Zum Inhalt springen

Zufallsexperimente protokollieren - aiMOOC

Aus MOOCsWiki Staging



Zufallsexperimente protokollieren - aiMOOC




Einleitung

Zufallsexperimente protokollieren bedeutet, einen Zufallsversuch so genau aufzuschreiben, dass andere ihn verstehen, wiederholen und auswerten können. Ein Zufallsexperiment ist ein Versuch, dessen Ergebnis vorher nicht sicher feststeht. Trotzdem gibt es feste Regeln: Du bestimmst, was genau gemacht wird, welche möglichen Ergebnisse auftreten können, wie oft der Versuch durchgeführt wird und wie die Ergebnisse notiert werden.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Zufallsexperimente in Mathematik sauber planst, durchführst, protokollierst und auswertest. Das Thema gehört zur Stochastik, also zum mathematischen Bereich von Zufall, Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit. Für die Klasse 5-6 ist besonders wichtig, dass Du Ergebnisse übersichtlich sammelst, aus einer Strichliste eine Tabelle machst, absolute Häufigkeiten und relative Häufigkeiten bestimmst und Deine Beobachtungen in einfachen Sätzen erklärst.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=jnV9kIUumnE |500|center}}


Grundbegriffe


Zufallsexperiment

Ein Zufallsexperiment ist ein Versuch, der unter gleichen Bedingungen wiederholt werden kann und bei dem vorher nicht sicher bekannt ist, welches Ergebnis eintritt. Beispiele sind das Werfen eines Würfels, das Ziehen einer Kugel aus einem Beutel oder das Werfen einer Münze. Obwohl das einzelne Ergebnis zufällig ist, kann man bei vielen Wiederholungen Muster erkennen.

Ein Zufallsexperiment hat immer klare Regeln. Wenn Du zum Beispiel einen Würfel wirfst, musst Du festlegen, ob ein Wurf gültig ist, wann wiederholt werden muss und welche Seite nach dem Liegenbleiben gezählt wird. Ohne solche Regeln können die Daten ungenau oder unfair werden.


Ergebnis und Ergebnismenge

Ein einzelnes mögliches Resultat eines Zufallsexperiments heißt Ergebnis. Die Menge aller möglichen Ergebnisse heißt Ergebnismenge und wird oft mit dem griechischen Buchstaben Ω bezeichnet.

Beim einmaligen Werfen eines normalen sechsseitigen Würfels gilt:

Ω={1,2,3,4,5,6}

Beim einmaligen Werfen einer Münze kann die Ergebnismenge so geschrieben werden:

Ω={Kopf,Zahl}


Ereignis

Ein Ereignis ist eine Zusammenfassung von einem oder mehreren Ergebnissen. Beim Würfeln kann das Ereignis „eine gerade Zahl würfeln“ die Ergebnisse 2, 4 und 6 enthalten. In mathematischer Schreibweise:

E={2,4,6}

Das Ereignis „eine 6 würfeln“ enthält nur ein Ergebnis:

E={6}


Absolute und relative Häufigkeit

Die absolute Häufigkeit sagt, wie oft ein bestimmtes Ergebnis tatsächlich aufgetreten ist. Wenn Du 30-mal würfelst und die 4 kommt 7-mal vor, dann ist die absolute Häufigkeit der 4 gleich 7.

Die relative Häufigkeit vergleicht die absolute Häufigkeit mit der Anzahl aller Durchführungen. Sie zeigt also den Anteil eines Ergebnisses an allen Versuchen.

Hrel=Habsn

Dabei bedeutet Habs die absolute Häufigkeit und n die Gesamtzahl der Durchführungen. Wenn die 4 bei 30 Würfen 7-mal kommt, gilt:

Hrel=7300,23

Das entspricht ungefähr 23 Prozent.


Wahrscheinlichkeit

Die Wahrscheinlichkeit beschreibt, wie wahrscheinlich ein Ereignis vor dem Experiment ist. Bei einem fairen Würfel sind alle sechs Zahlen gleich wahrscheinlich. Deshalb gilt für eine bestimmte Zahl, zum Beispiel für die 6:

P(6)=16

Die relative Häufigkeit entsteht aus Deinen gemessenen Daten. Die Wahrscheinlichkeit beschreibt dagegen das mathematische Modell. Bei wenigen Versuchen können relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit deutlich verschieden sein. Bei sehr vielen Wiederholungen nähern sich die relativen Häufigkeiten oft den theoretischen Wahrscheinlichkeiten an. Diese Idee gehört zum Gesetz der großen Zahlen.


