Anlagen zur Ableitung von Niederschlagswasser installieren - Dachdecker - LF 7
Einleitung
Eine Dachentwässerung schützt Fassaden, Fundamente, Verkehrsflächen und Dachkonstruktionen vor unkontrolliert abfließendem Niederschlagswasser. Im zweiten Ausbildungsjahr planst du dazu einen Auftrag, wählst geeignete Werkstoffe und Bauteile, berechnest beispielhaft Regenwasserabfluss, Gefälle und Wärmedehnung und beurteilst einen fachgerechten Einbau. Der vollständige Lernweg orientiert sich an Lernfeld 7 des KMK-Rahmenlehrplans für Dachdeckerinnen und Dachdecker (40 Unterrichtsstunden): informieren, konzipieren, die Grundleitung vorab prüfen, unter Arbeitsschutzbedingungen installieren, kontrollieren und den Ablauf reflektieren. Der Kurs ersetzt weder die Anleitung vor Ort noch eine statische oder hydraulische Fachplanung.
Lernauftrag: Für ein frei erfundenes Gebäude entwirfst du eine nachvollziehbare außenliegende Entwässerung, prüfst Varianten für innenliegende Entwässerung und Notüberläufe und dokumentierst eine ungefährliche Modellprüfung. Echte Dächer, Lötarbeiten, Maschinen oder Absturzkanten darfst du nur nach betrieblicher Gefährdungsbeurteilung und unter befugter fachlicher Aufsicht bearbeiten. Als sichere Alternative dienen Kartonmodell, Zeichnung, digitale Simulation und ein am Tisch aufgebauter Wasserversuch.
Kundenauftrag und Entwässerungssystem verstehen
Auftrag analysieren und Bauteile erkennen
Kläre vor der Planung die Dachform, Dachgrundfläche, Dachneigung, Trauflängen, Abflusswege, Fassadenöffnungen, Anschlusshöhen, Lage vorhandener Grundleitungen und mögliche Regenwassernutzung. Ermittle außerdem, ob das Niederschlagswasser rechtlich und technisch in eine Regenwasserleitung, Versickerung oder geeignete Nutzungsanlage geleitet werden darf. Eine geplante Versickerung braucht ausreichenden Abstand zu empfindlichen Bauteilen und standortbezogene Prüfung.
Außenliegende Dachentwässerung: Dachdeckung beziehungsweise Dachabdichtung → Dachrinne → Einhangstutzen oder Rinnenstutzen → Rohrbogen → Fallrohr → Standrohr beziehungsweise zugelassener Anschluss. Eine halbrunde oder kastenförmige Rinne kann je nach Unterkonstruktion über Rinneneisen, Rinnenhalter am Stirnbrett oder ein herstellergebundenes Leistensystem befestigt werden. Bezeichnungen wie Rinnengröße sind Systemmaße; die freie hydraulische Querschnittsfläche und der wirksame Abfluss sind daraus nicht ohne Tabellen ableitbar.

Bildanalyse: Schematische Regenrinne mit Fallrohr; markiere die Fließrichtung und die Übergänge, an denen Verstopfungen auftreten können. Quelle und Freigabe: Wikiwikiyarou, gemeinfrei, Wikimedia Commons.

Praxisbeobachtung: Titanzink-Rinne mit Einlauftrichter und Bögen. Beschreibe, weshalb Anschlüsse, Befestigung und wartbare Einläufe als System geplant werden. Foto: Friedrich Haag, CC BY-SA 4.0, Quelle.
Innenentwässerung, Notüberlauf und Regenwassernutzung
Bei innenliegenden Anlagen sammelt ein Dachgully das Wasser auf einer abgedichteten Fläche, anschließend führen Rohre das Wasser im oder am Gebäude ab. Gefälle zu den Abläufen, Anschluss an die Abdichtung, Kontrollmöglichkeit, Frost- und Verstopfungsrisiken sind besonders wichtig. Notentwässerung begrenzt die Gefährdung bei Starkregen oder Ausfall der Hauptentwässerung. Für viele Flachdachkonzepte ist eine von der regulären Entwässerung getrennte und frei entwässernde Notentwässerung erforderlich; Abmessung, Lage und rechtliche Zulässigkeit sind projektbezogen zu prüfen. Ein Notüberlauf ist nicht einfach eine zweite Leitung in dieselbe überlastete Grundleitung.

Bildvergleich: Beispiel für einen innengeführten Ablaufweg. Es ersetzt keine konstruktive Detailzeichnung eines Dachgully-Anschlusses. Foto: Ivangiesen, CC BY-SA 4.0, Commons.
Eine Regenwassernutzungsanlage kann Regenwasser beispielsweise für Gartenbewässerung sammeln. Plane Laubrückhalt, Filter, Inspektionszugang und gesicherten Überlauf. Regenwasser ist kein Trinkwasser. Trink- und Nichttrinkwassersysteme dürfen nicht unzulässig miteinander verbunden werden. Vor der Kundenberatung sind örtliche Entwässerungssatzung, gegebenenfalls wasserrechtliche Vorgaben und fachliche Zuständigkeiten zu klären.
