Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule - Fachkraft für Metalltechnik - 1. Ausbildungsjahr
Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule - Fachkraft für Metalltechnik - 1. Ausbildungsjahr
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Einleitung
In der dualen Ausbildung lernst du an zwei Orten: Du erwirbst im Ausbildungsbetrieb berufliche Fertigkeiten und wendest dort Wissen bei realen Arbeitsaufträgen an. In der Berufsschule erschließt du fachliche Hintergründe, lernst im Team und überprüfst Lösungswege. Beides gehört zusammen: Eine Metallbaugruppe wird nicht nur montiert, sondern zuerst verstanden, geplant, sicher bearbeitet, geprüft und dokumentiert. Dieser vollständige aiMOOC richtet sich an Auszubildende zur Fachkraft für Metalltechnik im ersten Ausbildungsjahr. Ziel ist, dass du einen einfachen Auftrag selbstständig durchdenken, unter zulässiger Aufsicht ausführen oder simulieren und die Ergebnisse begründen kannst.
Die staatlich anerkannte Berufsausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik dauert 24 Monate und besitzt die vier Fachrichtungen Montage-, Konstruktions-, Zerspanungs- sowie Umform- und Drahttechnik. Das verlinkte Berufsprofil des Bundesinstituts für Berufsbildung beschreibt speziell die Fachrichtung Montagetechnik. Die hier behandelten Grundlagen der Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Schule gelten auch fachrichtungsübergreifend. Maßgeblich bleiben die geltende Ausbildungsordnung, dein betrieblicher Ausbildungsplan, die zuständige Kammer und der jeweils umgesetzte Landeslehrplan. Dieser Kurs ersetzt weder eine Sicherheitsunterweisung noch eine betriebliche Freigabe oder eine amtliche Prüfung.
Lernweg: Informieren und abstimmen → planen → sicher entscheiden und bearbeiten → kontrollieren → dokumentieren und verbessern.
Deutschsprachiger Erklärfilm der Industrie- und Handelskammern über die zwei Lernorte und die Rolle der IHK; Fundstelle: IHK Pfalz. Achte beim Ansehen besonders auf die Zusammenarbeit von Betrieb, Schule und Kammer.
Zwei Lernorte und ein gemeinsames Ausbildungsziel
Ausbildungsbetrieb, Berufsschule und zuständige Kammer
Im Betrieb erfährst du, wie Arbeitsaufträge angenommen, Werkstoffe bereitgestellt, Metallteile hergestellt oder montiert und Ergebnisse an eine nächste Arbeitsstation übergeben werden. Eine ausbildende Person erklärt die betrieblichen Abläufe, beurteilt Risiken, leitet an und gibt Tätigkeiten entsprechend deinem Ausbildungsstand frei. Grundlage sind die bundesweite Ausbildungsordnung und der darauf abgestimmte betriebliche Ausbildungsplan.
In der Berufsschule werden die Inhalte des schulischen Rahmenlehrplans in Lernfeldern und Unterrichtseinheiten erschlossen. Du übst beispielsweise das Lesen von Skizzen, die Berechnung von Maßen, das Begründen einer Werkzeugwahl oder die sachliche Übergabe eines Prüfberichts. Die Länder setzen den mit der Ausbildungsordnung abgestimmten KMK-Rahmenlehrplan schulrechtlich um; Schulorganisation und Unterricht können sich daher regional unterscheiden. Die zuständige Kammer (bei dem hier verlinkten BIBB-Berufsprofil der Industrie- und Handelskammer-Bereich) berät in Ausbildungsfragen, betreut die Eintragung des Ausbildungsverhältnisses und organisiert zuständige Prüfungsabläufe. Sie ersetzt nicht die Berufsschule.
| Lernort oder Partner | Typische Lernhandlung | Beispiel an einer Schraubbaugruppe |
|---|---|---|
| Ausbildungsbetrieb | Vorbereitete Bauteile prüfen und unter Aufsicht montieren | Du stimmst Material, Ablauf und Gefahren mit der ausbildenden Fachkraft ab. |
| Berufsschule | Zeichnung, Maße, Qualität und Zusammenhänge erklären | Du rechnest eine Maßgrenze aus und formulierst ein Prüfprotokoll. |
| Zuständige Kammer | Ausbildungsberatung und zuständige Prüfungsorganisation | Bei Unklarheiten über betriebliche Ausbildungsinhalte wird die Ausbildungsberatung hinzugezogen. |
Lernortkooperation bedeutet: Schule und Betrieb knüpfen an vergleichbare berufliche Handlungssituationen an, sprechen Lernstände ab und verwenden abgestimmte Aufgaben, ohne vertrauliche Betriebsunterlagen offenzulegen.

Beispiel einer Drehmaschine in einer Schulwerkstatt. Beobachten und Risiken erkennen gehört zum Lernen; Maschinenbedienung nur nach Unterweisung und ausdrücklicher Freigabe. Foto: Oleg Bor, CC BY-SA 4.0, Commons.
