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Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule - Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik - 1. Ausbildungsjahr

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Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule - Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik - 1. Ausbildungsjahr

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Einleitung

Du beginnst deine duale Ausbildung zum Anlagenmechaniker oder zur Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK). Im Ausbildungsbetrieb lernst du Arbeitsabläufe, Werkzeuge und Zusammenarbeit an realen Aufträgen kennen; in der Berufsschule untersuchst du die technischen, mathematischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge. Beide Lernorte gehören zusammen. Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt 42 Monate. Dieser Kurs konzentriert sich auf das erste Ausbildungsjahr und hilft dir, einen überschaubaren berufstypischen Auftrag vollständig zu bearbeiten: informieren, planen, entscheiden, ausführen, kontrollieren und bewerten.

Die ersten vier Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplans von 2016 heißen „Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen“, „Bauelemente mit Maschinen fertigen“, „Baugruppen herstellen und montieren“ und „Technische Systeme instand halten“ (jeweils 80 Unterrichtsstunden). Die praktische Umsetzung richtet sich zusätzlich nach dem gültigen Ausbildungsrahmenplan, dem betrieblichen Ausbildungsplan, der zuständigen Kammer und dem Lehrplan deines Bundeslandes. Dieser frei zugängliche Lernkurs ersetzt keine Unterweisung, fachliche Aufsicht, amtliche Prüfung oder betriebliche Freigabe.

Deine Lernziele: Du kannst einen Arbeitsauftrag in überprüfbare Anforderungen übersetzen, Informationen und Gefährdungen erfassen, Werkzeuge und Material begründet auswählen, Maße und Materialbedarf berechnen, eine drucklose Übungsbaugruppe unter Aufsicht fertigen oder digital simulieren, die Ergebnisse prüfen und ohne personenbezogene Daten dokumentieren.

Berufseinblick der Bundesagentur für Arbeit (2024):

Beobachtungsauftrag: Achte auf die Tätigkeiten Planung, Montage, Instandhaltung und Kommunikation. Welche davon lassen sich schon im ersten Ausbildungsjahr auf einem sicheren Übungsplatz erproben?


Berufliche Handlung und zwei Lernorte


Berufsprofil und Verantwortungsgrenzen

SHK-Fachkräfte bearbeiten Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und zunehmend auch ressourcenschonende Gebäudetechnik. Ein Auftrag kann eine Zeichnung lesen, eine Rohrleitung vorbereiten, Werkzeuge prüfen, Material bereitstellen, eine Baugruppe montieren, eine Störung dokumentieren oder eine Anlage energetisch beurteilen umfassen. Du arbeitest im Team, stimmst dich mit anderen Gewerken ab und erklärst technische Sachverhalte verständlich. Wichtige Fachbegriffe sind Baugruppe (mehrere zusammenwirkende Bauteile), Sollwert (geforderter Wert), Istwert (gemessener Wert), Toleranz (vereinbarte zulässige Abweichung) und Instandhaltung (Inspektion, Wartung, Instandsetzung und Verbesserung im jeweiligen fachlichen Kontext).

Berufsausbildung bedeutet nicht, dass eine lernende Person gefährliche oder erlaubnispflichtige Arbeiten allein durchführen darf. Arbeiten an Gas-, Elektro-, Kälte- oder druckbeaufschlagten Trinkwasser- und Heizungsanlagen erfolgen ausschließlich nach Kompetenz, betrieblicher Freigabe und unter erforderlicher befugter Fachaufsicht. Ohne Freigabe bleibt die Alternative eine Simulation, ein 3D-Modell oder eine sichtbar nicht angeschlossene, drucklose Lehrbaugruppe.


Lernort Betrieb, Berufsschule und Ausbildungsnachweis

Im Betrieb lernst du Arbeitsvorbereitung, Materialwirtschaft, Werkzeuge, Absprachen, Kundenorientierung, Qualität und echte Abläufe. In der Berufsschule vertiefst du technische Kommunikation, Werkstoffkunde, Mathematik, Fachkunde, Wirtschafts- und Sozialkunde und berufliche Reflexion. Ein Ausbildungsnachweis hält fest, welche Tätigkeiten und Kenntnisse du erworben hast; er muss mit betrieblichen Vorgaben und der zuständigen Stelle abgestimmt sein. Stelle für Kursaufgaben ausschließlich fiktive, anonymisierte Beispiele bereit und veröffentliche niemals echte Kundennamen, Adressen, Betriebsinterna, Fotos von Bewohnerinnen und Bewohnern oder Schülerdaten.

Beispiel einer Lernortkooperation: Die Schule erklärt Maßstab und Toleranz; der Betrieb zeigt unter Aufsicht den Umgang mit einem geeigneten Rohrschneider; du dokumentierst am Übungsstück Soll- und Istmaße und diskutierst in beiden Lernorten einen Messfehler. Plane dir nach jeder Aufgabe eine kurze Rückfrage an die Ausbildungsfachkraft ein.

Ein zweiter, älterer Berufseinblick (2016) zeigt eine beispielhafte Ausbildungssituation. Historische Arbeitsszenen sind keine verbindliche Anleitung für den heutigen Stand der Technik.