Typische Fehler: Fallrohre dort setzen, wo Türen oder Lichtschächte durch Überlauf gefährdet werden; Notüberlauf und Hauptablauf verwechseln; Einlauf ohne Wartungszugang vorsehen; unzulässigen Anschluss an Schmutzwasserkanäle voraussetzen.
Werkstoffe, Fügetechniken und Korrosionsschutz
Werkstoffe begründet auswählen
Titanzink bietet bei passender Verarbeitung lange Lebensdauer und ist recycelbar; Oberflächenverträglichkeit, Verarbeitungsbedingungen und Dehnung sind zu prüfen. Kupfer bildet eine Patina, ist langlebig, kann aber in Wasserablaufrichtung andere unedlere Metalle durch Kupferionen beeinträchtigen. Aluminium hat eine vergleichsweise geringe Masse; Beschichtung und Systemverträglichkeit beachten. Edelstahl ist je nach Sorte korrosionsbeständig. Kunststoffrinnen nutzen produktspezifische Steck-, Klebe- oder Dichtungssysteme, deren thermische Längenänderung erheblich sein kann. Die Auswahl berücksichtigt Dachmaterial, Standort, Nutzungsdauer, Reparierbarkeit, örtliche Korrosionsbelastung, CO₂-Fußabdruck und dokumentierte Herstellerfreigaben.
Kontaktkorrosion kann entstehen, wenn verschiedene Metalle elektrolytisch leitend verbunden und feucht sind. Zusätzlich ist die Korrosion durch abfließendes Wasser zu beurteilen. Eine pauschale Aussage wie „alle Metalle passen zusammen“ ist falsch: Materialpaarung, Trennlagen, Beschichtungen und Fließrichtung sind vor der Bestellung anhand aktueller Herstellerangaben zu prüfen. Galvanisierte Bauteile unter kupferhaltigem Ablaufwasser sind beispielsweise kritisch.

Fehlerdiagnose: Korrodierte historische Entwässerung. Beobachte Materialschäden und erstelle eine Liste möglicher Ursachen, ohne sie aus dem Foto allein als bewiesen anzusehen. Foto: Friedrich Haag, CC BY-SA 4.0, Quelle.
Fügen, Befestigen und Qualitätsmerkmale
Mögliche Verbindungen sind herstellerfreigegebene Steckverbindungen, Dichtungsverbinder, Klebungen, Falze oder Lötverbindungen. Sie sind nicht beliebig austauschbar: Die konkrete Systemanleitung regelt beispielsweise Untergrund, Temperatur, Fügespiel, Überdeckung, Reinigung, Dichtstoff, Sicherung und Dehnung. Bei metallischen Rinnen können geeignete Rinneneisen und Halter Lasten aus gefüllter Rinne, Eis und Schnee aufnehmen; deren Abstand, Befestiger und Untergrund werden nicht aus einem pauschalen Internetwert abgeleitet.
Kontrollfragen an das Material: Passt der Verbinder zum Metall und Profil? Wird die Dehnung aufgenommen? Sind die Kanten entgratet? Ist der Korrosionsschutz unverletzt? Bleiben Einlauf und Traufbelüftung frei? Sind die Materialchargen, freigegebenen Verbindungsmittel und Herstellerinformationen nachvollziehbar?
Sicherheit: Trennen, Abkanten und Löten bergen Schnitt-, Brand- und Schadstoffgefahren. Keine Löt- oder Trennübung auf dem Dach ohne zuständige Fachperson, erforderliche Brandvorsorge, passende PSA und organisierte Rettung. Am Arbeitsplatz im Unterricht reichen Papierabwicklungen, Kartonprofile und ungefährliche Verbindungsmuster.
Dachentwässerung hydraulisch bemessen
Dachgrundfläche, örtliche Regenspende und Abflussbeiwert
Die Dachgrundfläche A ist für die Standardbetrachtung die waagerecht projizierte, zum betrachteten Ablauf entwässernde Fläche, nicht unbesehen die geneigte Deckfläche. Der Abflussbeiwert C beschreibt, welcher Anteil des Niederschlags kurzfristig abfließt; er hängt unter anderem von Aufbau, Begrünung und dem anzuwendenden Regelwerk ab. Die Regenspende r wird in l/(s·ha) angegeben. Für reale Projekte sind die zutreffenden Daten aus KOSTRA-DWD und die Bemessungsregeln in den geltenden Fassungen zu verwenden.
Die orientierende Formel lautet:
Q = r × C × A / 10 000
mit Q in l/s, r in l/(s·ha) und A in m². Weil 1 ha = 10 000 m², stimmen die Einheiten. Bei außenliegenden Rinnen reicht diese Rechnung noch nicht zur Auswahl des Rinnen- oder Rohrquerschnitts; dazu gehören der hydraulische Nachweis nach DIN EN 12056-3 und DIN 1986-100, wirksame Rinnenlänge, Einläufe, Bögen, Richtungsänderungen, Gefälle sowie Hersteller-Bemessungstabellen.
