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Projekt Ersatzteilshop und Werkstattdaten – Such- und Filterfunktionen für Ersatzteile planen

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Projekt Ersatzteilshop und Werkstattdaten – Such- und Filterfunktionen für Ersatzteile planen

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Projekt Ersatzteilshop und Werkstattdaten – Such- und Filterfunktionen für Ersatzteile planen


Einleitung

In diesem Projekt planst Du für einen fiktiven Ersatzteilshop mit Werkstatt eine Such- und Filterfunktion. Der Ausbildungsfall verbindet Fahrzeug-, Maschinen- und Gerätebezug: Mitarbeitende sollen Ersatzteile schnell finden, nach technischen Merkmalen filtern und passende Teile für einen Werkstattauftrag auswählen können.

Du arbeitest ausschließlich mit lokalen oder ausdrücklich autorisierten Testumgebungen und fiktiven Daten. Fremde Netze, Produktivanlagen, Zugangsdaten und echte Kundendaten sind tabu. Ziel ist kein Angriff auf Systeme, sondern ein nachvollziehbarer, sicherer und fachlich begründeter Prototyp.

Ausbildungsfall: Die fiktive Werkstatt „MusterWerk Technik“ betreut Pkw, Kleinmaschinen und elektrische Geräte. Im Lager liegen etwa 250 Testartikel. Die bisherige Artikelliste ist unübersichtlich. Gesucht wird eine Lösung, mit der z. B. nach Artikelnummer, Bezeichnung, Kategorie, Hersteller, Fahrzeug-/Maschinenbezug, Lagerbestand und Preis gefiltert werden kann.

Dein Projektdossier begleitet Dich durch den gesamten Kurs. Es enthält Skizzen, Datenmodell, Suchlogik, Filterregeln, Simulationen, Prüfdaten, Testergebnisse, Reflexion und eine begründete eigene Abgabe.


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du:

  1. Anforderungen an eine Ersatzteilsuche aus einem Werkstattfall ableiten.
  2. Datenfelder für Fahrzeug-, Maschinen- und Geräteersatzteile sinnvoll strukturieren.
  3. Such- und Filterfunktionen planen und voneinander unterscheiden.
  4. SQL-Abfragen mit SELECT, WHERE, LIKE und ORDER BY fachlich nachvollziehen.
  5. Bedienbarkeit und klare Filterlogik bei der Oberflächenplanung berücksichtigen.
  6. Prüfdaten entwerfen und erwartete Ergebnisse begründen.
  7. Datenschutz, Informationssicherheit und Medienrechte im Projekt beachten.
  8. Eine eigene Lösung im Projektdossier dokumentieren und begründet bewerten.


Kurze Lerneinheiten


Lerneinheit 1: Vom Werkstattauftrag zur Suchanforderung

Ein Werkstattauftrag enthält meist noch keine fertige Suchlogik. Aus „Wir brauchen den passenden Keilriemen für Maschine M-17“ müssen konkrete Suchmerkmale werden.

Datei:Car parts and tools scattered across a workshop floor during a maintenance session.jpg

Typische Suchmerkmale sind Artikelnummer, Bezeichnung, Ersatzteilgruppe, Hersteller, Modellbezug, Baugruppe und Freitext. Typische Filter sind Lagerstatus, Preisbereich, Kategorie, Hersteller oder Einsatzbereich.

Merke: Suche findet passende Datensätze zu einem Suchbegriff. Filter schränken eine Ergebnismenge anhand definierter Merkmale ein. Sortierung ordnet die bereits gefundene Ergebnismenge.

Dossier 1 – Skizze: Zeichne eine einfache Suchmaske mit Suchfeld, mindestens vier Filtern und einer Ergebnisliste. Markiere, welche Eingaben Suche, Filter oder Sortierung auslösen.

Basisaufgabe: Nenne drei Suchmerkmale und drei Filter für den Ausbildungsfall.

