Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule - Bogenmacher - 1. Ausbildungsjahr
Einleitung
Du beginnst eine duale Ausbildung als Bogenmacherin oder Bogenmacher. Dabei lernst du an mindestens zwei Orten: im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Beide Lernorte verfolgen dasselbe Ziel: Du sollst berufliche Aufträge fachlich begründet planen, sicher bearbeiten, das Ergebnis prüfen und deinen Lernweg dokumentieren können. In diesem aiMOOC untersuchst du den Weg vom fiktiven Auftrag bis zum nachvollziehbaren Lernnachweis. Du entwickelst als sicheres Modell eine Kontrollschablone für die Kontur eines Bogenfrosches, ohne einen echten Streichbogen zu verändern.
Nach diesem Kurs kannst du die Beteiligten der Ausbildung unterscheiden, den betrieblichen Ausbildungsplan und die schulischen Lernfelder einordnen, einen Arbeitsplan mit Material- und Zeitbedarf begründen, Maße und Prüfkriterien anwenden, Risiken erkennen und deine Ergebnisse datensparsam präsentieren. Rechtliche und fachliche Angaben beziehen sich auf die im Oktober 2026 geprüften offiziellen Quellen; betriebsspezifische Festlegungen, Herstellerhinweise und Landeslehrplan gehen im Einzelfall vor.

Einblick in eine Bogenmacherwerkstatt; Bild: Brian Johnson, CC BY-SA 2.0, Nachweis in der Medienliste.
Zwei Lernorte, gemeinsames Ausbildungsziel
Betrieb und Berufsschule ergänzen sich
Dual bedeutet hier: berufliche Bildung an zwei aufeinander bezogenen Lernorten. Im Betrieb lernst du beispielsweise, Fachaufträge zu besprechen, Werkstoffe und Werkzeuge zu identifizieren, Arbeitsgänge vorzubereiten, Kontrollen durchzuführen und mit Ausbilderinnen, Ausbildern sowie Kundschaft angemessen zu kommunizieren. Die Berufsschule verbindet Fachtheorie, allgemeinbildende Inhalte und berufliche Handlungssituationen. Du begründest dort etwa Materialentscheidungen, wertest Zeichnungen aus, berechnest Maße und reflektierst Fehler. Auch überbetriebliche Unterweisung kann die Ausbildung ergänzen; ihr Umfang hängt vom konkreten Ausbildungsweg ab.
In einem kleinen Ausbildungsbetrieb können Aufträge anders anfallen als in einer großen Werkstatt. Deshalb ist die Abstimmung wichtig: Was du in der Schule zu Maßstab und Toleranzen erarbeitest, wendest du im Betrieb bei einer freigegebenen Prüfaufgabe an. Umgekehrt bringst du anonymisierte Beobachtungen aus dem Betrieb in eine Unterrichtsbesprechung ein. Vertrauliche Zeichnungen oder personenbezogene Daten bleiben geschützt.
| Lernort oder Beteiligter | Typischer Beitrag | Beispiel zum Schablonenauftrag |
|---|---|---|
| Ausbildungsbetrieb | Fachliche Anleitung, echte Arbeitsorganisation, Unterweisung und Qualitätskontrolle | Freigabe der ungefährlichen Modellaufgabe und Besprechung der Prüfschritte |
| Berufsschule | Systematisches Erklären, Rechnen, Begründen und Reflektieren | Maßstab 2:1 in Modellmaße übertragen und Messergebnisse auswerten |
| Auszubildende | Sorgfältig mitlernen, Rückfragen stellen, Ausbildungsnachweis führen | Ablauf dokumentieren, Unsicherheit melden und Verbesserungsvorschlag machen |
| Zuständige Handwerkskammer | Zuständige Stelle für die handwerkliche Ausbildung nach den gesetzlichen Regelungen | Informationen zu Eintragung, Beratung und Prüfungsorganisation bereitstellen |
Merke: Der betriebliche Ausbildungsplan und der Unterricht der tatsächlich zuständigen Berufsschule müssen in der Praxis miteinander abgestimmt werden. Der Kurs ersetzt keinen individuellen Ausbildungsplan.
Berufliches Handeln statt bloßer Handgriffe
Ein vollständiger Auftrag folgt dem Zyklus Informieren – Planen – Entscheiden – Durchführen – Kontrollieren – Bewerten/Dokumentieren. Vor dem Anfertigen einer Schablone klärst du den Zweck, die Maße, die Materialien, den Schutzbedarf und die Abnahmekriterien. Eine häufige Fehlannahme lautet: „Wenn das Teil fertig aussieht, ist der Auftrag erledigt.“ Ohne Maßkontrolle und nachvollziehbare Dokumentation ist das Arbeitsergebnis nicht ausreichend belegt.
