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Schienengüterverkehr und Terminals erklären - See Luft Schiene und kombinierter Verkehr - Ausbildung

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Schienengüterverkehr und Terminals erklären - See Luft Schiene und kombinierter Verkehr - Ausbildung

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Einleitung

Du bearbeitest als angehende Kauffrau oder angehender Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung im zweiten Ausbildungsjahr einen vollständig fiktiven Transportauftrag. Du lernst, wie Schienengüterverkehr, Güterterminals und Kombinierter Verkehr zusammenspielen. Am Ende kannst du Ladeeinheiten unterscheiden, den Ablauf einer Transportkette beschreiben, Angebotspreise und Laufzeiten vergleichen und vereinfachte Treibhausgaswerte mit korrekten Einheiten berechnen.

Lernziele: Du erläuterst Einzelwagen-, Ganzzug- und intermodale Verkehre; unterscheidest Vorlauf, Hauptlauf, Umschlag und Nachlauf; ermittelst Schnittstellenrisiken; beurteilst Kosten, Zeit und Umweltwirkung anhand überprüfbarer Modellwerte; formulierst eine begründete Kundenempfehlung.

Ausbildungsbezug (Stand: 21.10.2026): Schulisch orientiert sich der Kurs am KMK-Rahmenlehrplan für Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung (Beschluss 30.04.2004), besonders Lernfeld 6: Frachtaufträge eines weiteren Verkehrsträgers bearbeiten (zweites Ausbildungsjahr, Zeitrichtwert 40 Stunden). Der Rahmenlehrplan nennt unter anderem Transportketten, Umschlag, Frachtpapiere und Störungen. Lernfeld 7 ergänzt betriebswirtschaftliche Kostenbetrachtung. Die betriebliche Ausbildung beruht dagegen auf der Ausbildungsordnung vom 26.07.2004 in der Fassung ihrer Änderungen, mit Ausbildungspraxis und Ausbildungsrahmenplan. Lernfeldnummern sind keine Paragrafen der betrieblichen Ausbildungsordnung. Die konkrete schulische Umsetzung kann je Bundesland abweichen. Amtliche Nachweise stehen im OER-Abschnitt.

Sicherheit: Alle Sendungen, Zahlen, Firmen, Entfernungen und Termine dieses Falls sind Unterrichtsannahmen, keine buchbaren Verkehrsangebote. Keine eigenständige Arbeit an Kranen, Gleisen, elektrischen Anlagen oder Zugfahrzeugen. Praxis nur durch qualifiziertes Personal unter betrieblicher Aufsicht und geltenden Vorgaben; dieser Kurs ersetzt weder Einweisung noch Befähigungsnachweis.

Bildimpuls: Containerterminal Frankfurt am Main Ost – erkenne Gleise, Ladeeinheiten und Umschlagtechnik. Foto: Dontworry, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons.


Wie funktioniert Schienengüterverkehr?

Schienengüterverkehr bezeichnet den Transport von Waren auf Eisenbahnwegen. Ein Eisenbahnverkehrsunternehmen organisiert die Zugfahrt mit Lokomotive, Personal und Wagen; das Schienennetz wird von einem Infrastrukturunternehmen bereitgestellt. Für eine Spedition stehen Kundenbedarf, Zugang zum Gleis, Ladeeinheiten, Fahrplan, Anschlüsse und verfügbare Kapazitäten im Mittelpunkt.


Drei wichtige Bedienformen

Einzelwagenverkehr: Einzelne Güterwagen mehrerer Auftraggeber werden zusammengestellt, rangiert und auf unterschiedliche Ziele verteilt. Das bietet Zugang für kleinere Mengen, erzeugt aber zusätzliche Rangier- und Übergabezeiten.

Ganzzugverkehr: Ein ganzer Zug wird als Einheit für eine größere zusammenhängende Ladungsmenge genutzt. Bei hohen regelmäßigen Mengen und geeigneten Ladepunkten kann dies wirtschaftlich sein.

Kombinierter Verkehr (KV): Lkw übernehmen meist kurze Vor- und Nachläufe; auf der langen Strecke werden Ladeeinheiten wie Container, Wechselbehälter oder geeignete kranbare Sattelauflieger mit der Bahn befördert. Der Inhalt bleibt beim Wechsel des Verkehrsträgers möglichst in derselben Ladeeinheit. Nicht jeder beliebige Sattelauflieger ist kranbar.

Abgrenzung: Multimodal bedeutet mindestens zwei Verkehrsträger. Intermodal bedeutet zusätzlich die Beförderung in einer einheitlichen Ladeeinheit ohne Umladung des Gutes selbst. Kombinierter Verkehr ist eine spezielle Form mit möglichst kurzem Straßenanteil und längerem Bahn- oder Wasserweg.