Feedback: Eine gute Lösung trennt freie Suche von klar auswählbaren Filterwerten. „Bremsbelag“ eignet sich als Suchbegriff; „Kategorie = Bremse“ ist ein Filter.


Lerneinheit 2: Welche Werkstattdaten braucht der Shop?

Ein Ersatzteil ist nur dann gut auffindbar, wenn seine Merkmale sauber gespeichert werden. Für das Projekt reicht ein kleines, verständliches Datenmodell.

Feld Beispiel mit fiktiven Daten Zweck
artikel_id 1042 eindeutige interne ID
artikelnummer MW-BR-1042 gezielte Suche
bezeichnung Bremsbelag Satz verständlicher Name
kategorie Bremse Filter
hersteller MusterParts Filter
bezug_typ Fahrzeug Fahrzeug, Maschine oder Gerät
bezug_modell TestVan 2.0 Zuordnung im Testbestand
bestand 8 Lagerfilter
preis 39.90 Preisfilter und Sortierung
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

Ein Primärschlüssel wie artikel_id hilft, Datensätze eindeutig zu unterscheiden. In einer späteren Ausbaustufe könnten Artikel, Modelle und Kompatibilitäten auf mehrere Tabellen verteilt werden. Für die Ausbildung reicht zunächst ein überschaubares Modell, das Du begründen kannst.

Dossier 2 – Datenmodell: Übernimm die Tabelle und ergänze zwei weitere Felder. Begründe, warum sie für Werkstatt oder Lager nützlich sind.

Anwendungsaufgabe: Prüfe, ob „Farbe des Lagerregals“ ein sinnvolles Ersatzteilmerkmal ist. Begründe Deine Entscheidung.

Feedback: Ein Merkmal ist dann sinnvoll, wenn es die Identifikation, Kompatibilität, Auswahl, Lagerung oder Bearbeitung des Ersatzteils unterstützt. Reine Umgebungsmerkmale gehören eher zur Lagerplatzverwaltung.


Lerneinheit 3: Suche, Filter und Sortierung planen

Eine nützliche Oberfläche führt von einer groben Anfrage zu einer überschaubaren Trefferliste.

Beispiel: Suchbegriff „Filter“, Bezug „Maschine“, Hersteller „MusterTech“, Bestand „größer 0“, Sortierung „Preis aufsteigend“.

Plane Filter so, dass sie verständlich benannt sind und sich nicht widersprechen. Zeige aktive Filter sichtbar an. Eine Funktion „Filter zurücksetzen“ verhindert, dass Lernende oder Nutzende unbemerkt mit alten Einstellungen weiterarbeiten.

Dossier 3 – Ablaufskizze: Zeichne den Weg vom Suchbegriff bis zur Ergebnisliste. Ergänze einen Fall mit null Treffern und einen Fall mit vielen Treffern.

Transferaufgabe: Übertrage Deine Filterlogik vom Fahrzeugbereich auf eine Bohrmaschine oder ein Gartengerät. Welche Felder bleiben gleich, welche ändern sich?

Feedback: Übertragbare Felder sind z. B. Artikelnummer, Kategorie, Hersteller, Bestand und Preis. Fahrzeugspezifische Merkmale wie Modell oder Baugruppe müssen für andere Gerätearten passend benannt oder verallgemeinert werden.


Lerneinheit 4: SQL als Modell für Suchlogik

SQL ist eine Sprache zur Arbeit mit relationalen Datenbanken. Für dieses Projekt brauchst Du nur wenige Grundideen. In SQLite liefert SELECT Datensätze, WHERE filtert Zeilen und ORDER BY legt die Reihenfolge der Ausgabe fest.