Medienimpuls: Der Bogenmacher – Daniel Koop, Köln ist ein verifiziertes deutschsprachiges Werkstattporträt von Maximilian Grün und der Kölner Journalistenschule bei NRWision. Achte beim Anschauen auf Arbeitsschritte und Beratung; die dort gezeigte Praxis ist keine Anleitung zum unbeaufsichtigten Nachmachen.
Ausbildungsordnung, Rechte und Verantwortung
Welche Regeln gelten für diesen Beruf?
Das BIBB-Berufsprofil Bogenmacher/Bogenmacherin beschreibt eine 36-monatige Ausbildung im Handwerk. Maßgeblich ist die Bogenmacherausbildungsverordnung (BmAusV) vom 16. Juli 2015, die die frühere Verordnung von 1997 abgelöst hat. § 3 und die Anlage benennen die zu vermittelnden Kompetenzen; § 5 verlangt einen individuell erstellten betrieblichen Ausbildungsplan spätestens zu Ausbildungsbeginn. Zu den berufsübergreifenden Schwerpunkten gehören Berufsbildung und Arbeitsrecht, Organisation des Betriebs, Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz, Planung, Kommunikation, technische Unterlagen, Qualität und Kundenorientierung. Die Verordnung beschreibt außerdem Fachkompetenzen wie Messen, Entwerfen, Werkstoffauswahl und das Herstellen von Bogenteilen.
Die KMK-Rahmenlehrplan vom 26. März 2015 ist die abgestimmte Grundlage für den berufsbezogenen Unterricht. Im ersten Ausbildungsjahr nennt er LF 1 Beruf und Betrieb präsentieren (40 Stunden), LF 2 Entwürfe von Bögen erstellen (60 Stunden), LF 3 Schablonen, Formen und Spezialwerkzeuge herstellen (60 Stunden), LF 4 Werkstoffe vorbereiten und lagern (60 Stunden) und LF 5 Frösche herstellen (60 Stunden). Das sind bundesweite Zeitrichtwerte von zusammen 280 Unterrichtsstunden für diese Lernfelder, nicht der gesamte Jahresunterricht und kein individueller Stundenplan. Maßgeblich sind zusätzlich der jeweils umgesetzte Landeslehrplan und die konkrete Schule.
Ausbildungsvertrag, Nachweise und Freistellung
Im § 11 Berufsbildungsgesetz (BBiG) werden wesentliche Vertragsangaben geregelt, etwa Dauer, sachliche und zeitliche Gliederung, Ausbildungsstätte, Arbeitszeit, Probezeit und Vergütung. § 13 BBiG beschreibt Pflichten von Auszubildenden, darunter Sorgfalt, Teilnahme, Beachtung berechtigter Weisungen, pflegliche Behandlung von Werkzeugen, Geheimhaltung und das Führen eines schriftlichen oder elektronischen Ausbildungsnachweises. Ausbildende tragen nach § 14 BBiG Verantwortung für eine geeignete Ausbildung und die regelmäßige Durchsicht der Nachweise.
§ 15 BBiG regelt Freistellung und Anrechnung für Berufsschule und bestimmte Prüfungssituationen. Schul- und Betriebszeiten dürfen also nicht einfach ohne rechtliche Prüfung addiert werden. Für unter 18-Jährige sind die Sondervorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes zu beachten. Die zuständige Handwerkskammer ergibt sich aus der Ausbildungsstätte; die konkrete Kammer wird nicht allein aus der Wohnadresse bestimmt.
Beispiel: Im Berichtsheft steht nicht „irgendetwas mit Bögen gemacht“, sondern „Schablonenzeichnung besprochen; Modellmaße aus Maßstab berechnet; Prüfkriterien und Fehler dokumentiert; betriebliche Rückmeldung eingeholt“. Kundennamen, interne Kalkulationen und vertrauliche Betriebsdaten werden nicht in öffentlich zugängliche Lernportfolios kopiert.
Berufsprofil und Lernfelder verbinden
Vom Bogen zur Fachsprache
Der Bogen eines Streichinstruments ist nicht mit einem Sport- oder Jagdbogen zu verwechseln. Wichtige Bauteile sind die Bogenstange als tragendes Bauteil, der Frosch als beweglicher Griffbereich zur Führung der Rosshaar-Bespannung und das Beinchen als Drehgriff der Spannvorrichtung. Die Bogenspitze bildet das vordere Ende der Stange; der Bezug bezeichnet die Bespannung, meist aus Rosshaar. Eine Schablone dient zum Übertragen oder Prüfen einer vorgegebenen Form, eine Toleranz ist der erlaubte Unterschied gegenüber einem Sollmaß.

Die englisch beschriftete Abbildung hilft bei der Fachwortarbeit; Grafik von Kbh3rd, CC BY-SA 3.0. Übertrage die Begriffe in eine eigene deutsche Skizze.

Detail eines Bogenfrosches (Pjt56, CC BY-SA 4.0). Beschreibe sichtbare Formmerkmale, aber leite daraus keine ungeprüften Herstellungsmaße ab.