Handlungszyklus eines Auftrags

Informieren: Auftrag, Zeichnung, Funktion, Grenzen, Risiken und Ansprechpartner klären. Planen: Arbeitsschritte, Maße, Material, Werkzeuge, Zeit und Prüfkriterien festlegen. Entscheiden: Lösung begründen und bei Unsicherheit eine befugte Fachkraft hinzuziehen. Ausführen: nur freigegebene Arbeiten nach Unterweisung ausführen. Kontrollieren: Soll-Ist-Vergleich, Sicherheit, Funktion der Lehrbaugruppe, Vollständigkeit. Bewerten: Fehlerursachen und Verbesserungen dokumentieren. Ein Auftrag ist erst abgeschlossen, wenn nicht nur das Produkt, sondern auch der Prüf- und Lernnachweis nachvollziehbar ist.


Technische Informationen, Maße und Berechnungen


Zeichnung, Stückliste und Maßstab

Eine technische Zeichnung stellt Geometrie, Abmessungen und Hinweise eindeutig dar. Eine Stückliste benennt Anzahl, Art und gegebenenfalls Größe der benötigten Einzelteile. Bei einer Rohrbaugruppe unterscheidest du eine Zuschnittlänge eines geraden Rohrstücks von den fertigen Außenmaßen einer montierten Leitung: Letztere hängen beispielsweise von Verbindergeometrie und Einstecktiefe ab. Diese Maße dürfen nicht ohne Herstellerangaben gleichgesetzt werden. Der Maßstab 1:2 verkleinert eine reale Strecke von 200 mm auf 100 mm in der Zeichnung; 1:1 bedeutet dieselbe Größe.

Rechenbeispiel: In einer Skizze im Maßstab 1:5 misst ein gerader Abschnitt 46 mm. Die reale Länge beträgt 46 mm · 5 = 230 mm. Prüfe stets Einheit und Maßstabsangabe. Ein häufiger Fehler ist, den Faktor zu dividieren statt zu multiplizieren oder Zentimeter und Millimeter zu vermischen.


Messen und bewerten

Stahlmaßstab und Messschieber dienen unterschiedlichen Genauigkeitsanforderungen. Der Messschieber kann je nach Bauart Außen-, Innen- und Tiefenmaße erfassen. Vor der Messung prüfst du Nullstellung und Zustand, setzt die Messflächen passend an, liest ohne Verkanten ab und protokollierst mit Einheit. Eine Messabweichung ist die Differenz zwischen gemessenem Istwert und vorgegebenem Sollwert; sie ist kein Beweis für die Ursache des Fehlers. Wiederhole auffällige Messungen und beziehe die Anzeigeauflösung ein.

Abbildung: Messschieber mit bezeichneten Messflächen und Skalen. Die Beschriftung der Commons-Grafik ist englisch; die Fachbegriffe werden hier auf Deutsch erklärt.

Animation: Ablesen eines mechanischen Messschiebers an einer Mutter; beobachte Hauptskala und Nonius. Nicht jedes reale Messgerät besitzt dieselbe Teilung oder Genauigkeit.

Rechenbeispiel Sollmaß 280 mm, gemessener Istwert 281 mm: Abweichung = 281 mm − 280 mm = +1 mm. Bei einer rein für unsere Übung vereinbarten Toleranz ±2 mm liegt der Istwert im Bereich 278 bis 282 mm und ist damit maßlich in Ordnung. Die Toleranz ist ein didaktischer Auftragswert, kein allgemein gültiger Normwert.


Bedarf, Reststück und Ressourceneinsatz

Wandle Längen einheitlich um: 1 m = 1 000 mm. Beispiel: Für drei Zuschnitte mit 280 mm, 180 mm und 280 mm benötigst du 280 + 180 + 280 = 740 mm Rohr ohne Schnittverlust. Als kalkulatorische Planungsreserve vereinbaren wir 10 %: 740 mm · 0,10 = 74 mm; insgesamt 740 + 74 = 814 mm. Eine Lagerstange mit 1 000 mm genügt für diese vereinfachte Rechnung. Nach den drei Sollzuschnitten bleiben theoretisch 260 mm übrig; die 74 mm Reserve sind kein zusätzlich abgeschnittenes Teil. Tatsächliche Säge- oder Schnittverluste, Verbindermaße und die Rückverfolgbarkeit des Materials müssen im Betrieb gesondert berücksichtigt werden. Typische Fehler: 10 % als 10 mm behandeln, Reststück und Reserve verwechseln oder ohne Bestandsprüfung neues Material bestellen.


Werkstoffe, Werkzeuge und Baugruppen


Werkstoffwahl und Trennung der Einsatzfälle

Im SHK-Bereich kommen je nach Zweck unter anderem Kupfer, Stahl, Edelstahl und zugelassene Kunststoff- oder Mehrschichtverbundrohre vor. Ihre Eignung hängt von Medium, Temperatur, Druck, Korrosionsbedingungen, der Systemzulassung, der Verbindungstechnik und Herstellerinformationen ab. Für die Lehrbaugruppe darf Material verwendet werden, das ausdrücklich nur zu Übungszwecken freigegeben ist. Ein anschauliches Kupferrohr in einer Unterrichtssituation bedeutet nicht, dass jedes Kupferrohr für jede Trinkwasser- oder Heizungsinstallation geeignet wäre. Achte auf Werkstoffkennzeichnung und getrennte Sammlung wertvoller Reststücke.