SELECT artikelnummer, bezeichnung, bestand, preis
FROM ersatzteile
WHERE kategorie = 'Bremse'
  AND bestand > 0
ORDER BY preis ASC;

Für Textsuche kann LIKE verwendet werden:

SELECT artikelnummer, bezeichnung
FROM ersatzteile
WHERE bezeichnung LIKE '%filter%';

Sicherheitsregel: Nutzereingaben werden in realen Anwendungen nicht ungeprüft in SQL-Text eingesetzt. In diesem Kurs arbeitest Du nur mit einer lokalen Übungsdatenbank und fiktiven Werten. Für spätere Implementierungen sind parametrisierte Abfragen und Eingabevalidierung wichtige Schutzmaßnahmen.

Dossier 4 – Abfragelogik: Formuliere in Alltagssprache drei gewünschte Abfragen und übertrage eine davon in eine einfache SQL-Abfrage.

Basisaufgabe: Was macht WHERE? Was macht ORDER BY?

Feedback: WHERE entscheidet, welche Zeilen in der Ergebnismenge bleiben. ORDER BY sortiert das Ergebnis nach einem oder mehreren Kriterien.


Lerneinheit 5: Prototyp nur in sicherer Testumgebung

Erstelle Deinen Prototyp ausschließlich lokal, z. B. als Papierprototyp, Tabellenkalkulation, lokale SQLite-Datei oder andere ausdrücklich freigegebene Lernumgebung. Verwende erfundene Bezeichnungen wie „MusterParts“, „TestVan“ und „Maschine M-17“.

Nicht erlaubt im Projekt: fremde Netze untersuchen, Produktivsysteme testen, echte Zugangsdaten verwenden, Kundendaten kopieren, Daten ungefragt an externe Dienste übertragen oder Schutzmechanismen umgehen.

Dossier 5 – Testumgebung: Dokumentiere, wo Deine Testdaten liegen, wie Du sicherstellst, dass sie fiktiv sind, und welche Grenzen Du für das Projekt setzt.

Anwendungsaufgabe: Ein Mitschüler schlägt vor, echte Kundendaten aus der Werkstatt zu exportieren, damit der Test realistischer wird. Entscheide und begründe.

Feedback: Für die Übung werden keine echten Kundendaten benötigt. Fiktive oder sauber anonymisierte und ausdrücklich freigegebene Daten minimieren Risiken. Die Projektvorgabe verlangt fiktive Daten.


Lerneinheit 6: Prüfdaten statt Bauchgefühl

Eine Suchfunktion ist erst dann überzeugend, wenn Du sie mit geplanten Testfällen prüfst.

Testfall Eingabe Erwartung
T1 Artikelnummer MW-BR-1042 genau ein passender Datensatz
T2 Kategorie Bremse + Bestand > 0 nur verfügbare Bremsenteile
T3 Suchwort xyz-ohne-treffer leere Liste mit verständlicher Meldung
T4 Preis 10 bis 50 nur Werte im Bereich
T5 Sortierung Preis aufsteigend kleinster Preis zuerst

Teste auch Randfälle: leeres Suchfeld, Groß-/Kleinschreibung, sehr viele Treffer, unbekannte Artikelnummer und widersprüchliche Filter.

Dossier 6 – Prüfprotokoll: Erstelle mindestens acht Testfälle mit Soll-Ergebnis, Ist-Ergebnis und Bewertung.

Transferaufgabe: Ein Filter liefert fachlich richtige, aber für die Werkstatt unbrauchbar sortierte Ergebnisse. Ist der Test bestanden? Begründe.

Feedback: Technische Korrektheit allein genügt nicht. Anforderungen an Bedienbarkeit und Arbeitsablauf gehören ebenfalls zur Qualitätsbewertung.


Lerneinheit 7: Ergebnisdarstellung und Bedienbarkeit

Gute Trefferlisten zeigen zuerst die Informationen, die zur Entscheidung gebraucht werden: Artikelnummer, Bezeichnung, Kompatibilität, Bestand und gegebenenfalls Preis oder Lagerort.

Hilfreich sind klar beschriftete Filter, verständliche Fehlermeldungen, sichtbare aktive Filter und ein gut erkennbarer Zustand „keine Treffer“. Vermeide eine Oberfläche, in der zehn Filter gleichzeitig geöffnet sind und wichtige Angaben verschwinden.