Bogenspitze als Bauteilvergleich (Pjt56, CC BY-SA 4.0). Ein echtes Teil wird bei diesem Lernauftrag nicht bearbeitet.

Bögen und Rosshaar in einer Werkstatt (Brian Johnson, CC BY-SA 2.0): Anlass für Fragen zur Lagerung, Herkunft und Qualität.
So helfen dir die ersten fünf Lernfelder
LF 1 übt Präsentieren mit Quellen und Datenschutz. LF 2 leitet dich an, Entwürfe zu lesen und zweckmäßig zu erläutern. In LF 3 werden Schablonen und Werkzeuge geplant; unser Kartonmodell ist eine sichere Vorübung, aber kein Ersatz für zugelassene fachpraktische Werkstattarbeiten. LF 4 fördert das Nachdenken über geeignete Werkstoffe, Lagerung und verantwortliche Beschaffung. LF 5 behandelt den Frosch; das Identifizieren von Bauteilen und Prüfen einer Kontur bereitet darauf vor.
Typische Fehler: Bogenfrosch mit Bogenspitze verwechseln; Zeichnungsmaß und Originalmaß gleichsetzen; den Maßstab nicht benennen; eine historisch übliche Holzart ohne Artenschutzprüfung einsetzen; aus einem Foto allein eine verbindliche Fertigungsvorgabe ableiten.
Praxisfall: Einen Schablonenauftrag sicher planen und prüfen
Fiktiver Auftrag und klare Grenzen
Ausgangslage: Eine Ausbildungswerkstatt möchte sechs rein didaktische Kartonkarten für die Schulung zur Froschkontrolle. Auf jeder Karte soll eine frei erfundene rechteckige Modellkontur als Platzhalter für einen Froschbereich gekennzeichnet sein. Es handelt sich ausdrücklich nicht um echte Bogenmaße, eine normierte Froschzeichnung oder eine Anleitung zum Herstellen eines funktionstüchtigen Bogenteils. Alle Daten sind fiktiv. Der Auftrag ist abgeschlossen, wenn sechs Karten vorliegen, die Prüfliste ausgefüllt ist und du Abweichungen nachvollziehbar protokolliert hast.
Vorgaben der Modellzeichnung: Ein Rechteck ist auf dem Blatt im Maßstab 2:1 mit 120 mm Länge und 40 mm Höhe dargestellt. Der Übertrag auf die Karte soll 1:1 erfolgen. Eine Karte misst 90 mm × 85 mm. Die gemessene Modellkontur soll 60 mm × 20 mm mit einer nur für diese Schulübung festgelegten Übungstoleranz von ± 1 mm besitzen. Für die Ausschneideplanung liegt ein A4-Bogen Karton mit 210 mm × 297 mm bereit, zwischen benachbarten Karten werden 2 mm Zwischenraum berücksichtigt. Als Werkzeug reichen Lineal, Bleistift, geeignete stumpfe Schere und Papier; deren sichere Verwendung wird vorher vereinbart. Scharfe Messer, Maschinen, Klebstoffe und echter Bogenbau sind nicht Teil des Auftrags.
Rechenweg und Arbeitsvorbereitung
1. Maßstab: 2:1 heißt, die Zeichnung ist doppelt so groß wie das Modell. Originalmaß = Zeichnungsmaß ÷ 2. Länge = 120 mm ÷ 2 = 60 mm. Höhe = 40 mm ÷ 2 = 20 mm. Ein typischer Fehler ist Multiplizieren mit 2; dadurch würde die Kontur statt 60 mm unzulässige 240 mm lang.
2. Zuschnittplanung: Zwei Karten nebeneinander brauchen 2 × 90 mm + 2 mm Zwischenraum = 182 mm und passen auf 210 mm. Drei Karten untereinander brauchen 3 × 85 mm + 2 × 2 mm = 259 mm und passen auf 297 mm. So passen 2 × 3 = 6 Karten auf einen A4-Bogen; 28 mm Restbreite und 38 mm Resthöhe bleiben, wenn die Karten an einer Blattkante beginnen. Der verbleibende Rand ist keine zusätzliche Abfallvorgabe, sondern kann für Beschriftungen oder weitere Übungen genutzt werden.
3. Flächennutzung: A4-Fläche = 210 × 297 = 62.370 mm². Kartenfläche zusammen = 6 × 90 × 85 = 45.900 mm². Materialnutzungsgrad bezogen auf die Kartenrechtecke = 45.900 ÷ 62.370 × 100 = 73,6 % (gerundet). Zwischenräume und Ränder gehören dabei nicht zur Nutzfläche.
