Werbung untersuchen und bewerten


Werbung untersuchen und bewerten
Einleitung
Werbung untersuchen und bewerten bedeutet, Werbung nicht nur zu betrachten, sondern ihre Absicht, Gestaltung, Zielgruppe, Wirkung und Glaubwürdigkeit bewusst zu analysieren. Werbung begegnet Dir in Fernsehen, Radio, Zeitung, Zeitschrift, Plakat, Internet, sozialen Medien, Streaming, Suchmaschinen, Influencer-Marketing, Apps und im öffentlichen Raum. Sie informiert, unterhält und finanziert Medienangebote, möchte aber meistens auch Dein Denken, Fühlen oder Handeln beeinflussen.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Werbeanzeigen, Werbevideos, Social-Media-Posts und digitale Werbeformen systematisch untersuchst. Du arbeitest mit Fachbegriffen wie Zielgruppe, Slogan, Logo, Layout, Bildsprache, Werbebotschaft, AIDA-Modell, Schleichwerbung, Product Placement, Call-to-Action und Medienkompetenz. Außerdem entwickelst Du Kriterien, mit denen Du Werbung begründet bewerten kannst: Ist sie verständlich? Ist sie fair? Ist sie transparent gekennzeichnet? Nutzt sie Vorurteile? Arbeitet sie mit übertriebenen Versprechen? Passt sie zu ethischen, ökologischen und gesellschaftlichen Maßstäben?
Was ist Werbung?
Werbung ist eine Form der Kommunikation, die Aufmerksamkeit erzeugen und eine bestimmte Wirkung erreichen soll. Häufig geht es darum, ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Marke, eine Organisation, eine Idee oder ein bestimmtes Verhalten bekannt zu machen. Werbung kann kommerziell sein, etwa wenn ein Unternehmen etwas verkaufen möchte. Sie kann aber auch gesellschaftliche Ziele verfolgen, zum Beispiel bei Kampagnen für Gesundheit, Verkehrssicherheit, Umweltschutz oder politische Bildung.
Wichtig ist: Werbung ist nie völlig zufällig gestaltet. Farben, Bilder, Wörter, Musik, Kameraperspektiven, Personen, Symbole und Platzierung werden gezielt ausgewählt. Eine gute Analyse fragt deshalb immer: Wer sagt was, zu wem, mit welcher Absicht, über welchen Kanal und mit welcher möglichen Wirkung?
Ziele von Werbung
Werbung kann verschiedene Ziele verfolgen. Sie kann Aufmerksamkeit erzeugen, Informationen vermitteln, ein Image aufbauen, Vertrauen schaffen, Bedürfnisse wecken, eine Kaufentscheidung vorbereiten oder zu einer sofortigen Handlung auffordern. Häufig werden mehrere Ziele kombiniert.
- Aufmerksamkeit: Werbung soll aus der Menge anderer Botschaften herausstechen.
- Information: Werbung nennt Eigenschaften, Preise, Vorteile oder Neuerungen.
- Image: Werbung verbindet eine Marke mit bestimmten Gefühlen oder Werten.
- Emotion: Werbung spricht Wünsche, Ängste, Sehnsüchte oder Zugehörigkeit an.
- Handlung: Werbung fordert zum Kaufen, Klicken, Abonnieren, Teilen oder Spenden auf.
Werbung als Einflussnahme
Werbung wirkt nicht nur über Fakten. Sie nutzt auch Emotionen, Symbole, Status, Humor, Musik, Prominenz, Gruppenzugehörigkeit und Storytelling. Ein Getränk wird zum Beispiel nicht nur als Flüssigkeit dargestellt, sondern als Zeichen für Freiheit, Freundschaft oder Abenteuer. Ein Smartphone wird nicht nur technisch erklärt, sondern als Ausdruck von Kreativität, Erfolg oder Individualität inszeniert.
Deshalb ist die Unterscheidung zwischen Sachinformation und Werbewirkung zentral. Eine Sachinformation kann überprüft werden. Eine Werbewirkung entsteht dagegen oft durch Stimmung, Bildsprache oder Wiederholung.
Werbeformen und Werbekanäle
Werbung erscheint in unterschiedlichen Formen. Manche sind leicht zu erkennen, etwa ein Plakat oder ein klassischer Werbespot. Andere Formen sind schwieriger zu durchschauen, zum Beispiel Native Advertising, Affiliate-Marketing, Influencer-Marketing, Product Placement oder Sponsored Content.
