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Prompt Engineering für technische Aufgaben

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Prompt Engineering für technische Aufgaben

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Einleitung

Du lernst im 1. Ausbildungsjahr, technische Arbeitsaufträge für generative KI präzise zu formulieren, drei Materialvarianten nach gleichen Kriterien zu prüfen und Unsicherheit klar auszuweisen. Voraussetzung: Du kannst Einheiten lesen, Tabellen verwenden und eine belegte Quelle von einer Vermutung unterscheiden. Lernzeit: ungefähr 4 bis 6 Unterrichtsstunden.

Lernprodukt: Ein versionierter Prompt samt nachvollziehbarem Prüfbericht für einen synthetischen Modellbauteil-Materialvergleich. Die Übungen funktionieren auf Papier, in einer Tabelle oder als Partner-Rollenspiel – ohne kostenpflichtiges KI-Konto. Es werden ausschließlich erfundene Übungsdaten verwendet, niemals vertrauliche Betriebsdaten oder personenbezogene Angaben. Keine echte Maschinensteuerung, keine Sicherheits- oder Werkstofffreigabe. Unabhängiges Lernangebot, keine offizielle Liebherr- oder IHK-Zertifizierung.

Vorwissen in drei Minuten aktivieren: Verknüpfte MOOCwiki-Grundlage. Ihr Inhalt konnte für diesen Kurs nicht unabhängig abgerufen werden; der vorliegende Kurs ist deshalb eigenständig verständlich. Notiere die Begriffe „Prompt“, „Quelle“ und „Einheit“. Du wirst eine Arbeitsanweisung verbessern, drei Testfälle untersuchen und die Änderungen begründen.


Präzise technische Arbeitsaufträge


Was ein Prompt leisten muss

Ein Prompt ist die Eingabe beziehungsweise Arbeitsanweisung an ein generatives KI-System. Prompt Engineering heißt, solche Anweisungen bewusst zu entwickeln, zu testen und zu überarbeiten. Ein Sprachmodell formuliert Texte, führt aber dadurch noch keine technische Messung aus und ist keine zugelassene Prüfstelle. Auch eine sprachlich überzeugende Antwort kann erfundene Kennwerte, Einheiten oder Quellen enthalten.

Schwache Formulierung: „Welches Material ist am besten?“ Das Ziel, die Maßstäbe und die Datengrundlage bleiben offen.

Bessere Formulierung: „Vergleiche die drei fiktiven Materialvarianten A, B und C für denselben kleinen Modellbauhalter. Verwende identische Felder für Materialidentität, Dichte samt Einheit, Preis samt Einheit, Quelle, mögliche Berechnung und offene Rückfragen. Berechne nichts aus unvollständigen Angaben und erteile keine reale Werkstofffreigabe.“

Sechs Bausteine eines guten Prompts: (1) Ziel und Aufgabe; (2) Kontext und erlaubte Daten; (3) Kriterien und Rechenregeln; (4) Grenzen und Rückfragen; (5) gewünschtes Ausgabeformat; (6) Test- und Qualitätsanforderungen. Ein Rollenhinweis wie „Du unterstützt die Dokumentation“ ist keine Fachzulassung.

Flussdiagramm von der Eingabe über die Verarbeitung zur Ausgabe

Bild (englisch): Eingang – Verarbeitung – Ausgabe; Dave Braunschweig, Commons, CC BY-SA 4.0. Ohne Bild: Zuerst kommen Daten und Regeln, danach eine Prüfung und zuletzt ein nachvollziehbares Ergebnis.


Gegeben, berechnet, angenommen, offen

Eine Angabe ist gegeben, wenn sie ausdrücklich in der Quelle steht. Berechnet heißt, der Rechenweg und alle benötigten Werte sind nachvollziehbar. Eine Annahme ist nicht durch diese Quelle belegt. Offen bedeutet, dass du nicht zuverlässig weiterarbeiten kannst. Erfinde keine Herstellerkennwerte, um Lücken zu füllen.

