Touch Too Much - AC DC Song Analysis


Touch Too Much - AC DC Song Analysis
Einleitung
Touch Too Much: A Deep Dive / AC/DC Song Analysis ist ein aiMOOC zur musikalischen, sprachlichen und kulturellen Analyse des Hard-Rock-Songs Touch Too Much von AC/DC. Der Kurs verbindet Musikanalyse, Songwriting, Englischunterricht, Medienbildung und Popkultur. Du lernst, wie ein Rocksong über Riffs, Groove, Refrain, Stimme, Produktion, Image und Musikvideo Bedeutung erzeugt. Der Schwerpunkt liegt auf einem reflektierten Zugang: Der Song wird nicht nur nacherzählt, sondern als kulturelles Artefakt aus der späten 1970er-Rockmusik untersucht.
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Hinweis für den Unterricht: Der Song behandelt erwachsene Themen wie Begehren, Überforderung und Selbstinszenierung. Im aiMOOC geht es nicht um eine unkritische Übernahme von Haltungen, sondern um eine sachliche Analyse von Musik, Sprache, Performance und Popkultur.

Überblick
Steckbrief
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Song | Touch Too Much |
| Band | AC/DC |
| Album | Highway to Hell |
| Erstveröffentlichung auf Album | 1979 |
| Songwriter | Angus Young, Malcolm Young, Bon Scott |
| Produzent | Robert „Mutt“ Lange |
| Genre | Hard Rock mit deutlichen Bluesrock-Wurzeln |
| Besonderheit | Der Song gehört zur späten Bon-Scott-Phase von AC/DC und steht im Kontext des internationalen Durchbruchs durch Highway to Hell. |
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du:
- Songanalyse: den Aufbau eines Rocksongs mithilfe von Intro, Strophe, Refrain, Bridge, Hookline und Outro beschreiben.
- Musikanalyse: zentrale musikalische Merkmale wie Riff, Groove, Backbeat, Dynamik und Arrangement erkennen.
- Sprachanalyse: englische Schlüsselbegriffe, idiomatische Wendungen, Übertreibungen und Erzählperspektiven untersuchen.
- Medienbildung: zwischen Song, Musikvideo, Fan-Deutung, Analysevideo und eigener Interpretation unterscheiden.
- Kulturgeschichte: Touch Too Much in die Rockkultur der späten 1970er einordnen.
- Urteilskompetenz: begründete Aussagen über Wirkung, Bedeutung und Grenzen einer Songinterpretation formulieren.
Historischer und kultureller Kontext
AC/DC und die späten 1970er
AC/DC wurde in Sydney gegründet und entwickelte einen Sound, der auf direkter Rhythmik, markanten E-Gitarren, rauem Gesang und energiegeladener Live-Performance basiert. In der späten 1970er-Rockmusik war die Band ein Gegenbild zu überladenen Produktionen: Der Stil wirkte bewusst körperlich, roh, kompakt und auf den Groove konzentriert.
Highway to Hell markierte einen wichtigen Schritt in der internationalen Wahrnehmung der Band. Die Produktion von Robert „Mutt“ Lange machte den Sound klarer, präziser und radiotauglicher, ohne den harten Kern der Band aufzugeben. Touch Too Much zeigt genau diese Verbindung: Der Song ist zugänglich und melodisch, bleibt aber deutlich im Hard Rock verankert.
Die Bon-Scott-Phase
Bon Scott prägte AC/DC durch eine Stimme, die zugleich rau, ironisch, erzählerisch und theatralisch wirken konnte. Bei Touch Too Much ist besonders wichtig, wie der Gesang zwischen Coolness, Übertreibung und innerer Überforderung vermittelt. Diese Mischung macht den Song für eine Textanalyse interessant: Die Figur im Song präsentiert sich selbstbewusst, wirkt aber zugleich von der Situation überwältigt.
Da Bon Scott im Jahr 1980 starb, wird die Aufnahme heute häufig auch historisch gehört: Sie steht am Ende einer Bandphase, bevor Brian Johnson als neuer Sänger zu AC/DC kam. Für die Analyse bedeutet das: Der Song ist nicht nur ein einzelnes Musikstück, sondern auch ein Dokument einer Übergangszeit in der Rockgeschichte.
