When the Deal Goes Down - Bob Dylan Song Analysis


When the Deal Goes Down - Bob Dylan Song Analysis
Einleitung
When the Deal Goes Down ist ein Song von Bob Dylan, der 2006 auf dem Album Modern Times erschien. Der Song eignet sich besonders gut für eine vertiefte Songanalyse, weil er eine ruhige musikalische Oberfläche mit vielschichtigen Themen verbindet: Liebe, Treue, Endlichkeit, Vergänglichkeit, Glauben, Schmerz und die Frage, wie ein Mensch angesichts des Todes oder einer letzten Entscheidung Haltung bewahren kann. In diesem aiMOOC untersuchst Du nicht nur, was der Song aussagt, sondern auch, wie seine Wirkung entsteht: durch Stimme, Melodie, Refrain, Bildsprache, Symbole, musikalische Traditionen und den kulturellen Kontext von Dylans spätem Werk.[1][2]

Medienimpuls
Das folgende Video behandelt When the Deal Goes Down / Bob Dylan Song Analysis und beschreibt den Song als spätes Meisterwerk mit besonderer Ausdauer, Tiefe und dichter poetischer Gestaltung. Nutze das Video als Einstieg: Notiere Dir beim ersten Sehen drei Beobachtungen zur Stimmung, drei Begriffe zur Deutung und eine Frage, die Du im Kurs klären möchtest.
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Offizielles Musikvideo als Analysegegenstand
Das offizielle Musikvideo zu When the Deal Goes Down wurde von Bennett Miller inszeniert und ist stark von Nostalgie, Erinnerung und einer an alte Heimfilme erinnernden Bildsprache geprägt. Es arbeitet mit einer rückwärtsgewandten Atmosphäre, die zur musikalischen und lyrischen Welt des Songs passt. Beobachte besonders, wie Licht, Kostüm, Kameraästhetik und Requisiten eine Zeitstimmung erzeugen, ohne die Bedeutung des Songs eindeutig festzulegen.[3]
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Grundwissen zum Song
Songdaten
- Titel: When the Deal Goes Down
- Künstler: Bob Dylan
- Album: Modern Times
- Veröffentlichung: 2006
- Autor: Bob Dylan
- Produzent: Bob Dylan unter dem Pseudonym Jack Frost
- Stil: ruhige Ballade mit Bezügen zu Folk, Country, Blues und älteren amerikanischen Songtraditionen
- Analysefokus: Songtext, Stimme, Refrain, Symbolik, Intertextualität, Musikvideo und Kontext
Bob Dylan im Kontext
Bob Dylan gehört zu den einflussreichsten Singer-Songwritern der modernen Populärkultur. Sein Werk verbindet Folk, Blues, Country, Rockmusik, Gospel, Literatur und amerikanische Kulturgeschichte. Besonders bekannt ist Dylan für seine dichterische Arbeit mit Mehrdeutigkeit, Allusionen, religiösen Bildern, historischen Anspielungen und wechselnden Rollen des sprechenden Ichs. 2016 erhielt er den Literaturnobelpreis, was die literarische Dimension seines Songwritings international sichtbar machte.[4]
Das Album Modern Times
Modern Times ist ein spätes Album in Dylans Karriere. Es erschien 2006 und knüpft musikalisch an ältere amerikanische Traditionen an: Blues, Rockabilly, Country, Folk und vorrockige Balladenformen. Der Titel Modern Times wirkt dabei bewusst doppeldeutig: Die Musik klingt oft alt, aber die Themen sind modern, weil sie Fragen nach Liebe, Tod, Erinnerung, Schuld, Vergebung und menschlicher Orientierung in einer unsicheren Welt stellen. Das Album wurde von Dylan unter dem Pseudonym Jack Frost produziert.[5]
Analyse: Worum geht es?
Der Titel als Deutungsschlüssel
Der Ausdruck When the Deal Goes Down kann nicht nur wörtlich verstanden werden. In der Alltagssprache kann ein Deal ein Geschäft, eine Vereinbarung oder ein entscheidender Moment sein. Im Song öffnet der Titel jedoch einen größeren Bedeutungsraum: Gemeint sein kann eine letzte Entscheidung, eine Prüfung, ein Moment der Wahrheit, das Ende eines Lebensabschnitts oder sogar der Tod. Gerade diese Offenheit ist typisch für Bob Dylans Songwriting: Der Song sagt nicht eindeutig, was der Deal ist, sondern lässt Dich deuten, welche Grenze, welches Urteil oder welche letzte Konsequenz gemeint sein könnte.
