KELLENBERGER K100 – Projektprüfung eines automatisierten Schleifloses
Lehrmodell und Quellenbezug: Dieser Kurs ist auf unterschiedliche Ausbildungsbetriebe übertragbar. Der Metall-Muster-Betrieb bezeichnet ein fiktives redaktionelles Lehrmodell. Der Quellenbetrieb und seine Referenzanlagen sind dagegen die realen Anwendungsfälle der jeweils verlinkten Originalberichte. Quellenangaben beschreiben weder eine tatsächliche Ausstattung des Musterbetriebs noch eine Herstellerfreigabe.
Einleitung
Du wertest ein automatisiertes Schleiflos aus: Wie lange dauert der Auftrag, welche Merkmale erfüllen die Lernvorgaben und was folgt aus einer auffälligen Formmessung? Du erstellst eine nachvollziehbare Zeitrechnung, eine Prüfentscheidung je Merkmal und einen Maßnahmenplan. Der Kurs richtet sich an Auszubildende aller Geschlechter im Beruf Zerspanungsmechaniker im 3. oder 4. Ausbildungsjahr.
Lehrmodell: Alle Auftrags-, Zeit-, Maß- und Prüfdaten sind synthetisch. Sie sind keine Herstellerparameter, keine realen Referenz-Betriebsdaten und keine Bedienfreigabe. Dies ist ergänzendes Lernen, kein offizieller Herstellerlehrgang und keine offizielle Prüfungsaufgabe. Reale Maschinenarbeit erfolgt ausschließlich nach betrieblicher Unterweisung und unter qualifizierter Anleitung gemäß den geltenden Betriebsanweisungen. Die berufliche Zuordnung und Jahresfolge sind redaktionelle Lernempfehlungen; stimme sie mit Betrieb und Berufsschule ab.
Lernweg: Lies die fünf Fachkapitel, bearbeite die interaktiven Übungen und löse den Modellfall zunächst ohne Musterlösung. Grundlagen findest du unter Ausbildung – Zerspanungsmechaniker und Technische Mathematik im Beruf – Größen und Einheiten sicher umrechnen.
Maschinenbezug und Projektauftrag
Was die Quelle tatsächlich belegt
Der Anwenderbericht von Kellenberger über den Quellenbetrieb am Referenzstandort beschreibt eine KELLENBERGER K100 mit einer angepassten Palettenautomation Wenger A9000 FLEX. Der Lader gehört in diesem Kurs zu demselben Fall und wird nicht als zusätzliches Maschinensystem gezählt. Der Haupttext verwendet K100; einzelne Bildtexte nennen KELLENBERGER 100. Ein Publikationsdatum und ein Inbetriebnahmedatum dieser K100 sind nicht angegeben. Daraus lässt sich keine aktuelle Anzahl vorhandener Anlagen ableiten.
Bildquelle zum Standort: Öffne im verlinkten Anwenderbericht die Abbildung mit der Bildunterschrift zur K100 und zum Wenger A9000 FLEX sowie die beiden Bilder zur Werkstückrückgabe in die Palette. Diese Originalbilder werden hier nur verlinkt; eine freie Bildlizenz ist dort nicht ausgewiesen. Unterscheide die abgebildete Anlage von den allgemeinen Messbildern in diesem Kurs. Quellenprüfung: 25. Oktober 2026.
Vom Los zum überprüfbaren Ergebnis
Ein Los ist hier eine eindeutig abgegrenzte Menge von 80 Teilen eines Übungsauftrags. Die Zykluszeit beschreibt im gegebenen Modell die Zeit pro Teil einschließlich aller Zyklusnebenzeiten. Die Rüstzeit fällt einmal für den Auftrag an. Die Prüfentscheidung wird für jedes geforderte Merkmal getroffen. Die Freigabe ist eine gesonderte, dokumentierte Entscheidung einer zuständigen Rolle; ein Rechnergebnis oder ein grüner Einzelmesswert ersetzt sie nicht.
Eigenes Ablaufschema für den Papierauftrag: Die Tabelle beschreibt Informationsschritte, keine Bedienfolge einer Maschine.
| Schritt | Eingang | Ergebnis für den nächsten Schritt |
|---|---|---|
| Auftrag klären | Stückzahl, Zeitdefinition, Merkmale, Zuständigkeit | Abgegrenzter Arbeitsumfang |
| Zeit planen | Rüstzeit und vollständige Zykluszeit | Geplante Losdauer mit Annahmen |
| Befunde zuordnen | Teilekennungen und Messprotokolle | Entscheidung je Teil und Merkmal |
| Abweichung behandeln | Auffälliger Befund und Verlauf | Gesicherter Bestand und Abklärungsauftrag |
| Projekt abschließen | Nachprüfungen und begründete Entscheidung | Rückverfolgbarer Abschlussbericht |
Automatisierung kann Materialbewegungen wiederholen. Sie beweist nicht, dass alle Teile richtig zugeordnet, alle Messungen gültig oder alle Merkmale erfüllt sind. Dein Projekt prüft deshalb sowohl die Zahlen als auch die Nachweiskette. Ein Behälter ohne eindeutige Kennung ist keine ausreichende Rückverfolgung, selbst wenn sein Inhalt ordentlich aussieht.
Grenzen des Lernauftrags
Du veränderst weder Programme noch Schleif-, Spann- oder Laderparameter. Für solche Änderungen fehlen hier reale Arbeitsunterlagen, eine Gefährdungsbeurteilung und die betriebliche Zuständigkeit. Auch aus einem Herstellervideo lässt sich keine Freigabe für eigenständiges Einrichten ableiten. Alle praktischen Übungen dieses Kurses lassen sich mit Papierkarten, Tabellen und vorgegebenen Messdaten bearbeiten.
Losdauer nachvollziehbar berechnen
Größen und Rechenweg
Für den Hauptfall gelten 80 Teile, 90 Sekunden je Teil einschließlich aller Zyklusnebenzeiten und 30 Minuten einmalige Rüstzeit. Eine zeitliche Überlappung ist ausdrücklich ausgeschlossen. Verwende dieselbe Einheit, bevor du Zeiten addierst.
| Größe | Symbol | Lehrvorgabe | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| Stückzahl | n | 80 Teile | Vollständiger geplanter Auftrag |
| Zykluszeit | t_Z | 90 s je Teil | Enthält bereits alle Zyklusnebenzeiten |
| Rüstzeit | t_R | 30 min | Einmal pro Los |
| Überlappung | — | Nicht erlaubt | Zeiten werden nacheinander angesetzt |
Rechnung: 80 Teile × 90 s je Teil = 7200 s. Durch 60 s je Minute geteilt ergeben sich 120 min. Die geplante Losdauer beträgt 30 min + 120 min = 150 min = 2 h 30 min. Als Gleichung: T = t_R + n × t_Z, sofern alle Zeiten dieselbe Einheit besitzen. In Minuten lautet sie T = 30 + 80 × 1,5 = 150.
Plausibilitätsprüfung: 90 s entsprechen anderthalb Minuten. 80 anderthalbe Minuten müssen mehr als 80 min und weniger als 160 min ergeben. 120 min passt dazu. Die Rüstzeit macht das Ergebnis anschließend größer. 150 min sind 2,5 h, nicht 1,5 h und nicht 2 h 50 min.
Eigenes Zeitdiagramm
Das folgende maßstäbliche Balkendiagramm zeigt die geplanten Anteile. Blau steht für 30 min Rüsten, Grün für 120 min Loszyklen. Die Angaben im Text bleiben auch ohne Farbdarstellung verständlich.
| Rüsten 30 min 0 bis 30 min |
80 vollständige Zyklen 120 min 30 bis 150 min |
Der Rüstanteil ist 30 / 150 = 0,20 = 20 Prozent. Auf ein geplantes Teil umgelegt ergibt sich 150 / 80 = 1,875 min je Teil = 112,5 s je Teil. Das ist eine kalkulatorische Zeit einschließlich Rüstanteil, keine neue Maschinenzykluszeit. Die Zykluszeit bleibt 90 s.