Hard Rock als kulturelle Form
Hard Rock lebt von Wiederholung, Körperlichkeit und Spannung. Ein Riff erzeugt Wiedererkennung, ein stabiler Backbeat treibt den Song voran, und der Refrain bündelt Energie. In vielen Rocksongs der 1970er wird eine Figur inszeniert, die Grenzen austestet: laut, direkt, risikobereit und oft provokant. Eine heutige Analyse sollte diese Inszenierung verstehen, aber nicht unkritisch übernehmen. Gerade deshalb eignet sich Touch Too Much für Medienkritik und Genderanalyse.
Musikalische Analyse
Form und Aufbau
Touch Too Much arbeitet mit einer klaren Songstruktur. Der Song ist leicht wiedererkennbar, weil die Abschnitte funktional voneinander getrennt sind: Ein einprägsamer Einstieg führt in die Strophe, der Refrain öffnet den Song melodisch, und instrumentale Übergänge halten die Spannung aufrecht. Diese Form unterstützt das Prinzip des Classic Rock: Wiederholung schafft Orientierung, kleine Veränderungen halten das Hören interessant.
Für Deine Analyse kannst Du beim Hören folgende Fragen stellen: Wann beginnt die Stimme? Wann wird der Song dichter? Wo verändert sich die Energie? Welche Funktion hat der Refrain? Welche Rolle spielen kurze Gitarrenfiguren zwischen den Gesangszeilen? Durch solche Fragen untersuchst Du nicht nur, was im Song passiert, sondern wie der Song seine Wirkung erzeugt.
Riff, Gitarre und Klangraum
Der Sound von AC/DC ist stark rifforientiert. Ein Riff ist ein kurzes, wiederkehrendes musikalisches Motiv, das einen Song prägt. Bei Touch Too Much tragen die Gitarren den Charakter des Stücks: Die Rhythmusgitarre stabilisiert den Puls, während die Leadgitarre Akzente setzt. Wichtig ist die Balance zwischen Einfachheit und Präzision. Der Song wirkt nicht kompliziert, sondern zielgerichtet.
Die Gitarren sind nicht nur Begleitung. Sie bilden eine Art musikalische Haltung: direkt, kantig, selbstbewusst. In einer Höranalyse kannst Du darauf achten, wie die Gitarren mit der Stimme zusammenarbeiten. Manchmal lassen sie Raum für den Gesang, manchmal verdichten sie den Klang. Dadurch entsteht ein Wechselspiel zwischen Erzählung und Energie.
Rhythmus und Groove
Der Groove ist der Bewegungsimpuls eines Songs. In Touch Too Much wirkt er stabil und kontrolliert. Schlagzeug und Bass schaffen ein Fundament, auf dem die Gitarren und der Gesang agieren können. Der Backbeat betont typische Zählzeiten der Rockmusik und sorgt dafür, dass der Song körperlich erfahrbar bleibt. Genau diese körperliche Direktheit ist ein Kern von AC/DC.
Achte beim Hören darauf, ob der Song eher treibt, schiebt oder zurückgelehnt wirkt. Solche Beschreibungen sind keine bloßen Geschmacksurteile. Sie helfen Dir, musikalische Wirkung sprachlich präzise zu fassen.
Gesang und Performance
Bon Scotts Gesang ist erzählerisch. Er singt nicht nur Töne, sondern spielt eine Rolle. Seine Stimme kann spöttisch, herausfordernd, amüsiert und angespannt klingen. Dadurch entsteht eine Persona, also eine künstlerische Sprecherfigur. Diese Figur ist nicht automatisch identisch mit der realen Person Bon Scott. Für eine gute Songanalyse ist diese Unterscheidung entscheidend.
Der Song gewinnt Spannung daraus, dass die Stimme einerseits selbstsicher wirkt und andererseits Überforderung andeutet. Der Titel Touch Too Much lässt sich als Übertreibung verstehen: Etwas ist zu intensiv, zu nah, zu stark oder zu schwer zu kontrollieren. Diese Spannung zwischen Kontrolle und Kontrollverlust ist ein wichtiger Schlüssel zur Interpretation.
Produktion und Arrangement
Robert „Mutt“ Lange steht für eine Produktion, die Klarheit, Druck und Wiedererkennbarkeit verbindet. Im Vergleich zu sehr rohen Live-Aufnahmen wirkt Touch Too Much geordnet und konzentriert. Das bedeutet nicht, dass der Song glatt ist. Vielmehr werden die Elemente so platziert, dass sie maximal wirken: Stimme, Gitarren, Bass und Schlagzeug haben erkennbare Funktionen.
