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Verben (Wortarten)

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Verben (Wortarten)




Einleitung

Verben gehören zu den wichtigsten Wortarten der deutschen Grammatik. Sie werden in der Schule oft auch Tunwörter, Tätigkeitswörter oder Zeitwörter genannt. Diese Namen helfen beim ersten Erkennen: Viele Verben beschreiben, was jemand tut, was geschieht oder in welchem Zustand sich jemand oder etwas befindet. Beispiele sind rennen, denken, regnen, warten, sein und haben.

Für das Verstehen von Sätzen sind Verben besonders wichtig, weil sie häufig den Kern des Prädikats bilden. Ohne Verb bleibt oft unklar, was im Satz ausgesagt wird. Der Satz Mia liest ein Buch enthält das Verb liest. Es zeigt, was Mia tut. Der Satz Der Ball rollt enthält das Verb rollt. Es beschreibt einen Vorgang. Der Satz Ben ist müde enthält das Verb ist. Es drückt einen Zustand oder eine Zuordnung aus.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Verben erkennst, wie Du sie beugst, welche Zeitformen es gibt, welche Rolle Verben im Satz spielen und wie Du Verben sicher von anderen Wortarten unterscheidest.


Was sind Verben?

Ein Verb ist eine Wortart, die in der deutschen Grammatik vor allem dadurch erkennbar ist, dass sie konjugiert werden kann. Konjugation bedeutet, dass ein Verb seine Form verändert, damit es zu Person, Zahl, Zeitform, Aussageweise und manchmal zur Handlungsrichtung passt.

Beispiele für Verben in der Grundform sind:

  1. lesen: eine Tätigkeit ausführen
  2. fallen: ein Geschehen ausdrücken
  3. liegen: einen Zustand ausdrücken
  4. sein: eine Zuordnung oder einen Zustand ausdrücken
  5. werden: eine Veränderung oder eine zukünftige Handlung ausdrücken

Das Verb ist nicht nur ein Bedeutungswort. Es ist auch ein grammatisches Steuerwort. Es bestimmt oft, welche Ergänzungen im Satz gebraucht werden. Das Verb geben verlangt zum Beispiel normalerweise jemanden, der gibt, etwas, das gegeben wird, und jemanden, dem etwas gegeben wird: Lea gibt Tom den Stift.


Warum Verben eine zentrale Wortart sind

Verben sind zentral, weil sie den Satz in Bewegung bringen. Sie verbinden Subjekt, Objekt, adverbiale Bestimmungen und weitere Satzteile zu einer Aussage. In vielen Sätzen kannst Du das Verb als Fragekern nutzen: Was tut jemand? Was geschieht? Was ist der Fall?

Beispiele:

  1. Tätigkeit: Die Kinder spielen.
  2. Vorgang: Das Eis schmilzt.
  3. Zustand: Die Tür bleibt offen.
  4. Veränderung: Der Himmel wird dunkel.
  5. Wahrnehmung: Ich sehe den Mond.
  6. Denken: Wir verstehen die Aufgabe.

Die Bedeutung allein reicht aber nicht immer zur Erkennung. Das Wort Lauf kann ein Substantiv sein, obwohl es etwas mit einer Tätigkeit zu tun hat. Das Wort laufen ist ein Verb, weil es gebeugt werden kann: ich laufe, du läufst, er läuft, wir laufen.


Verben erkennen

Verben erkennst Du besonders zuverlässig an ihrer Veränderbarkeit. Du kannst sie in eine Personalform setzen, in eine Zeitform bringen und oft mit Personalpronomen verbinden.

Beispiel am Verb lernen:

  1. Infinitiv: lernen
  2. Personalform: ich lerne, du lernst, sie lernt
  3. Vergangenheit: ich lernte, ich habe gelernt
  4. Zukunft: ich werde lernen
  5. Imperativ: Lerne!