Das Berufsprofil im ersten Jahr einordnen
Nach der Ausbildungsordnung zur Fachkraft für Metalltechnik gehören unter anderem das Herstellen von Bauteilen, das Warten von Betriebsmitteln, Grundlagen der Steuerungstechnik, das Sichern und Transportieren sowie das Montieren und Demontieren zum Beruf. Die vier Fachrichtungen vertiefen unterschiedliche Arbeitsprozesse. Im ersten Jahr solltest du gemeinsame Grundlagen sicher beherrschen: Werkstoffe unterscheiden, Arbeitsunterlagen auswerten, Maße und Prüfkriterien verstehen, geeignete Arbeitsmittel auswählen und Ergebnisse rückmelden.
Beispiel für die Verzahnung: In der Schule ermittelst du aus einer Zeichnung den zulässigen Bereich eines Abstands. Im Betrieb misst du mit einem freigegebenen Messmittel eine vorbereitete Baugruppe. Du vergleichst Messwert und Anforderung und hältst Abweichungen nachvollziehbar fest. Weder die Schule noch der Betrieb sollten nur isolierte Einzelschritte vermitteln.
Ausbildungsplanung, Rechte und Kommunikation
Ausbildungsordnung, Ausbildungsplan und Ausbildungsnachweis
Die Ausbildungsordnung ist eine bundesrechtliche Grundlage des anerkannten Ausbildungsberufs. Ihr Ausbildungsrahmenplan enthält die zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie zeitliche Richtwerte. Der betriebliche Ausbildungsplan übersetzt diese Mindestinhalte in die konkreten Lernstationen des Betriebs. Der Rahmenlehrplan beschreibt die schulischen Lernfelder; für deinen Unterricht ist die Umsetzung des jeweiligen Bundeslands maßgeblich. Verwechsle diese vier Dokumente nicht.
Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) regelt unter anderem die Pflichten Auszubildender, die Ausbildungspflichten des Betriebs und die Freistellung für die Berufsschule. Nach § 13 BBiG gehört die sorgfältige Ausführung übertragener Ausbildungsaufgaben ebenso dazu wie das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises. § 14 verpflichtet die Ausbildenden unter anderem, dir das Führen des Nachweises während der Ausbildungszeit zu ermöglichen und ihn regelmäßig durchzusehen. § 15 legt Freistellungs- und Anrechnungsregeln für Berufsschulunterricht fest; bei minderjährigen Auszubildenden ist zusätzlich das Jugendarbeitsschutzgesetz zu berücksichtigen. Prüfe besondere Einzelfälle mit Betrieb, Berufsschule oder zuständiger Kammer statt eine allgemeine Wocheneinteilung als feste Regel anzunehmen.
Muster eines anonymen Ausbildungsnachweises: „Lernstation Montage, Übungsauftrag A-01, vorbereitete Bauteile anhand einer Stückliste gezählt, Arbeitsplan erklärt, Sicherheitsfreigabe erhalten, fünf Kriterien geprüft, Abweichung dokumentiert, Rückmeldung der ausbildenden Person eingeholt.“ Die Dokumentation beschreibt Tätigkeiten und Lerngewinn, aber keine echten Kundennamen, Betriebsgeheimnisse oder Personenlisten.

Technische Zeichnungen unterstützen die Auftragsklärung. Bei jedem Dokument sind die zutreffende Revision und die aktuellen betrieblichen Unterlagen maßgeblich. Foto: Dinesh Cyanam, CC BY-SA 2.0, Commons.
Verständigung und Lernfeedback
Frage vor dem Beginn nach dem Ziel (was soll entstehen?), der Qualität (welche Maße und Eigenschaften gelten?), der Frist (bis wann?), der Berechtigung (welche Schritte darfst du ausführen?) und dem Nachweis (welche Dokumentation wird erwartet?). Wiederhole kritische Angaben in eigenen Worten. Bei unvollständigen Informationen wird nicht geraten: Du kennzeichnest die offene Frage und holst eine Entscheidung der verantwortlichen Fachkraft ein.
Für eine kurze Übergabe eignen sich fünf neutrale Felder: Auftragskennzeichen, Sollzustand, Istzustand, festgestellte Abweichungen und vereinbarte nächste Schritte. Formuliere ein Feedback fachlich, beispielsweise: „Der gemessene Innenabstand liegt oberhalb der angegebenen Obergrenze; ich stoppe die Freigabe und bitte um Prüfung der Ausrichtung.“ Das ist präziser als „passt schon“.
Berufliche Aufträge systematisch bearbeiten
Die vollständige Handlung
Ein berufstypischer Auftrag wird als vollständige Handlung bearbeitet. Beim Informieren liest du die Aufgabe und prüfst, welche Unterlagen fehlen. Beim Planen legst du Arbeitsschritte, Zeitbedarf, Ressourcen und Prüfmittel fest. Beim Entscheiden werden Vorgehen und Schutzmaßnahmen mit der befugten Person freigegeben. Beim Ausführen setzt du den Plan im erlaubten Rahmen um. Beim Kontrollieren vergleichst du überprüfbare Werte mit Sollkriterien. Beim Bewerten dokumentierst du Fehlerursachen und Verbesserungen.
