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Vom Gimmick zum Lernprodukt

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Vom Gimmick zum Lernprodukt




Einleitung

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Vom Gimmick zum Lernprodukt bedeutet: Aus einer ersten lustigen Idee, einem auffälligen Effekt oder einem kleinen digitalen Trick entsteht ein durchdachtes Ergebnis, mit dem andere wirklich etwas lernen können. In diesem aiMOOC verbindest Du Deutschunterricht, Kunstunterricht und Medienbildung. Du planst, gestaltest, überarbeitest und präsentierst ein eigenes Lernprodukt für die Klassen 5–6.

Ein Gimmick kann Aufmerksamkeit wecken: ein lustiger Sticker, ein Pop-up, ein Geräusch, ein Filter, eine überraschende Überschrift oder eine ungewöhnliche Bildidee. Ein gutes Lernprodukt geht weiter. Es erklärt etwas verständlich, ist fachlich richtig, sieht passend gestaltet aus und hilft einer bestimmten Zielgruppe, ein Thema besser zu verstehen. So wird aus einem netten Einfall ein nützliches Produkt: zum Beispiel ein Erklärvideo, ein Comic, ein Plakat, eine Bildgeschichte, eine Audioaufnahme, ein Lapbook, ein Storyboard oder eine kleine digitale Präsentation.

In diesem Kurs lernst Du, wie Du Ideen prüfst, Texte planst, Bilder bewusst einsetzt, Medien verantwortungsvoll nutzt und Rückmeldungen so verwendest, dass Dein Produkt besser wird. Das Ziel ist nicht, möglichst viele Effekte einzubauen. Das Ziel ist, dass Dein Produkt verständlich, kreativ, fair, adressatengerecht und überarbeitet ist.


Was ist ein Gimmick?

Ein Gimmick ist ein auffälliger Einfall, der neugierig macht. In Medien kann das ein besonderer Effekt sein: ein überraschender Schnitt, ein lustiges Geräusch, ein blinkender Pfeil, ein Filter, eine ungewöhnliche Schrift oder ein kurzer Witz. Solche Elemente können Aufmerksamkeit erzeugen. Sie können aber auch vom eigentlichen Inhalt ablenken.

Im Unterricht ist ein Gimmick dann hilfreich, wenn es eine klare Funktion hat. Ein Geräusch kann zum Beispiel einen Szenenwechsel markieren. Eine besondere Farbe kann wichtige Wörter hervorheben. Eine Figur kann durch ein Lernplakat führen. Ein Comicbild kann zeigen, was eine Person fühlt. Wenn ein Gimmick aber nur eingebaut wird, weil es „cool“ aussieht, ohne das Lernen zu unterstützen, bleibt es oberflächlich.


Gimmick oder Lernhilfe?

Ein Gimmick wird zur Lernhilfe, wenn es eine Frage beantwortet: Was versteht man dadurch besser? Ein blinkender Pfeil ist nicht automatisch gut. Er ist gut, wenn er den Blick auf eine wichtige Stelle lenkt. Ein Witz ist nicht automatisch gut. Er ist gut, wenn er zum Thema passt und niemanden verletzt. Ein Filter ist nicht automatisch kreativ. Er ist kreativ, wenn er die Aussage verstärkt.


Beispiele

  1. Comicfigur: Eine Figur erklärt die Schritte einer Bastelanleitung und stellt Zwischenfragen.
  2. Sticker: Ein Symbol markiert Merksätze, Warnhinweise oder Beispiele.
  3. Geräusch: Ein kurzer Ton trennt Kapitel in einem Erklärvideo.
  4. Farbe: Eine Farbe steht immer für Regeln, eine andere für Beispiele.
  5. Sprechblase: Eine Sprechblase macht Gedanken einer Figur sichtbar.


Was ist ein Lernprodukt?

Ein Lernprodukt ist ein Ergebnis, an dem man erkennen kann, was Du gelernt hast und wie Du es für andere aufbereitest. Es ist nicht nur „fertig“, sondern auch verständlich, überprüfbar und sinnvoll gestaltet. Ein Lernprodukt kann analog oder digital sein. Wichtig ist, dass es einen klaren Zweck hat.

