Touren planen - Fachkraft für Lagerlogistik - LF 7
Einleitung
Du arbeitest im fiktiven Versandlager eines Handelsbetriebs. Vier Lieferaufträge müssen pünktlich, sicher, wirtschaftlich und möglichst ressourcenschonend zu den Empfängern gelangen. Welche Reihenfolge ist sinnvoll, welches Fahrzeug eignet sich und wie begründest du deine Entscheidung? Genau diese Fragen löst die Tourenplanung.
Dieser vollständige Lernkurs richtet sich an Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik im 2. Ausbildungsjahr. Er orientiert sich am KMK-Lernfeld 7 „Touren planen“ (40 Unterrichtsstunden): Verkehrswege zwischen Wirtschaftszentren Deutschlands, Europas und der Welt erkunden sowie einen Tourenplan nach wirtschaftlichen, infrastrukturellen, terminlichen und umweltspezifischen Kriterien entwickeln. Die Ausbildungsordnung nennt außerdem die Mitwirkung an Tourenplänen und den Einsatz betrieblicher Informationssysteme. Du lernst, einen Auftrag zu analysieren, zu planen, begründet zu bearbeiten, zu prüfen und zu dokumentieren.
Dein Zielprodukt: ein überprüfbarer Tourenplan mit Ausgangsdaten, Tourenfolge, Zeitfenstern, Kapazitätsprüfung, Kostenmodell, Sicherheitscheck, ökologischer Bewertung und einer begründeten Entscheidung. Alle Daten des Praxisfalls sind ausdrücklich erfunden. Bei tatsächlichen Aufträgen gelten die Anweisungen des Ausbildungsbetriebs, der betriebliche Ausbildungsplan, die zuständige Kammer und der jeweilige Landeslehrplan. Dieser Kurs ersetzt weder betriebliche Unterweisung noch amtliche Prüfungszulassung.
Transportauftrag und Informationsbedarf
Den Arbeitsauftrag erfassen
Tour bedeutet hier die zusammenhängende Fahrt eines Fahrzeugs, die häufig im Depot beginnt, mehrere Zustell- oder Abholpunkte erreicht und wieder am Ausgangsort endet. Route ist der konkrete Weg auf dem Verkehrsnetz; Tourenplan ergänzt dazu Reihenfolge, Zeiten, Ressourcen und Einschränkungen. Disposition bezeichnet das planmäßige Zuordnen von Aufträgen, Personal, Fahrzeugen und zeitlichen Ressourcen. Eine Sendung ist die transportbezogene Warenmenge eines Auftrags.
Bevor du eine Karte öffnest, prüfst du: Warenart, Packstücke, Masse, Maße und Ladehilfsmittel; Abhol- und Empfangsort; Zeitfenster als vereinbarte zulässige Anlieferzeit; Be- und Entladezeit; vorhandene Fahrzeuge und Personal; mögliche Zwischenstopps, Straßenbeschränkungen und alternative Verkehrsträger. Ein guter Plan berücksichtigt sowohl den Materialfluss als auch den Informationsfluss. Beispiel: Eine Sendung mit festem Empfangsfenster von 09:00 bis 10:00 darf nicht allein deshalb zuletzt eingeplant werden, weil dieser Weg auf der Karte kürzer erscheint.
Ausschlusskriterien vor Optimierung
Du unterscheidest harte Nebenbedingungen (z. B. Fahrzeugkapazität, erlaubte Zufahrt, zugesagte Lieferzeit, rechtliche Fahr- und Ruhezeiten) von weichen Zielen (z. B. geringe Kilometerzahl, wenig Leerkilometer, gute Auslastung). Erst wenn eine Lösung zulässig ist, vergleichst du Wirtschaftlichkeit und Umweltwirkung. Falsche Priorität wäre: „Die Tour ist billig, also wird eine Zufahrtsbeschränkung ignoriert.“
Arbeitsplan: (1) Auftrag und Datenqualität prüfen; (2) Standorte und Verkehrswege zuordnen; (3) mögliche Verkehrsträger und Fahrzeuge vergleichen; (4) Stopps gruppieren und sortieren; (5) Fahr-, Warte-, Service- und Ruhezeiten berechnen; (6) Ladung und Kosten plausibilisieren; (7) Risiken und Varianten bewerten; (8) Plan freigeben lassen und Änderungen dokumentieren.
Wirtschaftsstandorte, Verkehrswege und Verkehrsträger
Verbindungen in Deutschland, Europa und weltweit
Wirtschaftsstandorte entstehen unter anderem durch Marktnähe, Arbeitskräfte, Zulieferer, Verkehrsanbindungen und verfügbare Logistikflächen. Standortvorteil bedeutet einen relativen Nutzen: Ein Binnenhafen kann für große Containerströme vorteilhaft sein; ein Flughafen für zeitkritische kleine Sendungen; ein Güterverkehrszentrum mit Schienenanschluss für wiederkehrende Mengen. Die Lage allein genügt nicht: Für eine Route zählen tatsächliche Kapazitäten, Fahrpläne, Umschlag- und Anschlusszeiten.