4. Übungskalkulation: Angenommener Kartonpreis 0,60 € pro Blatt, angenommene Arbeitszeit 30 Minuten, rein rechnerischer Übungssatz 18,00 € pro Stunde. Zeitkosten = 30 ÷ 60 × 18,00 € = 9,00 €. Modellgesamtwert = 9,00 € + 0,60 € = 9,60 €; je Karte = 9,60 € ÷ 6 = 1,60 €. Dies sind didaktische Zahlen ohne Aussage zu realen Ausbildungslöhnen, Arbeitskosten, Steuern, Materialpreisen oder Verkaufspreisen.
Arbeitsplan mit Prüfpunkten
| Arbeitsschritt | Tätigkeit und Lernort | Nachweis und Kontrolle |
|---|---|---|
| Auftrag klären | In der Berufsschule Vorgaben markieren; im Betrieb oder Unterricht Freigabe der Modellaufgabe besprechen | Auftragskarte mit Menge, Ziel, Toleranz, Risiko und Verantwortlichkeit |
| Maße bestimmen | 2:1 in 1:1 umrechnen und Anordnung der sechs Karten skizzieren | Rechnungen 60 mm × 20 mm und Anordnungsplan 2 × 3 |
| Material prüfen | Sauberen Karton, geeignete Schere und Lineal bereitstellen; keine geschützten Hölzer oder realen Bauteile nutzen | Kurze Material- und Sicherheitscheckliste |
| Modell herstellen | Unter vereinbarter Aufsicht sechs Karten mit Bleistift und Schere anfertigen; Rechteckkontur markieren | Sechs nummerierte Übungskarten, keine funktionsfähigen Bogenteile |
| Maßkontrolle | An jeder Karte Länge und Höhe mit Lineal prüfen; bei Unklarheit nachmessen | Messliste mit Istwert, Sollwert, Abweichung und bestanden/nicht bestanden |
| Auswertung | Fehlerursachen, Verschnitt, Zeitbedarf und mögliche Verbesserung diskutieren | Einseitiger anonymisierter Lernnachweis mit Rückmeldung |
Prüfbares Beispiel: Karte A hat eine Konturlänge von 60,5 mm und eine Höhe von 19,5 mm. Abweichungen: +0,5 mm bzw. −0,5 mm. Beide Beträge sind höchstens 1 mm: Karte A erfüllt die vereinbarte Übungstoleranz. Karte B hat 62,0 mm Länge und 20,0 mm Höhe; die Längenabweichung von +2,0 mm überschreitet die Übungsgrenze. Karte B wird als Nacharbeit oder Neuanfertigung gekennzeichnet. Eine bloße Sichtkontrolle ersetzt diese Messung nicht.
Bewertungsraster für den Praxisfall (insgesamt 20 Punkte):
| Kriterium | Maximalpunkte | Woran erkennst du die Leistung? |
|---|---|---|
| Auftragserfassung und Lernortzuordnung | 3 | Zweck, Stückzahl, Verantwortliche und Grenze zum echten Bogenbau korrekt benannt |
| Maßstabs- und Flächenrechnung | 5 | 60 × 20 mm, 2 × 3 Karten, Einheiten und 73,6 % mit Rechenweg nachvollziehbar |
| Sicherer und materialbewusster Arbeitsplan | 4 | Reihenfolge, Aufsicht, sichere Modellmittel und Abfallvermeidung begründet |
| Qualität und Messprotokoll | 5 | Sechs Karten, Ist-/Soll-Vergleich, Abweichungen und sachgerechte Entscheidung dokumentiert |
| Reflexion und Datenschutz | 3 | Fehlerursache und Verbesserungsansatz erläutert, nur synthetische Daten verwendet |
| Summe | 20 | 20–18 sehr sicher, 17–14 sicher, 13–10 mit Verbesserungsbedarf, 9–0 erneut üben; didaktisches Raster, keine Kammerbewertung |
Fehlerdiagnose: Stimmt die Rechnung, aber die Karte nicht, kontrolliere Ablesewinkel, Markierung, Verrutschen des Lineals und Genauigkeit beim Zuschneiden. Fehlt die Reflexion, vermerke mindestens einen konkreten Verbesserungsschritt für den nächsten Durchlauf.
Sicherheit, Nachhaltigkeit und digitale Zusammenarbeit
Sicherheit und Gesundheit sind Teil jeder Planung
Auch kleine Bogenmacherwerkstätten haben Risiken: scharfe Handwerkzeuge, rotierende Maschinen, Holzstaub, Lärm, Staub bei Schleifarbeiten und Stoffe für Oberflächenbehandlungen. Gefährliche Tätigkeiten werden nur nach betrieblicher Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung und bei befugter fachkundiger Aufsicht durchgeführt; besondere Schutzpflichten für Jugendliche gelten nach § 22 JArbSchG. Eine Textanleitung im Internet ist keine Erlaubnis zur Maschinennutzung. Herstellerangaben, betriebliche Freigaben und einschlägige Arbeitsschutzregeln sind einzuhalten.