Kurze Übung: Ersetze „Der Halter ist sicher“ durch eine Formulierung, die auf nötige Nachweise hinweist. Erkläre, welche zusätzliche Information eine verantwortbare Bewertung bräuchte. Unterscheide Datenvollständigkeit, Quellenbeleg und Qualitätsprüfung.


Synthetische Montageaufgabe und Quellenkontrolle


Drei Varianten – ein Maßstab

Modellfall: Ein fiktives Team dokumentiert für eine variantenreiche Modellbau-Montage einen kleinen quaderförmigen Halter. Alle drei Varianten haben 120 mm Länge, 20 mm Breite und 4 mm Dicke. Das rechnerische Volumen beträgt 120 × 20 × 4 = 9.600 mm³ = 9,6 cm³. Bohrungen, Verschnitt, Bearbeitung, reale Belastungen und Sicherheitsfaktoren werden bewusst nicht berücksichtigt.

Erfundene, ausdrücklich nicht zertifizierte Übungsquellen:

Variante Werkstoffbezeichnung Dichte Rohmaterialpreis Quelle Befund
A Aluminium AL-A 2,70 g/cm³ 5,00 €/kg K-01, Rev. 1 Formal vollständige Eingabe
B Stahl ST-B 7,85 2,00 €/kg K-02, Rev. 1 Einheit der Dichte fehlt
C Kunststoff KT 1,18 g/cm³ 4,00 €/kg K-03, Rev. 1 Sorte KT-4 oder KT-7 unklar

Alle Zahlen, Quellenkennungen und Materialkürzel dieser Tabelle wurden nur für die Lernaufgabe erfunden. Sie sind keine echten Materialdatenblätter. AL-A und ST-B sind Übungsbezeichnungen, keine normgerecht nachgewiesenen Werkstoffe. Bei C kann derselbe Sammelbegriff verschiedene Sorten meinen.

Prüfe alle drei Varianten mit denselben Fragen: Ist der Werkstoff eindeutig? Hat jede Zahl die nötige Einheit? Ist die Quelle klar? Darf eine Masse berechnet werden? Ist ein Rohpreis berechenbar? Was ist ungeklärt? Ein guter Prompt darf fehlende Felder nicht einfach für einzelne Varianten weglassen.

Sechs reale Metallproben als Beispiel für unterschiedliche Werkstoffe

Werkstoffproben, nicht die Übungsmaterialien: Bill Abbott, Commons, CC BY-SA 2.0. Ohne Bild: Werkstoffgruppen und Sorten müssen präzise benannt werden.


Fehlende Einheit erkennen und gezielt nachfragen

Rechenformel: Masse = Volumen × Dichte. Für A sind die Einheiten vorhanden: 9,6 cm³ × 2,70 g/cm³ = 25,92 g = 0,02592 kg. Mit dem erfundenen Übungspreis von 5,00 €/kg ergeben sich 0,1296 € (gerundet etwa 0,13 €) reine Rohmaterialkosten – ohne Bearbeitung oder Verschnitt.

B: Der Wert 7,85 hat keine Einheit. Auch wenn ein erfahrener Mensch vermuten könnte, sie sei g/cm³, darf der Prompt diese Annahme nicht unmarkiert einsetzen. Rückfrage: „Welche Einheit hat die Dichte 7,85 in K-02 Rev. 1?“ Bis zur Antwort: Berechnung gesperrt.

C: Die Dichte ist mit Einheit angegeben, die Materialsorte jedoch nicht eindeutig. Rückfrage: „Ist KT-4 oder KT-7 gemeint, und welches zugehörige Datenblatt bestätigt die Werte?“ Die Materialidentität bleibt offen. Weder Masse noch Preis allein belegen die Eignung in einer realen Konstruktion.