Von der Anreißlinie zum entgrateten Rohr

Vor jeder Bearbeitung werden Auftrag, Unterweisung, Arbeitsmittelzustand und Gefährdungen geprüft. Beim manuellen Ablängen legst du die Zuschnittlänge fest und markierst die Schnittposition. Ein dafür geeigneter Rohrschneider trennt ein Rohr durch wiederholte Umdrehung mit schrittweiser Zustellung. Er ersetzt keine Produkthinweise und ist nur bei passendem Durchmesser und Werkstoff einzusetzen. Nach dem Trennen können scharfe Grate an Innen- und Außenkante zurückbleiben. Entgraten entfernt diese Kanten, vermindert Verletzungsrisiken und ist für spätere geeignete Verbindungen oft notwendig. Die Oberfläche und Kreisform dürfen dabei nicht unzulässig beschädigt werden. Die Auswahl, Bedienung und gegebenenfalls Benutzung von Schutzausrüstung richtet sich nach Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung.

Abbildung: Hand-Rohrschneider an einem Kupferrohr. Die Aufnahme zeigt nur das Werkzeugprinzip, nicht sämtliche erforderlichen Schutzmaßnahmen.

Abbildung: Rohrentgrater mit Maßskala. Kontrolliere nach einer beaufsichtigten Übung die Rohrenden durch Sichtprüfung und nach zugelassener Methode; greife nie ungeschützt in scharfe Kanten.


Verbindungen, Montage und Instandhaltung

Bei realen SHK-Anlagen gibt es unter anderem Schraub-, Klemm-, Press-, Löt- oder Schweißverbindungen, deren Zulässigkeit stets system- und anwendungsabhängig ist. Für das erste Ausbildungsjahr genügt hier die Unterscheidung: lösbar heißt bestimmungsgemäß wieder trennbar, nicht lösbar wird durch reguläres Zerlegen nicht ohne Weiteres wiederhergestellt. Für unser druckloses Modell verwenden wir wiederverwendbare, nicht druckdichte Modellverbinder, keine Press- oder Lötverbindung. An einer Rohrschelle unterscheidest du Haltefunktion und eine fachlich geeignete Befestigung; ein reales Leitungssystem erfordert eigene Planung zu Schall, Ausdehnung, Lasten und Brandschutz.

Abbildung: Rohrzange. Sie dient geeigneten Verschraubungsarbeiten, jedoch nicht als allgemeiner Ersatz für passende Drehmomentwerkzeuge und darf empfindliche Oberflächen nicht unkontrolliert beschädigen.

Ein einfacher Instandhaltungsfall: Ein sichtbares Modell-Befestigungselement sitzt lose. Dokumentiere Beobachtung, vermutete Ursache, abgesicherten Zustand und Vorschlag. Ein Nachziehen oder ein Austausch an einem echten laufenden System wäre nicht Teil dieser ungeprüften Kursaufgabe; dafür braucht es Befugnis, sichere Freischaltung und vorgegebene Prüfverfahren. Klassische Fehler sind falsches Werkzeug, fehlende Reihenfolge, nicht entgratete Kanten und fehlende Endkontrolle.


Schutz, Qualität, Nachhaltigkeit und digitale Zusammenarbeit


Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorge

Gefährdungsbeurteilung bedeutet, mögliche Gefährdungen vor einer Tätigkeit zu erkennen und passende Maßnahmen festzulegen. Arbeitgeber stellen geeignete Arbeitsmittel bereit, organisieren erforderliche Unterweisungen und definieren Schutzmaßnahmen. Die DGUV, die BG BAU sowie gegebenenfalls die BGHM stellen Präventionsinformationen für Metallbearbeitung und den Umgang mit Maschinen bereit. Für die Modellaufgabe werden eine standsichere Werkbank, freie Fluchtwege, geeignete Beleuchtung, die sicheren Werkzeuge und notwendige PSA nach Unterweisung eingeplant. Sichere Klemmung ist wichtig; lange Haare und Schmuck sind von bewegten Maschinenteilen fernzuhalten. Handschuhe können bei scharfen Blechen oder Rohren sinnvoll sein, bei rotierenden Maschinen aber eine Einzugsgefahr darstellen: Maßgeblich ist immer die konkrete Gefährdungsbeurteilung, nicht eine pauschale Handschuhpflicht.

Stopp-Regel: Bei unbekanntem Rohrinhalt, Spannung, Temperatur, Druck, Leitungsverlauf, unklaren Freigaben oder defekten Werkzeugen unterbrichst du die Arbeit und informierst eine befugte Fachkraft. Keine Gasarbeiten, keine Arbeiten an stromführenden Teilen, keine Druckproben, kein offenes Feuer und kein Eingriff in bestehende Wasseranlagen im Rahmen dieses Selbstlernkurses. Sichere Alternativen sind Papiermontage, CAD-Skizze, Fotoauswertung oder eine ausdrücklich nicht angeschlossene Lehrbaugruppe.


