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Wie putze ich ein Pferd

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Wie putze ich ein Pferd




Einleitung

Wie putze ich ein Pferd richtig? Beim Putzen geht es nicht nur darum, dass ein Pferd schön aussieht. Die Pferdepflege ist ein wichtiger Teil des sicheren und verantwortungsvollen Umgangs mit einem Hauspferd. Du entfernst Schmutz, Staub, lose Haare und eingetrockneten Schweiß. Gleichzeitig kontrollierst Du, ob das Pferd kleine Verletzungen, warme Stellen, Schwellungen, Scheuerstellen, lose Hufeisen oder auffällige Reaktionen zeigt. So wird das Putzen zu einer Kombination aus Hygiene, Gesundheitskontrolle, Tierschutz und Beziehungsarbeit.

Dieser aiMOOC zeigt Dir Schritt für Schritt, wie Du ein Pferd sicher, ruhig und gründlich putzt. Er richtet sich besonders an Reitanfänger, Lernende in der Pferdehaltung, AGs an Schulen, Reitvereine und alle, die den Umgang mit Pferden verantwortungsbewusst lernen möchten. Wenn Du noch wenig Erfahrung hast, putze ein Pferd immer unter Anleitung einer erfahrenen Person, zum Beispiel einer Reitlehrerin, eines Pferdewirts oder einer verantwortlichen Stallperson.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum Pferdepflege für Gesundheit, Wohlbefinden und Sicherheit wichtig ist. Du kannst die wichtigsten Werkzeuge aus einer Putzkiste benennen, ihre Funktion beschreiben und sie passend einsetzen. Du kennst eine sinnvolle Reihenfolge beim Putzen und weißt, welche Körperstellen besonders vorsichtig behandelt werden müssen. Außerdem lernst Du, wie Du beim Putzen auf die Körpersprache des Pferdes achtest und wann Du eine erfahrene Person hinzuziehen solltest.


Warum putzt man ein Pferd?

Ein Pferd wird vor dem Reiten, nach der Arbeit und je nach Haltungsform auch zwischendurch geputzt. Vor dem Reiten ist das besonders wichtig, weil Schmutz, Sand oder getrockneter Schweiß unter Sattel, Sattelgurt, Trense oder Gamaschen reiben können. Dadurch können schmerzhafte Scheuerstellen entstehen. Nach dem Reiten hilft Putzen dabei, Schweiß zu entfernen, das Fell zu ordnen und den Körper zu kontrollieren.

Pferde pflegen sich auch untereinander. Sie kraulen sich an Hals, Widerrist und Mähne. Diese soziale Fellpflege kann entspannend wirken und gehört zum natürlichen Verhalten vieler Pferde. Wenn Du ein Pferd ruhig und angenehm putzt, kann auch zwischen Mensch und Tier Vertrauen entstehen. Das gelingt aber nur, wenn Du aufmerksam bist, nicht grob arbeitest und die Reaktionen des Pferdes ernst nimmst.


Gesundheitliche Bedeutung

Beim Putzen kannst Du Veränderungen früh bemerken. Achte auf kleine Wunden, kahle Stellen, Druckstellen, warme oder geschwollene Bereiche, empfindliche Reaktionen, Lahmheit, ungewöhnlichen Geruch am Huf, eingetretene Steine oder lockere Hufeisen. Solche Beobachtungen ersetzt keine tierärztliche Untersuchung, aber sie helfen, Probleme rechtzeitig zu erkennen.


Pädagogische Bedeutung

Pferdeputzen ist auch eine gute Übung für Verantwortung, Achtsamkeit, Feinmotorik, Empathie und Sicherheitsbewusstsein. Du lernst, Deine Bewegungen zu kontrollieren, ein großes Tier respektvoll zu behandeln und auf nonverbale Signale zu achten. Besonders in der Schule, in der Reitpädagogik oder in der Ausbildung kann das Putzen deshalb als praktische Lernaufgabe genutzt werden.


Sicherheit vor Sauberkeit

Bevor Du mit dem Putzen beginnst, muss die Situation sicher sein. Ein Pferd ist ein großes, starkes Fluchttier. Es kann erschrecken, ausweichen oder treten, auch wenn es eigentlich gutmütig ist. Sprich das Pferd ruhig an, bevor Du es berührst. Nähere Dich möglichst seitlich im Sichtfeld des Pferdes und vermeide hektische Bewegungen. Gehe nicht direkt hinter dem Pferd vorbei, ohne Dich bemerkbar zu machen. Wenn Du hinter dem Pferd vorbeigehen musst, halte entweder sehr großen Abstand oder bleibe mit einer Hand am Pferd und gehe eng und ruhig vorbei, wie es Dir eine erfahrene Person zeigt.