Drei unabhängige Kriterien: (a) A/B/C gleich prüfen, (b) Einheitlücke von B erkennen, (c) Werkstofflücke von C rückfragen. Die richtige Reaktion ist in jeder Variante transparent und überprüfbar. Ein fehlender Wert ist keine Aufforderung zur Erfindung.

Englischsprachige Übersicht der verschiedenen Klassen technischer Werkstoffe

Werkstoffklassen: Mohanp06, Commons, CC BY-SA 4.0. Ohne Bild: Metalle, Polymere und andere Werkstoffklassen sind nicht automatisch gleich geeignet.


Was ist eine belastbare Quelle?

Ein technisches Datenblatt braucht zum Beispiel Herausgeber, Version, Kennwert, Einheit, Messbedingungen und Gültigkeitsbereich. Ein Prüfbericht dokumentiert Auftrag, Quellen, Rechenwege, Befund und Grenzen. In dieser Simulation sind K-01 bis K-03 als Übungsdaten nicht real überprüfbar. Für echte Konstruktionen wären verifizierte Herstellerunterlagen, geeignete Normen, Messungen und befugte Fachkräfte erforderlich.

Spannungs Dehnungs Kurve mit unterschiedlichen mechanischen Kennwerten

Spannungs-Dehnungs-Diagramm als Kontextbeispiel, nicht als Beleg für unsere Materialien: David Richfield, Commons, CC BY-SA 3.0. Ohne Bild: Dichte ist nicht gleich Festigkeit; eine Modellrechnung ersetzt keine mechanische Prüfung.


Einen versionierten Prompt konstruieren


Version 0.1 zur Version 0.2

Version 0.1: „Sag mir, welche Variante die beste ist.“ Diese Anweisung verführt zu einer unbelegten Empfehlung. Es fehlen Quellenbindung, Kriterien und Unsicherheitsregeln.

Version 0.2 – geführtes Beispiel einer brauchbaren Anweisung:

Zweck: Erstelle ausschließlich für eine Ausbildungs-Simulation einen Vergleich dreier fiktiver Varianten eines Modellbauhalters; gib niemals eine Produktions- oder Sicherheitsfreigabe.
Daten: Verwende nur Geometrie 120 mm × 20 mm × 4 mm und die synthetischen Quellen K-01, K-02 und K-03 Rev. 1.
Prüfregel: Benutze für A, B und C genau dieselben Felder: Werkstoffidentität, Dichtewert, Dichteeinheit, Preiswert, Preiseinheit, Quelle, Rechenstatus, Masse, Rohmaterialkosten, Rückfrage, Unsicherheit.
Berechnung: Zeige die Umrechnung mm³ nach cm³ und g nach kg. Berechne nur Werte mit eindeutiger Einheit und eindeutigem Bezug zur Materialvariante.
Rückfrage: Wenn eine Einheit oder Werkstoffidentität fehlt, schreibe „offen“, frage gezielt nach und führe keine scheinpräzise Ergänzung aus.
Ausgabe: Gib eine Vergleichstabelle und einen kurzen Prüfbericht mit Datum, Prompt-Version, Datenstand, Ergebnissen, Grenzen und ausdrücklich nicht erteilter Freigabe aus.
Quellentreue: Trenne gegeben, berechnet, angenommen und offen; erfinde keine externen Quellen, realen Prüfwerte oder Zulassungen.

