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Werbung Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC

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Werbung Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC




Werbung / Deutschunterricht Klasse 5


Einleitung

Werbung begegnet Dir fast überall: auf Plakaten, in Zeitschriften, im Fernsehen, im Internet, in sozialen Medien, auf Bussen, in Apps oder in Videospielen. Werbung möchte erreichen, dass Menschen ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Veranstaltung oder eine Idee wahrnehmen, interessant finden und vielleicht kaufen, nutzen oder unterstützen. Im Deutschunterricht der Klasse 5 lernst Du, Werbung genau zu betrachten, ihre Sprache, ihre Bilder, ihre Zielgruppe und ihre Wirkung zu untersuchen. So wirst Du sicherer darin, zwischen Information, Meinung, Übertreibung und Beeinflussung zu unterscheiden.

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Dieser aiMOOC hilft Dir dabei, Werbung zu verstehen, Werbetexte zu untersuchen und selbst verantwortungsvoll mit Werbung umzugehen. Du übst, wie man eine Werbeanalyse schreibt, wie man typische Werbestrategien erkennt und wie Du eigene Slogans, Plakate oder kurze Werbetexte gestalten kannst.


Was ist Werbung?

Werbung ist eine Form der Kommunikation. Eine Person, ein Unternehmen, ein Verein oder eine Organisation sendet eine Botschaft an eine bestimmte Gruppe von Menschen. Diese Gruppe nennt man Zielgruppe. Die Botschaft soll Aufmerksamkeit erzeugen und ein bestimmtes Verhalten anregen. Menschen sollen zum Beispiel ein Produkt kaufen, eine Marke wiedererkennen, eine Veranstaltung besuchen, eine App ausprobieren oder eine Idee gut finden.

Im Alltag wirkt Werbung oft schnell. Du siehst ein Bild, liest einen kurzen Satz oder hörst einen Klang. Trotzdem steckt dahinter meistens viel Planung. Wer Werbung gestaltet, überlegt genau, welche Wörter, Farben, Bilder, Geräusche und Gefühle zur Zielgruppe passen.


Werbung ist nicht nur Information

Werbung enthält häufig Informationen, zum Beispiel den Namen eines Produkts, einen Preis, eine Eigenschaft oder einen Ort. Gleichzeitig will Werbung aber auch überzeugen. Deshalb nutzt sie oft besonders positive Wörter, schöne Bilder, auffällige Farben, Wiederholungen, Reime oder kurze Merksätze. Eine Werbung kann also sachliche Informationen enthalten, aber sie ist nie ganz neutral. Genau deshalb ist es wichtig, Werbung kritisch zu lesen.

Merksatz: Werbung will Aufmerksamkeit gewinnen, Interesse wecken und Menschen beeinflussen.


Beispiele für Werbung im Alltag

  1. Plakatwerbung: Große Bilder und kurze Texte an Straßen, Haltestellen oder in Geschäften.
  2. Fernsehwerbung: Kurze Filme mit Musik, Bildern, Stimmen und Geschichten.
  3. Radiowerbung: Gesprochene Werbetexte, Geräusche und einprägsame Melodien.
  4. Online-Werbung: Anzeigen auf Webseiten, in Apps, vor Videos oder in Suchmaschinen.
  5. Influencer-Marketing: Produkte oder Marken werden in sozialen Medien vorgestellt.
  6. Produktplatzierung: Produkte erscheinen in Filmen, Serien oder Videos, ohne dass immer sofort eine klassische Werbung sichtbar ist.
  7. Verpackung: Farben, Schrift, Bilder und Formen einer Verpackung werben ebenfalls für ein Produkt.


Ziele von Werbung

Werbung kann verschiedene Ziele haben. Manche Werbung möchte ein neues Produkt bekannt machen. Andere Werbung erinnert daran, dass es eine Marke schon lange gibt. Wieder andere Werbung möchte ein bestimmtes Gefühl erzeugen, zum Beispiel Freude, Sicherheit, Abenteuerlust oder Vertrauen.


Typische Ziele

  1. Aufmerksamkeit: Die Werbung soll auffallen.
  2. Interesse: Die Menschen sollen mehr wissen wollen.
  3. Wunsch: Die Werbung soll ein Bedürfnis oder einen Wunsch verstärken.
  4. Handlung: Die Menschen sollen etwas kaufen, anklicken, besuchen, ausprobieren oder weitererzählen.
  5. Wiedererkennung: Eine Marke, ein Logo oder ein Slogan soll im Gedächtnis bleiben.