Warum muss man Zufallsexperimente protokollieren?

Ein gutes Protokoll macht ein Experiment nachvollziehbar. Andere Personen sollen erkennen können, was Du gemacht hast, wie viele Versuche es gab, welche Ergebnisse aufgetreten sind und welche Schlussfolgerung Du daraus ziehst. In der Mathematik ist ein Protokoll wichtig, weil zufällige Ergebnisse schnell unübersichtlich werden können. Wenn Du Ergebnisse nur im Kopf behältst, gehen Daten verloren oder werden falsch erinnert.

Ein Protokoll hilft Dir außerdem beim Argumentieren. Du kannst nicht nur sagen: „Ich glaube, die 6 kam oft.“ Du kannst zeigen: „Bei 40 Würfen kam die 6 genau 9-mal vor. Die relative Häufigkeit beträgt 940=0,225, also 22,5 Prozent.“ Dadurch wird aus einer Vermutung eine begründete Aussage.


Aufbau eines mathematischen Versuchsprotokolls

Ein Protokoll zu einem Zufallsexperiment sollte so aufgebaut sein, dass Planung, Durchführung, Daten und Auswertung klar voneinander getrennt sind.

Bestandteil Leitfrage Beispiel
Fragestellung Was soll untersucht werden? Kommt bei 60 Würfen jede Würfelzahl ungefähr gleich oft vor?
Material Was brauchst Du? Ein fairer Würfel, Papier, Stift, Tabelle
Versuchsregel Wie wird der Versuch genau durchgeführt? Der Würfel wird 60-mal geworfen. Nur Würfe auf dem Tisch zählen.
Vermutung Was erwartest Du vor dem Experiment? Jede Zahl erscheint ungefähr 10-mal.
Datenerfassung Wie werden die Ergebnisse notiert? Strichliste und Tabelle
Auswertung Welche Häufigkeiten werden berechnet? Absolute und relative Häufigkeiten
Deutung Was bedeuten die Ergebnisse? Kleine Abweichungen sind bei Zufallsexperimenten normal.


Eine Strichliste führen

Eine Strichliste ist eine einfache und schnelle Methode, um Ergebnisse direkt während eines Experiments zu sammeln. Nach jeweils vier Strichen wird der fünfte Strich quer gesetzt. So kann man Fünfergruppen schnell erkennen.

Ergebnis Strichliste Absolute Häufigkeit
1 |||| 4
2 ||||/ || 7
3 ||||/ | 6
4 ||||/ ||| 8
5 ||||/ 5
6 ||||/ || 7

Diese Tabelle zeigt ein Beispiel mit 37 Würfen. Die Summe der absoluten Häufigkeiten muss immer zur Gesamtzahl der Durchführungen passen:

4+7+6+8+5+7=37


Von der Tabelle zum Diagramm

Nach der Strichliste kannst Du Deine Daten in einer Häufigkeitstabelle ordnen. Danach kannst Du ein Säulendiagramm zeichnen. Ein Diagramm hilft, Unterschiede schnell zu erkennen. Dabei ist wichtig, dass Du Achsen beschriftest, eine passende Einteilung wählst und eine Überschrift ergänzt.

Ein Säulendiagramm zeigt Häufigkeiten besonders gut, wenn es einzelne getrennte Ergebnisse gibt, zum Beispiel Würfelzahlen von 1 bis 6. Für Klasse 5-6 reicht es meistens, die absolute Häufigkeit als Säulenhöhe darzustellen. Fortgeschritten kannst Du zusätzlich relative Häufigkeiten oder Prozentwerte angeben.


Beispiel: Münzwurf protokollieren

Beim Münzwurf gibt es zwei mögliche Ergebnisse: Kopf und Zahl. Die Ergebnismenge lautet:

Ω={Kopf,Zahl}

Angenommen, Du wirfst eine Münze 20-mal und erhältst 12-mal Kopf und 8-mal Zahl. Dann sieht die Auswertung so aus:

Ergebnis Absolute Häufigkeit Relative Häufigkeit Prozent
Kopf 12 1220=0,6 60 Prozent
Zahl 8 820=0,4 40 Prozent

Die theoretische Wahrscheinlichkeit für Kopf ist bei einer fairen Münze 12, also 50 Prozent. Das Experiment liefert aber 60 Prozent Kopf. Das ist kein Widerspruch, denn bei nur 20 Würfen können zufällige Schwankungen auftreten. Erst bei sehr vielen Würfen wird oft deutlicher, dass Kopf und Zahl ungefähr gleich häufig auftreten.