Typische Fehler und saubere Abgrenzung
| Fehler | Warum er falsch ist | Korrektur |
|---|---|---|
| Ladezeit zusätzlich auf jedes Teil aufschlagen | Alle Zyklusnebenzeiten sind bereits in 90 s enthalten | Keine Doppelzählung |
| 30 min Rüsten mit 80 multiplizieren | Die Rüstzeit gilt einmal für das Los | Einmal 30 min addieren |
| 90 s als 0,90 min behandeln | Eine Minute hat 60 Sekunden | 90 / 60 = 1,5 min |
| Eine Parallelisierung abziehen | Überlappung ist im Modell ausgeschlossen | Sequenziell rechnen |
| 150 min als garantierten Liefertermin ausgeben | Die Vorgabe enthält keine Dauer einer späteren Qualitätsabklärung | Planzeit und tatsächlichen Abschluss unterscheiden |
Die 150 min sind die geplante Losdauer unter den ausdrücklich vorgegebenen Bedingungen. Zusätzliche, nicht im Zyklus enthaltene Unterbrechungen, Sonderprüfungen und Nacharbeit würden die tatsächliche Auftragsabwicklung verändern. Ohne Angaben dazu darfst du keine Minuten erfinden. Wenn die Qualität noch ungeklärt ist, ist das Los trotz abgelaufener Planzeit nicht automatisch lieferfähig.
Transferbeispiel, ebenfalls synthetisch: Bei nur 40 Teilen und unveränderten Annahmen gilt T = 30 + 40 × 1,5 = 90 min. Die Losdauer halbiert sich also nicht auf 75 min, weil die einmalige Rüstzeit bestehen bleibt. Weitere Diagrammübungen bietet Technische Mathematik im Beruf – Diagramme und Kennlinien lesen.
Durchmesser und Rundheit getrennt beurteilen
Zwei verschiedene Fragen
Ein Durchmesserwert beantwortet eine Größenfrage an der definierten Messstelle und nach dem festgelegten Messverfahren. Rundheit beurteilt die Form einer Umfangslinie. Anschaulich wird eine Rundheitszone durch zwei konzentrische Kreise beschrieben; ihre radiale Differenz bildet die Zonenbreite. Ein passend gemessener Durchmesser allein beweist keine passende Rundheit. Dass Rundheits- und Durchmesserabweichung gesonderte Auswertungen sind, zeigt auch die Mahr-Fachinformation zur Durchmessermessung. Daraus wird keine Eignungsbehauptung für ein konkretes Prüfmittel dieses Lehrfalls abgeleitet. Auch Rundlauf ist nicht dasselbe: Er bezieht eine Bezugsachse ein.

Abbildung 1: Ableseschema einer Bügelmessschraube von Cdang, unverändert eingebunden, Quelle, CC BY-SA 4.0. Nutze das Bild zur Frage: Welche einzelne Größe wird abgelesen, und welche Aussage über die gesamte Umfangsform fehlt?
Fachquelle: Mitutoyo, Quick Guide: Roundtest, Seiten 42–43. Der englischsprachige Leitfaden veranschaulicht Rundheit, Auswertung und Messeinflüsse. Seine historischen Normverweise sind keine Aussage über den aktuellen Normenstand.
Auswerten im vereinfachten Lehrmodell
Für diesen Kurs lautet die Lernvorgabe höchstens 5 µm Rundheitsabweichung. Ein vorgegebener Messwert beträgt 7 µm. Daher gilt 7 µm − 5 µm = 2 µm Überschreitung. Der Wert liegt 40 Prozent über dem Grenzwert, denn 2 / 5 × 100 = 40. Diese Prozentangabe ist weder ein Ausschussanteil noch ein Nacharbeitsmaß. 7 µm entsprechen 0,007 mm; 5 µm entsprechen 0,005 mm.
Eigene Befundgrafik: Die gesamte Tabellenbreite steht jeweils für 7 µm. Blau zeigt 5 µm, Rot die darüberliegenden 2 µm. Es handelt sich um einen Wertevergleich, nicht um eine gemessene Umfangskontur.
| Lernvorgabe: 5 µm | Kein zulässiger Zusatzbereich |
| Befund bis 5 µm | Überschreitung: 2 µm |
Entscheidungsregel dieses Lehrmodells: Vorgegebene, als gültig angenommene Messwerte werden direkt mit den Lernvorgaben verglichen. Ein Wert bis einschließlich 5 µm erfüllt diese einfache Rundheitsregel; 7 µm erfüllt sie nicht. In realen Prüfungen müssen Messunsicherheit und vereinbarte Entscheidungsregeln berücksichtigt werden. Sie sind hier nicht numerisch vorgegeben. Du darfst daher weder eine beliebige Unsicherheit abziehen noch den auffälligen Wert ohne Abklärung als Messfehler verwerfen.
Eine Formmessung fachlich hinterfragen
Zentrierung und Ausrichtung beeinflussen die Messung. Auch Filter und Auswerteverfahren müssen zum Prüfauftrag passen. Beim Minimumzonenverfahren wird die kleinste radiale Breite zweier konzentrischer Kreise gesucht, die das Profil einschließen. Ein anderer Auswertebezug kann andere Zahlen liefern. Deshalb gehören Messbedingungen und Auswertung zum Ergebnis, nicht nur eine Zahl auf dem Bildschirm.
Für die Abklärung des Lehrbefundes benötigst du Teilekennung, Merkmal und Messstelle, Prüfmittelkennung und Prüfstatus, Messprogrammversion, Einheit, Rohprofil beziehungsweise Originalprotokoll sowie Zeitpunkt und zuständige Rolle. Überprüfe die Zuordnung zuerst: Ein richtig gemessener Wert am falschen Teil ist kein brauchbarer Nachweis für das gesuchte Teil. Wiederholungsmessungen werden zusätzlich dokumentiert; der erste Befund wird nicht gelöscht. Änderungen am Messverfahren sind zu begründen, nicht so lange auszuprobieren, bis eine grüne Anzeige entsteht.

Abbildung 2: Allgemeines Messbeispiel von Stas SPb, unverändert eingebunden, Quelle, CC BY-SA 3.0. Das Bild dokumentiert weder den Referenzstandort noch die Prüfmitteleignung für unseren Lehrfall.
Videos als Beobachtungsaufträge
Video 1: „Mitutoyo Roundtest RA-2200“, MitutoyoUK, 25. Februar 2014. Die englische Videobeschreibung nennt das Messen eines Motorventils sowie automatisches Zentrieren und Ausrichten. Beobachtungsauftrag: Halte fest, welche Vorbereitung die Messung benötigt und welche Ergebnisangaben zusätzlich zur Bildansicht erforderlich wären. Das gezeigte Prüfgerät ist ein allgemeines Beispiel und kein Beleg für die Ausstattung am Referenzstandort.
Video 2: „Mitutoyo Roundtest RA-2200 | Advanced Measurement Made Simple“, Mitutoyo Europe, 28. Oktober 2025. Die englische Herstellerbeschreibung unterscheidet Rundheit, Zylindrizität und Rundlauf. Beobachtungsauftrag: Ordne die drei Begriffe verschiedenen Prüfaufgaben zu und erkläre, weshalb eine Produktvorstellung keinen Prüfplan ersetzt.
