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E-Commerce und digitale Produktinformationen – Einen digitalen Vertriebskanal verbessern

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E-Commerce und digitale Produktinformationen – Einen digitalen Vertriebskanal verbessern

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E-Commerce und digitale Produktinformationen – Einen digitalen Vertriebskanal verbessern

Kurzbeschreibung: Nutzerfeedback auswerten, Produktdaten verbessern und digitalen Kundenservice gestalten. Du optimierst einen fiktiven B2C-Onlineshop in sechs kurzen Lerneinheiten.

Zielgruppe: Ausbildung im E-Commerce und Einzelhandel | Dauer: ca. 90–120 Minuten | Ergebnis: ein begründeter Maßnahmenplan mit verbessertem Produktangebot.

Modellrahmen (alle Angaben fiktiv): Die „Übungshandel Beispiel 07 GmbH“ hat 12 Beschäftigte und betreibt ausschließlich für diesen Lernfall einen deutschen B2C-Shop für einfache, nicht elektrische Schreibtischorganizer. Alle Personen, Marken, Preise, Artikelnummern, Statistiken und Kontakte sind erfunden; „.example“-Adressen und „00000 Musterort“ sind nicht real nutzbar. Für beide Modellartikel wird eine steuerpflichtige Inlandslieferung mit 19 % Umsatzsteuer angenommen. Der Versand innerhalb Deutschlands ist im Endpreis enthalten. Es handelt sich weder um ein reales Angebot noch um eine vollständige Rechtsprüfung für einen produktiven Shop.

Bildimpuls: Was muss vor, während und nach dem Onlinekauf stimmen?


Lernpfad: sechs kurze Einheiten

Zeit Lernstation Dein Arbeitsprodukt
10 Min. Nutzerperspektive Drei konkrete Probleme
15 Min. Produktdaten Korrigiertes Datenblatt
15 Min. Produktvergleich und Kalkulation Kaufberatung mit Deckungsbeitrag
15 Min. Kundenservice Antwort im Dialog
15 Min. Recht und Barrierefreiheit Prüfkarte
15 Min. Wirkung kontrollieren Verbesserungsplan


Einleitung

Ein Onlineshop ist ein digitaler Vertriebskanal. Gute Produktinformationen, verständliche Bedienung und zuverlässiger Kundenservice hängen zusammen: Fehlende Maße erzeugen Fragen; falsche Lieferangaben erzeugen Enttäuschung; unklare Navigation erschwert Bestellungen. Dein Auftrag: Finde Ursachen, behebe Fehler und überprüfe die Wirkung.


Lerneinheit 1 – Nutzerfeedback verstehen

Ausgangslage: Im mobilen Shop beschweren sich fiktive Kundinnen und Kunden über Maße, Lieferzeit und schwer erkennbare Schaltflächen.

Gesprächsmedium – fiktiver Service-Chat (zum Lesen oder als Rollenspiel aufnehmen):

Rolle Chat-Nachricht
Kundin K „Ist die Tischbox 18 oder 19 Zentimeter breit? Im Text steht etwas anderes als in der Tabelle.“
Azubi M „Danke für den Hinweis. Ich gleiche die Angaben mit dem freigegebenen Produktdatenblatt ab.“
Kundin K „Und kommt die größere Box morgen? Im Shop steht sofort lieferbar.“
Azubi M „Ich prüfe den bestätigten Versandtermin und nenne erst danach eine verlässliche Auskunft.“

Basisauftrag: Markiere zwei Sachfehler und eine offene Servicefrage. Feedback: Gut ist eine beobachtbare Aussage wie „zwei verschiedene Breitenangaben“; „Website schlecht“ ist zu ungenau.

Merksatz: Nutzerfeedback ist ein Hinweis, noch kein Beweis für die Ursache. Mehrere gleichartige Rückmeldungen prüfen und ohne unnötige personenbezogene Daten erfassen.


