Gleich geneigte Dächer planen und richten - Ausbaufacharbeiter - LF 7
Einleitung
Ein gleich geneigtes Dach muss zu Gebäude, Dachraumnutzung und Lastabtragung passen. In diesem vollständigen aiMOOC lernst du, als Auszubildende oder Auszubildender im 2. Ausbildungsjahr des Ausbaufacharbeiters, Schwerpunkt Zimmererarbeiten, einen berufstypischen Auftrag zu analysieren, Dachformen und Tragwerke zu vergleichen, Dachflächen und wahre Holzlängen zu berechnen, die Ausführung sicher zu planen, Ergebnisse zu kontrollieren und deine Entscheidung zu dokumentieren.
Das KMK-Lernfeld 7 hat einen Zeitrichtwert von 60 Stunden. Seine Kompetenzen reichen von der Analyse des rechteckigen Grundrisses über Dachausmittlung, statische Konstruktionen, Verbindungen, digitale Fertigung, sichere Arbeitsabläufe, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit bis zur kritischen Reflexion. Die rechnerischen Beispiele hier sind Lernmodelle: Sie ersetzen weder freigegebene Statik noch Absturzsicherung oder befugte Aufsicht auf einer Baustelle.
Leitfrage: Wie entsteht aus einem einfachen Grundriss eine nachvollziehbar geplante, materialbewusste und sicher errichtbare Dachkonstruktion?
Auftrag und Dachformen analysieren
Vom Kundenwunsch zum Anforderungsprofil
Erfasse zuerst Länge, Breite, Dachneigung, Traufhöhen, Gebäudeausrichtung, tragende Wände, Lage von Auflagern, Nutzung des Dachraums, Lastannahmen, geplante Dachschichten und verfügbare Fertigungs- und Hebetechnik. Unterscheide zwischen sicheren Angaben und ungeklärten Fragen. Ein später beheizter Dachraum verlangt andere Wärme-, Luftdichtheits- und Feuchteschutzdetails als ein ungenutzter Dachboden. Die Wahl einer Stütze oder Pfette kann nutzbare Flächen einschränken. Kläre auch mögliche Dachfenster, Schornsteine, Dachüberstände, brandschutztechnische Grenzen, Bauordnungsrecht und wirtschaftliche Anforderungen. Fehlende Angaben dürfen nicht stillschweigend geschätzt werden.
Wichtige Dachbegriffe: Die Traufe ist die untere Dachkante. Der First ist die obere Schnittlinie geneigter Dachflächen. Der Giebel schließt eine Stirnseite unter einem Satteldach ab. Die Dachneigung ist der Winkel zur Horizontalen. Grat bezeichnet eine nach außen gerichtete und Kehle eine nach innen gerichtete Verschneidung zweier Dachflächen. Ein Sparren ist ein geneigtes tragendes Holz, die Pfette verläuft in der Regel längs unter Sparren.
Die deutsch beschriftete Zeichnung unterstützt die eindeutige Zuordnung von Traufe, First und Giebel.
Pult-, Sattel- und gleich geneigtes Walmdach
Beim Pultdach erstreckt sich eine Dachfläche zwischen niedriger und höherer Gebäudeseite; es gibt hier keine Firstschnittlinie zweier Flächen. Das Satteldach besitzt zwei zum First aufsteigende Dachflächen und zwei Giebelseiten. Beim Walmdach sind zusätzlich die Stirnseiten geneigt. Wenn alle vier Dachflächen eines Walmdachs von derselben Traufhöhe ausgehen und denselben Neigungswinkel besitzen, verlaufen die Grate an rechteckigen Gebäudeecken in der Draufsicht auf den Winkelhalbierenden. Für ungleiche Traufhöhen und verschiedene Neigungen ist diese Vereinfachung nicht zulässig.
Satteldach: Die symmetrischen Dachflächen bilden im Querschnitt ein Sparrendreieck.
Walmdach: An den Stirnseiten kommen geneigte Walmflächen und Gratlinien hinzu.
Entscheidungskriterien: Dachform und Tragwerk sind zwei verschiedene Fragen. Eine einfache Außenform garantiert keine sichere Statik. Vergleiche Dachraumnutzung, Wetterbeanspruchung, konstruktive Anschlüsse, Materialaufwand, Abbundzeit, Pflege und Kosten. Für die Ausbildung hilft außerdem ein mehrsprachiges Glossar: rafter = Sparren, purlin = Pfette, ridge = First, eaves = Traufe, hip roof = Walmdach. Prüfe fremdsprachige Fachtexte und digitale Übersetzungen anhand der Zeichnung.
Typischer Fehler: „Gleiche Neigung“ bedeutet bei einem Walmdach nicht, dass die Gratsparren so lang wie die Normalsparren wären.