Rechenweg am Übungsdach: Projizierte Entwässerungsfläche A = 12 m × 10 m = 120 m². Ausschließlich für diese Unterrichtsaufgabe nehmen wir r = 300 l/(s·ha) und C = 1,0 an; r ist kein geprüfter Ortswert. Daraus folgt Q = 300 × 1,0 × 120 / 10 000 = 3,60 l/s. Werden zwei gleich belastete, passend angeordnete Fallrohre gewählt, beträgt die Rechenlast pro Ablauf zunächst Q/2 = 1,80 l/s. Die Lage der Hochpunkte und der Dachzuflüsse muss diese Aufteilung tatsächlich gewährleisten.
Bei einem rein fiktiven Hersteller-Prüfwert von 2,2 l/s je vollständig bemessenem Ablaufweg ergäbe der Zahlenvergleich 2,2 > 1,80 l/s. In der Praxis zählt jedoch die nachgewiesene Leistung der gesamten Kombination aus Dachrinne, Stutzen, Fallrohr, Bögen und Anschluss. Nenne aus dieser Übungsrechnung deshalb keine verbindliche Rinnengröße und keinen verbindlichen Rohrdurchmesser.
Nachweise und der Anschluss an die Grundleitung
Bevor montiert wird, ist zu prüfen, ob die vorhandene Grundleitung die ankommende Wassermenge einschließlich sonstiger angeschlossener Dachflächen ableiten kann. Auch Rückstau, Kanalanschluss und die zulässige Art der Ableitung sind zu berücksichtigen. Ein fiktiver Zahlenvergleich 4,0 l/s > 3,6 l/s belegt nur eine arithmetische Reserve, nicht die hydraulische oder rechtliche Eignung einer bestehenden Grundleitung. Ein nicht ausreichend dokumentierter Anschluss führt zum Prüf- und Klärungsvermerk, nicht zu einer ungeprüften Montage.
Fehlerquellen: geneigte und projizierte Fläche verwechseln; l/s und l/min oder ha und m² vermischen; den örtlichen KOSTRA-Wert erfinden; Abflussbeiwerte ungeprüft übernehmen; ungeprüfte Nennweiten einsetzen; Laubfänger und Rohrbögen bei der Leistungsbewertung vergessen.
Regelwerksstand Oktober 2026: DIN EN 12056-3 ist beim DIN-Verlag als aktuelle Norm gelistet. DIN 1986-100 wird dort noch in Ausgabe 2016-12 als aktuell geführt; eine Neuausgabe 2026-11 ist bereits vorab bereitgestellt. Für tatsächliche Projekte stets vor Auftragserteilung den dann geltenden Stand verifizieren, niemals einen Entwurf als verbindliche Norm ausgeben.
Gefälle, Längenausdehnung und Konstruktionszeichnung
Rinnenführung, Gefälle und benötigte Längen
Die Hochpunkte verteilen das Wasser in die vorgesehenen Ablaufrichtungen, Tiefpunkte liegen an den geeigneten Stutzen. Die konkrete Führung hängt von Einbausystem, gewählter Rinnenneigung, Halterkonstruktion und Herstellerfreigabe ab. Beispiel: Bei einer 12 m langen Traufe liegt der Hochpunkt in der Mitte. Von dort fließt Wasser zu je einem Ende über eine Strecke von 6 m. Mit einem nur beispielhaft gewählten Gefälle von 3 mm/m beträgt die Höhendifferenz je Rinnenhälfte: Δh = 6 m × 3 mm/m = 18 mm. Das ist die Differenz zwischen Hoch- und Tiefpunkt, nicht die Dachneigung. Überprüfe, ob die geplanten Anschluss- und Überlaufhöhen sowie die Rinnenüberhöhung dazu passen.
Längenermittlung: Die geometrische Trauflänge beträgt 12,00 m, bei mittiger Trennung zwei Planabschnitte zu 6,00 m. Bestelllängen, Stecküberdeckungen, Endböden, Schnittverlust, Verbinder, Bewegungsfugen und die Ausführung des Hochpunktes werden erst mit dem gewählten System exakt festgelegt. Ein pauschaler Kauf von 12,00 m Rinnenprofil ohne Zuschnitt- und Verbindungsplanung kann falsch sein.
Thermische Dehnung und spannungsfreie Montage
Temperaturänderungen verlängern oder verkürzen Rinnen und Leitungen. Für ein Titanzink-Beispiel mit dem herstellerseitig belegten Ausdehnungskoeffizienten α = 0,022 mm/(m·K) gilt: ΔL = α × L × ΔT. Bei L = 6,0 m und einer beispielhaften Temperaturänderung von ΔT = 60 K ergibt sich ΔL = 0,022 × 6,0 × 60 = 7,92 mm. Ein Bauteil muss den Temperaturwechsel schadlos aufnehmen können. Bewegungsrichtung, Dehnungsausgleicher, feste und gleitende Befestigungen sowie Abstände zu Ecken werden nach Herstellerunterlagen und tatsächlichem Temperaturbereich festgelegt; die Beispielzahl ist kein pauschaler Fugenwert.