| Schritt | Prüffrage | Schriftlicher Nachweis |
|---|---|---|
| Informieren | Ist die Zeichnung aktuell, sind Maße und Stückliste vollständig? | Auftragsklärung mit offenen Punkten |
| Planen | Welche Bauteile, Zeitabschnitte, Risiken und Prüfmittel gibt es? | Arbeitsplan und Materialliste |
| Entscheiden | Ist die Vorgehensweise sicher und freigegeben? | Freigabevermerk durch verantwortliche Person |
| Ausführen oder simulieren | Wird entsprechend der Anleitung gearbeitet? | Arbeitsnotizen ohne Personendaten |
| Kontrollieren | Sind die vereinbarten Maß- und Sichtkriterien erfüllt? | Prüfprotokoll mit Soll und Ist |
| Bewerten | Was lief gut, welche Korrektur ist begründet? | Verbesserungsnotiz |
Typische Fehler: Ohne Rückfrage eine Zeichnung veralten lassen, mit unvollständigem Satz Schrauben beginnen, einen Sollwert als gemessenen Istwert notieren oder ein fehlerhaftes Teil trotz Abweichung weitergeben. Die Gegenmaßnahmen sind eine Versionsprüfung, ein Vollständigkeitscheck, sauberes Messen und eine klare Sperr- beziehungsweise Rückfrageentscheidung.
Prüfen statt nur schätzen
Messen liefert einen Zahlenwert mit Einheit, beispielsweise 60,2 mm. Prüfen entscheidet anhand einer Vorgabe, ob der Wert für dieses Merkmal innerhalb der Grenzen liegt. Beim Messschieber kontrollierst du zunächst Zustand, Nullstellung und Eignung; halte das Gerät gemäß Unterweisung und messe an den festgelegten Flächen. Ein Messmittel mit ungeeigneter Auflösung oder beschädigten Messflächen darf nicht als verlässlicher Nachweis dienen. Eine Toleranz ist der vorgegebene zulässige Unterschied zur Nennangabe, nicht eine Einladung zum ungefähren Arbeiten.

Messschieber als Beispiel eines Längenmessmittels. Foto: Jeremyida002, CC BY-SA 4.0, Commons.

Animierte Darstellung einer Messschiebermessung. Ergänze die Darstellung durch die Herstelleranleitung deines konkreten Messmittels. Animation: Jollyroger, CC BY 2.5, Commons.
Frei zugängliche Vertiefung: Das deutschsprachige H5P-Erklärvideo zur Handhabung des Messschiebers des Instituts involas (CC BY-SA 4.0, bei HubbS für Fachkraft Metalltechnik, Lernfelder 1/2 ausgewiesen) enthält eine Lernübung. Dieses geprüfte externe Medium ist ein Zusatz und wird nicht als ungesicherte YouTube-Adresse eingebettet.
Praxisfall: Einen Winkelhalter als Lehrmodell montieren
Auftrag, Anforderungen und Ressourcen
Fiktiver Ausbildungsauftrag A-01: Stelle mit einer vorgefertigten Grundplatte und zwei vorgefertigten Metallwinkeln eine lösbare Übungsbaugruppe her. Vier passende Schrauben, vier Muttern und acht Unterlegscheiben verbinden die Teile. Alle Metallteile sind bereits zugeschnitten, entgratet und mit passenden Durchgangsbohrungen versehen. Es wird nicht gebohrt, geschweißt, geschliffen oder mit einer Maschine gearbeitet. Die Montage ist nur an einem freigegebenen Übungsplatz mit Unterweisung, intakten Handwerkzeugen und unter der verlangten Aufsicht zulässig. Fehlt diese Voraussetzung, erstelle dieselbe Baugruppe als Pappmodell oder in einer CAD-Simulation.
Arbeitsziel: Eine von Hand montierte oder simulierte, demontierbare Baugruppe. Eine aktuelle Übungszeichnung definiert als prüfbares Merkmal den Innenabstand der beiden markierten Messflächen: 60,0 ± 0,5 mm. Dieses Maß ist ausschließlich eine didaktische Übungsvorgabe, keine DIN-, ISO- oder Herstellervorgabe. Verlangt werden außerdem vollständige Teilezahl, keine sichtbaren Beschädigungen und eine von der verantwortlichen Person bestätigte Verbindungssicherung. Anzugsdrehmomente werden nicht frei erfunden; wenn sie relevant sind, gelten die tatsächlich freigegebenen Hersteller- und Betriebsangaben.
| Bauteil | Menge | Muster-Einzelpreis | Muster-Gesamtpreis |
|---|---|---|---|
| Grundplatte, vorbereitet | 1 | 3,20 € | 3,20 € |
| Metallwinkel, vorbereitet | 2 | 1,80 € | 3,60 € |
| Passende Schraube | 4 | 0,25 € | 1,00 € |
| Passende Mutter | 4 | 0,12 € | 0,48 € |
| Unterlegscheibe | 8 | 0,04 € | 0,32 € |
| Summe Material | 19 Einzelteile | 8,60 € |
Nachrechnung: 3,20 € + 2 × 1,80 € + 4 × 0,25 € + 4 × 0,12 € + 8 × 0,04 € = 8,60 €. Bei einer rein fiktiven internen Rechengröße von 18 € je Arbeitsstunde und 26 Minuten ergibt sich 18 €/h × 26/60 h = 7,80 €. Material und modellhafte Arbeitszeit kosten somit 16,40 €; dies ist keine echte Angebotskalkulation und enthält weder Gemeinkosten noch Steuern.
