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Vergleiche und Personifikationen erkennen - aiMOOC

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Vergleiche und Personifikationen erkennen - aiMOOC




Einleitung

Vergleiche und Personifikationen gehören zu den wichtigsten sprachlichen Mitteln im Deutschunterricht. Sie machen Texte anschaulich, lebendig und wirkungsvoll. Wenn Du sie erkennst, verstehst Du besser, wie Autorinnen und Autoren Bilder im Kopf erzeugen, Gefühle verstärken oder eine Aussage besonders einprägsam machen.

Ein Vergleich verbindet zwei Bereiche miteinander, die eine erkennbare Gemeinsamkeit haben. Häufig erkennst Du ihn an Signalwörtern wie wie, als, so ... wie oder als ob. Beispiel: Der Himmel war schwarz wie Tinte. Hier wird die Farbe des Himmels mit der Farbe von Tinte verglichen.

Eine Personifikation macht etwas Nicht-Menschliches menschlich. Dinge, Tiere, Pflanzen, Naturerscheinungen oder abstrakte Begriffe erhalten menschliche Eigenschaften, Gefühle, Handlungen oder eine Stimme. Beispiel: Der Wind flüsterte durch die Bäume. Der Wind kann nicht wirklich flüstern; durch das menschliche Verb wirkt die Szene aber lebendig.

Dieser aiMOOC hilft Dir, Vergleiche und Personifikationen sicher zu erkennen, zu unterscheiden, ihre Wirkung zu beschreiben und selbst bewusst einzusetzen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Vergleiche in Texten an Signalwörtern und Bedeutungsbeziehungen erkennen.
  2. Personifikationen anhand menschlicher Eigenschaften, Handlungen oder Gefühle erkennen.
  3. Vergleich und Personifikation voneinander abgrenzen.
  4. die Wirkung beider Stilmittel in eigenen Worten erklären.
  5. eigene Beispiele für Vergleiche und Personifikationen formulieren.
  6. Gedichte, Erzähltexte, Werbung und Reden gezielt auf diese sprachlichen Mittel untersuchen.


Grundwissen: Was ist ein Vergleich?

Ein Vergleich ist ein Stilmittel, bei dem zwei Dinge, Personen, Zustände oder Vorstellungen miteinander in Beziehung gesetzt werden. Dabei wird eine Gemeinsamkeit hervorgehoben. Diese Gemeinsamkeit nennt man in der Rhetorik auch Tertium Comparationis, also den gemeinsamen Vergleichspunkt.

Beispiel: Sie rennt schnell wie der Wind.

In diesem Beispiel werden eine Person und der Wind miteinander verglichen. Der gemeinsame Vergleichspunkt ist die Schnelligkeit. Die Person ist nicht wirklich Wind, aber ihre Schnelligkeit wird durch das Bild besonders deutlich.

Typische Signalwörter für Vergleiche sind:

  1. wie: stark wie ein Bär
  2. als: größer als ein Haus
  3. so ... wie: so hell wie die Sonne
  4. als ob: Es sah aus, als ob die Welt stillstand
  5. gleich: gleich einem Schatten verschwand er

Vergleiche findest Du häufig in Lyrik, Epik, Sachtexten, Werbung, Alltagssprache und Reden. Sie helfen, abstrakte oder schwierige Inhalte anschaulicher zu machen. Ein guter Vergleich ist nicht nur schmückend, sondern trägt zur Aussage des Textes bei.

Auf dem Schild im Bild wird ein Vergleich verwendet: Eine politische Aussage wird mit der Kreativität des Schildes verglichen. Solche Vergleiche können sachlich, witzig, ironisch oder kritisch wirken.


Aufbau eines Vergleichs

Viele Vergleiche lassen sich in drei Bestandteile zerlegen:

  1. Vergleichsgegenstand: Das, worüber gesprochen wird.
  2. Vergleichsbild: Das, womit etwas verglichen wird.
  3. Vergleichspunkt: Die gemeinsame Eigenschaft.

Beispiel: Der See glänzte wie ein Spiegel.

  1. Vergleichsgegenstand: der See
  2. Vergleichsbild: ein Spiegel
  3. Vergleichspunkt: Glanz, glatte Oberfläche, Reflexion

Wenn Du einen Vergleich analysierst, solltest Du nicht nur sagen, dass ein Vergleich vorliegt. Wichtig ist auch, dass Du erklärst, was verglichen wird, womit es verglichen wird und warum dieser Vergleich sinnvoll oder wirkungsvoll ist.