Prüf- und Rechtehinweis zu beiden Videos: Titel, Anbieter, Veröffentlichungsdatum und Beschreibung wurden anhand der auffindbaren YouTube-Videodatensätze geprüft. Der direkte Seitenabruf war technisch eingeschränkt; die vollständige Wiedergabe und dauerhafte Einbettbarkeit konnten nicht getestet werden. Verwende bei Bedarf die Original-Links im Mediennachweis. Keine freie Videolizenz nachgewiesen; Rechte verbleiben bei den jeweiligen Berechtigten. Es erfolgt nur eine Einbettung über den Originalplayer, keine Übernahme der Videodateien. Die schriftlichen Lerninhalte sind auch ohne Videowiedergabe vollständig nutzbar.
Auffälligen Bestand sichern und Stichproben einordnen
Befund, Verdacht und Entscheidung auseinanderhalten
Ein auffälliges Teil ist ein konkreter Befund. Der seit der letzten nachgewiesenen Gutprüfung relevante Bestand ist zunächst ein Verdachtsbestand. Das bedeutet nicht, dass jedes darin liegende Teil fehlerhaft ist. Es bedeutet, dass eine ungeprüfte Weiterverwendung vermieden und der Umfang begründet abgeklärt werden muss. Eine Gutprüfung gilt dabei für die tatsächlich geprüften Merkmale und Bedingungen; ein reiner Durchmessernachweis ist kein früherer Rundheitsnachweis.
Im Lehrfall kennzeichnest du das auffällige Teil und den relevanten Bestand, hältst den Qualitätsstatus eindeutig fest und informierst die zuständige Qualitätssicherung beziehungsweise Ausbildungsleitung. Bei laufender Fertigung wird die weitere Behandlung über die unterwiesene betriebliche Melde- und Stoppregel veranlasst. Dieser Text nennt keine Maschinenbedienhandlung.
Eigenes Entscheidungsschema für die Dokumentation:
| Prüffrage | Wenn ja | Wenn nein oder unbekannt |
|---|---|---|
| Gibt es einen zugeordneten auffälligen Befund? | Teil kennzeichnen und Abklärung eröffnen | Datenlage prüfen; keine Freigabe aus fehlenden Daten ableiten |
| Ist die letzte relevante Gutprüfung belegt? | Zeitlich und sachlich anschließenden Bestand ermitteln | Umfang vorsorglich weiter fassen und fehlende Nachweise suchen |
| Sind Lagerorte und Teilekennungen eindeutig? | Bestand zusammenführen und Status abgleichen | Vermischung klären; zweifelhafte Zuordnung nicht als sicher behandeln |
| Ist die Messung unter passenden Bedingungen bestätigt? | Produkt- und Prozessabklärung begründen | Messsystem untersuchen; ursprünglichen Befund erhalten |
| Liegt eine dokumentierte Entscheidung der zuständigen Rolle vor? | Nur den ausdrücklich entschiedenen Umfang entsprechend behandeln | Bestand bleibt in Abklärung |
Ein Kennzeichnungsbeispiel mit synthetischen Daten: Auftrag LEHR-K100-80, Teil T040, Merkmal Rundheit, Befund 7 µm, Lernvorgabe höchstens 5 µm, Status „in Abklärung“, Behälter Q-A, Protokoll P-040, verantwortliche Rolle „Qualitätssicherung“. Personenbezogene Daten werden für die Übung nicht benötigt.
Ursachen untersuchen, ohne sie zu erfinden
Eine Abweichung kann aus dem Werkstück, dem Prozess, der Messung oder der Datenzuordnung stammen. Das ist eine Liste von Prüfrichtungen, keine Diagnose der K100. In deinem Bericht steht deshalb zunächst „Hypothese“, anschließend der benötigte Nachweis und erst dann eine Bewertung.
| Prüfrichtung | Mögliche Hypothese im Lehrmodell | Passender Nachweis |
|---|---|---|
| Zuordnung | Messprotokoll und Teilekennung wurden vertauscht | Kennungsabgleich mit Originalaufzeichnung und Palettenbelegung |
| Messung | Aufstellung oder Messbedingungen waren nicht wie vorgesehen | Dokumentierter Vergleich unter freigegebenen Prüfbedingungen |
| Werkstück | Ein aufgespanntes Teil verhält sich anders als im vorgeschriebenen Prüfzustand | Fachlich geplanter Vergleich im festgelegten Zustand |
| Prozess | Der Befund hängt mit einer Änderung im Fertigungsverlauf zusammen | Zeitfolge aus Auftrags-, Prüf- und Ereignisprotokoll |
| Umgebung | Unterschiedliche Bedingungen erschweren den Vergleich | Zugeordnete Umgebungs- und Zeitangaben prüfen |
Typischer Fehler: „7 µm bedeutet, dass die Schleifscheibe gewechselt werden muss.“ Das wäre ohne Nachweis eine unzulässige Ursachenzuschreibung. Auch Nachschleifen ist keine automatische Lösung: Es kann das Maß verändern und benötigt einen freigegebenen Nacharbeitsplan mit anschließender Prüfung aller betroffenen Merkmale.
Was drei Teile aussagen und was offenbleibt
Die drei Messungen liefern Aussagen über die untersuchten Teile, Merkmale und Messstellen. Sie beweisen weder die Qualität aller 80 Teile noch die Prozessfähigkeit. Ein auffälliges Teil macht die anderen 77 nicht automatisch fehlerhaft; zwei unauffällige Teile machen sie auch nicht automatisch gut. Die im Beispiel beobachtete Quote von einem auffälligen Teil unter drei geprüften ist eine Stichprobenbeschreibung und keine gesicherte Fehlerquote des Loses.
Prozessfähigkeit beschreibt, wie die Streuung und Lage eines stabilen Prozesses zu den Spezifikationsgrenzen passen. Vor einer Fähigkeitsbewertung brauchst du unter anderem eine geeignete Messung, eine zeitlich aussagekräftige Datenbasis, eine Stabilitätsprüfung und ein passendes statistisches Modell. Drei Einzelwerte tragen diese Nachweise nicht. Berechne daraus keinen scheinbar belastbaren Fähigkeitsindex. Die NIST-Erläuterung zur Prozessfähigkeit und die NIST-Erläuterung zur Prozessstabilität begründen diese Trennung. Eine Stichprobengröße ist kein universeller Freigabeschlüssel.
Eigenes Gegenbeispiel als Rechenmodell: Stelle dir ein anderes Los mit genau 80 Teilen vor, davon genau ein fehlerhaftes Teil. Du ziehst drei verschiedene Teile gleichwahrscheinlich ohne Zurücklegen. Die Wahrscheinlichkeit, das fehlerhafte Teil nicht zu ziehen, beträgt 77 / 80 = 96,25 Prozent. Denn das einzelne fehlerhafte Teil gehört nur mit 3 / 80 = 3,75 Prozent zu den drei gezogenen Teilen. Dieses Gedankenexperiment erklärt, weshalb drei gute Messungen keinen Vollnachweis liefern. Es schätzt ausdrücklich nicht die Fehlerwahrscheinlichkeit unseres Hauptfalls: Dort wurde bereits ein auffälliges Teil gefunden, und die Auswahlmethode ist nicht als Zufallsziehung festgelegt.
Prüfumfang begründen
Für einen erweiterten Prüfplan benennst du zuerst Risiko und betroffene Merkmale, dann den abzugrenzenden Bestand, die Auswahl der Teile, das geeignete Verfahren und die Entscheidungszuständigkeit. Eine vollständige Prüfung des begründet verdächtigen Bestands kann im Lehrfall vorgeschlagen werden. Sie benötigt jedoch selbst eine geeignete Messung und ersetzt keine Ursachenanalyse. In anderen Fällen legt die zuständige Qualitätssicherung einen begründeten anderen Umfang fest. Ohne Grundlage darfst du keine allgemeine Regel „immer jedes zehnte Teil“ behaupten.