Die DGUV Information 209-044 „Holzstaub“ und die DGUV-Übersicht Bildungsbereich Holz erläutern Gefährdungen und Schutzmaßnahmen. Fachgerecht geplante Absaugung und geeignete Reinigung vermeiden Staubbelastung; keinen Holzstaub mit Druckluft aufwirbeln. Beim Modellfall entstehen lediglich Kartonreste. Sie werden gesammelt, die Schere kontrolliert und der Arbeitsplatz aufgeräumt. Für eine Simulation ohne Schneiden genügen digitale Rechtecke oder vorbereitete Karten.
Deutschsprachige Fachvideos zur Prävention: Holzstaub: Gefahrstoff Holzstaub und Möglichkeiten der Holzstaubabsaugung, beide von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall. Diese öffentlich nachgewiesenen Lernfilmseiten erklären den Schutzgedanken, nicht den eigenständigen Umgang mit Maschinen.
Werkstoffherkunft, Artenschutz und Ressourcen
Zum Beruf gehört, Holz, Rosshaar, Metalle und andere Werkstoffe sachgerecht einzuordnen. Herkunft und Legalität von Naturmaterialien dürfen nicht aus deren bloßem Handelsnamen abgeleitet werden. Gerade bei Fernambuk (Paubrasilia echinata) können Artenschutz- und Handelsregeln sowie Nachweispflichten gelten; Änderungen und die EU-Umsetzung sind zeitabhängig. Prüfe vor Kauf, Verwendung, Verkauf oder Ausfuhr stets die aktuellen Vorgaben und Belege, insbesondere bei BfN – Fernambuk und der zuständigen Behörde. Verwende in einer Schulübung keine artenschutzrechtlich zweifelhaften Materialien.
Nachhaltigkeit bedeutet: Material passend planen, wiederverwendbare Schablonen bevorzugen, Verschnitt sachlich beurteilen, Reparaturmöglichkeiten fachlich prüfen und Gefahrstoffe nur nach Freigabe einsetzen. Das ist mehr als Sparen: Es schützt Gesundheit, Artenvielfalt und Qualität.
Digitalisierung und Datenschutz im Lernprozess
Eine digitale Skizze, eine Tabellenkalkulation für Maße oder ein datensparsam geführtes elektronisches Berichtsheft können die Kooperation erleichtern. Wichtig sind Dateinamen mit Versionsstand, Einheiten in Tabellen, nachvollziehbare Formeln und verantwortliche Zugriffsrechte. Beispiel für einen freigabefähigen Eintrag: „Modellauftrag Bogenfrosch-Kontur, Version 1, Maßstab 2:1, sechs Übungskarten, Messwerte anonymisiert“. Verwende keine Fotos anderer Personen ohne entsprechende Rechtsgrundlage und Einwilligung, keine echten Kundenaufträge und keine vertraulichen Pläne in frei zugänglichen KI-Systemen.
Transferfrage: Welche Angaben müssen Ausbilder und Lehrkraft gemeinsam kennen, damit das Lernen sinnvoll zusammenpasst, und welche Angaben sind für diesen Zweck unnötig? Begründe deine Auswahl nach Datenminimierung.
Interaktive Aufgaben
Die Aufgaben geben dir Rückmeldung über dein Verständnis. Bei einer falschen Antwort lies die entsprechende Fachstelle noch einmal, begründe deine nächste Entscheidung und überprüfe Maße und Einheiten selbst. Die eingebetteten Lösungen bleiben in den vorgesehenen interaktiven Aufgabenformaten.