Trinkwasserhygiene und Umweltverantwortung

Trinkwasser muss hygienisch einwandfrei bleiben. Die Trinkwasserverordnung von 2023 und die VDI 6023 Blatt 1 (Ausgabe 2023-09) betreffen Qualitäts- und Hygieneanforderungen; die jeweils anwendbaren Regeln und Systemherstellervorgaben sind vor realer Arbeit zu prüfen. Ein Rohrabschluss darf nicht verschmutzt werden; offene Materialien für reale Trinkwasseranlagen gehören in geeignete Lagerung und werden nicht mit dem hier genutzten Übungsstück verwechselt. Für reale Anlagen sind insbesondere geeignete Materialien, Schutz gegen Verunreinigungen sowie fachgerechte Prüfung und Inbetriebnahme relevant. Dieser Kurs nennt keine pauschalen Spül-, Desinfektions-, Prüfdruck- oder Temperaturwerte, weil diese von System, aktuellem Regelwerk und Aufgabe abhängen.

Nachhaltigkeit heißt zum Beispiel, Materialbedarf ehrlich zu kalkulieren, Reststücke sinnvoll getrennt zu sammeln, Mehrwegmodelle zu bevorzugen, Reparatur gegen Austausch begründet abzuwägen und Wasser- sowie Energieverluste zu erkennen. Digitalisierung unterstützt Arbeit durch digitale Zeichnungen, Ersatzteillisten und anonymisierte Prüfprotokolle. Beachte dabei den Zugangsschutz und die vereinbarten Aufbewahrungsfristen. Fotografiere in realen Wohnräumen, Betriebsbereichen und Schulen nur nach nötiger Freigabe; für Übungen genügen synthetische Beispielbilder.


Quelle, Norm und Herstelleranweisung richtig verwenden

Unterscheide Gesetz und Verordnung (rechtlich verbindlicher Rahmen), technische Regel oder Norm (fachlich zu prüfende Anforderungen), Herstellerangabe (produktspezifische Vorgabe), betriebliche Arbeitsanweisung und didaktisches Übungsmaß. Beispiel: Eine Pressverbindung benötigt das zum System gehörende Werkzeug, Bauteil und Verfahren; pauschale Einstecktiefen aus dem Internet sind keine sichere Montageanleitung. Die DGUV Information 209-066 erläutert Zerspanungsmaschinen, aber die konkrete Unterweisung und Maschinenbetriebsanleitung gelten am Arbeitsplatz. Prüfe vor realen Aufträgen die jeweils gültige Fassung und frage die ausbildende Fachkraft. Die hier angegebenen Sollmaße und die Toleranz von ±2 mm sind nur eine Übungsvereinbarung.


Praxisfall: Eine drucklose Rohr-Lehrbaugruppe aufbauen


Auftrag und Anforderungsanalyse

Fiktiver Auftrag aus der Lehrwerkstatt: Für eine Demonstration der ersten Ausbildungsjahres sollst du einen offenen, U-förmigen Rohrverlauf aus drei geraden Rohrstücken auf einer beschrifteten Modellplatte darstellen. Es gibt weder Wasser- noch Gas- noch Stromanschluss; das Modell ist nicht druckdicht, nicht zur Installation und nicht zur Inbetriebnahme bestimmt. Die beiden Übergänge werden mit wiederverwendbaren Modellverbindern oder Papierhülsen nur optisch dargestellt. Sichere Alternative ohne Werkzeuge: dieselben Stücke als Papierstreifen im Maßstab 1:2 anordnen oder ein CAD-Modell erstellen.

Vorgaben an die einzelnen, vor dem Fügen gemessenen Zuschnitte: A = 280 mm, B = 180 mm, C = 280 mm. Für alle drei Zuschnitte gilt die nur für diese Übung vereinbarte Maßtoleranz ±2 mm. Anforderungen: eindeutige Kennzeichnung A/B/C, sauber bearbeitete Kanten, U-Form als Modell, sichere Befestigung der Darstellung, vollständige Stückliste, Soll-Ist-Protokoll und benannte Risiko- und Verbesserungsmaßnahme. Es wird kein fertiges Außenmaß der U-Form vorgegeben; dies würde zusätzliche Verbinder- und Geometriemaße erfordern. Freigabe und Werkzeugbedienung liegen bei der ausbildenden Fachkraft.


Materialrechnung, Arbeitsplan und Entscheidung

Stückliste: drei geradlinige Rohrstücke bzw. Papierstreifen A/B/C; zwei wiederverwendbare nicht druckdichte Modell-Eckverbinder oder Papierhülsen; eine Modellplatte mit lösbaren Clips; drei Kennzeichnungsetiketten; ein Soll-Ist-Protokoll. Wenn Material verfügbar ist, eignet sich beispielsweise ein einzelnes von der Lehrkraft für diesen Zweck freigegebenes 1 000-mm-Übungsrohr. Sein Werkstoff muss nicht für eine echte Installation zugelassen sein. Einseitige Verträglichkeit und passende Modellhalterung werden vorab geprüft.

Rechnung: 280 + 180 + 280 = 740 mm nominelle Zuschnittsumme. Planungspuffer 10 % von 740 mm = 74 mm; kalkulatorischer Bedarf 814 mm. 1 000 mm Lagerlänge − 740 mm Zuschnittlängen = 260 mm theoretisches Reststück vor tatsächlichen Schnittverlusten. Ohne diese Unterscheidung wäre die Kalkulation irreführend. Bei realen Verbindern müssen Einstecklängen, Fittings, Werkzeugzugaben und Schnittverluste nach Herstellerdaten in die Ausführungsmaße eingehen; hier sind die Eckverbinder nur Modellhilfen.