Das AIDA-Modell einfach erklärt

Ein bekanntes Modell zur Erklärung von Werbewirkung heißt AIDA-Modell. Die Buchstaben stehen für vier Schritte:

  1. Attention: Aufmerksamkeit erzeugen.
  2. Interest: Interesse wecken.
  3. Desire: Wunsch auslösen.
  4. Action: Handlung anregen.

Für die Klasse 5 kannst Du Dir das so merken: Eine Werbung will zuerst auffallen, dann neugierig machen, anschließend ein gutes Gefühl oder einen Wunsch erzeugen und am Ende zu einer Handlung führen.


Zielgruppe erkennen

Eine Zielgruppe ist die Gruppe von Menschen, die eine Werbung besonders ansprechen soll. Eine Werbung für Spielzeug richtet sich oft an Kinder oder Familien. Eine Werbung für Sportschuhe kann sich an Jugendliche, Sportvereine oder Menschen richten, die gern laufen. Eine Werbung für ein Museum kann Familien, Schulklassen oder Touristinnen und Touristen ansprechen.

Du erkennst eine Zielgruppe oft an der Sprache, den Bildern, den Farben, den gezeigten Personen, dem Humor, der Musik oder dem Ort, an dem die Werbung erscheint.


Fragen zur Zielgruppe

  1. Alter: Für welche Altersgruppe ist die Werbung vermutlich gemacht?
  2. Interesse: Welche Hobbys, Wünsche oder Probleme der Zielgruppe werden angesprochen?
  3. Sprache: Ist die Sprache eher kindlich, jugendlich, sachlich, lustig oder besonders feierlich?
  4. Bildsprache: Welche Personen, Tiere, Gegenstände oder Situationen werden gezeigt?
  5. Medium: Wo erscheint die Werbung und wer sieht sie dort wahrscheinlich?


Sprache der Werbung

Im Deutschunterricht untersuchst Du besonders die Sprache der Werbung. Werbetexte sind oft kurz, einprägsam und positiv. Sie verwenden Wörter, die angenehm klingen oder starke Bilder im Kopf erzeugen. Dabei können verschiedene sprachliche Mittel genutzt werden.


Typische sprachliche Mittel

  1. Slogan: Ein kurzer Merksatz, der leicht im Kopf bleibt.
  2. Imperativ: Eine Aufforderung, zum Beispiel „Probier es!“ oder „Entdecke mehr!“.
  3. Adjektiv: Beschreibende Wörter wie frisch, schnell, knusprig, bequem oder aufregend.
  4. Reim: Wörter klingen ähnlich und bleiben dadurch leichter im Gedächtnis.
  5. Alliteration: Mehrere Wörter beginnen mit demselben Laut, zum Beispiel „frisch und fruchtig“.
  6. Wiederholung: Ein Wort oder Satz wird mehrfach verwendet.
  7. Übertreibung: Etwas wird besonders großartig dargestellt.
  8. Rhetorische Frage: Eine Frage, auf die keine echte Antwort erwartet wird, zum Beispiel „Willst Du nicht auch mehr Spaß?“.
  9. Superlativ: Die höchste Steigerungsform, zum Beispiel „am besten“, „am schnellsten“ oder „am beliebtesten“.


Beispiel für eine einfache Werbeanalyse der Sprache

Ein Slogan wie „Frisch. Fröhlich. Fertig.“ wirkt kurz und einprägsam. Die drei Wörter beginnen mit demselben Buchstaben. Das nennt man Alliteration. Außerdem sind alle Wörter positiv. Die Werbung möchte dadurch leicht, freundlich und schnell wirken. Im Deutschunterricht beschreibst Du nicht nur, was da steht, sondern erklärst auch, wie es wirkt.


Bilder, Farben und Gestaltung

Werbung arbeitet nicht nur mit Sprache. Auch Bilder, Farben, Schriftarten, Logos und die Anordnung auf einer Seite haben eine Wirkung. Ein roter Hintergrund kann auffällig wirken. Helle Farben können freundlich erscheinen. Große Schrift kann wichtig wirken. Ein Logo hilft dabei, eine Marke wiederzuerkennen.