Erwartete Prüftabelle in der Simulation:

Feld A B C
Material eindeutig ja, AL-A ja, ST-B nein, KT mehrdeutig
Dichte mit Einheit ja nein ja
Datensatz / Revision K-01 / 1 K-02 / 1 K-03 / 1
Berechnete Masse 25,92 g offen offen bis Klärung
Rohmaterialkosten rund 0,13 € offen offen bis Klärung
Rückfrage keine zur gegebenen Dichte Einheit von 7,85? KT-4 oder KT-7?
Unsicherheit reales Materialverhalten ungetestet Dichteeinheit fehlt Sorte und Kennwertzuordnung ungeklärt

Interpretation: „Alle drei Varianten wurden gleich geprüft; nur A hat unter den Modellannahmen eine kontrollierbare Rechnung. Für B und C bestehen jeweils konkrete Datenlücken. Es kann keine begründete Gesamtempfehlung und keine reale Bauteilfreigabe erfolgen.“


Version 1.0 mit Akzeptanztests

Ein Akzeptanztest bestimmt, ob eine Ausgabe eine vorher formulierte Bedingung erfüllt. Ergänze zu Version 0.2 diese verbindlichen Tests und markiere die neue Fassung Prompt 1.0.

  1. Gleichheit: A, B und C erscheinen mit exakt denselben Tabellenfeldern, auch wenn darin „offen“ steht.
  2. Fehlende Einheit: Bei B wird 7,85 nicht stillschweigend in g/cm³ umgedeutet; die Rechnung bleibt aus und eine gezielte Rückfrage erscheint.
  3. Mehrdeutigkeit: Bei C wird keine Sorte KT-4 oder KT-7 erraten; stattdessen fragt der Bericht nach dem zugehörigen Beleg.
  4. Quellen: Jede verwendete Zahl verweist auf die passende synthetische Kennung K-01 bis K-03.
  5. Unsicherheit: Jede Variantenzeile enthält Datenstatus, offene Evidenz und einen ausdrücklichen Nichtfreigabehinweis.

Versionierung: Dokumentiere zum Beispiel „0.1 unklare Frage“, „0.2 gleiche Prüffelder und Quellenbindung“, „1.0 drei verbindliche Negativtests“. Gib zu jeder Version Datum, Prüfzweck und Änderung an, aber keine persönlichen Daten.


Strukturiertes Ergebnis und Unsicherheit

Eine strukturierte Ausgabe hat feste Felder oder Schlüssel, sodass sie leichter kontrolliert werden kann als freier Text. Beispiel für B:

Variante: B
Werkstoff: ST-B
Quelle: K-02 Rev. 1, synthetisch
Dichte_Wert: 7,85
Dichte_Einheit: offen
Rechenstatus: gesperrt
Rückfrage: Welche Einheit gilt?
Unsicherheit: keine belastbare Massenberechnung
Freigabe: nein

Ein JSON-Schema ist eine mögliche technische Beschreibung erlaubter Felder und Werttypen. Ein formal gültiges JSON beweist nicht die sachliche Richtigkeit. Fehlende Einheit, Quellenlücke oder Mehrdeutigkeit müssen durch separate Prüfregeln erkannt werden. Zukunftsorientierte Systeme können solche strukturierten Antworten automatisch vergleichen; der Mensch bleibt für fachliche Plausibilität und sichere Anwendungen zuständig.


Prüfen, Fehler erklären und übertragen


Drei Pflicht-Fehlerfälle

Test 1 – ungleiche Prüfungen: Ein Modell gibt für A Dichte, Quelle und Status aus, für B nur Preis und für C nur Gewicht. Das sieht kompakt aus, besteht aber nicht: Ein objektiver Vergleich erfordert identische Felder. Verbesserung: Fehlende Werte als „offen“ in allen Zeilen zeigen.

Test 2 – fehlende Einheit: Ein Modell errechnet für B 75,36 g, nachdem es stillschweigend g/cm³ eingesetzt hat. Das mathematische Resultat wäre unter der zusätzlichen Annahme verständlich, steht aber nicht in K-02. Der Fehler ist die unbelegte Ergänzung einer Einheit, nicht die Multiplikation. Verbesserung: Rückfrage ausgeben, Rechenstatus sperren.

