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Praxisauftrag und Kompetenzcheck - Holzbildhauer - 3. Ausbildungsjahr

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Praxisauftrag und Kompetenzcheck - Holzbildhauer - 3. Ausbildungsjahr

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Einleitung

Im dritten Ausbildungsjahr der Holzbildhauerei sollst du einen komplexen Auftrag nicht nur handwerklich ausführen, sondern als vollständige berufliche Handlung verantwortbar bearbeiten: Kundenwunsch klären, Machbarkeit beurteilen, entwerfen, Werkstoff und Verfahren auswählen, Arbeitsabläufe planen, Qualität prüfen und Übergabe dokumentieren. Dieser aiMOOC verbindet die Jahreskompetenzen Komplexe Holzbildhauerarbeiten entwerfen, Plastische Holzbearbeitung und Oberflächen, Hilfswerkstoffe und Materialkombinationen sowie Holzbildhauerarbeiten liefern, versetzen und verankern. Ein durchgerechneter Modellauftrag bildet den roten Faden.

Der Kurs orientiert sich am BIBB-Berufsprofil Holzbildhauer/Holzbildhauerin im Handwerk, der Ausbildungsordnung vom 27. Januar 1997 in der geltenden Onlinefassung und dem beim BIBB verlinkten KMK-Rahmenlehrplan. Er ist eine Lernhilfe, kein amtlich anerkannter Prüfungsnachweis. Der tatsächliche betriebliche Ausbildungsplan, der Landeslehrplan und die Anforderungen der zuständigen Kammer haben Vorrang; prüfe sie vor einer realen Durchführung. Alle Aufträge, Personen und Preise im Beispiel sind erfunden.


Auftrag analysieren und kundenorientiert entwerfen


Auftrag und vollständige Handlung

Ein Kundenbriefing übersetzt Wünsche in prüfbare Anforderungen. Beispiel: Ein fiktives Kulturhaus bestellt ein 600 mm breites und 400 mm hohes Innenraum-Wandrelief mit einem stilisierten Baum. Gefordert sind gute Lesbarkeit aus zwei Metern, eine zurückhaltende helle Oberfläche, eine dokumentierte Lieferung und ein sicherer Vorschlag zur Befestigung. Nicht vereinbart sind Holzart, genaue maximale Tiefe, zulässige Einbaustelle oder Tragfähigkeit der Wand. Diese Punkte sind vor dem verbindlichen Angebot schriftlich zu klären; eine hübsche Skizze ersetzt keine technische Freigabe.

Die vollständige Handlung gliedert sich in Informieren – Planen – Entscheiden – Ausführen – Kontrollieren – Bewerten. Informieren heißt etwa, Nutzung, Aufstellort, Feuchtebeanspruchung und Budget zu erfragen. Planen heißt Maße, Material, Arbeitsschritte, Prüfungen und Kosten erfassen. Entscheiden heißt Freigaben nachvollziehbar dokumentieren. Ausführen heißt nur freigegebene, sicher beherrschte Arbeiten vorzunehmen. Kontrollieren heißt mit konkreten Kriterien messen, prüfen und Abweichungen festhalten. Bewerten heißt aus Fehlern Verbesserungen für den nächsten Auftrag abzuleiten.

Briefingfrage Fachlicher Grund Dokumentation
Welche Wirkung und welches Motiv sind gewünscht? Gestalt, Tiefe, Licht und Sichtabstand festlegen Freigegebene Skizze mit Versionsnummer
Innen- oder Außenanwendung? Feuchte, UV-Licht, Holz- und Oberflächenwahl beeinflussen Einsatzort und Pflegeanforderung
Welche Wand und wer darf montieren? Untergrund und Lastannahmen bestimmen das Befestigungskonzept Offener Prüfpunkt mit Zuständigkeit
Welche Fristen und Kostenrahmen gelten? Arbeitsplan, Lieferfenster und Reserven kalkulieren Anonymisierte Auftragsübersicht


Vom Entwurf zum überprüfbaren Modell

Arbeite von der Ideenskizze über Ansichten und Werkzeichnung zum Maßmodell. Markiere Haupt- und Nebenformen, Faserverlauf, geplante Reliefhöhen und Freiflächen. Das Relief tritt aus einer Grundfläche hervor; anders als eine freistehende Vollplastik besitzt es eine Rückseite bzw. einen Hintergrund. Bei Hinterschneidungen entstehen schwer zugängliche Zonen und potenziell geschwächte Stege. Prüfe die Form bei Streiflicht und aus dem vereinbarten Betrachtungsabstand. Ein digitales CAD-Modell erleichtert Varianten und Maßkontrolle, ist aber kein Ersatz für Materialprobe und handwerkliche Prüfung.

Beispiel eines detailreichen Holzreliefs: Beachte Tiefenstaffelung und die Verbindung von Bildmotiv und Grundfläche. Foto: Ginkgo100, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Medienimpuls: Im deutschsprachigen Berufsporträt erhältst du einen Einblick in Werkstattpraxis und die Entstehung geschnitzter Formen. Analysiere dabei, an welchen Stellen Auftrag, Materialkenntnis und Qualitätskontrolle sichtbar werden.