Eine gute Probe ist die Wir-Probe. Wenn ein Wort mit wir eine sinnvolle Verbform bilden kann, handelt es sich meistens um ein Verb: wir gehen, wir lachen, wir denken. Bei Nomen funktioniert diese Probe nicht: wir Tisch ist keine passende Verbform.


Grundform und gebeugte Formen

Die Grundform eines Verbs endet im Deutschen meistens auf -en oder -n: machen, schreiben, wandern, sammeln. Im Wörterbuch steht ein Verb normalerweise im Infinitiv. Im Satz steht aber häufig eine gebeugte Form.

Infinitiv gebeugte Form Beispielsatz
gehen geht Das Kind geht zur Schule.
schreiben schreibst Du schreibst eine Nachricht.
sammeln sammeln Wir sammeln Ideen.
sein bist Du bist aufmerksam.
haben hatte Ich hatte eine Frage.

Wenn Du ein gebeugtes Verb findest, kannst Du es in die Grundform zurückführen. Aus liest wird lesen, aus ging wird gehen, aus genommen wird nehmen.


Person und Numerus

Bei der Konjugation passt sich das Verb an die Person und den Numerus des Subjekts an. Der Numerus unterscheidet Singular und Plural.

Person Beispiel mit lernen Erklärung
1. Person Singular ich lerne die sprechende Person
2. Person Singular du lernst die angesprochene Person
3. Person Singular er sie es lernt eine besprochene Person oder Sache
1. Person Plural wir lernen sprechende Gruppe
2. Person Plural ihr lernt angesprochene Gruppe
3. Person Plural sie lernen besprochene Gruppe

Diese Anpassung heißt Kongruenz. In einem korrekten Satz müssen Subjekt und Verb zusammenpassen: Der Hund bellt. Die Hunde bellen.


Zeitformen des Verbs

Verben können anzeigen, wann etwas geschieht. Diese grammatischen Zeitformen heißen Tempora. Im Deutschen sind besonders diese sechs Zeitformen wichtig:

Zeitform Beispiel typische Verwendung
Präsens ich gehe Gegenwart, Gewohnheit, manchmal Zukunft
Präteritum ich ging schriftliches Erzählen, Berichte, Märchen
Perfekt ich bin gegangen gesprochene Vergangenheit, abgeschlossene Handlung
Plusquamperfekt ich war gegangen Vorvergangenheit
Futur I ich werde gehen Zukunft, Vermutung oder Absicht
Futur II ich werde gegangen sein abgeschlossene Zukunft oder Vermutung über Vergangenes

Wichtig ist: Zeitformen sind grammatische Formen. Ihre Bedeutung hängt vom Zusammenhang ab. Der Satz Morgen fahren wir nach Berlin steht im Präsens, meint aber eine zukünftige Handlung.


Modus: Aussageweise des Verbs

Der Modus zeigt, in welcher Weise eine Aussage gemeint ist. Im Deutschen unterscheidet man vor allem Indikativ, Konjunktiv und Imperativ.

Modus Beispiel Funktion
Indikativ Du lernst Verben. Wirklichkeit, Feststellung, Frage
Konjunktiv I Sie sagt, sie lerne Verben. indirekte Rede
Konjunktiv II Ich würde mehr üben. Wunsch, Möglichkeit, Höflichkeit, Irreales
Imperativ Übe die Formen! Aufforderung, Bitte, Befehl

Der Modus verändert die Wirkung einer Aussage. Du machst die Aufgabe klingt anders als Mach die Aufgabe! oder Du könntest die Aufgabe machen.


Verbarten im Deutschen

Nicht alle Verben erfüllen dieselbe Aufgabe. In der Grammatik unterscheidet man verschiedene Verbarten.