Ein gutes Lernprodukt beantwortet fünf Grundfragen: Was soll gelernt werden? Für wen ist es gedacht? Wie wird es erklärt? Warum ist die Gestaltung passend? Woran erkennt man, dass es gelungen ist?


Merkmale eines guten Lernprodukts

  1. Verständlichkeit: Das Produkt erklärt ein Thema so, dass andere es nachvollziehen können.
  2. Richtigkeit: Die Inhalte stimmen und werden nicht verfälscht.
  3. Zielgruppe: Sprache, Bilder und Umfang passen zu den Lernenden.
  4. Gestaltung: Farben, Formen, Schrift und Bildaufbau unterstützen die Aussage.
  5. Medienkompetenz: Quellen, Urheberrecht, Datenschutz und Fairness werden beachtet.
  6. Überarbeitung: Feedback wird genutzt, um das Produkt zu verbessern.


Fachverbindung: Deutsch, Kunst und Medienbildung

Dieser aiMOOC verbindet drei Lernbereiche. Im Deutschunterricht geht es um Sprache, Textverständnis, Schreibplanung, Erklären, Beschreiben, Erzählen, Präsentieren und Zuhören. Im Kunstunterricht geht es um Bildgestaltung, Farbe, Form, Komposition, Zeichnung, Collage, Typografie und ästhetische Wirkung. In der Medienbildung geht es darum, Medien bewusst zu nutzen, Informationen zu prüfen, digitale Werkzeuge sinnvoll einzusetzen und verantwortungsvoll zu veröffentlichen.


Deutsch: Sprache macht Lernen verständlich

Im Fach Deutsch lernst Du, Gedanken zu ordnen und verständlich auszudrücken. Für ein Lernprodukt brauchst Du klare Sätze, passende Fachwörter, eine gute Reihenfolge und eine Sprache, die zur Zielgruppe passt. Wenn Du zum Beispiel ein Erklärplakat zu Wortarten gestaltest, musst Du nicht nur schöne Bilder finden. Du musst erklären, was Nomen, Verben und Adjektive sind, Beispiele geben und vielleicht eine kleine Übung einbauen.


Kunst: Gestaltung lenkt Aufmerksamkeit

Im Fach Kunst lernst Du, wie Bilder wirken. Farben können beruhigen, warnen oder hervorheben. Formen können Ordnung schaffen. Die Anordnung von Bild und Text entscheidet, ob man etwas schnell versteht oder lange suchen muss. Auch eine einfache Zeichnung kann stark sein, wenn sie die Aussage klar zeigt. Gute Gestaltung bedeutet nicht, dass alles voll, bunt und spektakulär ist. Gute Gestaltung bedeutet, dass Form und Inhalt zusammenpassen.


Medienbildung: Verantwortung gehört dazu

Medienbildung hilft Dir, Medien nicht nur zu benutzen, sondern sie zu verstehen. Wenn Du Bilder, Musik oder Texte verwendest, musst Du auf Urheberrecht, Quellenangabe und Lizenz achten. Wenn Personen auf Fotos oder Videos zu sehen sind, brauchst Du vorher eine Erlaubnis. Wenn Du im Internet recherchierst, prüfst Du, ob eine Quelle zuverlässig ist. Wenn Du veröffentlichst, überlegst Du, was andere sehen dürfen und was privat bleiben muss.


Der Weg vom Gimmick zum Lernprodukt

Ein Lernprodukt entsteht in mehreren Schritten. Diese Schritte helfen Dir, aus einer ersten Idee ein durchdachtes Ergebnis zu machen. Du kannst sie für ein Plakat, einen Comic, ein Erklärvideo, eine Präsentation oder ein anderes Format nutzen.