Ein Pferd sollte zum Putzen an einem geeigneten, sicheren Platz stehen. Dazu gehören ein passender Halfter, ein Führstrick, ein sicherer Anbindeplatz und möglichst ein Panikhaken oder ein korrekt gebundener Sicherheitsknoten. Binde ein Pferd niemals an beweglichen, instabilen oder gefährlichen Gegenständen an. Lasse den Führstrick nicht auf dem Boden liegen. Achte darauf, dass keine Putzgeräte herumliegen, über die Du oder das Pferd stolpern könntet.


Grundregeln beim Putzen

  1. Ruhe: Bewege Dich ruhig und sprich leise mit dem Pferd.
  2. Aufmerksamkeit: Beobachte Ohren, Augen, Schweif, Muskelspannung und Gewichtsverlagerung.
  3. Seitliche Position: Stehe seitlich am Pferd, nicht direkt vor den Vorderbeinen und nicht direkt hinter der Hinterhand.
  4. Ordnung: Lege Putzzeug so ab, dass niemand stolpert.
  5. Hilfe holen: Bei Unsicherheit, Schmerzreaktionen, Wunden oder ungewöhnlichem Verhalten fragst Du eine erfahrene Person.


Das wichtigste Putzzeug

In einer Putzkiste befinden sich verschiedene Werkzeuge. Nicht jedes Pferd braucht jedes Werkzeug in jeder Situation. Entscheidend ist, dass Du das richtige Werkzeug an der richtigen Körperstelle und mit angemessenem Druck verwendest.

Putzzeug Aufgabe Wichtiger Hinweis
Striegel Löst groben Schmutz, Staub und lose Haare im Fell. Meist kreisend auf muskulösen Körperpartien verwenden, nicht grob am Kopf oder auf knochigen Stellen.
Kardätsche Bürstet gelösten Schmutz aus dem Fell und glättet das Fell. In Fellrichtung arbeiten und regelmäßig am Striegel abstreifen.
Wurzelbürste Entfernt festeren Schmutz an Beinen, Hufen und bei robustem Fell. Nicht hart auf empfindlichen Körperstellen einsetzen.
Hufkratzer Entfernt Mist, Erde und kleine Steinchen aus den Hufen. Vorsichtig um den Strahl herum arbeiten und bei Auffälligkeiten Hilfe holen.
Mähnenkamm oder Mähnenbürste Ordnet Mähne und Schweif. Schweif möglichst von unten nach oben entwirren und nicht reißen.
Weiche Bürste oder Kopfbürste Reinigt Kopf, Ohrenansatz und empfindliche Stellen. Augen, Nüstern und Maulbereich besonders vorsichtig behandeln.
Schwamm oder Tuch Reinigt Augenwinkel, Nüstern oder verschmutzte Körperstellen. Für verschiedene Körperbereiche getrennte Schwämme verwenden.
Schweißmesser Zieht nach dem Waschen oder Abspritzen Wasser aus dem Fell. Nicht auf Knochen, Kopf oder sehr empfindlichen Stellen einsetzen.


Schritt-für-Schritt: So putzt Du ein Pferd

Die Reihenfolge kann je nach Stall, Pferd, Wetter und Verschmutzung leicht variieren. Eine bewährte Grundreihenfolge ist: vorbereiten, kontrollieren, grob lösen, ausbürsten, empfindliche Stellen reinigen, Mähne und Schweif ordnen, Hufe auskratzen und zum Schluss kontrollieren.


Schritt 1: Pferd vorbereiten

Begrüße das Pferd ruhig und achte auf seine Stimmung. Wirkt es aufmerksam, entspannt, nervös, müde oder gereizt? Lege dem Pferd ein passendes Halfter an und führe es an einen sicheren Putzplatz. Binde es so an, wie es im Stall vorgesehen ist. Prüfe, ob genug Platz vorhanden ist und ob andere Pferde, Menschen, Hunde oder Gegenstände die Situation unruhig machen könnten. Stelle die Putzkiste griffbereit, aber nicht direkt unter den Bauch oder vor die Beine des Pferdes.