Wirkung von Vergleichen

Vergleiche können unterschiedliche Wirkungen haben. Sie können:

  1. anschaulich machen, was schwer vorstellbar ist.
  2. Gefühle verstärken.
  3. Figuren charakterisieren.
  4. Atmosphäre erzeugen.
  5. Ironie oder Humor unterstützen.
  6. Argumente verständlicher machen.
  7. Bilder im Kopf entstehen lassen.

Beispiel: Seine Worte trafen mich wie Pfeile. Der Vergleich macht deutlich, dass die Worte verletzend wirkten. Die Aussage wäre schwächer, wenn dort nur stünde: Seine Worte waren unangenehm.


Grundwissen: Was ist eine Personifikation?

Eine Personifikation liegt vor, wenn etwas Nicht-Menschliches so dargestellt wird, als wäre es menschlich. Dabei können Dinge, Tiere, Pflanzen, Naturerscheinungen oder abstrakte Begriffe menschliche Eigenschaften, Gefühle, Tätigkeiten oder Absichten bekommen.

Beispiele:

  1. Die Sonne lacht.
  2. Der Sturm rüttelt am Fenster.
  3. Die Angst kroch in ihr Herz.
  4. Der Herbst malt die Blätter bunt.
  5. Die Zeit rennt.

In all diesen Beispielen handeln Dinge oder abstrakte Begriffe so, als wären sie Menschen. Die Sonne kann nicht lachen, der Herbst kann nicht malen und die Zeit kann nicht rennen. Durch die Personifikation wirkt der Text aber lebendiger, bildhafter und oft emotionaler.

Das Bild zeigt Personifikationen: Länder oder Völker werden als menschliche Figuren dargestellt. In der Kunst ist die Personifikation eng mit der Allegorie verbunden, weil abstrakte Begriffe oder Gruppen in Menschengestalt erscheinen können.


Formen der Personifikation

Personifikationen können unterschiedlich auftreten:

  1. Menschliche Handlung: Der Regen klopfte an die Scheibe.
  2. Menschliche Eigenschaft: Der müde Abend legte sich über die Stadt.
  3. Menschliches Gefühl: Der Garten trauerte im Herbst.
  4. Menschliche Stimme: Die alten Mauern erzählten von vergangenen Zeiten.
  5. Menschliche Absicht: Die Dunkelheit verschluckte den Weg.

Bei der Analyse solltest Du genau fragen: Welche menschliche Eigenschaft oder Handlung wird auf etwas Nicht-Menschliches übertragen? Welche Wirkung entsteht dadurch?


Wirkung von Personifikationen

Personifikationen können:

  1. eine Szene lebendiger machen.
  2. Natur oder Gegenstände aktiv wirken lassen.
  3. Gefühle sichtbar machen.
  4. Spannung erzeugen.
  5. eine Stimmung verstärken.
  6. abstrakte Begriffe verständlicher machen.
  7. eine Atmosphäre verdichten.

Beispiel: Die Nacht schlich durch die Straßen. Diese Personifikation erzeugt eine geheimnisvolle oder unheimliche Stimmung. Die Nacht erscheint wie eine Person, die sich leise und langsam bewegt.


Vergleich und Personifikation unterscheiden

Vergleich und Personifikation können beide bildhaft sein. Trotzdem funktionieren sie unterschiedlich.

Ein Vergleich stellt zwei Dinge ausdrücklich nebeneinander. Meist gibt es ein Signalwort wie wie oder als.

Beispiel: Der Mond leuchtete wie eine Laterne.

Eine Personifikation macht etwas Nicht-Menschliches menschlich. Es muss kein Signalwort vorhanden sein.

Beispiel: Der Mond wachte über die Stadt.

Der Unterschied liegt also in der sprachlichen Struktur:

  1. Beim Vergleich fragst Du: Was wird womit verglichen?
  2. Bei der Personifikation fragst Du: Was Nicht-Menschliches bekommt eine menschliche Eigenschaft oder Handlung?


Vergleich oder Personifikation? Beispiele zum Unterscheiden

Satz Stilmittel Begründung
Der Fluss glitzerte wie Silber. Vergleich Das Signalwort wie verbindet den Fluss mit Silber. Der Vergleichspunkt ist das Glitzern.
Der Fluss sang leise im Tal. Personifikation Der Fluss erhält die menschliche Fähigkeit zu singen.
Die Wolken zogen wie Schiffe über den Himmel. Vergleich Die Wolken werden durch das Signalwort wie mit Schiffen verglichen.
Die Wolken jagten einander. Personifikation Wolken handeln wie Lebewesen, die einander verfolgen.
Die Stadt schlief. Personifikation Eine Stadt kann nicht schlafen, sie wird menschlich dargestellt.
Die Stadt war laut wie ein Marktplatz. Vergleich Die Stadt wird mit einem Marktplatz verglichen.


