Zahlen in unterschiedlichen Formen darstellen


Zahlen in unterschiedlichen Formen darstellen
Einleitung
Zahlen in unterschiedlichen Formen darstellen bedeutet: Du kannst dieselbe Zahl auf verschiedene Arten zeigen, sprechen, lesen, schreiben, legen, zeichnen und erklären. Eine Zahl bleibt dabei gleich, auch wenn sich die Zahldarstellung ändert. Die Zahl 38 kann zum Beispiel als 38, als achtunddreißig, als 30 + 8, als 3 Zehner und 8 Einer, als Punktbild, als Stelle auf dem Zahlenstrahl oder mit Dienes-Material dargestellt werden.
Im Mathematikunterricht hilft Dir der Wechsel zwischen verschiedenen Darstellungsformen, Zahlen wirklich zu verstehen. Du erkennst, wie viele Einer, Zehner, Hunderter oder Tausender in einer Zahl stecken, wie Zahlen geordnet sind und wie Du sie geschickt zerlegen kannst. Das ist eine wichtige Grundlage für Kopfrechnen, schriftliches Rechnen, Sachaufgaben, Messen, Vergleichen und den sicheren Umgang mit dem Dezimalsystem.

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Was ist eine Zahl?
Eine Zahl ist eine mathematische Vorstellung. Sie kann eine Menge, eine Reihenfolge, eine Größe, einen Abstand oder einen Messwert beschreiben. Wenn Du fünf Plättchen zählst, beschreibst Du eine Anzahl. Wenn Du auf Platz fünf stehst, beschreibst Du eine Reihenfolge. Wenn ein Seil fünf Meter lang ist, beschreibst Du eine Größe.
Eine Zahl ist nicht dasselbe wie eine Ziffer. Eine Ziffer ist ein einzelnes Zeichen wie 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9. Aus Ziffern können Zahlzeichen gebildet werden. Die Zahl 472 besteht aus den Ziffern 4, 7 und 2. Der Wert der Zahl 472 ist aber nicht einfach eine Sammlung von drei Zeichen, sondern vier Hunderter, sieben Zehner und zwei Einer.
Zahl, Ziffer, Zahlwort und Zahlzeichen
Wenn Du Zahlen darstellst, begegnen Dir mehrere Begriffe. Diese Begriffe helfen Dir, genau über Zahlen zu sprechen.
- Zahl: Die mathematische Vorstellung einer Anzahl, Größe oder Ordnung, zum Beispiel die Anzahl von sieben Stiften.
- Ziffer: Ein einzelnes Zeichen zur Schreibweise von Zahlen, zum Beispiel 7.
- Zahlzeichen: Die geschriebene Darstellung einer Zahl mit einer oder mehreren Ziffern, zum Beispiel 207.
- Zahlwort: Die sprachliche Darstellung einer Zahl, zum Beispiel zweihundertsieben.
- Zahldarstellung: Jede Form, in der eine Zahl gezeigt wird, zum Beispiel als Wort, Bild, Strichliste, Stellenwerttafel oder Zahl auf dem Zahlenstrahl.
Eine gute mathematische Erklärung verbindet mehrere Darstellungen. Du sagst also nicht nur: Das ist 54, sondern kannst auch erklären: 54 sind 5 Zehner und 4 Einer. 54 liegt auf dem Zahlenstrahl zwischen 50 und 60. 54 kann ich als 50 + 4 zerlegen.
Warum gibt es verschiedene Zahldarstellungen?
Verschiedene Zahldarstellungen machen unterschiedliche Eigenschaften einer Zahl sichtbar. Eine Strichliste zeigt schnell, wie oft etwas gezählt wurde. Eine Stellenwerttafel zeigt, aus welchen Stellenwerten eine Zahl besteht. Ein Zahlenstrahl zeigt, wo eine Zahl liegt und welche Zahlen in der Nähe sind. Ein Punktbild zeigt eine Menge. Eine Zerlegung zeigt, wie eine Zahl zusammengesetzt ist.
