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Unangenehme Inhalte erkennen und Erwachsene informieren - Grundschule

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Unangenehme Inhalte erkennen und Erwachsene informieren - Grundschule




Einleitung

Unangenehme Inhalte erkennen und Erwachsene informieren ist wichtig. Das Internet ist spannend. Du kannst dort lernen, spielen, suchen, schreiben und Videos schauen. Manchmal tauchen aber Dinge auf, die nicht gut für Kinder sind.

Dann gilt:

Stopp. Wegschauen. Hilfe holen.

Du bist nicht schuld, wenn plötzlich etwas Unangenehmes erscheint. Du darfst immer eine erwachsene Person informieren.


Darum geht es in diesem aiMOOC

In diesem Kurs lernst Du:

  1. Was das Internet ist: Du verstehst, dass viele Menschen dort Inhalte zeigen.
  2. Wie Du gute und schlechte Inhalte erkennst: Du achtest auf Dein Gefühl.
  3. Was Du tun kannst: Du lernst die einfache Stopp-Regel.
  4. Wem Du Bescheid sagen kannst: Du suchst Hilfe bei vertrauten Menschen.
  5. Wie Du mit gemeinen Nachrichten umgehst: Du antwortest nicht gemein zurück.


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du:

  1. unangenehme Inhalte erkennen
  2. Nein sagen
  3. nicht weiterklicken
  4. eine erwachsene Person informieren
  5. Hilfe holen, ohne Dich zu schämen


Was sind unangenehme Inhalte?

Unangenehme Inhalte sind Dinge im Internet, die Dir ein schlechtes Gefühl machen.

Das können sein:

  1. gruselige Bilder: Ein Bild macht Dir Angst.
  2. gewalttätige Videos: Jemand wird verletzt.
  3. gemeine Wörter: Jemand wird beschimpft.
  4. Mobbing im Chat: Kinder lachen über ein anderes Kind.
  5. falsche Nachrichten: Etwas klingt wahr, ist aber erfunden.
  6. komische Werbung: Ein Gewinn soll Dich zum Klicken bringen.
  7. Fragen nach privaten Sachen: Jemand fragt nach Adresse, Schule oder Fotos.
  8. Kettenbriefe: Eine Nachricht macht Druck oder Angst.


Dein Bauchgefühl hilft Dir

Dein Körper kann warnen.

Vielleicht merkst Du:

  1. Dein Bauch fühlt sich komisch an.
  2. Dein Herz klopft schneller.
  3. Du willst wegschauen.
  4. Du willst nicht weitermachen.
  5. Du denkst: Das ist nicht gut.

Dann ist Dein Gefühl wichtig.

Höre auf Dein Gefühl.


Beispiele aus dem Alltag

Beispiel 1: Video

Du schaust ein lustiges Tiervideo. Danach startet plötzlich ein gruseliges Video.

Was tust Du?

Stopp. Nicht weiterschauen. Erwachsene holen.

Beispiel 2: Chat

Eine fremde Person schreibt: „Verrate mir, wo Du wohnst.“

Was tust Du?

Nicht antworten. Blockieren lassen. Erwachsene holen.

Beispiel 3: Klassenchat

Jemand schickt ein gemeines Bild von einem Kind.

Was tust Du?

Nicht lachen. Nicht weiterleiten. Erwachsene informieren.

Beispiel 4: Spiel

Im Spiel verspricht jemand Dir Punkte, wenn Du ein Foto schickst.

Was tust Du?

Nein. Kein Foto schicken. Hilfe holen.


Die Stopp-Regel

Merke Dir drei Schritte:

  1. Stopp: Klicke nicht weiter.
  2. Weg: Lege das Gerät kurz weg oder drehe den Bildschirm um.
  3. Hilfe: Sage es einer erwachsenen Person.


So kannst Du es sagen

Du musst keine langen Sätze sagen.

Du kannst sagen:

Ich habe etwas gesehen. Es war unangenehm. Bitte hilf mir.

Oder:

Da schreibt mir jemand komisch. Ich brauche Hilfe.

Oder:

Im Chat ist etwas Gemeines. Bitte schau mit mir.


Diese Erwachsenen können helfen

Du kannst zu einer Person gehen, der Du vertraust.

Das kann sein:

  1. Mama, Papa oder andere Elternteile
  2. Oma oder Opa
  3. Lehrerin oder Lehrer
  4. Schulsozialarbeiterin oder Schulsozialarbeiter
  5. Erzieherin oder Erzieher
  6. eine andere vertraute erwachsene Person

Wichtig:

Du darfst Hilfe holen. Auch wenn jemand sagt: „Sag es niemandem.“


Was Du nicht tun solltest

  1. Nicht weiterleiten: Schicke unangenehme Bilder oder Nachrichten nicht an andere.
  2. Nicht zurückschimpfen: Das kann alles schlimmer machen.
  3. Nicht allein behalten: Hole Hilfe.
  4. Nicht weiterklicken: Mehr Klicken kann zu noch mehr schlechten Inhalten führen.
  5. Kein Treffen mit Fremden: Triff niemanden aus dem Internet ohne Deine Eltern.