Liebe, Treue und Endlichkeit
Im Zentrum des Songs steht eine wiederkehrende Zusage des lyrischen Ichs an ein Gegenüber. Diese Zusage kann als Liebesversprechen gelesen werden. Sie kann aber auch religiös, existenziell oder spirituell gedeutet werden. Die Stärke des Songs liegt darin, dass er diese Ebenen nicht trennt. Liebe erscheint nicht als einfache romantische Stimmung, sondern als etwas, das sich gerade in der Nähe von Vergänglichkeit, Schmerz und Sterblichkeit bewähren muss. Der Song fragt damit: Was bleibt, wenn das Leben unsicher ist? Welche Bedeutung hat Treue, wenn alles vergeht?
Das lyrische Ich
Das lyrische Ich wirkt erfahren, verletzlich und nachdenklich. Es beschreibt das Leben nicht als geradlinigen Fortschritt, sondern als Weg durch Dunkelheit, Zweifel, Erinnerung und Schuld. Die Stimme ist nicht triumphierend, sondern ruhig und gefasst. Dadurch entsteht eine Form von Stoizismus: Das lyrische Ich leugnet Leid nicht, aber es zerbricht auch nicht daran. Es findet Halt in einer Beziehung, deren genaue Art offen bleibt.
Das Gegenüber
Das angesprochene Du ist eine der wichtigsten Leerstellen des Songs. Es kann eine geliebte Person sein, ein verstorbener oder zukünftiger Begleiter, eine göttliche Instanz oder eine poetische Figur der Hoffnung. Für die Analyse ist entscheidend: Du solltest Dich nicht vorschnell auf eine einzige Deutung festlegen. Eine gute Interpretation zeigt, welche Text-, Klang- und Kontextbeobachtungen für eine bestimmte Lesart sprechen.
Sprache und Bildlichkeit
Bildfelder
Der Song arbeitet mit wiederkehrenden Bildfeldern. Besonders wichtig sind Bilder von Nacht, Licht, Weg, Schatten, Verletzlichkeit, Natur und Bewegung. Diese Bilder erzeugen eine Atmosphäre, in der das Leben als Wanderung erscheint. Der Weg ist nicht vollständig sichtbar, aber er wird weitergegangen. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen persönlicher Erfahrung und allgemeiner menschlicher Existenz.
Symbole
Ein Symbol ist ein Zeichen, das über seine wörtliche Bedeutung hinausweist. In When the Deal Goes Down können Naturbilder, Dunkelheit, Licht, Straße, Regen, Rose oder Schatten symbolisch verstanden werden. Sie verweisen auf Zustände wie Unsicherheit, Hoffnung, Erinnerung, Schmerz oder Nähe. Wichtig ist, dass Symbole im Song nicht wie mathematische Gleichungen funktionieren. Eine Rose bedeutet nicht automatisch Liebe, und Dunkelheit bedeutet nicht immer nur Angst. Entscheidend ist der Zusammenhang.
Mehrdeutigkeit als Stärke
Mehrdeutigkeit ist kein Fehler, sondern ein zentrales Verfahren poetischer Sprache. Der Song bleibt deutungsoffen, weil er existenzielle Erfahrungen nicht vereinfacht. Liebe und Tod, Schmerz und Trost, Schuld und Vergebung, Nähe und Einsamkeit stehen nebeneinander. Dadurch kann der Song von verschiedenen Menschen unterschiedlich verstanden werden, ohne beliebig zu werden. Eine überzeugende Deutung muss deshalb immer am Song selbst begründet werden.
Intertextualität und Tradition
Intertextualität bedeutet, dass ein Text mit anderen Texten, Motiven oder kulturellen Traditionen in Beziehung steht. Bei Dylan ist dies besonders wichtig. Sein Werk greift häufig auf ältere Songs, religiöse Sprache, Literatur, Blues-Formeln und amerikanische Erzähltraditionen zurück. Im Zusammenhang mit When the Deal Goes Down werden unter anderem Bezüge zu älteren Pop- und Blues-Traditionen sowie poetische Anklänge an Henry Timrod diskutiert. Für Lernende ist wichtig: Intertextualität bedeutet nicht, nur Quellen zu suchen. Entscheidend ist, wie ältere Formen im neuen Song eine neue Bedeutung erhalten.