Fachbegriffe und Einheiten

TEU steht für Twenty-foot Equivalent Unit und bezeichnet einen Kapazitätsvergleich in 20-Fuß-Containereinheiten. Ein üblicher 40-Fuß-Container entspricht größenbezogen 2 TEU, nicht zwei einzelnen Containern. Bruttomasse einer Ladeeinheit ist Ware plus Eigenmasse des Behälters sowie zugehöriger Verpackung; Nutzlast und Bruttomasse dürfen nicht verwechselt werden.

Tonnenkilometer (tkm) sind transportierte Gütermasse in Tonnen mal Transportstrecke in Kilometern. Für 24 t Ware auf 590 km Schiene sind dies 24 t × 590 km = 14 160 tkm. Eine Angabe in g CO2e/tkm wird damit zu Gramm CO2-Äquivalent, anschließend durch 1 000 zu Kilogramm geteilt. Ein Emissionsfaktor ist ein Durchschnittswert, kein exakter Messwert des konkreten Zuges.

Anschauung: Container auf einem Güterzug in Kanada, nicht die Modellstrecke. Foto: Dillan Payne, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons.


Film: Wie Güterverkehr auf der Schiene gedacht wird

Der folgende deutschsprachige Animationsfilm von 2018 wurde vom VDV, NEE, VDB und VPI als verkehrspolitisches Zukunftsbild vorgestellt. Er zeigt mögliche Entwicklungen, keine für 2026 bestätigten Betriebsergebnisse. Achte auf Zugbildung, elektrische Traktion und den Wechsel zwischen Transportabschnitten.

Nachweis der Herausgeber und Filmbeschreibung


Was leistet ein Güterterminal?

Ein Terminal ist ein Umschlagpunkt zwischen Verkehrsträgern, etwa Lkw und Bahn oder Schiff und Bahn. Ein Schiene-Straße-Terminal hat typischerweise Ein- und Ausfahrten für Lkw, Abfertigungsflächen, Gleise, Lager- bzw. Pufferflächen für Ladeeinheiten und Umschlaggeräte. Ein Güterbahnhof kann darüber hinaus Rangier- und Zugbildungsaufgaben erfüllen. Nicht jedes Terminal ist ein Hafen und nicht jede Güterumschlagstelle hat dieselbe Ausrüstung.


Ablauf vom Gate bis zur Schienenfahrt

  1. Anmeldung: Der Lkw meldet die Ladeeinheit mit Auftrags- und Identifikationsdaten am Gate an.
  2. Eingangskontrolle: Berechtigung, Containerkennung, äußere Beschaffenheit, Masseangaben und Dokumente werden nach den Betriebsregeln geprüft.
  3. Umschlag: Qualifiziertes Terminalpersonal setzt die geeignete Ladeeinheit mit dafür vorgesehenen Geräten auf einen Tragwagen.
  4. Abfahrt: Nach Zugbildung, betrieblichen Prüfungen und Freigaben startet der Bahn-Hauptlauf.
  5. Empfang: Am Zielterminal erfolgt der Umschlag zum Lkw; der Nachlauf endet mit der dokumentierten Ablieferung.

Bildbeispiel: Ein gummibereifter Portalkran setzt einen 40-Fuß-Container um. Aufnahme aus den USA; Gerätewahl und örtliche Regeln variieren. Foto: David Wilson, CC BY 2.0, Wikimedia Commons.


Geräte, Ladeeinheiten und Sicherheitsgrenzen

Portalkran: Fahrbarer Kran über Gleisen und Ladeflächen; er hebt Container mit geeigneten Lastaufnahmemitteln. Reachstacker: Mobiles Schwerlastfahrzeug zum Stapeln und Umsetzen geeigneter Ladeeinheiten. Tragwagen: Eisenbahnwagen für Container oder andere dafür geeignete Einheiten. Ladeeinheit: Beispielsweise ISO-Container, Wechselbehälter oder kranbarer Sattelauflieger.

Die kaufmännische Disposition klärt technische Eignung, bestätigte Bruttomasse, Stellplatz, Zeitfenster und Ansprechpartner. Sie darf aus einer angenommene Krantragfähigkeit nicht auf die zulässige Einzelverladung schließen. Lastgrenzen, zulässige Maße, Achslasten, Gefahrgutrestriktionen und terminalinterne Sicherungsverfahren müssen Fachkräfte im konkreten Betrieb prüfen. Im Unterricht werden keine Hebe- oder Rangierhandlungen angeleitet.