Das Arrangement zeigt, wie popmusikalische Zugänglichkeit und Hard-Rock-Energie zusammenpassen können. Der Refrain ist eingängig, die Gitarren bleiben präsent, und der Song behält eine klare Dramaturgie. Diese Mischung erklärt, warum sich der Song gut für eine Analyse von Mainstream, Rockästhetik und Authentizität eignet.
Text- und Sprachanalyse
Titel und Leitidee
Der Titel Touch Too Much arbeitet mit Kürze, Klang und Mehrdeutigkeit. Die Formulierung deutet eine Erfahrung an, die als übermäßig empfunden wird. Im Englischen kann too much bedeuten, dass etwas über eine Grenze hinausgeht: emotional, körperlich, sozial oder psychologisch. Der Titel ist dadurch zugleich direkt und offen.
Wichtig: Eine schulische Analyse muss den vollständigen Songtext nicht wiedergeben. Stattdessen genügt es, zentrale Motive zusammenzufassen und einzelne sprachliche Mittel zu benennen. So bleibt die Analyse rechtlich und fachlich sauber.
Sprecherfigur und Perspektive
Die Sprecherfigur beschreibt eine Begegnung, in der Verlangen und Überforderung ineinanderlaufen. Das lyrische Ich wirkt zunächst kontrolliert, gerät aber in eine Situation, die stärker ist als erwartet. Diese Bewegung ist typisch für viele Rocksongs: Eine Figur stellt sich mutig dar, doch der Song zeigt Risse in dieser Selbstsicherheit.
Für Deine Interpretation ist entscheidend, dass Du nicht nur den Inhalt paraphrasierst. Frage vielmehr: Wie wird die Figur inszeniert? Welche Haltung entsteht durch Stimme, Rhythmus und Gitarren? Welche Rolle spielt Ironie? Wo ist der Song ernst, wo überzeichnet er bewusst?
Sprache, Bildlichkeit und Übertreibung
Die Sprache des Songs nutzt Übertreibung, Verdichtung und körpernahe Bilder. Solche Mittel sind im Hard Rock häufig, weil sie Intensität schnell vermitteln. Das Publikum soll nicht lange über abstrakte Begriffe nachdenken, sondern Energie, Druck und Spannung unmittelbar spüren.
In einer englischsprachigen Analyse kannst Du untersuchen, wie kurze Wörter, Wiederholungen und klangvolle Phrasen wirken. Besonders interessant ist, dass einfache Sprache nicht automatisch einfache Bedeutung erzeugt. Gerade kurze Formulierungen können viel Raum für Deutung lassen.
Gender, Rollenbilder und kritische Distanz
Touch Too Much stammt aus einer Zeit, in der viele Rocksongs mit überzeichneten Vorstellungen von Männlichkeit, Sexualität und Eroberung arbeiteten. Eine heutige Analyse sollte diese Muster erkennen und einordnen. Dabei geht es nicht darum, den Song vorschnell zu verurteilen oder unkritisch zu feiern. Es geht darum, historische Popkultur differenziert zu lesen.
Mögliche Leitfragen sind: Welche Rollen werden dargestellt? Wer spricht? Wer wird beschrieben? Welche Machtverhältnisse entstehen? Wo übertreibt der Song? Welche Wirkung hatte eine solche Inszenierung damals, und wie kann sie heute verstanden werden?
Videoanalyse und Medienbildung
Das Analysevideo als Lernmedium
Das eingebettete Video Touch Too Much: A Deep Dive / AC/DC Song Analysis ist ein Lernmedium, weil es nicht nur Musik abspielt, sondern Deutungen anbietet. Ein gutes Analysevideo macht seine Beobachtungen nachvollziehbar: Es benennt musikalische Details, erklärt kulturelle Zusammenhänge und trennt Beobachtung von Bewertung.
Beim Ansehen solltest Du drei Ebenen unterscheiden: Erstens die Fakten zum Song, zweitens die Interpretation des Videos und drittens Deine eigene begründete Meinung. Diese Trennung schützt vor einer bloßen Übernahme fremder Deutungen.
Beobachten statt nur Bewerten
Viele Musikkommentare bleiben bei Aussagen wie „gut“, „cool“ oder „klassisch“ stehen. Eine fachliche Medienanalyse geht weiter. Sie fragt: Welche Beispiele werden gezeigt? Welche Begriffe werden verwendet? Welche Aspekte bleiben ungenannt? Welche Bilder von Rockmusik, Künstlern und Publikum entstehen?