„Traditionsberufe – Holzbildhauer Tobias Haseidl aus Oberammergau“, Zeit fürs Oberland, Vimeo; urheberrechtlich geschütztes Streamingvideo, keine OER-Lizenz behauptet.

Typischer Fehler: Die Kundschaft bestätigt nur eine perspektivische Zeichnung. Später wird die Reliefhöhe anders verstanden. Gegenmaßnahme: Vorderansicht, Seitenprofil mit Tiefenmaßen, Materialprobe und eindeutiger Freigabestand gehören zusammen.


Material, Maße und Fachrechnen begründen


Holz auswählen und den Materialfluss steuern

Holz ist hygroskopisch: Es nimmt je nach Umgebung Feuchtigkeit auf oder gibt sie ab. Dadurch kann es quellen, schwinden und sich verformen. Holzart, Holzfeuchte, Jahrringlage, Äste, Risse und Faserverlauf sind deshalb zugleich gestalterische und technische Kriterien. Für das fiktive Innenraumrelief ist geeignet getrocknetes Lindenholz eine zu prüfende Option; die tatsächliche Feuchte, Qualität, Verfügbarkeit und Herkunft müssen vor Ort gemessen oder belegt werden. Angaben zu einer angeblich für jede Werkstatt verbindlichen Holzfeuchte werden bewusst nicht erfunden.

Verfolge den Materialfluss: Wareneingang mit Chargen- oder Werkstücknummer, Sichtkontrolle und Holzfeuchtemessung, Lagerung, Zuschnitt, Schnitzen, Oberflächenbehandlung, Qualitätsprüfung, Verpackung, Lieferung. Halte verwendete Hilfswerkstoffe, Chargen und Sicherheitsdatenblätter fest, ohne reale Kunden- oder Beschäftigtendaten in externe digitale Dienste zu übertragen. Reststücke können für Materialproben dienen; nicht jede Rissbildung lässt sich mit zusätzlichem Material sinnvoll reparieren.

Schnitzwerkzeuge mit verschiedenen Schneidenformen. Foto: Aerolin55, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.


Maßstab, Rohvolumen und Masse

Der fiktive Auftrag verlangt die Fertigmaße 600 × 400 × 50 mm für den Rohgrundkörper vor plastischem Abtrag. Ein Anschauungsmodell im Maßstab 1:4 misst 600 / 4 = 150 mm in der Breite, 400 / 4 = 100 mm in der Höhe und 50 / 4 = 12,5 mm in der Ausgangstiefe. Verwechsle Maßstabslängen nicht mit maßstäblich gleichen Volumen: Das Volumen verkleinert sich bei 1:4 auf 1/64.

Ein theoretischer rechteckiger Grundkörper besitzt V = 0,600 m × 0,400 m × 0,050 m = 0,012 m³ oder 12 dm³. Bei nur als Rechenannahme gesetzter Dichte ρ = 450 kg/m³ ergibt sich m = ρ × V = 450 × 0,012 = 5,4 kg vor dem Schnitzen. Diese Zahl ist keine verlässliche reale Hebelast oder Grundlage für Dübelbemessung: Tatsächliche Holzfeuchte, Material, Beschläge, Verpackung und spätere Abträge ändern die Masse.

Wenn für den Zuschnitt beispielhaft 10 mm Zugabe in Breite und Höhe benötigt werden, lautet das fiktive Rohmaß 620 × 420 × 50 mm. Das Einkaufs-Rohvolumen ist 0,620 × 0,420 × 0,050 = 0,01302 m³. Die rechnerische Differenz zum kleineren Grundkörper beträgt 0,00102 m³; zusätzlich entstehen beim Schnitzen Späne. Sägefuge, Fehlerstellen und zusätzliche Sicherheitszugaben sind projektbezogen zu ergänzen. Schreibe grundsätzlich Einheit, Annahme und Rechenweg auf.


Oberflächenbedarf überschlagen

Die geometrisch vereinfachte Außenfläche der rechteckigen Platte beträgt zwei große Seiten mit 2 × (0,6 × 0,4) = 0,48 m² und umlaufende Kanten mit 2 × (0,6 + 0,4) × 0,05 = 0,10 m²; zusammen 0,58 m². Die geschnitzte Vorderseite hat real eine größere Oberfläche als ihre flache Projektion. Rechne deshalb nur als didaktische Vorabschätzung: 90 ml/m² und Auftrag, zwei Aufträge, 20 Prozent Reserve ergeben 0,58 × 90 × 2 × 1,20 = 125,28 ml, gerundet rund 0,13 l. Der reale Verbrauch, die Eignung, Trocknung und mögliche Zwischenbearbeitung richten sich ausschließlich nach dem aktuellen technischen Datenblatt des konkreten Produkts und einer Probefläche.

Typischer Fehler: Millimeter direkt in Kubikmeterformeln einsetzen oder Gramm und Kilogramm verwechseln. Kontrolle: Vor jeder Multiplikation in Meter umrechnen und das Ergebnis durch eine Überschlagsrechnung plausibilisieren.