Lerneinheit 2 – Produktdaten prüfen

Symbolfoto eines Stifthalters – ausdrücklich kein Foto der fiktiven Modellartikel. Welche kaufentscheidenden Angaben fehlen einem Bild?

Modell-Datenquelle (intern freigegeben):

Feld Tischbox A Tischbox B
Artikelnummer SIM-A-01 SIM-B-01
Material Polypropylen Polypropylen
Maße (B × T × H) 18 × 12 × 9 cm 26 × 18 × 11 cm
Farbe Blau Grau
Lieferzeit 2–3 Werktage 4–5 Werktage
Bruttopreis 24,99 € 35,70 €

Fehler im Shop (fiktiv): Bei A steht „19 cm breit“, bei B „morgen bei dir“; ein Bild zeigt keinen überprüfbaren Größenvergleich. In beiden Angeboten fehlen bislang die Herstellerkontaktdaten.

Barcode als Anschauung: Ein Code ersetzt keine verständlichen Merkmale oder rechtlich erforderlichen Informationen.

Arbeitsauftrag: Übertrage die korrekten Werte, ergänze einen verständlichen Alternativtext zum echten Produktfoto erst nach Bildprüfung und sperre ungeprüfte Versprechen. Lege Datenquelle, Freigabe und Aktualisierungsdatum fest.

Datenqualität bedeutet hier: richtig, vollständig, konsistent, aktuell und nachvollziehbar. Ein PIM-System kann die zentrale Pflege über mehrere Kanäle unterstützen.

Video: PIM-Erklärung von Viamedici (Anbieterperspektive). Schau nur den Einstieg und notiere eine Stärke sowie eine Grenze zentraler Datenpflege.

Gesprächsvideo: Podcast über bessere Produktdaten durch PIM. Hörauftrag: Welche Aussage wäre für unseren kleinen Modellshop tatsächlich übertragbar? Werbung und Anbieterinteressen kritisch einordnen.


Lerneinheit 3 – Produkte kaufmännisch vergleichen

Kriterium Tischbox A Tischbox B
Kundennutzen Kleiner Schreibtisch Mehr Ablagefläche
Größe 18 × 12 × 9 cm 26 × 18 × 11 cm
Gesamtpreis einschließlich 19 % USt., Versand in Deutschland gratis 24,99 € 35,70 €
Nettoerlös pro Stück (Modell) 21,00 € 30,00 €
Einkaufspreis netto (Modell) 12,00 € 16,00 €
Weitere variable Stückkosten netto (Modell, einschließlich Erfüllung/Versand) 3,00 € 4,00 €
Deckungsbeitrag I (Modell) 6,00 € 10,00 €

Rechenweg: Nettoerlös = Bruttopreis ÷ 1,19. Deckungsbeitrag I = Nettoerlös − Einkaufspreis netto − weitere variable Stückkosten netto. Fixkosten, Retouren und weitere Effekte sind in dieser vereinfachten Modellrechnung nicht enthalten.

Kaufmännischer Fall: Eine fiktive Kundin hat nur 20 cm Stellfläche. Empfiehl A oder B und begründe mit Passform und Preis, nicht nur mit dem höheren Deckungsbeitrag.

Rückmeldung: A passt mit 18 cm Breite in die vorgegebene Stellfläche; B mit 26 cm nicht. Der höhere Deckungsbeitrag von B rechtfertigt keine ungeeignete Empfehlung.

Bewertungssymbol, keine echte Produktbewertung: Rezensionen dürfen nicht erfunden oder ohne Prüfung als authentisch dargestellt werden.


Lerneinheit 4 – Servicegespräch lösen

Fiktive Sprachnachricht, schriftlich als barrierearme Alternative: „Ich habe die Tischbox B bestellt, weil morgen als Lieferdatum stand. Wann kommt sie wirklich?“

Rollenkarte: Person K fragt nach. Azubi M antwortet. Beobachterin N prüft Verständlichkeit und Verbindlichkeit. Alle Rollen sind erfunden.