Klassische Werbung
Klassische Werbung umfasst unter anderem Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Plakate, Radiowerbung, Fernsehspots, Kinowerbung und Prospekte. Sie ist häufig klar vom redaktionellen Inhalt getrennt. Bei einer gedruckten Anzeige ist oft sichtbar, dass sie gestaltet wurde, um ein Produkt oder eine Marke zu bewerben.

Digitale Werbung
Digitale Werbung kann sehr genau auf Nutzerinnen und Nutzer zugeschnitten werden. Dazu gehören Banner, Suchmaschinenanzeigen, Werbevideos, Pop-ups, In-App-Werbung, personalisierte Angebote, Social-Media-Anzeigen und gesponserte Suchergebnisse. Digitale Werbung arbeitet oft mit Daten, Algorithmen und Targeting. Dadurch kann sie Menschen erreichen, die bestimmte Interessen, Suchanfragen, Standorte oder Nutzungsgewohnheiten zeigen.
Kritisch zu prüfen ist: Welche Daten könnten genutzt worden sein? Warum sehe ich genau diese Anzeige? Ist die Werbung klar gekennzeichnet? Wird Druck erzeugt, etwa durch künstliche Verknappung oder Countdown-Timer?
Werbung in sozialen Medien
In sozialen Medien verschwimmen Werbung, Unterhaltung, Selbstdarstellung und Empfehlung besonders leicht. Influencerinnen und Influencer können Produkte vorstellen, Rabattcodes teilen oder Marken in ihren Alltag einbauen. Wenn dafür Geld, Produkte, Reisen, Provisionen oder andere Vorteile fließen, handelt es sich um werbliche Kommunikation und sie muss klar erkennbar sein.
{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=6BrUF803pZM |500|center}}
Werbung systematisch untersuchen
Eine gute Werbeanalyse folgt einem klaren Vorgehen. Du kannst Werbung auf fünf Ebenen untersuchen: Inhalt, Gestaltung, Sprache, Zielgruppe und Wirkung.
Schritt 1: Erste Wahrnehmung beschreiben
Beschreibe zuerst, was Du tatsächlich siehst oder hörst, ohne sofort zu bewerten. Bei einer Anzeige kann das zum Beispiel sein: Produkt, Personen, Farben, Bildausschnitt, Text, Logo, Slogan, Hintergrund, Blickrichtung, Größenverhältnisse und Anordnung. Bei einem Video kommen Musik, Schnitt, Stimme, Kameraperspektive, Tempo und Geräusche hinzu.
Eine genaue Beschreibung verhindert, dass Du vorschnell urteilst. Sie bildet die Grundlage für eine nachvollziehbare Analyse.
Schritt 2: Werbebotschaft erkennen
Die Werbebotschaft ist die Kernaussage der Werbung. Sie kann ausdrücklich genannt werden, etwa durch einen Slogan. Sie kann aber auch indirekt vermittelt werden, zum Beispiel durch Bilder oder Atmosphäre. Eine Werbung für Sportschuhe kann die Botschaft enthalten: Mit diesem Produkt bist Du leistungsfähig, frei und erfolgreich.
Frage Dich:
- Kernaussage: Was soll ich über das Produkt, die Marke oder die Idee denken?
- Nutzenversprechen: Welcher Vorteil wird behauptet?
- Problemlösung: Welches Problem soll das Angebot lösen?
- Gefühl: Welche Stimmung soll entstehen?
Schritt 3: Zielgruppe bestimmen
Die Zielgruppe besteht aus den Menschen, die mit der Werbung besonders angesprochen werden sollen. Hinweise auf die Zielgruppe findest Du in Sprache, Bildauswahl, Musik, Plattform, Preis, Personen, Humor, Lebensstil und Werten. Werbung für Jugendliche nutzt oft andere Codes als Werbung für Eltern, Seniorinnen und Senioren, Sportbegeisterte oder Fachleute.
Eine Zielgruppenanalyse fragt:
- Wer soll sich angesprochen fühlen?
- Welche Wünsche oder Probleme dieser Gruppe werden aufgegriffen?
- Welche Werte werden betont?
- Welche Menschen werden ausgeschlossen oder kaum dargestellt?
Schritt 4: Gestaltungsmittel untersuchen
Werbung arbeitet mit vielen Gestaltungsmitteln. Dazu gehören Farbe, Kontrast, Typografie, Layout, Bildkomposition, Perspektive, Symbolik, Musik, Rhythmus, Schnitt, Licht und Tonfall. Diese Mittel erzeugen Aufmerksamkeit und lenken Deine Interpretation.