Hafenbahnhof und Binnen-Terminal

In einem Seehafen treffen Seeschiff, Landverkehr und häufig Zwischenlager zusammen. Ein Binnen-Terminal bildet dagegen eine Schnittstelle in der Landtransportkette. Umschlagkosten, Wartezeiten und Anschlüsse müssen in beiden Fällen Teil der Disposition sein.

Vergleichsansicht: Container-Terminal Bremerhaven aus der Luft. Foto: Carsten Steger, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons.

Fachvideo: Ferngesteuerte Bahnabfertigung am Container Terminal Altenwerder, Hamburger Hafen und Logistik AG, 2026. Das Video veranschaulicht eine konkrete Unternehmensanlage; die Bedienung ist kein Arbeitsauftrag und nicht auf andere Terminals übertragbar.


Transportkette und Dispositionsdaten

Bei einem KV-Auftrag koordinierst du den Vorlauf vom Absender zum Startterminal, den Terminalumschlag, den Schienenhauptlauf, den zweiten Umschlag und den Nachlauf zum Empfänger. An jeder Übergabe können Daten-, Zeit- oder Zustandsabweichungen auftreten. Die Übergabe dokumentiert den Zustand einer Ladeeinheit, sie garantiert aber nicht automatisch die Unversehrtheit ihres Inhalts.


Welche Informationen werden benötigt?

Zur Anfrage gehören Absender und Empfänger (hier nur erfundene Namen), Ladeeinheiten und Kennungen, Inhalt in sachlicher Beschreibung, Anzahl, Masse und Maße, geplante Übergabezeiten, Leistungsanforderungen, verfügbare Transportverbindungen, Preisbestandteile und mögliche Risikohinweise. Personenbezogene Echtkundendaten gehören nicht in Übungsfälle.

Für einen echten Auftrag sind Beförderungs- und Haftungsfragen anhand des zutreffenden Vertrags, der Verkehrsträger, Strecken und aktuellen Rechtsgrundlagen fachkundig zu prüfen. Begriffe wie Frachtbrief und CIM sind zu unterscheiden, aber ein einziges Dokument deckt nicht automatisch alle Teilstrecken eines multimodalen Auftrags ab. Rechtliche Einzelfallfreigaben gibt dieser Kurs nicht.


Schnittstellen und Störungsmeldung

Ein Scan am Gate zeigt zunächst nur einen erfassten Prozessstatus. Beispiel: „Terminaleingang bestätigt, 10:20 Uhr“ ist etwas anderes als „auf Zug verladen, 14:10 Uhr“. Bei einer Verzögerung dokumentierst du Zeitpunkt, betroffene Sendung, Ursache soweit bekannt, Folgen für den Anschlusstermin, Kontakt zum Dienstleister, alternative Maßnahmen und Kundeninformation.

Die Soll-Ist-Prüfung verbindet zugesagte und tatsächliche Meilensteine. Nach einer Ausfallmeldung recherchierst du keine „garantierte“ Ersatzlaufzeit aus einem alten Fahrplan, sondern holst eine aktuelle Bestätigung ein. Kundennachricht: „Die geplante Terminalabfertigung verzögert sich. Wir prüfen die nächste verfügbare Verbindung und bestätigen Ihnen die neue Zustellprognose nach Rückmeldung der beteiligten Dienstleister.“


Film und Ton als Beobachtungsaufgabe

Historisches Bewegtbild: Ein dieselbespannter Stahlgüterzug in Australien (2003), nicht ein deutscher KV-Zug. Film: Bluedawe, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons. Beobachte Wagenbildung und Geschwindigkeit, ohne daraus heutige Fahrzeiten abzuleiten.

Hörbeispiel: Rad-Schiene-Geräusche, aufgenommen in einem Personenwagen; kein Geräusch- oder Emissionsnachweis für Güterzüge. Aufnahme: Ural-66, CC0 1.0, Wikimedia Commons. Reflektiere, warum Tonaufnahmen allein weder Fahrzeugtyp noch Ladungsmasse zuverlässig belegen.


Fiktiver Ausbildungsfall: zwei Transportvarianten

Die fiktive Firma LernLogistik Nord-Süd GmbH organisiert für die ebenfalls erfundene Werkstatt Modelltechnik Süd GmbH zwei Standardcontainer von einem hypothetischen Start- zu einem hypothetischen Zielpunkt. Die Modellstrecken sind bewusst keine verifizierten Verkehrswege oder Buchungsangebote. Die Ware ist gewöhnliche verpackte Maschinenkomponente, hier ausdrücklich kein Gefahrgut. Vereinbarter Lieferbedarf: höchstens 30 Stunden ab Abholung; alternativ wird eine Expresszusage innerhalb von 18 Stunden betrachtet.