Zur Zeichnung gehören Dachaufsicht mit Einzugsflächen und Fließpfeilen, Traufansicht mit Gefälle, Einläufen und Haltern sowie Detail-/Schnittzeichnung der Anbindung ohne Blockieren der Traufbelüftung. Eine Abwicklung zeigt die ebene Form, aus der ein Blechbauteil hergestellt werden kann. Für ein einfaches, idealisiertes Rundrohr mit Durchmesser d = 100 mm wäre der geometrische Umfang U = π × d ≈ 314 mm; die reale Blechabwicklung benötigt zusätzlich die konkret vorgeschriebene Fügeverbindung, Fertigungstoleranzen und ggf. Sicken. Verwende diese Zahl nicht unmittelbar als Fertigungszuschnitt.
Traufbelüftung: Rinnenhalter, Traufblech, Folienanschlüsse und Dämmung dürfen erforderliche Lüftungsöffnungen nicht unzulässig schließen. Prüfe Luftweg und Wasserführung gemeinsam mit dem Dachaufbau. Softwaregestützte CAD-Skizzen, Tabellenkalkulation und digital abgelegte Herstellerdetails verbessern die Prüfbarkeit, ersetzen aber nicht das Aufmaß und die Baustellenkontrolle.
Sicher montieren, prüfen und nachhaltig handeln
Sicherer Arbeitsablauf
Vor Arbeitsbeginn sind Gefährdungsbeurteilung, tragfähiger Zugang, Absturz- und Durchsturzschutz, sichere Materialübergabe, Witterung, Rettungskonzept und Absperrung am Boden zu klären. Kollektive Schutzmaßnahmen wie geeignete Gerüste und Seitenschutz haben grundsätzlich Vorrang. Persönliche Absturzschutzausrüstung nur im geplanten und unterwiesenen System verwenden. Bei Wind, Eis, Blitzgefahr oder unklarer Tragfähigkeit Arbeit stoppen. Maßgeblich sind unter anderem die aktuelle DGUV Information 201-056 (Ausgabe 09/2025), DGUV Vorschrift 38 und die einschlägige Arbeitsstätten- sowie Betriebssicherheitsregelung.
Montagereihenfolge unter fachlicher Aufsicht: Aufmaß und Leitungsprüfung freigeben lassen → Schutzmaßnahmen kontrollieren → Halterpositionen und Gefälle markieren → passende Halter sicher befestigen → Rinnenprofile ausrichten und nach Herstellerangaben verbinden → Endböden und Einhangstutzen setzen → passende Bögen, Rohre und Schellen montieren → Dehnungsspiel und Traufbelüftung prüfen → sicheren Wasserweg an die genehmigte Ableitung übergeben → Sicht-, Maß- und Funktionsprüfung dokumentieren. Abweichungen werden vor dem nächsten Schritt fachlich geklärt.
Fachvideo: „Dachrinnen richtig montieren“ (Zambelli Gruppe, 2014), besonders zur Lage und Überhöhung der Rinne. Der Film ist eine visuelle Erläuterung und kein Nachweis heute geltender Normen oder eine Freigabe zur Eigenmontage.
Vergleichsvideo: „Dachrinne montieren“ (HORNBACH, 2017) zeigt beispielhaft Kunststoff- und Kupfervarianten. Vergleiche Fügeverfahren und prüfe Abweichungen zu den aktuellen Herstellerunterlagen. Es handelt sich um externe, urheberrechtlich geschützte YouTube-Videos, nicht um freie Nachnutzung als OER; die Einbindung kann Daten an YouTube übertragen.

Qualitätsbeobachtung: Außenliegende Entwässerung mit Führung in den Untergrund. Prüfe auf dem Foto sichtbare Rohrführung und Zugänglichkeit; ein Foto belegt noch keine Kapazität oder Dichtheit. Foto: Ivangiesen, CC0, Commons.
Abnahme, Wartung und Umweltschutz
Der Prüfplan verlangt: Gefälleverlauf und Wasserlauf plausibel; Befestiger, Abstände, Schutz gegen Schwingung und temperaturbedingte Spannungen gemäß System; keine scharfen Schnittstellen; sauber ausgeführte und kontrollierte Verbindungen; uneingeschränkte Traufbelüftung; funktionsfähiger Einlauf, kontrollierte Führung zum richtigen Anschluss; gegebenenfalls gesonderter Notentwässerungsweg. Ein kleiner, kontrollierter Modell-Wassertest am Tisch kann Dichtheit und Fließrichtung demonstrieren. Eine reale Dichtheitsprüfung erfolgt ausschließlich in dem vorgeschriebenen, beaufsichtigten Verfahren ohne Gefahr für Gebäude und Personen.
Für Nachhaltigkeit vergleiche Materialbedarf, Verschnitt, Recyclingfähigkeit und Wartungszugang; halte Metallsorten getrennt, entsorge Dichtstoffreste fachgerecht und verhindere, dass Späne oder Lötrückstände in Gewässer gelangen. Bei Nutzungs- oder Versickerungskonzepten zählen Wasserqualität, Gebäudeabstand, behördliche Vorgaben und Wartung über den Lebenszyklus. Für die Digitalisierung können Aufmaß, Gefälleberechnung, Bemessungstabellen, Prüffotos und Mängellisten in einer versionierten Baustellendokumentation gespeichert werden. Fotografiere keine erkennbaren Personen, Kennzeichen, Kundenadressen oder anderen personenbezogenen Daten; arbeite hier mit vollständig erfundenen Datensätzen.