Musikalische Analyse
Tempo und Stimmung
Die Musik wirkt ruhig, getragen und balladenhaft. Dadurch entsteht ein Kontrast zu den schweren Themen. Der Song klingt nicht dramatisch im Sinne eines lauten Ausbruchs, sondern eher gesammelt, weich und melancholisch. Diese Zurückhaltung verstärkt die Wirkung: Die existenziellen Gedanken erscheinen nicht als Schock, sondern als Teil einer langen Lebenserfahrung.
Stimme und Vortrag
Dylans späte Stimme ist rau, brüchig und markant. Gerade diese Brüchigkeit kann als Ausdruck von Erfahrung verstanden werden. In der Songanalyse solltest Du deshalb die Stimme nicht nur als Mittel zur Tonhöhe betrachten. Frage stattdessen: Welche Haltung vermittelt der Vortrag? Klingt das lyrische Ich bittend, wissend, tröstend, müde, liebevoll oder gefasst? Solche Beobachtungen verbinden musikalische Wahrnehmung mit inhaltlicher Deutung.
Refrain und Wiederholung
Der Refrain ist ein Zentrum des Songs. Wiederholung erzeugt Sicherheit, aber auch Dringlichkeit. Je öfter eine Zusage wiederkehrt, desto stärker wirkt sie als Halt in einer unsicheren Welt. Die musikalische Wiederkehr unterstützt die inhaltliche Idee: Inmitten von Veränderung gibt es ein wiederholtes Versprechen. Für eine Analyse ist es wichtig, die Funktion der Wiederholung zu erklären, nicht nur ihr Auftreten festzustellen.
Arrangement und Klangwelt
Das Arrangement knüpft an ältere amerikanische Klangwelten an. Es wirkt nicht futuristisch, sondern erinnert an Folk, Country, Blues und klassische Balladenformen. Damit passt die Musik zum Thema Erinnerung: Der Song klingt, als stünde er in einer langen Tradition. Zugleich bleibt er ein Werk aus dem 21. Jahrhundert, weil er die Vergangenheit nicht einfach kopiert, sondern als Material für eine neue existenzielle Aussage nutzt.
Das Musikvideo analysieren
Nostalgische Bildsprache
Das offizielle Video arbeitet mit einer Ästhetik, die an alte Filmaufnahmen erinnert. Dadurch entsteht Nostalgie. Nostalgie bedeutet hier nicht nur Sehnsucht nach einer früheren Zeit, sondern auch ein Nachdenken über Erinnerung selbst. Was bleibt von einem Menschen? Welche Bilder tragen wir weiter? Welche Rolle spielt das Vergangene für unsere Deutung der Gegenwart?
Verhältnis von Song und Bild
Ein Musikvideo illustriert einen Song nicht immer eindeutig. Es kann den Song erweitern, verschieben oder gegen ihn arbeiten. Bei When the Deal Goes Down erzeugen die Bilder eine Atmosphäre von Erinnerung, Vergänglichkeit und Intimität. Sie liefern aber keine eindeutige Erklärung. Für eine Analyse solltest Du daher zwischen Bildbeobachtung und Deutung unterscheiden: Was ist sichtbar? Welche Wirkung entsteht? Wie passt diese Wirkung zur Musik und zum Text?
Analysefragen zum Video
- Kamera: Wie wirkt die an alte Filmaufnahmen erinnernde Kameraästhetik?
- Licht: Welche Stimmung entsteht durch Helligkeit, Schatten und weiche Übergänge?
- Figuren: Welche Rolle spielt die dargestellte weibliche Figur für die Deutung des angesprochenen Gegenübers?
- Requisiten: Welche Hinweise auf Erinnerung, Musikgeschichte oder amerikanische Kultur lassen sich erkennen?
- Montage: Wie unterstützt die Abfolge der Bilder die ruhige, erinnernde Bewegung des Songs?