Dachtragwerke und Lastabtragung verstehen
Sparren- und Kehlbalkendach
In einem Sparrendach wirken gegenüberliegende Sparren als tragendes Paar. Am Sparrenfuß können horizontale Kräfte entstehen, die im konstruktiven System und mit nachgewiesenen Verbindungen aufgenommen werden müssen. Ein einfach skizziertes Sparrendreieck ist noch kein Tragfähigkeitsnachweis. Bei einem Kehlbalkendach ergänzt ein höher liegender Kehlbalken das System; die Statik verändert sich entsprechend Lage, Lagerung und Anschlüssen. Berücksichtige Druck-, Zug- und Biegebeanspruchungen, Verformungen und die erforderliche Aussteifung.

Die Balkenlage verbindet die Fußpunkte des dargestellten Sparrendachs.
Pfettendach, Hänge- und Sprengwerk
Bei einem Pfettendach liegen Sparren auf tragenden Längshölzern. Nach ihrer Lage werden Fußpfette, Mittelpfette und Firstpfette unterschieden. Pfetten übertragen Lasten über geeignete Stützen, Wände oder Binder weiter. Der Lastweg muss bis zum tragfähigen Baugrund verständlich sein; jede geplante Stütze muss auf einer nachgewiesenen Tragstruktur stehen. Das Pfettendach kann sich beispielsweise dort anbieten, wo Zwischenauflager zur Verfügung stehen. Ein Hängewerk leitet bestimmte Kräfte unter anderem über Zugglieder ab; ein Sprengwerk nutzt schräge Druckstreben. Beide Systeme sind für besondere Spannweiten und Nutzungsbedingungen zu beurteilen und dürfen nicht ohne Fachplanung nachgebaut werden.
Querschnitt eines Pfettendachs mit beschrifteten Pfetten und Sparren.
Lastweg-Beispiel: Dachschichten → Sparren → Pfetten beziehungsweise Sparrengebinde → Stützen, Träger oder Wände → Gründung. Wind kann als Sog auftreten; Schnee wirkt als veränderliche Last. Aussteifung gegen horizontale Beanspruchungen erfordert entsprechend bemessene Verbände, Scheiben oder Windrispen. Die Tragwerkswahl, Querschnitte und sämtliche Anschlüsse müssen einer objektbezogenen statischen Bemessung standhalten.
Ingenieurmäßige Verbindungen und heutige Regeln
Ein Anschluss überträgt Kräfte, beispielsweise mittels konstruktiver Holzschrauben, Nägeln, Winkeln, Lochblechen oder zugelassenen Systemverbindern. Holzarten, Festigkeitsklassen, Nutzungsklassen, Verbindungsmittel, Schraubenanordnung, Randabstände und Montagefolge beeinflussen Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit. Ein ähnliches Produkt darf nicht ungeprüft als Ersatz eingebaut werden. Hersteller-Montageanleitung, Produktzulassung beziehungsweise Europäische Technische Bewertung und Bemessung sind zwingend aufeinander abzustimmen.
Der aktuelle öffentliche Ausgangspunkt für die jeweiligen technischen Baubestimmungen ist das DIBt, MVV TB 2025/1 und Stand der Länderumsetzung. Im Holzbau spielen die jeweils baurechtlich eingeführten Fassungen von DIN EN 1995 mit Nationalem Anhang, bei Einwirkungen DIN EN 1991 mit Nationalem Anhang und beim Holzschutz einschlägige technische Regeln eine Rolle. Normtexte werden hier nicht kopiert; die tatsächliche Anwendung, Schneelast- und Windzone sowie die Auswahl tragender Verbindungen entscheidet die befugte Planung. Eine schematische Abbildung oder ein Video belegt keine Tragfähigkeit.
Typische Fehler: Tragwerksform und Dachform verwechseln, den Lastweg an einer Pfette „enden“ lassen, eine nicht abgestützte Pfette annehmen, Aussteifung vergessen oder Verbindungen ohne Freigabe verändern.
Dachausmittlung und technische Zeichnungen
Rechteckiger Grundriss und wahre Maße
Die Dachausmittlung verbindet die Draufsicht mit den wahren räumlichen Längen. Beim symmetrischen Satteldach mit gleicher Traufhöhe bilde ein rechtwinkliges Dreieck aus halber Gebäudebreite a, Firsthöhe h und Sparrenlänge s. Für eine Dachneigung alpha gilt: h = a · tan(alpha) und s = a / cos(alpha). Der Satz des Pythagoras liefert die Kontrolle s² = a² + h².
Zahlenbeispiel: Grundriss 12,00 m lang und 8,00 m breit; Dachneigung 35 Grad; keine Überstände. Halbe Breite a = 8,00 m / 2 = 4,00 m. Höhe h = 4,00 m · tan(35 Grad) = 2,80 m. Sparrenstrecke s = 4,00 m / cos(35 Grad) = 4,88 m. Damit beträgt die geometrische Fläche beider rechteckiger Dachseiten A = 2 · 12,00 m · 4,883 m = 117,20 m². Kontrolle mit dem Grundriss: A = 96,00 m² / cos(35 Grad) ≈ 117,20 m².