Verbart Beispiele Bedeutung oder Funktion
Vollverb gehen, lesen, schlafen trägt die Hauptbedeutung des Satzes
Hilfsverb haben, sein, werden bildet zusammengesetzte Zeitformen und Passiv
Modalverb können, müssen, dürfen, sollen, wollen, mögen drückt Möglichkeit, Notwendigkeit, Erlaubnis, Wunsch oder Absicht aus
reflexives Verb sich freuen, sich erinnern wird mit Reflexivpronomen verwendet
trennbares Verb aufstehen, einkaufen, mitkommen Vorsilbe kann im Satz abgetrennt werden
untrennbares Verb besuchen, verstehen, erzählen Vorsilbe bleibt mit dem Verb verbunden

Beispiele:

  1. Vollverb: Lena liest.
  2. Hilfsverb: Lena hat gelesen.
  3. Modalverb: Lena kann lesen.
  4. Reflexives Verb: Lena freut sich.
  5. Trennbares Verb: Lena steht früh auf.
  6. Untrennbares Verb: Lena versteht den Text.


Starke und schwache Verben

Bei der Bildung der Vergangenheit unterscheidet man oft starke Verben, schwache Verben und unregelmäßige Verben.

Verbtyp Beispiel Präteritum Partizip II
schwaches Verb lernen lernte gelernt
starkes Verb singen sang gesungen
unregelmäßiges Verb bringen brachte gebracht
unregelmäßiges Verb sein war gewesen

Schwache Verben bilden die Vergangenheit meist mit -te und das Partizip II mit ge-...-t. Starke Verben verändern häufig den Vokal im Stamm: singen – sang – gesungen. Diese Veränderung heißt Ablaut.


Finite und infinite Verbformen

Eine finite Verbform ist nach Person und Numerus bestimmt. Sie kann allein das Prädikat eines einfachen Satzes tragen: Ich lese. Eine infinite Verbform ist nicht nach Person und Numerus bestimmt. Dazu gehören der Infinitiv und die Partizipien.

Form Beispiel Merkmal
finite Form du liest Person und Numerus erkennbar
Infinitiv lesen Grundform
Partizip I lesend gleichzeitig, verlaufend
Partizip II gelesen abgeschlossen oder für Perfekt/Passiv

In einem Satz mit mehreren Verbformen steht die finite Form oft an einer wichtigen Position: Wir haben gestern lange gelesen. Die finite Form ist haben, das Partizip II ist gelesen.


Verben im Satz

Verben bilden meistens das Prädikat. Das Prädikat sagt aus, was über das Subjekt mitgeteilt wird. In einfachen Aussagesätzen steht die finite Verbform im Deutschen häufig an zweiter Stelle. Dieses Muster nennt man Verbzweitstellung.

Beispiele:

  1. Mina schreibt einen Brief.
  2. Heute schreibt Mina einen Brief.
  3. Einen Brief schreibt Mina heute.

In allen drei Sätzen steht die finite Verbform schreibt an zweiter Satzgliedstelle. Deshalb kann sich die Reihenfolge der Satzglieder ändern, ohne dass die Grundstruktur verloren geht.

Bei zusammengesetzten Verbformen entsteht oft eine Satzklammer:

  1. Mina hat einen Brief geschrieben.
  2. Mina wird morgen einen Brief schreiben.
  3. Mina steht um sieben Uhr auf.

Die finite Verbform steht vorne in der Satzklammer, andere Verbteile stehen häufig am Ende.


Valenz: Welche Ergänzungen verlangt ein Verb?

Die Valenz eines Verbs beschreibt, welche Ergänzungen ein Verb im Satz braucht oder zulässt. Manche Verben benötigen nur ein Subjekt, andere zusätzlich ein Objekt oder mehrere Ergänzungen.

Verb Beispiel benötigte Ergänzungen
schlafen Das Baby schläft. Subjekt
lesen Ali liest ein Buch. Subjekt und Akkusativobjekt
helfen Sara hilft dem Nachbarn. Subjekt und Dativobjekt
geben Tom gibt seiner Schwester den Ball. Subjekt, Dativobjekt und Akkusativobjekt
wohnen Wir wohnen in Freiburg. Subjekt und Ortsangabe

Die Valenz hilft Dir, Sätze zu erweitern und Fehler zu erkennen. Der Satz Tom gibt wirkt unvollständig, weil das Verb geben normalerweise weitere Ergänzungen erwartet.