Gesprächsauftrag (90 Sekunden): Höre zu, benenne den Widerspruch, prüfe die Bestellinformation, nenne nur einen bestätigten Termin und biete einen passenden nächsten Schritt an. Keine echte Auftragsnummer und keine realen Kundendaten verwenden.

Beispielantwort: „Die Angabe ‚morgen‘ war widersprüchlich. Dafür entschuldigen wir uns. Für das Modell ist derzeit eine Lieferzeit von 4–5 Werktagen hinterlegt. Für eine konkrete Bestellung würden wir zuerst deren Status prüfen und dann verbindlich Rückmeldung geben.“

Feedback: Gut ist die klare Trennung zwischen allgemeiner Lieferzeit und individuell bestätigtem Termin. Eine ungeprüfte Zusage erhöht das Risiko weiterer Beschwerden.


Lerneinheit 5 – Recht, Sicherheit und Zugang prüfen

Rechtscheck Deutschland/EU, geprüft am 11.10.2026:

Bereich Prüffrage für die Shopfreigabe
PAngV §§ 3, 4, 6 Gesamtpreis inklusive USt. und ggf. Versandkosten sichtbar? Grundpreis nur dort, wo rechtlich vorgeschrieben?
Umsatzsteuer Für diesen Modellfall 19 % (§ 12 Abs. 1 UStG); der ermäßigte Satz beträgt gesetzlich grundsätzlich 7 % für bestimmte Umsätze, nicht automatisch für alle Waren.
Produktsicherheit Herstellername, Post- und E-Mail-Adresse, Produktidentifikation mit Bild sowie erforderliche Warn-/Sicherheitshinweise im Fernabsatz nach Art. 19 EU-VO 2023/988? Sondervorschriften je Produkt zusätzlich prüfen.
Impressum Anbieterangaben und elektronische Kontaktmöglichkeit nach § 5 DDG vollständig? Die Angaben hängen von der Unternehmensform ab.
Verbraucherrecht Informationen vor Vertragsschluss sowie eindeutige Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ nach § 312j BGB?
Widerrufsrecht Für grundsätzlich widerrufliche B2C-Fernabsatzverträge regelmäßig 14 Tage, Ausnahmen prüfen; seit 19.06.2026 zusätzlich elektronische Widerrufsfunktion nach § 356a BGB, einschließlich „Vertrag widerrufen“ und „Widerruf bestätigen“.
Barrierefreiheit BFSG gilt seit 28.06.2025 für erfasste E-Commerce-Dienstleistungen. Für Kleinstunternehmen bei Dienstleistungen gibt es eine Ausnahme; sie greift im Modell mit 12 Beschäftigten nicht.
Datenschutz Beschwerden datensparsam und mit Rechtsgrundlage verarbeiten (DSGVO Art. 5 und 6).

Checkout-Prüfung: Sind Endpreis, Zahlungsmittel, Lieferinformation und Bestellschaltfläche gut erkennbar?

Pflichtangaben im Muster: Für A und B ist ein fiktiver EU-Hersteller zu hinterlegen, etwa „Musterhersteller A, Beispielweg 99, 00000 Musterort, kontakt@hersteller-a.example“. Das ist nur ein Platzhalter und keine rechtlich taugliche Veröffentlichung. Ohne verifizierte reale Pflichtdaten dürfte ein echter Artikel nicht freigeschaltet werden.

Praxisauftrag: Prüfe im mobilen Prototyp die Tastaturbedienung, Kontraste, verständliche Beschriftungen und Alternativtexte. Unterscheide gesetzliche Pflicht von freiwilliger Serviceverbesserung.

Wichtig: Die frühere EU-Online-Streitbeilegungsplattform wurde am 20.07.2025 eingestellt. Keine veralteten OS-Plattform-Verweise in die Musterseite übernehmen.