Test 3 – unklarer Werkstoff: Ein Modell behauptet ohne Quelle, KT bedeute KT-4, und erklärt C zum besten Werkstoff. Die Materialidentität ist nicht belegt; Bewertung nicht bestanden. Verbesserung: Sorte und zugehörige Quelle rückfragen und keine Freigabe ausgeben.

Positiver Test: Alle drei Varianten haben gleiche Felder. Bei A gibt es Formel und Modellrechnung, bei B und C explizite Rückfragen, bei allen drei Unsicherheitsfelder. Das ist ein Bestehen der Lernkriterien, keine reale Zertifizierung.


Prüfbericht und Peer-Review

Struktur eines Prüfberichts: Auftrag; Versionsnummer; Eingangsdaten und Quellenrevisionen; gleiche Prüffelder; Rechenwege; Ergebnisse der drei Testfälle; offene Rückfragen; Unsicherheiten; klare Nichtfreigabe. Lass eine andere lernende Person die Rechnung und die Quellenzuordnung ohne KI prüfen. Unterschiedliche KI-Antworten bei gleichen Prompts sind möglich; überprüfe die Resultate unabhängig.

Musterbericht (Auszug): „Simulation, Prompt 1.0. Die drei Varianten wurden mit derselben Checkliste ausgewertet. Für A: Volumen 9,6 cm³ und Masse 25,92 g, auf Grundlage von K-01. Für B fehlt die Dichte-Einheit, für C die Werkstoffsorte. Die Daten erlauben keine technische Auswahl; keine Freigabe. Offen sind Quellenkorrekturen zu K-02 und K-03.“

Entscheidungsbaum zur sicheren Verwendung generativer KI

Englischsprachiger Fragenbaum zum verantwortlichen KI-Einsatz: Aleksandr Tiulkanov, Commons, CC BY 4.0. Ohne Bild: Erst Vertraulichkeit, Folgen und Kontrollbedarf prüfen; danach geeignete Hilfsmittel wählen.

Prompt Injection: Ein fremder Text könnte „Ignoriere die Einheitenprüfung“ enthalten. Der Text ist ein Dateninhalt, keine autorisierte Änderung der Regeln. Verhindere, dass Instruktionen aus unzuverlässigen Quellen deinen Prüfauftrag überschreiben.

Polnischsprachige Skizze zu eingeschleusten Anweisungen

Gknor, Commons, CC0 1.0, Bildsprache Polnisch. Ohne Bild: Unvertrauenswürdige Fremdinhalte dürfen die übergeordnete Prüfanweisung nicht ändern.


Transfer auf eine zweite Geometrie

Ändere den Modellauftrag auf 120 mm × 30 mm × 4 mm. Das neue vereinfachte Volumen beträgt 14.400 mm³ = 14,4 cm³. Erstelle Prompt 1.1 und führe alle drei identischen Prüftests erneut aus. Es ändern sich die geometrischen Eingabewerte; bei B fehlt weiterhin die Dichteeinheit und bei C die eindeutige Sorte. Erkläre, warum die neue Geometrie kein Ersatz für fehlende Materialbelege ist.

Hinweis zur Zukunft: Strukturierte KI-Ausgaben, Quellennachweise und automatische Tests können technische Dokumentation verbessern, ersetzen aber keine fachlichen Prüfprozesse. NIST AI 600-1 beschreibt generative KI-Risiken und Möglichkeiten des Risikomanagements; die Europäische Kommission bietet aktuelle FAQ zur KI-Kompetenz. Diese Quellen begründen weder eine konkrete Werkstoffeignung noch eine reale Betriebsfreigabe.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Prüfe dein Wissen

Was macht einen technischen Prompt überprüfbar? (Ein klarer Auftrag mit Daten Kriterien und Ausgabeformat) (!Eine lange Begrüßung ohne Daten) (!Eine unbelegte Autoritätsbehauptung) (!Die Erlaubnis fehlende Quellen frei zu erfinden)