Eine Stichprobe und eine Wiederholungsmessung beantworten verschiedene Fragen: Mehr Teile verbessern die Information über den Bestand; eine kontrollierte Wiederholungsmessung prüft die Verlässlichkeit eines konkreten Befunds. Mehrfaches Messen desselben Teils macht aus einem Teil nicht mehrere unabhängige Teile.
Berufstypischer Modellfall mit Lösung und Bewertung
Auftrag und vollständige Lehrdaten
Du übernimmst die Rolle einer auszubildenden Fachkraft und bereitest für eine zuständige prüfende Person eine Projektbesprechung vor. Bearbeitungszeit für die Lernaufgabe nach Vereinbarung; die berechnete Maschinenlosdauer ist keine Bearbeitungszeit dieser Prüfung. Erstellt werden ein Rechenblatt, eine Prüfmatrix, ein Maßnahmenplan und ein kurzes Fachgespräch. Es werden keine realen Teile bearbeitet.
Bindende Hauptdaten: 80 Teile; 90 s je Teil einschließlich sämtlicher Zyklusnebenzeiten; 30 min einmaliges Rüsten; keine Überlappung; Rundheitsgrenze 5 µm; auffälliger Rundheitswert 7 µm.
Zusätzliche, ausschließlich synthetische Konkretisierung: Die Teile heißen T001 bis T080. Der Lehrdurchmesser darf zwischen 19,990 mm und 20,010 mm einschließlich liegen. Das Los ist zum Zeitpunkt der Auswertung vollständig gefertigt. Eine letzte dokumentierte Gutprüfung am Teil T020 umfasst sowohl Durchmesser als auch Rundheit nach derselben Lehrregel. Danach liegen drei Stichprobenergebnisse vor:
| Protokoll | Teil | Durchmesser in mm | Rundheitsabweichung in µm | Lage im Fertigungsverlauf |
|---|---|---|---|---|
| P-021 | T021 | 20,002 | 3 | Erstes Teil nach dem Prüfnachweis T020 |
| P-040 | T040 | 20,004 | 7 | Auffälliger Befund |
| P-060 | T060 | 19,998 | 4 | Späterer Einzelbefund |
Die Reihenfolge beschreibt die Teilefertigung; die drei Protokolle werden jetzt gemeinsam ausgewertet. T021 und T060 belegen nicht automatisch eine bereits erfolgte Freigabe dazwischenliegender Teile. Weitere reale Prüfmerkmale, Unsicherheitswerte und Messprogramme sind nicht gegeben.
Dein Projektauftrag: Berechne die geplante Losdauer mit Einheiten. Entscheide für jedes Teil getrennt über die zwei genannten Merkmale. Begründe den zunächst relevanten Bestand nach T020. Erstelle einen rückverfolgbaren Maßnahmenplan und erläutere im Fachgespräch, welche Aussagen die drei Teile nicht tragen. Lies die folgende Lösung erst nach deiner eigenen Bearbeitung.
Musterlösung: Zeit und Prüfmatrix
Zeitnachweis: 80 × 90 s = 7200 s = 120 min; 120 min + 30 min = 150 min. Die Rechnung enthält keine zusätzliche Laderzeit, da diese bereits als Zyklusnebenzeit erfasst ist. Eine Überlappung wird nicht angesetzt. Die tatsächliche Freigabezeit bleibt wegen der notwendigen Abklärung offen.
| Teil | Durchmesserentscheidung | Rundheitsentscheidung | Begründeter Qualitätsstatus |
|---|---|---|---|
| T021 | 20,002 mm liegt innerhalb 19,990 bis 20,010 mm | 3 µm liegt unter 5 µm | Beide geprüften Merkmale erfüllen die Lehrregel; keine automatische Losfreigabe |
| T040 | 20,004 mm liegt innerhalb 19,990 bis 20,010 mm | 7 µm überschreitet 5 µm um 2 µm | Rundheitsbefund nicht konform; kennzeichnen und abklären |
| T060 | 19,998 mm liegt innerhalb 19,990 bis 20,010 mm | 4 µm liegt unter 5 µm | Beide geprüften Merkmale erfüllen die Lehrregel; keine Entwarnung für ungeprüfte Teile |
Der zulässige Durchmesser von T040 hebt den Rundheitsbefund nicht auf. Ein Mittelwert aus 3, 7 und 4 µm wäre 14 / 3 µm ≈ 4,67 µm. Selbst dieser Mittelwert unter 5 µm würde T040 nicht konform machen: Die Lernvorgabe gilt für das jeweilige Teil und das jeweilige Merkmal, nicht für den Durchschnitt der drei Teile.
Musterlösung: Bestand und Maßnahmenplan
Als anfänglicher relevanter Bestand wird T021 bis T080 angesetzt: 80 − 20 = 60 Teile. Der Befund T040 liegt darin. Die Zuordnung folgt der ausdrücklich ergänzten Lehrannahme zur letzten relevanten Gutprüfung T020. Sie ist keine allgemeine Vorschrift, jeden Bestand nach einer Stichprobe als vollständig gut zu betrachten. Die früheren Teile behalten ihren dokumentierten Status; falls die Untersuchung Zweifel an der Grenze T020 ergibt, muss die zuständige Rolle den Umfang erweitern. Ohne belastbaren Nachweis T020 wäre die Eingrenzung auf 60 Teile nicht gerechtfertigt.
| Maßnahme | Zuständige Rolle im Lehrmodell | Umfang / Frist im Ablauf | Rückverfolgbarer Nachweis |
|---|---|---|---|
| Abweichung erfassen | Prüfende Fachkraft | T040, unmittelbar nach Befunderkennung | P-040 mit 7 µm, Grenze 5 µm, Datum, Merkmal und Kennung; Original bleibt erhalten |
| Bestand kennzeichnen und Weitergabe klären | Fertigungsverantwortliche und Qualitätssicherung | T021 bis T080 vor weiterer Verwendung; T040 separat erkennbar | Bestandsliste mit 60 eindeutigen Kennungen, Lagerorten und Status „in Abklärung“ |
| Daten und Messung überprüfen | Qualifizierte Messtechnik | Vor einer endgültigen Produktentscheidung | Kennungsabgleich, Prüfmittelstatus, Messbedingungen, Originalprofil und dokumentierte Vergleichsmessung |
| Erweiterten Prüfplan festlegen | Qualitätssicherung | Vor Aufhebung des Qualitätsstatus | Begründung von Merkmalen, Verfahren, Umfang und Entscheidungsregel; als begründeter Vorschlag Prüfung aller 60 verdächtigen Teile |
| Ursache untersuchen | Fachverantwortliche Fertigung mit Qualitätssicherung | Nach Sicherung des Bestands, abgestimmt mit der Messabklärung | Hypothesenliste, Ereignisverlauf, geprüfte Zusammenhänge und Ergebnisse |
| Weiteres Vorgehen entscheiden | Hierzu befugte betriebliche Rolle | Nur für eindeutig bezeichnete Teile | Dokumentierte Entscheidung über Freigabe, genehmigte Nacharbeit oder andere betriebliche Behandlung |
| Wirksamkeit nachweisen und abschließen | Qualitätssicherung und Ausbildungsleitung | Nach erforderlicher Nachprüfung | Abschlussvermerk mit Teilen, Prüfergebnissen, Zuständigkeit und verbliebenen Grenzen |
Fachgespräch, Musterantwort: „Die geplante Losdauer beträgt 150 Minuten. Alle drei Durchmesser erfüllen die Lehrvorgabe; bei T040 überschreitet die Rundheitsabweichung die Grenze um 2 µm. Ich kennzeichne den Befund und lasse den relevanten Bestand T021 bis T080 geregelt abklären. Die beiden anderen Einzelbefunde beweisen keine Fehlerfreiheit der Zwischenstücke. Aus drei Teilen leite ich weder Losqualität noch Prozessfähigkeit ab. Messabklärung, zusätzlicher Prüfumfang und Ursachenanalyse brauchen jeweils eine eigene Begründung. Die Freigabe trifft die zuständige Rolle nach dokumentiertem Nachweis.“
Bewertungsraster mit 100 Punkten
Dieses Raster ist eine redaktionelle Lernhilfe, kein IHK- oder Referenz-Prüfungsschlüssel. Teilpunkte werden für die ausdrücklich genannten Nachweise vergeben. Ein rechnerisch guter Gesamtwert darf eine fachlich unbegründete Freigabe nicht verdecken.