Beispiel: Warme Farben können Nähe erzeugen, starke Kontraste können Dramatik schaffen, schnelle Schnitte können Dynamik vermitteln und Nahaufnahmen können Vertrauen oder Intimität herstellen.
Schritt 5: Sprache analysieren
Werbesprache ist oft kurz, einprägsam und emotional. Sie nutzt Slogans, Aufforderungen, rhetorische Fragen, Superlative, Alliterationen, Wortspiele, Anglizismen, Reime und Metaphern. Häufig werden Produkte durch Begriffe wie neu, einzigartig, natürlich, smart, premium, limitiert oder gratis aufgewertet.
Bei der Analyse solltest Du zwischen prüfbaren Aussagen und suggestiven Aussagen unterscheiden. Dieses Fahrrad wiegt 12 Kilogramm ist überprüfbar. Dieses Fahrrad macht Dich frei ist eine emotionale Deutung.
Das AIDA-Modell
Das AIDA-Modell beschreibt vier Schritte, mit denen Werbung häufig arbeitet: Attention, Interest, Desire und Action. Es hilft Dir, den Aufbau vieler Werbemittel zu verstehen.

- Attention: Die Werbung erzeugt Aufmerksamkeit, zum Beispiel durch starke Farben, Überraschung oder Prominente.
- Interest: Sie weckt Interesse, etwa durch Informationen, Nutzen oder ein Problem.
- Desire: Sie erzeugt einen Wunsch, indem sie Vorteile, Gefühle oder Status verspricht.
- Action: Sie fordert zu einer Handlung auf, zum Beispiel kaufen, klicken, testen, abonnieren oder teilen.
Das Modell ist nützlich, aber nicht vollständig. Es erklärt nicht jede Werbewirkung und darf nicht mechanisch angewendet werden. Manche Werbung wirkt langfristig über Markenimage, Wiederholung oder soziale Zugehörigkeit, ohne sofort zu einer Handlung aufzufordern.
Werbestrategien erkennen
Werbung nutzt verschiedene Strategien. Eine Strategie ist ein geplanter Weg, um ein Ziel zu erreichen. In der Analyse solltest Du nicht nur sagen, dass eine Werbung schön oder überzeugend ist. Du solltest erklären, wie sie versucht zu überzeugen.
Emotionale Strategie
Eine emotionale Strategie spricht Gefühle an. Dazu gehören Freude, Angst, Sicherheit, Geborgenheit, Abenteuerlust, Stolz oder Sehnsucht. Häufig werden Familien, Freundschaften, Tiere, Natur, Reisen oder Erfolgssituationen gezeigt.
Bewertungskriterium: Ist die Emotion passend und ehrlich, oder lenkt sie von fehlenden Informationen ab?
Autoritätsstrategie
Bei der Autoritätsstrategie werben Expertinnen, Experten, Prominente oder scheinbar sachkundige Personen für ein Produkt. Ein weißer Kittel, ein Labor, ein Gütesiegel oder eine bekannte Persönlichkeit kann Vertrauen erzeugen.
Bewertungskriterium: Ist die Autorität fachlich relevant und überprüfbar, oder wird nur der Eindruck von Kompetenz erzeugt?
Gemeinschaftsstrategie
Diese Strategie vermittelt: Wer dieses Produkt nutzt, gehört dazu. Werbung zeigt Gruppen, Trends, Likes, Fankultur oder Gemeinschaft. Besonders in sozialen Medien wird Zugehörigkeit oft stark betont.
Bewertungskriterium: Wird sozialer Druck aufgebaut? Werden Menschen ausgeschlossen, die nicht kaufen oder nicht mitmachen?
Knappheitsstrategie
Knappheit wird durch Formulierungen wie nur heute, limitiert, letzte Chance oder nur noch wenige verfügbar erzeugt. Dadurch entsteht Entscheidungsdruck.
Bewertungskriterium: Ist die Knappheit real und nachvollziehbar, oder soll sie nur impulsive Entscheidungen auslösen?
Nachhaltigkeitsstrategie und Greenwashing
Viele Werbungen nutzen Begriffe wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Bio, fair, recycelt oder CO2-Neutralität. Solche Angaben können sinnvoll sein, müssen aber konkret, überprüfbar und verständlich sein. Wenn ein Unternehmen umweltfreundlicher wirkt, als es tatsächlich handelt, spricht man von Greenwashing.