Aktiv und Passiv

Mit Aktiv und Passiv verändert sich die Blickrichtung im Satz. Im Aktiv steht oft die handelnde Person im Mittelpunkt. Im Passiv steht der Vorgang oder das betroffene Objekt stärker im Mittelpunkt.

Form Beispiel Blickrichtung
Aktiv Die Klasse löst die Aufgabe. Wer handelt?
Vorgangspassiv Die Aufgabe wird gelöst. Was geschieht?
Zustandspassiv Die Aufgabe ist gelöst. Welcher Zustand besteht?

Das Passiv wird im Deutschen häufig mit Formen von werden oder sein und dem Partizip II gebildet. Es ist besonders in Berichten, Anleitungen und sachlichen Texten wichtig.


Rechtschreibung von Verben

Verben werden im Deutschen normalerweise kleingeschrieben: laufen, denken, sie spielt. Es gibt aber wichtige Ausnahmen. Wenn ein Verb als Nomen gebraucht wird, wird es großgeschrieben. Das nennt man Substantivierung oder Nominalisierung.

Beispiele:

  1. Kleinschreibung: Wir schwimmen im See.
  2. Großschreibung: Das Schwimmen macht Spaß.
  3. Kleinschreibung: Er liest gern.
  4. Großschreibung: Beim Lesen konzentriert er sich.

Signale für substantivierte Verben sind oft Artikel, Präpositionen mit Artikel oder Begleiter wie das, beim, zum, am, sein, ihr.


Verben und Wortfamilien

Verben können mit anderen Wortarten verwandt sein. Eine Wortfamilie zeigt, wie Wörter aus einem gemeinsamen Stamm entstehen.

Verb Nomen Adjektiv Beispiel
hoffen Hoffnung hoffnungsvoll Wir hoffen auf gutes Wetter.
lernen Lernen lernbereit Das Lernen braucht Übung.
danken Dank dankbar Ich danke Dir.
reden Rede redselig Die Person redet viel.

So erkennst Du, dass Wortarten nicht nur durch Bedeutung, sondern durch Form und Verwendung im Satz bestimmt werden.


Häufige Fehler und Strategien

Ein häufiger Fehler ist, Verben nur als Tätigkeitswörter zu verstehen. Dann werden Verben wie sein, bleiben, scheinen, dürfen oder müssen leicht übersehen. Sie beschreiben nicht immer eine sichtbare Handlung, sind aber trotzdem Verben, weil sie konjugiert werden können.

Nützliche Strategien:

  1. Konjugationsprobe: Setze das Wort mit ich, du, er/sie/es, wir ein.
  2. Zeitprobe: Prüfe, ob Du das Wort in Vergangenheit oder Zukunft setzen kannst.
  3. Satzprobe: Suche das Wort, das die Aussage des Satzes trägt.
  4. Infinitivprobe: Finde die Grundform des Wortes.
  5. Prädikatprobe: Frage, welcher Teil des Satzes sagt, was geschieht oder was der Fall ist.


Lernen mit Medien

Das folgende Video erklärt Verben besonders anschaulich für Lernende der Grundschule und frühen Sekundarstufe:

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=8HAvKclAqsk |500|center}}

Das nächste Video bietet eine weitere Erklärung zu Verben als Wortart und eignet sich zur Wiederholung:

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=dz7Ox0RTdRg |500|center}}

Dieses Symbol kann als Sprechanlass genutzt werden: Aus einer Handlung wie gehen entstehen viele Verbformen, Sätze und Zeitformen: ich gehe, ich ging, ich bin gegangen, ich werde gehen.

Auch aus einer Alltagshandlung wie essen kannst Du Grammatik entdecken: essen ist die Grundform, isst ist eine Personalform, ist Präteritum, gegessen ist das Partizip II.