So lernst Du, ein Video nicht nur als Unterhaltung zu nutzen, sondern als Quelle. Quellen sind nie neutral. Auch ein Analysevideo setzt Schwerpunkte, wählt Material aus und lenkt Deine Wahrnehmung.
Arbeitsmethode für den Deep Dive
Ein Deep Dive ist eine vertiefte Untersuchung. Für Touch Too Much kann er aus fünf Schritten bestehen:
- Hören: Höre den Song aufmerksam und notiere erste Eindrücke.
- Struktur: Markiere Abschnitte wie Intro, Strophe, Refrain und Übergänge.
- Klang: Beschreibe Gitarren, Stimme, Schlagzeug, Bass und Produktion.
- Sprache: Analysiere Titel, Sprecherfigur, Motive und sprachliche Mittel.
- Kontext: Ordne den Song in Bandgeschichte, Rockkultur und Gegenwartsdeutung ein.
Analysewerkzeuge
Hörprotokoll
Ein Hörprotokoll hilft Dir, Wahrnehmungen zu ordnen. Du kannst es als Tabelle führen:
| Zeitpunkt oder Abschnitt | Beobachtung | mögliche Wirkung |
|---|---|---|
| Intro | Gitarren etablieren Energie und Klangfarbe. | Das Publikum erkennt sofort den Rockcharakter. |
| Strophe | Die Stimme erzählt und setzt Akzente. | Eine Sprecherfigur entsteht. |
| Refrain | Der Song öffnet sich melodisch und rhythmisch. | Wiedererkennung und Mitsingbarkeit nehmen zu. |
| Instrumentale Übergänge | Gitarren verbinden Abschnitte. | Spannung und Kontinuität bleiben erhalten. |
Begriffe für eine präzise Analyse
| Begriff | Bedeutung | Anwendung auf Touch Too Much |
|---|---|---|
| Riff | Wiederkehrendes kurzes musikalisches Motiv | Gitarrenfiguren prägen den Charakter des Songs. |
| Hookline | Besonders einprägsame musikalische oder sprachliche Stelle | Der Titel und der Refrain unterstützen Wiedererkennung. |
| Groove | Rhythmischer Bewegungsimpuls | Bass und Schlagzeug erzeugen Stabilität. |
| Persona | Künstlerische Sprecherfigur | Der Gesang inszeniert eine Figur zwischen Selbstsicherheit und Überforderung. |
| Hyperbel | Bewusste Übertreibung | Der Titel deutet eine Erfahrung an, die als übermäßig erscheint. |
| Produktion | Klanggestaltung einer Aufnahme | Die Aufnahme verbindet Härte mit Klarheit. |
Unterrichtsideen
Einsatz im Englischunterricht
Im Englischunterricht kann Touch Too Much genutzt werden, um Hörverstehen, Wortschatz, Interpretation und Cultural Studies zu verbinden. Die Lernenden müssen nicht jede Zeile des Textes auswendig kennen. Wichtiger ist, dass sie die Wirkung von Titel, Stimme, Klang und kultureller Inszenierung beschreiben können.
Einsatz im Musikunterricht
Im Musikunterricht eignet sich der Song für die Analyse von Riffs, Formanalyse, Bandarrangement, Produktionstechnik und Rockgeschichte. Besonders sinnvoll ist ein Vergleich mit anderen Songs von AC/DC, etwa Highway to Hell oder You Shook Me All Night Long. Dabei wird sichtbar, welche musikalischen Merkmale typisch für die Band sind und welche Besonderheiten Touch Too Much besitzt.