Durchgerechneter Praxisauftrag und Kompetenznachweis
Fiktiver Auftrag: Entwässerung eines Hallendaches
Ausgangslage: Das erfundene Hallendach „Modellhalle A“ hat eine einer Traufe zugeordnete, projizierte Fläche von 120 m² und 12 m Trauflänge. Für diese Lernrechnung sind r = 300 l/(s·ha), C = 1,0, zwei symmetrische Abflussbereiche, ein mittiger Hochpunkt, 3 mm/m Rinnengefälle und Titanzink als Prüfwerkstoff vorgegeben. Diese Zahlen dienen der Unterrichtsübung und ersetzen weder echte KOSTRA-Daten noch die gewerbliche Bemessung oder die Genehmigung eines Anschlusses.
Lösungsschritte:
- Auftrag prüfen: Dachgrundfläche, Trauflage, mögliche Hindernisse, vorhandene Grundleitung, Notentwässerung und Traufbelüftung im Plan markieren; fehlende Bestandsangaben als offene Freigabepunkte kennzeichnen.
- Regenwasserabfluss: Q = 300 × 1,0 × 120 / 10 000 = 3,60 l/s; bei tatsächlicher hälftiger Aufteilung entfallen 60 m² und 1,80 l/s auf jede Fallleitung.
- Gefälle: Beide 6-m-Rinnenläufe führen von der Mitte zu den äußeren Tiefpunkten; jeder Höhenunterschied beträgt 6 × 3 = 18 mm.
- Wärmeausdehnung: Im Titanzink-Beispiel betragen bei 6 m und 60 K rechnerisch 7,92 mm. Fuge, Ausgleicher und Halteranordnung sind erst nach Systemvorgabe festzulegen.
- Leistung kontrollieren: Die gewählte Kombination aus Rinne, Einlauf, Fallrohr und Anschluss ist mit belastbaren Hersteller-/Normtabellen mindestens für ihre zutreffende Teilregenspende hydraulisch nachzuweisen; ein Prüfblatt ohne diesen Nachweis bekommt den Status „offen“.
- Grundleitung freigeben: Bestandsdurchmesser, Gefälle, weitere Zuflüsse, Rückstaulage und Einleitungszulässigkeit fachlich prüfen lassen. Bei unklarer Leistung keine Freigabe und keine Verbindung herstellen.
- Dokumentieren: Grundriss mit Pfeilen, Traufansicht und Höhenkoten, Bauteilliste, Sicherheits- und Montageplan, Prüfbogen und Änderungsprotokoll abgeben.
Arbeitsplan und prüfbares Arbeitsergebnis
| Schritt | Dokument oder Tätigkeit | Prüfkriterium |
|---|---|---|
| 1. Bestand | Synthetisches Aufmaß und Dachskizze | 120 m², 12 m Traufe, Durchdringungen/Anschlüsse vermerkt |
| 2. Bemessung | Tabellenblatt mit Einheiten | 3,60 l/s gesamt und 1,80 l/s je Teilfläche richtig, Ortswert als Platzhalter |
| 3. Rinnenführung | Plan mit Hoch-/Tiefpunkten | Je 6 m Rinnenlauf und 18 mm Höhendifferenz |
| 4. Werkstoff/Details | Materialvergleich, Fügeskizze, Dehnungsrechnung | 7,92 mm bei Annahmen richtig; keine ungeprüfte Materialmischung |
| 5. Freigabe | Anschluss-, Sicherheits- und Lüftungscheck | Offene Punkte erfasst; keine Arbeit bei ungeklärten Risiken |
| 6. Modellmontage | Karton- oder Tischmodell ohne Absturzgefahr | Gefälle, Wasserführung und Zugänglichkeit sichtbar |
| 7. Prüfung | Messblatt, Beobachtungsprotokoll und Reflexion | Fließweg, Dichtheit des Modells, Maß- und Spannungsfreiheit bewertet |
Abzugebender Lernnachweis ist ein Projektblatt (zwei Zeichnungen und ein schematischer Schnitt), eine vollständige Rechentabelle mit Einheiten, eine Material- und Sicherheitsentscheidung, ein Foto oder eine Zeichnung des ungefährlichen Tischmodells, ein ausgefüllter Prüfbogen und ein kurzer Reflexionstext zu zwei Verbesserungen. Es werden ausschließlich erfundene Gebäudedaten verwendet.