Schritt Leitfrage Ergebnis
Ideenfindung Welche Idee macht neugierig? Erste Skizzen, Stichwörter oder Beispielbilder
Lernziel Was sollen andere danach können oder verstehen? Ein klar formulierter Lernziel-Satz
Zielgruppe Für wen ist das Produkt gedacht? Passende Sprache, Bildauswahl und Schwierigkeit
Storyboard Wie ordne ich Bild, Text, Ton und Handlung? Plan für Szenen, Seiten oder Abschnitte
Prototyp Wie sieht eine erste Version aus? Entwurf, Testseite, Rohschnitt oder Skizze
Feedback Was verstehen andere schon gut und was noch nicht? Rückmeldungen mit Verbesserungsideen
Überarbeitung Was ändere ich begründet? Verbesserte Endfassung
Präsentation Wie stelle ich mein Produkt vor? Vortrag, Ausstellung, Galeriegang oder Medienbeitrag
Reflexion Was habe ich gelernt? Kurzer Rückblick auf Inhalt, Gestaltung und Prozess


Storyboard: Planen vor dem Gestalten

Ein Storyboard ist eine Art Bilderplan. Es zeigt, was nacheinander passiert. Es wird besonders bei Filmen, Videos, Animationen und Bildgeschichten genutzt. Auch für ein Plakat oder eine Präsentation kann ein Storyboard helfen, weil Du vorher siehst, ob die Reihenfolge logisch ist.

Ein Storyboard muss nicht perfekt gezeichnet sein. Es soll Dir helfen, Deine Gedanken zu ordnen. Du kannst einfache Kästchen zeichnen und darunter notieren, was gesagt, gezeigt oder erklärt wird. Wichtig ist, dass Text, Bild und Handlung zusammenarbeiten. Bei einem Erklärvideo kann in einem Kästchen stehen: „Überschrift erscheint“, im nächsten: „Beispiel wird gezeigt“, im nächsten: „Merksatz wird gesprochen“.


Storyboard-Bausteine

  1. Szene: Was sieht man?
  2. Text: Was wird gelesen oder gesprochen?
  3. Bild: Welche Zeichnung, welches Foto oder welches Symbol hilft?
  4. Ton: Gibt es Sprache, Geräusch oder Musik?
  5. Übergang: Wie geht es zur nächsten Szene?
  6. Lernziel: Was soll in dieser Szene verstanden werden?


Vom Effekt zur Wirkung

Ein Effekt ist nur dann sinnvoll, wenn er eine Wirkung erzeugt, die zum Lernziel passt. Wenn Du eine wichtige Regel erklären willst, kann eine ruhige Gestaltung besser sein als viele Animationen. Wenn Du eine Geschichte lebendig machen willst, können Sprechblasen und Perspektivwechsel helfen. Wenn Du eine Anleitung erklärst, sind klare Schritte wichtiger als lustige Extras.


Prüffragen für Effekte

  1. Lernziel: Hilft der Effekt beim Verstehen?
  2. Aufmerksamkeit: Lenkt der Effekt auf das Wichtige oder davon weg?
  3. Fairness: Wird niemand lächerlich gemacht oder ausgeschlossen?
  4. Barrierefreiheit: Kann man den Inhalt auch verstehen, wenn man den Ton nicht hört oder kleine Schrift schlecht lesen kann?
  5. Zeit: Lohnt sich der Aufwand für den Nutzen?


Produktideen für Klasse 5–6

Für die Klassen 5–6 eignen sich Lernprodukte, die überschaubar sind und trotzdem Raum für Kreativität lassen. Wähle ein Format, das zum Thema passt und das Du realistisch fertigstellen kannst.


Beispiele aus Deutsch

  1. Erklärcomic: Erkläre eine Wortart mit Figuren, Beispielen und Sprechblasen.
  2. Lesekiste: Gestalte eine Kiste zu einem Jugendbuch mit Gegenständen, Zitaten und kurzen Erklärtexten.
  3. Gedichtplakat: Verbinde ein Gedicht mit Bildern, Farben und einer kurzen Deutung.
  4. Märchenvideo: Stelle typische Märchenmerkmale in einem kurzen Clip vor.
  5. Bildbeschreibung: Erstelle eine Lernkarte, die zeigt, wie man Bilder genau beschreibt.