Ampel für Internet-Inhalte

Stell Dir eine Ampel vor.

Grün bedeutet: Das ist wahrscheinlich okay.

Beispiel: Eine Kinderseite erklärt Tiere.

Gelb bedeutet: Ich bin unsicher.

Beispiel: Ein Link sieht komisch aus.

Rot bedeutet: Stopp.

Beispiel: Ein Bild macht Angst. Eine fremde Person fragt nach privaten Sachen.


Kleine Übung: Ampel im Kopf

Lies die Sätze. Sage leise: Grün, Gelb oder Rot.

  1. Ein Kinderlexikon erklärt den Regenbogen.
  2. Eine Werbung sagt: „Du hast gewonnen! Klicke sofort!“
  3. Eine fremde Person fragt nach Deiner Adresse.
  4. Eine Freundin schickt ein Foto von ihrem Hund.
  5. Ein Video macht Dir Angst.


Persönliche Daten bleiben privat

Persönliche Daten sind Dinge über Dich.

Zum Beispiel:

  1. Dein voller Name
  2. Deine Adresse
  3. Deine Telefonnummer
  4. Deine Schule
  5. Dein Passwort
  6. Fotos von Dir
  7. Fotos von Deinem Zuhause
  8. Infos, wann Du allein bist

Diese Daten sind wie ein Haustürschlüssel.

Du gibst Deinen Haustürschlüssel nicht fremden Menschen.

Du gibst auch Deine Daten nicht fremden Menschen.


Passwort-Regel

Ein Passwort ist geheim.

Sage Dein Passwort nicht weiter.

Auch nicht an Freunde.

Auch nicht in einem Spiel.

Auch nicht an eine Person, die Geschenke verspricht.

Passwörter teilst Du nur mit Deinen Eltern oder Erziehungsberechtigten.


Fremde Menschen im Internet

Im Internet sieht man oft nicht, wer wirklich schreibt.

Jemand kann sagen:

Ich bin auch ein Kind.

Aber das muss nicht stimmen.

Deshalb gilt:

  1. Schreibe nicht mit fremden Menschen über private Sachen.
  2. Schicke keine Fotos von Dir.
  3. Schicke keine Fotos von Deinem Körper.
  4. Teile nicht Deine Adresse.
  5. Teile nicht Deine Schule.
  6. Triff Dich nicht allein mit Menschen aus dem Internet.


Warnzeichen im Chat

Sei vorsichtig, wenn jemand:

  1. ein Geheimnis will
  2. Druck macht
  3. Geschenke verspricht
  4. nach Fotos fragt
  5. nach Deiner Adresse fragt
  6. sagt: „Sag es niemandem“
  7. Dich traurig, ängstlich oder komisch fühlen lässt

Dann gilt:

Stopp. Chat schließen. Erwachsene informieren.


Gemeine Nachrichten und Cybermobbing

Cybermobbing bedeutet:

Jemand wird im Internet geärgert, beleidigt oder ausgelacht.

Das kann in einem Chat passieren.

Das kann in einem Spiel passieren.

Das kann in einem Klassenchat passieren.

Cybermobbing tut weh.

Auch Wörter können weh tun.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=KSlWCCcM6MA |500|center}}


Was hilft bei Cybermobbing?

  1. Nicht zurückbeleidigen: Das macht es oft schlimmer.
  2. Nicht mitmachen: Lachen und Weiterleiten verletzen auch.
  3. Hilfe holen: Eine erwachsene Person kann helfen.
  4. Beweise sichern lassen: Eine erwachsene Person kann schauen, ob ein Screenshot gebraucht wird.
  5. Melden und blockieren: Eine erwachsene Person kann Dir dabei helfen.


Gute Seiten für Kinder

Es gibt Seiten, die extra für Kinder gemacht sind.

Dort kannst Du sicherer suchen und lernen.

  1. Kindersuchmaschinen: Sie zeigen eher passende Inhalte für Kinder.
  2. Kinderlexika: Sie erklären Dinge einfach.
  3. Kinderseiten: Sie achten stärker auf Kinder.
  4. Internet-ABC: Dort gibt es viele Lernangebote zum Internet.
  5. fragFINN: Dort kannst Du kindgerechter suchen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=V_2fZ4W8U_8 |500|center}}


Video: Das Internet verstehen

Schau das Video nur mit Erlaubnis Deiner Lehrkraft oder Deiner Eltern.