Bewertungsraster (100 Punkte):
| Bereich | Punkte | Erkennbarer Qualitätsmaßstab |
|---|---|---|
| Analyse und Entwässerungskonzept | 15 | Dachfläche, Zuflüsse, Fallleitungen, Notentwässerung und Anschlussfragen erfasst |
| Nachvollziehbare Berechnungen | 25 | Einheiten, Regenabfluss, Gefälle und Dehnung nachvollziehbar und fehlerfrei |
| Technische Zeichnungen und Systemwahl | 20 | Maße, Gefällerichtung, Details, Traufbelüftung und Werkstoffverträglichkeit plausibel |
| Arbeitsschutz, Umwelt und Datenschutz | 15 | Wirksames Schutzkonzept, sichere Modellalternative, Abfall- und Datensparsamkeit |
| Modell, Prüfung und Nachbesserung | 15 | Wasserrichtung sichtbar, Mängel dokumentiert und begründet behoben |
| Dokumentation und Reflexion | 10 | Vollständige Nachweise, aktuelle Quellen, realistische offene Freigabepunkte |
| Gesamt | 100 | Fachlich begründeter und kontrollierbarer Planungs- und Modellauftrag |
Beispiel einer Rückmeldung: „Regenabfluss und Gefälle stimmen. Der Einlauf ist zeichnerisch erkennbar. Noch fehlen der produktspezifische Leistungsnachweis und die Prüfung der Grundleitung; deshalb ist eine reale Montage nicht freigegeben. Ergänze außerdem die Dehnungsmöglichkeit am Hochpunkt.“ Diese Rückmeldung zeigt, dass ein rechnerisch richtiges Ergebnis keine automatische Bauabnahme ist.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice-Quiz: Fachwissen prüfen
Welcher Wert beschreibt die für die Standardberechnung waagerecht projizierte Einzugsfläche? (Dachgrundfläche) (!Dachziegelanzahl) (!Länge des Fallrohres) (!Höhe des Firstes)
Welche Funktion erfüllt ein Rinnenstutzen? (Er verbindet die Rinne mit dem Abflussweg zum Fallrohr) (!Er verhindert grundsätzlich jede thermische Ausdehnung) (!Er ersetzt immer eine Notentwässerung) (!Er trägt allein die gesamte Dachlast)
Welches Ergebnis ergibt sich bei 100 Quadratmetern Fläche und 300 Litern je Sekunde und Hektar Regenspende bei Abflussbeiwert eins? (3 Liter je Sekunde) (!30 Liter je Sekunde) (!0,3 Liter je Sekunde) (!300 Liter je Sekunde)
Welche Information benötigst du für die verbindliche Bemessung der Dachentwässerung? (Örtliche Bemessungsregenspende und hydraulische Systemdaten) (!Nur die Farbe des Fallrohres) (!Nur das Baujahr des Hauses) (!Nur die Länge des Dachüberstands)
Was ist die Gefälledifferenz auf sechs Metern bei drei Millimetern pro Meter? (18 Millimeter) (!2 Millimeter) (!60 Millimeter) (!180 Millimeter)
Warum werden Dehnungsausgleicher berücksichtigt? (Weil Temperaturschwankungen Bauteillängen verändern) (!Weil jedes Fallrohr an Strom angeschlossen ist) (!Weil sie die Tragfähigkeit des Daches bestimmen) (!Weil die Rinne dann nie gereinigt werden muss)
Welche Kombination erfordert besonders die Prüfung auf Korrosion in Fließrichtung? (Kupferoberfläche vor einem Bauteil aus Zink) (!Zwei geprüfte gleichartige Titanzinkbauteile) (!Zwei identische Kunststoffverbinder) (!Ein Kartonmodell ohne Metall)
Wie wird eine Notentwässerung bei einem geeigneten Flachdachkonzept behandelt? (Als gesondert zu planender sicherer Ableitungsweg) (!Als automatische Reserve derselben verstopften Grundleitung) (!Als Ersatz für die Kontrolle des Hauptablaufs) (!Als grundsätzlich nicht erforderliches Dekorationselement)
Welche Maßnahme gehört vor Arbeiten an der Dachkante zuerst in die Planung? (Gefährdungsbeurteilung mit wirksamem Absturzschutz) (!Ein schneller Wasserprobelauf ohne Absicherung) (!Die Wahl der Fotoperspektive) (!Eine Arbeitserlaubnis durch andere Auszubildende)
Welcher Befund rechtfertigt einen offenen Freigabevermerk nach der Montageplanung? (Die Leistungsfähigkeit der angeschlossenen Grundleitung ist unbekannt) (!Die Zeichnung enthält eine Legende) (!Der Arbeitsplan nennt die Schutzmaßnahmen) (!Die Materialliste ist vollständig)
Memory: Bauteil und Aufgabe
Ordne die Fachbegriffe ihren jeweils passenden Funktionen zu.
| Einhangstutzen | Übergang von der Dachrinne zum Fallrohr |
| Rinneneisen | Befestigung und Ausrichtung der Hängerinne |
| Dachgully | Sammelpunkt einer innenliegenden Dachentwässerung |
| Dehnungsausgleicher | Bewegungsaufnahme bei Temperaturwechsel |
| Notüberlauf | Zusätzliche Wasserabführung bei Überlastung oder Ausfall |
| Rohrbogen | Richtungsänderung im Verlauf einer Fallleitung |
Drag-and-drop: Fachentscheidung und Begründung
Ordne den fünf Aussagen jeweils die passende fachliche Bedeutung zu.