Die Sparrenstrecke ist die theoretische Länge zwischen First- und Traufschnittpunkten, nicht die Abbund- oder Bestelllänge. Überstände, Kerven, Anschlüsse, konstruktive Zugaben, Dachfenster und Verschnitt wurden absichtlich nicht berücksichtigt. Das Dachmaterial wird nach tatsächlichen Deckmaßen, Überdeckungen und Herstellervorgaben ermittelt. Runde nicht alle Zwischenschritte vorzeitig.
Gleich geneigtes Walmdach zeichnerisch ausmitteln
Nimm denselben Grundriss von 12,00 × 8,00 m und setze für alle vier Seiten gleich hohe Traufen und 35 Grad Dachneigung voraus. Die Winkelhalbierende jeder rechtwinkligen Gebäudeecke ergibt bei dieser Geometrie eine Gratlinie im Grundriss. Von jeder kurzen Gebäudeseite bis zum Firstende sind es 4,00 m, also beträgt die Firstlänge 12,00 − 4,00 − 4,00 = 4,00 m. Der Grundrissabstand vom Eckpunkt bis zum Firstende beträgt nach Pythagoras sqrt(4² + 4²) ≈ 5,66 m. Die räumliche theoretische Gratlänge ist sqrt(4² + 4² + 2,80²) ≈ 6,31 m. Hierzu sind gesonderte Abbund- und Verbindungsdetails zu planen.
Die geometrische Gesamtfläche bei gleichen Neigungen beträgt ebenfalls 96,00 / cos(35 Grad) ≈ 117,20 m², obwohl einzelne Dachflächen anders geschnitten und zusätzliche Grat-/Schifterhölzer benötigt werden. Diese Gleichheit gilt nur bei den genannten Modellannahmen. Zeichne Linienführung, First- und Gratpunkte mit einem Lineal oder in CAD und prüfe, ob symmetrische Teile gleich lang sind.
Zeichnungssatz und Digitalisierung
Fertige Grundriss, Längsschnitt, Querschnitt, Anschlussdetail und Abbundskizzen mit Maßstab, Bemaßung, First- und Traufkoten, Materialangaben, Positionsnummern, Legende und Bearbeitungsstand. Die Draufsicht zeigt Lage der Dachlinien, der Querschnitt Höhe und Neigung; im Längsschnitt erkennst du Stützen und Pfetten. Eine Holzliste ordnet jeder Positionsnummer den Holzquerschnitt, die Anzahl und die Länge zu, sobald diese Angaben fachlich freigegeben sind. Beim Datenaustausch aus CAD, Abbundsoftware oder CNC sind Maßeinheiten, Holzqualitäten, Versionsstand und Maschinenfreigaben zu kontrollieren.
Deutsches Fachvideo „Thema DACH #5 Dachausmittlung (Grundlagen)“ von Woody_Kray. Bearbeite die Rechenschritte erst selbst, bevor du die im Video erläuterte Lösung vergleichst.
Fehlerquellen: Neigung mit Prozentgefälle verwechseln, Kosinus und Tangens vertauschen, Grundmaß als gesamte Breite ansetzen, Meter und Millimeter mischen oder den Grundrissgrat mit seiner wahren Raumlänge gleichsetzen.
Arbeitsvorbereitung, Abbund und Qualitätssicherung
Materialliste und Fertigungstechniken
Übertrage eine freigegebene Konstruktion in eine systematische Holzliste mit Positionsnummer, Bauteil, Stückzahl, Querschnitt, Festigkeitsklasse, Fertigungs- und Bestellmaß, Kennzeichnung und Verwendung. Verbinderliste, Zeichnungsreferenzen, Arbeitsmittel, Transport- und Lagerflächen sowie Prüfkriterien gehören dazu. Unvollständige statische Daten müssen als offen gekennzeichnet bleiben; sie dürfen nicht durch scheinpräzise Standardquerschnitte ersetzt werden. Kalkuliere erst nach Freigabe Materialmengen, Bearbeitungszeiten, Lieferkosten und sinnvollen Verschnitt.
Beim Abbund werden die Hölzer für die vorgesehenen Verbindungen und Anschlüsse vorbereitet. Handwerkliche Verfahren, computergestütztes Anreißen und CNC-unterstützte Fertigung unterscheiden sich beim Ablauf, verlangen aber denselben geprüften Datenstand. Beachte Holzfeuchte, Sortierung, Holzschutzkonzept, maschinenspezifische Vorschriften, Staubabsaugung, Ergonomie und fachgerechte Lagerung.