Sendungsdaten und Plausibilitätsprüfung

Merkmal Fiktive Vorgabe
Ladeeinheiten 2 Standardcontainer zu je 40 Fuß, zusammen größenbezogen 4 TEU
Warenmasse 12 t je Container, zusammen 24 t
Angenommene Containereigenmasse 4 t je Container
Modell-Bruttomasse 16 t je Container, 32 t zusammen; reale Grenzen sind gesondert zu prüfen
Beförderungsbedarf Zustellung innerhalb von 30 h; Expressoption bis 18 h
Direkt-Lkw-Strecke 680 km
KV-Strecke 30 km Vorlauf + 590 km Bahn + 40 km Nachlauf = 660 km

Rechenkontrolle: 2 × 12 t = 24 t Warenmasse. 2 × (12 t + 4 t) = 32 t modellierte Bruttomasse der beladenen Container. Die tkm-Emissionsrechnung unten nutzt ausdrücklich nur die 24 t Warenmasse, nicht die gesamte Containerbruttomasse, und ist deshalb bewusst vereinfacht.


Variante A: Direkttransport auf der Straße

Angebot 2 100 € netto für die gesamte fiktive Sendung. Geplante gesamte Durchlaufzeit 16,0 h einschließlich angesetzter Abfertigungs- und Dispositionsanteile. Die angenommenen 680 km sind die einzige Teilstrecke. Das Modell sagt nichts über reale Lenk- und Ruhezeiten oder verfügbares Fahrzeugpersonal aus; im realen Betrieb müssen die rechtlichen und betrieblichen Vorgaben geprüft werden.


Variante B: Straße–Schiene–Straße

Leistung Zeitmodell Kostenmodell
Vorlauf 30 km 1,0 h 170 €
Umschlag Startterminal 3,0 h 230 €
Bahn-Hauptlauf 590 km 13,0 h 1 130 €
Umschlag Zielterminal 2,0 h 210 €
Nachlauf 40 km 1,5 h 190 €
Dispositionspuffer 3,0 h 0 € zusätzlicher Modellkostenansatz
Gesamt 23,5 h 1 930 €

Zeitprüfung: 1,0 + 3,0 + 13,0 + 2,0 + 1,5 + 3,0 = 23,5 h. Kostenprüfung: 170 + 230 + 1 130 + 210 + 190 = 1 930 €. Zum Direkt-Lkw spart die KV-Variante im Modell 170 € (2 100 € − 1 930 €), benötigt aber 7,5 h mehr. Beide erfüllen die 30-h-Vorgabe; für eine verbindliche 18-h-Expressanforderung erfüllt nach den Annahmen nur Variante A die Frist.


Vereinfachter Umweltvergleich

Das Umweltbundesamt veröffentlicht für das Bezugsjahr 2024 mittlere Treibhausgasfaktoren (TREMOD, Datenstand 10/2025): 101 g CO2e/tkm für Last- und Sattelzüge sowie 14 g CO2e/tkm für Güterbahnen im deutschen Durchschnitt. Diese Werte berücksichtigen Energiebereitstellung, sind aber keine vollständige Lebenszyklusanalyse der gesamten Terminal- und Fahrzeugbereitstellung. Für unseren fiktiven Vergleich werden beide Faktoren illustrativ auf die angegebenen Waren-tkm übertragen. Die realen Werte können je nach Auslastung, Antrieb, Strommix, Umladeaufwand und Route deutlich abweichen.

Variante A: 24 t × 680 km × 101 g CO2e/tkm = 1 648 320 g CO2e = 1 648,32 kg CO2e.

Variante B Straßenanteile: 24 t × (30 + 40) km × 101 g CO2e/tkm = 169,68 kg CO2e.

Variante B Schienenanteil: 24 t × 590 km × 14 g CO2e/tkm = 198,24 kg CO2e.

Summe B: 169,68 + 198,24 = 367,92 kg CO2e. Modell-Differenz: 1 648,32 − 367,92 = 1 280,40 kg CO2e; relative Minderung rund 77,7 % gegenüber A. Der Terminalbetrieb, etwaige Leerfahrten und weitere Systemgrenzen sind hier nicht gesondert berechnet. Diese Modellzahl ist keine verifizierte CO2-Bilanz eines realen Transports.


Entscheidungsregel und Ergebnis

Für den normalen Kundenwunsch bis 30 h empfiehlt die LernLogistik im Modell Variante B: 170 € niedrigere Kosten, 23,5 h geplante Laufzeit und ein deutlich niedrigerer vereinfachter Emissionswert. Für eine bestätigte 18-h-Expresszusage lautet die Empfehlung dagegen unter den angenommenen Zeiten Variante A, sofern ihre reale Durchführbarkeit bestätigt ist. Eine Entscheidung muss stets auch Zuverlässigkeit, Terminalkapazität, Verfügbarkeit, Risiken und tatsächliche Verträge berücksichtigen.