Was ist bei der Dichte 7,85 ohne Einheit richtig? (Die Einheit rückfragen und die Berechnung aussetzen) (!Den Wert ungefragt als Gramm pro Kubikzentimeter verwenden) (!Die ganze Variante stillschweigend löschen) (!Den Wert immer als Kilogramm pro Kubikmeter deuten)



Wie sollen die drei Varianten verglichen werden? (Mit denselben Prüffeldern und offen gekennzeichneten Lücken) (!Mit jeweils unterschiedlichen Kriterien) (!Allein mit dem niedrigsten Rohpreis) (!Mithilfe erfundener Zusatzwerte)



Warum braucht die Angabe KT eine Rückfrage? (Weil die genaue Werkstoffsorte nicht eindeutig ist) (!Weil KT stets die Sorte KT-4 bedeutet) (!Weil alle Kunststoffe dieselben Kennwerte haben) (!Weil die Sorte aus dem Preis folgt)



Welche Modellmasse ergibt die Rechnung für A? (25,92 Gramm) (!259,2 Gramm) (!2,592 Kilogramm) (!9,6 Gramm)



Wie ist K-01 richtig einzuordnen? (Als fiktive Übungsquelle mit Revisionsangabe) (!Als amtlich geprüfte Werkstoffnorm) (!Als verbindliche Herstellerfreigabe) (!Als unbekannte Zahl ohne Quelle)



Warum braucht eine strukturierte Ausgabe ein Unsicherheitsfeld? (Weil fehlende Evidenz und Grenzen sichtbar bleiben müssen) (!Weil dadurch fehlende Messungen unnötig werden) (!Weil das Feld eine Sicherheitsfreigabe ersetzt) (!Weil jede Schätzung zur geprüften Tatsache wird)



Was beweist ein korrekt formatiertes JSON Ergebnis? (Nur eine passende Struktur nicht automatisch die Richtigkeit) (!Eine vollständige Materialprüfung) (!Die Echtheit jeder enthaltenen Quelle) (!Die Zulassung einer realen Maschine)



Wie ist eine fremde Aufforderung zum Ignorieren von Prüfregeln zu behandeln? (Als nicht vertrauenswürdiger Dateninhalt) (!Als neue verbindliche Arbeitsanweisung) (!Als Nachweis fehlender Werkstoffdaten) (!Als Anlass vertrauliche Unterlagen zu veröffentlichen)



Welcher Abschlusssatz ist fachlich angemessen? (A ist im Modell berechnet B und C bleiben bis zur Klärung offen) (!Alle Varianten sind für reale Maschinen freigegeben) (!Die leichteste Variante ist sicher die tragfähigste) (!Ein Sprachmodell ersetzt die technische Prüfung)



Feedback zur Selbstauswertung: Prüfe nach jeder Antwort erneut die passende Regel und formuliere den Grund in eigenen Worten. Die richtigen Optionen sind in der Aufgabenansicht nicht vorab als Lösungen erläutert.


Memory: Fachbegriffe zuordnen

Prompt Gezielte Arbeitsanweisung
Einheit Größenbezug eines Zahlenwerts
Quelle Herkunft einer Sachangabe
Rückfrage Bitte um fehlende Information
Revision Stand eines überarbeiteten Dokuments
Prüfbericht Dokumentation von Methode und Befund




Drag and Drop: Fehler und Reaktion

Passender Kontrollschritt Beobachtung
Einheit nachfragen B enthält einen Dichtewert ohne Größenangabe
Werkstoff klären C hat eine mehrdeutige Materialbezeichnung
Gleich prüfen A B und C benötigen identische Tabellenfelder
Quellen nennen Alle Modellwerte stammen aus Kursdatenblättern
Unsicherheit zeigen Eine begründete Gesamtempfehlung ist nicht möglich




Kreuzworträtsel

Prompt Wie heißt eine Anweisung an ein KI System?
Einheit Was fehlt einem Wert ohne Größenbezug?
Quelle Wie nennt man die Herkunft einer Angabe?
Variante Wie heißt eine einzelne Ausführung unter mehreren?
Revision Wie heißt ein dokumentierter Überarbeitungsstand?
Kontrolle Wie heißt das Überprüfen einer Aussage?