Beispiele aus Kunst

  1. Farbwirkung: Gestalte ein Plakat, das zeigt, wie Farben Gefühle beeinflussen.
  2. Collage: Erkläre ein Thema durch ausgeschnittene Bilder, Wörter und eigene Zeichnungen.
  3. Typografie: Zeige, wie Schriftarten unterschiedlich wirken.
  4. Comic: Entwickle eine kurze Bildfolge mit klarer Leserichtung.
  5. Museumsguide: Erstelle einen Audioguide oder eine Bildkarte zu einem Kunstwerk.


Beispiele aus Medienbildung

  1. Quellencheck: Entwickle eine Checkkarte, mit der Mitschülerinnen und Mitschüler Internetquellen prüfen.
  2. Datenschutz: Gestalte ein Info-Plakat zu sicheren Fotos und privaten Daten.
  3. Urheberrecht: Erkläre den Unterschied zwischen eigenen, freien und geschützten Medien.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video mit klarer Struktur.
  5. Podcast: Nimm ein kurzes Hörstück auf, das ein Thema sachlich erklärt.


Qualitätskriterien

Bevor Du Dein Lernprodukt abgibst, kannst Du es mit Qualitätskriterien prüfen. Kriterien helfen Dir, nicht nur nach Gefühl zu arbeiten. Sie machen sichtbar, was gelungen ist und was noch verbessert werden kann.

Kriterium Leitfrage Starkes Ergebnis
Inhalt Stimmt das, was erklärt wird? Fachbegriffe werden korrekt verwendet und Beispiele passen.
Struktur Ist die Reihenfolge logisch? Anfang, Hauptteil und Schluss sind klar erkennbar.
Sprache Ist der Text verständlich? Sätze sind klar, Fachwörter werden erklärt.
Gestaltung Unterstützen Bild, Farbe und Schrift das Lernen? Die Gestaltung lenkt den Blick auf das Wichtige.
Medienrecht Sind Quellen, Bilder und Musik erlaubt? Eigene oder frei nutzbare Medien werden korrekt angegeben.
Reflexion Kannst Du Entscheidungen begründen? Du erklärst, warum Du etwas so gestaltet hast.


Feedback und Überarbeitung

Feedback ist keine Kritik, die Dich ärgern soll. Feedback ist eine Hilfe, damit Dein Produkt besser wird. Gute Rückmeldungen sind genau, freundlich und begründet. Statt „Das ist langweilig“ sagt man besser: „Ich verstehe die Reihenfolge noch nicht, weil die Überschrift fehlt.“ Statt „Das Bild ist schlecht“ sagt man besser: „Das Bild passt noch nicht zum Merksatz, weil es ein anderes Thema zeigt.“


Feedback-Regeln

  1. Wertschätzung: Beginne mit etwas, das gelungen ist.
  2. Genauigkeit: Beschreibe eine konkrete Stelle.
  3. Begründung: Erkläre, warum etwas wirkt oder nicht wirkt.
  4. Verbesserung: Gib eine umsetzbare Idee.
  5. Selbstentscheidung: Die Autorin oder der Autor entscheidet begründet, was geändert wird.


Sicherheit, Fairness und Urheberrecht

Wenn Du mit Medien arbeitest, trägst Du Verantwortung. Verwende Fotos von Personen nur mit Erlaubnis. Nutze keine beleidigenden Bilder, Geräusche oder Texte. Prüfe, ob Musik, Bilder und Schriften verwendet werden dürfen. Wenn Du freie Medien nutzt, achte auf die Lizenz und die Quellenangabe. Wenn Du unsicher bist, erstelle Bilder, Töne und Texte lieber selbst.


Einfache Medienregeln für Klasse 5–6

  1. Datenschutz: Keine privaten Daten veröffentlichen.
  2. Einverständnis: Personen nur mit Erlaubnis fotografieren, filmen oder aufnehmen.
  3. Quellenangabe: Fremde Informationen und Medien nachvollziehbar angeben.
  4. Respekt: Niemand wird bloßgestellt, beleidigt oder ausgegrenzt.
  5. Sicherheit: Passwörter, Namen, Adressen und Schulwege bleiben privat.