Arbeitsplan mit Kontrollpunkten:

  1. Auftrag klären: Zeichnung, Materialeinsatz, Modellzweck, drei Sollmaße und Prüfkriterien mit der Fachkraft abstimmen; bei Unsicherheit nur Papiervariante verwenden.
  2. Arbeitsplatz vorbereiten: Unterweisung, Werkzeugzustand, geeignete Befestigung, Sauberkeit, PSA und sichere Lagerung prüfen; Gefährdungen notieren.
  3. Anreißen: die einzelnen Soll-Zuschnittlängen auf geeignetem Übungsmaterial markieren; A, B und C kennzeichnen und vor dem Trennen gegenprüfen lassen.
  4. Zuschneiden: nur nach betrieblicher Freigabe und unter Aufsicht mit geeignetem, geprüftem Werkzeug; sonst Papierstreifen oder Simulation herstellen.
  5. Kanten bearbeiten: unter Aufsicht die Rohrenden mit freigegebenem Werkzeug entgraten; Schnittabfälle kontrolliert entsorgen und Kanten prüfen.
  6. Messung: jedes Teil mindestens einmal und bei Zweifeln erneut messen; Istwerte und Abweichungen dokumentieren.
  7. Modell montieren: Teile mit nicht druckdichten Verbindern in U-Form auf der Platte darstellen; Kennzeichnung „Nur Lehrmodell – kein Anschluss“ anbringen.
  8. Prüfen und übergeben: Vollständigkeit, mechanische Standsicherheit, Maße und Dokumentation nach Raster beurteilen; Abweichungen erläutern und Lernjournal ergänzen.


Beispiel einer fertigen Qualitätsprüfung

Beispielmessung nach Bearbeitung (fiktive Daten, keine echten Personen- oder Betriebsdaten):

Bauteil Sollmaß Istmaß Ist minus Soll Übungstoleranz Bewertung
A 280 mm 281 mm +1 mm ±2 mm Maß erfüllt
B 180 mm 178 mm −2 mm ±2 mm Maß an der Grenze erfüllt
C 280 mm 284 mm +4 mm ±2 mm Maß nicht erfüllt

Folgerung: Die Beispielbaugruppe besteht die Maßprüfung nicht, weil Teil C mit +4 mm außerhalb des vereinbarten Bereichs liegt. Prüfe zuerst, ob Anreiß- oder Messfehler vorliegen, und stimme dann eine sichere Nacharbeit oder Neuanfertigung mit der Fachkraft ab. Ein nicht freigegebener Korrekturschnitt wäre falsch. Für die Abgabe soll jedes Teil innerhalb seiner Toleranz liegen und das Modell sicher gekennzeichnet sein. Zusätzlich prüfst du die Kanten nur nach der vorgesehenen sicheren Methode, die Befestigung und das vollständige Protokoll. Keine echte Dichtheits- oder Druckprüfung ist Bestandteil dieses Modells.

Bewertungsraster (100 Punkte):

Bereich Punkte Nachweis
Auftragsanalyse 15 Zweck, drei Sollmaße, Grenzen und Abnahme klar erfasst
Begründete Planung 20 Zeichnung, Stückliste, Materialrechnung und Reihenfolge schlüssig
Sichere Durchführung oder Simulation 25 Werkzeugfreigabe, geordneter Ablauf, drei gekennzeichnete Teile bzw. fachlich gleichwertiges Digitalmodell
Prüfen und Fehlerbewertung 20 Soll-Ist-Tabelle, Toleranzvergleich und begründete Korrekturentscheidung
Dokumentation und Lernortreflexion 10 lesbare Unterlagen, Schule-Betrieb-Bezug, keine persönlichen Daten
Sicherheit und Nachhaltigkeit 10 konkrete Stop-Regel, Materialrest, Abfalltrennung und sichere Alternative

Auswertung: 90–100 Punkte = sehr sicher und nachvollziehbar, 75–89 = gut mit kleinen Verbesserungen, 60–74 = nacharbeiten und erneut prüfen, unter 60 = grundlegende Überarbeitung mit Lernbegleitung. Unabhängig von der Punktzahl gilt: Nicht abgesicherte Gefährdungen und unzulässige Eingriffe in reale Anlagen verhindern eine praktische Freigabe. Dieses Raster ist eine kursinterne Rückmeldung, keine amtliche Prüfungsnote.