Erkennungsstrategie in vier Schritten

Wenn Du in einem Text Vergleiche und Personifikationen erkennen möchtest, hilft Dir eine einfache Strategie:

  1. Signalwort suchen: Gibt es Wörter wie wie, als, so ... wie oder als ob? Dann könnte ein Vergleich vorliegen.
  2. Bildlichkeit prüfen: Wird etwas anschaulich beschrieben, das über die wörtliche Bedeutung hinausgeht?
  3. Menschlichkeit prüfen: Bekommt ein Ding, Tier, Naturphänomen oder abstrakter Begriff eine menschliche Eigenschaft, Handlung, Stimme oder Absicht? Dann handelt es sich wahrscheinlich um eine Personifikation.
  4. Wirkung erklären: Frage Dich, was das sprachliche Mittel bewirkt. Macht es die Aussage lebendiger, stärker, emotionaler, kritischer oder verständlicher?


Merksätze

Vergleich: Zwei Bereiche werden durch ein Signalwort verbunden. Frage: Was wird womit verglichen?

Personifikation: Etwas Nicht-Menschliches wird menschlich dargestellt. Frage: Wer oder was handelt hier wie ein Mensch?

Wirkung: Beide Stilmittel erzeugen Bilder im Kopf und helfen, Aussagen anschaulicher, lebendiger und einprägsamer zu machen.


Typische Fehler beim Erkennen

Viele Lernende verwechseln Vergleiche, Metaphern und Personifikationen. Das ist verständlich, denn alle drei sind bildhafte sprachliche Mittel.


Fehler 1: Jedes wie automatisch als Vergleich ansehen

Nicht jedes wie bildet automatisch ein Stilmittel. In Ich weiß nicht, wie das geht ist wie kein Vergleichswort. Prüfe immer, ob tatsächlich zwei Bereiche miteinander verglichen werden.


Fehler 2: Personifikation nur bei Natur erkennen

Personifikationen betreffen nicht nur Naturerscheinungen. Auch abstrakte Begriffe können personifiziert werden.

Beispiele:

  1. Die Hoffnung klopfte an die Tür.
  2. Die Angst packte ihn.
  3. Die Wahrheit kam ans Licht.


Fehler 3: Nur benennen, aber nicht erklären

In einer Textanalyse reicht es nicht, ein Stilmittel nur zu nennen. Du solltest immer auch die Wirkung beschreiben.

Schwach: Hier ist eine Personifikation.

Besser: Die Personifikation „Die Nacht schlich durch die Straßen“ lässt die Nacht wie eine heimliche Gestalt erscheinen und erzeugt dadurch eine unheimliche Atmosphäre.


Anwendung in der Textanalyse

Wenn Du Vergleiche und Personifikationen in einer Gedichtanalyse, Kurzgeschichtenanalyse oder Redeanalyse untersuchst, kannst Du diesen Satzbau verwenden:

  1. Benennung: In der Formulierung „...“ liegt ein Vergleich beziehungsweise eine Personifikation vor.
  2. Erklärung: Dabei wird ... mit ... verglichen beziehungsweise ... wird menschlich dargestellt.
  3. Wirkung: Dadurch wirkt ... anschaulicher, lebendiger, emotionaler, bedrohlicher, heiterer oder eindringlicher.
  4. Deutung: Das passt zur Gesamtaussage des Textes, weil ...

Beispielanalyse: In der Formulierung „Die Angst kroch durch den Raum“ liegt eine Personifikation vor. Die Angst wird wie ein Lebewesen dargestellt, das sich langsam bewegt. Dadurch wirkt die Stimmung bedrückend und unheimlich. Die Personifikation zeigt, dass die Angst nicht nur in einer Person vorhanden ist, sondern den ganzen Raum zu beherrschen scheint.


Medien zur Vertiefung

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Das Video unterstützt Dich beim Erkennen von Metaphern, Personifikationen und weiteren Stilmitteln. Achte besonders darauf, wie Beispiele erklärt werden.