Achte beim Schauen auf diese Frage:

Was kann im Internet nützlich sein? Was kann schwierig sein?

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=i7cYePelQH4 |500|center}}


Hör-Aufgabe

Höre die Wörter.

Sage danach einen Sicherheitssatz.

Datei:De-Internet.ogg

Satz: Im Internet passe ich gut auf.

Datei:De-Sicherheit.ogg

Satz: Sicherheit bedeutet: Ich hole Hilfe, wenn etwas komisch ist.


Mini-Aufgaben für zwischendurch


Aufgabe 1: Stopp-Satz sprechen

Sage dreimal:

Stopp. Ich klicke nicht weiter. Ich hole Hilfe.


Aufgabe 2: Hilfekarte malen

Male eine kleine Karte.

Schreibe darauf:

Ich darf Hilfe holen.

Lege die Karte neben Dein Tablet oder Deinen Computer.


Aufgabe 3: Vertrauenspersonen sammeln

Schreibe drei Erwachsene auf, die Dir helfen können.

Zum Beispiel:

  1. Person zu Hause
  2. Person in der Schule
  3. Person in der Familie


Aufgabe 4: Nicht weiterleiten üben

Stell Dir vor, jemand schickt ein gemeines Bild.

Sage:

Ich leite das nicht weiter. Ich hole Hilfe.


Hilfe bekommen

Manchmal fällt Reden schwer.

Dann kann eine Hilfsstelle helfen.

In Deutschland gibt es das Kinder- und Jugendtelefon:

Nummer gegen Kummer: 116 111

Der Anruf ist kostenlos.

Du musst Deinen Namen nicht sagen.

Du kannst auch erst mit einer erwachsenen Vertrauensperson darüber sprechen.


Gute Hilfe-Seiten

  1. Internet-ABC für Kinder
  2. fragFINN
  3. Nummer gegen Kummer
  4. klicksafe
  5. BSI


Merksätze

  1. Mein Gefühl ist wichtig.
  2. Ich muss unangenehme Dinge nicht allein aushalten.
  3. Ich klicke nicht weiter.
  4. Ich leite nichts Gemeines weiter.
  5. Ich hole eine erwachsene Person.
  6. Ich bin nicht schuld.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was solltest Du tun, wenn Dir ein Bild im Internet Angst macht? (Erwachsene informieren) (!Weiterklicken) (!Das Bild an Freunde schicken) (!Allein bleiben)




Was bedeutet die Stopp-Regel? (Stopp, wegschauen, Hilfe holen) (!Schnell weiterklicken) (!Alles geheim halten) (!Fremden antworten)




Welche Information ist privat? (Deine Adresse) (!Der Name eines Tieres) (!Die Farbe einer Banane) (!Das Wetter)




Was machst Du mit einer gemeinen Nachricht über ein anderes Kind? (Nicht weiterleiten) (!An alle schicken) (!Darüber lachen) (!Selbst gemein antworten)




Wer kann Dir bei unangenehmen Inhalten helfen? (Eine vertraute erwachsene Person) (!Eine fremde Person im Chat) (!Ein unbekannter Spieler) (!Eine Werbung)




Was ist ein Warnzeichen im Chat? (Jemand sagt, Du sollst alles geheim halten) (!Jemand schreibt Guten Morgen) (!Jemand fragt nach Deinem Lieblingsbuch) (!Jemand sendet ein Tierbild)




Was darfst Du tun, wenn Du unsicher bist? (Hilfe holen) (!Dich schämen) (!Allein weitermachen) (!Das Gerät verstecken)




Was ist Cybermobbing? (Gemeines Verhalten im Internet) (!Ein Suchspiel) (!Ein Malprogramm) (!Eine Tierseite)




Was solltest Du mit Deinem Passwort machen? (Geheim halten) (!In den Klassenchat schreiben) (!Fremden geben) (!Auf eine Werbeseite schreiben)




Welche Seite ist eher für Kinder gedacht? (Eine Kindersuchmaschine) (!Eine fremde Gewinnseite) (!Ein unbekannter Chat) (!Eine Schreckseite)





Memory

Stopp Nicht weiterklicken
Hilfe Erwachsene informieren
Passwort Geheim halten
Chat Vorsichtig sein
Screenshot Erwachsene fragen
Cybermobbing Nicht mitmachen
Bauchgefühl Ernst nehmen
Kindersuchmaschine Sicherer suchen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Grün Kinderseite
Gelb Unsicherer Link
Rot Angstbild
Hilfe Erwachsene Person
Privat Adresse




...


