Zum Inhalt springen

Vom Chaos zum klaren Bericht

Aus MOOCsWiki Staging



Vom Chaos zum klaren Bericht



Einleitung

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=VZqxD4hZp6g |500|center}}

Vom Chaos zum klaren Bericht bedeutet: Du verwandelst ungeordnete Notizen, Beobachtungen, Stichworte oder Erinnerungen in einen verständlichen, sachlichen und gut gegliederten Bericht. Das Video aus der Reihe Learn German with MOOCit unterstützt Dich dabei, typische Schritte des Deutschunterrichts zu üben: Informationen sammeln, W-Fragen beantworten, eine sinnvolle Reihenfolge finden, sachlich schreiben und am Ende den Text überarbeiten.

Ein Bericht informiert über ein Ereignis, einen Vorfall, eine Beobachtung oder einen Ablauf. Er soll nicht spannend ausschmücken wie eine Erzählung und nicht bewerten wie ein Kommentar, sondern möglichst genau, überprüfbar und verständlich darstellen, was geschehen ist. Im schulischen Zusammenhang begegnet Dir der Bericht zum Beispiel als Unfallbericht, Zeitungsbericht, Praktikumsbericht, Protokoll-naher Tätigkeitsbericht oder als Bericht über eine Exkursion.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du aus einem scheinbaren Informationschaos einen klaren Bericht formulierst. Du arbeitest mit Textplanung, Sachlichkeit, Präteritum, Chronologie, Konnektoren, Quellenprüfung und einer Checkliste zur Textüberarbeitung. Der Kurs eignet sich besonders für Deutsch in den Klassen 5 bis 10 sowie für Lernende, die Deutsch als Fremdsprache oder Deutsch als Zweitsprache üben.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was einen Bericht von einer Erzählung, einer Reportage und einem Kommentar unterscheidet. Du kannst die wichtigsten W-Fragen gezielt beantworten, ungeordnete Stichworte ordnen, einen Bericht in Einleitung, Hauptteil und Schluss gliedern, sachlich und präzise im Präteritum schreiben, passende Konnektoren verwenden und Deinen Text mit einer Checkliste überarbeiten.


Was ist ein Bericht?

Ein Bericht ist eine informierende Textsorte. Er stellt ein Ereignis oder einen Sachverhalt so dar, dass Leserinnen und Leser nachvollziehen können, was geschehen ist. Ein guter Bericht beantwortet die wichtigsten W-Fragen: Wer war beteiligt? Was ist passiert? Wann geschah es? Wo geschah es? Wie lief es ab? Warum kam es dazu? Welche Folgen hatte das Ereignis? Je nach Thema ist außerdem wichtig: Woher stammen die Informationen?

Ein Bericht enthält keine erfundenen Einzelheiten. Er soll keine persönliche Meinung verbreiten. Formulierungen wie Ich fand es total schlimm, zum Glück war es lustig oder bestimmt war jemand schuld passen nicht in einen sachlichen Bericht. Besser sind überprüfbare Aussagen wie Mehrere Schülerinnen und Schüler beobachteten den Vorfall, Die Aufsicht informierte das Sekretariat oder Nach Angaben der Beteiligten begann der Vorfall gegen 10 Uhr.


Bericht, Erzählung, Reportage und Kommentar

Ein Bericht ist sachlich, geordnet und auf überprüfbare Informationen ausgerichtet. Eine Erzählung darf Gefühle, Spannung, Gedanken und ausgeschmückte Szenen enthalten. Eine Reportage schildert ein Geschehen oft anschaulich aus der Perspektive einer anwesenden Person und kann Atmosphäre, Eindrücke und Zitate stärker nutzen. Ein Kommentar bewertet ein Thema und enthält eine begründete Meinung. Für Deinen Schulbericht ist besonders wichtig: Du trennst Tatsache, Vermutung und Meinung sauber voneinander.


Warum Berichte wichtig sind

Berichte helfen Menschen, Ereignisse zuverlässig zu verstehen. In der Schule brauchst Du sie, um Vorfälle, Ausflüge, Experimente, Projekte oder Praktika nachvollziehbar zu dokumentieren. Im Beruf werden Berichte genutzt, um Arbeitsabläufe, Unfälle, Besprechungen oder Ergebnisse festzuhalten. Im Journalismus informieren Berichte über aktuelle Ereignisse und ordnen sie in Zusammenhänge ein. In allen Fällen gilt: Ein klarer Bericht spart Missverständnisse, weil er die wichtigsten Informationen strukturiert und sachlich darstellt.