Beispiele zur geografischen Orientierung: In Deutschland sind die Straßen- und Schienennetze und Knoten wie Hamburg oder Duisburg bedeutsam. Auf europäischer Ebene verbindet das transeuropäische Verkehrsnetz TEN-V/TEN-T Häfen, Terminals, Flughäfen, Schienenwege, Straßen und Binnenwasserstraßen. Für globale Lieferketten verknüpfen See- und Luftwege Wirtschaftsräume; beispielsweise ist ein Seehafenübergang für Massensendungen etwas anderes als eine zeitkritische Luftfrachtverbindung. Die tatsächlich verfügbare Linie und ihre Laufzeit müssen für jeden Einzelfall aktuell geprüft werden.

Bild: europäische Verkehrskorridore (Kartendarstellung von 2024, kein tagesaktueller Routennachweis). Quelle: Europäische Kommission, Wikimedia Commons, CC BY 4.0.
Verkehrsträger passend auswählen
| Verkehrsträger | Typische Eignung | Bei der Tourenwahl besonders prüfen |
|---|---|---|
| Straße | Flexible Zustellung bis zum Empfänger, besonders im Vor- und Nachlauf | Verkehr, Maut, zulässige Maße/Massen, Anlieferfenster, Fahrerzeit und Zufahrten |
| Schiene | Gebündelte Mengen und regelmäßige Fernverbindungen | Terminalzugang, Fahrplan, Umschlag, letzte Meile, Störanfälligkeit |
| Binnen- und Seeschiff | Große Mengen über geeignete Wasserwege und Häfen | Fahrwasser, Hafen, Umschlag, längere Laufzeit und Anschluss |
| Luftfracht | Eilige oder besonders zeitkritische Sendungen | Kosten, Flugverbindung, Vor-/Nachlauf, Abfertigung, hohe Klimawirkung |
Kombinierter Verkehr verbindet Verkehrsträger in einer Transportkette. Beispiel: Lkw zum Terminal, Schienentransport über eine längere Strecke, Lkw ab Zielterminal. Ein Umschlagterminal ermöglicht den Wechsel der Ladeeinheit; Vor-, Haupt- und Nachlauf sind gesondert zu planen. Vermeide die Aussage, dass Schiene oder Schiff immer günstiger oder klimafreundlicher sei: Auslastung, Energieträger, Strecke und zusätzliche Umschläge verändern das Ergebnis.
Bild: Containerumschlag vom Schiff auf die Schiene (Beispiel aus Long Beach); Foto Williamborg, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0/GFDL.

Bild: ältere Übersicht europäischer Binnenwasserstraßen (Kartengrundlage 2012; nur zur geografischen Orientierung, nicht für aktuelle Schiffbarkeit). David-waterways, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.
Fachvideo: DB Cargo: So funktioniert der Kombinierte Verkehr (deutsch; externes Video, keine freie Nachnutzung behauptet). Beobachte Vorlauf, Hauptlauf, Nachlauf und Umschlagpunkt.
Touren bilden, Reihenfolgen begründen und Wege vergleichen
Vom einzelnen Stopp zur zulässigen Tour
Eine Rundtour startet und endet am Depot. Beim Pendelsystem verbindet eine Fahrt zwei Orte; eine Sammeltour bündelt mehrere Abholungen, eine Verteiltour mehrere Zustellungen. Bei einer Milkrun werden wiederkehrende Stationen möglichst planmäßig angefahren. Die Tourenbildung ist eine Vereinfachung realer Netzprobleme, die je nach Zahl der Kunden schnell komplex werden.
Heuristik heißt: eine nachvollziehbare Suchregel, die zügig eine brauchbare Lösung erzeugt, aber nicht zwingend das mathematische Optimum. Einfache Verfahren sind die Nächster-Nachbar-Regel (jeweils räumlich nächster zulässiger Stopp), die Zeitfensterpriorität und die Gebietsbildung (benachbarte Stopps zusammenfassen). Bei der Tourenplanung zählt nicht nur der kürzeste Weg: Ein Stopp kann nahe liegen und wegen seiner Öffnungszeit dennoch ungeeignet sein. Deshalb gilt: zuerst mögliche Reihenfolgen bilden, dann für jede Variante harte Bedingungen prüfen und erst danach nach Kosten oder Emissionen sortieren.

Bild: schematisches Tourenproblem mit einem Depot, mehreren Fahrzeugen und vielen Zustellorten; Zootos, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.
Entfernungen und Entscheidungsregeln
Eine Entfernungsmatrix listet die Fahrstrecken zwischen Standorten; eine Zeitmatrix die erwarteten Fahrzeiten. Beides ist nicht gleich: 20 km Innenstadt können länger dauern als 35 km auf einer freien Schnellstraße. Erstelle stets eine zum Fahrzeug passende Straßenroute, keine Luftlinienrechnung. Hinzu kommen Servicezeiten, Wartezeiten, Fahrverbote, Pausen, Staureserven und ggf. mautpflichtige Abschnitte.