Arbeitsplan und sichere Ausführung
| Folge | Tätigkeit und Entscheidung | Richtzeit | Kontrollpunkt |
|---|---|---|---|
| A | Auftrag, Zeichnungsstand, Messflächen und Freigabebedarf klären | 3 min | Sollkriterien sind schriftlich festgehalten. |
| B | Stückliste abzählen und vorbereitete Teile auf Schäden prüfen | 4 min | 1 Platte, 2 Winkel, 4 Schrauben, 4 Muttern, 8 Scheiben vorhanden. |
| C | Arbeitsplatz, Unterweisung, Gefährdungen und geeignete Werkzeuge prüfen | 2 min | Bei fehlender Freigabe keine Montage; Pappmodell oder Simulation. |
| D | Winkel ohne Verkanten anlegen und Schraubverbindungen gemäß Anleitung herstellen | 9 min | Keine improvisierte Kraft, keine eigenmächtige Änderung der Bohrungen. |
| E | Vollständigkeit, Sichtzustand und Innenabstand kontrollieren | 5 min | Soll-Ist-Vergleich protokolliert; bei Abweichung nicht freigeben. |
| F | Ergebnis, Nacharbeit und Übergabe anonymisiert dokumentieren | 3 min | Prüfblatt und Verbesserungsnotiz vollständig. |
| Gesamt | 26 min | Vorführung durch befugte Fachkraft |
Begründung des Plans: Vor der Montage werden Material und Risiken geprüft, weil Nacharbeit am unvollständigen oder beschädigten Bauteil aufwendiger und gefährlicher werden kann. Vor der Übergabe erfolgt die Maßprüfung, weil ein scheinbar fester Winkel nicht automatisch das geforderte Funktionsmaß erfüllt.
Durchgerechnete Maßprüfung und Entscheidung
Für das Nennmaß 60,0 mm und die symmetrische Toleranz ± 0,5 mm gilt: Untere Grenze = 60,0 − 0,5 = 59,5 mm; obere Grenze = 60,0 + 0,5 = 60,5 mm. Ein Messwert 60,7 mm liegt 0,2 mm über der oberen Grenze und ist nicht akzeptiert. Du kennzeichnest die Abweichung und stimmst ein zulässiges neues Ausrichten mit der ausbildenden Person ab. Nach der freigegebenen Korrektur liefert die erneute Messung 60,2 mm. Dieser Wert liegt im erlaubten Intervall von 59,5 bis 60,5 mm. Die Maßbedingung ist damit erfüllt; die übrigen Kriterien müssen trotzdem gesondert geprüft werden.
| Merkmal | Vorgabe | Fiktives Ergebnis | Bewertung und Reaktion |
|---|---|---|---|
| Teilezahl | 19 Teile der Stückliste | 19 vorhanden | erfüllt |
| Innenabstand | 59,5 bis 60,5 mm | zuerst 60,7 mm | nicht erfüllt, Stopp und Rückfrage |
| Innenabstand nach Korrektur | 59,5 bis 60,5 mm | 60,2 mm | Maß erfüllt |
| Sichtkontrolle | keine Schäden oder scharfen Grate | ohne sichtbare Schäden | erfüllt, Sichtprüfung dokumentieren |
| Verbindungen | nach freigegebener Montagevorgabe | fachliche Bestätigung erforderlich | noch nicht freigeben, bis Kontrolle erfolgt |
Beispiel eines prüfbaren Arbeitsergebnisses: Übungsmodell A-01, vollständige Materialliste, abgezeichneter Arbeitsplan, Prüftabelle mit erster Abweichung und neuer Messung, Entscheidung der verantwortlichen Person sowie kurzer Lernbericht. Das bloße Bestehen einer Maßprobe ersetzt nicht die Sicherheits- oder Verbindungskontrolle. Reale Werkstückmaße werden erst nach Prüfung des betrieblichen Zeichnungsstands festgelegt.
Bewertungsraster für Übungsauftrag A-01
| Kompetenzbereich | Voll erfüllt (4 Punkte) | Teilweise (2 Punkte) | Nicht erfüllt (0 Punkte) |
|---|---|---|---|
| Auftragsanalyse und Arbeitsplan | Kriterien, Material und Reihenfolge nachvollziehbar geklärt | einzelne Angaben fehlen | Ziel oder Planung unklar |
| Sicherheit und Freigabe | Gefahren erkannt, Grenzen eingehalten, Freigabe geklärt | Schutzentscheidungen unvollständig | Arbeit ohne erforderliche Freigabe |
| Ausführung beziehungsweise Simulation | vollständiges nachvollziehbares Lehrmodell | kleinere dokumentierte Lücken | Ergebnis fehlt oder ist nicht prüfbar |
| Prüfen und Entscheiden | Grenzwerte richtig berechnet, Istwerte geprüft, Abweichung begründet | Vergleich teilweise korrekt | keine sachgerechte Prüfung |
| Dokumentation und Rückmeldung | prüfbares Protokoll mit Verbesserungsentscheidung und Datenschutz | wichtige Angaben fehlen | kein nachvollziehbarer Nachweis |
Bewertung: 5 Bereiche × maximal 4 Punkte = 20 Punkte. Die Punkte sind eine didaktische Rückmeldung, keine Kammer-Prüfungsnote. Eine verbotene oder nicht freigegebene Tätigkeit wird nicht durch gute Rechenergebnisse aufgewogen; sie führt zum Sicherheitsstopp. Für die Rückmeldung werden vorab Beobachtungskriterien und die erreichbare Punktzahl geklärt.