| Bereich | Punkte | Nachvollziehbare Vergabe |
|---|---|---|
| Zeitrechnung | 20 | Ansatz mit einmaliger Rüstzeit 5; 7200 s und Umrechnung 5; Ergebnis 150 min 5; keine Doppelzählung und keine Überlappung 5 |
| Prüfentscheidung | 25 | Drei richtige Durchmesserentscheidungen zusammen 6; drei richtige Rundheitsentscheidungen zusammen 9; Überschreitung 2 µm mit Einheit 5; Merkmale getrennt und kein Mittelwertfreispruch 5 |
| Bestandseingrenzung | 15 | Bezug auf relevanten Nachweis T020 5; T021 bis T080 und 60 Teile 5; vorläufiger Umfang und mögliche Erweiterung erklärt 5 |
| Maßnahmenplan | 20 | Kennzeichnung und Vermeidung ungeklärter Weitergabe 4; Messabklärung 4; Prüfumfang mit Begründung 4; Verantwortlichkeiten und Kennungen 4; dokumentierte Abschlussentscheidung 4 |
| Stichprobengrenzen | 15 | Keine Aussage über alle 80 Teile 5; keine belastbare Prozessfähigkeit 5; Bestandsprüfung und Ursachenanalyse getrennt begründet 5 |
| Darstellung und Fachgespräch | 5 | Lesbare Einheiten und eindeutige Belegzuordnung 3; Grenzen und offene Punkte verständlich erläutert 2 |
Erfolgskriterium der Lernaufgabe: Mindestens 70 Punkte und alle vier Kernpunkte fachlich korrekt: 150 min Planzeit; 2 µm Überschreitung mit getrennter Merkmalsbewertung; gekennzeichneter relevanter Bestand mit geregelter Abklärung; keine pauschale Qualitäts- oder Fähigkeitsaussage aus drei Teilen. Fehlt ein Kernpunkt, wird er unabhängig von der Summe überarbeitet. Es entsteht dadurch keine Maschinen- oder Berufsqualifikation.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste dein Wissen
1. Wie groß ist die geplante Losdauer bei 80 Teilen mit je 90 s und einmalig 30 min Rüsten ohne Überlappung? (150 Minuten) (!120 Minuten) (!110 Minuten) (!2400 Minuten)
2. Warum wird im Hauptfall keine zusätzliche Laderzeit pro Teil addiert? (Alle Zyklusnebenzeiten sind bereits in den 90 Sekunden enthalten) (!Ein automatischer Lader benötigt grundsätzlich keine Zeit) (!Die Rüstzeit ersetzt sämtliche Bearbeitungszeiten) (!Bei automatischen Anlagen werden Nebenzeiten immer ignoriert)
3. Welche Umrechnung ist richtig? (7200 Sekunden entsprechen 120 Minuten) (!7200 Sekunden entsprechen 72 Minuten) (!7200 Sekunden entsprechen 12 Minuten) (!7200 Sekunden entsprechen 720 Minuten)
4. Um wie viel überschreiten 7 µm Rundheitsabweichung die Lernvorgabe höchstens 5 µm? (Um 2 Mikrometer) (!Um 12 Mikrometer) (!Um 2 Millimeter) (!Um 0 Mikrometer)
5. Was folgt aus einem zulässigen Durchmesser bei gleichzeitig 7 µm Rundheitsabweichung? (Der Durchmesser erfüllt die Lehrvorgabe und der Rundheitsbefund ist gesondert nicht konform) (!Der zulässige Durchmesser hebt den Rundheitsbefund auf) (!Das ganze Los ist damit freigegeben) (!Es muss nur der Mittelwert aller Merkmale stimmen)
6. Welcher Bestand wird in der ergänzten Modellannahme zunächst abgeklärt? (Die Teile T021 bis T080 nach dem relevanten Nachweis T020) (!Nur die Teile vor T020) (!Nur das zuletzt gefertigte Teil T080) (!Gar kein Bestand weil zwei Stichprobenteile unauffällig sind)
7. Welche Aussage über drei geprüfte Teile ist fachlich richtig? (Sie beweisen weder die Qualität aller 80 Teile noch die Prozessfähigkeit) (!Sie beweisen die Qualität aller ungeprüften Teile) (!Sie belegen unabhängig von der Auswahl immer Prozessfähigkeit) (!Sie zeigen sicher eine Fehlerquote von einem Drittel im ganzen Los)
8. Was bedeutet ein Mittelwert von ungefähr 4,67 µm aus den Rundheitswerten 3, 7 und 4 µm? (Der Mittelwert beseitigt die Überschreitung am Teil mit 7 Mikrometern nicht) (!Alle drei Teile erfüllen dadurch die Einzelteilgrenze) (!Die Grenze muss auf 7 Mikrometer erhöht werden) (!Die Originalmessung darf gelöscht werden)
9. Was gehört zu einer fachlich sauberen Wiederholungsmessung? (Originalbefund erhalten und neue Messung mit Bedingungen eindeutig zuordnen) (!So lange andere Filter wählen bis der Wert passt) (!Den ersten Wert ohne Begründung ersetzen) (!Die Teilekennung weglassen um Zeit zu sparen)
10. Was beschreibt der Wert 112,5 s je Teil in diesem Lehrfall? (Die kalkulatorische Zeit je geplantem Teil einschließlich anteiliger Rüstzeit) (!Die neue vorgegebene Maschinenzykluszeit) (!Eine bestätigte Herstellerleistung der K100) (!Die tatsächliche Lieferzeit jedes einzelnen Teils)
Memory
Finde die zusammengehörenden Begriffe und Bedeutungen.
| Rüstzeit | Einmaliger Zeitanteil für das Vorbereiten des Auftrags |
| Zykluszeit | Wiederkehrender vollständiger Zeitanteil je Teil |
| Rundheit | Formmerkmal einer Umfangslinie |
| Rückverfolgung | Eindeutige Verbindung von Teil, Verlauf und Nachweis |
| Verdachtsbestand | Teilemenge mit noch abzuklärendem Qualitätsstatus |
| Prozessfähigkeit | Vergleich eines stabilen Prozesses mit den Spezifikationsgrenzen |
Drag-and-drop
Ordne jedem Handlungsschritt den passenden Nachweis zu.
| Gesuchter Handlungsschritt | Zugehöriger Nachweis |
|---|---|
| Zeit planen | Rechenblatt mit Rüstzeit und vollständigen Zyklen |
| Merkmale bewerten | Prüfmatrix mit getrennten Größen- und Formbefunden |
| Bestand abgrenzen | Teileliste ab dem relevanten letzten Gutnachweis |
| Messung abklären | Vergleichsprotokoll mit dokumentierten Messbedingungen |
| Abschluss entscheiden | Begründeter Vermerk der zuständigen freigabeberechtigten Rolle |
Kreuzworträtsel
Gesucht sind sechs Fachbegriffe aus dem Kurs.