Das Problem des Handlungsreisenden sucht eine kurze Rundreise durch vorgegebene Orte. Das umfassendere Vehicle Routing Problem betrachtet darüber hinaus mehrere Fahrzeuge, Ladung und weitere Bedingungen. Eine plausible Reihenfolge lässt sich bei wenigen Stopps von Hand prüfen; größere Fälle werden durch betriebliche Tourenplanungssoftware unterstützt. Kontrolliere deren Vorschläge stets fachlich.

Bild: mathematisch optimierte Beispielrundreise; Xypron, Wikimedia Commons, gemeinfrei. Achtung: Dieses abstrakte Bild bildet weder Verkehrsrecht noch Lieferfenster ab.
Videoanalyse der Disposition
Fachvideo: „Tourenplanung im Transportunternehmen!“ (Logistik-Kanal, 2026). Herausgeberseite mit Videobeschreibung und Einbettung. Geprüft wurden die Herausgeberseite und deren YouTube-Einbettung; die YouTube-Wiedergabe selbst ließ sich nicht gesondert auslesen. Beobachtungsauftrag: Notiere je zwei harte Nebenbedingungen und zwei Optimierungsziele. Das Video ist extern und nicht als OER freigegeben.
Zeit, Kapazität, Kosten, Sicherheit und Umwelt
Rechenwerkzeuge für Tourenpläne
Fahrzeit bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit: Zeit in Stunden = Strecke in km geteilt durch Geschwindigkeit in km/h. Beispiel: 90 km bei 60 km/h ergeben 1,5 Stunden = 90 Minuten. Das ist eine Modellrechnung, keine verlässliche Prognose für einen konkreten Straßenzug.
Tourendauer = Summe Fahrzeiten + Wartezeiten + Be-/Entladezeiten + erforderliche Pausen + sonstige Tätigkeiten. Nutzlastreserve = zulässige fahrzeugspezifische Nutzlast minus geplante Ladungsmasse. Auslastung nach Masse = Ladungsmasse / Nutzlast × 100 %. Das Volumen und die Stellplätze prüfst du separat: Eine leichte, sperrige Sendung kann Ladefläche vollständig beanspruchen. Achslasten, Schwerpunkt, Stapelfähigkeit, sichere Ladeeinheiten und Ladungssicherung sind weitere eigenständige Grenzen.
Für eine didaktische Kostenrechnung verwendest du variable Kosten (z. B. Euro je Fahrkilometer), zeitabhängige Kosten (z. B. Euro je Einsatzstunde) und Fixkosten des Einsatzes. Maut, Energie und weitere betriebliche Positionen dürfen nicht doppelt gezählt werden. Leerkilometer sind Kilometer ohne transportierte Ladung; sie können die Tour verteuern, ohne Waren zur Kundschaft zu befördern.
Rechts- und Sicherheitsprüfung
Die Planung ersetzt keine Freigabe. Für straßengebundene Transporte beachtest du unter anderem § 22 StVO zur Ladungssicherung, die jeweils einschlägigen aktuellen DGUV-Vorschriften für Fahrzeuge sowie die für die konkrete Tätigkeit und Fahrzeugart geltenden technischen Regeln, etwa Teile der VDI-Reihe 2700. Herstellerangaben, Zulassungsdaten und betriebliche Vorgaben müssen zum eingesetzten Fahrzeug passen. Normtexte werden hier nicht abgedruckt.
Für Fahrzeuge und Transporte im entsprechenden Geltungsbereich schreibt Verordnung (EG) Nr. 561/2006 grundsätzlich nach 4,5 Stunden Lenkzeit eine mindestens 45-minütige Fahrtunterbrechung vor; die dort geregelte Teilung in mindestens 15 und danach mindestens 30 Minuten kann zulässig sein. Tages-, Wochen- und Ruhezeiten sind zusätzlich zu prüfen; nationale Regeln, Ausnahmen und gegebenenfalls besondere Vorschriften gelten je nach Einsatz. Lenkzeit ist nicht identisch mit Arbeits- oder Einsatzzeit. Prüfe die aktuelle Fahrpersonalverordnung und das Arbeitszeitrecht. Die Lkw-Maut gehört je nach Fahrzeug und Straße ebenfalls in die reale Kostenkalkulation.
Bei Ladezonen, Rampen und Fahrzeugen drohen Anfahr-, Quetsch-, Absturz- und Rangierunfälle. Gefährliche Tätigkeiten wie Beladen, Ladungssichern, Fahren oder Arbeiten an Terminals erfolgen ausschließlich durch befugte und unterwiesene Personen unter betrieblicher Aufsicht. Sichere Lernalternative: Papierlageplan, Tabellenrechnung oder digitale Simulation mit fiktiven Daten. Plane ausreichende Puffer statt riskanter Beschleunigung; niemals eine Lieferzeit durch Missachtung von Ruhezeiten erzwingen.
Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zusammen bewerten
Einen Vorschlag bewertest du nach Termintreue, Sicherheit, Kosten, Fahrzeugauslastung, Leerfahrten, Energiebedarf und Treibhausgasen. Für grobe Lernrechnungen können Modellfaktoren pro Kilometer dienen; echte CO2e-Bilanzen hängen u. a. von Fahrzeug, Energie, Last, Fahrprofil und Systemgrenzen ab. Behandle einen angenommenen Emissionsfaktor nie als allgemein gültigen Messwert. Prüfe Alternativen wie Auftragsbündelung, erneute Tourenfolge, geeigneten Fahrzeugtyp und Kombination von Straße mit Bahn oder Schiff. Weniger Kilometer bedeutet nicht automatisch weniger Emissionen, wenn ein ungeeignetes Transportmittel oder lange Umwege zum Terminal entstehen.
Digital disponieren und Störungen bewältigen
Software unterstützt, sie entscheidet nicht allein
Ein Transportmanagementsystem (TMS) verwaltet Aufträge und Disposition. Geodaten, Verkehrsinformationen, Fahrzeugprofile und digitale Ankunftsprognosen unterstützen die Tourenplanung. Eine gute Eingabe enthält die richtige Fahrzeughöhe, zulässige Gesamtmasse, für Lkw zulässige Strecken, verfügbare Kapazität, Servicezeiten und Lieferfenster. Dokumentiere verwendete Datenstände und Annahmen. Ein Navigationsvorschlag für Pkw ist für einen Lkw nicht automatisch geeignet.
Datenschutz: Erfasse und übermittle für die Planung nur die notwendigen personenbezogenen Daten. Verwende in Übungen ausschließlich fiktive Orte, Auftragsnummern und Personen. Zugang zu Fahrer- oder Empfängerdaten erhalten nur Berechtigte; nutze die betrieblich freigegebenen Systeme und Datenschutzregeln. Keine echten Kundendaten in öffentliche Karten oder unfreigegebene KI-Dienste eingeben.
Was tun bei einer Störung?
Beispiel: Ein Terminal meldet eine verspätete Ankunft. Du erfasst den Zeitpunkt, prüfst betroffene Lieferfenster und Anschlussverbindungen, entwickelst eine Ersatzroute oder neuen Zeitplan, stimmst Änderungen ab und dokumentierst die Entscheidung. Informiere die zuständige Disposition und Beteiligte über freigegebene Kommunikationswege. Fehlerquelle: die Tour im System verschieben, aber Ladeauftrag, Fahrzeugkapazität oder Kundeninformation nicht aktualisieren. Jede Änderung braucht eine erneute Sicherheits- und Plausibilitätsprüfung.
Praxisfall: Vier fiktive Lieferstellen versorgen
Auftrag und gegebene Modellwerte
Ein erfundenes Depot Z versendet vier nicht gefährliche, sicher verpackte Standardgüter. Fahrzeug: zulässige Gesamtmasse 7,5 t; für diesen Übungsfall freigegebene Nutzlast 1.800 kg und acht Europaletten-Stellplätze. Die tatsächliche Zulässigkeit von Achslasten, Abmessungen und Ladungssicherung müsste im Betrieb zusätzlich geprüft werden. Die Fahrt beginnt um 07:30 Uhr; alle Zeiten und Entfernungen wurden für die Übung festgelegt und bilden keine realen Straßen ab.
| Stopp | Masse | Paletten | Lieferzeitfenster | Entladezeit |
|---|---|---|---|---|
| A | 280 kg | 1 | 08:15–09:00 | 15 min |
| B | 320 kg | 2 | 09:15–10:30 | 20 min |
| C | 420 kg | 2 | 10:00–12:00 | 15 min |
| D | 350 kg | 2 | 11:00–13:00 | 20 min |
Die betrachtete Route lautet Z → A → B → C → D → Z. Für diese Reihenfolge liegen die folgenden fiktiven, bereits fahrzeuggeeignet geprüften Etappenwerte vor:
| Abschnitt | Entfernung | Fahrzeit |
|---|---|---|
| Z → A | 30 km | 35 min |
| A → B | 20 km | 25 min |
| B → C | 25 km | 30 min |
| C → D | 15 km | 20 min |
| D → Z | 40 km | 45 min |
Lösung als offener Beispielablauf mit prüfbarem Ergebnis
Die folgende Musterlösung des fachlichen Praxisfalls erläutert das Verfahren. Sie ist keine vorweggenommene Lösung der anschließend separat gestellten Multiple-Choice-Aufgaben.
1. Kapazität prüfen: Gesamtmasse = 280 + 320 + 420 + 350 = 1.370 kg. Sieben Paletten werden benötigt (1 + 2 + 2 + 2). Damit bleiben 430 kg Nutzlast und ein Palettenplatz frei. Massenauslastung = 1.370 / 1.800 × 100 = 76,1 %; Stellplatzauslastung = 7 / 8 × 100 = 87,5 %. Die beiden Zahlen beweisen noch nicht die Einhaltung von Achslasten oder Ladungssicherung.