Beim Lernen ist der Wechsel zwischen den Darstellungen besonders wichtig. Du übst dabei, dieselbe Zahl wiederzuerkennen, auch wenn sie anders aussieht. So entsteht ein sicherer Zahlbegriff. Wer Zahlen nur als Zeichen auswendig lernt, kann oft nicht erklären, was sie bedeuten. Wer Zahlen legen, zeichnen, zerlegen, sprechen und ordnen kann, versteht sie tiefer.
Beispiel: Die Zahl 46
Die Zahl 46 kann in vielen Formen dargestellt werden:
- Zifferndarstellung: 46
- Zahlwort: sechsundvierzig
- Stellenwert: 4 Zehner und 6 Einer
- Zerlegung: 40 + 6
- Materialdarstellung: 4 Zehnerstangen und 6 Einerwürfel
- Bilddarstellung: 46 Punkte, zum Beispiel geordnet in Vierer-, Fünfer- oder Zehnergruppen
- Zahlenstrahl: ein Punkt zwischen 40 und 50, näher bei 50
- Vergleich: größer als 45 und kleiner als 47
Alle diese Darstellungen meinen dieselbe Zahl. Die Darstellung ändert sich, der Zahlenwert bleibt gleich.
Das Dezimalsystem verstehen
Unser übliches Zahlensystem ist das Dezimalsystem. Es heißt auch Zehnersystem, weil es mit Bündeln aus zehn arbeitet. Zehn Einer werden zu einem Zehner gebündelt. Zehn Zehner werden zu einem Hunderter. Zehn Hunderter werden zu einem Tausender. Dieses Prinzip nennt man Bündelungsprinzip.

Das Dezimalsystem ist ein Stellenwertsystem. Das bedeutet: Der Wert einer Ziffer hängt davon ab, an welcher Stelle sie steht. In der Zahl 333 sieht die Ziffer 3 dreimal gleich aus, aber sie hat drei verschiedene Werte. Die erste 3 steht für 3 Hunderter, die zweite 3 steht für 3 Zehner, die dritte 3 steht für 3 Einer.
Die Stellenwerte Einer, Zehner, Hunderter und Tausender
In einer Stellenwerttafel ordnest Du jede Ziffer ihrer Stelle zu. Von rechts nach links stehen zuerst die Einer, dann die Zehner, dann die Hunderter und dann die Tausender.
| Tausender | Hunderter | Zehner | Einer | Zahl | Zerlegung |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 | 4 | 8 | 248 | 200 + 40 + 8 | |
| 1 | 0 | 5 | 6 | 1056 | 1000 + 0 + 50 + 6 |
| 7 | 0 | 3 | 703 | 700 + 0 + 3 |
Die Null ist im Stellenwertsystem besonders wichtig. Sie zeigt, dass eine Stelle leer ist. Bei 703 gibt es keine Zehner. Ohne die Null würdest Du 73 schreiben. Das wäre eine andere Zahl.
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Zahlen als Mengen darstellen
Eine Zahl kann als Menge dargestellt werden. Du kannst dazu Plättchen, Steine, Würfel, Perlen, Punkte oder andere Gegenstände benutzen. Diese Darstellungsform ist besonders anschaulich, weil Du sehen und anfassen kannst, wie viele Elemente gemeint sind.
Wenn eine Menge ungeordnet daliegt, musst Du oft einzeln zählen. Wenn Du die Menge ordnest, erkennst Du die Zahl schneller. Darum sind Punktbilder, Würfelbilder, Fingerbilder, Zehnerfelder und Hunderterfelder im Unterricht sehr hilfreich.
Punktbilder und Fingerbilder
Ein Punktbild zeigt eine Zahl durch Punkte. Ein Würfelbild für 5 ist schnell erkennbar, weil die Punkte immer gleich angeordnet sind. Ein Fingerbild zeigt eine Zahl mit Fingern. Beide Formen helfen beim schnellen Erkennen kleiner Anzahlen. Dieses schnelle Erkennen ohne einzelnes Abzählen nennt man in der Mathematikdidaktik häufig simultane Zahlerfassung.