Quiz: Prüfe dein Fachwissen
Was kennzeichnet die duale Ausbildung der Bogenmacherinnen und Bogenmacher in Deutschland? (Lernen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule) (!Nur Unterricht in einer Berufsschule ohne Betrieb) (!Ausschließlich selbstständiges Üben zu Hause) (!Nur Werkstattarbeit ohne verbindliche Ausbildungsziele)
Welche Quelle regelt die bundesweiten Ausbildungsinhalte des anerkannten Berufs unmittelbar? (Die Bogenmacherausbildungsverordnung mit Ausbildungsrahmenplan) (!Eine beliebige Internetanleitung zum Bogenbau) (!Eine einzelne Produktwerbung) (!Die private Werkstattordnung als einzige Rechtsgrundlage)
Wer erstellt den betrieblichen Ausbildungsplan auf Grundlage des Ausbildungsrahmenplans? (Die Ausbildenden für die jeweiligen Auszubildenden) (!Ausschließlich die Kunden des Betriebs) (!Allein die Lernenden ohne Abstimmung) (!Die Hersteller von Werkstattmaschinen)
Welches Lernfeld gehört laut KMK-Rahmenlehrplan ins erste Ausbildungsjahr? (Schablonen Formen und Spezialwerkzeuge herstellen) (!Bögen vermarkten als einziges Einstiegslernfeld) (!Bögen spielfertig machen als letztes Lernfeld) (!Bögen reparieren als einziges Grundlernfeld)
Welche Maßangabe ergibt sich für die Modellkontur aus 120 mm Zeichnungslänge im Maßstab 2 zu 1? (60 mm Modelllänge) (!240 mm Modelllänge) (!120 mm Modelllänge ohne Umrechnung) (!30 mm Modelllänge)
Welche Prüfung belegt die Qualität einer Übungskarte am zuverlässigsten? (Istmaße messen und mit Sollmaßen sowie Übungstoleranz vergleichen) (!Nur die Farbe der Karte beurteilen) (!Die Karte ohne Messung als passend markieren) (!Die Herstellungszeit ohne Maßkontrolle erfassen)
Warum ist die Karte mit 62 mm Konturlänge bei 60 mm Sollmaß und plus minus 1 mm Toleranz zu beanstanden? (Die Abweichung beträgt 2 mm und überschreitet die Grenze) (!Jede sichtbare Abweichung ist grundsätzlich erlaubt) (!Die Karte ist länger und deshalb immer hochwertiger) (!Toleranz gilt nur für die Kartonfarbe)
Wie wird Holzstaub fachgerecht als Gefährdung berücksichtigt? (Geeignete Absaugung und festgelegte sichere Reinigungsverfahren vorsehen) (!Staub regelmäßig mit Druckluft aufwirbeln) (!Absaugung bei feinem Holzstaub grundsätzlich abschalten) (!Schutzmaßnahmen allein nach der Farbe des Holzes auswählen)
Was ist bei Fernambuk vor Beschaffung oder Verkauf zu prüfen? (Aktuelle Artenschutzvorschriften und Nachweise zur legalen Herkunft) (!Nur ob das Holz schön glänzt) (!Ob eine alte Rechnung jede neue Regel automatisch ersetzt) (!Nur die Länge der Bogenstange)
Welche Dokumentation eignet sich für einen öffentlichen Lernnachweis? (Anonymisierte Modellmaße Prüfprotokoll und begründete Reflexion) (!Unveränderte vertrauliche Kundendaten) (!Private Telefonnummern anderer Auszubildender) (!Eine komplette interne Betriebsdatenbank)
Memory
Ordne sechs verschiedene Grundbegriffe den zutreffenden Erklärungen zu.
| Ausbildungsbetrieb | Lernort mit angeleiteter betrieblicher Praxis |
| Berufsschule | Lernort mit fachlichem und allgemeinem Unterricht |
| Ausbildungsrahmenplan | Bestandteil der Ordnung mit betrieblichen Kompetenzvorgaben |
| Ausbildungsnachweis | Laufende Dokumentation der beruflichen Lerninhalte |
| Sollmaß | Vorher festgelegter Zielwert einer Prüfung |
| Toleranz | Für diese Aufgabe erlaubter Abstand vom Zielwert |
Drag-and-drop
Verbinde die fünf Schritte einer Auftragsbearbeitung mit ihrer passenden Tätigkeit.
| Ordne den Arbeitsschritt zu. | Handlung im Modellauftrag |
|---|---|
| Informieren | Zweck, Stückzahl und Sicherheitsgrenzen klären |
| Planen | Kartenanordnung und Materialbedarf festlegen |
| Durchführen | Freigegebene Kartonmodelle anfertigen |
| Kontrollieren | Istmaße mit Sollmaß und Übungstoleranz abgleichen |
| Dokumentieren | Messliste und Verbesserungsidee festhalten |
Kreuzworträtsel
Gesucht sind sechs Fachwörter ohne Leerzeichen.
| Betrieb | Wo findet die angeleitete praktische Ausbildung statt? |
| Berufsschule | Wie heißt der schulische Lernort der dualen Ausbildung? |
| Frosch | Wie heißt das bewegliche Griffteil des Streichbogens? |
| Schablone | Wie nennt man eine Hilfe zum Übertragen oder Prüfen einer Kontur? |
| Toleranz | Wie heißt die zulässige Abweichung von einem Sollmaß? |
| Artenschutz | Welches Fachwort bezeichnet den Schutz wildlebender Arten? |
LearningApps
Über die folgende Suchansicht kannst du vorhandene ergänzende Übungen finden. Es wird keine fremde App als eigens geprüfte oder erstellte Aufgabe ausgegeben.
Lückentext
Ergänze die zentralen Fachbegriffe selbst. Pro Satz fehlt genau ein Ausdruck.
Offene Aufgaben
Bearbeite die Aufgaben mit synthetischen Beispielen. Echte Betriebsunterlagen werden nur mit ausdrücklicher Freigabe intern bearbeitet; gefährliche Arbeiten finden ausschließlich unter befugter Aufsicht statt.
Leicht
- Duale Ausbildung: Erstelle eine beschriftete Gegenüberstellung von drei Lernleistungen im Betrieb und drei in der Berufsschule und formuliere einen Beispielsatz zur Zusammenarbeit.