Arbeitsschutz, Nachhaltigkeit und digitale Zusammenarbeit
Schutzmaßnahmen sind Bestandteil jedes Auftrags
Vor Arbeitsbeginn müssen geeignete Sicherheitsunterweisung, Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisung und gegebenenfalls persönliche Schutzausrüstung geklärt sein. Für Arbeitsmittel verlangt § 3 BetrSichV eine Gefährdungsbeurteilung; § 4 BetrSichV beschreibt Schutzpflichten. Die DGUV Regel 109-607, Branche Metallbau bietet branchenbezogene Handlungshinweise. Bei Jugendlichen sind insbesondere § 22 JArbSchG und die besonderen Unterweisungspflichten zu beachten. Das bedeutet: Nicht jede gefährliche Tätigkeit ist für Auszubildende erlaubt, und Aufsicht ist keine nachträgliche Formalität.

Beispiele für Schutzbrillen. Welche persönliche Schutzausrüstung tatsächlich nötig ist, ergibt sich aus Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisung; das Bild selbst ist keine Freigabe. Foto: DJSparky, CC BY-SA 4.0, Commons.
Praxisregel: An rotierenden Maschinen können lose Kleidung und unter Umständen Handschuhe Einzugsgefahren schaffen; Schutzmaßnahmen müssen werkzeug- und tätigkeitsbezogen festgelegt werden. Ohne Unterweisung, Eignung und Zustimmung keine Bedienung von Drehmaschine, Bohrmaschine, Trenn- oder Schweißtechnik. Als sichere Alternative lassen sich Bearbeitungsabläufe mit Papierzeichnungen, stillgelegten Anschauungsmodellen, vorbereiteten Teilen oder simulationsbasierten Entscheidungen analysieren.
Material und Energie bewusst einsetzen
Eine sorgfältige Planung vermeidet Ausschuss und Wiederholungsarbeiten. Für A-01 werden nur 19 benötigte Teile bereitgestellt, wiederverwendbare Musterteile bevorzugt und Metallschrott entsprechend dem betrieblichen Entsorgungskonzept getrennt gesammelt. Energieintensive Maschinen werden nicht für eine Aufgabe eingesetzt, die sich als freigegebene Handmontage oder Simulation lösen lässt. Dokumentiere Materialverbrauch und eine mögliche Einsparung nachvollziehbar, etwa „zwei vorhandene Winkel wiederverwendet“ statt eine unbelegte CO₂-Zahl zu behaupten.
Digitale Lernnachweise und Datenschutz
In Zeichnungssoftware, Lernplattformen oder digitalen Ausbildungsnachweisen gilt: Nutze nur freigegebene Systeme, aktuelle Dateiversionen, sachliche Auftragskennungen und die kleinsten erforderlichen Datenmengen. Gib keine Kundendaten, internen Konstruktionsdateien, Betriebsgeheimnisse, Gesichter von Mitschülern oder Zugangsdaten in öffentliche Lernangebote ein. Für Übungen genügen vollständig erfundene Datensätze. Digitale Kompetenz bedeutet auch, Vorschläge aus einem Programm zu kontrollieren und eine Version nachvollziehbar zu benennen.
Vertiefung aus dem BIBB/GOVET-Angebot: „Die Standardberufsbildpositionen – Die Qualifizierenden Vier“ zu digitaler Arbeitswelt, Arbeit und Ausbildung, Sicherheit sowie Nachhaltigkeit. Der Film erläutert aktuelle berufsübergreifende Perspektiven. Die konkret maßgeblichen Mindestinhalte dieses 2013 geregelten Berufs entnimmst du weiterhin seiner tatsächlich geltenden Ausbildungsordnung. Offizielle Quelle GOVET.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe dein Fachwissen
Was kennzeichnet die duale Berufsausbildung? (Der Betrieb und die Berufsschule ergänzen sich als zwei Lernorte.) (!Der Ausbildungsbetrieb ersetzt grundsätzlich jede Berufsschule.) (!Die Kammer übernimmt den gesamten Berufsschulunterricht.) (!Es wird ausschließlich durch digitale Selbstlernmodule gelernt.)
Worauf beruht der betriebliche Ausbildungsplan für die Fachkraft für Metalltechnik? (Auf dem Ausbildungsrahmenplan der geltenden Ausbildungsordnung.) (!Nur auf frei gewählten Kundenaufträgen ohne Mindestinhalte.) (!Ausschließlich auf dem Stundenplan der Berufsschule.) (!Allein auf den persönlichen Vorlieben der Auszubildenden.)