Qualität, Nachhaltigkeit und beruflicher Transfer


Welche Kennzahlen helfen?

Termintreue misst den Anteil vereinbarungsgemäß erreichter Termine. Umschlagdauer ist die Zeit zwischen definierten Terminalmeilensteinen. Schadensquote setzt dokumentierte Schäden in Beziehung zu einer eindeutig festgelegten Anzahl von Sendungen. CO2e pro tkm erlaubt einen normierten Modellvergleich, ersetzt aber keine transparente Bilanz mit festgelegten Systemgrenzen.

Entscheidungscheck: Stimmen Nutzlast und Ladeeinheit? Ist die Ladeeinheit für den geplanten Umschlag geeignet? Gibt es bestätigte Zugslots und Terminalfenster? Sind Fracht- und Umschlagskosten vollständig? Bleibt ein realistisch bemessener Zeitpuffer? Sind Verantwortlichkeiten an den Übergaben geklärt?


Was passiert bei einer Störung?

Fallvariation: Das fiktive Zielterminal meldet 5 h zusätzliche Abfertigungszeit. Dann steigt die Durchlaufzeit der KV-Variante von 23,5 h auf 28,5 h und erfüllt die 30-h-Frist noch mit nur 1,5 h Restpuffer. Bei 8 h zusätzlicher Verzögerung ergibt sich 31,5 h; der ursprüngliche Kundentermin wäre überschritten. Eine spontane Zusage ohne bestätigte Alternativverbindung wäre nicht sachgerecht.

Dokumentiere Sachverhalt und Messpunkte, informiere den Kunden transparent und beauftrage geeignete Fachkräfte mit der Prüfung von Ausweichmöglichkeiten. Eine betriebliche Übung an realen Anlagen findet ausschließlich nach Freigabe und unter qualifizierter Aufsicht statt.


Kurze Zusammenfassung

Schiene ist besonders für größere gebündelte Gütermengen über längere Entfernungen interessant. Terminals verbinden Verkehrsträger und schaffen zusätzliche Schnittstellen, Zeitbedarfe und Kosten. Die bessere Variante hängt von Lieferfrist, Gesamtpreis, Verfügbarkeit, Risiken und sachgerecht abgegrenzter Umweltwirkung ab. Du begründest Entscheidungen immer mit transparenten Annahmen und überprüfbaren Rechenschritten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste dein Wissen

Welche Beschreibung trifft auf den kombinierten Verkehr Straße–Schiene zu? (Lkw im kurzen Vorlauf und Nachlauf sowie Bahn im Hauptlauf) (!Die gesamte Strecke muss ausschließlich mit einem Lkw erfolgen) (!Die Ware wird an jedem Terminal zwingend einzeln ausgepackt) (!Ein Güterterminal ersetzt grundsätzlich jedes Transportdokument)



Rückmeldung: Der kombinierte Verkehr nutzt die Stärken verschiedener Verkehrsträger. Ladeeinheiten können beim Umschlag geschlossen bleiben; dennoch fallen Übergaben an.

Was bedeutet die Maßeinheit TEU? (Eine Vergleichseinheit auf Basis eines 20 Fuß Containers) (!Die Masse von einer Tonne Schüttgut) (!Eine Garantie von einer Stunde Terminalaufenthalt) (!Die Zugkraft einer Elektrolokomotive)



Rückmeldung: TEU beschreibt Containerkapazität, nicht Masse oder Zeit. Ein 40-Fuß-Container entspricht in dieser Kapazitätsrechnung zwei TEU.

Welche Aufgabe erfüllt ein Terminal im kombinierten Verkehr? (Es bildet eine Schnittstelle zum Umschlag geeigneter Ladeeinheiten) (!Es stellt automatisch die Kundenzahlung sicher) (!Es ersetzt den gesamten Bahntransport durch Luftfracht) (!Es erlaubt ungeprüfte Hebevorgänge durch Auszubildende)



Rückmeldung: Terminals organisieren Abfertigung und Umschlag. Hebevorgänge sind Aufgaben befähigter Personen, nicht Bestandteil eigenständiger Lernhandlungen.

Welche Gütermenge liegt im Modellfall der Umweltrechnung zugrunde? (24 Tonnen Warenmasse) (!4 Tonnen Warenmasse) (!32 Tonnen Warenmasse ohne Behälter) (!590 Tonnen Warenmasse)



Rückmeldung: Zwei Container tragen je 12 t Ware. Die 32 t enthalten zusätzlich die angenommenen Container-Eigenmassen und sind nicht die im Rechenmodell verwendete Gütermasse.