Deutschsprachiges Beispiel „Teil 4: Dachausmittlung (...diesmal einfacher)“ von BAUBEAVER zur Arbeit mit einer Abbundsoftware. Digitale Ergebnisse immer geometrisch und fachlich kontrollieren.
Arbeitsplan für den betreuten Lernauftrag
- Auftrag und Maße prüfen: Grundriss, Nutzung, Lastweg, Genehmigungen und offene Fragen erfassen.
- Konstruktion und Sicherheit planen: freigegebene Statik, Verbindungen, Bauablauf, Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung bereitstellen lassen.
- Arbeitsmittel festlegen: geeignete Werkzeuge und Maschinen, Hebemittel, Transport, sichere Zugänge und Lagerung mit Aufsicht abstimmen.
- Abbund vorbereiten: Materialqualität und Zeichnungsstand kontrollieren, Hölzer kennzeichnen und Bauteillängen prüfen.
- Herstellung begleiten: nur unter erforderlicher Befugnis und Anleitung bearbeiten; Zwischenkontrollen dokumentieren.
- Richten vorbereiten: Baustellenabsperrung, Absturzschutz, Wetter, Lastaufnahme, temporäre Aussteifung und Montagefreigabe klären.
- Abnahme dokumentieren: Maßhaltigkeit, Anschlüsse, Aussteifung, Materialzuordnung und Abweichungen anhand eines Prüfplans bewerten.
Richten heißt das geplante Errichten einer Dachkonstruktion mit allen notwendigen Sicherungen. Die temporäre Standsicherheit ist gerade vor Fertigstellung besonders kritisch. Ohne Fachpersonal, geeignete Absturzsicherung und geprüfte Hebeplanung darf keine reale Dachkonstruktion errichtet werden. Für eigenständige Übungen wird ein ungefährliches Kartonmodell im Maßstab 1:20 oder ein CAD-Modell statt einer Werkstattmaschine verwendet.
Prüfen und Fehler beheben
Ein Prüfprotokoll enthält Sollwert, Istwert, Messmittel, Einheit, Position, Datum, Zeichnungsversion, Abweichung und Freigabevermerk. In der Projektpraxis sind zulässige Toleranzen den vertraglich und baurechtlich maßgebenden aktuellen Unterlagen zu entnehmen. Vergleiche Maße mit einer zweiten unabhängigen Methode. Wenn Bauteile nicht passen, wird die Ursache geprüft und die Korrektur durch Verantwortliche freigegeben; eigenmächtiges Nachschneiden kritischer Anschlüsse ist keine Qualitätssicherung.
Typische Fehler: ungeprüften Dateistand an CNC übertragen, Stücklistenfelder vertauschen, Anrisse unklar kennzeichnen, Messmittel nicht kontrollieren, temporäre Sicherungen vergessen oder die Qualitätsprüfung erst nach vollständiger Montage beginnen.
Arbeitssicherheit, Nachhaltigkeit und digitale Verantwortung
Sicher und gesund arbeiten
Dach- und Zimmererarbeiten verursachen besondere Gefährdungen durch Absturz, ungesicherte Öffnungen, herabfallende Gegenstände, Wind, bewegte Lasten, Maschinen, Lärm, Holzstaub und körperliche Belastung. Vor dem Einsatz ist eine dokumentierte Gefährdungsbeurteilung erforderlich. Gerüste, Seitenschutz und geeignete sichere Arbeitsplätze werden nach Schutzkonzept vorrangig geprüft. PSA allein macht einen unsicheren Arbeitsort nicht zulässig. Verantwortliche bestimmen Unterweisung, Rettungsorganisation, Prüfungen, Zugangsregelungen, Wettergrenzen und Aufsicht.
Prüfe die DGUV Vorschrift 38 „Bauarbeiten“, DGUV Regel 101-038 sowie die TRBS 2121 und TRBS 2121 Teil 2. Die DGUV Information 201-054 wird überarbeitet und verweist teilweise auf ältere Vorschriften; historische Bestimmungen dürfen nicht ungeprüft übernommen werden. Die zuständige Aufsicht legt notwendige Einzelmaßnahmen objekt- und tätigkeitsbezogen fest. Sicherer Übungsersatz: Finde Gefahren auf einer anonymen Musterzeichnung, plane Schutzmaßnahmen auf dem Papier und verwende ungefährliche Karton- oder Bildschirmmodelle.