2. Zeitplan erstellen: Die Ankunft ergibt sich aus der vorherigen Abfahrt plus Fahrzeit; bei zu früher Ankunft wartet das Fahrzeug bis zum Beginn des Zeitfensters.
| Ort | Ankunft | Warten | Beginn Bedienung | Abfahrt | Zeitfenster erfüllt? |
|---|---|---|---|---|---|
| Depot Z | 07:30 | – | – | 07:30 | Start |
| A | 08:05 | 10 min | 08:15 | 08:30 | Ja, Ende 08:30 |
| B | 08:55 | 20 min | 09:15 | 09:35 | Ja, Ende 09:35 |
| C | 10:05 | 0 min | 10:05 | 10:20 | Ja, Ende 10:20 |
| D | 10:40 | 20 min | 11:00 | 11:20 | Ja, Ende 11:20 |
| Depot Z | 12:05 | – | – | 12:05 | Rückkehr |
3. Plausibilitätskontrolle: Fahrzeit 35 + 25 + 30 + 20 + 45 = 155 min = 2 h 35 min. Wartezeit 10 + 20 + 0 + 20 = 50 min. Entladezeit 15 + 20 + 15 + 20 = 70 min. Gesamtdauer 155 + 50 + 70 = 275 min = 4 h 35 min; 07:30 + 4:35 = 12:05. Reine Lenkzeit bleibt hier unter 4,5 Stunden; bei einem echten Dienst sind alle maßgeblichen Arbeits-, Lenk-, Unterbrechungs- und Ruhezeitvorgaben gesondert zu prüfen.
4. Kostenrechnung mit vereinbarten Übungsannahmen: 130 km Gesamtweg × 1,20 €/km = 156,00 € variable Wegkosten. 275 min / 60 × 24,00 €/h = 110,00 € zeitabhängige Einsatzkosten. Dazu 70,00 € fiktive einmalige Fahrzeugbereitstellung. Gesamt 336,00 € bzw. 48,00 € je transportierter Palette (336 / 7). Im Übungsmodell gelten diese drei Kostenarten als vollständig und überschneidungsfrei; in einem realen Angebot sind weitere Kosten zu berücksichtigen.
5. Umweltvergleich: Bei einem ausdrücklich angenommenen, nicht normativen Rechenfaktor von 0,45 kg CO2 je gefahrenem Kilometer ergibt der gesamte Weg 130 × 0,45 = 58,5 kg CO2 im vereinfachten Modell. Eine zusätzliche Distanz von 20 km erzeugte unter unverändertem Faktor 9,0 kg CO2 mehr. Daraus folgt keine verbindliche betriebliche Emissionsbilanz.
6. Prüfbarkeit des Arbeitsergebnisses: Der Plan enthält vier eingehaltene Lieferfenster, 7 von 8 Stellplätzen, 1.370 von 1.800 kg Nutzlast, 130 km, 155 min Fahrt, 50 min Wartezeit, 70 min Entladung und 336,00 € Modellkosten. Vor betrieblicher Nutzung wären aktuelle Routen- und Fahrzeugdaten, rechtliche Anforderungen, Beladung, Sicherung sowie zuständige Freigabe nachzutragen.
Arbeitsauftrag und Bewertungsraster
Dein selbstständiger Transferauftrag: Erstelle aus derselben fiktiven Tabelle eine alternative Reihenfolge und begründe sie mithilfe einer selbst aufgestellten Entfernungsmatrix. Berechne für die Alternative alle Fahr-, Warte- und Entladezeiten, prüfe jede Anlieferfrist und den Fahrzeugbedarf. Fehlen dir verlässliche Etappenwerte, kennzeichne deine Zusatzannahmen deutlich statt Ergebnisse zu erfinden. Vergleiche mindestens Kosten, Pünktlichkeit, Sicherheit und Umweltwirkung. Gib als Lernprodukt eine Tabelle, eine Skizze der Tour, eine Entscheidungsbegründung und ein Prüfprotokoll ab.