Rückmeldung und Übertragung

Vergleiche zuerst deine Unterlagen mit dem Bewertungsraster. Wenn C zu lang ist, erläutere vor einer Korrektur den Unterschied zwischen Messfehler, Anreißfehler und ungeeigneter Werkzeugführung. Wenn das Modell formal passt, aber seine Teile nicht beschriftet sind, fehlt die Rückverfolgbarkeit. Vergleiche den 260-mm-Rest mit einem alternativen Zuschnittplan und erkläre, ob er wiederverwendbar ist. Besprich anschließend mit der Lehrkraft, welche Erkenntnisse aus dem Modell auf eine echte, nach den geltenden Regeln geplante Sanitär- oder Heizungsanlage übertragbar sind und wo die Übertragung aus Sicherheits- und Hygienegründen endet.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Überprüfe dein Fachwissen

Welche Kombination beschreibt die beiden Lernorte der dualen SHK-Ausbildung richtig? (Betrieb und Berufsschule) (!Berufsschule und Volkshochschule) (!Universität und Meisterschule) (!Betrieb und Fahrschule)




Was ist im ersten Ausbildungsjahr laut KMK ein eigenes Lernfeld? (Baugruppen herstellen und montieren) (!Wärmeerzeugungsanlagen für Gas selbstständig abnehmen) (!Alle Kälteanlagen eigenständig in Betrieb nehmen) (!Gebäude ohne Planung energetisch zertifizieren)




Welche Handlung gehört an den Anfang eines unbekannten Arbeitsauftrags? (Auftrag und Gefährdungen klären) (!Sofort mit dem Schneiden beginnen) (!Die Dokumentation auslassen) (!Ohne Rückfrage Materialien ersetzen)




Ein Maß in einer Zeichnung mit Maßstab eins zu fünf beträgt 46 Millimeter. Wie lang ist die reale Strecke? (230 Millimeter) (!9 Millimeter) (!46 Millimeter) (!51 Millimeter)




Wie groß ist die Summe aus 280 Millimetern und 180 Millimetern und 280 Millimetern? (740 Millimeter) (!720 Millimeter) (!760 Millimeter) (!814 Millimeter)




Welchem Zweck dient das Entgraten eines zugeschnittenen Rohrs? (Entfernen scharfer Kanten am Rohrende) (!Erhöhen des zulässigen Rohrdrucks) (!Ersetzen jeder Werkstoffprüfung) (!Garantieren einer hygienischen Freigabe)




Was ist bei einem Sollmaß von 280 Millimetern und einem Istmaß von 284 Millimetern richtig? (Die Abweichung beträgt plus vier Millimeter) (!Die Abweichung beträgt minus vier Millimeter) (!Es gibt keine Abweichung) (!Die Abweichung beträgt plus zwei Millimeter)




Welche Aussage trifft auf die Übungsbaugruppe dieses Kurses zu? (Sie bleibt drucklos und wird nicht an reale Anlagen angeschlossen) (!Sie ersetzt eine Trinkwasserprüfung) (!Sie darf ohne Freigabe an Gas angeschlossen werden) (!Sie ist automatisch für den Dauerbetrieb geeignet)




Was ist beim Umgang mit einer unbekannten realen Leitung richtig? (Arbeit stoppen und eine befugte Fachkraft informieren) (!Die Leitung ohne Prüfung öffnen) (!Aus dem Rohrdurchmesser das Medium erraten) (!Ohne Unterweisung eine Druckprobe durchführen)




Welche Dokumentation macht eine Werkstückprüfung nachvollziehbar? (Sollmaß und Istmaß mit Einheit und begründetem Ergebnis) (!Nur ein Foto ohne Beschriftung) (!Eine anonyme Punktezahl ohne Messwerte) (!Ein ausgedachter Kundenname mit Unterschrift)





Memory

Finde die sechs passenden Fachbegriff-Erklärung-Paare.

Sollmaß Geforderte Abmessung eines Teils
Istmaß Tatsächlich erfasster Messwert
Entgraten Entfernen scharfer Kanten nach dem Trennen
Stückliste Geordnete Übersicht aller benötigten Teile
Gefährdungsbeurteilung Prüfung möglicher Gefahren und geeigneter Maßnahmen
Ausbildungsnachweis Dokumentation des Lernens in der betrieblichen Ausbildung





Drag-and-drop

Ordne jedem Handlungsschritt die passende Tätigkeit zu.

Ordne die Tätigkeit richtig zu. Handlungsschritt
Anforderungen und Risiken sammeln Informieren
Materialbedarf und Reihenfolge festlegen Planen
Freigegebene Modellteile herstellen Ausführen
Soll und Ist gegenüberstellen Kontrollieren
Verbesserungen im Lernjournal erklären Bewerten





Kreuzwort

Finde jeweils einen passenden Fachbegriff.

Messschieber Welches Messgerät besitzt Messschenkel für Außen- und Innenmaße?
Rohrschneider Welches Handwerkzeug trennt ein Rohr durch schrittweises Rundumführen?
Entgraten Wie heißt das Entfernen scharfer Kanten nach dem Zuschneiden?
Rohrschelle Welches Bauteil fixiert in einer geeigneten Konstruktion ein Rohr an einer Halterung?
Verschnitt Wie nennt man bei der Fertigung nicht nutzbare Materialreste durch Zuschnitt?
Unterweisung Wie heißt die arbeitsplatzbezogene Anleitung zu Gefahren und Schutzmaßnahmen?





LearningApps

Mit der folgenden Suchansicht kannst du nach zusätzlichen Lernspielen zu SHK, technischer Zeichnung und Rohrbearbeitung suchen. Die Suchergebnisse sind nicht einzeln geprüft; kontrolliere ihre fachliche Eignung mit der Lehrkraft.