Gestaltungsmittel einer Anzeige

  1. Blickfang: Das auffälligste Element, das Du zuerst bemerkst.
  2. Logo: Das Zeichen einer Marke, eines Unternehmens oder einer Organisation.
  3. Headline: Die Überschrift einer Anzeige.
  4. Slogan: Ein kurzer Merksatz.
  5. Produktbild: Das gezeigte Produkt oder die dargestellte Idee.
  6. Farbe: Farben erzeugen Stimmungen und lenken Aufmerksamkeit.
  7. Layout: Die Anordnung von Bild, Text und freien Flächen.
  8. Call-to-Action: Eine Aufforderung zum Handeln, zum Beispiel „Jetzt testen“ oder „Mach mit“.


Bild und Text gehören zusammen

In guter Werbung ergänzen sich Bild und Text. Ein Bild kann Aufmerksamkeit erzeugen, der Text erklärt oder verstärkt die Botschaft. Manchmal entsteht die Wirkung erst, wenn Bild und Text zusammen betrachtet werden. Deshalb solltest Du bei einer Werbeanalyse immer beides untersuchen.


Werbung untersuchen: Schritt für Schritt

Eine Werbeanalyse beschreibt zuerst genau, was zu sehen und zu lesen ist. Danach erklärst Du, wie die Werbung wirkt und welche Absicht dahinterstehen könnte. Zum Schluss bewertest Du, ob die Werbung überzeugend, fair, verständlich oder vielleicht übertrieben ist.


Schritt 1: Beschreiben

Beim Beschreiben bleibst Du möglichst genau und sachlich. Du schreibst, welches Produkt oder welche Idee beworben wird, welche Farben, Bilder, Personen, Gegenstände und Texte zu sehen sind und wie die Anzeige aufgebaut ist.

Formulierungshilfe: Auf der Anzeige sieht man ... Im Mittelpunkt steht ... Die Überschrift lautet ... Die Farben wirken ...


Schritt 2: Untersuchen

Beim Untersuchen erklärst Du die Wirkung. Du fragst: Welche Wörter fallen auf? Welche Gefühle sollen entstehen? Welche Zielgruppe wird angesprochen? Welche sprachlichen Mittel werden verwendet? Wie arbeiten Bild und Text zusammen?

Formulierungshilfe: Der Slogan wirkt ..., weil ... Die Farbe ... erzeugt den Eindruck ... Die Werbung spricht vermutlich ... an, denn ...


Schritt 3: Bewerten

Beim Bewerten sagst Du begründet Deine Meinung. Du kannst erklären, ob die Werbung verständlich, glaubwürdig, kreativ, passend oder übertrieben wirkt. Wichtig ist, dass Du Deine Meinung begründest.

Formulierungshilfe: Ich finde die Werbung überzeugend, weil ... Kritisch sehe ich, dass ... Besonders gelungen ist ...


Fakten, Meinungen und Versprechen unterscheiden

Werbung mischt oft Fakten, Meinungen und Versprechen. Ein Fakt ist überprüfbar. Eine Meinung ist eine persönliche Bewertung. Ein Versprechen sagt, was angeblich passieren soll, wenn man etwas kauft oder nutzt.


Beispiele

  1. Fakt: Die Flasche enthält 0,5 Liter.
  2. Meinung: Das ist der leckerste Saft.
  3. Versprechen: Damit startest Du fröhlich in den Tag.
  4. Übertreibung: Das beste Erlebnis der Welt.
  5. Kaufappell: Hol Dir jetzt den neuen Geschmack.

Wenn Du Werbung kritisch untersuchst, fragst Du: Kann man die Aussage überprüfen? Ist sie nur eine Meinung? Wird etwas versprochen? Wird übertrieben? Fehlen wichtige Informationen?


Versteckte Werbung und Medienkompetenz

Nicht jede Werbung sieht aus wie eine klassische Anzeige. In sozialen Medien kann Werbung in Beiträgen, Videos oder Bildern auftauchen. Manchmal zeigen bekannte Personen Produkte. Manchmal wird ein Produkt in einem Video benutzt, ohne dass lange darüber gesprochen wird. Deshalb brauchst Du Medienkompetenz: Du lernst, genau hinzuschauen, wer etwas sagt, warum es gesagt wird und ob jemand daran verdient.