Bei größeren Zahlen ist es sinnvoll, die Punkte zu gruppieren. Aus 23 einzelnen Punkten kannst Du zum Beispiel zwei Zehnergruppen und drei einzelne Punkte machen. Dadurch erkennst Du schneller: 23 = 20 + 3.
Zehnerfeld, Zwanzigerfeld und Hunderterfeld
Ein Zehnerfeld besteht aus zehn Plätzen. Es macht die Beziehung zur Zahl 10 sichtbar. Wenn in einem Zehnerfeld 7 Felder belegt sind, erkennst Du gleichzeitig: 7 ist 3 weniger als 10. Ein Zwanzigerfeld erweitert diese Vorstellung bis 20. Ein Hunderterfeld zeigt Zahlen bis 100 geordnet in zehn Reihen mit je zehn Feldern.
Diese Felder helfen Dir beim Ergänzen, Vergleichen und Rechnen. Wenn Du 58 im Hunderterfeld findest, siehst Du die Nähe zu 60. Wenn Du 42 und 46 vergleichst, erkennst Du, dass beide im selben Zehnerbereich liegen.
Zahlen mit Strichlisten darstellen
Eine Strichliste ist eine einfache Möglichkeit, Zählergebnisse festzuhalten. Für jedes gezählte Objekt machst Du einen Strich. Häufig werden immer fünf Striche zu einer Gruppe zusammengefasst. Dadurch kannst Du die Anzahl schneller erkennen.

Wenn Du zum Beispiel Stimmen in einer Umfrage zählst, ist eine Strichliste praktisch. Aus vier Fünfergruppen und drei weiteren Strichen erkennst Du schnell die Zahl 23. Die Strichliste verbindet also das einzelne Zählen mit dem Bündeln.
Zahlen am Zahlenstrahl und auf der Zahlengeraden darstellen
Der Zahlenstrahl ordnet Zahlen der Größe nach. Bei natürlichen Zahlen beginnt er häufig bei 0 und geht nach rechts weiter. Die Zahlen werden mit gleichen Abständen eingetragen. So erkennst Du, welche Zahl größer ist, welche kleiner ist und welche Zahlen nahe beieinander liegen.
Die Zahlengerade erweitert diese Vorstellung: Sie kann auch nach links weitergehen und später auch negative Zahlen, Brüche und Dezimalzahlen aufnehmen. In der Grundschule arbeitest Du meistens mit Ausschnitten des Zahlenstrahls, zum Beispiel von 0 bis 20, von 0 bis 100 oder von 0 bis 1000.
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Zahlen am Zahlenstrahl genau eintragen
Damit ein Zahlenstrahl stimmt, müssen die Abstände gleichmäßig sein. Wenn zwischen 0 und 10 zehn gleich große Schritte liegen, dann ist jeder Schritt genau 1. Wenn zwischen 0 und 100 zehn gleich große Abschnitte liegen, dann ist jeder Abschnitt 10.
Beim Eintragen gehst Du so vor: Zuerst schaust Du auf Startzahl und Endzahl. Dann prüfst Du die Schrittweite. Danach suchst Du den passenden Abschnitt. Die Zahl 73 liegt zwischen 70 und 80, näher bei 70 als bei 80. Die Zahl 500 liegt genau in der Mitte zwischen 0 und 1000.
Zahlen in der Stellenwerttafel darstellen
Die Stellenwerttafel ist besonders nützlich, wenn Du Zahlen lesen, schreiben und zerlegen möchtest. Sie zeigt, welche Ziffer zu welchem Stellenwert gehört. Dadurch verstehst Du, warum die Ziffer 5 in 58 etwas anderes bedeutet als die Ziffer 5 in 508.
Beispiel: 508 in der Stellenwerttafel
| Hunderter | Zehner | Einer | Zahlwort | Zerlegung |
|---|---|---|---|---|
| 5 | 0 | 8 | fünfhundertacht | 500 + 0 + 8 |
Die 0 in der Zehnerstelle ist wichtig. Sie zeigt: Es gibt keine Zehner. Würdest Du sie weglassen, entstünde 58. Das wäre nicht fünfhundertacht, sondern achtundfünfzig.