{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=7NOFjm3rvwo |500|center}}

Dieses Video kann Dir helfen, rhetorische Mittel im Zusammenhang zu wiederholen. Notiere beim Anschauen eigene Beispiele für Vergleiche und Personifikationen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woran erkennst Du einen Vergleich besonders häufig? (An Signalwörtern wie wie oder als) (!An Reimen am Zeilenende) (!An Großbuchstaben im Satz) (!An der Anzahl der Wörter)




Welche Aussage beschreibt eine Personifikation richtig? (Etwas Nicht-Menschliches erhält menschliche Eigenschaften) (!Zwei gleich klingende Wörter werden nebeneinandergestellt) (!Ein Satz wird besonders kurz geschrieben) (!Ein Wort wird absichtlich falsch geschrieben)




Welcher Satz enthält einen Vergleich? (Der See glänzte wie ein Spiegel) (!Der See schwieg im Morgenlicht) (!Der See atmete Nebel aus) (!Der See träumte unter dem Mond)




Welcher Satz enthält eine Personifikation? (Die Sonne lacht über dem Dorf) (!Die Sonne ist heller als die Lampe) (!Die Sonne leuchtet wie Gold) (!Die Sonne ist sehr weit entfernt)




Was ist der Vergleichspunkt im Satz Der Junge ist stark wie ein Bär? (Stärke) (!Junge) (!Bär) (!Satzzeichen)




Welche Frage hilft Dir beim Erkennen einer Personifikation? (Handelt hier etwas Nicht-Menschliches wie ein Mensch) (!Hat der Satz genau sieben Wörter) (!Steht das Verb am Satzende) (!Kommt ein Reim vor)




Warum verwenden Autorinnen und Autoren Vergleiche? (Um Vorstellungen anschaulicher zu machen) (!Um alle Sätze grammatisch gleich aufzubauen) (!Um Fachbegriffe zu vermeiden) (!Um jede Aussage wörtlich zu meinen)




Welcher Satz ist kein Vergleich? (Der Regen klopfte an das Fenster) (!Der Regen fiel wie Perlen) (!Der Regen war kalt wie Eis) (!Der Regen rauschte wie Applaus)




Was solltest Du in einer Textanalyse nach der Benennung eines Stilmittels tun? (Die Wirkung im Zusammenhang erklären) (!Nur die Zeilennummer abschreiben) (!Alle Nomen im Satz zählen) (!Den Satz ohne Begründung übersetzen)




Welche Wirkung kann eine Personifikation besonders gut erzeugen? (Sie macht eine Szene lebendiger) (!Sie entfernt alle Bilder aus dem Text) (!Sie macht einen Text automatisch sachlich) (!Sie ersetzt jedes Verb durch ein Nomen)





Memory

Vergleich Zwei Bereiche werden mit wie oder als verbunden
Personifikation Etwas Nicht-Menschliches wirkt menschlich
Signalwort Hinweis wie wie oder als
Vergleichspunkt Gemeinsame Eigenschaft zweier Bereiche
Wirkung Ergebnis des sprachlichen Mittels im Text
Analyse Begründetes Erklären von Formulierung und Bedeutung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Der Himmel weint Personifikation
Schnell wie der Wind Vergleich
so hell wie Feuer Signalwortvergleich
Die Zeit rennt Personifikation
mutig wie ein Löwe Vergleich
Die Stadt erwacht Personifikation






Kreuzworträtsel

Vergleich Welches Stilmittel verbindet zwei Bereiche oft mit dem Wort wie?
Personifikation Welches Stilmittel macht Nicht-Menschliches menschlich?
Signalwort Wie nennt man ein Wort, das beim Erkennen eines Vergleichs hilft?
Wirkung Was muss man in der Analyse nach dem Benennen eines Stilmittels erklären?
Bildlichkeit Welches Merkmal besitzen Vergleiche und Personifikationen gemeinsam?
Analyse Wie nennt man das genaue Untersuchen und Deuten eines Textes?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

verbindet zwei Bereiche miteinander und hebt eine gemeinsame Eigenschaft hervor. Häufig erkennst Du ihn an Signalwörtern wie

oder als. Eine

liegt vor, wenn etwas Nicht-Menschliches menschliche Eigenschaften oder Handlungen erhält. Im Satz Der Wind flüsterte durch die Bäume wird der

menschlich dargestellt. Beide Stilmittel erzeugen

und machen Texte anschaulicher. In einer Textanalyse solltest Du nicht nur das Stilmittel benennen, sondern auch seine

erklären.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Beispielsammlung: Sammle zehn Sätze aus Alltag, Werbung, Liedern oder Büchern, in denen ein Vergleich vorkommt. Markiere jeweils das Signalwort.
  2. Personifikation erkennen: Schreibe fünf Sätze auf, in denen Dinge oder Naturerscheinungen menschlich handeln. Erkläre zu jedem Satz, welches menschliche Merkmal übertragen wird.
  3. Sortieraufgabe: Erstelle zwei Spalten mit den Überschriften Vergleich und Personifikation. Ordne zwölf vorgegebene oder selbst gefundene Beispielsätze richtig zu.
  4. Merkkarte: Gestalte eine Lernkarte mit je einer Definition, zwei Beispielen und einem Merksatz zu Vergleich und Personifikation.