Zusammenfassung

Verben sind eine veränderbare Wortart. Sie können Tätigkeiten, Vorgänge, Zustände, Möglichkeiten, Notwendigkeiten und Veränderungen ausdrücken. Sie werden konjugiert und passen sich an Person, Numerus, Tempus und Modus an. Im Satz bilden sie meist das Prädikat und bestimmen oft, welche Ergänzungen gebraucht werden. Wer Verben sicher erkennt, versteht den Bau von Sätzen besser und kann eigene Texte genauer, abwechslungsreicher und korrekter schreiben.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Verb? (Eine Wortart die konjugiert werden kann) (!Ein Satzzeichen am Satzende) (!Ein Wort das immer großgeschrieben wird) (!Ein anderes Wort für Artikel)




Wie nennt man die Grundform eines Verbs? (Infinitiv) (!Prädikat) (!Objekt) (!Artikel)




Welche Form passt zur 2. Person Singular von lernen? (du lernst) (!ich lernen) (!wir lernt) (!sie lernst)




Welche Zeitform steht im Satz Ich habe gelesen? (Perfekt) (!Präsens) (!Futur I) (!Imperativ)




Welche Verben sind Hilfsverben im Deutschen? (haben sein werden) (!gehen laufen springen) (!rot blau grün) (!der die das)




Welche Aussage zum Modalverb ist richtig? (Es drückt zum Beispiel Möglichkeit oder Notwendigkeit aus) (!Es ersetzt immer ein Nomen) (!Es steht nur in Fragesätzen) (!Es wird niemals konjugiert)




Welche Form ist ein Imperativ? (Lies den Text) (!Ich lese den Text) (!Sie las den Text) (!Wir haben gelesen)




Welche Aussage zur Satzfunktion von Verben stimmt? (Verben bilden häufig den Kern des Prädikats) (!Verben sind immer Subjekte) (!Verben stehen nie im Satz) (!Verben sind immer Adjektive)




Welche Verbform ist ein Partizip II? (gelernt) (!lerne) (!lernen) (!lernend)




Wann wird ein Verb großgeschrieben? (Wenn es substantiviert gebraucht wird) (!Wenn es im Präsens steht) (!Wenn es nach ich steht) (!Wenn es eine Tätigkeit ausdrückt)





Memory

Infinitiv Grundform
Konjugation Beugung des Verbs
Präsens Gegenwart
Präteritum einfache Vergangenheit
Modalverb Möglichkeit oder Notwendigkeit
Imperativ Aufforderungsform
Partizip II Form für Perfekt und Passiv
Prädikat verbaler Kern des Satzes





Drag and Drop

Ordne die Verbform dem passenden Merkmal zu. Merkmal
ich gehe Präsens
du gingst Präteritum
wir haben gelernt Perfekt
sie wird lesen Futur I
komm Imperativ





Kreuzworträtsel

Infinitiv Wie heißt die Grundform eines Verbs?
Tempus Wie nennt man die grammatische Zeitform?
Modus Wie nennt man die Aussageweise eines Verbs?
Prädikat Welche Satzfunktion wird meist durch ein Verb oder eine Verbgruppe gebildet?
Hilfsverb Wie nennt man haben sein oder werden in zusammengesetzten Zeiten?
Konjugation Wie nennt man die Beugung eines Verbs?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Verben gehören zu den

.
Die Grundform eines Verbs nennt man

.
Wenn ein Verb seine Form verändert wird es

.
Die Zeitform eines Verbs heißt in der Grammatik

.
Die Aussageweise eines Verbs nennt man

.
Im Satz bildet das Verb häufig den Kern des

.
Die Verben haben sein und werden können als

verwendet werden.
Verben wie können müssen dürfen sollen wollen und mögen heißen

.
Eine substantivierte Verbform schreibt man

.
Das Partizip II wird zum Beispiel für das

gebraucht.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Verben sammeln: Sammle zwanzig Verben aus Deinem Alltag und ordne sie den Bereichen Tätigkeit, Vorgang und Zustand zu.
  2. Verbformen markieren: Markiere in einem kurzen Zeitungsartikel oder Lesetext alle Verben und schreibe jeweils den Infinitiv daneben.
  3. Satzbilder gestalten: Gestalte ein Bild zu fünf Verben und schreibe zu jedem Bild einen passenden Satz.
  4. Bewegungsspiel: Spiele mit einer Gruppe Verben pantomimisch vor und lasse die anderen die passende Grundform erraten.