Welche geplante Gesamtzeit ergibt die KV-Variante im Modell? (23 Komma 5 Stunden) (!13 Stunden ohne Terminalzeiten) (!16 Stunden) (!31 Komma 5 Stunden ohne Störung)



Rückmeldung: Die Summe aus Vorlauf, beiden Umschlägen, Bahnfahrt, Nachlauf und Puffer beträgt 23,5 h. Der Bahn-Hauptlauf allein ist nicht die Lieferzeit.

Wie hoch sind die modellierten Gesamtkosten von Variante B? (1930 Euro) (!1130 Euro) (!2100 Euro) (!170 Euro)



Rückmeldung: Zu den 1 130 € Schienentransport kommen 170 €, 230 €, 210 € und 190 € hinzu. Dadurch entstehen 1 930 € Gesamtkosten.

Welche Aussage gilt für eine verbindliche Lieferfrist von 18 Stunden im Modell? (Nur die Direkt Lkw Variante erfüllt die angenommene Zeit) (!Beide Varianten erfüllen die Frist) (!Die KV Variante benötigt nur 13 Stunden insgesamt) (!Es kann aus den Angaben keine Zeit verglichen werden)



Rückmeldung: Variante A ist mit 16,0 h angesetzt, Variante B mit 23,5 h. Real muss auch der geplante Direkttransport auf Verfügbarkeit und rechtliche Durchführbarkeit geprüft werden.

Wie viele Tonnenkilometer entstehen für 24 t Ware auf 590 km Schiene? (14160 Tonnenkilometer) (!614 Tonnenkilometer) (!24 Tonnenkilometer) (!590 Tonnenkilometer)



Rückmeldung: Die Rechenregel lautet Masse in t mal Strecke in km. 24 × 590 = 14 160 tkm; weder t noch km allein genügt.

Welche Umweltzahl ist für die KV Variante im vereinfachten Modell richtig? (367 Komma 92 Kilogramm CO2 Äquivalente) (!1648 Komma 32 Kilogramm CO2 Äquivalente) (!14 Kilogramm CO2 Äquivalente) (!1930 Kilogramm CO2 Äquivalente)



Rückmeldung: Die Straßenabschnitte ergeben 169,68 kg CO2e, die Bahn 198,24 kg CO2e. Gemeinsam sind dies 367,92 kg CO2e ohne separat erfasste Terminalemissionen.

Wie reagierst du auf eine gemeldete Terminalverzögerung fachgerecht? (Du prüfst neue Meilensteine informierst den Kunden und holst bestätigte Optionen ein) (!Du garantiert ohne Rückfrage die bisherige Ankunftszeit) (!Du löschst die alte Meldung aus der Dokumentation) (!Du bedienst selbstständig den Terminalkran als Ausweichmaßnahme)



Rückmeldung: Eine klare Soll-Ist-Dokumentation und bestätigte Handlungsoptionen schützen die Transportqualität. Technische Anlagen bleiben qualifiziertem Betriebspersonal vorbehalten.


Memory

Ordne jedem Begriff genau seine passende Definition zu. Die Paare beziehen sich auf den erläuterten Fall.

Vorlauf Straßenbeförderung vom Absender zum ersten Terminal
Hauptlauf Längerer Schienenabschnitt zwischen den Terminals
Nachlauf Straßenbeförderung vom Zielterminal zum Empfänger
Reachstacker Mobiles Gerät zum Umsetzen geeigneter Ladeeinheiten
TEU Vergleichsgröße für die Stellplatzkapazität von Containern
Rangieren Bewegen und Zusammenstellen von Eisenbahnwagen





Drag-and-Drop

Ordne den fünf Fachbegriffen die jeweils passende Beschreibung zu.

Richtiger Fachbegriff Beschreibung
Gatekontrolle Erfassung und Prüfung bei der Terminalzufahrt
Portalkran Stationäre oder schienengebundene Anlage zum vertikalen Containerumschlag
Transportkette Aufeinander abgestimmte Abschnitte vom Versand bis zur Ablieferung
Zeitpuffer Vorgesehene Reserve für unvorhergesehene Verzögerungen
Soll-Ist-Abgleich Gegenüberstellung geplanter und gemeldeter Prozessmeilensteine





Kreuzworträtsel

Gesucht sind sechs Fachbegriffe aus den Kapiteln.

Terminal Wie heißt die Anlage zum Übergang einer Ladeeinheit zwischen Verkehrsträgern?
Container Wie heißt die standardisierte geschlossene Ladeeinheit?
Vorlauf Wie heißt der erste Straßenabschnitt bis zum Startterminal?
Rangieren Wie heißt das betriebliche Zusammenstellen und Bewegen einzelner Wagen?
Portalkran Welches Gerät überspannt Gleise und Ladeflächen für den Containerumschlag?
Nachlauf Wie heißt der letzte Straßenabschnitt bis zum Empfänger?