Woran Du Werbung erkennen kannst

  1. Anzeige: Ein Beitrag ist als Anzeige markiert.
  2. Sponsor: Eine Marke unterstützt ein Video, einen Beitrag oder eine Veranstaltung.
  3. Produktplatzierung: Ein Produkt ist auffällig im Bild zu sehen.
  4. Rabattcode: Mit einem Code sollst Du etwas kaufen.
  5. Link: Ein Link führt direkt zu einem Shop oder Angebot.
  6. Kaufaufforderung: Du wirst aufgefordert, etwas sofort zu kaufen, zu abonnieren oder herunterzuladen.


Fair und kritisch mit Werbung umgehen

Werbung darf kreativ sein, aber sie sollte Menschen nicht absichtlich täuschen. Besonders Kinder müssen geschützt werden, weil sie Werbung manchmal schwerer von neutraler Information unterscheiden können. Deshalb ist es wichtig, dass Du lernst, aufmerksam zu bleiben und Fragen zu stellen.


Kritische Fragen an Werbung

  1. Absicht: Was soll ich nach dem Anschauen denken, fühlen oder tun?
  2. Absender: Wer hat die Werbung gemacht oder bezahlt?
  3. Zielgruppe: Wen möchte die Werbung erreichen?
  4. Beleg: Kann man die Aussagen überprüfen?
  5. Gefühl: Welche Gefühle werden angesprochen?
  6. Auslassung: Welche Informationen fehlen vielleicht?
  7. Bewertung: Finde ich die Werbung fair und glaubwürdig?


Eigene Werbung gestalten

Wenn Du selbst Werbung gestaltest, lernst Du besonders gut, wie Werbung funktioniert. Im Deutschunterricht kannst Du zum Beispiel eine Anzeige für ein erfundenes Pausenbrot, eine Buchvorstellung, ein Schulfest, eine Umweltaktion oder ein Klassenprojekt erstellen. Dabei solltest Du nicht täuschen, sondern kreativ und fair überzeugen.


Tipps für Deine eigene Werbung

  1. Zielgruppe: Überlege zuerst, wen Du erreichen möchtest.
  2. Botschaft: Formuliere klar, was beworben wird.
  3. Slogan: Schreibe einen kurzen, einprägsamen Satz.
  4. Bild: Nutze ein Bild, das zur Botschaft passt.
  5. Sprache: Verwende passende Adjektive, aber übertreibe nicht zu stark.
  6. Gestaltung: Achte auf gut lesbare Schrift und eine übersichtliche Anordnung.
  7. Fairness: Mache keine falschen Versprechen.


Beispiel: Aufbau einer Werbeanalyse in Klasse 5

Eine einfache Werbeanalyse kann aus vier Teilen bestehen. Zuerst nennst Du das Thema der Werbung. Dann beschreibst Du Bild und Text. Danach untersuchst Du die Wirkung. Zum Schluss bewertest Du die Werbung mit einer begründeten Meinung.


Musteraufbau

  1. Einleitung: Die Werbung zeigt ... Sie wirbt für ...
  2. Beschreibung: Man sieht ... Die Überschrift lautet ... Die Farben sind ...
  3. Analyse: Die Werbung wirkt ..., weil ... Der Slogan ... Die Zielgruppe ist wahrscheinlich ...
  4. Bewertung: Ich finde die Werbung ..., weil ...


Formulierungshilfen

  1. Beschreibung: Im Vordergrund befindet sich ...
  2. Beschreibung: Im Hintergrund erkennt man ...
  3. Analyse: Besonders auffällig ist ...
  4. Analyse: Das sprachliche Mittel ... bewirkt ...
  5. Zielgruppe: Angesprochen werden vermutlich ...
  6. Bewertung: Meiner Meinung nach ist die Werbung ...
  7. Bewertung: Die Werbung überzeugt mich nur teilweise, weil ...


Mini-Glossar

  1. Werbung: Kommunikation, die Aufmerksamkeit erzeugen und Menschen beeinflussen möchte.
  2. Zielgruppe: Menschen, die eine Werbung besonders erreichen soll.
  3. Slogan: Kurzer Satz, der leicht im Gedächtnis bleibt.
  4. Logo: Erkennungszeichen einer Marke oder Organisation.
  5. AIDA-Modell: Modell mit den Schritten Aufmerksamkeit, Interesse, Wunsch und Handlung.
  6. Werbeanalyse: Untersuchung von Inhalt, Sprache, Gestaltung, Zielgruppe und Wirkung einer Werbung.
  7. Blickfang: Element, das zuerst auffällt.
  8. Call-to-Action: Aufforderung zu einer Handlung.
  9. Medienkompetenz: Fähigkeit, Medien bewusst, kritisch und verantwortungsvoll zu nutzen.
  10. Übertreibung: Darstellung, die etwas größer, besser oder wichtiger erscheinen lässt, als es vielleicht ist.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Ziel von Werbung? (Aufmerksamkeit erzeugen und Menschen beeinflussen) (!Nur lange Texte schreiben) (!Immer nur sachlich informieren) (!Alle Produkte verschenken)