Plastische Bearbeitung, Hilfswerkstoffe und Oberflächen


Vom Grobschnitt zur Oberflächenqualität

Eine plastische Form entsteht über Anlegen der Hauptmassen, Abstufen und Herausarbeiten der Zwischenräume, Feinmodellierung und sauberes Nacharbeiten. Hohleisen ermöglichen Vertiefungen; ein Geißfuß kann scharfe V-Furchen bilden. Werkzeugform und Schnittrichtung müssen zum Faserverlauf passen. Gegen die Faser kann Holz ausreißen; zu starkes Abtragen lässt sich bei einem massiven Relief nicht ohne Weiteres rückgängig machen. Ein Probefeld an Restholz hilft, Schneidwirkung, Ausriss und spätere Oberfläche zu beurteilen.

Einsatz eines V-förmigen Schnitzeisens als Anschauungsbild, keine Sicherheitsanleitung. Foto: L. B. Ehrler, ursprünglicher Upload Kaiserb, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5.

Bei der realen Werkzeugführung gelten Unterweisung, sichere Werkstückfixierung, geprüfte Werkzeuge und die Anweisungen der ausbildenden Fachkraft. Hände dürfen nicht in die Schneidbahn gelangen. Maschinelle Arbeiten, Schärfen und stauberzeugende Bearbeitung finden ausschließlich nach Gefährdungsbeurteilung und unter befugter Aufsicht statt. Vermeide trockene Staubaufwirbelung; die TRGS 553 Holzstaub, zuletzt geändert 2025 und die BGHM-Hinweise zur wirksamen Absaugung geben aktuelle fachliche Orientierung. Eine partikelfiltrierende Maske ersetzt keine erforderliche Absaugung.

Geprüfter deutschsprachiger Fachmedienhinweis: Die Videoserie von bildhau erklärt im Teil über den Faserverlauf den Aufbau des Holzes und die Bearbeitung. Das Video stammt aus einem kommerziellen Fachangebot; nutze es als ergänzende Demonstration, nicht als alleinige Arbeitsunterweisung.

Dana van Rijssen / bildhau, „Richtig schnitzen – der Faserverlauf“, redaktionelle Videoseite und YouTube-Einbettung; nicht als offen lizenziert ausgewiesen.


Materialkombination und Oberflächenprüfung

Hilfswerkstoffe sind beispielsweise geeignete Klebstoffe, Kitt, Dübel, Trennmaterialien oder nichttragende Verbindungsteile. Holz mit Metall oder Kunststoff zu kombinieren kann funktional sinnvoll sein, verlangt jedoch die Prüfung von Materialverträglichkeit, Feuchtebewegung, Korrosion und Reversibilität. Eine Dübelverbindung zwischen Holzteilen ist nicht automatisch eine sichere Wandverankerung und darf nicht mit dieser verwechselt werden.

Schematische Holz-Dübelverbindung, nur als Verbindungstyp, nicht als Befestigungsnachweis. Grafik: Андрей Перцев (Andrei Pertsev), Wikimedia Commons, CC0 1.0.

Behandle die Oberfläche entsprechend dem freigegebenen Nutzungsprofil: Eine offenporige, transparente Gestaltung zeigt Maserung, schützt aber nicht automatisch gegen jedes Reinigungsmittel oder Nässe. Führe eine Probefläche auf identischem Holz aus und protokolliere Farbwirkung, Haptik, Kantenbild und Trocknung. Prüfe technische Produktinformation, Sicherheitsdatenblatt, Lüftung, Hautschutz und Verträglichkeit. Die BGHM-Arbeitsschutzinformation zu Ölen und Wachsen, Stand 07/2024 weist ausdrücklich auf Selbstentzündung ölgetränkter Lappen hin: Entsorgung und Aufbewahrung nur nach der aktuellen betrieblichen Betriebsanweisung und Herstellervorgabe, nicht in einem beliebigen Abfallkorb.

Holzschnitzerei mit farblicher Gestaltung als Beispiel einer Oberflächenwirkung. Foto: Kristina100, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Fehlerbild und Gegenmaßnahme: Farbton fleckig durch ungleichmäßigen Untergrund → auf Probefläche vergleichen, Ursache prüfen und erst nach Freigabe nacharbeiten. Offene Leimfuge → Bauteil nicht einfach überbeschichten, sondern Verbindung und Klebstoffeignung fachlich prüfen. Unkontrollierte Rissbildung → Feuchte, Faserlage und Konstruktion dokumentieren; bei möglicher Sicherheitsrelevanz Arbeit stoppen.


Liefern, versetzen und verankern verantworten


Transport und Informationsfluss

Vor dem Versand werden Sollmaße, Zustand, Oberfläche und Zubehör mit einem Abnahmeprotokoll innerhalb der Werkstatt abgeglichen. Verpacke Reliefkanten geschützt, ohne frische Beschichtungen zu verkleben, und halte Packmaß, Masse als tatsächlichen Messwert, Schwerpunktlage und Empfindlichkeit fest. Trage- und Hebehilfen werden nach Gefährdungsbeurteilung ausgewählt; die BGHM-Hinweise zum Heben, Halten und Tragen empfehlen die Verringerung von Lasten und den Einsatz geeigneter Hilfsmittel. Prüfe Lieferweg, Stellflächen, Zugang und Verantwortlichkeiten. Übergib eine materialbezogene Pflegeinformation sowie dokumentierte Hinweise zu Inspektionsbedarf und Befestigungsfreigabe.