Welche reguläre Ausbildungsdauer nennt die Ausbildungsordnung zur Fachkraft für Metalltechnik? (24 Monate.) (!12 Monate.) (!36 Monate für jede Fachrichtung.) (!42 Monate für jede Fachrichtung.)
Welches Beispiel zeigt eine sinnvolle Lernortkooperation? (Eine schulische Maßberechnung wird mit der betrieblichen Prüfpraxis verbunden.) (!Betrieb und Schule verwenden absichtlich widersprüchliche Maßangaben.) (!Die Schule gibt ohne Abstimmung reale Maschinenarbeiten frei.) (!Die Kammer ersetzt die betriebliche Ausbildung vollständig.)
Was ist vor der Planung eines unklar formulierten Arbeitsauftrags besonders wichtig? (Ziel, aktuelle Unterlagen, Kriterien und offene Fragen zu klären.) (!Unbekannte Toleranzen selbst festzulegen und sofort zu beginnen.) (!Ungeprüfte Zeichnungen ohne Versionsvergleich zu verwenden.) (!Die Dokumentation erst nach einer ungeplanten Übergabe anzufangen.)
Wie gehst du ohne bestätigte Sicherheitsfreigabe bei einer riskanten Arbeit vor? (Du beginnst nicht und verwendest eine sichere Simulation oder fragst nach Anleitung.) (!Du probierst das Verfahren kurz ohne Aufsicht aus.) (!Du lässt Sicherheitsfragen weg, solange die Zeit knapp ist.) (!Du übernimmst eine beliebige Anleitung aus einem fremden Internetforum.)
Welche Messung erfüllt bei 60,0 mm mit einer Toleranz von plus oder minus 0,5 mm die Maßanforderung? (60,2 mm.) (!60,7 mm.) (!59,3 mm.) (!61,0 mm.)
Wie viele Unterlegscheiben nennt die Stückliste des Lehrmodells A-01? (Acht Unterlegscheiben.) (!Vier Unterlegscheiben.) (!Sechs Unterlegscheiben.) (!Zwölf Unterlegscheiben.)
Wozu dient ein sachgerechter Ausbildungsnachweis? (Zur nachvollziehbaren Dokumentation der Ausbildungstätigkeiten und Lernfortschritte.) (!Zum ungeprüften Veröffentlichen vertraulicher Kundendaten.) (!Als alleiniger Ersatz für die fachliche Sicherheitsunterweisung.) (!Zur nachträglichen Veränderung des Ausbildungsberufs.)
Welche digitale Dokumentation ist für die Übungsaufgabe angemessen? (Ein freigegebenes Prüfblatt mit fiktiver Auftragskennung und notwendigen Sachdaten.) (!Ein öffentliches Foto mit sichtbaren Kundennamen und Zugangsdaten.) (!Eine Kopie der vertraulichen Betriebszeichnung auf einer offenen Plattform.) (!Eine Sammlung privater Kontaktdaten aller Mitschüler ohne Lernzweck.)
Memory: Begriffe und Bedeutungen
| Ausbildungsordnung | Bundesrechtliche Grundlage der beruflichen Mindestinhalte |
| Ausbildungsrahmenplan | Sachliche und zeitliche Gliederung betrieblicher Kompetenzen |
| Rahmenlehrplan | Gemeinsame Grundlage der schulischen Lernfelder |
| Ausbildungsplan | Konkrete Umsetzung der betrieblichen Ausbildung im Unternehmen |
| Ausbildungsnachweis | Nachvollziehbare Dokumentation von Ausbildungstätigkeiten |
| Lernortkooperation | Abgestimmtes Lernen zwischen Betrieb und Schule |
Drag-and-drop: Schritte richtig zuordnen
| Ordne den Arbeitsschritt zu. | Zweck |
|---|---|
| Informieren | Unterlagen, Ziel und offene Fragen erfassen |
| Planen | Material, Reihenfolge und Zeitbedarf festlegen |
| Entscheiden | Schutzmaßnahmen und Vorgehensweise freigeben lassen |
| Kontrollieren | Istwerte mit Sollkriterien vergleichen |
| Bewerten | Abweichungen erklären und Verbesserungen ableiten |
Kreuzworträtsel: Fachwörter
| Berufsschule | Welcher zweite Lernort vermittelt schulische Fachgrundlagen? |
| Ausbildungsplan | Welches betriebliche Dokument ordnet Ausbildungsinhalte für die praktische Umsetzung? |
| Messschieber | Welches Messgerät misst Außenmaße und je nach Ausführung auch Innenmaße? |
| Arbeitsschutz | Welches übergreifende Fachwort beschreibt Maßnahmen zur Vermeidung arbeitsbedingter Gefahren? |
| Prüfprotokoll | Wie heißt das Dokument mit Sollwerten, Istwerten und Prüfergebnissen? |
| Montage | Wie heißt das funktionsgerechte Zusammenfügen vorbereiteter Bauteile? |
LearningApps: Weiterüben
Übe ergänzend mit der thematischen Suche. Wähle nur fachlich passende Aufgaben und prüfe externe Inhalte kritisch; der Suchlink ist keine Zusage für eine bestimmte vorhandene Übung.