Was bedeutet Zielgruppe in der Werbung? (Die Menschen, die eine Werbung besonders erreichen soll) (!Die Farbe einer Anzeige) (!Der Preis eines Produkts) (!Die Länge eines Werbefilms)




Was ist ein Slogan? (Ein kurzer einprägsamer Werbesatz) (!Ein langer Zeitungsartikel) (!Eine geheime Preisangabe) (!Ein Bild ohne Text)




Welches sprachliche Mittel steckt in frisch und fruchtig? (Alliteration) (!Fakt) (!Layout) (!Produktbild)




Was ist ein Logo? (Ein Erkennungszeichen einer Marke oder Organisation) (!Eine ausführliche Inhaltsangabe) (!Ein zufälliger Hintergrund) (!Ein anderes Wort für Preis)




Welche Frage hilft beim Erkennen der Zielgruppe? (Wen möchte die Werbung ansprechen) (!Wie schwer ist das Plakat) (!Wie viele Buchstaben hat die Überschrift) (!Wer hat die Tafel geputzt)




Was ist ein Fakt? (Eine überprüfbare Aussage) (!Eine persönliche Bewertung) (!Ein Wunsch ohne Beleg) (!Eine besonders laute Musik)




Was meint Call-to-Action in einer Werbung? (Eine Aufforderung zum Handeln) (!Ein sehr kleines Logo) (!Ein Werbeplakat ohne Text) (!Eine versteckte Rechtschreibregel)




Warum nutzt Werbung oft auffällige Farben? (Damit sie schneller bemerkt wird) (!Damit niemand sie sehen kann) (!Damit alle Wörter verschwinden) (!Damit sie immer sachlich bleibt)




Was gehört zu einer guten Werbeanalyse? (Beschreiben untersuchen und begründet bewerten) (!Nur den Preis abschreiben) (!Nur sagen ob man das Produkt kaufen will) (!Nur das Bild ausmalen)





Memory

Slogan kurzer Merksatz
Logo Erkennungszeichen
Zielgruppe angesprochene Menschen
AIDA Werbewirkungsmodell
Medium Übertragungsweg
Kaufappell Aufforderung zum Kaufen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Blickfang fällt zuerst auf
Slogan bleibt leicht im Gedächtnis
Zielgruppe soll besonders angesprochen werden
Logo macht eine Marke wiedererkennbar
Fakt ist überprüfbar






Kreuzworträtsel

Slogan Wie nennt man einen kurzen einprägsamen Werbesatz?
Plakat Welches Werbemittel hängt oft an Straßen oder Haltestellen?
Logo Wie heißt das Erkennungszeichen einer Marke?
Medium Wie nennt man den Übertragungsweg einer Werbebotschaft?
Gefuehl Was spricht Werbung oft an, um Menschen zu beeinflussen?
Zielgruppe Wie nennt man die Menschen, die eine Werbung erreichen soll?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Werbung ist eine Form der

und möchte Aufmerksamkeit erzeugen. Die Menschen, die eine Werbung besonders erreichen soll, nennt man

. Ein kurzer Merksatz in einer Anzeige heißt

. Das Erkennungszeichen einer Marke nennt man

. Ein auffälliges Element auf einem Plakat ist oft der

. Eine überprüfbare Aussage ist ein

. Eine persönliche Bewertung ist eine

. Wenn Werbung Menschen direkt zu einer Handlung auffordert, spricht man von einem

. Für eine gute Werbeanalyse musst Du beschreiben, untersuchen und begründet

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Werbung sammeln: Suche zu Hause, auf dem Schulweg oder in einer Zeitschrift drei Beispiele für Werbung und notiere, wo Du sie gefunden hast.
  2. Slogan erkennen: Schreibe fünf Werbeslogans auf und markiere Wörter, die besonders positiv oder auffällig wirken.
  3. Zielgruppe bestimmen: Wähle eine Werbung aus und beschreibe in drei Sätzen, welche Zielgruppe wahrscheinlich angesprochen wird.
  4. Werbewörter-Liste: Erstelle eine Liste mit 20 typischen Werbewörtern und sortiere sie nach Gefühlen wie Freude, Sicherheit, Abenteuer oder Genuss.