Vertiefungsvideo mit Untertiteln und DGS: Bundesfachstelle Barrierefreiheit: Praxisbeispiel Online-Shop.


Lerneinheit 6 – Wirkung messen und entscheiden

Fiktive Beobachtungsdaten, keine Studie und kein Kausalnachweis:

Messgröße Vorher Nachher
Sitzungen im Shop 2.000 2.000
Bestellungen 40 50
Fragen zu Produktmaßen 12 7
Konversionsrate 2,0 % 2,5 %

Rechnung: Konversionsrate = Bestellungen ÷ Sitzungen × 100. Differenz = +0,5 Prozentpunkte oder +25 % relativ. Die beobachtete Veränderung beweist nicht, dass die neuen Daten sie verursacht haben; Zeitraum, Zielgruppe und andere Einflussfaktoren müssen geprüft werden.

Gesprächsvideo zur Conversion-Optimierung. Hörauftrag: Welche zusätzliche Messung würde unsere Bewertung belastbarer machen? Anbieterperspektive beachten.

Entscheidungsauftrag: Lege fest, welche zwei Verbesserungen zuerst live gehen und welche Kennzahl plus qualitative Rückmeldung du nach vier Wochen betrachtest.

Begründetes Feedback: Priorität haben falsche Maße, Lieferzusagen und fehlende erforderliche Produktangaben: Sie können Fehlkäufe, Beschwerden oder rechtliche Risiken erzeugen. Ein reiner Bestellanstieg genügt als Erfolgskriterium nicht.


Gestufte Hilfen zu den kaufmännischen Fällen

Stufe Hilfe
Hilfe 1 – Denkanstoß Welche Angabe nutzt der Kunde? Welche Information ist intern bestätigt?
Hilfe 2 – Formel Nettopreis = Bruttopreis ÷ 1,19; Deckungsbeitrag = Nettoerlös − variable Nettokosten.
Hilfe 3 – Muster A: 24,99 € ÷ 1,19 = 21,00 €; 21,00 € − 12,00 € − 3,00 € = 6,00 €. Vorherige Konversionsrate: 40 ÷ 2.000 × 100 = 2 %.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wozu dienen vollständige Produktmaße im Onlineshop? (Sie erleichtern die passende Kaufentscheidung) (!Sie ersetzen den Kundenservice immer) (!Sie machen eine Preisangabe unnötig) (!Sie garantieren jede Bestellung)




Welche Beobachtung ist ein konkreter Datenfehler? (Im Beschreibungstext stehen 19 cm und im Datenblatt 18 cm) (!Eine Person bevorzugt Blau) (!Ein Kunde vergleicht zwei Produkte) (!Ein Kunde nutzt ein Smartphone)




Wie gehst du mit einer unbestätigten Lieferzusage um? (Du prüfst die freigegebene Information vor einer Zusage) (!Du versprichst immer den nächsten Tag) (!Du löschst die Nachricht) (!Du übernimmst die kürzeste fremde Angabe)




Wie hoch ist der Modell-Nettoerlös von Tischbox A bei 24,99 Euro brutto und 19 Prozent Umsatzsteuer? (21,00 Euro) (!20,24 Euro) (!24,99 Euro) (!19,00 Euro)




Wie hoch ist der Deckungsbeitrag I von Tischbox B im Modell? (10,00 Euro) (!14,00 Euro) (!16,00 Euro) (!35,70 Euro)




Wie hoch ist die Konversionsrate bei 40 Bestellungen aus 2000 Sitzungen? (2 Prozent) (!20 Prozent) (!0,2 Prozent) (!40 Prozent)




Welche Angaben verlangt Art. 19 GPSR beim erfassten Onlineangebot unter anderem? (Herstellerkontakt und Produktidentifikation) (!Nur die schönste Werbeaussage) (!Nur die Artikelbewertung) (!Nur eine interne Lagernummer)