Schritt 2: Erste Sichtkontrolle

Bevor Du bürstest, schaust Du Dir das Pferd einmal in Ruhe an. Achte auf Fell, Haut, Augen, Nüstern, Beine, Hufe, Sattellage und Gurtlage. Fahre mit der Hand vorsichtig über wichtige Bereiche und spüre, ob etwas ungewöhnlich warm, hart, geschwollen oder empfindlich ist. Besonders wichtig sind Rücken, Widerrist, Gurtlage, Fesselbeugen und Hufe. Wenn das Pferd ausweicht, die Ohren stark anlegt, mit dem Schweif schlägt oder droht, unterbrichst Du die Arbeit und holst Hilfe.


Schritt 3: Groben Schmutz mit dem Striegel lösen

Mit dem Striegel löst Du Schmutz und lose Haare. Arbeite auf Hals, Schulter, Bauchseite, Rücken und Kruppe mit kreisenden Bewegungen. Passe den Druck an. Ein Pferd mit dickem Winterfell kann mehr Druck tolerieren als ein dünnhäutiges oder empfindliches Pferd. Auf knochigen Bereichen, am Kopf, an den Beinen und an sehr empfindlichen Stellen verwendest Du den Striegel nicht oder nur eine sehr weiche Variante. Wenn das Pferd entspannt kaut, den Hals lockert oder ruhig stehen bleibt, ist der Druck wahrscheinlich angenehm. Wenn es die Haut zuckt, ausweicht oder unruhig wird, arbeitest Du vorsichtiger.


Schritt 4: Gelösten Schmutz mit der Kardätsche ausbürsten

Nach dem Striegeln kommt die Kardätsche. Bürste in Fellrichtung mit langen oder mittleren Strichen. Nach einigen Strichen streifst Du die Kardätsche am Striegel ab, damit der Schmutz nicht wieder im Fell landet. Die Kardätsche eignet sich gut für den Körper und je nach Weichheit auch für empfindlichere Stellen. Ziel ist ein glattes, sauberes Fell ohne Staubschicht.


Schritt 5: Beine und stärkere Verschmutzungen reinigen

Die Beine sind empfindlich, aber oft besonders schmutzig. Mit einer Wurzelbürste oder einer nicht zu harten Bürste entfernst Du getrockneten Matsch an Röhrbein, Fessel und Hufwand. Arbeite ruhig und halte Dich nicht direkt vor oder hinter das Bein. Viele Pferde reagieren an den Beinen sensibler als am Körper. Wenn ein Pferd das Bein wegzieht, kann das Unsicherheit, Kitzeligkeit, Schmerz oder schlechte Erfahrung bedeuten. Arbeite langsam und frage eine erfahrene Person.


Schritt 6: Kopf vorsichtig putzen

Der Kopf wird mit einer weichen Bürste oder einem sauberen Tuch geputzt. Sei besonders vorsichtig an Auge, Nüster, Maul, Ohrenansatz und Stirn. Viele Pferde mögen es nicht, wenn die Ohren grob angefasst werden. Entferne Schmutz sanft und ohne Druck. Für Augen und Nüstern verwendest Du im Idealfall getrennte, saubere Schwämme oder Tücher. Putze niemals mit einem schmutzigen Schwamm zuerst die Nüstern und danach die Augen.


Schritt 7: Mähne und Schweif ordnen

Die Mähne kannst Du vorsichtig mit den Fingern, einem Mähnenkamm oder einer Mähnenbürste entwirren. Beim Schweif beginnst Du unten an den Spitzen und arbeitest Dich Strähne für Strähne nach oben. Halte die Schweifhaare mit einer Hand fest, damit Du nicht direkt an der Schweifrübe ziehst. Entferne Stroh, Kletten und Knoten geduldig. Stelle Dich beim Schweif seitlich neben die Hinterhand, nicht direkt hinter das Pferd.


Schritt 8: Hufe auskratzen

Die Hufpflege ist ein zentraler Teil des Putzens. Stelle Dich seitlich neben das Bein, streiche mit der Hand ruhig am Bein entlang und gib ein klares Signal zum Hufgeben. Halte den Huf sicher, aber ohne zu ziehen. Mit dem Hufkratzer entfernst Du Mist, Erde und Steinchen. Arbeite vorsichtig um den empfindlichen Strahl herum und kratze nicht gewaltsam in weiche Bereiche. Achte auf üblen Geruch, dunkle feuchte Stellen, Wärme, Risse, eingetretene Steine oder lockere Hufeisen. Bei Auffälligkeiten informierst Du eine verantwortliche Person.