Bewertungskriterium: Gibt es Belege, konkrete Zahlen, anerkannte Siegel oder nachvollziehbare Maßnahmen?
Werbung bewerten
Eine Bewertung geht über die Analyse hinaus. Du beurteilst, ob die Werbung überzeugend, fair, transparent, informativ, kreativ oder problematisch ist. Eine gute Bewertung ist begründet und bezieht sich auf konkrete Beobachtungen.
Kriterien für eine faire Bewertung
- Transparenz: Ist klar erkennbar, dass es sich um Werbung handelt?
- Wahrheit: Sind Aussagen überprüfbar und nicht irreführend?
- Sachlichkeit: Werden wichtige Informationen genannt oder verschwiegen?
- Zielgruppe: Wird die Zielgruppe angemessen angesprochen?
- Menschenbild: Werden Stereotype, Vorurteile oder unrealistische Ideale verbreitet?
- Verbraucherschutz: Wird Druck aufgebaut oder werden Schwächen ausgenutzt?
- Nachhaltigkeit: Passen ökologische Versprechen zu überprüfbaren Fakten?
- Kreativität: Ist die Gestaltung originell und passend?
- Medienethik: Respektiert die Werbung Würde, Vielfalt und Selbstbestimmung?
Beispiel für ein Bewertungsurteil
Ein gutes Bewertungsurteil könnte lauten: Die Werbung ist aufmerksamkeitsstark, weil sie mit starken Farbkontrasten, einem kurzen Slogan und einer klaren Bildkomposition arbeitet. Problematisch ist jedoch, dass das Umweltversprechen sehr allgemein bleibt und keine überprüfbaren Belege genannt werden. Deshalb wirkt die Werbung emotional überzeugend, aber sachlich nur teilweise glaubwürdig.
Rechtliche und ethische Orientierung
In Deutschland und der Europäischen Union gibt es Regeln, die Nutzerinnen und Nutzer vor Irreführung schützen sollen. Ein wichtiger Grundsatz ist das Trennungsgebot: Werbung soll als Werbung erkennbar und von redaktionellen Inhalten unterscheidbar sein. Besonders wichtig ist das bei Online-Medien, Social Media, Videos, Podcasts und Blogs.
Schleichwerbung
Schleichwerbung liegt vor, wenn Werbung versteckt wird und wie ein neutraler Inhalt erscheint. Das kann zum Beispiel passieren, wenn ein Produkt in einem Video auffällig gelobt wird, ohne dass eine bezahlte Kooperation erkennbar gemacht wird. Schleichwerbung ist problematisch, weil sie das Vertrauen des Publikums ausnutzt und eine unabhängige Meinung vortäuscht.
Werbung für Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche sind eine besonders schützenswerte Zielgruppe. Jüngere Kinder können Werbung oft noch nicht sicher von Unterhaltung oder Information unterscheiden. Auch ältere Jugendliche können durch Gruppendruck, Influencer-Marketing, Schönheitsideale, Gaming-Belohnungen oder personalisierte Werbung beeinflusst werden.

Eine medienkompetente Haltung bedeutet nicht, jede Werbung abzulehnen. Sie bedeutet, Werbung zu erkennen, Fragen zu stellen, Behauptungen zu prüfen und eigene Entscheidungen bewusst zu treffen.
{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=z1HivdrX66o |500|center}}
Analysebogen: Werbung untersuchen
Mit diesem Analysebogen kannst Du Werbemittel Schritt für Schritt untersuchen.
- Werbemittel: Welche Art von Werbung liegt vor?
- Produkt: Wofür wird geworben?
- Absender: Wer steht hinter der Werbung?
- Medium: Wo erscheint die Werbung?
- Zielgruppe: Wer soll angesprochen werden?
- Blickfang: Was fällt zuerst auf?
- Bildsprache: Welche Bilder, Farben und Symbole werden genutzt?
- Sprache: Welche Wörter, Slogans und Stilmittel werden verwendet?
- AIDA-Modell: Welche Schritte des AIDA-Modells sind erkennbar?
- Wirkung: Welche Gefühle oder Gedanken sollen entstehen?
- Kennzeichnung: Ist die Werbung eindeutig als Werbung zu erkennen?
- Bewertung: Ist die Werbung fair, glaubwürdig und überzeugend?