Welche Aussage zur Barrierefreiheit ist für den Modellshop richtig? (Erfasste E-Commerce-Dienstleistungen müssen nach dem BFSG geprüft werden) (!Barrierefreiheit betrifft nur Behörden) (!Ein mobiler Shop ist grundsätzlich ausgenommen) (!Ein Bild ersetzt jede Textinformation)




Was folgt aus dem Anstieg der Konversionsrate von 2 auf 2,5 Prozent? (Ein Anstieg ist beobachtet aber die Ursache ist noch nicht bewiesen) (!Die Produktdaten sind sicher alleinige Ursache) (!Der Umsatz hat sich verdoppelt) (!Alle Kunden sind jetzt zufrieden)




Welche Beschriftung gehört zur elektronischen Widerrufsfunktion nach § 356a BGB? (Vertrag widerrufen) (!Kauf unwiderruflich) (!Werbung abonnieren) (!Jetzt erneut bezahlen)





Begründetes Quiz-Feedback

  1. Produktmaße: Sie unterstützen den Abgleich mit dem Einsatzzweck.
  2. Datenfehler: Widersprüchliche Werte lassen sich gegen die freigegebene Quelle prüfen.
  3. Service: Ungeprüfte Zusagen vergrößern das Beschwerderisiko.
  4. Nettoerlös: Die Umsatzsteuer wird aus dem Bruttopreis herausgerechnet.
  5. Deckungsbeitrag: 30 € − 16 € − 4 € ergibt 10 € vor Fixkosten.
  6. Konversion: 40 von 2.000 sind genau 2 %.
  7. GPSR: Sicherheit und Rückverfolgbarkeit benötigen verlässliche Anbieter- und Produktdaten.
  8. BFSG: Die gesetzliche Anwendbarkeit richtet sich nach Dienstleistung und Ausnahmen.
  9. Wirkungsmessung: Ohne sauberen Vergleich ist Kausalität nicht belegbar.
  10. Widerruf: „Vertrag widerrufen“ ist die erste Funktion; anschließend folgt „Widerruf bestätigen“.


Memory

PIM Zentrale Pflege von Produktinformationen
Konsistenz Übereinstimmung der Angaben über Kanäle hinweg
Konversionsrate Anteil der Sitzungen mit Bestellung
Deckungsbeitrag Nettoerlös minus variable Kosten
Alternativtext Textliche Beschreibung wichtiger Bildinformation
GPSR EU-Regelung zur allgemeinen Produktsicherheit
Kundenservice Verlässliche Unterstützung vor und nach dem Kauf





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Arbeitsschritt
Nutzerfeedback Kundenproblem erfassen
Quellenabgleich Maße mit Freigabedaten vergleichen
Datenfreigabe Korrigierte Angaben prüfen lassen
Shopaktualisierung Bestätigte Werte veröffentlichen
Servicereaktion Sachlich auf Rückfragen antworten
Erfolgskontrolle Kennzahlen und Beschwerden vergleichen





Kreuzworträtsel

Konsistenz Wie heißt die Übereinstimmung von Daten über verschiedene Kanäle?
Warenkorb Wo sammelt man Produkte vor dem Onlinekauf?
Alttext Wie heißt die kurze textliche Alternative zu einer wichtigen Bildinformation?
Widerruf Wie heißt die fristgerechte Lösung vom Verbrauchervertrag durch Erklärung?
Hersteller Wer muss bei erfassten Onlineangeboten mit Kontaktdaten identifizierbar sein?
Gesamtpreis Welcher Preis umfasst Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile?