Schritt 9: Sattellage und Gurtlage besonders prüfen

Vor dem Reiten müssen Sattellage, Widerrist, Rücken und Gurtlage besonders sauber sein. Schon kleine Sandkörner, Schweißkrusten oder Schmutzklumpen können unter dem Sattel unangenehm reiben. Streiche mit der Hand über diese Bereiche und prüfe, ob das Fell glatt liegt. Wenn Du Druckstellen, Schwellungen, kahle Stellen oder Schmerzreaktionen entdeckst, sollte das Pferd nicht einfach gesattelt werden. Dann muss eine erfahrene Person beurteilen, was zu tun ist.


Schritt 10: Abschlusskontrolle

Am Ende gehst Du noch einmal um das Pferd herum. Kontrolliere, ob das Fell sauber ist, die Hufe ausgekratzt sind, keine Bürsten herumliegen und das Pferd ruhig steht. Lobe das Pferd mit Stimme oder Streicheln, wenn es angenehm darauf reagiert. Räume die Putzkiste auf und reinige Bürsten regelmäßig. Putzzeug sollte trocken, sauber und möglichst pferdebezogen aufbewahrt werden, damit keine Hautprobleme übertragen werden.


Putzen vor und nach dem Reiten

Vor dem Reiten steht die gründliche Kontrolle im Vordergrund. Besonders wichtig sind Rücken, Gurtlage, Kopfbereich unter der Trense, Beine und Hufe. Nach dem Reiten achtest Du auf Schweiß, Wärme, Atmung, kleine Scheuerstellen, Druckstellen und eingetretene Steinchen. Ein verschwitztes Pferd kann je nach Wetter und Stallregel mit einem Schwamm gereinigt, trocken geführt oder vorsichtig abgespritzt werden. Im Winter darf ein nasses Pferd nicht auskühlen. Dann kann eine geeignete Abschwitzdecke sinnvoll sein. Entscheidend ist immer die konkrete Situation, das Wetter, die Haltungsform und die Erfahrung der betreuenden Person.


Körpersprache des Pferdes beim Putzen

Ein Pferd zeigt deutlich, ob ihm etwas angenehm oder unangenehm ist. Entspannte Signale können ein weicher Blick, ruhiges Stehen, lockere Muskulatur, leichtes Kauen oder ein gesenkter Hals sein. Warnsignale sind stark angelegte Ohren, angespannte Muskeln, Schweifschlagen, Ausweichen, Drohen mit dem Bein, Schnappen oder ein plötzliches Wegdrücken. Solche Zeichen bedeuten nicht automatisch, dass das Pferd „böse“ ist. Es kann Schmerzen haben, unsicher sein, kitzelig reagieren oder schlechte Erfahrungen gemacht haben. Gute Pferdepflege bedeutet deshalb, die Signale ernst zu nehmen.


Häufige Fehler

  1. Hektik: Wer hastig putzt, erschreckt das Pferd leichter und übersieht Verletzungen.
  2. Falsches Werkzeug: Harte Bürsten am Kopf oder auf Knochen können unangenehm sein.
  3. Zu viel Druck: Putzen soll reinigen und massieren, aber nicht schmerzen.
  4. Hufe vergessen: Eingetretene Steine oder Mist im Huf können zu Problemen führen.
  5. Sattellage übersehen: Schmutz unter dem Sattel kann Scheuerstellen verursachen.
  6. Direkt hinter dem Pferd stehen: Das erhöht das Risiko, bei Erschrecken getroffen zu werden.
  7. Schmutziges Putzzeug: Ungepflegte Bürsten verteilen Staub und Keime statt zu reinigen.


Merksatz

Sicher stehen, ruhig anfangen, groben Schmutz lösen, gründlich ausbürsten, empfindliche Stellen vorsichtig reinigen, Hufe kontrollieren und am Ende alles noch einmal prüfen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Warum putzt man ein Pferd vor dem Reiten besonders gründlich in der Sattellage? (Damit kein Schmutz unter dem Sattel reibt) (!Damit das Pferd schneller galoppiert) (!Damit der Sattel schwerer wird) (!Damit die Mähne kürzer bleibt)




Welches Putzzeug löst groben Schmutz und lose Haare im Fell? (Striegel) (!Hufkratzer) (!Trense) (!Sattelgurt)




Wofür wird die Kardätsche hauptsächlich verwendet? (Sie bürstet gelösten Schmutz aus dem Fell) (!Sie schneidet die Mähne) (!Sie kratzt die Hufe aus) (!Sie ersetzt den Tierarzt)