Vom Chaos zur Ordnung

Viele Berichte beginnen nicht mit einem perfekten Text, sondern mit Chaos: einzelne Stichworte, Erinnerungen, Uhrzeiten, Namen, Orte, Fotos, Aussagen oder Beobachtungen. Der entscheidende Schritt besteht darin, dieses Material zu ordnen. Dabei hilft Dir ein dreistufiges Vorgehen: erst sammeln, dann sortieren, dann formulieren.

  1. Sammeln: Schreibe zunächst alles auf, was Du weißt. Achte darauf, Fakten und Vermutungen zu trennen.
  2. Sortieren: Ordne die Informationen den W-Fragen zu. Streiche Wiederholungen und Unwichtiges.
  3. Formulieren: Schreibe den Bericht in einer klaren Reihenfolge. Verwende sachliche Sprache und prüfe am Ende Inhalt, Aufbau und Grammatik.


Die W-Fragen als Werkzeug

Die W-Fragen sind Dein wichtigstes Werkzeug gegen unübersichtliche Notizen. Sie zwingen Dich, die Informationen zu sortieren. Nicht jede Frage ist in jedem Bericht gleich wichtig. Bei einem Unfallbericht sind Ort, Zeit, Beteiligte, Verlauf und Folgen besonders wichtig. Bei einem Praktikumsbericht stehen Tätigkeiten, Zeitraum, Betrieb, Aufgaben und Lernerfahrungen im Mittelpunkt. Bei einem Zeitungsbericht stehen Aktualität, Bedeutung und verlässliche Quellen im Vordergrund.

  1. Wer: beteiligte Personen, Gruppen oder Institutionen
  2. Was: zentrales Ereignis oder zentrale Handlung
  3. Wann: Datum, Uhrzeit oder Zeitraum
  4. Wo: genauer Ort
  5. Wie: Ablauf, Umstände und Reihenfolge
  6. Warum: Ursache, Anlass oder Hintergrund, sofern bekannt
  7. Welche Folgen: Ergebnisse, Schäden, Reaktionen oder Konsequenzen
  8. Quelle: Herkunft der Informationen, falls sie angegeben werden muss


Die umgekehrte Pyramide

Im Journalismus wird häufig mit dem Prinzip der umgekehrten Pyramide gearbeitet. Das Wichtigste steht am Anfang, danach folgen Details, Hintergründe und Zusatzinformationen. Dieses Prinzip kann Dir auch beim schulischen Bericht helfen: Die Leserinnen und Leser sollen früh verstehen, worum es geht.

Für die Schule ist außerdem die Chronologie wichtig. Das bedeutet: Im Hauptteil beschreibst Du den Ablauf in der richtigen zeitlichen Reihenfolge. Du kannst also beides verbinden: In der Einleitung nennst Du die wichtigsten Informationen knapp, im Hauptteil erklärst Du den Ablauf genau und im Schluss beschreibst Du Folgen oder Ergebnisse.


Aufbau eines klaren Berichts

Ein klarer Bericht besteht meist aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Diese drei Teile helfen Dir, die Informationen sinnvoll zu ordnen.


Einleitung

Die Einleitung beantwortet die wichtigsten Grundfragen. Sie nennt kurz, was passiert ist, wer beteiligt war, wann und wo es geschehen ist. Die Einleitung soll nicht zu lang sein. Sie gibt Orientierung und macht deutlich, worum es im Bericht geht.

Beispiel: Am Dienstag, dem 12. März, kam es in der zweiten Pause auf dem Schulhof der Beispielschule zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Schülern der Klasse 7b.


Hauptteil

Der Hauptteil beschreibt den Ablauf genauer. Hier erklärst Du, wie es zu dem Ereignis kam, was nacheinander geschah und welche wichtigen Einzelheiten bekannt sind. Achte auf eine klare Chronologie. Verwende zeitliche Verbindungswörter wie zunächst, anschließend, danach, währenddessen, daraufhin und schließlich.

Beispiel: Zunächst liefen mehrere Schülerinnen und Schüler in Richtung Sporthalle. Währenddessen kam ein Schüler mit einem Ball aus der entgegengesetzten Richtung. Kurz darauf stießen zwei Beteiligte zusammen.