Die Informationskette muss mit der physischen Lieferung übereinstimmen: Zeichnungsrevision, Material- und Oberflächendaten, geprüfte Maße, Fotos ohne Personenbezug, offene Mängel, Freigaben, Transportprotokoll und sachgerechte Übergabe. Digitale Auftragsordner mit Versionsnummern vermeiden, dass eine überholte Skizze in der Werkstatt zirkuliert. Speichere nur nötige Daten lokal oder auf freigegebenen betrieblichen Systemen; für Übungsprojekte ausschließlich erfundene Auftraggebende verwenden.


Verankerung ist ein eigener Sicherheitsnachweis

Versetzen bedeutet, ein Werkstück am vorgesehenen Ort fachgerecht einzubauen; Verankern bezeichnet die gesicherte Befestigung am tragfähigen Untergrund. Eine Wandbefestigung hängt nicht nur von einer geschätzten Masse ab, sondern unter anderem von Wandbaustoff, Montagehöhe, Hebelarm, Beanspruchungen, Dauerhaftigkeit, Sicherheitsanforderungen, vom freigegebenen Befestigungssystem und dessen Montageanleitung. Die Modellrechnung mit 5,4 kg ist ausdrücklich keine Bemessung. Für echte Montage ist vorab eine geeignete befugte Fachperson einzubeziehen; ohne tragfähigen Nachweis, Untergrundprüfung, geeignete Zulassung bzw. Herstellerangaben und Einbaufreigabe wird nicht montiert. Im Publikumsbereich sind zusätzliche Risiken zu beurteilen. Es werden hier bewusst keine Bohrabstände, Dübelgrößen oder Drehmomente als Universalrezept angegeben.

Sichere Praxisalternative: Baue das Relief als Papp-, Ton- oder weiches Modell auf einem standsicheren Tischsockel und demonstriere eine nur symbolische Verbindung mit Klettpunkten an einer flach liegenden Modellwand. Nutze CAD oder eine maßstäbliche Zeichnung für die reale Befestigungsidee. Keine tragende oder über Kopf befindliche Montage, keine Bohr- oder Maschinenarbeit und keine gefährlichen Beschichtungsstoffe im selbstständigen Lernsetting. Ein reales Werkstück wird nur nach fachlicher Freigabe und unter der vorgesehenen Aufsicht bearbeitet, gehoben, transportiert und installiert.


Durchgerechneter Jahres-Praxisfall und Kompetenzcheck


Fiktiver Auftrag: Baumrelief für einen Innenraum

Auftragsziel: ein Relief in einer rechteckigen Ausgangsform 600 × 400 × 50 mm, Motiv Baum, Kanten entgratet, Oberfläche nach schriftlich freigegebener Probe; Übergabe als verpacktes Werkstück. Die technische Montage ist nicht Teil der eigenständigen Ausbildungsdurchführung, sondern als Konzept mit offenen Freigabepunkten zu dokumentieren. Prüfbares Arbeitsergebnis: freigegebene Skizze, Maß- und Tiefenzeichnung, 1:4-Modell, Materialliste, Prozess- und Gefährdungscheck, Probefläche, Qualitätsprotokoll, Verpackungsplan, Montagekonzept mit Sperrvermerk sowie Kosten- und Reflexionsblatt.

Arbeitsphase Geplante Dauer Prüfnachweis und Freigabe
Auftragsklärung und Kundenrückfrage 1 h Anforderungsliste mit offenen Punkten
Entwurf, Ansichten und Freigabe 3 h Versionierte Zeichnung und Tiefenangaben
Materialwahl und Fachrechnung 2 h Aufmaß, Rechnung, Holzqualitätsprüfung
Arbeits- und Sicherheitsplanung 2 h Unterweisung und dokumentierte Gefährdungsbeurteilung der Werkstatt
Plastische Grobbearbeitung 4 h Kontrollierte Hauptform, ohne kritischen Abtrag
Feinbearbeitung und Vergleich 4 h Prüfung von Faserabrissen, Proportion und Kanten
Oberflächenprobe und Auftrag 2 h Freigegebene Musterfläche und Produktdokumentation
Endkontrolle und Verpackung 1 h Messblatt, Fotos, Schutzverpackung
Übergabeunterlagen und Reflexion 1 h Abnahmeprotokoll und Verbesserungsmaßnahme

Summe der fiktiven Zeitplanung: 1 + 3 + 2 + 2 + 4 + 4 + 2 + 1 + 1 = 20 Stunden. Trocken- und Aushärtezeiten sind keine automatisch anrechenbaren produktiven Arbeitsstunden; sie und die tatsächlich erforderlichen Termine müssen zusätzlich disponiert werden. Hier liegen bewusst Beispielzeiten, keine branchentypischen verbindlichen Vorgaben, vor.