| Gesuchter Begriff | Passende Beschreibung |
|---|---|
| Dachgrundfläche | Horizontal projizierte Einzugsfläche |
| Regenspende | Niederschlagsmenge je Fläche und Zeit |
| Abflussbeiwert | Anteil des abfließenden Niederschlags |
| Traufbelüftung | Erforderlicher Luftweg am unteren Dachrand |
| Grundleitung | Entwässerungsleitung unter oder neben dem Bauwerk |
Kreuzworträtsel: Sechs Fachwörter
Finde zu jeder Umschreibung den richtigen Einzelbegriff.
| Fallrohr | Senkrechtes Rohr zum Ableiten des Regenwassers |
| Dachgully | Einlaufbauteil auf einer entwässerten Dachfläche |
| Gefälle | Höhenunterschied bezogen auf die Fließstrecke |
| Rinnenhalter | Bauteil zur sicheren Befestigung einer Hängerinne |
| Stutzen | Anschlussstück zwischen Rinne und Leitung |
| Notüberlauf | Zusätzlicher Abfluss bei außergewöhnlichem Wasseranfall |
LearningApps
Suche passende Zuordnungsübungen. Externe Lernangebote vor Nutzung auf fachliche Aktualität und Datenschutz prüfen.
Lückentext: Vom Auftrag zur Prüfung
Offene Aufgaben
Leicht
- Dachrinne: Beschrifte ein selbst gezeichnetes Schema mit Rinne, Stutzen, Bögen, Fallrohr, Schellen und Ablaufweg; begründe jede Funktion in einem Satz.
- Dachentwässerung: Vergleiche Außen- und Innenentwässerung in einer Tabelle mit jeweils zwei Vorteilen, zwei Risiken und einem Wartungsbeispiel.
- Korrosion: Betrachte das historische Commons-Foto und formuliere drei prüfbare Vermutungen zu Materialschäden, ohne eine Fotovermutung als Messbefund auszugeben.
- Arbeitssicherheit: Gestalte ein Aushangblatt „Erst absichern, dann montieren“ mit mindestens fünf fachlich richtigen Schutzentscheidungen.
Standard
- Regenspende: Berechne Q für synthetische Dachflächen mit 80, 120 und 160 m² bei identischer fiktiver Regenspende; zeige Einheiten, Formeln und Grenzen.
- Gefälle: Zeichne zwei Rinnenführungen für 12 m Traufe und ermittle die Höhenunterschiede bei vorgegebenen Modellgefällen; vergleiche die Ablaufpositionen.
- Wärmeausdehnung: Erstelle eine Tabelle für 3 m, 6 m und 9 m Titanzink bei 60 K; erläutere, warum die Fugenbreite nicht allein aus diesen Zahlen festgelegt werden darf.
- Regenwassernutzung: Plane eine fiktive Zisterne mit Filter, kontrolliertem Überlauf, Nutzung und Wartungszugang; beachte sichere Trennung von Trinkwasser und kommunale Vorgaben.
Schwer
- Entwässerung: Bearbeite den gesamten fiktiven Praxisauftrag mit zwei Zeichnungen, Schnitt, Bemessungsblatt, offenem hydraulischem Systemnachweis und Bestandsprüfung.
- Qualitätssicherung: Entwirf einen Prüf- und Abnahmebogen für Dichtheit, Funktion, Maßhaltigkeit, Beweglichkeit, Traufbelüftung und Mängelmanagement; teste ihn an einem Tischmodell.
- Nachhaltiges Bauen: Vergleiche Titanzink, Aluminium, Kupfer und Kunststoff mit nachvollziehbaren Kriterien wie Korrosionsverträglichkeit, Reparatur, Recycling und Lebenszyklus; belege Unsicherheiten.
- Digitale Bauplanung: Entwickle eine datensparsame CAD- oder Tabellenkalkulationsvorlage für Entwässerungsaufträge mit Versionsstand, Einheitenprüfung, Herstellerbezug und dokumentierter Freigabe.


Lernkontrolle
- Entwässerungstechnik: Erkläre mit Zeichnung, warum aus einer bekannten Dachfläche noch keine verbindliche Rinnengröße folgt, und nenne mindestens fünf weitere Einflussgrößen.
- Dachflächenberechnung: Eine fiktive Dachgrundfläche beträgt 150 m² und die angenommene Regenspende 250 l/(s·ha) bei C = 1. Berechne Q samt Einheiten und prüfe die Plausibilität.
- Bauphysik: Vergleiche eine starre 9-m-Metallrinne ohne Bewegungsmöglichkeit mit einer fachgerecht geplanten Lösung und leite daraus eine Kontrollfrage für die Montage ab.
- Baustellensicherheit: Begründe, warum eine Dachkanten-Montage durch Lernende ohne abgestimmtes Schutzkonzept unterbleiben muss; entwickle eine gleichwertige sichere Modellübung.
- Entwässerungsplanung: Ein Dachgully wird durch Laub blockiert. Beschreibe mögliche Folgen und unterscheide Wartung, Hauptentwässerung und Notentwässerung.
- Berufliche Dokumentation: Erstelle für einen simulierten Materialwechsel von Kupfer auf Titanzink eine fachlich begründete Änderungsmeldung einschließlich Fließrichtung, Herstellerprüfung und Freigabe.