Unterrichtsprojekt: Dein eigenes Lernprodukt

In diesem Projekt entwickelst Du ein Lernprodukt zu einem Thema aus Deutsch, Kunst oder Medienbildung. Du darfst allein, zu zweit oder in einer kleinen Gruppe arbeiten. Wichtig ist, dass alle Beteiligten eine Aufgabe übernehmen und am Ende erklären können, was sie gelernt haben.


Projektauftrag

Entwickle ein Lernprodukt für Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 oder 6. Dein Produkt soll ein Thema verständlich erklären, eine kreative Gestaltungsidee nutzen und verantwortungsvoll mit Medien umgehen. Beginne mit einem Gimmick, prüfe seine Funktion und entwickle daraus ein Lernprodukt mit erkennbarem Lernziel.


Möglicher Ablauf in sechs Phasen

Phase Aufgabe Ergebnis
Start Wähle Thema, Zielgruppe und Lernziel. Projektkarte mit Thema und Ziel
Planung Sammle Ideen und entscheide Dich für ein Format. Skizze oder Storyboard
Gestaltung Erstelle Texte, Bilder, Ton oder Layout. Erster Prototyp
Test Lass Mitschülerinnen und Mitschüler Dein Produkt ausprobieren. Feedbackbogen
Überarbeitung Verbessere Inhalt, Sprache und Gestaltung. Endfassung
Präsentation Stelle Dein Produkt vor und erkläre Deine Entscheidungen. Lernprodukt mit Reflexion


Beispiel: Aus einem Gimmick wird ein Lernprodukt

Stell Dir vor, Du möchtest ein Erklärvideo zu Adjektiven machen. Dein Gimmick ist eine sprechende Farbpalette. Am Anfang ist das nur eine lustige Idee. Es wird aber zum Lernprodukt, wenn die Farbpalette eine Lernfunktion übernimmt: Sie zeigt, wie Adjektive Eigenschaften beschreiben. Rot steht für warm, laut oder gefährlich. Blau steht für kühl, ruhig oder klar. Die Figur erklärt Beispiele, stellt Fragen und fasst am Ende die Regel zusammen. So unterstützt das Gimmick das Lernen.

Ein zweites Beispiel: Du möchtest ein Plakat zu Bildbeschreibungen gestalten. Dein Gimmick ist eine Lupe. Die Lupe ist dann sinnvoll, wenn sie immer auf wichtige Details zeigt: Vordergrund, Hintergrund, Farben, Personen, Blickrichtung und Stimmung. Das Symbol hilft also, den Aufbau einer Bildbeschreibung zu verstehen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was unterscheidet ein Lernprodukt von einem bloßen Gimmick? (Es verfolgt ein klares Lernziel und hilft anderen beim Verstehen) (!Es besteht nur aus möglichst vielen Effekten) (!Es muss immer digital veröffentlicht werden) (!Es darf keine Bilder enthalten)




Welche Frage hilft Dir am besten, einen Effekt zu prüfen? (Hilft dieser Effekt beim Verstehen des Inhalts) (!Ist dieser Effekt möglichst laut) (!Kann ich möglichst viele Farben gleichzeitig verwenden) (!Sieht der Effekt komplizierter aus als der Inhalt)




Wofür ist ein Storyboard besonders nützlich? (Es plant die Reihenfolge von Bildern, Texten und Szenen) (!Es ersetzt jede Überarbeitung) (!Es macht Quellenangaben überflüssig) (!Es entscheidet automatisch die Note)




Welche Aufgabe gehört besonders zum Fach Deutsch in diesem Projekt? (Texte verständlich formulieren und Fachbegriffe erklären) (!Nur die lauteste Musik auswählen) (!Nur die buntesten Farben verwenden) (!Das Produkt ohne Planung veröffentlichen)




Welche Aufgabe gehört besonders zum Fach Kunst in diesem Projekt? (Bild, Farbe, Schrift und Komposition passend gestalten) (!Jede Quelle ungeprüft übernehmen) (!Nur Rechtschreibregeln auswendig lernen) (!Private Daten veröffentlichen)




Was gehört zur Medienbildung? (Quellen prüfen und Urheberrecht beachten) (!Alle Bilder aus dem Internet ungefragt kopieren) (!Feedback grundsätzlich ignorieren) (!Personen ohne Erlaubnis filmen)