Vollständige Beispielkalkulation mit Annahmen

Die folgenden Werte sind frei erfundene Rechenpreise, nicht marktgeprüft und nicht als Angebot zu verwenden. Rohvolumen: 0,620 × 0,420 × 0,050 = 0,01302 m³. Angenommener Preis: 950,00 EUR/m³. Holz: 0,01302 × 950,00 = 12,37 EUR nach Rundung. Hilfs- und Oberflächenwerkstoffe pauschal 21,00 EUR, Verpackung 8,00 EUR. Arbeitszeit: 20 Stunden × 42,00 EUR/Stunde = 840,00 EUR. Zwischensumme: 12,37 + 21,00 + 8,00 + 840,00 = 881,37 EUR. Kalkulatorische Reserve: 10 Prozent × 881,37 = 88,14 EUR. Vorläufige Rechengröße: 969,51 EUR. Nicht enthalten sind beispielsweise tatsächlicher Transport, ein fachlich geprüfter Einbau, verbindliche Gemeinkostenrechnung, Gewinnzuschlag oder Umsatzsteuer. Ein Betrieb muss diese Positionen und Rundungsregeln selbst bestimmen, bevor er ein belastbares Angebot erstellt.

Arbeits- und Materialplanung: Die Stückliste enthält Rohholz mit nachvollziehbarer Herkunft, geprüfte Hilfswerkstoffe, freigegebene Beschichtung, Schutzhilfen für Verpackung und lediglich als Konzept ausgewiesene Befestigungskomponenten. Die Oberfläche ist vorab mit rund 0,13 l als didaktischem Richtwert überschlagen; reale Gebindegrößen, Arbeitsbedingungen und Hersteller-Verbrauchswerte müssen gesondert geprüft werden. Die geschätzte Rohmasse 5,4 kg ist durch Wiegen zu ersetzen und darf niemals allein eine Verankerung legitimieren.


Bewertungsraster und Fehleranalyse

Bewerte dokumentierte Ergebnisse mit dem folgenden unterrichtlichen Raster, das keine Kammerprüfung ersetzt. Notiere je Kriterium Punkte und eine konkrete Evidenz. Sicherheitskritischer Sperrpunkt: Fehlen Unterweisung, Gefährdungsbeurteilung oder Montagefreigabe, darf die betreffende reale Tätigkeit unabhängig von der Punktzahl nicht stattfinden.

Prüfkriterium Punkte maximal Sichtbarer Leistungsnachweis
Kundenanforderungen und Kommunikation 15 Rückfragen, abgestimmtes Briefing, nachvollziehbare Freigabe
Entwurf, Ansichten und Maße 15 Maßstäblichkeit, Tiefe, funktionale und gestalterische Begründung
Materialauswahl und Ressourcenschonung 10 Holzprüfung, Mengenrechnung, Verschnittstrategie
Sichere und planvolle Durchführung 15 Arbeitsfolge, Unterweisung, dokumentierte Stopppunkte
Plastische Gestaltung und Oberflächenqualität 20 Saubere Form, Kanten, Probefläche, begründete Produktwahl
Verpackung, Transport und Montagekonzept 10 Lieferschutz, echte Messwerte, fachliche Einbaufreigabe als offener Punkt
Qualitätsprüfung und Dokumentation 10 Soll-Ist-Vergleich, Protokoll, eindeutige Dateiversion
Fehlerreflexion und Verbesserung 5 Ursachenanalyse und überprüfbare Folgemaßnahme
Gesamt 100 Belegte Leistung statt bloßer Selbsteinschätzung

Beispielhafte Reklamation: Bei der Zwischenprüfung zeigt ein feiner Astbereich Ausriss; ein bereits aufgetragener Probeanstrich wirkt fleckig. Halte beide Mängel getrennt fest. Untersuche Faserrichtung, Bearbeitungsfolge und Untergrundvorbereitung. Entscheide vor einer Reparatur, ob Rückschnitt, Änderung der Gestaltung oder Materialersatz sinnvoll und sicher ist. Prüfe danach an einem neuen Probefeld. Eine optische Nacharbeit ersetzt weder die Prüfung einer beschädigten Verbindung noch eine Kundenfreigabe bei geänderter Form.

Transferfrage: Wie ändert sich die Planung, wenn dasselbe Relief statt im trockenen Innenraum wetterexponiert angebracht werden soll? Du musst mindestens Standortbeanspruchung, Material, Oberflächensystem, Wartung, Korrosion, Befestigung, Transport und Verantwortung neu bewerten. Eine einfache Übertragung des Innenraumkonzepts wäre fachlich nicht ausreichend.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Fachwissen anwenden

Welche Angabe muss vor einem verlässlichen Konzept zur Wandmontage ausdrücklich geklärt werden? (Tragfähigkeit und Beschaffenheit des vorgesehenen Untergrunds) (!Nur die Lieblingsfarbe der Auftraggeber) (!Allein die Zahl der Schnitzwerkzeuge) (!Nur die Dateigröße der Entwurfszeichnung)



Wie breit ist das Modell eines 600 mm breiten Reliefs im Maßstab 1 zu 4? (150 mm) (!75 mm) (!240 mm) (!600 mm)