Kreuzworträtsel

Stopp Was sagst Du, wenn Dir etwas im Internet komisch vorkommt?
Hilfe Was holst Du, wenn Du nicht weiterweißt?
Passwort Was muss geheim bleiben?
Melden Was kann man mit schlechten Inhalten auf vielen Plattformen tun?
Privat Wie nennt man Dinge, die nicht alle wissen dürfen?
Vertrauen Was brauchst Du zu einer erwachsenen Hilfsperson?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Wenn mir etwas im Internet Angst macht, sage ich

. Ich klicke nicht weiter und hole

. Meine Adresse und mein Passwort sind

. Gemeine Bilder leite ich nicht

. Eine fremde Person im Chat darf keine Fotos von mir

. Wenn ich unsicher bin, spreche ich mit einer

Person.




Wahr oder falsch?

Satz Richtiges Wort
Ich darf Hilfe holen, wenn ich Angst habe. Wahr
Ich soll mein Passwort im Chat teilen. Falsch
Ich leite gemeine Bilder nicht weiter. Wahr
Eine fremde Person darf meine Adresse wissen. Falsch
Mein Bauchgefühl ist wichtig. Wahr





Zuordnungsübung: Wer hilft?

Situation Hilfe
Gruseliges Video Eltern oder Lehrkraft
Gemeiner Klassenchat Lehrkraft
Fremde Person fragt nach Adresse Eltern
Du willst anonym reden Nummer gegen Kummer
Unklare Kinderseite Erwachsene fragen





Offene Aufgaben


Leicht

  1. Stopp-Schild gestalten: Male ein Stopp-Schild für Deinen Lernplatz. Schreibe darauf: Ich hole Hilfe.
  2. Hilfesatz üben: Schreibe einen kurzen Satz, mit dem Du Erwachsene um Hilfe bittest.
  3. Internet-Ampel malen: Male eine Ampel mit Grün, Gelb und Rot. Schreibe zu jeder Farbe ein Beispiel.
  4. Bauchgefühl beschreiben: Male ein Gesicht, das zeigt, wie sich Unsicherheit anfühlen kann.


Standard

  1. Rollenspiel durchführen: Spielt zu zweit eine Szene. Ein Kind sieht etwas Unangenehmes. Das andere Kind spielt eine erwachsene Hilfsperson.
  2. Klassenplakat erstellen: Gestaltet ein Plakat mit der Stopp-Regel.
  3. Sicherheits-Checkliste schreiben: Schreibe fünf Regeln für das sichere Surfen.
  4. Erwachsene befragen: Frage eine erwachsene Person: Was machst Du, wenn im Internet etwas komisch ist?


Schwer

  1. Eigenes Erklärvideo planen: Plane ein kurzes Video für jüngere Kinder. Thema: Stopp. Hilfe holen.
  2. Comic zeichnen: Zeichne eine Geschichte über ein Kind, das im Internet mutig Hilfe holt.
  3. Klassenrat vorbereiten: Bereite drei Fragen für ein Gespräch über Klassenchats vor.
  4. Familienregel entwerfen: Entwirf mit einer erwachsenen Person drei Regeln für Euer Zuhause.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Situation erklären: Du siehst ein Video, das Dir Angst macht. Erkläre genau, was Du in drei Schritten tust.
  2. Neue Situation lösen: In einem Spiel fragt jemand nach Deinem Wohnort. Erkläre, warum das nicht okay ist und wen Du informierst.
  3. Regel begründen: Erkläre, warum man gemeine Bilder nicht weiterleiten soll.
  4. Ampel übertragen: Vergleiche die Internet-Ampel mit einer echten Straßenampel. Was ist ähnlich?
  5. Hilfenetz zeichnen: Zeichne ein Netz aus mindestens drei erwachsenen Personen, die Dir helfen können.
  6. Gespräch planen: Schreibe auf, wie Du einer Lehrkraft von einem unangenehmen Klassenchat erzählen würdest.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig:

  1. Du kennst die Stopp-Regel.
  2. Du erkennst Beispiele für unangenehme Inhalte.
  3. Du kannst erklären, warum persönliche Daten privat sind.
  4. Du kannst mindestens drei Hilfspersonen nennen.
  5. Du weißt, dass Du nicht schuld bist, wenn plötzlich etwas Unangenehmes erscheint.
  6. Du kannst in einer neuen Situation erklären, was Du tun würdest.
  7. Du zeigst in einer Aufgabe, dass Du nichts Gemeines weiterleitest.
  8. Du kannst einen kurzen Hilfesatz sprechen oder schreiben.




OERs zum Thema



Links


Zusammenfassung

  1. Unangenehme Inhalte können Angst machen, verwirren oder traurig machen.
  2. Dein Bauchgefühl ist wichtig.
  3. Die Stopp-Regel hilft: Stopp, wegschauen, Hilfe holen.
  4. Erwachsene können helfen und schützen.
  5. Private Daten bleiben geheim.
  6. Gemeine Inhalte werden nicht weitergeleitet.
  7. Hilfe holen ist mutig.


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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