Umwelt, Bauphysik, Kosten und Daten
Vergleiche Holzlösungen hinsichtlich Herkunft, Festigkeitsklasse, Dauerhaftigkeit, materialeffizientem Zuschnitt, Transport, Wiederverwendung, Trennbarkeit von Verbindern und Rückbau. Das billigste Material pro Meter kann unter Einbeziehung von Montage, Wartung, Abfall und Lebensdauer teurer sein. Prüfe zertifizierte Holzherkunft und erforderliche Materialnachweise, ohne ein Label mit Tragfähigkeit gleichzusetzen. Bei gedämmten, beheizten Dächern sind Wärme-, Feuchte-, Luftdichtheits- und sommerlicher Wärmeschutz sowie die jeweils gültigen Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes und der Landesvorschriften zu beachten.
Digitales Modellieren, Tabellenkalkulation und CNC ermöglichen reproduzierbare Arbeitsschritte, verlangen aber eine sorgfältige Prüfung von Einheiten, Dateiständen, Berechtigungen und Datenschutz. Nutze keine echten Kundenadressen, Personendaten, Betriebsgeheimnisse oder Schülerbewertungen für öffentlich zugängliche Kursaufgaben. Für Foto- und Videoportfolios dürfen nur fiktive beziehungsweise datenschutzkonform freigegebene Motive verwendet werden.
Berufstypischer Praxisfall mit durchgerechneter Lösung
Auftrag und Entscheidung
Ein fiktiver Modellbauauftrag sieht ein Satteldach über einem 12,00 m langen und 8,00 m breiten Rechteckgrundriss vor. Die Traufhöhen sind gleich, die Neigung ist auf 35 Grad festgelegt; Überstände, Dachöffnungen und Anschlussschnitte bleiben im ersten Schritt unberücksichtigt. Der Dachraum soll möglichst gut nutzbar sein, doch tragende Innenwände, Dachlasten und Auflager sind nicht nachgewiesen. Vergleiche Sparren- und Pfettendach, benenne konstruktive Unterschiede, dokumentiere offene Nachweise und entscheide nicht eigenmächtig über tragende Querschnitte oder Anschlüsse.
Auftragsklärung: Fragen nach Schneelast-/Windzone, Dachdeckung, tragfähigen Auflagern, Feuchteschutz, Lastwegen, erforderlichen Verbands- und Verbindungsnachweisen und zulässiger Nutzung sind an die verantwortliche Planung zurückzugeben. Die nachfolgende Musterlösung betrifft nur Geometrie und sichere Modellfertigung.
Geometrische Musterlösung
| Rechenschritt | Rechenweg | Ergebnis |
|---|---|---|
| Grundmaß | 8,00 m / 2 | 4,00 m |
| Dachhöhe | 4,00 m · tan(35 Grad) | 2,80 m |
| Sparrenstrecke | 4,00 m / cos(35 Grad) | 4,88 m |
| Zwei Dachflächen | 2 · 12,00 m · 4,883 m | 117,20 m² |
| Rechenannahme Achsabstand | 12,00 m / 16 Achsfelder | 0,75 m |
| Sparrenpaarpositionen | 16 Felder + 1 Endachse | 17 Paare |
| Theoretische Sparrenstückzahl | 17 Paare · 2 Sparren | 34 Stück |
| Gesamtlänge der theoretischen Sparrenstrecken | 34 · 4,883 m | 166,02 lfm |
Die 0,75 m sind ausschließlich ein frei gewählter Achsabstand für die Mengenübung; ein real zulässiger Abstand entsteht nur aus der Fachplanung. Die theoretischen Sparrenstrecken sind keine fertigen Abbundlängen. Notwendige Querschnitte, Bauteilqualitäten, Verbindungen, Überstände und Bestellung bleiben bewusst offen. Die Formel h² + a² ≈ s² dient als Kontrolle.
Walmdachvergleich: Bei demselben Rechteck, 35 Grad Neigung aller Flächen und gleicher Traufhöhe liegt der First zwischen den Grat-Endpunkten. Er ist 12 − 2 · 4 = 4,00 m lang. Die horizontale Gratprojektion ist sqrt(4² + 4²) ≈ 5,66 m; seine räumliche theoretische Länge beträgt sqrt(4² + 4² + 2,80²) ≈ 6,31 m. Die Gesamtfläche bleibt ohne Überstände und Öffnungen 117,20 m², doch Stückzahl und Zuschnitt unterscheiden sich durch Grate und Schifter. Eine Satteldach-Holzliste darf deshalb nicht auf das Walmdach übertragen werden.