Schluss

Der Schluss nennt Folgen, Ergebnisse oder Maßnahmen. Bei einem Unfallbericht können das Verletzungen, Schäden, Hilfeleistungen oder weitere Schritte sein. Bei einem Praktikumsbericht kann der Schluss zusammenfassen, was erledigt wurde oder welches Ergebnis entstanden ist. Der Schluss enthält keine persönliche Bewertung, sofern kein Reflexionsteil ausdrücklich verlangt wird.

Beispiel: Die Aufsicht informierte das Sekretariat. Ein Schüler wurde im Sanitätsraum versorgt, anschließend wurden die Eltern benachrichtigt.


Sprache im Bericht

Ein Bericht verlangt Sachlichkeit. Das bedeutet: Du schreibst genau, knapp und ohne Übertreibungen. Du verwendest keine Umgangssprache, keine dramatischen Ausschmückungen und keine unbelegten Vermutungen. Statt plötzlich krachte es total heftig schreibst Du sachlicher: Kurz darauf stießen die beiden Fahrräder zusammen. Statt alle waren geschockt schreibst Du nur dann etwas über Reaktionen, wenn sie beobachtbar oder belegt sind: Mehrere Umstehende blieben stehen und riefen die Aufsicht.


Zeitform

Schulische Berichte stehen meistens im Präteritum, weil sie über vergangene Ereignisse informieren. Typische Formen sind: ging, kam, sagte, rief, informierte, begann, endete. Das Perfekt wirkt in vielen Berichten umgangssprachlicher: ist gegangen, hat gesagt, hat gemacht. Es kann in mündlichen Berichten vorkommen, sollte aber in schriftlichen Schulberichten meist durch das Präteritum ersetzt werden.


Direkte und indirekte Rede

In einem Bericht wird meistens Indirekte Rede verwendet, wenn Aussagen anderer Personen wiedergegeben werden. Dadurch bleibt der Text sachlich und geordnet.

Direkte Rede: Der Schüler sagte: „Ich habe den Ball nicht gesehen.“

Indirekte Rede: Der Schüler sagte, er habe den Ball nicht gesehen.

Für jüngere Lernende reicht oft eine sachliche Wiedergabe: Nach Aussage des Schülers sah er den Ball nicht. Wichtig ist, dass klar bleibt, ob etwas beobachtet wurde oder ob es nur eine Aussage einer Person ist.


Präzise Wörter statt Füllwörter

Ein klarer Bericht vermeidet ungenaue Wörter wie irgendwie, voll, krass, halt, mega oder ein bisschen komisch. Besser sind genaue Angaben: gegen 10.15 Uhr, vor dem Eingang der Sporthalle, drei Schülerinnen, nach der zweiten Pause, laut Aussage der Aufsicht. Präzise Angaben machen Deinen Bericht glaubwürdiger.


Beispiel: Vom Stichwortzettel zum Bericht


Ungeordnete Notizen

Stell Dir vor, Du hast folgende Notizen gesammelt: Pause, Ball, Schulhof, Tom und Amir, 10.05 Uhr, Aufsicht kam, Tom stolperte, Amir rannte zum Ball, Knie aufgeschürft, Sekretariat informiert, Klasse 6a, Mittwoch, vor der Tischtennisplatte.

Diese Notizen enthalten wichtige Informationen, aber sie sind noch ungeordnet. Wenn Du sofort losschreibst, vergisst Du vielleicht eine wichtige W-Frage oder bringst die Reihenfolge durcheinander.


Geordnete Informationen nach W-Fragen

  1. Wer: Tom und Amir aus der Klasse 6a, Aufsicht
  2. Was: Zusammenstoß auf dem Schulhof
  3. Wann: Mittwoch, gegen 10.05 Uhr, in der Pause
  4. Wo: vor der Tischtennisplatte auf dem Schulhof
  5. Wie: Amir rannte zum Ball, Tom ging in dieselbe Richtung, Tom stolperte
  6. Welche Folgen: Tom schürfte sich das Knie auf, die Aufsicht informierte das Sekretariat


Ausformulierter Bericht

Am Mittwoch kam es gegen 10.05 Uhr in der Pause auf dem Schulhof der Beispielschule zu einem Zusammenstoß zwischen Tom und Amir aus der Klasse 6a. Der Vorfall ereignete sich vor der Tischtennisplatte.