Beispiel: Würfelexperiment protokollieren

Bei einem normalen sechsseitigen Würfel gibt es sechs mögliche Ergebnisse. Die Ergebnismenge ist:

Ω={1,2,3,4,5,6}

Eine mögliche Fragestellung lautet: „Wie oft erscheint jede Zahl bei 60 Würfen?“ Vor dem Experiment kannst Du vermuten, dass jede Zahl ungefähr 10-mal vorkommt, weil 60:6=10 ist. Nach dem Experiment könnten die Daten so aussehen:

Würfelzahl Absolute Häufigkeit Relative Häufigkeit
1 8 8600,13
2 12 1260=0,20
3 9 960=0,15
4 11 11600,18
5 10 10600,17
6 10 10600,17

Die Summe der absoluten Häufigkeiten muss 60 ergeben. Wenn das nicht stimmt, wurde beim Protokollieren ein Fehler gemacht. Die relativen Häufigkeiten ergeben zusammen ungefähr 1. Kleine Rundungsunterschiede sind normal.


Faire und unfaire Zufallsexperimente

Ein faires Spiel liegt vor, wenn keine Person oder kein Ergebnis ohne Grund bevorzugt wird. Ein Würfel ist fair, wenn jede Zahl die gleiche Chance hat. Eine Münze ist fair, wenn Kopf und Zahl gleich wahrscheinlich sind. In der Wirklichkeit können Gegenstände aber beschädigt, verformt oder absichtlich verändert sein.

Ein Protokoll kann Hinweise auf ein unfaires Experiment geben. Wenn bei 12 Würfen die 6 fünfmal erscheint, ist das noch kein sicherer Beweis. Wenn bei 600 Würfen die 6 aber 250-mal erscheint, sollte man genauer prüfen, ob der Würfel wirklich fair ist. Ein gutes Protokoll unterscheidet deshalb zwischen Beobachtung und Deutung.


Typische Fehler beim Protokollieren

  1. Versuchsregel: Die Regeln sind nicht genau festgelegt, sodass unklar bleibt, ob bestimmte Würfe zählen.
  2. Strichliste: Striche werden vergessen oder falsch gezählt.
  3. Gesamtzahl: Die Summe der Häufigkeiten stimmt nicht mit der Anzahl der Versuche überein.
  4. Rundung: Relative Häufigkeiten werden zu ungenau gerundet oder falsch in Prozent umgerechnet.
  5. Deutung: Einzelne Ergebnisse werden überbewertet, obwohl nur wenige Versuche durchgeführt wurden.
  6. Diagramm: Achsen, Überschrift oder Einheiten fehlen.


Gute mathematische Sätze formulieren

Beim Auswerten sollst Du nicht nur Zahlen nennen, sondern mathematische Zusammenhänge beschreiben. Gute Sätze sind klar, genau und beziehen sich auf die Daten.

Ein einfacher Satz lautet: „Die Zahl 2 kam bei 60 Würfen 12-mal vor.“ Ein besserer Auswertungssatz lautet: „Die Zahl 2 hat mit 12 Treffern die größte absolute Häufigkeit. Ihre relative Häufigkeit beträgt 1260=0,20, also 20 Prozent.“

Ein guter Deutungssatz lautet: „Die Ergebnisse weichen etwas von der erwarteten Häufigkeit 10 ab. Das ist bei einem Zufallsexperiment mit 60 Würfen möglich und zeigt noch nicht, dass der Würfel unfair ist.“


Protokollvorlage für Dein Heft

Diese Vorlage kannst Du für eigene Zufallsexperimente verwenden.

Abschnitt Das schreibst Du auf
Titel Name des Zufallsexperiments
Fragestellung Was willst Du untersuchen?
Material Welche Gegenstände werden verwendet?
Regeln Wie läuft eine gültige Durchführung ab?
Vermutung Was erwartest Du vor dem Experiment?
Durchführung Wie oft wird das Experiment wiederholt?
Daten Strichliste, Tabelle oder Messwerte
Rechnung Absolute und relative Häufigkeiten
Darstellung Tabelle oder Diagramm
Auswertung Was zeigen die Daten?
Deutung Welche Erklärung passt zu den Ergebnissen?


Differenzierung: Leicht, Standard, Vertiefung

Für den Einstieg genügt es, Ergebnisse mit einer Strichliste zu sammeln und absolute Häufigkeiten zu bestimmen. Auf Standardniveau solltest Du relative Häufigkeiten berechnen und eine passende Tabelle erstellen. In der Vertiefung vergleichst Du Deine relative Häufigkeit mit einer theoretischen Wahrscheinlichkeit und formulierst eine begründete Deutung.