Lückentext

Ergänze die Fachbegriffe und Zahlen aus dem Lerntext.
In der dualen Ausbildung lernst du im Betrieb und in der

.
Vor einer ungewohnten Tätigkeit klärst du Auftrag und

.
Ein erforderliches Werkstückmaß heißt

.
Scharfe Kanten nach dem Rohrschnitt werden durch

entfernt.
Die drei Beispielzuschnitte haben zusammen eine Länge von

Millimetern.
Für die Übung sind Abweichungen bis zu

Millimetern pro Teil vereinbart.
Die gefertigte Lehrbaugruppe wird niemals an eine echte Anlage

.
Ein Prüfprotokoll enthält Sollwert, Istwert und

.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Berufsausbildung: Erstelle eine Übersicht mit mindestens vier Tätigkeiten im Betrieb und vier schulischen Lerninhalten. Markiere, wie beide Lernorte zusammenwirken.
  2. Arbeitsschutz: Zeichne eine übersichtliche Stop-Regel-Karte für fünf Gefahrensituationen in der Lehrwerkstatt und erkläre, wen du informierst.
  3. Technische Zeichnung: Zeichne die drei Teile A, B, C im Maßstab 1:2 auf Papier und beschrifte die Sollmaße, ohne Verbindermaße zu erfinden.
  4. Messschieber: Erkläre an der geprüften Animation die Schritte zur Ablesung eines mechanischen Messschiebers und benenne zwei Fehlerquellen.


Standard

  1. Materialbedarfsplanung: Berechne den Rohrbedarf und zehn Prozent Reserve für die drei Musterzuschnitte und formuliere den Unterschied zwischen Reststück und Planungspuffer.
  2. Qualitätssicherung: Erstelle ein vollständig anonymes Soll-Ist-Protokoll für die Werte 281, 178 und 284 mm und begründe für jedes Teil die Entscheidung bei einer Übungstoleranz von ±2 mm.
  3. Arbeitsvorbereitung: Erstelle eine Stückliste und einen Arbeitsplan mit mindestens acht Schritten, je einem Kontrollpunkt und der jeweils zuständigen Aufsicht.
  4. Nachhaltigkeit: Vergleiche eine Einweg-Modellmontage und eine zerlegbare Lehrbaugruppe hinsichtlich Materialbedarf, Wiederverwendung, Abfall und Lernnutzen.


Schwer

  1. Fehleranalyse: Entwickle einen begründeten, sicheren Entscheidungsbaum für ein zu langes und ein zu kurzes Rohrstück mit den Optionen erneut messen, Rückfrage, Nacharbeit oder Neuanfertigung.
  2. Projektmanagement: Plane die Übungsbaugruppe mit Zeichnung, Arbeitsplan, Sicherheitsfreigabe, Zeitbedarf, Kostenannahmen, Qualitätsraster und reflektierter Übergabe; führe praktische Schritte nur nach Freigabe durch.
  3. Datenschutz: Entwirf ein Muster eines digitalen Ausbildungsnachweises, das technisch aussagekräftig ist, aber weder reale Personen-, Kunden- noch Betriebsgeheimnisse enthält.
  4. Trinkwasserhygiene: Vergleiche den drucklosen Modellfall mit einer realen Trinkwasserinstallation und erkläre mindestens sechs zusätzliche fachliche, rechtliche oder hygienische Prüf- und Freigabeanforderungen, ohne eine reale Installation durchzuführen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Arbeitsauftrag: Analysiere eine neue fiktive Anfrage nach einer 240-mm-, 160-mm- und 240-mm-Modellbaugruppe und formuliere prüfbare Anforderungen sowie sichere Abgrenzungen.
  2. Technische Mathematik: Berechne für diese drei Zuschnitte Gesamtlänge, zwölf Prozent Planungsreserve und theoretischen Rest aus einem 1 000-mm-Stück, jeweils mit Rechenweg und Einheit.
  3. Werkstoffkunde: Begründe, warum eine optisch passende Rohr- oder Verbinderkombination ohne Hersteller- und Systemprüfung nicht automatisch für Trinkwasser geeignet ist.
  4. Qualitätskontrolle: Beurteile für eine vereinbarte Toleranz von ±2 mm die anonymen Istmaße 240, 163 und 239 mm bei den zugehörigen Sollmaßen 240, 160 und 240 mm; nenne erforderliche nächste Schritte.
  5. Arbeitssicherheit: Formuliere einen Handlungsplan, wenn du während der Übung ein schadhaftes Werkzeug und eine ungekennzeichnete angeschlossene Leitung entdeckst.
  6. Duale Ausbildung: Begründe mit konkreten Beispielen, welche Lernziele besser im Betrieb und welche in der Berufsschule vorbereitet werden, und wie du beide Ergebnisse dokumentierst.


Lernnachweis

Abgabe als Lernportfolio: (1) kurze fiktive Auftragsanalyse; (2) maßstäbliche Skizze mit Kennzeichnung; (3) Stückliste und nachvollziehbare Materialrechnung; (4) Arbeitsplan einschließlich Gefährdungsbeurteilung und Aufsichtspunkten; (5) drucklose, klar markierte Modellbaugruppe oder gleichwertige 2D-/3D-Simulation; (6) vollständig ausgefülltes Soll-Ist-Prüfblatt mit mindestens drei Messwerten; (7) Fehleranalyse und Rückmeldung nach dem 100-Punkte-Raster; (8) kurze Reflexion über das Zusammenspiel von Ausbildungsbetrieb und Berufsschule sowie ressourcenschonende Arbeit.