Methodenkasten: So analysierst Du den Song
Schritt 1: Erster Höreindruck
Höre den Song zunächst ohne mitzuschreiben. Notiere danach drei Wörter zur Stimmung. Beispiele wären: melancholisch, tröstlich, ruhig, verletzlich, altmodisch, feierlich oder nachdenklich. Begründe anschließend, welche musikalischen Merkmale diese Wirkung erzeugen.
Schritt 2: Close Listening
Close Listening bedeutet genaues Hören. Achte auf Tempo, Instrumentierung, Stimme, Pausen, Betonungen, Wiederholungen und Klangfarbe. Verbinde jede Beobachtung mit einer Deutung. Eine gute Analyse sagt nicht nur: Der Song ist langsam. Sie erklärt: Das langsame Tempo lässt die Worte wie eine ruhige Lebensbilanz wirken.
Schritt 3: Textstruktur untersuchen
Untersuche, wie der Song aufgebaut ist. Welche Rolle spielen Strophen und Refrain? Welche Bilder wiederholen sich? Welche Bewegung entsteht vom Anfang zum Ende? Achte darauf, ob der Song eine Geschichte erzählt oder eher eine Folge von Zuständen, Erinnerungen und Reflexionen gestaltet.
Schritt 4: Deutungshypothese formulieren
Eine Deutungshypothese ist ein vorläufiger Interpretationssatz. Beispiel: Der Song gestaltet Liebe als Treueversprechen angesichts menschlicher Endlichkeit. Danach sammelst Du Belege aus Text, Musik und Video. Am Ende prüfst Du, ob die Hypothese trägt oder verändert werden muss.
Schritt 5: Kontext einbeziehen
Nutze Kontextwissen zu Bob Dylan, zum Album Modern Times, zu amerikanischen Musiktraditionen und zum späten Dylan. Kontext darf die Analyse unterstützen, aber nicht ersetzen. Entscheidend bleibt immer die genaue Beobachtung am Song.
Deutungsansätze
Existenzielle Deutung
In einer existenziellen Deutung steht die menschliche Endlichkeit im Mittelpunkt. Das Leben erscheint als Weg durch Unsicherheit, Schuld, Verletzung und Vergänglichkeit. Der wiederkehrende Zuspruch des lyrischen Ichs wirkt dann wie eine Antwort auf die Frage, wie Menschen mit der Grenze des Lebens umgehen können.
Liebeslied-Deutung
Als Liebeslied gelesen, zeigt der Song Liebe nicht als jugendliche Euphorie, sondern als dauerhafte Bindung. Liebe bedeutet hier nicht Besitz, sondern Begleitung. Sie bewährt sich nicht im perfekten Moment, sondern in der Konfrontation mit Leid, Zeit und Abschied.
Religiöse oder spirituelle Deutung
Der Song enthält Bilder, die religiös oder spirituell gelesen werden können. Dabei geht es nicht um eine einfache Lehre, sondern um Trost, Schuld, Vergebung und Hoffnung. Das angesprochene Gegenüber kann in dieser Deutung über eine menschliche Person hinausweisen. Entscheidend ist, dass der Song diese Möglichkeit eröffnet, ohne sie eindeutig festzulegen.
Poetologische Deutung
Eine poetologische Deutung fragt danach, was der Song über Kunst und Sprache selbst sagt. Das lyrische Ich ringt mit Erinnerung, Ausdruck und Bedeutung. Der Song könnte dann auch als Reflexion darüber verstanden werden, wie Musik Trost stiften kann, obwohl sie die Endlichkeit des Lebens nicht aufhebt.
Häufige Fehler in der Songanalyse
- Inhaltsangabe statt Analyse: Eine reine Nacherzählung reicht nicht aus. Erkläre die Wirkung der Gestaltung.
- Zitatsammlung ohne Deutung: Einzelne Wörter oder Motive müssen in einen Zusammenhang gebracht werden.
- Biografismus: Nicht jede Zeile darf automatisch mit Dylans Privatleben gleichgesetzt werden.
- Eindeutigkeit erzwingen: Der Song arbeitet gerade mit Offenheit und Mehrdeutigkeit.
- Musik ignorieren: Eine Songanalyse muss Text und Klang gemeinsam betrachten.
- Musikvideo nur beschreiben: Wichtig ist, wie die Bilder die Deutung verändern oder erweitern.