Wie groß ist das Volumen eines rechteckigen Holzrohlings von 600 mal 400 mal 50 mm? (0,012 Kubikmeter) (!0,12 Kubikmeter) (!0,0012 Kubikmeter) (!1,2 Kubikmeter)



Welche rechnerische Rohmasse folgt aus 0,012 Kubikmetern und 450 Kilogramm je Kubikmeter? (5,4 Kilogramm) (!0,54 Kilogramm) (!54 Kilogramm) (!45 Kilogramm)



Warum muss der Faserverlauf beim Ausarbeiten feiner Reliefkanten beachtet werden? (Er beeinflusst die Gefahr von Ausrissen und den kontrollierten Spanabtrag) (!Er bestimmt allein den endgültigen Verkaufspreis) (!Er ersetzt die Werkstückspannung) (!Er macht eine Probefläche grundsätzlich überflüssig)



Welche Aussage zur gezeigten Dübelverbindung zwischen Holzteilen ist korrekt? (Sie ist ohne weiteren Nachweis keine sichere Wandverankerung) (!Sie eignet sich automatisch für jede tragende Wand) (!Sie macht die Prüfung des Wanduntergrunds überflüssig) (!Sie garantiert die Befestigung in jeder Montagehöhe)



Welche Rechnung schätzt für 0,58 Quadratmeter zwei Anstriche zu je 90 Millilitern je Quadratmeter und 20 Prozent Reserve? (0,58 mal 90 mal 2 mal 1,20 gleich 125,28 Milliliter) (!0,58 mal 90 geteilt durch 2 gleich 26,1 Milliliter) (!0,58 plus 90 plus 2 gleich 92,58 Milliliter) (!90 mal 2 geteilt durch 0,58 gleich 310,34 Milliliter)



Was ist bei mit trocknendem Öl getränkten Auftragstüchern fachlich notwendig? (Die sichere Behandlung nach Betriebsanweisung wegen möglicher Selbstentzündung) (!Das offene Lagern als Knäuel neben Holzspänen) (!Das sofortige Einwerfen in jeden Papierkorb) (!Das Ignorieren der Angaben im Sicherheitsdatenblatt)



Wodurch wird eine qualitätsgesicherte Übergabe eines gefertigten Reliefs belegt? (Durch Soll Ist Prüfung und ein dokumentiertes Abnahmeprotokoll) (!Durch eine unbezeichnete Handyaufnahme allein) (!Durch das Auslassen der Transportkontrolle) (!Durch eine alte Entwurfsversion ohne Freigabe)



Welche Schlussfolgerung ist für einen Ausriss an einer tragrelevanten Holzverbindung richtig? (Arbeit stoppen und Ursache sowie sichere Nacharbeit fachlich prüfen lassen) (!Den Schaden grundsätzlich nur mit Farbe verdecken) (!Die Verankerung ohne weitere Prüfung belasten) (!Die Reklamation aus dem Protokoll entfernen)




Memory: Begriffe und Funktion

Finde die sechs passenden Begriff-Funktions-Paare.

Kundenbriefing Schriftliches Klären von Nutzung, Ziel und Freigabe vor Entwurfsbeginn
Werkzeichnung Maßhaltige Darstellung mit Ansichten und Angaben zur Reliefhöhe
Holzfeuchte Wasseranteil im Holz als Einflussgröße auf Formänderungen
Probefläche Muster zur Kontrolle von Farbwirkung und Materialverträglichkeit
Abnahmeprotokoll Dokumentierter Vergleich von Anforderungen und Arbeitsergebnis
Gefährdungsbeurteilung Systematische Ermittlung von Risiken und erforderlichen Schutzmaßnahmen




Drag and Drop: Handlungsschritte zuordnen

Ordne jeder beruflichen Handlung ihre passende Dokumentation zu.

Handlungsschritt Passendes Arbeitsergebnis
Auftrag klären Anforderungsliste mit freigegebenem Nutzungszweck
Entwurf festlegen Versionierte Ansicht mit Tiefen und Maßangaben
Material vorbereiten Holzprüfblatt mit Zuschnittmenge und Werkstoffauswahl
Oberfläche beurteilen Musterstück mit protokollierter Produktverträglichkeit
Lieferung freigeben Verpackungsplan mit Soll Ist Kontrolle und Übergabevermerk




Kreuzwort: Fachwörter

Löse die sechs Fachbegriffe anhand ihrer Beschreibungen.

Aufmaß Ermittlung und Dokumentation der Maße vor Konstruktion oder Einbau
Relief Plastische Gestaltung mit Grundfläche und erhabenen Formen
Hohleisen Schnitzwerkzeug mit gerundeter Schneidenform
Kernholz Innerer Bereich des Holzquerschnitts bei entsprechend aufgebauten Baumarten
Probefläche Kleines Muster zur Prüfung einer geplanten Beschichtung
Verankerung Technisch gesicherte Befestigung am vorgesehenen Untergrund




LearningApps: Zusätzliche Übungen finden

Die externe Suche dient dem Auffinden ergänzender Übungen und ist keine geprüfte Einzelaufgabe. Prüfe die Qualität und Datenschutzbedingungen einer gefundenen Übung vor ihrer Verwendung.