Lückentext: Die Lernorte verbinden
Offene Aufgaben
Leicht
- Ausbildungsbetrieb: Erstelle eine zweispaltige Übersicht mit je vier fachlichen Aufgaben von Betrieb und Berufsschule und erkläre eine Verbindung.
- Ausbildungsordnung: Formuliere in eigenen Worten, worin sich Ausbildungsordnung, Ausbildungsrahmenplan und betrieblicher Ausbildungsplan unterscheiden.
- Arbeitsschutz: Markiere an einer erfundenen Werkstattskizze Rettungsweg, Prüfarbeitsplatz und mögliche Gefahrstellen; leite drei Fragen für die Unterweisung ab.
- Ausbildungsnachweis: Schreibe einen vollständig fiktiven, datensparsamen Ausbildungsnachweis für die Planung einer Übungsbaugruppe.
Standard
- Stückliste: Prüfe die 19 Teile des Projekts A-01 rechnerisch und erstelle eine sachliche Bestell- und Vollständigkeitskontrolle.
- Toleranz: Berechne für das Übungsmaß 60,0 ± 0,5 mm beide Grenzwerte und klassifiziere die Messungen 59,4 mm, 59,8 mm und 60,6 mm mit Begründung.
- Arbeitsplan: Übertrage die sechs Schritte des Praxisfalls in einen Zeitplan und beschreibe, welche Abweichung zwingend eine Rückfrage auslöst.
- Lernortkooperation: Entwickle eine anonyme Abstimmungsnachricht, wie ein Maßprüfproblem aus der Schule im Betrieb sicher aufgegriffen werden kann.
Schwer
- Qualitätssicherung: Untersuche drei fiktive Fehlerfälle der Baugruppe, formuliere für jeden Fehler eine Ursache, ein Prüfkriterium und eine begründete Freigabeentscheidung.
- Nachhaltigkeit: Vergleiche für das Übungsmodell Wiederverwendung, Neubeschaffung und rein digitale Simulation anhand von Materialeinsatz, Lerngewinn und Risiken.
- Berufsausbildung: Entwirf ein schulisch-betriebliches Mini-Projekt mit fachlichem Lernziel, Rollenverteilung, Datenschutzregel, Rückmeldeweg und messbarem Ergebnis.
- Wirtschaftlichkeit: Kontrolliere die Musterkalkulation, ändere eine selbst gewählte Materialposition und ermittle die neue Gesamtsumme einschließlich begründeter Annahmen.


Lernkontrolle
- Auftragsanalyse: Ein Übungsauftrag enthält nur eine alte Zeichnung und eine unvollständige Stückliste. Erkläre die notwendige Reihenfolge der Rückfragen, bevor eine Montage freigegeben werden darf.
- Berufsbildungsgesetz: Eine ausbildende Person plant regelmäßige Arbeit während der vorgeschriebenen Berufsschulfreistellung ein. Beschreibe das sachgerechte Vorgehen und benenne die Informationsquellen für eine Prüfung des Einzelfalls.
- Messtechnik: Beim Projekt A-01 werden zuerst 60,7 mm und nach freigegebener Korrektur 60,2 mm gemessen. Zeige die vollständige Grenzwertrechnung und begründe zwei verschiedene Prüfentscheidungen.
- Arbeitsorganisation: Eine Schraube fehlt und ein Winkel hat einen scharfen Grat. Entscheide unter Berücksichtigung von Sicherheit, Termin und Qualität über das weitere Vorgehen.
- Datenschutz: Eine Gruppe möchte ihren Projektbericht veröffentlichen. Entwickle eine datensparsame Fassung und erläutere, welche Fotos und Dokumentinformationen entfernt werden müssen.
- Nachhaltigkeit: Stelle eine überprüfbare Maßnahme zur Abfallvermeidung vor und beschreibe, wie ihr tatsächlicher Erfolg beim Lernprojekt festgestellt wird.
Die Lehrkraft oder ausbildende Person beurteilt die Antworten anhand fachlicher Begründung, Nachvollziehbarkeit, Sicherheitsentscheidung und realistischer Übertragbarkeit. Musterergebnisse werden im Feedbackgespräch verglichen; die Quizantworten werden hier nicht vorweggenommen.
Lernnachweis
Konkretes Portfolio zum fiktiven Auftrag A-01: Reiche eine eigene Auftragsklärung mit Zeichnungsstand, eine vollständige Stückliste, einen Arbeitsplan mit Zeiten, eine Sicherheits- und Freigabeentscheidung, das Lehrmodell beziehungsweise eine nachvollziehbare Simulation, eine Soll-Ist-Prüftabelle einschließlich Grenzwertrechnung sowie eine kurze Reflexion ein. Der Lernnachweis verwendet ausschließlich fiktive Kennungen und Beispieldaten.