Standard

  1. Plakat analysieren: Untersuche ein Werbeplakat nach Bild, Text, Farben, Zielgruppe und Wirkung und schreibe eine kurze Werbeanalyse.
  2. Werbesprache untersuchen: Finde in einer Anzeige mindestens drei sprachliche Mittel und erkläre ihre Wirkung.
  3. Eigene Anzeige gestalten: Entwirf eine faire Werbung für ein erfundenes Pausenbrot und nutze Slogan, Bildidee, Zielgruppe und Kaufappell.
  4. Faktencheck Werbung: Markiere in einer Werbung Fakten, Meinungen, Versprechen und Übertreibungen mit verschiedenen Farben.


Schwer

  1. Werbevergleich: Vergleiche zwei Werbungen für ähnliche Produkte und erkläre, welche Werbung Dich stärker überzeugt und warum.
  2. Versteckte Werbung prüfen: Untersuche einen Social-Media-Beitrag oder ein Video darauf, ob Werbung, Sponsoring oder Produktplatzierung erkennbar ist.
  3. Werbekampagne planen: Entwickle eine kleine Kampagne für ein Schulfest mit Plakatidee, Slogan, Zielgruppe und kurzer Begründung der Gestaltung.
  4. Kritischer Kommentar: Schreibe einen Kommentar darüber, warum Kinder Werbung kritisch betrachten sollten und welche Regeln für faire Werbung wichtig sind.



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Lernkontrolle

  1. Werbeanalyse anwenden: Analysiere eine unbekannte Anzeige und erkläre, wie Bild, Text und Farbe zusammenwirken.
  2. Zielgruppen begründen: Bestimme die Zielgruppe einer Werbung und belege Deine Entscheidung mit mindestens drei Beobachtungen.
  3. Fakten und Meinungen unterscheiden: Untersuche einen Werbetext und erkläre, welche Aussagen überprüfbar sind und welche nur bewerten oder versprechen.
  4. Werbewirkung beurteilen: Bewerte, ob eine Werbung fair und glaubwürdig ist, und begründe Deine Meinung mit Beispielen aus der Werbung.
  5. Eigene Werbung reflektieren: Gestalte eine kurze Werbung für ein Klassenprojekt und erkläre anschließend, welche sprachlichen und bildlichen Mittel Du eingesetzt hast.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zeigst Du, dass Du Werbung nicht nur wiedererkennst, sondern auch untersuchen und bewerten kannst. Bearbeite dazu eine eigene kleine Werbeanalyse und gib sie mit einer kurzen Reflexion ab.

  1. Werbung auswählen: Wähle eine Anzeige, ein Plakat oder einen kurzen Werbespot aus, der für den Unterricht geeignet ist.
  2. Beschreibung schreiben: Beschreibe sachlich, was zu sehen und zu lesen ist.
  3. Analyse verfassen: Erkläre Zielgruppe, Slogan, Bildwirkung, Farben und mindestens zwei sprachliche Mittel.
  4. Bewertung begründen: Beurteile, ob die Werbung fair, verständlich und überzeugend ist.
  5. Reflexion ergänzen: Schreibe auf, was Du durch die Analyse über Werbung gelernt hast.


OERs zum Thema



Links


Zusammenfassung

Werbung ist eine geplante Form der Kommunikation, die Aufmerksamkeit erzeugen und Menschen beeinflussen möchte. Im Deutschunterricht der Klasse 5 lernst Du, Werbung genau zu beschreiben, ihre Sprache und Gestaltung zu untersuchen und ihre Wirkung zu bewerten. Besonders wichtig sind Zielgruppe, Slogan, Logo, Blickfang, Farbe, Bildsprache und Kaufappell. Wenn Du Werbung kritisch betrachtest, kannst Du besser unterscheiden, ob eine Aussage ein Fakt, eine Meinung, ein Versprechen oder eine Übertreibung ist. Dadurch stärkst Du Deine Medienkompetenz und kannst bewusster mit Werbung umgehen.


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Schulfach+

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Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
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Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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