| Bewertungskriterium | Erwarteter Nachweis | Punkte |
|---|---|---|
| Auftrag und Daten | Vollständige fiktive Auftragsliste, Annahmen gekennzeichnet | 15 |
| Verkehrsträger und Infrastruktur | Begründete Routen- und Standortwahl; Restriktionen geprüft | 15 |
| Touren- und Zeitplanung | Nachvollziehbare Stoppreihenfolge, komplette Zeitrechnung, Fenster und Ladung geprüft | 35 |
| Kalkulation | Rechenwege, Einheiten, Kostenmodell und Plausibilität | 20 |
| Sicherheit, Nachhaltigkeit und Reflexion | Schutzmaßnahmen, Datenschutz, Umweltvergleich und begründete Verbesserung | 15 |
| Gesamt | Bewertungsmaßstab: 90–100 sehr sicher; 75–89 gut; 60–74 überwiegend; 40–59 mit Unterstützungsbedarf; unter 40 neu bearbeiten | 100 |
Typische Fehler: (1) Kilometer und Minuten verwechseln; (2) Wartezeiten unterschlagen; (3) die Öffnungszeit nur bei Ankunft und nicht bei Beginn/Ende der Bedienung berücksichtigen; (4) Stellplätze mit kg gleichsetzen; (5) Luftlinien statt fahrbarer Straßen verwenden; (6) Sicherheitsgrenzen als verhandelbare Kostenfaktoren behandeln. Korrigiere diese Fehler vor Abgabe.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Wissen überprüfen
Welches Merkmal ist eine harte Nebenbedingung in der Tourenplanung? (Eine zulässige Fahrzeugnutzlast) (!Eine möglichst schöne Streckenführung) (!Eine bevorzugte Fahrzeugfarbe) (!Ein Werbeziel des Betriebs)
Welche Größe brauchst du zusätzlich zur Fahrzeit für einen realistischen Ankunftsplan? (Warte- und Entladezeiten) (!Die Farbe der Transportetiketten) (!Die Länge der Firmenbezeichnung) (!Den Einkaufspreis aller Lagerregale)
Welche Aufgabe übernimmt ein Umschlagterminal im kombinierten Verkehr? (Es ermöglicht den Wechsel von Ladeeinheiten zwischen Verkehrsträgern) (!Es ersetzt jede Prüfung der Ladungssicherung) (!Es macht einen Nachlauf grundsätzlich überflüssig) (!Es garantiert für alle Transportwege eine feste Laufzeit)
Was beschreibt die Stellplatzauslastung? (Den Anteil belegter Ladeplätze an verfügbaren Ladeplätzen) (!Das Verhältnis von Fahrzeit zu Wartezeit) (!Den Anteil der Maut an den Gesamtkosten) (!Den Anteil pünktlicher Bestellungen am Umsatz)
Weshalb ist eine reine Luftlinienentfernung für den Lkw-Tourenplan ungeeignet? (Sie berücksichtigt das tatsächlich befahrbare Straßennetz nicht) (!Sie enthält immer die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen) (!Sie ist immer länger als die reale Straßenroute) (!Sie bildet alle Brückenhöhen vollständig ab)
Was gehört zur wirtschaftlichen Beurteilung einer Transporttour? (Die Gegenüberstellung von Wegkosten, Einsatzzeit und Servicequalität) (!Nur die Anzahl der auf dem Plan markierten Orte) (!Nur die Größe des Unternehmenslogos) (!Nur das frühestmögliche Abfahrtsdatum)
Welche Aussage zur CO2-Modellrechnung ist fachlich korrekt? (Der verwendete Emissionsfaktor muss als Annahme kenntlich sein) (!Ein Faktor gilt unverändert für sämtliche Fahrzeugtypen) (!Leerkilometer verursachen grundsätzlich keine Emissionen) (!Ein kürzerer Weg ist ungeachtet der Transportart stets klimafreundlicher)
Wie wird eine betriebliche Touränderung sachgerecht bearbeitet? (Neue Zeiten, Kapazitäten, Sicherheit und Beteiligte erneut prüfen) (!Die Änderung ohne Dokumentation nur im Navigationsgerät speichern) (!Bei Verspätung die Fahrerpausen grundsätzlich streichen) (!Die Ladeliste ohne Kontrolle unverändert übernehmen)
Was ist bei der Veröffentlichung einer Übungskarte datenschutzgerecht? (Nur fiktive oder ausreichend anonymisierte Auftragsdaten verwenden) (!Ungefragt reale Empfängernamen und Privatanschriften hochladen) (!Sämtliche Fahrerprofile öffentlich freigeben) (!Die betrieblichen Zugangsdaten an alle Lernenden weiterreichen)
Welche Aussage zur Reihenfolgeplanung ist richtig? (Die kürzeste Strecke kann wegen eines Lieferzeitfensters unzulässig sein) (!Eine mathematisch kurze Route erfüllt immer alle Lieferfenster) (!Je mehr Lieferstopps vorliegen desto weniger Nebenbedingungen gelten) (!Die schnellste reine Fahrstrecke ist automatisch die günstigste Gesamttour)
Memory: Fachbegriffe zuordnen
| Zeitfenster | Vereinbarter Zeitraum für eine Zustellung |
| Depot | Ausgangs- und oft Rückkehrort eines Fahrzeugs |
| Nutzlast | Zulässige Masse der aufnehmbaren Ladung |
| Vorlauf | Erster Transportabschnitt bis zum Hauptverkehrsträger |
| Leerkilometer | Ohne transportierte Ladung gefahrene Entfernung |
| Entfernungsmatrix | Übersicht der Weglängen zwischen Standorten |
Drag-and-drop: Planungsschritte und Zweck
| Ordne den richtigen Planungsschritt zu. | Fachlich passende Aufgabe |
|---|---|
| Auftragsprüfung | Empfängerorte und Zeitfenster verifizieren |
| Kapazitätsvergleich | Ladungsmasse und Stellplätze mit Fahrzeuggrenzen abgleichen |
| Routenbildung | Eine zulässige Reihenfolge von Stopps festlegen |
| Kalkulation | Weg-, Zeit- und Fixkosten zusammenführen |
| Qualitätssicherung | Termine, Vorschriften und Annahmen vor der Freigabe kontrollieren |
Kreuzwort: Logistikbegriffe
| Depot | Wie heißt der Ausgangsort, an den viele Rundtouren zurückkehren? |
| Zeitfenster | Welcher Begriff bezeichnet den vorgegebenen Zeitraum für eine Lieferung? |
| Nutzlast | Wie heißt die höchstzulässige Masse der aufzunehmenden Ladung? |
| Umschlag | Wie nennt man den Wechsel einer Ladeeinheit zwischen Verkehrsträgern? |
| Leerfahrt | Wie heißt eine Fahrt ohne transportierte Ladung? |
| Disposition | Wie heißt die Zuordnung und Planung von Aufträgen und Fahrzeugen? |
LearningApps
Suche nach geeigneten Übungsanwendungen zu Tourenplanung und Lagerlogistik. Prüfe fremde Übungen kritisch auf Aktualität und fachliche Richtigkeit; ein Suchtreffer ist keine geprüfte Lösung.