Welche Körperstelle solltest Du mit einer harten Bürste besonders vorsichtig behandeln? (Kopf) (!Kruppe) (!Schulter) (!Hals)




Was kontrollierst Du beim Hufeauskratzen? (Ob Steine, Mist oder Auffälligkeiten im Huf sind) (!Ob der Sattel richtig gefettet ist) (!Ob die Mähne gleich lang ist) (!Ob das Pferd die Farbe gewechselt hat)




Wie näherst Du Dich einem Pferd am besten zum Putzen? (Ruhig und seitlich im Sichtfeld) (!Schnell von hinten) (!Laut rennend) (!Unbemerkt unter dem Bauch)




Was kann starkes Schweifschlagen beim Putzen bedeuten? (Das Pferd empfindet etwas als unangenehm oder störend) (!Das Pferd möchte immer schneller geputzt werden) (!Das Pferd ist automatisch gesund) (!Das Pferd schläft tief)




Warum solltest Du Bürsten regelmäßig reinigen? (Damit Schmutz und Keime nicht weiter verteilt werden) (!Damit sie schwerer werden) (!Damit sie schlechter trocknen) (!Damit das Pferd weniger Fell hat)




Was ist bei Mähne und Schweif besonders wichtig? (Vorsichtig entwirren und nicht reißen) (!Mit Gewalt alle Knoten herausziehen) (!Immer direkt hinter dem Pferd stehen) (!Nie Stroh entfernen)




Was tust Du bei einer warmen Schwellung am Bein? (Eine erfahrene Person informieren) (!Einfach stärker bürsten) (!Sofort satteln) (!Die Stelle ignorieren)





Memory

Striegel Groben Schmutz lösen
Kardätsche Fell glatt bürsten
Hufkratzer Hufe reinigen
Wurzelbürste Beine säubern
Kopfbürste Empfindliche Stellen putzen
Mähnenkamm Mähne ordnen
Schwamm Augenwinkel reinigen
Schweißmesser Wasser abziehen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Striegel Löst groben Schmutz im Fell
Kardätsche Entfernt gelösten Staub aus dem Fell
Hufkratzer Reinigt die Hufsohle
Kopfbürste Putzt empfindliche Bereiche
Schweifpflege Entwirrt Haare vorsichtig
Sichtkontrolle Erkennt mögliche Verletzungen





Kreuzworträtsel

Striegel Welches Werkzeug löst groben Schmutz im Fell?
Kardaetsche Welche Bürste glättet nach dem Striegeln das Fell?
Hufkratzer Welches Werkzeug entfernt Mist und Steinchen aus dem Huf?
Schweif Welcher Körperteil wird Strähne für Strähne entwirrt?
Maehne Welcher Haarbereich liegt am Hals des Pferdes?
Sicherheit Was ist beim Putzen wichtiger als Schnelligkeit?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim Putzen entfernst Du Schmutz, Staub und lose Haare aus dem

. Vor dem Reiten muss besonders die

sauber sein. Mit dem

löst Du groben Schmutz auf muskulösen Körperstellen. Die

bürstet gelösten Staub in Fellrichtung aus. Am Kopf verwendest Du eine

Bürste. Beim Schweif beginnst Du vorsichtig an den

. Mit dem Hufkratzer entfernst Du Mist und Steinchen aus dem

. Warnsignale wie Ohrenanlegen oder Schweifschlagen gehören zur

. Bei Schwellungen, Wunden oder starken Schmerzreaktionen holst Du eine

Person. Gute Pferdepflege verbindet Sauberkeit, Gesundheitskontrolle und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Putzzeug-Steckbrief: Wähle drei Werkzeuge aus einer Putzkiste aus und beschreibe jeweils, wofür sie verwendet werden und an welchen Körperstellen Du vorsichtig sein musst.
  2. Pferdebeobachtung: Beobachte ein Pferd beim Putzen und notiere fünf Zeichen seiner Körpersprache, zum Beispiel Ohrenstellung, Schweifbewegung oder Muskelspannung.
  3. Sicherer Putzplatz: Zeichne einen sicheren Putzplatz und markiere, wo Pferd, Mensch, Putzkiste, Anbindepunkt und Fluchtwege liegen.
  4. Merksatz gestalten: Gestalte ein Lernplakat mit einem Merksatz zur richtigen Reihenfolge beim Putzen.