P(E)=Anzahl günstiger ErgebnisseAnzahl aller möglichen Ergebnisse

Bei einem fairen Würfel ist die Wahrscheinlichkeit für eine gerade Zahl:

P(gerade Zahl)=36=12

Denn die günstigen Ergebnisse sind 2, 4 und 6.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Zufallsexperiment? (Ein Versuch, dessen Ergebnis vorher nicht sicher feststeht) (!Ein Versuch, bei dem immer dasselbe Ergebnis herauskommt) (!Eine Rechnung ohne Daten) (!Ein Diagramm mit sechs Säulen)




Was bedeutet die Ergebnismenge bei einem Würfelwurf? (Alle möglichen Ergebnisse des Würfelwurfs) (!Nur die gewürfelte Zahl) (!Nur die größte Zahl) (!Die Anzahl der Striche in der Strichliste)




Welche Ergebnismenge passt zum einmaligen Werfen einer normalen Münze? (Kopf und Zahl) (!Kopf und Würfel) (!Zahl und Sechs) (!Gerade und ungerade)




Was gibt die absolute Häufigkeit an? (Wie oft ein Ergebnis aufgetreten ist) (!Wie wahrscheinlich ein Ergebnis vor dem Versuch ist) (!Wie viele Ergebnisse möglich sind) (!Wie lang ein Protokoll sein muss)




Was berechnest Du mit absolute Häufigkeit geteilt durch Gesamtzahl? (Die relative Häufigkeit) (!Die Ergebnismenge) (!Die Würfelzahl) (!Die Fragestellung)




Warum ist eine Strichliste beim Experimentieren nützlich? (Weil Ergebnisse schnell und übersichtlich gesammelt werden können) (!Weil sie den Zufall verhindert) (!Weil sie immer die Wahrscheinlichkeit ersetzt) (!Weil sie nur bei Textaufgaben verwendet wird)




Welche Aussage zu wenigen Würfen ist richtig? (Die Ergebnisse können deutlich schwanken) (!Alle Ergebnisse müssen gleich oft auftreten) (!Die Wahrscheinlichkeit ändert sich nach jedem Wurf) (!Ein einzelner Wurf beweist, ob ein Würfel unfair ist)




Was sollte in einem guten Protokoll stehen? (Fragestellung, Regeln, Daten und Auswertung) (!Nur das schönste Ergebnis) (!Nur die Vermutung) (!Nur ein Diagramm ohne Erklärung)




Welche Wahrscheinlichkeit hat eine bestimmte Zahl bei einem fairen sechsseitigen Würfel? (Ein Sechstel) (!Ein Zweitel) (!Sechs Sechstel) (!Zwei Drittel)




Was ist beim Zeichnen eines Säulendiagramms wichtig? (Achsen und Überschrift müssen beschriftet sein) (!Alle Säulen müssen gleich hoch sein) (!Es darf keine Tabelle geben) (!Die Reihenfolge der Ergebnisse ist egal)





Memory

Zufallsexperiment Ergebnis nicht sicher vorhersagbar
Ergebnismenge Alle möglichen Ergebnisse
Ereignis Auswahl passender Ergebnisse
Absolute Häufigkeit Anzahl der Treffer
Relative Häufigkeit Anteil an allen Versuchen
Strichliste Schnelles Sammeln von Daten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Fragestellung Was soll untersucht werden?
Material Was wird für den Versuch gebraucht?
Versuchsregel Wie läuft ein gültiger Versuch ab?
Datentabelle Wo werden Ergebnisse geordnet?
Auswertung Was bedeuten die gesammelten Daten?
Deutung Welche Erklärung passt zu den Ergebnissen?




...


Kreuzworträtsel

Zufall Was entscheidet bei einem Zufallsexperiment mit, welches Ergebnis eintritt?
Wuerfel Welcher Gegenstand hat meistens sechs Seiten und wird oft für Zufallsexperimente genutzt?
Tabelle Worin kann man Ergebnisse übersichtlich mit Zeilen und Spalten ordnen?
Diagramm Welche Darstellung zeigt Häufigkeiten oft mit Säulen?
Ereignis Wie nennt man eine Auswahl von passenden Ergebnissen?
Strichliste Welche Liste hilft beim schnellen Zählen während des Experiments?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Zufallsexperiment ist ein Versuch, dessen Ergebnis vorher nicht sicher

. Die Menge aller möglichen Ergebnisse heißt

. Wenn ein Ergebnis in einem Experiment mehrfach vorkommt, zählt man seine

Häufigkeit. Teilt man diese Anzahl durch die Gesamtzahl der Versuche, erhält man die