LearningApps

Die Einbettung ist eine Suche nach vorhandenen Übungen, keine Zusicherung einer geprüften einzelnen LearningApp.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Der digitale Verkauf über einen Onlineshop gehört zum

.
Widersprüchliche Produktangaben verletzen die Daten-

.
Ein zentrales System für Produktinformationen heißt kurz

.
Die Tischbox A misst laut Modelldatenblatt in der Breite

Zentimeter.
Der Nettoerlös der Tischbox A beträgt im Modell

Euro.
Der Deckungsbeitrag I der Tischbox B beträgt

Euro.
Die Konversionsrate vor der Verbesserung beträgt

Prozent.
Die Schaltfläche zur Einleitung des elektronischen Widerrufs lautet „Vertrag

“.
Gute Serviceantworten vermeiden ungeprüfte

.
Der Vergleich vor und nach einer Änderung beweist noch keine

.



Offene Aufgaben


Leicht – Basis

  1. Nutzerfeedback: Zeichne die drei fiktiven Beschwerden als kleine Symbolkarten und ordne sie Daten, Bedienung oder Service zu.
  2. Produktvergleich: Erstelle aus der Tabelle zwei kompakte Produktkarten und markiere die entscheidenden Unterschiede.
  3. Alternativtext: Verfasse für das gezeigte Symbolfoto einen sachlichen Alttext, ohne erfundene Produktmerkmale zu behaupten.
  4. Datenqualität: Prüfe fünf Felder von Tischbox A und kennzeichne korrekte, widersprüchliche und fehlende Werte.


Standard – Anwendung

  1. Kundenkommunikation: Nimm den fiktiven Chat zu zweit als maximal 90 Sekunden langes Hörspiel auf und begründe zwei gelungene Formulierungen.
  2. Deckungsbeitragsrechnung: Berechne Nettoerlös und Deckungsbeitrag für beide Produkte und erläutere, warum die Umsatzsteuer kein Nettoerlös ist.
  3. Priorisierung: Erstelle eine Matrix aus Kundenschaden, rechtlichem Risiko und Aufwand und sortiere drei Shopkorrekturen.
  4. Usability-Test: Entwickle einen fünfminütigen mobilen Prototyp-Test mit Tastaturprüfung, Suchaufgabe und Beobachtungsbogen ohne personenbezogene Daten.


Schwer – Transfer

  1. Conversion-Optimierung: Plane einen faireren Vergleich von zwei Shopvarianten und benenne mindestens zwei Störfaktoren.
  2. Sortimentspolitik: Entwickle eine Beratung, die Kundennutzen, Marge und mögliche Rücksendungen gegeneinander abwägt.
  3. Compliance: Gestalte eine Freigabecheckliste aus Preisangaben, GPSR, Widerruf, Datenschutz und BFSG mit Primärquellen.
  4. Projektpräsentation: Produziere ein zweiminütiges Erklärvideo mit fiktiven Bildschirmansichten, Kosten-Nutzen-Abwägung und einem überprüfbaren Erfolgskriterium.


Feedbackraster für Basis, Anwendung und Transfer

Niveau Gelungene Antwort, weil … Verbesserungshinweis
Basis konkrete Beobachtungen und belegte Produktdaten unterschieden werden Quellenangabe und fehlende Felder ergänzen
Anwendung Rechenwege, Serviceformulierung und Maßnahmen logisch nachvollziehbar sind Umsatzsteuer, Risiken und Zuständigkeit genauer ausweisen
Transfer unterschiedliche Interessen, Unsicherheiten und Messgrenzen abgewogen werden Kontrollgruppe, Datenschutz und Nebenwirkungen berücksichtigen




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Kundenorientierung: Begründe anhand der 20-cm-Stellfläche, warum die preislich teurere und margenstärkere Tischbox B keine geeignete Empfehlung ist.
  2. Datenmanagement: Entwickle einen Freigabeprozess, der verhindert, dass widersprüchliche Maße in Shop, Newsletter und Beratung erscheinen.
  3. Kundenservice: Formuliere eine Reaktion auf eine Lieferbeschwerde und erkläre, wann eine konkrete Terminzusage zulässig ist.
  4. Wirtschaftlichkeit: Diskutiere, ob eine Produktdatenkorrektur auch dann sinnvoll ist, wenn zunächst keine höhere Konversionsrate gemessen wird.
  5. Recht und Ethik: Ordne fehlerhafte Preise, fehlende Herstellerdaten und schlecht lesbare Schaltflächen nach Handlungsdringlichkeit und begründe deine Entscheidung.
  6. Evaluation: Zeige, wie du Kennzahlen, Rückfragen und einen kontrollierten Vergleich zusammenführst, ohne vorschnell Ursachen zu behaupten.