Amir rannte zunächst einem Ball hinterher. Zur gleichen Zeit ging Tom in dieselbe Richtung. Kurz vor der Tischtennisplatte stießen die beiden Schüler zusammen. Dabei stolperte Tom und fiel zu Boden. Er schürfte sich das Knie auf.

Die Aufsicht kam kurz darauf zu den beiden Schülern. Sie brachte Tom in das Sekretariat und informierte die zuständige Klassenleitung.


Warum ist dieser Bericht klar?

Der Beispielbericht ist klar, weil er die wichtigsten W-Fragen beantwortet, den Ablauf in einer sinnvollen Reihenfolge darstellt und keine unnötigen Bewertungen enthält. Er verwendet sachliche Verben, genaue Orts- und Zeitangaben sowie eine verständliche Gliederung. Aus den ungeordneten Stichworten ist ein nachvollziehbarer Text geworden.


Häufige Fehler und bessere Lösungen


Fehler: Erzählen statt berichten

Viele Lernende schreiben am Anfang zu erzählerisch. Sie wollen Spannung erzeugen und verwenden Ausrufe, Gefühle oder dramatische Wörter. Für einen Bericht ist das meist ungeeignet.

Ungünstig: Es war eine total chaotische Pause, und plötzlich passierte etwas richtig Schlimmes!

Besser: In der zweiten Pause kam es auf dem Schulhof zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Schülern.


Fehler: Meinung statt Tatsache

Ein Bericht soll nicht urteilen, bevor Fakten geklärt sind. Du solltest deshalb vorsichtig formulieren.

Ungünstig: Amir war schuld, weil er viel zu wild rannte.

Besser: Amir rannte nach Angaben mehrerer Mitschüler einem Ball hinterher.


Fehler: Unklare Reihenfolge

Wenn Du die Reihenfolge vertauschst, wird der Bericht schwer verständlich.

Ungünstig: Die Aufsicht kam. Tom fiel hin. Amir rannte zum Ball. Das Sekretariat wurde informiert.

Besser: Amir rannte zunächst zum Ball. Dabei stieß er mit Tom zusammen. Tom fiel hin. Danach kam die Aufsicht und informierte das Sekretariat.


Fehler: Fehlende Angaben

Ein Bericht wird unvollständig, wenn wichtige W-Fragen fehlen. Prüfe deshalb immer, ob Zeit, Ort, Beteiligte, Ereignis, Ablauf und Folgen genannt sind. Fehlt eine Information wirklich, darfst Du sie nicht erfinden. Du kannst schreiben: Die genaue Ursache war zunächst nicht bekannt.


Checkliste für Deinen Bericht

Nutze diese Checkliste, bevor Du Deinen Bericht abgibst.

  1. Inhalt: Sind alle wichtigen W-Fragen beantwortet?
  2. Aufbau: Gibt es Einleitung, Hauptteil und Schluss?
  3. Reihenfolge: Ist der Ablauf logisch und zeitlich nachvollziehbar?
  4. Sachlichkeit: Fehlen persönliche Meinungen, Übertreibungen und Vermutungen?
  5. Sprache: Sind die Sätze klar, präzise und verständlich?
  6. Grammatik: Steht der Bericht überwiegend im Präteritum?
  7. Quellen: Ist erkennbar, woher wichtige Informationen stammen?
  8. Überarbeitung: Wurden Rechtschreibung, Zeichensetzung und Wortwahl geprüft?


Sprachhilfen für Deutschlernende

Für Lernende im Bereich Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache sind Satzanfänge besonders hilfreich. Sie geben Sicherheit und helfen beim Aufbau eines klaren Textes.

  1. Einleitung: Am ... ereignete sich ...
  2. Einleitung: Der Vorfall fand am ... um ... in ... statt.
  3. Hauptteil: Zunächst ...
  4. Hauptteil: Anschließend ...
  5. Hauptteil: Danach ...
  6. Hauptteil: Währenddessen ...
  7. Hauptteil: Daraufhin ...
  8. Schluss: Infolge des Vorfalls ...
  9. Schluss: Abschließend wurde ...
  10. Quelle: Nach Angaben von ...