| Nachweiselement | Mindestkriterium | Selbstkontrolle |
|---|---|---|
| Fachwissen | Zwei Lernorte, zuständige Kammer, Ausbildungsplan erläutert | Sind Verantwortlichkeiten klar getrennt? |
| Planung | Sechs sinnvoll gereihte Schritte und 19 Teile dargestellt | Sind Material, Sicherheit und Zeit berücksichtigt? |
| Messkompetenz | 59,5 bis 60,5 mm korrekt berechnet | Ist 60,7 mm als Abweichung erkennbar? |
| Ergebnis | Vorgefertigtes Lehrmodell oder funktionsgleiche Simulation | Kann eine zweite Person die Kriterien nachprüfen? |
| Sicherheit und Datenschutz | Freigabe dokumentiert oder sichere Ersatzaufgabe gewählt | Sind fremde Personen- und Betriebsdaten ausgeschlossen? |
| Reflexion | Ein Fehler, seine Ursache und eine Verbesserung erläutert | Ist die Entscheidung begründet und überprüfbar? |
Für die pädagogische Bewertung kann das 20-Punkte-Raster aus dem Praxisfall verwendet werden. Der Lernnachweis zeigt Kompetenzentwicklung im Unterricht und Betrieb, aber keine amtliche Anerkennung und keine selbstständige Befugnis zu gefährlichen Tätigkeiten.
OER und Wikipedia
Aktuelle fachliche und rechtliche Grundlagen (abgerufen und geprüft für diesen Kurs):
- BIBB: Berufsprofil Fachkraft für Metalltechnik, Fachrichtung Montagetechnik – Ausbildungsdauer, berufliche Tätigkeiten, Fachrichtungen.
- MetTechAusbV: gültige Ausbildungsordnung – insbesondere §§ 2 bis 5 und der Ausbildungsrahmenplan.
- KMK: Duales System der beruflichen Ausbildung – Lernorte und Kooperation; zusätzlich den jeweiligen Landeslehrplan der Schule beachten.
- § 13 BBiG, § 14 BBiG und § 15 BBiG – Pflichten, Ausbildungsnachweis, Freistellung.
- § 3 BetrSichV, § 22 JArbSchG sowie DGUV Regel 109-607 – Gefährdungsbeurteilung und Schutz im Metallbereich.
- HubbS/Involas: Einführung Messschieber, H5P-Video, CC BY-SA 4.0 und HubbS/Involas: Handhabung Messschieber, H5P-Video, CC BY-SA 4.0 – deutschsprachige offene Fachmedien.
- IHK Pfalz: Duale Ausbildung, deutschsprachiger Erklärfilm und BIBB/GOVET: Film zu Standardberufsbildpositionen – geprüfte Anbieter- und Videofundstellen; das Abspielen auf YouTube kann Daten an den Plattformanbieter übertragen.
Bild-, Animations- und Lizenznachweise (Dateibezeichnungen entsprechen den oben verwendeten Commons-Dateien):
| Datei | Originalquelle | Urheber | Lizenz |
|---|---|---|---|
| File:Metal lathe. School workshop.jpg | Commons-Dateiseite | Oleg Bor | CC BY-SA 4.0 |
| File:Engineering design drawings.jpg | Commons-Dateiseite | Dinesh Cyanam | CC BY-SA 2.0 |
| File:Vernier Caliper.jpg | Commons-Dateiseite | Jeremyida002 | CC BY-SA 4.0 |
| File:Using the caliper correct.gif | Commons-Dateiseite | Jollyroger | CC BY 2.5 |
| File:Safety Goggles.jpg | Commons-Dateiseite | DJSparky | CC BY-SA 4.0 |
Die externen Medien werden mit Urheber und Lizenz genannt; unter der jeweiligen Lizenz können zusätzliche Pflichten bei Änderungen und Weitergabe entstehen. Die Rechte von eingebetteten YouTube-Videos werden damit nicht pauschal als freie Lizenz behauptet. Jede echte betriebliche Zeichnung oder Herstellerunterlage muss separat auf Aktualität und Freigabe geprüft werden.
Wikipedia zum Nachschlagen: Duale Ausbildung – öffentlich bearbeitbarer Überblick; für Rechtsfragen haben die oben verlinkten amtlichen Primärquellen Vorrang.
Verknüpfte Lernbereiche
Fachübergreifende Bezüge: Technisches Zeichnen und Mathematik helfen bei Grenzmaßen; Deutsch unterstützt Auftragsklärung und Fachkommunikation; Gemeinschaftskunde und Wirtschaft erklären Rechte und Pflichten; Informatik fördert sichere digitale Dokumentation. Vertiefende Projekte sind ein fiktives digitales Ausbildungsnachweisblatt, ein Prüflehrmodell aus wiederverwendbaren Materialien und ein von Schule und Betrieb gemeinsam abgestimmter Kriterienkatalog.
aiMOOC Projekte
Projektidee 1 – Zwei Lernorte, ein Auftrag: Ein Team entwickelt ein Papp- oder CAD-Modell einer Metallbaugruppe, prüft Maße und simuliert die betriebliche Übergabe. Projektidee 2 – Ressourcenschonende Ausbildung: Lernende vergleichen Materialbedarf eines fiktiven Auftrags mit einer Wiederverwendungslösung und dokumentieren die Entscheidung. Projektidee 3 – Digitales Prüfblatt: Lernende gestalten eine anonyme, datensparsame Vorlage mit Versionsstand und Prüfkriterien.
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