| Rüstzeit | Welcher Zeitanteil fällt im Modell einmalig für das Los an? |
| Rundheit | Welches Formmerkmal wird mit der Lernvorgabe höchstens fünf Mikrometer bewertet? |
| Stichprobe | Wie heißt eine zur Prüfung ausgewählte Teilmenge eines Loses? |
| Protokoll | Welches Dokument hält Kennung, Messbedingungen und Befund fest? |
| Freigabe | Wie heißt die dokumentierte Erlaubnis zur vorgesehenen weiteren Verwendung? |
| Zykluszeit | Welcher vollständige Zeitanteil wird im Modell mit der Stückzahl multipliziert? |
LearningApps
Die eingebettete Suche soll ergänzende Aufgaben zur Rundheit und Messtechnik erschließen. Ihre wechselnden Treffer sind keine eigens geprüften Kursbestandteile; ein bestimmtes Fremdmodul und seine Rechte werden nicht behauptet. Der Suchseitenabruf war bei der Erstellung technisch eingeschränkt. Prüfe mit deiner Lehrkraft die Passung eines Treffers, bevor du ihn verwendest. Falls keine geeignete Aufgabe verfügbar ist, nutze das vollständige Quiz, die Zuordnung und den folgenden Lückentext dieses Kurses.
Lückentext
Offene Aufgaben
Bearbeite genau vier Aufgaben je Niveaustufe. Verwende nur synthetische Daten und Papiermodelle. Die Lösungen stehen nach den drei Gruppen; lies sie erst nach deiner Bearbeitung. Die Aufgaben sind unabhängig von einer realen Maschinenbedienung.
Leicht
- Einheitenkarte: Erstelle eine Lernkarte mit den vollständigen Umrechnungen 90 s in min, 7200 s in min sowie 7 µm in mm und begründe jeweils den Umrechnungsfaktor.
- Zeitbalken: Zeichne den Planzeitbalken mit 30 min Rüsten und 120 min Loszyklen; beschrifte Start, Übergang und Ende und erläutere das Verhältnis der beiden Balkenlängen.
- Prüfkarte: Erstelle für T040 eine Karte mit beiden Merkmalen, Lernvorgaben, Messwerten und getrennten Entscheidungen; erkläre die Bedeutung der 2 µm.
- Quellenkarte: Unterscheide in einer Tabelle den belegten Maschinenbezug, die synthetischen Auftragsdaten und die fehlenden Datumsangaben; formuliere eine korrekte Bildunterschrift für das allgemeine Rundheitsmessbild.
Standard
- Losvergleich: Vergleiche 40 und 80 Teile bei unveränderten 90 s je Teil und 30 min Rüsten; berechne die Losdauer und die kalkulatorische Zeit je Teil einschließlich Rüstanteil.
- Prüfmatrix: Erstelle die vollständige Prüfmatrix für T021, T040 und T060 und widerlege den Satz, der Mittelwert der drei Rundheitswerte erlaube eine Freigabe aller drei Teile.
- Bestandskarten: Simuliere die Rückverfolgung mit Karten T001 bis T080 oder einer gleichwertigen Tabelle; kennzeichne den Nachweis T020, den Befund T040 und den anfänglich relevanten Bestand und begründe seine Größe.
- Fachgespräch: Führe ein kurzes Rollengespräch zwischen auszubildender Fachkraft und Qualitätssicherung; trenne Befund, Hypothese, benötigten Nachweis und Zuständigkeit und protokolliere die vereinbarten nächsten Schritte ohne Personennamen.
Schwer
- Gegenbeispiel zur Stichprobe: Entwickle für das alternative Los mit genau einem fehlerhaften unter 80 Teilen die Wahrscheinlichkeit, dass drei gleichwahrscheinlich gezogene unterschiedliche Teile den Fehler nicht enthalten; erkläre, weshalb das Ergebnis keine Schätzung für den Hauptfall ist.
- Messplan prüfen: Entwirf eine Prüfliste für die Abklärung des 7-µm-Befunds mit mindestens sechs Angaben und begründe, weshalb ein nachträglich geänderter Filter ohne fachlichen Nachweis keine belastbare Entwarnung ist.
- Ursachenmatrix: Erstelle drei unterschiedliche Hypothesen zur Auffälligkeit und ordne jeder einen geeigneten Nachweis zu; kennzeichne ausdrücklich, welche Informationen fehlen und wer reale Änderungen freigeben müsste.
- Projekt verteidigen: Erstelle eine vollständige Projektdokumentation zum Modellfall und verteidige sie in einer dreiminütigen Präsentation; bewerte sie mit dem 100-Punkte-Raster und formuliere zwei begründete Verbesserungen.


Lösungen zu den offenen Aufgaben
Die folgenden Lösungserwartungen gehören zu den zwölf Aufgaben; fachlich gleichwertige begründete Darstellungen sind möglich.
| Aufgabe | Lösungserwartung |
|---|---|
| Leicht 1 | 90 / 60 = 1,5 min; 7200 / 60 = 120 min; 7 / 1000 = 0,007 mm. Begründung: 60 s je Minute und 1000 µm je Millimeter. Zahlenwert und Einheit gemeinsam angeben. |
| Leicht 2 | Anfang 0 min, Übergang 30 min, Ende 150 min. Rüsten und Loszyklen im Längenverhältnis 1 zu 4; Anteile 20 und 80 Prozent. Ein nicht maßstäblicher Balken muss entsprechend bezeichnet sein. |
| Leicht 3 | T040: Durchmesser 20,004 mm innerhalb 19,990–20,010 mm; Rundheit 7 µm über höchstens 5 µm. 2 µm bezeichnet die Grenzüberschreitung, kein vorgegebenes Abtragsmaß. Qualitätsstatus in Abklärung, kein Freispruch durch den Durchmesser. |
| Leicht 4 | Belegt: K100 mit Wenger A9000 FLEX im Anwenderbericht zum Quellenbetrieb. Lehrdaten: 80 Teile, 90 s, 30 min, 5 und 7 µm. Publikations- und Inbetriebnahmedatum der K100 fehlen. Bildunterschrift etwa: Allgemeine Rundheitsmessung an einer Kurbelwelle, keine Aufnahme der K100 am Referenzstandort; Autor und Lizenz ergänzen. |
| Standard 5 | 40 Teile: 30 + 40 × 1,5 = 90 min, daraus 2,25 min = 135 s je Teil. 80 Teile: 150 min, daraus 1,875 min = 112,5 s je Teil. Die Maschinenzykluszeit bleibt in beiden Fällen 90 s; der Rüstanteil verteilt sich auf unterschiedlich viele Teile. |
| Standard 6 | Alle drei Durchmesser erfüllen die Lehrvorgabe. Rundheit: T021 und T060 erfüllen sie, T040 nicht. 14 / 3 ≈ 4,67 µm als Mittelwert ist kleiner als 5 µm, verdeckt aber die Einzelteilüberschreitung und ist deshalb kein Freigabenachweis. |
| Standard 7 | Die zunächst abzuklärenden Teile reichen von T021 bis T080, also 80 − 21 + 1 = 60 Teile. T040 ist gesondert erkennbar. T020 ist die begründete vorläufige Grenze, kein rückwirkender Vollnachweis für sämtliche früheren Teile. Fehlende Nachweise oder neue Hinweise können den Umfang erweitern. |
| Standard 8 | Befund: T040 mit 7 µm. Hypothese etwa abweichende Messbedingungen, ausdrücklich unbewiesen. Nachweis: Originalprotokoll und dokumentierte Vergleichsmessung. Vereinbarung: Bestand kennzeichnen, Rollen informieren, Prüfplan festlegen, Befund erhalten und Abschluss durch befugte Rolle dokumentieren. |
| Schwer 9 | Das einzige fehlerhafte Teil wird mit Wahrscheinlichkeit 3 / 80 erfasst und mit 77 / 80 = 96,25 Prozent verfehlt. Voraussetzung ist die gleichwahrscheinliche Auswahl ohne Zurücklegen bei genau einem fehlerhaften Teil. Im Hauptfall sind Fehlerzahl und Auswahlmechanismus nicht so bekannt; ein Fehler wurde bereits gefunden. |