- Bauteile des Streichbogens: Zeichne einen vereinfachten Bogen und beschrifte Frosch, Beinchen, Stange, Spitze und Bezug; nutze die überprüften Bilder als Anschauung.
- Ausbildungsnachweis: Schreibe einen fiktiven datensparsamen Berichtshefteintrag zum Berechnen einer Modellschablone mit Ziel, Tätigkeit, Rückfrage und Lernergebnis.
- Arbeitssicherheit: Formuliere eine Checkliste mit fünf Fragen, die vor einer Werkstattaufgabe an die ausbildende Fachkraft gestellt werden sollen.
Standard
- Maßstab: Rechne eine neue fiktive Kontur von 150 mm × 50 mm im Maßstab 2:1 in Modellmaße um und prüfe deine Rechnung durch Rückrechnung.
- Arbeitsplanung: Entwirf einen tabellarischen Arbeitsplan für sechs Kartonkarten mit Lernort, Material, Zeitansatz, Arbeitsschutz und Prüfschritt.
- Qualitätssicherung: Erfinde vier Messpaare aus Soll- und Istwerten, wende eine selbst festgelegte Übungstoleranz an und erläutere, wann eine Nacharbeit nötig ist.
- Nachhaltigkeit: Vergleiche Einweg- und wiederverwendbare Modellschablonen nach Materialbedarf, Langlebigkeit, Arbeitsaufwand und Qualität.
Schwer
- Lernortkooperation: Entwickle ein Abstimmungsprotokoll für Ausbildende und Lehrkraft, das LF 3 mit einem sicheren betrieblichen Modellauftrag verbindet, ohne persönliche Daten zu speichern.
- Kostenrechnung: Erstelle eine nachvollziehbare Simulation zur Stückkostenänderung bei sechs und zwölf Modellkarten; trenne Material, angenommene Arbeitszeit und Unsicherheiten.
- Fehleranalyse: Untersuche eine absichtlich fehlerhafte maßstäbliche Zeichnung, dokumentiere Messfehler, vermutete Ursachen, Prüfreihenfolge und Verbesserungen.
- Artenschutz: Erarbeite anhand aktueller amtlicher Quellen einen Entscheidungsbaum für die Prüfung von Herkunftsnachweisen eines fiktiven Naturwerkstoffs; halte ausdrücklich fest, wann fachliche Auskunft der zuständigen Behörde nötig ist.


Lernkontrolle
- Lernortkooperation: Erkläre anhand des Modellauftrags, warum dieselbe Handlung in der Berufsschule theoretisch begründet und im Betrieb fachkundig freigegeben werden muss.
- Ausbildungsordnung: Unterscheide Ausbildungsordnung, betrieblichen Ausbildungsplan, KMK-Rahmenlehrplan und Landeslehrplan; erläutere eine praktische Konsequenz ihrer jeweiligen Zuständigkeiten.
- Maßstab: Überprüfe die vollständige Rechnung der sechs Übungskarten einschließlich Materialausnutzung und benenne zwei mögliche Rechenfehler.
- Qualitätsmanagement: Entscheide begründet über Karten mit den Istmaßen 59,5 × 20,5 mm und 61,5 × 20 mm bei den vorgegebenen Sollmaßen und der Übungstoleranz.
- Arbeitsschutz: Reagiere auf den Vorschlag, die Kartonübung durch ungeprüfte Maschinenarbeiten an einem echten Bogen zu ersetzen: Nenne Risiken, zuständige Entscheidungen und eine sichere Alternative.
- Datenschutz: Wähle aus einem fiktiven Berichtsheft die für die Lernkontrolle notwendigen Informationen aus und begründe, warum Kundennamen und unveröffentlichte Konstruktionsdaten entfallen müssen.
Lernnachweis
Abgabeprodukt: Ein anonymisiertes Lernportfolio als Papiermappe oder lokal gespeicherte Datei. Es enthält eine Auftragsbeschreibung mit eindeutigem Modellstatus, die Maßstabsrechnung 120 ÷ 2 = 60 mm und 40 ÷ 2 = 20 mm, einen Kartenzuschnittplan für sechs Karten, die Flächenberechnung, den rechnerischen Übungskostenansatz, sechs nummerierte Modellkarten oder eine gleichwertige digitale Simulation sowie ein vollständig ausgefülltes Messprotokoll.