Urheberrechtlicher Hinweis
Der vollständige Songtext wird hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht wiedergegeben. Arbeite für Deine Analyse mit legal zugänglichen Quellen, eigenen Notizen und kurzen, korrekt gekennzeichneten Einzelbeobachtungen. Im Unterricht reicht es oft aus, Motive, Bilder, Strukturen und Wirkungen zu beschreiben, ohne längere Textpassagen zu kopieren.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Auf welchem Album erschien When the Deal Goes Down? (Modern Times) (!Desire) (!Blonde on Blonde) (!Highway 61 Revisited)
Wer schrieb und interpretierte den Song When the Deal Goes Down? (Bob Dylan) (!Bennett Miller) (!Bing Crosby) (!Tom Jones)
Unter welchem Pseudonym produzierte Bob Dylan das Album Modern Times? (Jack Frost) (!Blind Willie) (!Mr Jones) (!Woody Guthrie)
Welches Thema steht in vielen Deutungen des Songs besonders im Zentrum? (Endlichkeit und Treue) (!Tanz und Feier) (!Technik und Fortschritt) (!Sportlicher Wettbewerb)
Welche Formbeschreibung passt besonders gut zu When the Deal Goes Down? (ruhige Ballade) (!schneller Punk-Song) (!elektronischer Dance-Track) (!reiner Sprechgesang)
Was bedeutet Close Listening in der Songanalyse? (genaues Hören von Stimme Musik und Textwirkung) (!Auswendiglernen aller Chartpositionen) (!Bewertung nur nach persönlichem Geschmack) (!Ignorieren der musikalischen Gestaltung)
Welche Funktion hat der wiederkehrende Refrain im Song besonders? (er bündelt das zentrale Versprechen) (!er ersetzt alle Strophen) (!er macht den Text eindeutig politisch) (!er verhindert jede Interpretation)
Welche Deutungshaltung ist bei diesem Song methodisch sinnvoll? (eine begründete Deutung mit Text und Klangbelegen) (!eine zufällige Meinung ohne Begründung) (!eine reine Übersetzung des Titels) (!eine Bewertung nur des Musikvideos)
Welcher Dichter wird häufig im Zusammenhang mit lyrischen Anklängen bei Modern Times genannt? (Henry Timrod) (!William Shakespeare) (!Johann Wolfgang Goethe) (!Edgar Wallace)
Womit arbeitet das offizielle Musikvideo besonders stark? (Nostalgie und Heimfilm Ästhetik) (!Computergrafik und Science Fiction) (!Liveaufnahmen aus einem Stadion) (!Animation im Comicstil)
Memory
| Bob Dylan | Singer-Songwriter |
| Modern Times | Album von 2006 |
| Jack Frost | Produzentenpseudonym |
| Refrain | Wiederkehrende Schlussformel |
| Ballade | Ruhige Liedform |
| Metapher | Bildhafte Bedeutungsübertragung |
| Nostalgie | Rückwendung zur Erinnerung |
| Close Listening | Genaues Hören |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Album | Modern Times |
| Produzent | Jack Frost |
| Songform | Ballade |
| Hauptmotiv | Endlichkeit |
| Analyseverfahren | Close Listening |
Kreuzworträtsel
| Dylan | Wer schrieb und sang When the Deal Goes Down? |
| Ballade | Welche ruhige Liedform passt besonders gut zum Song? |
| Refrain | Wie nennt man eine wiederkehrende Liedzeile oder Schlussformel? |
| Metapher | Welche Stilfigur überträgt Bedeutung bildlich? |
| Nostalgie | Wie nennt man die sehnsuchtsvolle Rückwendung zur Erinnerung? |
| Sterblichkeit | Welches Thema meint die Begrenztheit des menschlichen Lebens? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Höreindruck: Höre den Song einmal vollständig und schreibe fünf Adjektive auf, die seine Stimmung beschreiben. Ergänze zu jedem Adjektiv eine kurze Begründung.
- Bildfeld: Sammle Motive aus den Bereichen Nacht, Weg, Licht, Natur und Verletzlichkeit. Erkläre, welche Stimmung diese Motive erzeugen.
- Refrain: Beschreibe in eigenen Worten, warum eine wiederkehrende Zeile in einem Song Trost, Sicherheit oder Nachdruck erzeugen kann.