Dossier 7 – Simulation: Simuliere drei Werkstattaufträge. Dokumentiere jeweils Suchweg, Filter, Trefferzahl und Auswahlentscheidung.


Lerneinheit 8: Eigene Abgabe begründen

Deine Abgabe soll nicht nur „funktionieren“, sondern Entscheidungen erklären. Begründe mindestens:

  1. Warum Du genau diese Suchfelder und Filter gewählt hast.
  2. Wie Fahrzeug-, Maschinen- und Gerätebezug dargestellt werden.
  3. Welche Testfälle besonders wichtig sind.
  4. Wie Du Datenschutz, Sicherheit und Medienrechte berücksichtigt hast.
  5. Welche Verbesserung Du als Nächstes umsetzen würdest.

Dossier 8 – Abschluss: Füge Skizzen, Datenmodell, drei Abfragen, Simulationen, Prüfdaten und Deine Reflexion zu einer nachvollziehbaren Projektdokumentation zusammen.


Gestufte Hilfen


Hilfe 1 – Einstieg

Formuliere zuerst nur die Frage: „Welche Information braucht eine Fachkraft, um ein Ersatzteil sicher auszuwählen?“ Markiere daraus fünf Datenfelder.


Hilfe 2 – Struktur

Nutze das Muster: Suchfeld → Filter → Sortierung → Trefferliste → Auswahl. Fülle für jeden Schritt ein konkretes Beispiel aus dem Ausbildungsfall ein.


Hilfe 3 – Technik

Wenn die SQL-Formulierung schwerfällt, beginne in Alltagssprache: „Zeige alle verfügbaren Bremsenteile und sortiere sie nach Preis.“ Übertrage dann schrittweise in SELECT, FROM, WHERE und ORDER BY.


Hilfe 4 – Prüfen

Zu jedem Testfall gehören Eingabe, erwartetes Ergebnis, tatsächliches Ergebnis und Bewertung. Ein Test ohne erwartetes Ergebnis ist schwer aussagekräftig.


Quellen- und Mediencheck

Die im Kurs eingesetzten Bilder stammen von Wikimedia Commons. Die Dateiseiten geben jeweils Lizenz und Urheberangaben an. Prüfe bei einer Weiterverwendung immer die konkrete Lizenzseite und erfülle die dort genannten Bedingungen.

  1. Wikimedia Commons – Auto Parts Store – CC BY-SA 3.0.
  2. Wikimedia Commons – Spare parts shop – freie Lizenz laut Dateiseite.
  3. Wikimedia Commons – Car parts and tools – CC BY 2.0.
  4. Wikimedia Commons – Engine parts and components – CC BY 2.0.
  5. Wikimedia Commons – Car alternator – freie Lizenz laut Dateiseite.
  6. Wikimedia Commons – Datenbankdiagramm – u. a. CC BY-SA 3.0.
  7. SQLite-Dokumentation – SELECT – fachliche Referenz für WHERE und ORDER BY.
  8. YouTube – SQL #3 AND und OR, Order By – eingebettetes Lernvideo.
  9. YouTube – SQL Tutorial Deutsch – eingebettetes Lernvideo.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist im Projekt die Hauptaufgabe eines Filters? (Eine Ergebnismenge anhand definierter Merkmale einschränken) (!Eine Datenbank automatisch löschen) (!Jeden Treffer zufällig umbenennen) (!Ein Passwort für die Werkstatt erzeugen)




Welches Feld eignet sich besonders für die eindeutige Identifikation eines Artikels? (Artikelnummer) (!Fensterfarbe der Werkstatt) (!Name der Berufsschule) (!Wetter am Testtag)




Welche SQL-Klausel filtert Zeilen nach einer Bedingung? (WHERE) (!ORDER BY) (!CREATE) (!DROP)