Zahlen zerlegen und zusammensetzen
Eine Zerlegung zeigt, wie eine Zahl aus Teilen aufgebaut ist. Besonders wichtig ist die Zerlegung nach Stellenwerten. Die Zahl 364 wird zu 300 + 60 + 4. Du kannst Zahlen aber auch anders zerlegen, zum Beispiel 364 = 350 + 14 oder 364 = 200 + 100 + 60 + 4. Solche Zerlegungen helfen beim Rechnen.
Wenn Du 48 + 7 rechnest, kannst Du 7 in 2 und 5 zerlegen. Dann ergänzt Du zuerst zur 50 und addierst danach 5. So wird aus 48 + 7 die Rechnung 48 + 2 + 5 = 55. Das zeigt: Zahldarstellungen sind nicht nur zum Anschauen da, sondern helfen beim Denken.
Verschiedene Zerlegungen der Zahl 72
| Darstellung | Bedeutung |
|---|---|
| 70 + 2 | Stellenwertzerlegung |
| 60 + 12 | Zerlegung zum Weiterrechnen |
| 36 + 36 | Zerlegung in zwei gleiche Teile |
| 80 - 8 | Darstellung als Nachbarzehner minus Unterschied |
| 9 · 8 | Darstellung als Malaufgabe |
Je mehr sinnvolle Zerlegungen Du findest, desto flexibler kannst Du mit Zahlen umgehen.
Zahlen vergleichen und ordnen
Wenn Du Zahlen in unterschiedlichen Formen darstellen kannst, kannst Du sie auch besser vergleichen. Du erkennst zum Beispiel, dass 4 Zehner und 9 Einer größer sind als 3 Zehner und 12 Einer, obwohl die zweite Darstellung zunächst ungewöhnlich aussieht. Denn 3 Zehner und 12 Einer ergeben 42, während 4 Zehner und 9 Einer 49 ergeben.
Beim Ordnen hilft Dir der größte Stellenwert. Bei 426 und 398 vergleichst Du zuerst die Hunderter. 426 hat 4 Hunderter, 398 hat 3 Hunderter. Deshalb ist 426 größer. Bei 426 und 462 sind die Hunderter gleich. Dann vergleichst Du die Zehner. 462 hat 6 Zehner, 426 hat 2 Zehner. Deshalb ist 462 größer.
Typische Fehler und wie Du sie vermeidest
Beim Darstellen von Zahlen passieren häufig ähnliche Fehler. Wenn Du diese Fehler kennst, kannst Du sie leichter vermeiden.
- Ziffern vertauschen: Aus 64 wird 46. Prüfe mit dem Zahlwort und der Stellenwerttafel.
- Null vergessen: Aus 305 wird 35. Prüfe, ob eine Stelle leer ist und trotzdem geschrieben werden muss.
- Ungleichmäßiger Zahlenstrahl: Zahlen werden mit falschen Abständen eingetragen. Prüfe zuerst die Schrittweite.
- Bündel falsch zählen: Zehnergruppen und Einer werden verwechselt. Markiere Bündel deutlich.
- Zahlwort missverstehen: Im Deutschen wird bei Zahlen wie siebenundzwanzig der Einer vor dem Zehner gesprochen. Schreibe zuerst die Stellenwerttafel, wenn Du unsicher bist.
Strategien zum sicheren Darstellungswechsel
Ein Darstellungswechsel bedeutet: Du wandelst eine Zahl von einer Form in eine andere um. Aus einem Zahlwort wird ein Zahlzeichen. Aus einer Materialdarstellung wird eine Zerlegung. Aus einer Stellenwerttafel wird ein Punkt auf dem Zahlenstrahl.
Hilfreiche Schritte sind:
- Genau hinschauen: Welche Darstellung liegt vor?
- Stellenwerte erkennen: Gibt es Einer, Zehner, Hunderter oder Tausender?
- Bündel zählen: Wie viele vollständige Gruppen gibt es?