Lückentext: Auftragsqualität überprüfen

Ergänze die passenden Fachbegriffe.
Am Beginn eines neuen Kundenprojekts werden Anforderungen im

geklärt.
Eine Maßzeichnung mit Ansichten und Reliefhöhen ist die

.
Die Gefahr von Ausrissen beim Schnitzen wird wesentlich durch den

beeinflusst.
Für Vertiefungen wird häufig ein geeignetes

eingesetzt.
Die Verträglichkeit einer Beschichtung wird zunächst an einer

überprüft.
Vor gefahrgeneigten Tätigkeiten gehört eine aktuelle

zur betrieblichen Planung.
Die tragfähige Befestigung eines Werkstücks an der Wand heißt

.
Bei der kontrollierten Übergabe werden Ergebnisse im

festgehalten.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kundenauftrag: Formuliere für das fiktive Baumrelief sechs präzise Kundenfragen und markiere zwei sicherheitsrelevante offene Punkte; liefere ein einseitiges Briefing.
  2. Maßstab: Zeichne die Vorderansicht des Reliefs im Maßstab 1:4 und trage Breite, Höhe und eine Relief-Tiefenangabe ein; kontrolliere den Rechenweg.
  3. Holzfeuchte: Vergleiche an zwei anonymisierten Holz-Musterkarten Faserlage und sichtbare Fehlstellen; begründe, welches Stück sich für feine Details eher eignet.
  4. Qualitätsprüfung: Erstelle eine fünfteilige Prüfliste für Kanten, Maßhaltigkeit, Oberflächenwirkung, Dokumentation und Verpackung des Modellreliefs.


Standard

  1. Materialbedarf: Berechne Rohvolumen, modellhafte Masse und Beschichtungsbedarf für eine zweite, selbst gewählte Reliefgröße samt Einheiten, Annahmen und Kontrollrechnung.
  2. Werkzeichnung: Fertige Vorderansicht und Seitenprofil mit drei Tiefenstufen an und dokumentiere die Freigabe eines fiktiven Kunden anhand einer neutralen Versionsnummer.
  3. Oberflächenbehandlung: Entwirf einen Vergleich zweier prinzipieller Oberflächenvarianten mit Probeflächenplan, Sicherheitsdatenblatt-Prüfpunkten und Bewertungskriterien ohne gefährliche praktische Verarbeitung.
  4. Materialfluss: Visualisiere den Weg eines Werkstücks vom Wareneingang bis zur Übergabe; setze an vier Stationen Prüfpunkte und erkläre, was bei einer Abweichung geschieht.


Schwer

  1. Holzbildhauerei: Erstelle ein standsicheres Tischmodell des Baumreliefs aus Pappe oder weichem Modellmaterial, dokumentiere den gestalterischen Prozess mit Maßvergleich und erläutere die Übertragbarkeit auf Holz ohne eigenständige gefährliche Bearbeitung.
  2. Fehleranalyse: Bearbeite eine simulierte Reklamation zu ausgerissener Kante und fleckiger Oberfläche als Ursachen-Wirkungs-Diagramm; entscheide begründet zwischen Nacharbeit, Materialwechsel und Freigabevorbehalt.
  3. Verankerung: Entwickle ausschließlich auf Papier oder digital ein Montage-Prüfdossier mit Angaben, die eine qualifizierte Fachperson vor einer realen Wandbefestigung benötigt; markiere sämtliche unbekannten Nachweise und ein ausdrückliches Montageverbot ohne Freigabe.
  4. Kostenrechnung: Kalkuliere den fiktiven Jahresauftrag mit veränderten Stunden, Materialpreisen und Risikoreserve neu; präsentiere Variantenvergleich, Nachhaltigkeitsargument und begründete Empfehlung an einen erfundenen Kunden.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Auftragsanalyse: Das Kulturhaus ändert den Einsatzort kurzfristig in einen Außenbereich. Erstelle eine Änderungsübersicht mit mindestens sechs technischen Folgen und benenne die nötigen neuen Freigaben.
  2. Fachrechnen: Der Rohling soll statt 620 mm nun 660 mm lang sein. Berechne das neue Volumen und die Materialmehrkosten bei der Übungspreisannahme von 950 EUR je Kubikmeter; gib Rundungen und Voraussetzungen an.
  3. Plastische Gestaltung: Ein Relief zeigt nach der Grobbearbeitung einen Ausriss in der Feinzone. Formuliere eine sachliche Fehlerdiagnose, sichere Arbeitsunterbrechung, zwei Handlungsoptionen und einen überprüfbaren Nachkontrollpunkt.
  4. Oberflächenqualität: Zwei Musterproben sind unterschiedlich fleckig. Beschreibe ein Verfahren, mit dem du Untergrund, Faserrichtung, Produkt und Auftragsbedingungen getrennt untersuchen würdest.
  5. Transport und Montage: Ein Auftraggebender verlangt das sofortige Anbringen an unbekannter Wand. Begründe schriftlich, warum eine Rohmassenschätzung keinen Befestigungsnachweis ersetzt und welche Informationen vor Montage erforderlich sind.
  6. Kundenkommunikation: Erstelle eine fiktive Übergabenotiz, in der du gemessene Qualität, verbleibende Risiken, Pflegeinformation und Zuständigkeit für die noch nicht freigegebene Montage nachvollziehbar trennst.


