umsatzsteuerbetrag und Rechnungsbruttobetrag sind nicht gleich; multipliziere den Nettoerlös mit 1,19.
Welche Beurteilung der Materialoptionen ist bei gleichen Qualitätsnachweisen am besten begründet? (Option B bietet niedrigere Modellkosten und Vorteile beim Energiebedarf) (!Option A ist wegen des Materialpreises automatisch wirtschaftlicher) (!Die Entsorgungskosten dürfen immer vernachlässigt werden) (!Das Recyclingzeichen allein ersetzt die Qualitätsprüfung)
Lernhinweis: Beurteile alle Kostenpositionen und die nachgewiesenen Kriterien, nicht nur einen Einzelpreis.
Memory: Begriffe und Bedeutung
| Ausbildungsordnung | Verbindlicher Rahmen für Inhalte und Prüfung des anerkannten Ausbildungsberufs |
| Werktag | Im Urlaubsrecht grundsätzlich Kalendertag außer Sonntag und gesetzlichem Feiertag |
| Tarifautonomie | Eigenständige Aushandlung von Arbeitsbedingungen durch Tarifparteien |
| Gemeinkosten | Kosten für mehrere betriebliche Leistungen, die zugerechnet werden müssen |
| Pflegeversicherung | Absicherung bei gesetzlich festgestellter Pflegebedürftigkeit |
| Umweltmanagement | Geplante Steuerung und Verbesserung betrieblicher Umwelteinwirkungen |
Drag and Drop: Zuständigkeiten zuordnen
| Passender Begriff | Aufgabe oder Kennzeichen |
|---|---|
| Handwerkskammer | Zuständige Stelle für das handwerkliche Ausbildungsverhältnis |
| Betriebsrat | Interessenvertretung der Beschäftigten auf Betriebsebene |
| Gewerkschaft | Interessenvertretung und Tarifpartei auf Beschäftigtenseite |
| Unfallversicherung | Zuständig bei versicherten Arbeitsunfällen |
| Qualitätssicherung | Sicherstellung und Dokumentation vorgegebener Produktanforderungen |
Kreuzworträtsel: Prüfungsbegriffe
| Betriebsrat | Wie heißt die gewählte betriebliche Interessenvertretung? |
| Vergütung | Wie heißt die regelmäßige Bezahlung der Ausbildung? |
| Krankenkasse | Bei welcher Institution sind gesetzlich Krankenversicherte häufig Mitglied? |
| Kalkulation | Wie heißt die planmäßige Ermittlung von Kosten und Preisen? |
| Recycling | Wie nennt man die stoffliche Verwertung geeigneter Abfälle? |
| Nachfrage | Welcher Marktbegriff beschreibt den Wunsch, Güter zu erwerben? |
LearningApps: weitere Zuordnungen finden
Externe Suche nach Lernangeboten; die Ergebnisse sind nicht automatisch geprüft. Nutze nur passende Angebote und kontrolliere Aussagen anhand der Quellen dieses Kurses.
Lückentext: zentrale Zusammenhänge
Offene Aufgaben
Leicht
- Ausbildungsvertrag: Erstelle eine einseitige Checkliste zu fünf wesentlichen Vertragsinhalten und ordne die jeweils passende amtliche Quelle zu.
- Feinwerkmechaniker: Gestalte ein beschriftetes Schaubild mit Beruf, vier Schwerpunkten, Ausbildungsdauer und zwei Lernorten.
- Sozialversicherung: Erstelle fünf Lernkarten mit je einem Versicherungszweig und einem berufsnahen Beispielfall.
- Urlaubsrecht: Erkläre mit einer Skizze, warum 24 Werktage Mindesturlaub nicht dasselbe sind wie 24 Arbeitstage bei fünf Wochenarbeitstagen.
Standard
- Mitbestimmung: Schreibe einen fiktiven Dialog zwischen Auszubildender, JAV und Betriebsrat zu einem Ausbildungsproblem; trenne deren Zuständigkeiten.
- Kalkulation: Rechne für die beiden Optionen des Modellfalls Grundkosten, Gemeinkosten und Stückkosten nach; dokumentiere jede Formel in einer Tabelle.
- Soziale Marktwirtschaft: Erstelle eine kommentierte Grafik zu Wettbewerb, Sozialversicherung und staatlicher Ordnung am Beispiel eines Handwerksauftrags.
- Nachhaltige Beschaffung: Vergleiche zwei vollständig erfundene Angebote nach Preis, Energiebedarf, Transport, Qualität und Nachweisbarkeit; liefere eine begründete Empfehlung.
Schwer
- Fallanalyse: Verfasse eine schriftliche Musterlösung zu einem Konflikt über Arbeitszeiten einer 17-jährigen Auszubildenden mit Normenprüfung, Ausnahmen und begründetem Vorgehen.
- Investitionsrechnung: Entwickle eine kleine Sensitivitätsanalyse des Modellfalls mit höherem Strompreis und veränderten Maschinenzeiten; zeige den Punkt, an dem sich die Auswahl ändern würde.
- Nachhaltigkeitsbericht: Produziere ein kurzes Erklärvideo oder einen Bericht mit selbst erstelltem Materialflussdiagramm, Indikatoren und Quellenprüfung für eine fiktive Feinwerkstatt.
- Prüfungssimulation: Entwirf einen eigenen kombinierten Wirtschafts- und Sozialkundefall mit Lösungsweg, nachvollziehbarer Punktevergabe und Reflexion typischer Fehler.


Lernkontrolle
- Prüfungsstrategie: Erkläre, wie du aus einer Fallbeschreibung passende Paragraphen, Rechenangaben und die geforderte Urteilsform herausarbeitest; demonstriere das an einem selbst erfundenen Kurzfall.