Bewertungsraster
| Kriterium | Leitfrage | Starke Bewertung | Kritische Bewertung |
|---|---|---|---|
| Transparenz | Ist Werbung klar erkennbar? | Die Kennzeichnung ist deutlich und verständlich. | Die Werbung wirkt versteckt oder unklar. |
| Information | Werden wichtige Fakten genannt? | Aussagen sind konkret und überprüfbar. | Aussagen bleiben vage oder einseitig. |
| Gestaltung | Passt die Gestaltung zur Botschaft? | Bild, Text und Ton unterstützen die Aussage. | Gestaltung lenkt ab oder manipuliert stark. |
| Zielgruppe | Wird die Zielgruppe fair angesprochen? | Bedürfnisse werden respektvoll aufgegriffen. | Unsicherheiten oder Gruppendruck werden ausgenutzt. |
| Ethik | Ist die Werbung verantwortungsvoll? | Vielfalt, Würde und Wahrheit werden beachtet. | Stereotype, Angst oder unrealistische Ideale dominieren. |
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist das Hauptziel vieler kommerzieller Werbung? (Eine Zielgruppe zu einer bestimmten Einstellung oder Handlung zu bewegen) (!Eine neutrale wissenschaftliche Untersuchung zu veröffentlichen) (!Alle Informationen vollständig und ohne Auswahl darzustellen) (!Eine private Nachricht ohne Absicht zu senden)
Welche Frage gehört besonders zur Zielgruppenanalyse? (Wer soll sich von der Werbung angesprochen fühlen) (!Wie viele Buchstaben hat der Slogan) (!Welche Druckmaschine wurde verwendet) (!Welche Uhrzeit ist auf dem Bild zu sehen)
Wofür steht das A im AIDA-Modell? (Aufmerksamkeit) (!Auswertung) (!Autorität) (!Absender)
Was ist ein Slogan? (Ein kurzer einprägsamer Werbespruch) (!Eine gesetzliche Preisvorschrift) (!Eine technische Bildauflösung) (!Ein neutraler Quellenverweis)
Was bedeutet Schleichwerbung? (Versteckte Werbung ohne klare Kennzeichnung) (!Eine Werbung mit besonders langsamer Musik) (!Eine Anzeige mit sehr kleiner Schriftgröße) (!Ein Plakat an einer Litfaßsäule)
Welche Aussage ist am ehesten überprüfbar? (Das Produkt enthält 500 Milliliter) (!Das Produkt macht Dich glücklich) (!Das Produkt fühlt sich nach Freiheit an) (!Das Produkt ist einfach magisch)
Was ist ein Call-to-Action? (Eine Aufforderung zu einer konkreten Handlung) (!Eine zufällige Hintergrundfarbe) (!Ein Name für die Druckerei) (!Eine Sammlung alter Werbeplakate)
Welche Strategie erzeugt besonders Entscheidungsdruck? (Knappheitsstrategie) (!Alphabetstrategie) (!Archivstrategie) (!Pausenstrategie)
Was sollte eine kritische Bewertung von Werbung enthalten? (Begründete Aussagen mit konkreten Beobachtungen) (!Nur den persönlichen Geschmack ohne Begründung) (!Nur eine Wiederholung des Slogans) (!Nur die Angabe der Bildgröße)
Warum ist Werbekennzeichnung in sozialen Medien wichtig? (Damit Nutzerinnen und Nutzer Werbung von unabhängigen Inhalten unterscheiden können) (!Damit jedes Video automatisch länger wird) (!Damit Produkte immer günstiger werden) (!Damit Kommentare nicht mehr möglich sind)
Memory
| Zielgruppe | Menschen, die besonders angesprochen werden sollen |
| Slogan | Kurzer einprägsamer Werbespruch |
| Blickfang | Element, das zuerst Aufmerksamkeit erzeugt |
| Schleichwerbung | Versteckte Werbung ohne klare Kennzeichnung |
| Call-to-Action | Aufforderung zum Kaufen, Klicken oder Mitmachen |
| Greenwashing | Übertrieben umweltfreundliche Selbstdarstellung |
| AIDA-Modell | Aufmerksamkeit, Interesse, Wunsch und Handlung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Blickfang | Aufmerksamkeit |
| Nutzenversprechen | Interesse |
| Wunschbild | Verlangen |
| Call-to-Action | Handlung |
| Kennzeichnung | Transparenz |
| Beleg | Glaubwürdigkeit |
Kreuzworträtsel
| Werbung | Welche Kommunikationsform will Aufmerksamkeit erzeugen und Verhalten beeinflussen? |
| Slogan | Wie nennt man einen kurzen einprägsamen Werbespruch? |
| Zielgruppe | Wie heißt die Gruppe, die besonders angesprochen werden soll? |
| Layout | Wie nennt man die sichtbare Anordnung von Bild und Text? |
| Emotion | Was spricht Werbung häufig neben Fakten an? |
| Transparenz | Was fehlt, wenn Werbung nicht klar erkennbar ist? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Werbung sammeln: Sammle drei Werbebeispiele aus Deinem Alltag und notiere jeweils Produkt, Medium, Slogan und ersten Eindruck.