Arbeitsplan und prüfbarer Lernnachweis
| Phase | Tätigkeit am ungefährlichen Lernmodell | Kontrollpunkt |
|---|---|---|
| Aufnehmen | Fiktive Anforderungen und Maße zusammentragen | Auftragsfragen und Annahmen ausgewiesen |
| Entwerfen | Zwei Tragwerksskizzen und Lastwege darstellen | Tragwerk und Dachform nicht verwechselt |
| Rechnen | Höhe, Sparrenstrecke und Fläche herleiten | Formel, Einheit und Gegenprobe vorhanden |
| Zeichnen | Grundriss und Querschnitt im Maßstab 1:20 erstellen | 8,00 m Originalbreite = 40,0 cm im Modell |
| Material planen | Kartonstücke nummerieren, reale statische Größen als offen markieren | Stückzahl 34 nur bei gewählter Modellachsteilung |
| Modell prüfen | Karton- oder CAD-Modell vergleichen, keine realen Lasten aufbringen | Dach symmetrisch, First und Traufen plausibel |
| Dokumentieren | Soll-Ist-Protokoll und Quellenübersicht abgeben | Korrekturen und Freigabeglaubwürdigkeit überprüfbar |
Prüfbares Arbeitsergebnis: eine bemaßte Draufsicht, Längs- und Querschnitt, eine Anschluss-Prinzipskizze, zwei Systemvergleiche, ein Rechenblatt, eine vorläufige Stückliste, eine sichere Arbeitsplanung und ein dokumentiertes Modell. Prüfsollwerte: Grundmaß 4,00 m, Höhe 2,80 m, Sparrenstrecke 4,88 m, Dachfläche 117,20 m², im Modell 17 Sparrenpaarachsen. Berechnungen müssen die Rundung erläutern. Kein Teil dieses Lernnachweises gilt als bauaufsichtlicher Standsicherheitsnachweis.
Bewertungsraster:
| Bewerteter Bereich | Maximale Punkte | Erwartetes Ergebnis |
|---|---|---|
| Auftragsanalyse und Tragwerksbegründung | 20 | Anforderungen, Alternativen, offene Nachweise |
| Rechnung und Dachausmittlung | 25 | Richtige Formeln, Einheiten, kontrollierte Werte |
| Zeichnungen und Stückliste | 20 | Maßstab, Kennzeichnungen, Vollständigkeit, klare Grenzen |
| Schutz- und Arbeitsplanung | 15 | Gefährdungen und beaufsichtigte oder modellbasierte Arbeitsweise |
| Qualität und Nachhaltigkeit | 10 | Messplan, Variantenbegründung, materialbewusstes Vorgehen |
| Dokumentation und Reflexion | 10 | nachvollziehbare Fehleranalyse, Quellen, Versionsstand |
Bewertungshinweis: 85–100 Punkte bedeuten einen sehr gut begründeten und sauber kontrollierten Lernentwurf, 70–84 einen weitgehend sicheren Entwurf mit wenigen Lücken, 50–69 deutlichen Nachbesserungsbedarf und unter 50 eine erneute Begleitung der Kernschritte. Das ist ein didaktisches Kursraster, keine amtliche Ausbildungs- oder Prüfungsnote. Rückmeldungen sollen konkrete nächste Lernschritte benennen und keine Lösungen der interaktiven Quizfragen vorab offenlegen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste dein Wissen
Welche Information ist zur Tragwerksplanung zuerst wesentlich? (Die Lage und Tragfähigkeit der vorgesehenen Auflager) (!Nur die Farbe der späteren Dachdeckung) (!Ausschließlich die Adresse der Baustelle) (!Nur der gewünschte Termin des Richtfests)
Welche Dachform besitzt zwei geneigte Hauptflächen und Giebelseiten? (Satteldach) (!Pultdach) (!Walmdach ohne Giebel) (!Flachdach)
Was ist ein kennzeichnendes Bauteil des Pfettendaches? (Ein längs verlaufender Träger als Sparrenauflager) (!Ein durchgehender First ohne irgendein Auflager) (!Ein Fundament unmittelbar unter jedem Dachziegel) (!Ein ausschließlich nichttragendes Metallblech)
Welches Grundmaß hat ein symmetrisches Satteldach mit acht Metern Breite? (Vier Meter) (!Zwei Meter) (!Acht Meter) (!Sechzehn Meter)
Mit welcher Beziehung bestimmst du die Höhe aus Grundmaß und Dachneigung? (Höhe gleich Grundmaß mal Tangens des Winkels) (!Höhe gleich Grundmaß mal Kosinus des Winkels) (!Höhe gleich Grundmaß plus Sinus des Winkels) (!Höhe gleich Grundmaß geteilt durch die Gebäudelänge)
Wie verlaufen bei gleichem Gefälle und gleicher Traufhöhe die Gratlinien am rechtwinkligen Walmdachgrundriss? (Auf den Winkelhalbierenden der Gebäudeecken) (!Immer parallel zur Gebäudelängsseite) (!Immer senkrecht zum First) (!Unabhängig vom Grundriss stets waagerecht)
Weshalb ist die geometrische Sparrenstrecke noch keine bestellfertige Holzlänge? (Anschlüsse Überstände und Bearbeitungsangaben fehlen noch) (!Die Holzfestigkeit ergibt sich bereits aus der Dachfläche) (!Ein Dach benötigt nie einen Detailplan) (!Sparren werden grundsätzlich ohne Schnitt verbaut)
Wie gehst du mit fehlenden Nachweisen für einen tragenden Holzanschluss um? (Du forderst die freigegebene Bemessung und Herstellerangaben an) (!Du verwendest irgendeine verfügbare Schraube) (!Du erhöhst die Stückzahl ohne eine Bemessung) (!Du übernimmst ungeprüft ein Internetfoto)
Was gehört vor Arbeiten mit Absturzgefährdung an einem Dach dazu? (Eine Gefährdungsbeurteilung mit geeigneten Schutzmaßnahmen) (!Nur ein Fahrradhelm) (!Eine mündliche Vermutung über die Wetterlage) (!Die ungesicherte Kante kurz probeweise zu betreten)
Was macht ein Prüfergebnis später nachvollziehbar? (Ein Protokoll mit Soll Ist Messmittel und Zeichnungsstand) (!Ein ungekennzeichnetes Bild ohne Maße) (!Ein nicht dokumentiertes Bauchgefühl) (!Eine Schätzung ohne Bezug zum Plan)
Memory
Finde die sechs Begriffspaare.