Standard

  1. Gedichtanalyse: Suche in einem kurzen Gedicht mindestens zwei Vergleiche oder Personifikationen und erkläre ihre Wirkung auf die Stimmung.
  2. Bildbeschreibung: Wähle ein Foto einer Landschaft. Beschreibe es zuerst sachlich und anschließend mit mindestens drei Personifikationen.
  3. Werbesprache: Analysiere einen Werbeslogan oder eine Werbeanzeige. Prüfe, ob Vergleiche oder Personifikationen verwendet werden und welche Wirkung sie haben.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video oder eine Audioaufnahme, in der Du den Unterschied zwischen Vergleich und Personifikation mit eigenen Beispielen erklärst.


Schwer

  1. Textanalyse: Untersuche einen Abschnitt aus einer Kurzgeschichte oder einem Roman. Erkläre, wie Vergleiche und Personifikationen zur Charakterisierung oder Atmosphäre beitragen.
  2. Stilmittel-Werkstatt: Schreibe einen kurzen literarischen Text über ein Gewitter. Verwende bewusst mindestens drei Vergleiche und drei Personifikationen. Markiere und kommentiere sie anschließend.
  3. Sprachvergleich: Vergleiche zwei Texte zum gleichen Thema, zum Beispiel einen Sachtext und ein Gedicht. Zeige, wie unterschiedlich bildhafte Sprache eingesetzt wird.
  4. Unterrichtsprojekt: Entwickle eine eigene Übungseinheit für jüngere Lernende mit Erklärung, Beispielen, Übungssätzen und Lösungsteil zu Vergleich und Personifikation.



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Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Erkläre, warum der Satz Die Hoffnung öffnete ein Fenster stärker wirkt als Die Person bekam Hoffnung. Gehe auf Personifikation und Wirkung ein.
  2. Vergleichswirkung: Vergleiche die Aussagen Der Raum war dunkel und Der Raum war dunkel wie ein Keller. Beschreibe, wie sich die Vorstellung beim Lesen verändert.
  3. Abgrenzung: Entscheide bei fünf eigenen Beispielsätzen, ob ein Vergleich, eine Personifikation oder kein Stilmittel vorliegt. Begründe jede Entscheidung.
  4. Textüberarbeitung: Nimm einen sachlichen Absatz über einen Regentag und überarbeite ihn so, dass er literarischer wirkt. Verwende mindestens zwei Vergleiche und zwei Personifikationen.
  5. Wirkungsdeutung: Analysiere in einem selbst gewählten Textauszug, wie bildhafte Sprache die Stimmung verändert. Stelle einen Zusammenhang zwischen Stilmittel, Atmosphäre und Aussage her.
  6. Kritische Reflexion: Diskutiere, wann Vergleiche und Personifikationen hilfreich sind und wann sie einen Text überladen oder unklar machen können.


Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis erstellst Du ein kleines Portfolio zum Thema Vergleiche und Personifikationen. Dein Portfolio enthält:

  1. Definition: Formuliere je eine eigene Definition zu Vergleich und Personifikation.
  2. Beispielanalyse: Analysiere zwei selbst gewählte Sätze und erkläre jeweils Aufbau und Wirkung.
  3. Eigener Text: Schreibe einen kurzen Text mit mindestens zwei Vergleichen und zwei Personifikationen.
  4. Reflexion: Erkläre, welches Stilmittel Dir leichter fällt und woran Du noch arbeiten möchtest.
  5. Feedback: Lasse Deinen Text von einer Mitschülerin oder einem Mitschüler prüfen und überarbeite ihn anschließend.


OERs zum Thema




Links


Zusammenfassung

Vergleiche und Personifikationen sind zentrale Stilmittel, mit denen Sprache anschaulich und wirkungsvoll wird. Ein Vergleich verbindet zwei Bereiche über eine Gemeinsamkeit und wird häufig durch Wörter wie wie oder als angezeigt. Eine Personifikation stellt etwas Nicht-Menschliches menschlich dar. Beim Erkennen hilft Dir die Frage: Was wird womit verglichen? oder Was handelt hier wie ein Mensch? In der Textanalyse ist entscheidend, dass Du nicht nur das Stilmittel benennst, sondern auch seine Wirkung im Zusammenhang des Textes erklärst.

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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
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  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

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  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

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The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
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  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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  12. Pure Blood: #Rassismus
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  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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