LearningApps

Suche nach ergänzenden Zuordnungsübungen zum Thema Schienengüterverkehr und Terminals. Treffer anderer Autoren müssen fachlich überprüft werden; das eingebundene Suchfenster ist keine bestimmte vorab geprüfte Einzelübung.


Eigenständiger Lückentext

Trage pro Satz einen passenden Fachbegriff oder Zahlenwert ein. Nutze die vorangegangenen Kapitel.

Vervollständige die Sätze.
Der kurze Transportabschnitt vom Absender zum Startterminal heißt

.
Der lange Transportabschnitt auf Schienen heißt

.
Der Straßenabschnitt vom Zielterminal bis zum Empfänger heißt

.
Ein 40-Fuß-Container entspricht größenbezogen

TEU.
Die beiden Container tragen zusammen

Tonnen Ware.
Die Summe der KV-Modellkosten beträgt

Euro.
Die gesamte geplante KV-Laufzeit beträgt

Stunden.
Die angenommene Direkt-Lkw-Laufzeit beträgt

Stunden.
Die modellierte Zeitersparnis des Direkt-Lkw gegenüber dem KV beträgt

Stunden.
Für den Umweltvergleich werden Emissionen durch Masse mal Strecke mal

berechnet.
Das Erfassen einer tatsächlichen Übergabezeit gehört zur

.
Bei einer Störung sollst du die Kundeninformation auf

Angaben stützen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Transportkette: Zeichne auf Papier eine schematische Kette mit Absender, Vorlauf, Terminal A, Bahn, Terminal B, Nachlauf und Empfänger. Kennzeichne alle Übergabepunkte.
  2. Fachbegriffe: Erstelle zwölf eigene Begriffskarten mit kurzen Definitionen und einem Beispiel aus dem fiktiven Modellauftrag.
  3. Containerverkehr: Erläutere schriftlich den Unterschied zwischen 2 Stück 40-Fuß-Containern, 4 TEU, 24 t Ware und 32 t modellierter Containerbruttomasse.
  4. Terminalbeobachtung: Beschreibe am überprüften Commons-Foto fünf erkennbare Elemente und zwei sicherheitsrelevante Fragen, ohne eine Gerätebedienung zu demonstrieren.


Standard

  1. Transportkosten: Rechne alle KV-Positionen in einer Tabelle nach und erläutere die Differenz zum Direkt-Lkw in Euro und Prozent der Direkt-Lkw-Kosten.
  2. Transportzeit: Entwirf ein Soll-Zeitband mit fünf Transportabschnitten und 3 h Puffer; zeige die Auswirkungen einer zusätzlichen Abfertigung von 5 h.
  3. Treibhausgasbilanz: Berechne Straßen- und Schienenemissionen getrennt, dokumentiere Einheiten und erkläre zwei Grenzen des vereinfachten Modells.
  4. Kundenkommunikation: Verfasse eine sachliche Nachricht über ein verzögertes Zielterminal mit überprüfbaren Fakten, offenem Sachstand und angekündigtem nächsten Update.


Schwer

  1. Entscheidungsmatrix: Entwickle eine gewichtete Kriterienmatrix für Kosten, Laufzeit, Zuverlässigkeit und Emissionen; teste, wie sich die Empfehlung bei einer Expressfrist von 18 h ändert.
  2. Szenarioanalyse: Berechne die KV-Gesamtkosten bei 20 Prozent höheren Bahnentgelten und prüfe, ob die Preisempfehlung noch gilt.
  3. Schnittstellenmanagement: Erstelle eine vollständige fiktive Status- und Eskalationsliste mit Verantwortlichkeiten für Gate, Umschlag, Zugabfahrt, Zugankunft und Zustellung.
  4. Nachhaltigkeitsbewertung: Verfasse eine kritische Ein-Seiten-Beurteilung, welche zusätzlichen Daten nötig wären, um aus dem Modellvergleich eine belastbarere reale Emissionsbilanz zu machen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Zeit und Kosten: Prüfe rechnerisch, ob die 30-h-Vorgabe und die 18-h-Expressvorgabe von A beziehungsweise B erfüllt werden; begründe jede Aussage.
  2. Bahnwirtschaft: Ermittle die Kostenersparnis der KV-Variante in Euro sowie prozentual bezogen auf 2 100 € und bewerte die wirtschaftliche Aussagekraft eines einmaligen Angebots.
  3. Umwelteinheiten: Leite 1 648,32 kg und 367,92 kg CO2e mit allen Zwischenschritten aus g/tkm ab; benenne mindestens drei nicht separat berücksichtigte Faktoren.
  4. Störungsszenario: Das Zielterminal ist 8 h später fertig. Berechne die neue KV-Zeit und entwirf eine geeignete dokumentierte Kundenkommunikation.
  5. Sicherheitsgrenzen: Trenne in einer Tabelle kaufmännische Dispositionsentscheidungen von Tätigkeiten, die ausschließlich befähigten technischen Fachkräften obliegen.
  6. Ausbildungsrecht: Erkläre an zwei Beispielen, warum ein KMK-Lernfeld nicht mit einer betrieblichen Ausbildungsordnungsposition gleichgesetzt werden darf.