Was ist gutes Feedback? (Es ist freundlich, genau und begründet) (!Es besteht nur aus einem Wort) (!Es macht die Person lächerlich) (!Es verbietet jede eigene Entscheidung)




Warum ist eine Zielgruppe wichtig? (Sprache, Bilder und Umfang müssen zu den Lernenden passen) (!Damit alle Produkte gleich aussehen) (!Damit man keine Beispiele braucht) (!Damit man das Lernziel weglassen kann)




Was bedeutet Überarbeitung? (Ein Produkt nach Prüfung und Feedback gezielt verbessern) (!Ein Produkt sofort löschen) (!Ein Produkt absichtlich unklarer machen) (!Ein Produkt ohne Begründung abschreiben)




Welche Medienregel ist richtig? (Fotos von Personen nur mit Erlaubnis verwenden) (!Private Daten möglichst groß auf das Plakat schreiben) (!Musik immer ohne Quellenangabe nutzen) (!Fremde Texte als eigene Texte ausgeben)





Memory

Gimmick Auffälliger Einfall
Lernprodukt Verständliches Ergebnis
Storyboard Bilderplan
Zielgruppe Adressatenkreis
Feedback Rückmeldung
Prototyp Erste Version
Urheberrecht Schutz von Werken
Quellencheck Prüfung von Informationen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Idee prüfen Aus einem ersten Einfall wird ein klares Lernziel
Zielgruppe klären Sprache und Gestaltung passen zu den Lernenden
Storyboard planen Bild, Text und Ton werden geordnet
Prototyp gestalten Eine erste Version wird sichtbar
Feedback nutzen Rückmeldungen führen zur Verbesserung
Präsentation vorbereiten Das Lernprodukt wird verständlich vorgestellt






Kreuzworträtsel

Gimmick Wie nennt man einen auffälligen Einfall, der Aufmerksamkeit erzeugt?
Storyboard Wie nennt man einen Bilderplan für Szenen oder Seiten?
Feedback Wie nennt man eine hilfreiche Rückmeldung zu einem Entwurf?
Prototyp Wie nennt man eine erste testbare Version eines Produkts?
Zielgruppe Wie nennt man die Menschen, für die ein Produkt gemacht ist?
Urheberrecht Welches Recht schützt Texte, Bilder, Musik und andere Werke?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

ist ein auffälliger Einfall, der Aufmerksamkeit erzeugen kann.
Ein Lernprodukt braucht ein klares

.
Im Fach Deutsch achtest Du besonders auf verständliche

.
Im Fach Kunst unterstützt die

die Aussage.
Ein

hilft Dir, Szenen oder Seiten zu planen.
Bei der Medienbildung prüfst Du Quellen und beachtest das

.
Durch

erfährst Du, was andere schon gut verstehen.
In der

verbesserst Du Dein Produkt gezielt.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Gimmick-Sammlung: Sammle fünf auffällige Ideen aus Plakaten, Videos, Comics oder Apps und notiere, ob sie beim Verstehen helfen oder nur ablenken.
  2. Lernziel-Satz: Formuliere zu einem Thema aus Deutsch oder Kunst einen Satz, der beginnt mit: „Nach meinem Lernprodukt kannst Du ...“.
  3. Bild-und-Text-Test: Gestalte eine kleine Lernkarte mit einem Bild, einer Überschrift und einem Merksatz.
  4. Feedback-Miniübung: Gib einer Partnerin oder einem Partner eine Rückmeldung nach dem Muster: gelungen, unklar, Verbesserungsidee.


Standard

  1. Storyboard entwickeln: Plane ein Erklärvideo oder einen Comic mit mindestens sechs Bildern und notiere zu jedem Bild Text, Ton oder Handlung.
  2. Plakat gestalten: Erstelle ein Lernplakat zu einem Thema aus Deutsch, bei dem Farben und Symbole eine klare Lernfunktion haben.
  3. Quellencheck durchführen: Prüfe zwei Internetquellen zu Deinem Thema und erkläre, welche Quelle zuverlässiger ist.
  4. Prototyp testen: Zeige eine erste Version Deines Lernprodukts drei Mitschülerinnen oder Mitschülern und sammle konkrete Rückmeldungen.