Welche SQL-Klausel legt die Reihenfolge einer Ergebnismenge fest? (ORDER BY) (!WHERE) (!FROM ONLY) (!DELETE)




Welche Daten sollen in diesem Ausbildungsprojekt verwendet werden? (Fiktive Testdaten) (!Ungefragt kopierte Kundendaten) (!Echte Zugangsdaten) (!Daten aus fremden Produktivsystemen)




Was gehört zu einem aussagekräftigen Testfall? (Eingabe und erwartetes Ergebnis) (!Nur eine Bildschirmfarbe) (!Nur ein Dateiname) (!Nur eine persönliche Vermutung)




Welche Kombination ist fachlich sinnvoll? (Suche nach Bezeichnung und Filter nach Kategorie) (!Suche nach Passwort und Filter nach Kundengeheimnis) (!Suche nach Wetter und Filter nach Pausenzeit) (!Suche nach Zufallszahl und Filter ohne Bedeutung)




Was sollte bei null Treffern passieren? (Eine verständliche Meldung und die Möglichkeit zur Anpassung der Filter) (!Die Anwendung soll unbemerkt falsche Daten anzeigen) (!Die Datenbank soll gelöscht werden) (!Die Suche soll automatisch Kundendaten laden)




Welche Handlung entspricht der Sicherheitsvorgabe des Projekts? (Eine lokale Testdatenbank mit erfundenen Artikeln verwenden) (!Ein fremdes Firmennetz scannen) (!Produktivzugänge ausprobieren) (!Echte Kundendaten hochladen)




Was ist Teil einer begründeten Projektabgabe? (Entscheidungen zu Filtern und Testfällen nachvollziehbar erklären) (!Nur einen Screenshot ohne Erläuterung abgeben) (!Die Herkunft der Medien verschweigen) (!Testfehler ignorieren)





Memory

Suchfeld Freie Texteingabe für Suchbegriffe
Filter Einschränkung nach Merkmalen
Sortierung Reihenfolge der Treffer
WHERE Bedingung für ausgewählte Zeilen
ORDER BY Ordnung des Abfrageergebnisses
Prüfdaten Geplante Eingaben für Testfälle
Projektdossier Dokumentation von Skizzen und Ergebnissen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Anforderung klären Werkstattfall verstehen
Daten strukturieren Ersatzteilmerkmale festlegen
Suchlogik planen Suche und Filter kombinieren
Prototyp simulieren Fiktive Testdaten verwenden
Prüfen und begründen Testergebnisse im Dossier bewerten





Kreuzworträtsel

Filter Was schränkt eine Ergebnismenge nach Merkmalen ein?
Suche Wie heißt die Funktion zum Finden passender Datensätze?
Bestand Welches Feld zeigt die verfügbare Menge eines Ersatzteils?
Kategorie Wie heißt eine Gruppierung wie Bremse oder Elektrik?
Abfrage Wie nennt man eine Anfrage an eine Datenbank?
Dossier Wie heißt die fortlaufende Projektdokumentation?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine freie Texteingabe dient häufig der

nach einer Bezeichnung. Ein

schränkt Treffer anhand eines Merkmals ein. Die SQL-Klausel

formuliert Bedingungen für Zeilen. Mit

wird die Ausgabe sortiert. Für den Ausbildungsfall werden ausschließlich

Testdaten verwendet. Ein Testfall enthält neben der Eingabe ein

Ergebnis. Skizzen, Simulationen und Prüfdaten werden im

gesammelt. Die fertige Abgabe soll wichtige Entscheidungen fachlich

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Suchmaske skizzieren: Zeichne eine Oberfläche mit einem Suchfeld, vier Filtern und einer Ergebnisliste.
  2. Ersatzteildaten beschreiben: Erfinde fünf Ersatzteile für Fahrzeug, Maschine oder Gerät und notiere jeweils sechs Merkmale.
  3. Filter vergleichen: Erkläre an zwei Beispielen den Unterschied zwischen Freitextsuche und Filter.
  4. Testdaten kennzeichnen: Erstelle eine kurze Regel, an der Dein Team erkennt, dass alle Projektdaten fiktiv sind.