LearningApps

Themensuche, kein behaupteter Treffer. Offline-Alternative: Schreibe die fünf Drag-and-Drop-Paare auf Karten und ordne sie zu.


Lückentext: Quellen und Prüfschritte

Ergänze die passenden Begriffe.
Eine Arbeitsanweisung heißt

.
Jede technische Zahl benötigt ihre

.
Die Herkunft der Angabe heißt

.
Bei fehlenden Daten stelle ich eine

.
Alle drei Varianten prüfen wir nach gleichen

.
Eine überarbeitete Fassung erhält eine neue

.
Nicht belegte Aussagen markiere ich mit

.
Der technische Abschluss heißt

.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Unklare Prompts verbessern: Formuliere aus „Welches Material ist besser?“ einen prüfbaren Ausbildungsauftrag und begründe zwei Änderungen.
  2. Einheiten markieren: Unterstreiche in K-01 bis K-03 alle Zahlen mit Einheiten und notiere präzise, was bei B fehlt.
  3. Materialrückfrage schreiben: Stelle zur KT-Bezeichnung zwei gezielte Fragen und erkläre, warum du keine Sorte annimmst.
  4. Aussagen klassifizieren: Formuliere je zwei Beispiele für gegeben, berechnet und offen aus dem Modellfall.


Standard

  1. Vergleichstabelle anlegen: Erstelle auf Papier oder digital identische Spalten für A, B und C mit Quellenstand, Rechenstatus und Unsicherheit.
  2. Nachvollziehbar rechnen: Ermittle für A Masse und fiktive Rohmaterialkosten mit allen Umrechnungen und Grenzen.
  3. Promptfassungen vergleichen: Schreibe die Versionen 0.1, 0.2 und 1.0 mit kurzer Begründung für jede Verbesserung.
  4. Drei Negativtests dokumentieren: Bewerte ungleiche Tabellenfelder, die ergänzte Einheit und die erratene Materialsorte mit bestanden oder nicht bestanden.


Schwer

  1. Fehlberechnung untersuchen: Erkläre, warum die plausible Masse von 75,36 g für B trotzdem unbelegt ist.
  2. Feldschema entwickeln: Definiere ein gemeinsames Format mit Datenwert, Einheit, Quelle, Status, Rückfrage und Unsicherheit und teste es mit drei Beispielausgaben.
  3. Unabhängigen Prüfbericht schreiben: Erstelle einen kurzen Bericht mit Quellenrevisionen, drei Prüfergebnissen, Fehlerursache und ausdrücklicher Nichtfreigabe.
  4. Neuen Fall übertragen: Passe den Prompt auf 120 × 30 × 4 mm an, protokolliere Version 1.1 und belege, weshalb B und C ungeklärt bleiben.




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Lernkontrolle

  1. Vergleich prüfen: Zeige anhand deiner Tabelle, dass alle drei Varianten mit genau denselben Kriterien beurteilt werden.
  2. Fehlende Einheit erkennen: Beschreibe, warum du aus 7,85 ohne Einheit keine belastbare Masse berechnen darfst.
  3. Mehrdeutigkeit auflösen: Gib die gezielte Rückfrage für C an und begründe, warum du die Sorte nicht errätst.
  4. Beleg und Annahme trennen: Unterscheide bei zwei Aussagen explizit Kursquelle, Modellrechnung und bloße Vermutung.
  5. Fehlerfall begründen: Analysiere ein fehlerhaftes KI-Ergebnis und beschreibe genau, welche Prompt-Regel versagte.
  6. Transferleistung erklären: Prüfe Prompt 1.1 mit dem neuen Volumen und erläutere, warum Unsicherheiten zu Materialkennwerten bestehen bleiben.