- Kundenberatung: Erläutere einer erfundenen Bauherrschaft anhand eines Diagramms, welche offenen Fragen vor dem Anschluss an Grundleitung und Zisterne verbindlich geklärt werden müssen.
Lernnachweis
Ein vollständiger Lernnachweis besteht aus: (1) kommentierter Auftragsanalyse mit gesicherten und fehlenden Angaben; (2) sauberer Hydraulikrechnung mit richtigem Einheitenweg; (3) Gefälle- und Dehnungsrechnung; (4) Grundriss, Traufansicht und einer erklärten Abwicklung; (5) Material-, Verbindungs- und Korrosionsentscheidung; (6) nachvollziehbarer Sicherheits-, Umwelt- und Datenschutzprüfung; (7) ungefährlichem Tischmodell oder einer Simulation; (8) Messprotokoll zur Fließrichtung und Fehlerliste; (9) begründeter Selbstbewertung anhand des 100-Punkte-Rasters. Rückmeldung orientiert sich an Rechenweg, beruflicher Begründung und dokumentierten Grenzen, nicht allein am fertigen Bild.
Selbstcheck vor Abgabe: Kann ich die Fallrohre anhand der Einzugsflächen begründen? Habe ich eine echte hydraulische Bemessung klar von Unterrichtszahlen unterschieden? Ist der Grundleitungsanschluss freigegeben oder ausdrücklich offen? Sind Trenn- und Notentwässerung, Dehnung, Korrosion und Traufbelüftung dokumentiert? Wird kein personenbezogenes Material verwendet? Eine betriebliche Durchführung bleibt an Ausbildungsplan, zuständige Handwerkskammer, Landeslehrplan, Fachaufsicht und die geltenden Regeln gebunden. Dieser aiMOOC ist weder eine amtliche Anerkennung noch eine Prüfungszulassung.
OER und Wikipedia
Fachliche Quellen und aktuelle Regelwerksprüfung (Recherche Oktober 2026):
- KMK-Rahmenlehrplan Dachdecker/Dachdeckerin, Druckseite 15, Lernfeld 7, Beschluss 29.01.2016.
- BIBB: Ausbildungsprofil Dachdecker/Dachdeckerin und Dachdeckerausbildungsverordnung.
- DIN-Normenrecherche: DIN 1986-100 (Ausgabe 2016-12 im Oktober 2026 noch als aktuell geführt; Ausgabe 2026-11 vorab bereitgestellt); DIN EN 12056-3. Der Normtext ist nicht frei reproduziert.
- DWD: KOSTRA-DWD-2020 zur örtlichen Regenspende, nicht mit fiktiven Unterrichtswerten verwechseln.
- VMZINC: Bemessungsgrundlagen für Außenentwässerung und BMI: Grundlagen der Flachdachentwässerung.
- RHEINZINK: Titanzink-Werkstoffeigenschaften und LORO: Kontaktkorrosion.
- DGUV Information 201-056, Ausgabe 09/2025; die ältere DGUV Information 201-054 verweist teils auf überholte Vorschriften und darf nicht unkritisch verwendet werden.
- Zambelli: aktuelle Montageanleitungen und Videos als ergänzende produktspezifische Unterlagen, kein Ersatz für die konkrete Montagefreigabe.
- Beispielhafte Landesumsetzung: sächsischer Dachdecker-Lehrplan. Im Unterricht gilt der Lehrplan des eigenen Bundeslands.
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| Eingebundene Datei | Dateiquelle | Urheber | Lizenz |
|---|---|---|---|
| File:Rain gutter.jpg | Schematische Rinne | Wikiwikiyarou | Gemeinfrei laut Dateiseite |
| File:002 2011 08 15 Regenwasserableitung.jpg | Titanzink-Rinne | Friedrich Haag | CC BY-SA 4.0 |
| File:Internal Drain.jpg | Innengeführte Entwässerung | Ivangiesen | CC BY-SA 4.0 |
| File:001 2006 04 14 Regenwasserableitung.jpg | Korrodierte Anlage | Friedrich Haag | CC BY-SA 4.0 |
| File:External Gutter.jpg | Außenentwässerung | Ivangiesen | CC0 1.0 |
Videoquellen: Zambelli Gruppe, Dachrinnen richtig montieren, 2014 und HORNBACH, Dachrinne montieren, 2017. Video-Rechte verbleiben bei den Anbietern; die Videos werden nur extern eingebettet, nicht kopiert. Datenschutz: Vor dem Laden von YouTube können Verbindungen zu Google-Diensten entstehen.
Geprüfter Wikipedia-Artikel: Dachentwässerung als Überblick, keine Ersatzquelle für DIN oder betriebliche Fachregeln.
Verknüpfte Lernbereiche
Der Lernbereich verbindet Mathematik (Flächen, Einheiten, Gefälle), Physik (Schwerkraft, Strömung, Wärmeausdehnung), Chemie (Korrosion), Technik (Befestigung, CAD), Umweltbildung und Berufsbildung. Die betrieblichen und schulischen Lerngelegenheiten müssen aufeinander abgestimmt werden.
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