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Transportauftrag: Erstelle mit ausschließlich fiktiven Daten eine Checkliste aus zehn Punkten, die vor dem Planen einer Zustelltour geprüft werden müssen.
- Verkehrsträger: Gestalte eine Vergleichstabelle zu Straße, Schiene, Binnen- oder Seeschiff und Luftfracht mit je einer Chance und einer Grenze.
- Standortfaktor: Markiere in einer schematischen, selbst erstellten Karte drei Verkehrsknoten und erkläre ihre möglichen Standortvorteile.
- Entfernungsmatrix: Zeichne für ein erfundenes Depot und drei Stopps eine übersichtliche Matrix und erläutere den Unterschied zwischen Distanz und Fahrtzeit.
Standard
- Zeitfenster: Erstelle aus den fiktiven Praxisfalldaten einen Ablaufplan und markiere die Wartezeiten und die Bedienungsbeginne.
- Transportkosten: Rechne die Musterkosten für einen neuen, ausdrücklich angenommenen Kilometersatz durch und erläutere, welche Kosten unverändert bleiben.
- Kombinierter Verkehr: Entwirf eine Transportkette mit Straße, Schiene und Terminal, kennzeichne Vor-, Haupt- und Nachlauf und begründe die Wahl.
- Transportmanagementsystem: Skizziere einen datensparsamen digitalen Workflow vom Auftragseingang bis zur dokumentierten Zustellung.
Schwer
- Tourenoptimierung: Erfinde eine zulässige zweite Stoppreihenfolge mit dokumentierten Etappenwerten und vergleiche Fahrzeit, Lieferfenster und Kosten mit der Mustertour.
- Nachhaltige Logistik: Bewerte zwei plausible Fahrzeug- oder Verkehrsträgeralternativen anhand von Kosten, angenommenen CO2-Faktoren, Auslastung und Grenzen der Vergleichbarkeit.
- Risikomanagement: Simuliere in einer Tabelle eine Störung von 50 Minuten bei einer Zustellung und entwickle eine sichere Änderungs- und Kommunikationsstrategie.
- Berufliche Handlungskompetenz: Erstelle ein vollständiges digitales Tourendossier mit Eingabedaten, Plan, Alternativplan, Sicherheitsnachweis, Feedbackbogen und reflektierter Empfehlung.


Lernkontrolle
- Auftragsanalyse: Begründe, welche Daten im Übungsfall als verbindliche Grenzen gelten und welche als Rechenannahmen gekennzeichnet werden müssen.
- Tourenplan: Kontrolliere den Musterzeitplan unabhängig durch Addition aller Minuten und vergleiche das Ergebnis mit der Rückkehrzeit.
- Ladekapazität: Erkläre, warum 76,1 % Massenauslastung und 87,5 % Stellplatzauslastung nicht ausreichen, um ein reales Fahrzeug freizugeben.
- Transportkosten: Ermittle die Auswirkung einer zusätzlichen Leerfahrt von 15 km bei gleichbleibendem Kilometersatz; nenne weitere mögliche Zeiteffekte ohne unbelegte Zahlen.
- Verkehrsnetz: Vergleiche eine Straßentour mit einem kombinierten Verkehrskonzept für eine längere Strecke und nenne mindestens vier Prüfgrößen.
- Transportrecht: Erkläre den Unterschied zwischen reiner Fahrzeit, Lenkzeit, Einsatzdauer und einer rechtlich erforderlichen Pause; begründe die Bedeutung.
- Datenschutz: Prüfe einen fiktiven Entwurf mit zu vielen Empfängerdaten und beschreibe eine datensparsame Korrektur.
- Fehleranalyse: Finde drei typische Rechen- oder Prozessfehler im Tourenplan und beschreibe jeweils eine wirksame Kontrollhandlung.