- Blickfang erkennen: Wähle eine Anzeige aus und beschreibe, welches Element zuerst auffällt und warum.
- Slogan untersuchen: Suche fünf Slogans und erkläre, welche sprachlichen Mittel sie nutzen.
- Zielgruppe bestimmen: Ordne drei Werbungen möglichen Zielgruppen zu und begründe Deine Entscheidung.
Standard
- Werbeanzeige analysieren: Analysiere eine gedruckte oder digitale Anzeige mit dem Analysebogen aus diesem aiMOOC.
- AIDA anwenden: Untersuche an einem Werbevideo, welche Schritte des AIDA-Modells erkennbar sind.
- Social-Media-Werbung prüfen: Suche ein Beispiel für Influencer-Werbung und bewerte, ob die Kennzeichnung klar genug ist.
- Werbesprache vergleichen: Vergleiche die Sprache zweier Werbungen für ähnliche Produkte und erkläre die Unterschiede.
Schwer
- Werbekampagne bewerten: Entwickle ein Bewertungsraster und beurteile damit eine aktuelle Werbekampagne.
- Greenwashing untersuchen: Prüfe eine Werbung mit Nachhaltigkeitsversprechen und recherchiere, ob die Aussagen belegbar sind.
- Eigene Gegenwerbung gestalten: Erstelle eine kritische Gegenanzeige, die eine problematische Werbestrategie sichtbar macht.
- Interview zur Werbewirkung: Befrage mindestens fünf Personen zu einer Werbung und werte aus, welche Wirkung sie beschreibt.

| <inputbox>
type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox> |

Lernkontrolle
- Analyse und Bewertung verbinden: Erkläre an einem selbst gewählten Werbebeispiel, warum Beschreibung, Analyse und Bewertung getrennte Schritte sind und wie sie zusammenhängen.
- Zielgruppe und Gestaltung: Zeige, wie Farben, Sprache, Bildauswahl und Plattform auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten sein können.
- Transparenz beurteilen: Vergleiche eine klar gekennzeichnete Anzeige mit einem schwer erkennbaren werblichen Inhalt und bewerte die Folgen für Nutzerinnen und Nutzer.
- AIDA kritisch prüfen: Wende das AIDA-Modell auf eine Werbung an und erläutere, an welcher Stelle das Modell nicht ausreicht.
- Ethik der Werbung: Beurteile, ob eine Werbung verantwortungsvoll ist, wenn sie mit Angst, Schönheitsdruck oder künstlicher Knappheit arbeitet.
- Transfer auf eigene Mediennutzung: Entwickle Regeln, mit denen Du in Deinem Alltag Werbung bewusster erkennst und bewertest.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zum Thema Werbung untersuchen und bewerten solltest Du zeigen, dass Du ein Werbemittel genau beschreiben, Fachbegriffe korrekt verwenden, Gestaltungsmittel analysieren, Zielgruppen begründet bestimmen, Werbestrategien erkennen und ein eigenes Bewertungsurteil formulieren kannst. Wichtig ist außerdem, dass Du zwischen Information und Beeinflussung unterscheidest, die Kennzeichnung von Werbung prüfst und ethische Fragen wie Stereotype, Konsumdruck, Nachhaltigkeit und Transparenz einbeziehst.
Ein überzeugender Lernnachweis kann aus einer schriftlichen Werbeanalyse, einer Präsentation, einem Portfolio, einem selbst gestalteten Werbeplakat mit Reflexion oder einer kritischen Medienanalyse bestehen. Entscheidend ist nicht, ob Dir die Werbung persönlich gefällt, sondern ob Du Deine Einschätzung mit konkreten Beobachtungen und nachvollziehbaren Kriterien begründen kannst.
OERs zum Thema
Links
aiMOOC-Projekte
Schulfach+


aiMOOCs



aiMOOC Projekte


THE MONKEY DANCE





{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}
|
{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}
| <inputbox>
type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox> |