| Traufe | Untere Dachkante |
| First | Obere Schnittlinie von Dachflächen |
| Gratsparren | Holz an einer äußeren Dachflächenverschneidung |
| Pfette | Längs verlaufendes tragendes Holz |
| Aussteifung | Maßnahmen gegen seitliche Verformung |
| Holzliste | Positionsbezogene Übersicht der Holzteile |
Drag-and-drop
Ordne den Arbeitsbegriffen ihren Zweck zu.
| Passender Begriff | Zuordnung |
|---|---|
| Grundriss analysieren | Fehlende Gebäudemaße und Auflager feststellen |
| Dachausmittlung durchführen | Dachlinien und wahre Längen geometrisch bestimmen |
| Lastweg untersuchen | Kraftübertragung bis zu tragenden Bauteilen darstellen |
| Modell planen | Dachgeometrie ohne gefährliche Dachmontage erproben |
| Qualität dokumentieren | Gemessene Abweichungen nachvollziehbar erfassen |
Kreuzworträtsel
Finde die Fachbegriffe.
| Traufe | Untere Dachkante |
| Firstpfette | Oberster Längsträger eines Pfettendaches |
| Gratsparren | Geneigtes Holz entlang einer nach außen zeigenden Dachkante |
| Kehlbalken | Höher gelegene Verbindung zwischen zwei Sparren |
| Dachneigung | Winkel zwischen Dachfläche und Waagerechten |
| Windrispe | Bandförmiges Bauteil zur Aussteifung eines Daches |
LearningApps
Zusätzliche Suchübungen zu gleich geneigten Dächern:
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Dachformen vergleichen: Skizziere drei Dachformen, beschrifte First, Traufe, Giebel und Grat und nenne je einen Anwendungsfall.
- Bauteilglossar: Formuliere sechs Karteikarten zu Dachbauteilen und gib für drei davon einen geprüften englischen Fachbegriff an.
- Rechendreieck: Zeichne die drei Seiten eines Dachschnitts und beschreibe, wann Tangens und Kosinus benötigt werden.
- Risiken erkennen: Markiere auf einer fiktiven Dachbaustellenskizze vier Gefährdungen und begründe sichere Lernalternativen.
Standard
- Neues Zahlenbeispiel: Berechne die Dachhöhe, Sparrenlänge und Dachfläche für ein 10 m mal 6 m großes Satteldach bei 30 Grad Neigung.
- Konstruktionen vergleichen: Vergleiche die Lastwege und Auswirkungen auf den Dachraum bei Sparren- und Pfettendach mit einer begründeten Entscheidungstabelle.
- Dachzeichnung erstellen: Erstelle eine bemaßte Draufsicht und einen Querschnitt des Praxisfalls im Maßstab 1:20.
- Vorläufige Holzliste: Lege nummerierte Materialpositionen für ein Dachmodell an und kennzeichne alle noch nicht statisch bemessenen Angaben.
Schwer
- Walmdach ausmitteln: Zeichne die Gratlinien für den Rechteckgrundriss und kontrolliere Firstlänge, Gratprojektion und räumliche Gratlänge.
- Verbindungen analysieren: Vergleiche zwei reale, geprüfte Verbindungssysteme nach Unterlagen der Hersteller und erkläre offene Nachweispunkte.
- Digitales Lernmodell: Erstelle eine ungefährliche CAD- oder Karton-Simulation mit Materialkennzeichen, Versionsliste und Prüfprotokoll.
- Nachhaltigkeitsentscheidung: Bewerte zwei fiktive Dachvarianten nach Materialbedarf, Fertigungsaufwand, Dachraumnutzung, Wartung, Transport und Rückbau.