- Zahlwort prüfen: Passt das gesprochene Wort zum Zahlzeichen?
- Kontrollieren: Stelle die Zahl noch in einer zweiten Form dar.
Wer Zahlen in mehreren Formen darstellen kann, baut ein stabiles mathematisches Verständnis auf. Du erkennst Zahlen schneller, kannst Rechenwege besser erklären und findest leichter eigene Strategien.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Darstellung passt zur Zahl 47? (vier Zehner und sieben Einer) (!sieben Zehner und vier Einer) (!vier Hunderter und sieben Einer) (!vier Einer und sieben Hunderter)
Was ist eine Ziffer? (ein einzelnes Zeichen zum Schreiben von Zahlen) (!eine große Zahl mit vielen Stellen) (!ein Rechenzeichen für Plus und Minus) (!ein Punkt auf dem Zahlenstrahl)
Welche Zerlegung passt zur Zahl 305? (300 + 0 + 5) (!30 + 5) (!300 + 50) (!3 + 0 + 5)
Warum ist die Null in der Zahl 208 wichtig? (sie zeigt, dass keine Zehner vorhanden sind) (!sie macht die Zahl immer kleiner) (!sie ersetzt die Einer) (!sie zeigt, dass die Zahl negativ ist)
Welche Darstellung zeigt eine Menge besonders anschaulich? (ein Punktbild) (!ein Komma) (!ein Gleichheitszeichen) (!ein Rechenheft)
Was zeigt eine Stellenwerttafel? (welche Ziffer zu welchem Stellenwert gehört) (!welche Zahl am schönsten geschrieben ist) (!welche Zahlen man nicht rechnen darf) (!welche Farbe eine Zahl hat)
Welche Aussage zum Zahlenstrahl ist richtig? (gleiche Zahlabstände müssen gleich lang sein) (!jede Zahl darf irgendwo stehen) (!größere Zahlen stehen immer links) (!die Null darf nie eingezeichnet werden)
Welche Darstellung passt zum Zahlwort zweiundsechzig? (62) (!26) (!602) (!206)
Was bedeutet Bündeln im Dezimalsystem? (zehn gleiche Einheiten werden zu einer größeren Einheit zusammengefasst) (!alle Zahlen werden rückwärts geschrieben) (!jede Zahl wird verdoppelt) (!Ziffern werden zufällig gemischt)
Welche Zahl ist als 6 Zehner und 3 Einer dargestellt? (63) (!36) (!603) (!6003)
Memory
| Ziffer | einzelnes Zahlzeichen |
| Zahlwort | ausgeschriebene Zahl |
| Stellenwerttafel | Hunderter Zehner Einer |
| Strichliste | Fünferbündel |
| Zahlenstrahl | geordnete Lage einer Zahl |
| Dienes-Material | Einerwürfel Zehnerstangen Hunderterplatten |
| Zerlegung | Summe aus Teilzahlen |
| Punktbild | sichtbare Menge |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Zahlwort | Darstellung in Sprache |
| Stellenwerttafel | Ordnung nach Einer Zehner Hunderter |
| Strichliste | Zählen mit gebündelten Strichen |
| Zahlenstrahl | Zahlen der Größe nach anordnen |
| Punktbild | Menge sichtbar darstellen |
| Zerlegung | Zahl in passende Teilzahlen aufteilen |
Kreuzworträtsel
| Ziffer | Wie heißt ein einzelnes Zeichen zum Schreiben von Zahlen? |
| Zehner | Wie heißt ein Bündel aus zehn Einern? |
| Einer | Wie heißt der kleinste Stellenwert bei natürlichen Zahlen? |
| Zahlwort | Wie heißt die sprachliche Darstellung einer Zahl? |
| Stellenwert | Wie heißt der Wert, den eine Ziffer durch ihre Position bekommt? |
| Bündeln | Wie heißt das Zusammenfassen gleich vieler Einheiten zu einer größeren Einheit? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Zahlensammlung: Suche im Klassenzimmer zehn Zahlen und schreibe zu jeder Zahl auf, wo Du sie gefunden hast und was sie dort bedeutet.