Standard

  1. Konjugation üben: Erstelle eine Tabelle zu fünf Verben und konjugiere sie im Präsens für alle Personen.
  2. Zeitformen vergleichen: Schreibe eine kurze Geschichte einmal im Präsens und einmal im Präteritum und vergleiche die Wirkung.
  3. Modalverben untersuchen: Formuliere zehn Sätze mit Modalverben und erkläre, ob sie Möglichkeit, Wunsch, Pflicht oder Erlaubnis ausdrücken.
  4. Prädikat finden: Analysiere zehn Sätze aus einem Sachtext und bestimme jeweils das vollständige Prädikat.


Schwer

  1. Satzklammer erforschen: Suche Beispiele für Perfekt, Futur I und trennbare Verben und untersuche, wie die Satzklammer entsteht.
  2. Aktiv und Passiv: Wandle einen kurzen Bericht vom Aktiv ins Passiv um und erkläre, wie sich der Schwerpunkt der Aussage verändert.
  3. Valenzanalyse: Wähle fünf Verben und untersuche, welche Ergänzungen sie verlangen oder zulassen.
  4. Grammatik-Erklärvideo: Produziere ein kurzes Erklärvideo zu Infinitiv, Personalform, Tempus und Modus mit eigenen Beispielsätzen.



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Lernkontrolle

  1. Verb im Satz erklären: Erkläre an drei selbst gewählten Beispielsätzen, warum das Verb für die Satzaussage zentral ist.
  2. Form und Bedeutung unterscheiden: Zeige an den Wörtern Lernen, lernen und gelernt, wie sich Wortart, Form und Verwendung unterscheiden.
  3. Zeitformen übertragen: Übertrage einen kurzen Text vom Präsens ins Perfekt und beschreibe, wie sich die Textwirkung verändert.
  4. Modalität deuten: Vergleiche die Sätze Du machst die Aufgabe, Du musst die Aufgabe machen und Du könntest die Aufgabe machen hinsichtlich ihrer Wirkung.
  5. Fehleranalyse: Korrigiere einen fehlerhaften Text, in dem Subjekt und Verb nicht zusammenpassen, und begründe Deine Korrekturen.
  6. Passiv bewerten: Entscheide für einen Bericht, ob Aktiv oder Passiv geeigneter ist, und begründe Deine Entscheidung mit Blick auf die Aussageabsicht.




Lernnachweis

Für einen gelungenen Lernnachweis zu Verben solltest Du zeigen, dass Du Verben nicht nur erkennst, sondern auch ihre Funktion erklären und anwenden kannst.

  1. Begriffssicherheit: Du erklärst die Begriffe Verb, Infinitiv, Konjugation, Tempus, Modus, Prädikat und Partizip mit eigenen Beispielen.
  2. Anwendung: Du bestimmst Verbformen in fremden Sätzen und führst sie auf den Infinitiv zurück.
  3. Konjugation: Du konjugierst regelmäßige und unregelmäßige Verben korrekt in verschiedenen Personen.
  4. Zeitformen: Du bildest und vergleichst Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II.
  5. Satzanalyse: Du bestimmst das vollständige Prädikat und erklärst die Satzklammer.
  6. Transfer: Du überarbeitest eigene Texte, indem Du passende Verben, Zeitformen und Modi bewusst auswählst.
  7. Reflexion: Du beschreibst, welche Strategien Dir beim Erkennen und Verwenden von Verben helfen.




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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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