Bewertung: jeweils Problemerkennung, korrekte fachliche Begründung, kundenorientierter Transfer und nachvollziehbarer Umgang mit Annahmen. Verschiedene Lösungen sind möglich, wenn sie durch Daten und Quellen getragen werden.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis gibst Du eine überarbeitete Produktkarte, einen fiktiven Service-Dialog, eine Netto-/Deckungsbeitragsrechnung, eine Rechts- und Datenprüfliste sowie einen Maßnahmenplan mit Kennzahlen und Unsicherheiten ab. Nutze nur die fiktiven Falldaten. Belege Rechtsaussagen mit aktuell geprüften amtlichen Quellen.




OERs zum Thema

Fachliche Primärquellen (Abruf-/Prüfstand 11.10.2026):

  1. § 12 UStG – 19 % Regelsteuersatz, 7 % ermäßigter Satz für gesetzlich bestimmte Umsätze.
  2. § 3 PAngV, § 4 PAngV und § 6 PAngV – Gesamtpreis, Grundpreis und Fernabsatz.
  3. § 312j BGB, § 355 BGB, § 356a BGB – Bestellung und Widerruf.
  4. § 5 DDG – Anbieterkennzeichnung.
  5. EU-Produktsicherheitsverordnung 2023/988, Art. 19 – Fernabsatzpflichten.
  6. § 1 BFSG und § 3 BFSG – Geltungsbereich und Kleinstunternehmensausnahme.
  7. DSGVO, Art. 5 und 6 – Grundsätze und Rechtsgrundlagen.
  8. Europäische Kommission – Einstellung der OS-Plattform am 20.07.2025.
  9. Bundesfachstelle Barrierefreiheit – Fachvideos und Handouts, mit Untertiteln und Gebärdensprache.

Geprüfte Bildquellen und Rechte: Die folgenden Dateien stammen von Wikimedia Commons; die eingebetteten Darstellungen sind Lernsymbole oder klar markierte Symbolfotos, keine Bilder der fiktiven Verkaufsartikel.

  1. E-commerce.png – Clker-Free-Vector-Images, CC0.
  2. Smartphone-in-hand-clip-art.svg – CC0.
  3. Chat_bubbles.svg – Benjamin D. Esham, gemeinfrei.
  4. Gutta_Percha_Pen_Holder.jpg – Earlkarl, CC0.
  5. Code_1_Barcode_example.svg – Havarhen, CC0.
  6. 5_stars.svg – Estoy Aquí / Behnam N, CC BY 2.5, Lizenz.
  7. Shopping_cart_icon.svg – CC0.
  8. Credit_Card_-_The_Noun_Project.svg – Maxi Koichi, CC0.
  9. Bar_chart_(89078)_-_The_Noun_Project.svg – Nice and Serious, CC0.

Video-Fundstellen: PIM-Erklärvideo (Viamedici), PIM- und Conversion-Interviews (Podcastbeschreibung). Rechtehinweis: YouTube-Videos sind nicht automatisch OER oder zur Wiederveröffentlichung freigegeben; hier werden lediglich originale Fundstellen eingebettet, nicht vervielfältigt. Einbettungen können Drittanbieter-Datenübertragungen auslösen; im Unterricht möglichst mit Einwilligungs-/Datenschutzlösung oder über die textlichen Alternativaufträge arbeiten. Vor erneuter Nutzung Verfügbarkeit und Nutzungsbedingungen prüfen.



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