Standard

  1. Datenmodell entwickeln: Entwirf eine Tabelle mit mindestens zehn sinnvollen Feldern und begründe vier davon.
  2. Abfragen formulieren: Schreibe drei SELECT-Abfragen für Deine lokale Übungsdatenbank und beschreibe jeweils die erwartete Ergebnismenge.
  3. Prüfplan erstellen: Entwickle acht Testfälle mit Eingabe, Soll-Ergebnis, Ist-Ergebnis und Bewertung.
  4. Suchweg simulieren: Lass eine zweite Person drei fiktive Werkstattaufträge mit Deinem Prototyp bearbeiten und dokumentiere Beobachtungen ohne personenbezogene Daten.


Schwer

  1. Anforderungen priorisieren: Ordne mindestens zehn Anforderungen nach Muss, Soll und Kann und verteidige Deine Priorisierung.
  2. Mehrtabellenmodell planen: Trenne Ersatzteile, Modelle und Kompatibilitäten in ein kleines relationales Modell und begründe die Beziehungen.
  3. Fehleranalyse durchführen: Baue bewusst drei harmlose Logikfehler in einer lokalen Kopie Deines Prototyps ein, finde sie mit Deinen Testfällen und dokumentiere die Korrekturen.
  4. Eigene Abgabe verteidigen: Erstelle eine kurze Präsentation oder ein Video, in dem Du Deine Suchlogik, Prüfdaten, Sicherheitsgrenzen und wichtigste Verbesserung begründest.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Werkstattfall übertragen: Ein Betrieb repariert nun Rasenmäher statt Fahrzeuge. Leite ab, welche Datenfelder unverändert bleiben und welche angepasst werden müssen.
  2. Trefferproblem erklären: Eine Suche nach „Filter“ liefert 80 Treffer. Entwickle zwei sinnvolle Filterstrategien und begründe, welche für eine Werkstattfachkraft besser ist.
  3. Testlücke erkennen: Ein System wurde nur mit vorhandenen Artikelnummern getestet. Erkläre, welche Risiken dadurch offenbleiben, und ergänze mindestens drei Testfälle.
  4. Oberfläche beurteilen: Eine Suchmaske besitzt zwölf gleichzeitig sichtbare Filter ohne Rücksetzfunktion. Bewerte die Folgen für den Arbeitsablauf und entwickle eine Verbesserung.
  5. Sicherheitsentscheidung begründen: Erkläre, warum ein Test mit echten Zugangsdaten oder fremden Produktivsystemen für dieses Lernprojekt fachlich unnötig und organisatorisch problematisch ist.
  6. Datenqualität bewerten: Zwei verschiedene Ersatzteile besitzen dieselbe interne ID. Erkläre die möglichen Folgen für Suche, Auswahl und Testauswertung.




Lernnachweis

Für einen erfolgreichen Lernnachweis soll Dein Projektdossier zeigen, dass Du Anforderungen aus dem Ausbildungsfall in eine nachvollziehbare Such- und Filterplanung überführen kannst. Wichtig sind eine eigene Suchmasken-Skizze, ein begründetes Datenmodell, mindestens drei formulierte Abfragen oder gleichwertige Suchregeln, eine Simulation mit fiktiven Daten, mindestens acht dokumentierte Testfälle, eine Auswertung der Ergebnisse und eine begründete Reflexion.

Bewertet werden insbesondere Fachlichkeit, Nachvollziehbarkeit, Anwendungsbezug, Qualität der Prüfdaten, Begründung der Entscheidungen sowie die konsequente Einhaltung der Projektgrenzen zu Datenschutz und Informationssicherheit. Externe Medien oder eingebettete Inhalte sind für den Lernnachweis nicht erforderlich.




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