- Musikvideo: Wähle drei Standbilder aus dem offiziellen Video und beschreibe, wie Farbe, Licht oder Kleidung nostalgisch wirken.
Standard
- Songanalyse: Verfasse eine strukturierte Analyse von 400 bis 600 Wörtern, in der Du Text, Stimme und Musik zusammenführst.
- Deutungshypothese: Formuliere drei mögliche Deutungshypothesen zum Titel und prüfe, welche sich am besten begründen lässt.
- Vergleich: Vergleiche When the Deal Goes Down mit einem anderen späten Dylan-Song. Achte auf Themen, Klang und Sprecherhaltung.
- Storyboard: Entwirf ein alternatives Musikvideo, das die Themen Endlichkeit, Erinnerung und Treue sichtbar macht, ohne den Songtext direkt zu illustrieren.
Schwer
- Intertextualität: Recherchiere ältere Songtraditionen, religiöse Sprachbilder oder literarische Anspielungen, die für Dylans spätes Werk wichtig sind. Präsentiere Deine Ergebnisse mit Quellenkritik.
- Interpretationsaufsatz: Schreibe einen argumentativen Aufsatz zur Frage, ob der Song eher als Liebeslied, Todesmeditation oder spirituelles Bekenntnis gelesen werden sollte.
- Close Listening: Erstelle ein detailliertes Hörprotokoll mit Zeitmarken. Beschreibe Stimme, Instrumente, Dynamik und Wiederholungen und leite daraus eine Deutung ab.
- Kreative Transformation: Gestalte ein eigenes Gedicht, eine Collage, ein Hörstück oder ein Kurzvideo, das die Motive Weg, Dunkelheit, Treue und Vergänglichkeit in eine heutige Situation überträgt.

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Lernkontrolle
- Transferanalyse: Erkläre, warum ein langsames musikalisches Tempo bei einem existenziellen Thema stärker wirken kann als ein dramatischer Ausbruch. Beziehe Dich auf den Song.
- Mehrdeutigkeit: Zeige an einem selbstgewählten Motiv, wie eine Deutung als Liebeslied und eine spirituelle Deutung gleichzeitig möglich sind.
- Medienvergleich: Vergleiche die Wirkung des Songs ohne Video mit der Wirkung des offiziellen Musikvideos. Welche Bedeutung entsteht erst durch die Bilder?
- Kontextualisierung: Begründe, warum das Album Modern Times trotz seiner alten Klangwelt als modernes Werk verstanden werden kann.
- Urteilsbildung: Nimm Stellung zu der These: Die Stärke des Songs liegt weniger in einer eindeutigen Botschaft als in seiner offenen Deutbarkeit.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema sind folgende Elemente wichtig:
- Analysekompetenz: Du kannst zentrale Motive, Symbole und Strukturen des Songs benennen und deuten.
- Hörkompetenz: Du beschreibst musikalische Merkmale wie Tempo, Stimme, Klangfarbe und Wiederholung fachlich angemessen.
- Deutungskompetenz: Du formulierst eine klare Deutungshypothese und belegst sie mit Beobachtungen.
- Medienkompetenz: Du untersuchst das Verhältnis von Song und Musikvideo, ohne Bilder nur nachzuerzählen.
- Kontextwissen: Du ordnest den Song in Dylans spätes Werk und in amerikanische Musiktraditionen ein.
- Reflexion: Du erklärst, warum Mehrdeutigkeit in der Kunst produktiv sein kann.
- Quellenarbeit: Du verwendest seriöse Quellen und beachtest das Urheberrecht beim Umgang mit Songtexten.
OERs zum Thema
Quellen und Hinweise
- ↑ Bob Dylan: When the Deal Goes Down, offizielle Songseite, https://www.bobdylan.com/songs/when-deal-goes-down/
- ↑ Wikipedia: When the Deal Goes Down, https://en.wikipedia.org/wiki/When_the_Deal_Goes_Down
- ↑ Wikipedia: When the Deal Goes Down, Abschnitt Music video, https://en.wikipedia.org/wiki/When_the_Deal_Goes_Down
- ↑ Wikipedia: Bob Dylan, https://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Dylan
- ↑ Wikipedia: Modern Times (Album), https://de.wikipedia.org/wiki/Modern_Times_(Album)
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