- Arbeitsrecht: Ein 16-jähriger Auszubildender soll ohne weitere Angaben täglich neun Stunden eingesetzt werden. Welche Informationen, Grundregeln, Ausnahmen und Anlaufstellen musst du prüfen?
- Sozialversicherung: Ordne vier fiktive Ereignisse verschiedenen Versicherungen zu und begründe jeweils, welche Voraussetzungen für einen Leistungsanspruch noch offen sind.
- Betriebsverfassung: Ein Lehrling verwechselt JAV, Betriebsrat und Gewerkschaft. Stelle Zuständigkeiten, Grenzen und sinnvolle Ansprechpartner vergleichend dar.
- Kostenrechnung: Ändere im Modellfall die Fracht der Option B von 15 auf 70 EUR. Berechne die neuen Selbstkosten und beurteile die Wahl einschließlich der Zusatzkriterien.
- Umweltschutz: Beurteile, weshalb ein Recyclingzeichen ohne Herkunfts- und Qualitätsnachweise keine ausreichende Grundlage für eine betriebliche Freigabe ist.
- Umsatzsteuer: Erkläre den Unterschied zwischen 155,80 EUR Umsatzsteuer, 975,80 EUR Bruttorechnungsbetrag und betrieblichem Ergebnis am Modellfall.
Lernnachweis
Dein Lernportfolio enthält eine korrekte Zusammenfassung der aktuellen FeinwAusbV, eine Normen- und Begriffstabelle, die gelösten zehn Quizfragen samt Fehlerreflexion, die fünf weiteren Lernspiele, eine eigene Rechtsfallanalyse und die vollständige Kalkulation beider Varianten. Begründe deinen Entscheid schriftlich mit mindestens einem wirtschaftlichen, einem rechtlich-sozialen und einem ökologischen Kriterium. Als Transfernachweis veränderst du einen Kostenparameter und prüfst, ob das Ergebnis stabil bleibt. Nutze das 20-Punkte-Raster für den Modellfall und dokumentiere, an welchen zwei Kompetenzen du weiterarbeiten willst. Bei unklaren Rechtsfragen kennzeichne Grenzen und kontrolliere die aktuelle amtliche Quelle.
OER und Wikipedia
Amtliche Grundlagen und überprüfte Fachquellen (Abruf und Vergleich am 28.10.2026):
- BIBB – Feinwerkmechaniker/-in: Berufsprofil, Ausbildung 42 Monate, Schwerpunkte, Berufsportal- und Videoverweise.
- FeinwAusbV: Ausbildungsordnung, Inkrafttreten 01.08.2010, Prüfungsstruktur und Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde.
- FeinwAusbV § 8 sowie § 9: Prüfungsbereich und Gewichtung.
- BBiG § 11 und BBiG § 17: Vertragsabfassung und Vergütung.
- ArbZG § 3, JArbSchG § 8 und BUrlG § 3: Arbeitszeit und Urlaub.
- BetrVG § 1 und BetrVG § 60: Betriebsrat und JAV.
- UStG § 12: allgemeiner Umsatzsteuersatz im Beispielfall.
- KMK: Rahmenlehrpläne und Berufsschulbezug; konkrete aktuelle Fassungen beim Schulträger prüfen.
Wikipedia zur Vertiefung (redaktionelle Sekundärquelle, nicht Gesetzestext):
Soziale Marktwirtschaft – Überblick über das wirtschaftspolitische Leitbild.
Geprüfte Medien und Nutzungshinweise:
| Eingesetzte Datei oder Video | Nachweis | Urheber | Recht und Nutzung |
|---|---|---|---|
| File:CNC milling machine.jpg | Commons-Dateiseite | Impressionmanufacturer | CC BY-SA 4.0 |
| File:Supply and demand network (de).svg | Commons-Dateiseite | Andreas Wieland, Vektor EssensStrassen | CC BY-SA 3.0 |
| File:Supply and demand.svg | Commons-Dateiseite | Protonk | CC BY-SA 3.0 |
| File:Circular Economy.png | Commons-Dateiseite | Markus Reuter | CC BY-SA 4.0 |
| File:Recycling symbol.svg | Commons-Dateiseite | Krdan | gemeinfrei laut Dateiseite |
| https://www.youtube.com/watch?v=PaLmldtLryQ | Video und Kanal | Politik & Gesellschaft einfach erklärt | Urheberrechte beim Kanal; nur eingebettet, keine ausgewiesene OER-Lizenz |
| https://www.br.de/mediathek/video/feinwerkmechaniker-in-handwerk-und-hightech-av:5af2d6569e29430017298831 | BIBB-Verweis | Bayerischer Rundfunk / ARD-alpha | Extern verlinkt, keine ausgewiesene OER-Lizenz |
OER-Hinweis: Die selbst formulierten Textaufgaben und Modellzahlen können bei entsprechend offener Veröffentlichung bearbeitet werden; die hier eingebetteten Fremdmedien behalten ihre jeweiligen Einzelrechte. Bei Bearbeitung der CC-BY-SA-Grafiken Urhebernennung, Lizenzlink, Bearbeitungsvermerk und Weitergabe unter kompatibler Lizenz beachten. Die ausgewiesenen Medienrechte gelten nicht automatisch für externe Webseiten oder Videos.
Verknüpfte Lernbereiche
Weitere Verbindungslinien: Mathematik (Prozentrechnung und Tabellen), Deutsch (Operatoren und schriftliches Argumentieren), Politische Bildung (Mitbestimmung und Sozialstaat), Technik (Qualität, Materialwahl und Ressourceneffizienz).
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