- Punktbild: Wähle fünf Zahlen bis 20 und zeichne zu jeder Zahl ein übersichtliches Punktbild.
- Zahlwort: Schreibe zehn Zahlen als Zahlwort und tausche Deine Liste mit einer anderen Person zum Kontrollieren.
- Strichliste: Befrage Deine Klasse nach einem Lieblingsthema und stelle die Ergebnisse als Strichliste dar.
Standard
- Stellenwerttafel: Stelle zehn Zahlen bis 1000 in einer Stellenwerttafel dar und schreibe jeweils die Zerlegung dazu.
- Zahlenstrahl: Zeichne einen Zahlenstrahl von 0 bis 100 und markiere acht vorgegebene Zahlen möglichst genau.
- Darstellungswechsel: Erstelle Kartenpaare, bei denen eine Karte eine Zahl als Zahlzeichen und die andere Karte dieselbe Zahl als Materialdarstellung zeigt.
- Zahlen vergleichen: Sammle fünf Zahlenpaare und erkläre mit Stellenwerten, welche Zahl jeweils größer ist.
Schwer
- Mathe-Erklärvideo: Plane ein kurzes Erklärvideo, in dem Du eine dreistellige Zahl in mindestens fünf verschiedenen Formen darstellst.
- Fehleranalyse: Erfinde fünf typische Fehler beim Zahlenschreiben und erkläre, wie man sie mit der Stellenwerttafel verbessern kann.
- Hunderterfeld-Projekt: Gestalte ein Hunderterfeld und entwickle drei Aufgaben, bei denen andere Kinder Zahlen finden, vergleichen oder ergänzen müssen.
- Zahlen-Ausstellung: Erstelle ein Lernplakat mit einer Zahl Deiner Wahl und zeige sie als Zahlwort, Stellenwerttafel, Zerlegung, Strichliste, Punktbild und Zahlenstrahl.

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Lernkontrolle
- Darstellungswechsel erklären: Erkläre an der Zahl 246, warum die Darstellungen 246, zweihundertsechsundvierzig, 200 + 40 + 6 und 2 Hunderter 4 Zehner 6 Einer denselben Wert haben.
- Fehler begründen: Ein Kind schreibt für dreihundertfünf die Zahl 35. Beschreibe den Fehler und erkläre, wie die Stellenwerttafel helfen kann.
- Zahlenstrahl nutzen: Zeichne einen Zahlenstrahl von 0 bis 1000 und begründe, wo die Zahlen 125, 500 und 875 ungefähr liegen müssen.
- Material deuten: Du siehst 3 Hunderterplatten, 12 Zehnerstangen und 4 Einerwürfel. Erkläre zwei verschiedene Wege, daraus ein korrektes Zahlzeichen zu bilden.
- Alltagsbezug herstellen: Wähle eine Alltagssituation, in der eine Zahl vorkommt, und stelle diese Zahl in vier passenden Formen dar. Begründe, welche Darstellung in dieser Situation am hilfreichsten ist.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zum Thema Zahlen in unterschiedlichen Formen darstellen ist wichtig, dass Du nicht nur Zahlzeichen erkennst, sondern Zahlen erklären und zwischen Darstellungen wechseln kannst.
- Du kannst den Unterschied zwischen Zahl, Ziffer, Zahlzeichen und Zahlwort erklären.
- Du kannst Zahlen als Menge, Punktbild, Strichliste, Zahlenstrahl, Stellenwerttafel und Zerlegung darstellen.
- Du kannst Zahlen im Dezimalsystem nach Einer, Zehner, Hunderter und Tausender ordnen.
- Du kannst erklären, warum die Null in Zahlen wie 304 oder 1020 wichtig ist.
- Du kannst Fehler in Zahldarstellungen finden, beschreiben und verbessern.
- Du kannst eine Zahl in mehreren Formen präsentieren und begründen, welche Darstellung wofür besonders geeignet ist.
- Du kannst eigene Aufgaben zum Darstellungswechsel entwickeln und Lösungen nachvollziehbar erklären.
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