Schwer

  1. Erklärvideo produzieren: Erstelle ein kurzes Erklärvideo mit Storyboard, Sprechertext, eigenen Bildern und einer Reflexion zu Deinen Gestaltungsentscheidungen.
  2. Medienprodukt überarbeiten: Vergleiche Deinen ersten Entwurf mit der Endfassung und beschreibe mindestens fünf begründete Verbesserungen.
  3. Ausstellung kuratieren: Plant in einer Gruppe eine kleine Ausstellung mit Lernprodukten und entwickelt passende Stationenfragen für Besucherinnen und Besucher.
  4. Lernprodukt analysieren: Untersuche ein fremdes Lernprodukt und bewerte, wie gut Inhalt, Sprache, Gestaltung und Medienregeln zusammenwirken.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Gimmick: Du findest in einem Video viele lustige Effekte, verstehst aber den Inhalt kaum. Erkläre, welche drei Änderungen daraus ein besseres Lernprodukt machen würden.
  2. Gestaltungsentscheidung begründen: Wähle für ein Lernplakat zu einem Gedicht zwei Farben, eine Schriftart und ein Bildmotiv aus und begründe, wie diese Gestaltung die Aussage unterstützt.
  3. Feedback auswerten: Du erhältst die Rückmeldung, dass Dein Comic schön aussieht, aber die Regel nicht erklärt. Beschreibe, wie Du Inhalt und Gestaltung überarbeiten würdest.
  4. Medienethik anwenden: Eine Gruppe möchte Fotos von Mitschülerinnen und Mitschülern ohne Nachfrage in ein Video einbauen. Erkläre, welche Probleme entstehen und welche faire Lösung möglich ist.
  5. Fächerverbindung erklären: Zeige an einem selbst gewählten Beispiel, wie Deutsch, Kunst und Medienbildung in einem Lernprodukt zusammenarbeiten.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis reichst Du ein eigenes Lernprodukt und eine kurze Reflexion ein. Dein Lernprodukt kann analog oder digital sein. Die Reflexion soll zeigen, dass Du nicht nur gestaltet, sondern auch geplant, geprüft und überarbeitet hast.

Bestandteil Erwartung
Lernprodukt Das Produkt erklärt ein Thema verständlich und zielgruppengerecht.
Planung Eine Skizze, ein Storyboard oder ein Ablaufplan zeigt Deine Vorbereitung.
Medienregeln Quellen, Lizenzen, Datenschutz und Einverständnis werden beachtet.
Feedback Rückmeldungen wurden eingeholt und sichtbar genutzt.
Reflexion Du begründest, was gelungen ist und was Du beim nächsten Mal verbessern würdest.


Bewertungshilfe

Bereich Grundlegend Sicher Besonders überzeugend
Inhalt Das Thema ist erkennbar. Das Thema wird richtig und verständlich erklärt. Das Thema wird mit Beispielen, Merksätzen und klarer Struktur vertieft.
Sprache Einige Informationen sind verständlich. Die Sprache ist überwiegend klar und passend. Die Sprache ist zielgruppengerecht, anschaulich und fachlich genau.
Gestaltung Bilder oder Farben sind vorhanden. Gestaltung und Inhalt passen zusammen. Gestaltung lenkt Aufmerksamkeit gezielt und unterstützt das Lernen.
Medienkompetenz Einzelne Regeln werden beachtet. Quellen und Rechte werden überwiegend korrekt berücksichtigt. Datenschutz, Urheberrecht und Fairness werden vorbildlich umgesetzt.
Prozess Ein Entwurf wurde erstellt. Planung, Feedback und Überarbeitung sind nachvollziehbar. Entscheidungen werden reflektiert und überzeugend begründet.




OERs zum Thema

Da es keinen einzelnen Wikipedia-Artikel zum genauen Projekttitel gibt, helfen Dir diese OER-Grundlagen zu zentralen Begriffen des aiMOOCs:



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Abitur

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  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Berlin/Brandenburg

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  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
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Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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