Prüfbares Ergebnis: Bei der materiellen Variante liegen drei beschriftete Rohre mit passenden individuellen Längen innerhalb der vereinbarten ±2 mm vor, der U-Verlauf ist erkennbar, die Modellverbinder sind als nicht druckdicht gekennzeichnet und das Modell ist sicher befestigt. Die digitale Variante weist dieselben Maße, die Konstruktionslogik, die Sicherheitskennzeichnung und einen virtuellen Soll-Ist-Abgleich nach. Ein fehlerhaftes Erststück kann Teil eines guten Lernnachweises sein, wenn die Abweichung erkannt, begründet und die erforderliche Abhilfe geplant wurde; als fehlerfrei abgenommen darf es nicht werden.

Rückmeldeschema: Zu jeder Leistung gibt die begleitende Fachkraft eine Stärke, einen konkreten Verbesserungsauftrag und einen Termin für die erneute Sichtung an. Keine personenbezogenen Nachweise oder Fotos echter Kundschaft hochladen. Dieses Kursportfolio ist keine amtliche Anerkennung, ersetzt kein Berichtsheft nach den Vorgaben der zuständigen Stelle und ist keine Prüfungszulassung.


OER und Wikipedia

Verifizierte fachliche Grundlagen und aktuelle Regelwerks-Anlaufstellen (Stand der Online-Prüfung: Oktober 2026):

  1. BIBB – Berufsprofil SHK (beruflicher Auftrag, Einsatzgebiete, 42 Monate und Ausbildungsordnung 2016).
  2. Bundesrecht – Ausbildungsrahmenplan SHKAMAusbV (Ausbildungsinhalte; die hier dargestellten Erläuterungen sind eigene Formulierungen).
  3. KMK – berufsbezogener Rahmenlehrplan (Rahmenlehrplan 29.01.2016, Lernfelder 1 bis 4; Landeslehrpläne und betriebliche Planung zusätzlich beachten).
  4. BG BAU – Maschinenprävention (Unterweisung, PSA und geeignete Arbeitsmittel).
  5. DGUV Information 209-066 – Maschinen der Zerspanung (ergänzende fachliche Orientierung, konkrete Betriebsanleitungen prüfen).
  6. Betriebssicherheitsverordnung (aktuell konsolidierter staatlicher Rahmen für Arbeitsmittel).
  7. Trinkwasserverordnung (hygienische Anforderungen bei echten Trinkwasseranlagen).
  8. VDI 6023 – Übersicht Trinkwasserhygiene (Blatt 1, Ausgabe 2023-09; Norminhalt nicht kopiert).

Offene Enzyklopädie zum Beruf, ergänzend und nicht anstelle amtlicher Ordnungsgrundlagen:

Nachprüfbare Bild-, Animations- und Videonachweise: Die Dateinamen in der ersten Spalte entsprechen den eingebundenen Commons-Dateien. Bilder werden mit Urheber und auf der jeweiligen Dateiseite genannter Lizenz ausgewiesen. Bei YouTube-Videos ist hier kein frei nachnutzbares OER-Lizenzrecht nachgewiesen; eingebettet wird lediglich der Link zum Anbieter, und es werden keine Videodateien kopiert.

Datei bzw. Video Geprüfte Quelle Urheber / Kanal Lizenz- oder Nutzungshinweis
File:Vernier caliper new.png Commons-Dateiseite Joaquim Alves Gaspar CC BY-SA 3.0
File:Using the caliper new.gif Commons-Dateiseite Joaquim Alves Gaspar CC BY 2.5
File:Tube cutter cutting three fourths inch copper pipe.jpg Commons-Dateiseite Tomwsulcer CC0 1.0
File:Pipe-deburring-tool.jpg Commons-Dateiseite Cschirp CC BY-SA 3.0
File:Pipe wrench.JPG Commons-Dateiseite Altoscroll CC BY-SA 3.0
https://www.youtube.com/watch?v=gkySkV_o7Ao Berufsfilm SHK, 17.12.2024 Bundesagentur für Arbeit Plattformbedingungen; freie Weiterverwendung nicht belegt
https://www.youtube.com/watch?v=9wYyw4Dv7cU Ausbildungsfilm SHK, 12.01.2016 130 Chancen Plattformbedingungen; freie Weiterverwendung nicht belegt

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Fertigungstechnik

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aiMOOC Projekte

Projektideen zur Weiterarbeit: Entwickelt als Gruppe eine nachrüstbare, drucklose Demonstrationsplatte für Werkzeugkunde; erstellt eine anonyme digitale Fehlerkartei zu Mess- und Planungsfehlern; baut eine wiederverwendbare Ausstellung „Vom Auftrag zum Lernnachweis“ für den Tag der offenen Berufsschule. Legt Aufgaben, Verantwortung, Materialgrenzen und Prüfung jeweils vorher schriftlich fest. Keine Übungsanlage ist als echte Gebäudetechnik freigegeben.



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