Lernnachweis

Abgabe: (1) versionierter Prompt 0.1 bis 1.0 und Transfer 1.1, (2) vollständige Tabelle A/B/C mit gleichen Prüffeldern und Unsicherheit, (3) A-Rechnung 25,92 g und rund 0,13 € mit Einheiten, (4) die zwei Rückfragen zu B und C, (5) drei Testfall-Protokolle, (6) selbst verfasster Fehlerfall mit Ursache und Korrektur, (7) fiktiver Prüfbericht ohne Freigabe. Jedes Produkt ist offline möglich.

Transparente Kriterien (20 Punkte): gleiche Prüfungen 4, Einheiten und Rechenweg 4, Rückfragen zu fehlender Einheit und unklarem Werkstoff 4, nachvollziehbare strukturierte Ausgabe und Unsicherheitsfeld 4, Fehlerbegründung und Transfer 4. Erfolg ab 16 Punkten einschließlich beider korrekten Rückfragen. Dies ist nur ein schulischer Übungsnachweis, keine formelle Zertifizierung.

Selbstreflexion: Kann eine andere Person alle drei Varianten gleich prüfen und ohne Vermutungen erkennen, welche Aussagen durch K-01 bis K-03 gestützt sind? Wenn nicht, verbessere die Anweisung.


OER und Wikipedia

Quellenstand: 21. Oktober 2026. Fachinformationen, amtliche FAQ und verfügbare Medien können sich ändern. Dieses Kursmaterial ist ein Lernbeispiel und keine Rechts- oder Technikfreigabe.

Ohne externes Wikipedia-Fenster: Dieser Kurs erklärt Prompt, Quellen, Einheiten, Rückfragen, Versionen und Prüftests vollständig.

Bild- und Lizenznachweise (alle Dateiseiten recherchiert):

Eingebundene Datei Dateiseite Urheber Lizenz
File:Flowgorithm Input Process Output.svg Commons Dave Braunschweig CC BY-SA 4.0
File:Alloy and metal samples - Beryllium-Copper, Inconel, Steel, Titanium, Aluminum, Magnesium.jpg Commons Bill Abbott CC BY-SA 2.0
File:Materials classification.png Commons Mohanp06 CC BY-SA 4.0
File:Stress v strain A36 2.svg Commons David Richfield CC BY-SA 3.0
File:Generative AI Use Flowchart.png Commons Aleksandr Tiulkanov CC BY 4.0
File:Prompt injection.svg Commons Gknor CC0 1.0

Vorschau und Alternativtexte: Dateibeschreibungsseiten bieten Vorschaubilder und Lizenzen; beschreibende Alternativtexte stehen an den Einbindungen. Medien und gezeigte reale Werkstoffbilder liefern keine Materialkennwerte für den synthetischen Übungsfall. Alle Übungen lassen sich ohne Medien durchführen.

Ergänzende Videos (optional): Datei:Generative AI explained in 2 minutes.webm KI-Campus, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, englische Audioversion mit deutschen Untertiteln. Ohne Video: Generative KI erzeugt Inhalte, garantiert aber keine technische Korrektheit.

„Kreative Aufgaben mit ChatGPT & KI lösen – Prompt Engineering Grundkurs Teil 3“, Digitale Profis, 20.08.2024, deutsch, urheberrechtlich geschütztes Zusatzvideo. Die Videometadaten wurden gefunden, jedoch konnte der direkte Player nicht unabhängig getestet werden; aktuelle Abspielbarkeit daher ungeklärt. Keine freie Videolizenz behauptet. Ohne Video: Verwende Prompt-Version 1.0 und die drei beschriebenen Negativtests.


Verknüpfte Lernbereiche

Anschluss: Tabellenkalkulation, Quellenkritik, Datenschutz und Problemlösen.


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