| Schwer 10 | Mindestens Teilekennung, Merkmal/Messstelle, Einheit, Prüfmittelkennung und Status, Messprogramm und Version, Messbedingungen, Auswerteverfahren/Filter, Zeitpunkt und Originalprofil. Ein veränderter Filter kann die ausgewertete Form ändern; zulässig ist nur ein begründeter Vergleich nach der vorgesehenen Prüfregel, mit erhaltenem Originalbefund. |
| Schwer 11 | Beispiel: vertauschte Kennung durch Originalzuordnung prüfen; Einfluss der Messaufstellung durch freigegebenen Vergleich untersuchen; zeitliche Prozessänderung anhand Ereignis- und Prüfverlauf prüfen. Keine Ursache gilt allein wegen der Vermutung als bewiesen. Reale Änderungen benötigen die zuständige qualifizierte betriebliche Rolle. |
| Schwer 12 | Vollständig sind 150 min, merkmalsbezogene Prüfmatrix, 2 µm Überschreitung, vorläufig 60 relevante Teile, geordneter Maßnahmenplan, ausdrücklich begrenzte Stichprobenaussage und keine behauptete Prozessfähigkeit. Verbesserungen beispielsweise klarere Kennung der Messprogrammversion und begründeter erweiterter Prüfumfang. Die Punkte sind anhand des Rasters einzeln nachzuweisen. |
Lernkontrolle
Begründe jede Antwort in zwei bis fünf Sätzen oder mit einem nachvollziehbaren Rechenweg. Diese sechs Kontrollen ergänzen das Quiz und die zwölf offenen Aufgaben.
- Zeitmodell übertragen: Ein weiteres Lehrlos umfasst 100 Teile bei 90 s je Teil und 30 min Rüsten ohne Überlappung. Berechne die Planzeit und erkläre, weshalb zusätzliche Laderzeit weiterhin nicht addiert wird.
- Grenzfall bewerten: Ein zusätzliches Lehrteil hat 20,012 mm Durchmesser und 5 µm Rundheitsabweichung. Beurteile beide Merkmale nach den vereinfachten Regeln des Kurses und erkläre, weshalb der Grenzwertbefund keine uneingeschränkte Aussage über reale Messunsicherheit erlaubt.
- Fehlenden Gutnachweis behandeln: Der Nachweis T020 enthält tatsächlich nur einen Durchmesserwert. Erkläre die Konsequenz für die Abgrenzung des Rundheitsverdachts und nenne den nächsten notwendigen Informationsschritt.
- Neue Messung einordnen: Eine Wiederholungsmessung an T040 ergibt nach Änderung des Filters 4 µm. Erkläre, weshalb der ursprüngliche 7-µm-Befund nicht einfach ersetzt werden darf und wie der Widerspruch untersucht wird.
- Vollprüfung abgrenzen: Nach einer geregelten Prüfung erfüllen alle übrigen Teile des Verdachtsbestands die geprüften Merkmale. Erkläre den Unterschied zwischen diesem Bestandsnachweis und einer nachgewiesenen Prozessfähigkeit für zukünftige Aufträge.
- Terminaussage berichtigen: Ein Bericht lautet: Nach 150 Minuten sind alle 80 Teile gut und können versendet werden. Formuliere eine fachlich korrekte Aussage, die die bekannten Daten und die offenen Punkte trennt.
Lösungserwartungen zur Lernkontrolle
| Kontrolle | Erwartete Begründung |
|---|---|
| 1 | 100 × 90 s = 9000 s = 150 min; plus 30 min ergibt 180 min. Die vollständige Zykluszeit enthält die Ladernebenzeiten bereits. Planzeit gilt unter den genannten Annahmen. |
| 2 | 20,012 mm liegt 0,002 mm oberhalb der oberen Lehrgrenze; Durchmesser nicht konform. 5 µm erfüllt die einfache Rundheitsregel höchstens 5 µm. Eine reale Konformitätsentscheidung benötigt zusätzlich die vereinbarte Entscheidungsregel und geeignete Unsicherheitsbetrachtung; diese Werte sind hier nicht vorgegeben. |
| 3 | T020 ist dann kein nachgewiesener Rundheits-Gutpunkt. Die Eingrenzung auf T021–T080 verliert ihre Grundlage. Frühere relevante Rundheitsnachweise und die Teilehistorie suchen; bis zur belastbaren Abgrenzung einen entsprechend weiteren Bestand in die Abklärung einbeziehen. |
| 4 | Unterschiedliche Filter können unterschiedliche Auswerteergebnisse liefern. Originalprofil, Einstellungen, Zuordnung und vorgeschriebene Auswertung vergleichen. Beide Protokolle erhalten und eine fachlich begründete Prüfung veranlassen; keine Auswahl nur des günstigeren Werts. |
| 5 | Eine geeignete Vollprüfung kann die geprüften Merkmale der konkret geprüften Teile belegen. Sie beweist weder alle denkbaren Merkmale noch die Stabilität und Fähigkeit zukünftiger Fertigung. Ursachen- und Prozessbewertung bleiben eigene Aufgaben. |
| 6 | Die geplante Losdauer beträgt bei den vorgegebenen Zeiten ohne Überlappung 150 min. Bei T040 liegt ein auffälliger Rundheitsbefund vor. Die Qualität des gesamten Loses und sein Freigabezeitpunkt sind damit nicht bestätigt; der relevante Bestand ist geregelt abzuklären. |
Lernnachweis
Dein Lernnachweis ist ein kleines Projektdossier mit ausschließlich synthetischen Daten. Eine andere Person soll jede Aussage vom Auftrag bis zum Ergebnis nachvollziehen können.
| Bestandteil | Was du nachweist | Prüfkriterium |
|---|---|---|
| Rechenblatt | Einheiten, Zeitansatz, Ergebnis und Gültigkeitsbedingungen | 7200 s, 120 min, 150 min; Rüsten einmal; keine Überlappung und keine Doppelzählung |
| Prüfmatrix | Getrennte Bewertung von Größe und Form | Jeder Wert ist einem Teil, Merkmal, Grenzwert und Urteil zugeordnet |
| Bestandsliste | Eindeutige und begründete Abgrenzung | Bezug auf T020, Kennungen T021–T080, 60 Teile, T040 erkennbar, Grenze vorläufig begründet |
| Maßnahmenplan | Verantwortliche Rollen, Nachweise und Abschlussbedingungen | Kennzeichnung, Messabklärung, Prüfumfang, Ursachenprüfung und dokumentierte Entscheidung enthalten |
| Fachgespräch | Begründungen und Grenzen deiner Aussagen | Kleine Stichprobe von Vollnachweis und Prozessfähigkeit unterschieden |
| Quellen- und Medienblatt | Unterschied zwischen realem Maschinenbezug und Lehrmodell | Primärquelle benannt; Rechte der Bilder und Videos respektiert; keine Herstellerparameter erfunden |
| Überarbeitung | Lernen aus Rückmeldung | Mindestens zwei konkrete Verbesserungen mit Bezug zum Raster festgehalten |
Selbstprüfung: Kannst du erklären, warum 90 s und 112,5 s unterschiedliche Zeitbegriffe sind? Kannst du den nicht konformen Rundheitsbefund trotz zulässigen Durchmessers begründen? Ist klar, welche Teile tatsächlich gemessen wurden und welche lediglich zum Verdachtsbestand gehören? Wenn eine Antwort fehlt, überarbeite genau diesen Nachweis. Der Lernnachweis dokumentiert Lernleistungen und ersetzt keine offizielle Prüfung, betriebliche Unterweisung oder praktische Freigabe.