Lernnachweis

Ein vollständiger Lernnachweis besteht aus einer Transportketten-Skizze mit mindestens fünf richtigen Meilensteinen, einer Kalkulation beider Angebote einschließlich korrekter Einheitendarstellung, einem Zeitband mit 23,5 h für Variante B, einer nachvollziehbaren Umweltmodellrechnung mit ausgewiesenen Systemgrenzen, einer Kundenempfehlung für 30-h- und 18-h-Bedarf sowie einer Störungsmeldung ohne unbestätigte Zusagen. Die Ergebnisse sind anhand der angegebenen Modellzahlen überprüfbar.

Selbstkontrolle: Ich unterscheide Gütermasse und Containerbruttomasse, TEU und t, tkm und km, vereinbarte Zeit und tatsächliche Statusmeldung, Rahmenlehrplan und Ausbildungsordnung. Ich kann erklären, weshalb ein niedrigerer Modellwert nicht automatisch eine rechtlich oder technisch freigegebene Transportlösung ist.


OER und Wikipedia

Amtliche und fachliche Quellen; überprüfter Stand 21.10.2026:

  1. KMK: Rahmenlehrplan Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung, Beschluss 30.04.2004, insbesondere Lernfelder 6 und 7.
  2. BIBB: Ausbildungsberuf und Rechtsgrundlagen, Ausbildungsordnung 26.07.2004, erste Änderung 25.05.2009; schulische und betriebliche Ordnung getrennt.
  3. Umweltbundesamt: Emissionsdaten und Güterverkehr, Bezugsjahr 2024, TREMOD 6.71B, Datenstand Oktober 2025; Vergleichswerte sind Durchschnittsfaktoren.
  4. Wikipedia: Schienengüterverkehr und Wikipedia: Kombinierter Verkehr zur Einführung und Begriffsklärung.
  5. VDV: Film zum Schienengüterverkehr, Animation als Branchen-Zukunftsszenario von 2018, nicht als neutrale Prognose.

Geprüfte Wikimedia-Commons-Medien:

Originaldatei beziehungsweise Video Quelle Urheber Lizenz- und Nutzungshinweis
File:Container-terminal-ost-ffm001.jpg Commons-Dateiseite Dontworry CC BY-SA 3.0, unveränderte Einbindung
File:MAERSK Intermodal Container on a Freight Train, June 27 2026.jpg Commons-Dateiseite Dillan Payne CC BY-SA 4.0, unveränderte Einbindung
File:Intermodal terminal loading.jpg Commons-Dateiseite David Wilson CC BY 2.0, unveränderte Einbindung
File:Aerial image of the Bremerhaven container terminal (view from the southeast).jpg Commons-Dateiseite Carsten Steger CC BY-SA 4.0, unveränderte Einbindung
File:Diesel Freight Train NSW.ogv Commons-Dateiseite Bluedawe CC BY-SA 3.0, historisches Video
File:Стук колёс поезда.ogg Commons-Dateiseite Ural-66 CC0 1.0, Tonbeispiel aus Personenwagen
https://www.youtube.com/watch?v=PHwRP17oSLI VDV-Veröffentlichung VDV, NEE, VDB, VPI (Filminitiatoren) Plattform-Einbettung; keine freie Nachnutzungslizenz unterstellt, YouTube-Nutzungsbedingungen
https://vimeo.com/1222691315 Vimeo-Videoseite Hamburger Hafen und Logistik AG Plattform-Einbettung; keine freie Nachnutzungslizenz unterstellt, Vimeo-Nutzungsbedingungen

Medienhinweis: Für die Bilder sind Urheber und jeweilige Lizenz direkt auf den Commons-Dateiseiten nachgewiesen; bei Plattformvideos wurde der Inhalt anhand der Herausgebernachweise zugeordnet, keine offene Wiederveröffentlichungslizenz behauptet. Für Ton und bewegte Medien gelten die jeweiligen Quelleninformationen. Die Abbildungen zeigen Beispiele aus unterschiedlichen Ländern und Jahren, nicht die modellierte Sendung.

Wikipedia-Hintergrundartikel in deutscher Sprache:



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