Lernnachweis

Als fachlicher Lernnachweis dient ein anonymisiertes Projektdossier mit zusammengehörenden Teilen: (1) Anforderungsliste und Kundenrückfragen, (2) freigegebene Entwurfsversion samt 1:4-Zeichnung, (3) begründete Holz- und Hilfswerkstoffwahl, (4) Fachrechnungen zu Maßstab, Volumen, überschlägiger Masse, Oberfläche und Kosten, (5) Arbeitsplan mit sicherheitsbezogenen Stopppunkten, (6) ungefährliches Tischmodell oder unter Aufsicht angefertigtes Werkstück, (7) Prüfblatt und Fehleranalyse, (8) Verpackungs-, Übergabe- und ausdrücklich vorläufiges Verankerungskonzept, (9) kurze Reflexion einer konkret verbesserten Entscheidung.

Für jedes Teil werden Soll-Kriterium, Beleg, beobachtetes Ergebnis und nächste Maßnahme angegeben. Das Raster mit 100 Punkten im Praxisfall gibt transparentes Feedback; ein vollständiges Dossier ersetzt weder eine betriebliche Sicherheitsfreigabe noch eine Prüfung der Kammer. Dokumentiere den Kompetenzzuwachs insbesondere in begründetem Entscheiden, kontrolliertem Ausführen, prüfbarem Kundenhandeln und fachlicher Fehlerkorrektur.


OER und Wikipedia

Fachliche Ausgangsquellen, geprüft am 27. Oktober 2026: BIBB: Holzbildhauer/Holzbildhauerin, Handwerk, Berufsprofil und KMK-Rahmenlehrplan · Bundesrecht: Ausbildungsordnung und Ausbildungsrahmenplan, Ursprungsdatum 27.01.1997 · BERUFENET: Tätigkeiten und Ausbildung · BAuA: TRGS 553 Holzstaub, Änderung 28.02.2025 · DGUV: Sicherheitsmaterialien im Bildungsbereich Holz · BGHM: Öle und Wachse, Stand 07/2024 · BGHM: Transport und körperliche Belastung. Vor realen Arbeiten jeweils Aktualität, betrieblichen Ausbildungsplan, Landeslehrplan, zuständige Kammer sowie konkrete Herstellerinformationen prüfen; Normtexte werden nicht kopiert.

Wikimedia-Commons-Bildnachweise (tatsächlich auf Dateiseiten geprüft):

Verwendete Datei Urheber Lizenz und Originalseite Didaktische Funktion
File:Teak wood carving Taiwan.jpg Ginkgo100 CC BY-SA 3.0 Reliefgestaltung und Tiefenstaffelung
File:Wood carving tools.jpg Aerolin55 CC BY-SA 3.0 Werkzeugformen erkennen
File:Vtoolusage.JPG L. B. Ehrler; Upload Kaiserb CC BY-SA 2.5 Schneidspur verstehen
File:Dowel connection (drawing painted).svg Андрей Перцев CC0 1.0 Holzverbindung von Wandanker unterscheiden
File:Wood carving and painting.jpg Kristina100 CC BY-SA 4.0 Oberflächenwirkung vergleichen

Fachvideos: Zeit fürs Oberland: Traditionsberufe – Holzbildhauer Tobias Haseidl aus Oberammergau (deutsch, Plattform Vimeo, Urheberrechte bei der Produktion) und bildhau / Dana van Rijssen: Holzbildhauerei lernen – Faserverlauf (deutsch, auf der Fachseite mit YouTube-Einbettung, nicht offen lizenziert). Einbettung beziehungsweise Verlinkung ist keine Erlaubnis zum Herunterladen oder Umarbeiten der Videos. Vor Unterrichtseinsatz Verfügbarkeit und Datenschutz von Drittanbietern prüfen.

Nachnutzung: Selbst erarbeitete Aufgaben, Zeichnungen und Lernprotokolle können nach Rechteprüfung etwa unter CC BY-SA 4.0 als OER veröffentlicht werden. Fremdmedien behalten ihre jeweils einzeln genannten Lizenzen. Autor, Quelle, Lizenzlink und Änderungen müssen bei entsprechenden CC-BY-SA-Materialien erkennbar bleiben. Keine Fotos echter Lernender, Kundendaten oder Betriebsgeheimnisse veröffentlichen.

Weiterführender deutschsprachiger Wikipedia-Artikel: Schnitzen (Technik, Werkzeuge und Oberflächen; Wikipedia ersetzt keine aktuelle Sicherheitsunterweisung).


Verknüpfte Lernbereiche

Vernetzende Projekte: ein Maßmodell mit CAD-Zeichnung, eine Material- und Oberflächenbibliothek mit sicheren Probemustern, ein simuliertes Übergabegespräch mit Reklamationsanalyse und ein digitales Montage-Prüfdossier ohne reale Montage. Diese Lernbereiche stärken gestalterische, mathematische, technische, kommunikative und nachhaltigkeitsbezogene berufliche Handlungskompetenz.


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