Muster für die Messliste:
| Karte | Soll Länge/Höhe | Ist Länge/Höhe | Abweichungen | Entscheidung |
|---|---|---|---|---|
| A | 60/20 mm | 60,5/19,5 mm | +0,5/−0,5 mm | Übungskriterium erfüllt |
| B | 60/20 mm | 62,0/20,0 mm | +2,0/0,0 mm | Nacharbeit oder Neuanfertigung nötig |
| C–F | 60/20 mm | Selbst messen oder simulieren | Selbst errechnen | Nach Prüfkriterium entscheiden |
Füge das 20-Punkte-Bewertungsraster, deine Selbstbewertung und zwei konkrete Verbesserungsideen bei. Weise mit einem Kurztext nach, welche Inhalte aus LF 1 bis LF 5 und welche Zuständigkeiten beider Lernorte du eingesetzt hast. Besprich das Ergebnis mit einer befugten Lehr- oder Ausbildungsperson. Dieses Portfolio dient dem Lernen; es ist kein amtlicher Prüfungsnachweis und vermittelt keine Prüfungszulassung.
OER und Wikipedia
Gesicherte Fach- und Rechtsgrundlagen (Abruf und Inhaltsprüfung Oktober 2026):
- Bundesinstitut für Berufsbildung: Bogenmacher/Bogenmacherin – Ausbildungsprofil und 36 Monate.
- BmAusV vom 16. Juli 2015: geltende berufsspezifische Ausbildungsordnung mit Ausbildungsrahmenplan.
- KMK: Rahmenlehrplan Bogenmacher/in vom 26. März 2015.
- BBiG § 11 Vertrag, § 13 Pflichten, § 14 Ausbildungspflichten und § 15 Freistellung.
- JArbSchG § 22 – gefährliche Arbeiten Jugendlicher.
- DGUV: Bildungsbereich Holz, DGUV Information 209-044 Holzstaub.
- Bundesamt für Naturschutz: Fernambuk – aktuelle Artenschutzinformationen. Bei Rechtsänderungen den neuesten amtlichen Stand und die zuständige Stelle prüfen.
- Das Handwerk: Bogenmacher/in.
Mediennachweis mit verifizierten Wikimedia-Commons-Dateien:
| Datei | Quellenbeleg | Urheber | Nachgewiesene Lizenz |
|---|---|---|---|
| File:Bow maker workshop.jpg | Bildseite, Werkstatt in Cremona | Brian Johnson | CC BY-SA 2.0 |
| File:Violin bow parts.jpg | Bildseite, englische Teilbeschriftung | Kbh3rd | CC BY-SA 3.0 |
| File:ViolinBowFrog-pjt.jpg | Bildseite, Frosch | Pjt56 | CC BY-SA 4.0 |
| File:ViolinBowTip-pjt.jpg | Bildseite, Bogenspitze | Pjt56 | CC BY-SA 4.0 |
| File:Bow maker workshop2.jpg | Bildseite, Bögen und Rosshaar | Brian Johnson | CC BY-SA 2.0 |
Die Bildunterschriften benennen den Ursprung; für eine eigene Weiterverwendung beachte die jeweilige Quellen- und Lizenzseite, Namensnennung, Lizenzlink und gegebenenfalls Kennzeichnung von Änderungen. Wikipedia-Artikel stehen unter ihren jeweils angegebenen freien Lizenzen; staatliche Rechtsquellen sind Fachgrundlagen und werden hier nicht vollständig kopiert.
Geprüfte deutschsprachige Fachvideos (externe Abspielseiten, keine behauptete freie Videolizenz):
- Werkstattporträt „Der Bogenmacher – Daniel Koop, Köln“, Kölner Journalistenschule / Maximilian Grün bei NRWision, 2016.
- „Holzstaub: Gefahrstoff Holzstaub“, Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Quick + Safe.
- „Holzstaub: Möglichkeiten der Holzstaubabsaugung“, Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Quick + Safe.
Ein direktes Videoeinbetten dieser externen Abspielseiten wird mangels belegter kompatibler Einbettung im MOOCwiki-Profil nicht erzwungen; die geprüften Originalseiten bleiben verlinkt. Filme dienen der Analyse und ersetzen keine Unterweisung.
Wikipedia als ergänzendes OER-Nachschlagewerk: Duale Ausbildung und Bogen (Streichinstrument). Für Rechtsfragen gelten die oben genannten amtlichen Quellen.
Verknüpfte Lernbereiche
Verknüpfe Handwerk, Rechtskunde, berufliche Kommunikation, Mathematik, Materialkunde, Nachhaltigkeit und digitale Dokumentation. Du kannst zu jedem Bereich eine Unterrichtsfrage formulieren und eine passende Beobachtung aus dem sicheren Modellauftrag ergänzen.
aiMOOC Projekte
Projektidee „Lernorte verbinden“: Präsentiere mit einem fiktiven Werkstattbetrieb einen einzigen anonymisierten Schablonenauftrag aus beiden Perspektiven. Die Schule erläutert Berechnungen und Begriffe, der Betrieb bewertet den sicheren Ablauf, die Gruppe vergleicht die Ergebnisse anhand desselben 20-Punkte-Rasters. Möglich sind eine frei lizenzierte Infografik, eine digitale Messliste oder eine Papierausstellung ohne echte Betriebs- und Personendaten.
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