OER und Wikipedia
Frei nutzbare Abbildungen und ergänzender Artikel
Die beiden Commons-Abbildungen sind unter den jeweils genannten freien Lizenzen verfügbar. Übernimm bei einer Weiterverwendung Urheberangabe, Quellenlink, Lizenzlink und gegebenenfalls einen Änderungshinweis. Der deutschsprachige Artikel zu Form- und Lagetoleranzen bietet zusätzliche Begriffe; er ist kein Ersatz für die im Betrieb verwendeten aktuellen Zeichnungen, Normausgaben und Prüfregeln.
Direktlink: Form- und Lagetoleranz auf Wikipedia. Für den Artikel gelten die dort ausgewiesene Lizenz und die über die Versionsgeschichte dokumentierten Urheber; eingebundene Fremdmedien können eigene Rechte haben. Wikipedia ist eine ergänzende Lernressource, die fachlichen Kernaussagen dieses Kurses werden durch die nachfolgenden Primärquellen und die offen angegebenen Lehrannahmen gestützt.
Fachquellen und Nachweisgrenzen
| Quelle | Verwendung im Kurs | Grenze des Nachweises |
|---|---|---|
| Kellenberger: Anwenderbericht zum Quellenbetrieb, Referenzstandort | Standortbezug, K100 und Wenger A9000 FLEX; verlinkte Originalbilder | Publikationsdatum und Inbetriebnahmedatum der K100 nicht angegeben; Bildtexte teilweise KELLENBERGER 100; keine Quelle der Lehrzeiten oder Lehrtoleranzen |
| Mitutoyo: Quick Guide, Roundtest | Geometrisches Rundheitsverständnis, Messvorbereitung, Auswertung und Filtereinfluss | Englisch; historische Normverweise; keine Anleitung oder Freigabe für die reale K100 |
| Mahr: Option Durchmessermessung, 16. November 2015 | Getrennte Auswertung von Durchmesser- und Rundheitsabweichung | Herstellerspezifisches Beispiel, keine Aussage über die reale Prüfausstattung des Quellenbetriebs |
| NIST: What is Process Capability? | Einordnung von Prozessfähigkeit und Voraussetzungen statistischer Kennzahlen | Englisch; allgemeine Methodik, kein Nachweis für dieses Los |
| NIST: Assessing Process Stability | Zeitliche Datenbasis und Stabilitätsprüfung | Englisch; kein universell übertragbarer betrieblicher Stichprobenplan |
| MOOCwiki: Ausbildung – Zerspanungsmechaniker | Vorhandener Berufspfad und Grundlagenverknüpfung | Redaktioneller Lernpfad; Jahreszuordnung mit Betrieb und Berufsschule abstimmen |
Die Hersteller- und NIST-Links sind Fachquellen; frei zugänglich bedeutet nicht automatisch frei lizenziert. Es wurden keine geschützten Volltexte oder Herstellerbilder kopiert. Die eigenen Rechnungen, Tabellen, Zeit- und Befunddiagramme sind eigens für diesen Kurs entwickelte Lehrdarstellungen. Sie geben keine reale Anlage oder reale Messkurve wieder. Stand der Recherche: 25. Oktober 2026; fehlende Publikationsdaten werden durch dieses Abrufdatum nicht ersetzt.
Mediennachweis
| Medium | Quelle | Urheber / Anbieter | Rechte und Einsatz |
|---|---|---|---|
| File:Lecture micrometre.svg | Commons-Dateibeschreibung | Cdang | CC BY-SA 4.0; unverändert, nur auf 500 px skaliert; Ableseschema |
| File:Crankshaft roundness measurement.jpg | Commons-Dateibeschreibung | Stas SPb | CC BY-SA 3.0; unverändert, nur auf 500 px skaliert; allgemeines Messbeispiel |
| https://www.youtube.com/watch?v=DnoayNl9kNc | Mitutoyo Roundtest RA-2200 | MitutoyoUK | Keine freie Lizenz nachgewiesen; Originalplayer und Quellenlink, keine Dateikopie; Videodatensatz geprüft, Wiedergabeprüfung eingeschränkt |
| https://www.youtube.com/watch?v=oU-qKYXojl4 | Advanced Measurement Made Simple | Mitutoyo Europe | Keine freie Lizenz nachgewiesen; Originalplayer und Quellenlink, keine Dateikopie; Videodatensatz geprüft, Wiedergabeprüfung eingeschränkt |
| Originalbilder zur K100 und Palettenrückgabe | Hersteller-Anwenderbericht | Bildrechte gemäß Originalquelle; Einzelurheber nicht ausgewiesen | Nur Quellenverlinkung; keine Übernahme und keine behauptete freie Lizenz |
| Zeitdiagramm, Befundgrafik und Ablaufschemata | Eigene Lehrdarstellungen in diesem Kurs | Für diesen aiMOOC erstellte Darstellung | Synthetische Daten, keine kopierten Herstellerzeichnungen; Weiterverwendung im Rahmen der auf MOOCwiki ausgewiesenen Inhaltsbedingungen |
| LearningApps-Suche | Rundheit und Messtechnik | Jeweiliger Aufgabenanbieter | Wechselnde Suchergebnisse; keine pauschale Lizenz- oder Qualitätsaussage zu Fremdaufgaben |
Verknüpfte Lernbereiche
Dein Projekt verbindet technische Mathematik, Messtechnik, Qualitätsdenken, Materialfluss und berufliche Kommunikation. Die verlinkten Grundlagen helfen beim Wiederholen; der Standortbezug bleibt durch die Primärquelle begrenzt. Bildungsnetz: Metall-Muster-Betrieb und Maschinenwelt – Zerspanungsmechaniker. Der folgende Berufspfad ist ein ergänzendes Bildungsangebot und keine behauptete Kooperation oder offizielle Freigabe durch den Quellenbetrieb.
Weiterlernen: Übertrage die Dokumentationsstruktur auf einen anderen synthetischen Fertigungsauftrag. Verändere dabei die Lehrdaten ausdrücklich und führe die Rechnung neu aus. Übernimm niemals Grenzwerte oder Maschinenparameter ungeprüft in eine reale Arbeitssituation. Für eine spätere praktische Umsetzung bestimmst du mit Ausbildenden den passenden Ausbildungsstand, die betrieblichen Unterlagen und die notwendige Unterweisung.
aiMOOC Projekte
Schulfach+


aiMOOCs


aiMOOC Projekte


MOOCwiki · Deutsch
Nach dem Lernen ist vor dem Lernen
Entdecke direkt den nächsten Lernkurs. Weitere Inhalte erscheinen, wenn Du weiter nach unten scrollst.
Zur MOOCwiki-HauptseiteMediathek
Mediathek wird aus dem Wiki geladen ...
Keine passenden Inhalte gefunden. Bitte ändere Suche oder Filter.
NEWSLernweltNOAH fragenInhalt melden · Hinweise zu Fehlern, Quellen, Medienrechten oder Dubletten