Häufigkeit. Beim einmaligen Werfen eines fairen Würfels beträgt die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Zahl

. Eine Strichliste hilft, Ergebnisse während der Durchführung

zu sammeln. Ein gutes Protokoll enthält Fragestellung, Regeln, Daten und

. Bei wenigen Wiederholungen können die Ergebnisse stark

.
}




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Münzwurf: Wirf eine Münze 20-mal, führe eine Strichliste und notiere Kopf und Zahl in einer Tabelle.
  2. Würfelwurf: Würfle 30-mal und prüfe, ob die Summe Deiner Häufigkeiten wirklich 30 ergibt.
  3. Protokollvorlage: Erstelle eine saubere Protokollvorlage in Deinem Heft mit den Abschnitten Fragestellung, Material, Regeln, Vermutung, Daten und Auswertung.
  4. Säulendiagramm: Zeichne zu einem vorgegebenen Würfelexperiment ein Säulendiagramm mit Überschrift und Achsenbeschriftung.


Standard

  1. Relative Häufigkeit: Berechne zu einem Münzwurf mit 50 Wiederholungen die relativen Häufigkeiten von Kopf und Zahl.
  2. Wahrscheinlichkeit vergleichen: Vergleiche Deine Würfeldaten mit der theoretischen Erwartung, dass jede Zahl ungefähr gleich häufig vorkommt.
  3. Daten prüfen: Untersuche eine fehlerhafte Häufigkeitstabelle und finde heraus, warum die Summe nicht zur Gesamtzahl der Versuche passt.
  4. Mathematischer Bericht: Schreibe einen kurzen Bericht zu einem Zufallsexperiment und verwende mindestens drei Fachbegriffe richtig.


Schwer

  1. Experiment planen: Plane ein eigenes Zufallsexperiment mit mindestens drei möglichen Ergebnissen und beschreibe die Regeln so genau, dass eine andere Gruppe es durchführen kann.
  2. Fairness untersuchen: Teste einen Würfel mit 120 Würfen und formuliere eine begründete Aussage dazu, ob Deine Daten unauffällig oder auffällig wirken.
  3. Gruppendaten vergleichen: Vergleiche die Ergebnisse mehrerer Gruppen und erkläre, warum größere Datenmengen oft stabilere relative Häufigkeiten liefern.
  4. Simulation: Entwickle eine einfache Simulation auf Papier oder digital, bei der ein Zufallsexperiment oft wiederholt und anschließend ausgewertet wird.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Eine Klasse würfelt insgesamt 300-mal. Erkläre, warum die Ergebnisse trotzdem nicht exakt gleich verteilt sein müssen.
  2. Argumentieren: Zwei Kinder werfen je 20-mal eine Münze. Kind A erhält 14-mal Kopf, Kind B erhält 9-mal Kopf. Begründe, warum beide Ergebnisse möglich sind.
  3. Fehleranalyse: In einem Protokoll stehen 12-mal Kopf und 11-mal Zahl, obwohl 25 Würfe angekündigt wurden. Finde den Fehlerbereich und beschreibe, welche Rückfragen Du stellen würdest.
  4. Darstellung bewerten: Vergleiche eine Strichliste, eine Tabelle und ein Säulendiagramm. Erkläre, welche Darstellung für welchen Schritt des Experiments besonders geeignet ist.
  5. Modell und Wirklichkeit: Erkläre den Unterschied zwischen der theoretischen Wahrscheinlichkeit 16 und einer gemessenen relativen Häufigkeit von 940.
  6. Versuchsplanung: Entwirf ein Protokoll für das Ziehen eines farbigen Plättchens aus einem Beutel und beschreibe, wie Du faire Bedingungen sicherstellst.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein vollständiges Protokoll zu einem selbst gewählten Zufallsexperiment. Dein Lernnachweis enthält eine klare Fragestellung, eine vollständige Materialliste, genaue Regeln, eine begründete Vermutung, eine Datentabelle, mindestens eine Rechnung mit relativer Häufigkeit, eine passende Darstellung und eine Deutung der Ergebnisse. Verwende dabei mindestens die Fachbegriffe Zufallsexperiment, Ergebnis, Ergebnismenge, Ereignis, absolute Häufigkeit, relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit.

Bewertet wird nicht, ob ein bestimmtes Ergebnis herauskommt. Bewertet wird, ob Dein Vorgehen nachvollziehbar ist, ob Deine Daten vollständig sind und ob Deine Auswertung zu Deinen Daten passt.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>