Achte darauf, Satzanfänge nicht mechanisch aneinanderzureihen. Ein guter Bericht braucht klare Übergänge, aber er soll trotzdem natürlich klingen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Ziel eines Berichts? (Sachlich über ein Ereignis informieren) (!Eine erfundene Geschichte spannend erzählen) (!Die eigene Meinung möglichst deutlich zeigen) (!Mit Reimen und Wortspielen unterhalten)




Welche Frage gehört zu den W-Fragen eines Berichts? (Wer war beteiligt) (!Wie schön war das Ereignis) (!Welche Musik passt dazu) (!Welche Note bekomme ich)




Welche Zeitform wird in schulischen Berichten meistens verwendet? (Präteritum) (!Futur) (!Imperativ) (!Konjunktiv ohne Grund)




Was gehört typischerweise in die Einleitung eines Berichts? (Was wann wo und mit wem geschah) (!Eine lange persönliche Bewertung) (!Ein überraschender Dialog) (!Eine erfundene Vorgeschichte)




Welche Formulierung passt am besten zu einem sachlichen Bericht? (Gegen 10 Uhr kam es auf dem Schulhof zu einem Zusammenstoß) (!Es war die schlimmste Pause aller Zeiten) (!Alle fanden die Situation mega peinlich) (!Zum Glück war es irgendwie lustig)




Was beschreibt der Hauptteil eines Berichts vor allem? (Den Ablauf des Ereignisses) (!Die Meinung der Autorin) (!Eine Fantasiewelt) (!Eine Werbebotschaft)




Welche Information darfst Du in einem Bericht nicht einfach erfinden? (Die Ursache eines Vorfalls) (!Die Überschrift des Textes) (!Die Reihenfolge Deiner Absätze) (!Die Länge Deines Heftes)




Welche Aussage über Vermutungen ist richtig? (Vermutungen müssen als solche erkennbar sein) (!Vermutungen sind immer besser als Fakten) (!Vermutungen ersetzen genaue Zeitangaben) (!Vermutungen gehören immer in die Überschrift)




Welches Wort hilft bei der zeitlichen Ordnung eines Berichts? (Anschließend) (!Wunderschön) (!Bestimmt) (!Mega)




Was sollte beim Überarbeiten eines Berichts geprüft werden? (Inhalt Aufbau Sprache und Rechtschreibung) (!Nur die Farbe des Stiftes) (!Nur die Länge der Überschrift) (!Nur die Anzahl der Ausrufezeichen)





Memory

W-Frage Leitfrage nach Fakten
Einleitung Kurze Orientierung
Hauptteil Genauer Ablauf
Schluss Folgen und Ergebnis
Präteritum Zeitform der Vergangenheit
Sachlichkeit Schreiben ohne Bewertung
Quelle Herkunft der Information
Chronologie Zeitliche Reihenfolge





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Berichtsteil
Kurze Orientierung Einleitung
Genauer Ablauf Hauptteil
Folgen und Ergebnis Schluss
Beteiligte Personen Wer
Ort des Geschehens Wo
Zeitpunkt des Geschehens Wann
Ursache oder Anlass Warum






Kreuzworträtsel

Einleitung Welcher Berichtsteil nennt kurz die wichtigsten Grundinformationen?
Hauptteil Welcher Berichtsteil erklärt den Ablauf genauer?
Schluss Welcher Berichtsteil nennt Folgen oder Ergebnisse?
Quelle Wie nennt man die Herkunft einer Information?
Praeteritum Welche Vergangenheitsform wird in Schulberichten häufig genutzt?
Sachlichkeit Welches Prinzip verlangt Schreiben ohne persönliche Bewertung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein klarer Bericht beantwortet die wichtigsten

.
Er berichtet über überprüfbare

.
Die Einleitung nennt kurz das zentrale

.
Der Hauptteil beschreibt den Ablauf in zeitlicher

.
Der Schluss nennt wichtige Folgen oder ein

.
Schulische Berichte stehen meistens im

.
Eine sachliche Sprache vermeidet persönliche

.
Unbekannte Ursachen darfst Du nicht einfach

.
Mit Konnektoren wie danach und anschließend wird der Text

.
Vor der Abgabe solltest Du Deinen Bericht gründlich

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. W-Fragen-Karte: Erstelle eine übersichtliche Karte mit den wichtigsten W-Fragen und notiere zu jeder Frage ein eigenes Beispiel.
  2. Stichwortordnung: Sammle zehn ungeordnete Stichworte zu einem erfundenen Schulhofereignis und ordne sie anschließend nach Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum und Folgen.
  3. Sachlich formulieren: Schreibe fünf umgangssprachliche Sätze so um, dass sie zu einem sachlichen Bericht passen.
  4. Bericht erkennen: Suche in einer Zeitung oder auf einer Nachrichtenseite einen informierenden Text und markiere Stellen, die sachlich berichten.