Lernkontrolle
- Vollständigkeit des Auftrags: Unterscheide gesicherte Planungsdaten und fehlende Nachweise für die Musteraufgabe und formuliere fünf Rückfragen.
- Geometrie nachrechnen: Prüfe die Beispielergebnisse mit Taschenrechner und unabhängiger Skizze; erläutere Rundung und Einheiten.
- Konstruktionsentscheidung: Zeichne je einen Lastweg für Sparren- und Pfettendach und erkläre, warum zusätzliche Fachplanung nötig ist.
- Abweichungen bewerten: In einem CAD-Modell ist ein Sparren um 15 mm falsch bemaßt; beschreibe die sichere Klärung und Nachprüfung statt eigenmächtiger Änderung.
- Sicherheitsplanung: Widerlege den Vorschlag, eine Dachkante ohne Sicherung kurz zu betreten, und entwirf eine gefahrlose Mess- oder Modellalternative.
- Ökonomische und ökologische Abwägung: Begründe, warum minimierter Verschnitt allein noch kein vollständiger Nachhaltigkeitsnachweis ist.
Lernnachweis
Lege ein Portfolio mit fiktiver Anforderungsliste, Variantenvergleich, Grundriss, Längs- und Querschnitt, Anschluss-Prinzipskizze, nachvollziehbarem Rechenblatt, vorläufiger geometrischer Holzliste, gefahrlosem Karton-/CAD-Modell, sicherem Arbeitsplan, Prüfbogen und Nachhaltigkeitsreflexion vor. Präsentiere den Auftrag und beantworte Rückfragen zu Lastweg, wahrem Maß, Werkzeug-/Maschinenplanung, Absturzschutz und offenem Standsicherheitsnachweis. Die Lehrkraft oder ausbildende Fachperson nutzt das 100-Punkte-Raster aus Kapitel 6 für gezielte Rückmeldung. Die Ausbildungsordnung, der individuelle betriebliche Ausbildungsplan, der Landeslehrplan und die zuständige Kammer bleiben für die Ausbildung verbindlich; der Kurs beansprucht keine amtliche Anerkennung.
OER und Wikipedia
Geprüfte Ausgangsquellen für den Stand Oktober 2026:
- KMK-Rahmenlehrplan für Ausbauberufe, Seite 17, Lernfeld 7.
- BIBB: Ausbaufacharbeiter/-in, Beruf und Schwerpunkte.
- Ausbauberufeausbildungsverordnung 2024, geändert 2024, wirksam seit 1. August 2026 und Ausbildungsrahmenplan für Zimmererarbeiten.
- DIBt: Technische Baubestimmungen, MVV TB 2025/1 und Landesumsetzung.
- DGUV Vorschrift 38 Bauarbeiten, DGUV Regel 101-038 und BAuA TRBS 2121.
- Wikipedia: Dachausmittlung, Sparrendach und Pfettendach als offene Erläuterungen, nicht als technische Bemessungsvorschriften.
Bildnachweise: Die Wikimedia-Commons-Dateiseiten, die angegebene Urheberschaft und ihre Lizenzen wurden vor Einbettung geprüft. Die Bilder sind unverändert eingebunden. Bei den beiden Fachvideos sind Titel, Kanal und URL überprüft; keine freie Weiterverarbeitungslizenz wurde nachgewiesen. Ihre Wiedergabe erfolgt nur über den offiziellen Player. Keine Sofatutor-Inhalte.
| Medium | Geprüfter Nachweis | Urheber | Lizenz und Nutzungshinweis |
|---|---|---|---|
| File:Satteldach (Begriffe, 07.01.2026).jpg | Commons | Rendor Thuces Al'Nachkar | CC BY-SA 4.0 |
| File:Schema Satteldach.png | Commons | Graph Pixel | CC0 1.0 |
| File:Walmdach.svg | Commons | Shannon und Vektorbearbeitung Malyszkz | CC BY-SA 3.0 |
| File:Sparrendach mit Balkenlage.jpg | Commons | Hafenbar | CC BY-SA 3.0 Deutschland |
| File:Pfette-01.svg | Commons | Petflo2000 | CC BY 4.0 |
| https://www.youtube.com/watch?v=KJYGNLSGzJo | Video und Kanal | Woody_Kray | Keine freie Lizenz belegt; offizielle Einbettung nach Plattformbedingungen |
| https://www.youtube.com/watch?v=IFa3aUtOMMY | Video und Kanal | BAUBEAVER | Keine freie Lizenz belegt; offizielle Einbettung nach Plattformbedingungen |
Frei zugänglicher Hintergrundartikel in deutscher Sprache:
Die Dokumentation nennt überprüfbare Fundstellen, ersetzt aber nicht die Prüfung aktueller eingeführter Normen, Aufsichts- und Herstellerregeln für ein konkretes Bauvorhaben.
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