Lernnachweis
Konkretes Lernprodukt: Übergib ein Tourendossier mit (a) Datenblatt mit fiktiven Aufträgen und Prüfstatus, (b) Verkehrswege- und Standortvergleich, (c) vollständiger Tourentabelle mit Stoppreihenfolge und Minutenrechnung, (d) Kapazitäts- und Kostenrechnung mit Einheiten, (e) Risikocheck zu Sicherheit, Fahrpersonal, Umwelt und Datenschutz, (f) einer alternativen Entscheidung und (g) einem Prüfvermerk mit Datum, Annahmen und reflektiertem Verbesserungsbedarf. Das Dossier darf als Papiermappe, Tabellenblatt oder Präsentation entstehen.
Bewertung und Feedback: Nutze die 100 Punkte des oben veröffentlichten Bewertungsrasters. Bei fehlerhaften Zahlen folgt eine erneute Rechnung mit transparentem Rechenweg; bei fehlender Sicherheit oder Lieferfensterprüfung muss der Plan vor einer Freigabe überarbeitet werden. Gib Partnerfeedback zu einem begründeten Stärkenpunkt und einem konkreten Verbesserungsvorschlag. Eine betriebliche Durchführung oder Beurteilung erfolgt nur unter Aufsicht; es werden keine realen Kunden-, Betriebs- oder Schülerdaten öffentlich veröffentlicht.
OER und Wikipedia
Fachlich überprüfte Startquellen (Abruf im Oktober 2026; die jeweils aktuelle Fassung ist vor realer Anwendung erneut zu prüfen):
- KMK-Rahmenlehrplan, Lernfeld 7, PDF-Seite 14 – verbindlicher didaktischer Ausgangspunkt, hier zusammengefasst und nicht im Volltext kopiert.
- BIBB: Berufsprofil und Ausbildungsordnung der Fachkraft für Lagerlogistik.
- Ausbildungsordnung zum Lagerbereich – amtlicher geltender Text.
- Europäische Kommission: TEN-T-Verkehrsinfrastruktur, einschl. Neuregelung 2024.
- Bayerisches Verkehrsministerium: Kombinierter Verkehr.
- StVO § 22, Fahrpersonalverordnung, Verordnung EG 561/2006, DGUV Vorschrift 70, aktuelle VDI 2700-Reihe.
- Wikipedia: Tourenplanung und Wikipedia: Kombinierter Verkehr – frei lizenzierte Einstiegsartikel; prüfe ihre Belege.
Geprüfte Bildquellen und Lizenznachweise (Bilder bleiben unter ihren eigenen Lizenzen; Namensnennung und Weitergabe-bedingungen beachten):
| Eingebundene Commons-Datei | Geprüfte Dateiseite | Urheber | Rechteangabe |
|---|---|---|---|
| File:Trans-European Transport Network (2024).png | Wikimedia Commons | Europäische Kommission, DG MOVE | CC BY 4.0 |
| File:Intermodal ship-to-rail transfer.JPG | Wikimedia Commons | Williamborg | CC BY-SA 3.0, zusätzlich GFDL |
| File:UNECE-European-waterways-2012.jpg | Wikimedia Commons | David-waterways | CC BY-SA 4.0 |
| File:Illustration of the Vehicle Routing Problem.svg | Wikimedia Commons | Zootos | CC BY-SA 4.0 |
| File:GLPK solution of a travelling salesman problem.svg | Wikimedia Commons | Xypron | Gemeinfrei nach Freigabe auf Commons |
Video-Nachweise: Die verwendete YouTube-ID Y6Rh3KJblWM stammt aus der geprüften Einbettung der Herausgeberseite (Logistik-Kanal, 2026; nicht frei lizenziert, YouTube-Direktabruf war nicht möglich). Das Video von DB Cargo ist ebenfalls extern verlinkt und nicht als OER ausgewiesen. Für die Abbildungen gelten die jeweils ausgewiesenen Commons-Rechte; aktuelle Netzdaten musst du getrennt prüfen.
Verknüpfte Lernbereiche
Lernfeldübergreifend: Aufbauend auf Güter kommissionieren und Güter verpacken werden Zustelltouren entworfen. Vertiefungen finden in Güter verladen, Güter versenden und Logistische Prozesse optimieren statt. Das verbindet Mathematik, Wirtschaftsgeografie, Politik und Recht, Informationstechnik, berufliche Kommunikation und umweltbewusstes Handeln.
aiMOOC-Projekte
Projektidee „Sichere Auslieferung“: Führe mit einer Lerngruppe auf Basis ausschließlich erfundener Daten eine modellhafte Tourendisposition durch. Die Rollen Auftragseingang, Routenplanung, Fahrzeugkontrolle und Qualitätssicherung erstellen gemeinsam ein Tourendossier und vergleichen einen wirtschaftlichen mit einem umweltbewussten Vorschlag. Nutze eine Papiersimulation oder eine datensparsame Tabellenrechnung; keine realen Fahrzeugbewegungen ohne Befugnis und Aufsicht. Dokumentiere offene Annahmen, Fehlerkorrekturen und eine begründete finale Empfehlung. Bewertungsgrundlage ist das 100-Punkte-Raster im Praxisfall.
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