Standard

  1. Unfallbericht schreiben: Verfasse aus vorgegebenen Stichworten einen vollständigen Unfallbericht mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  2. Interview nutzen: Befrage eine Person zu einem kleinen Ereignis in der Schule und schreibe daraus einen sachlichen Bericht, ohne direkte Rede zu verwenden.
  3. Text überarbeiten: Nimm einen absichtlich fehlerhaften Bericht und verbessere Aufbau, Präteritum, Konnektoren und sachliche Wortwahl.
  4. Zeitungsbericht gestalten: Schreibe einen kurzen Zeitungsbericht über ein Klassenprojekt und ergänze eine passende Überschrift sowie eine knappe Unterzeile.


Schwer

  1. Quellen vergleichen: Vergleiche zwei unterschiedliche Aussagen zu demselben Ereignis und schreibe einen Bericht, der deutlich zwischen gesicherten Fakten und unklaren Angaben unterscheidet.
  2. Bericht und Kommentar: Schreibe zuerst einen sachlichen Bericht und danach einen kurzen Kommentar zum selben Thema. Erkläre anschließend die Unterschiede.
  3. Multimedialer Bericht: Erstelle zu einem realen Schulprojekt einen Bericht mit Foto, Bildunterschrift und Quellenangabe. Achte darauf, Persönlichkeitsrechte zu respektieren.
  4. Sprachvergleich: Übersetze einen kurzen Bericht in einfache englische Sätze oder aus dem Englischen ins Deutsche und untersuche, welche Wörter für Zeitfolge und Sachlichkeit besonders wichtig sind.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Berichtstruktur: Du erhältst ungeordnete Informationen zu einem Vorfall im Schwimmbad. Entwickle daraus eine sinnvolle Gliederung und begründe, welche Informationen in Einleitung, Hauptteil und Schluss gehören.
  2. Sachlichkeit prüfen: Analysiere einen Textausschnitt und entscheide, welche Formulierungen für einen Bericht ungeeignet sind. Erkläre jeweils, ob es sich um Meinung, Vermutung, Umgangssprache oder Übertreibung handelt.
  3. Quellenbewertung: Drei Personen schildern dasselbe Ereignis unterschiedlich. Vergleiche die Aussagen und formuliere einen kurzen Bericht, der unsichere Informationen vorsichtig kennzeichnet.
  4. Adressatenbezug: Schreibe denselben Sachverhalt einmal als Bericht für die Schülerzeitung und einmal als Unfallmeldung für das Sekretariat. Erläutere, wie sich Auswahl und Genauigkeit der Informationen verändern.
  5. Überarbeitungskompetenz: Überarbeite einen eigenen Bericht mithilfe der Checkliste und verfasse danach eine kurze Reflexion darüber, welche Änderung den Text am stärksten verbessert hat.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du einen eigenen vollständigen Bericht. Wähle ein reales oder realistisch erfundenes Ereignis, sammle zunächst Stichworte, ordne sie nach W-Fragen und schreibe anschließend einen Bericht mit Einleitung, Hauptteil und Schluss. Gib zusätzlich eine kurze Überarbeitungserklärung ab.

  1. Planung: Die Stichworte sind vollständig und sinnvoll nach W-Fragen geordnet.
  2. Aufbau: Der Bericht besitzt eine klare Gliederung und eine nachvollziehbare Reihenfolge.
  3. Sachlichkeit: Der Text trennt Fakten, Aussagen und Vermutungen.
  4. Sprache: Der Bericht verwendet präzise Wörter, passende Konnektoren und überwiegend Präteritum.
  5. Überarbeitung: Die Endfassung zeigt erkennbare Verbesserungen gegenüber der ersten Fassung.




OERs zum Thema


Quellen und Mediennachweise

  1. Wikipedia: Der Artikel Bericht (Journalismus) bietet Hintergrundinformationen zur journalistischen Darstellungsform Bericht.
  2. Wikimedia Commons: Die Datei veranschaulicht den Bezug zu Nachricht und Zeitung.
  3. Wikimedia Commons: Die Datei veranschaulicht das Prinzip der umgekehrten Pyramide im Journalismus.
  4. YouTube: Das eingebettete MOOCit-Video unterstützt das Lernen zum Thema Vom Chaos zum klaren Bericht.


Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>