Standard

  1. Putzanleitung: Schreibe eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für jüngere Reitanfänger, die noch nie ein Pferd geputzt haben.
  2. Werkzeugvergleich: Vergleiche Striegel, Kardätsche und Wurzelbürste in einer Tabelle und erkläre, warum man sie nicht beliebig austauschen sollte.
  3. Hufkontrolle: Erstelle eine Checkliste für das Hufeauskratzen mit Punkten, auf die Du achten musst.
  4. Körpersprache erklären: Beschreibe drei Situationen, in denen ein Pferd beim Putzen unruhig werden kann, und schlage jeweils eine ruhige Reaktion vor.


Schwer

  1. Pferdepflege-Konzept: Entwickle ein Pflegekonzept für ein Schulpferd vor und nach einer Reitstunde, einschließlich Zeitplanung, Material und Sicherheitsregeln.
  2. Fallanalyse: Analysiere den Fall, dass ein Pferd beim Putzen der Gurtlage die Ohren anlegt, und erkläre mögliche Ursachen sowie sinnvolle nächste Schritte.
  3. Lehrvideo planen: Plane ein kurzes Erklärvideo zum Thema Pferd putzen mit Szenenfolge, Sprechertext und Sicherheitshinweisen.
  4. Interview im Stall: Führe ein Interview mit einer erfahrenen Stallperson über häufige Fehler beim Putzen und fasse die wichtigsten Tipps zusammen.




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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Sattellage: Ein Pferd hat nach dem Reiten eine kahle Stelle in der Gurtlage. Erkläre, welche Fehler beim Putzen oder Satteln dazu beigetragen haben könnten und wie Du künftig vorbeugst.
  2. Entscheidungssituation Huf: Beim Hufeauskratzen findest Du einen Stein und bemerkst einen unangenehmen Geruch. Beschreibe, was Du selbst tun darfst und wann Du Hilfe holen musst.
  3. Werkzeugwahl begründen: Begründe, warum Du am Kopf nicht dieselbe harte Bürste verwendest wie an stark verschmutzten Beinen.
  4. Körpersprache deuten: Ein Pferd schlägt beim Putzen der Bauchseite mit dem Schweif und weicht zur Seite aus. Entwickle drei mögliche Erklärungen und eine sichere Vorgehensweise.
  5. Pflegeplan entwickeln: Erstelle einen kurzen Pflegeplan für ein Pferd an einem matschigen Wintertag und an einem heißen Sommertag. Vergleiche die Unterschiede.
  6. Verantwortung reflektieren: Erkläre, warum Putzen nicht nur eine praktische Tätigkeit, sondern auch eine Form von Verantwortung gegenüber dem Tier ist.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zum Thema Wie putze ich ein Pferd? solltest Du zeigen, dass Du nicht nur Fachbegriffe auswendig kennst, sondern sicher und begründet handeln kannst. Wichtig sind:

  1. Fachwissen: Du benennst Striegel, Kardätsche, Wurzelbürste, Hufkratzer, Kopfbürste, Schwamm und Mähnenkamm korrekt.
  2. Handlungswissen: Du erklärst eine sinnvolle Reihenfolge beim Putzen und begründest sie.
  3. Sicherheit: Du beschreibst einen sicheren Putzplatz und nennst wichtige Verhaltensregeln.
  4. Tierbeobachtung: Du deutest einfache Signale der Körpersprache und reagierst angemessen.
  5. Gesundheitskontrolle: Du erkennst, welche Auffälligkeiten Du melden musst.
  6. Reflexion: Du erklärst, warum ruhiges, respektvolles Putzen zur Beziehung zwischen Mensch und Pferd beitragen kann.
  7. Praxisprodukt: Du erstellst eine Checkliste, ein Lernplakat, ein Erklärvideo oder eine angeleitete praktische Demonstration.




OERs zum Thema



Links


Zusammenfassung

Beim Putzen eines Pferdes arbeitest Du ruhig, aufmerksam und mit passendem Werkzeug. Du beginnst mit Sicherheit und Sichtkontrolle, löst groben Schmutz mit dem Striegel, bürstest mit der Kardätsche aus, reinigst Beine und Kopf vorsichtig, ordnest Mähne und Schweif und kratzt die Hufe aus. Besonders wichtig sind Sattellage, Gurtlage, Hufe und die Körpersprache des Pferdes. Putzen ist deshalb mehr als Saubermachen: Es ist Pflege, Gesundheitskontrolle, Sicherheitstraining und Vertrauensarbeit.


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Abitur

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  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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Berlin/Brandenburg

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Hamburg

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Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Schleswig-Holstein

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Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

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Rheinland-Pfalz

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