Einsatz in Medienbildung und Ethik
In Medienbildung und Ethikunterricht kann der Song Anlass sein, über Rollenbilder, Popkultur, Provokation, Kunstfreiheit und Rezeption zu sprechen. Lernende können untersuchen, wie sich Deutungen über Jahrzehnte verändern. Ein Song aus dem Jahr 1979 wird heute anders gehört als zur Zeit seiner Veröffentlichung.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Auf welchem Album erschien Touch Too Much ursprünglich? (Highway to Hell) (!Back in Black) (!Powerage) (!The Razors Edge)
Wer gehörte zu den Songwritern von Touch Too Much? (Bon Scott) (!Brian Johnson) (!Eddie Van Halen) (!Ozzy Osbourne)
Welchem Genre wird Touch Too Much vor allem zugeordnet? (Hard Rock) (!Reggae) (!Techno) (!Operette)
Was ist ein Riff in der Rockmusik? (Ein wiederkehrendes prägnantes musikalisches Motiv) (!Eine zufällige Pause zwischen zwei Liedern) (!Ein gedrucktes Konzertplakat) (!Eine ausschließlich gesprochene Textpassage)
Was bedeutet ein Deep Dive in einer Songanalyse? (Eine vertiefte Untersuchung mehrerer Bedeutungsebenen) (!Eine reine Bewertung nach persönlichem Geschmack) (!Das Auswendiglernen der kompletten Diskografie) (!Das Überspringen des historischen Kontextes)
Welche Funktion hat der Refrain häufig in einem Rocksong? (Er bündelt Wiedererkennung und Energie) (!Er beendet grundsätzlich jedes Lied nach zehn Sekunden) (!Er ersetzt immer das Schlagzeug) (!Er enthält nie eine Hookline)
Welche Rolle spielte Robert Mutt Lange bei Touch Too Much? (Produzent) (!Schlagzeuger) (!Manager der Konzertarena) (!Coverdesigner des Analysevideos)
Warum ist die Unterscheidung zwischen Sänger und Persona wichtig? (Weil die Sprecherfigur im Song nicht automatisch die reale Person ist) (!Weil Sänger in Rocksongs nie eine Rolle spielen) (!Weil Songtexte keine Perspektive haben können) (!Weil Musik nur aus Instrumenten besteht)
Welches sprachliche Mittel passt besonders zum Ausdruck too much? (Übertreibung) (!Alliteration ohne Klangwirkung) (!Fußnote) (!Sachbericht)
Was sollte eine rechtlich und fachlich saubere Songanalyse vermeiden? (Die vollständige Wiedergabe geschützter Songtexte) (!Die Beschreibung musikalischer Wirkung) (!Die Einordnung in einen historischen Kontext) (!Die Begründung einer eigenen Interpretation)
Memory
| Bon Scott | Gesang |
| Angus Young | Leadgitarre |
| Malcolm Young | Rhythmusgitarre |
| Robert Mutt Lange | Produktion |
| Highway to Hell | Album |
| Riff | Wiedererkennbares Gitarrenmotiv |
| Refrain | Energetischer Wiederholungsteil |
| Groove | Rhythmischer Bewegungsimpuls |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Historischer Kontext | Entstehungszeit und Rockkultur |
| Musikalische Form | Aufbau aus Songabschnitten |
| Riffanalyse | Prägende Gitarrenmotive |
| Textanalyse | Sprache und Sprecherfigur |
| Videoanalyse | Bildgestaltung und Deutungsperspektive |
...
Kreuzworträtsel
| Hardrock | Zu welchem Rockgenre wird der Song vor allem gezählt? |
| Refrain | Welcher Songteil bündelt häufig Wiedererkennung und Energie? |
| Riff | Wie nennt man ein prägnantes wiederkehrendes Gitarrenmotiv? |
| Lange | Wie lautet der Nachname des Produzenten Robert Mutt Lange? |
| BonScott | Welcher Sänger prägte die Aufnahme? Schreibe Vor- und Nachname ohne Leerzeichen. |
| Sydney | In welcher australischen Stadt wurde AC/DC gegründet? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Hörprotokoll: Höre den Song oder das Analysevideo und notiere fünf Beobachtungen zu Stimme, Gitarren, Rhythmus, Refrain und Wirkung.
- Wortschatzarbeit: Erstelle eine kleine englisch-deutsche Begriffsliste mit zehn Wörtern, die für eine Songanalyse hilfreich sind.
- Titelanalyse: Erkläre in fünf Sätzen, warum der Titel Touch Too Much mehrdeutig wirkt.
- Bildbeschreibung: Beschreibe das Wikimedia-Commons-Bild zur Band und erkläre, welche Vorstellung von Rock-Performance es vermittelt.
Standard
- Songstruktur: Erstelle ein Ablaufdiagramm mit Intro, Strophe, Refrain, Übergängen und Schluss. Begründe Deine Einteilung.
- Riffanalyse: Beschreibe, wie die Gitarren den Charakter des Songs prägen. Verwende mindestens fünf Fachbegriffe.
- Videoanalyse: Analysiere das eingebettete Deep-Dive-Video. Unterscheide Fakten, Interpretation und persönliche Bewertung.
- Vergleichsanalyse: Vergleiche Touch Too Much mit einem anderen Song von AC/DC. Achte auf Riff, Refrain, Stimme und Produktion.
Schwer
- Kulturkritik: Untersuche, welche Rollenbilder im Song und im Rockkontext der späten 1970er sichtbar werden. Formuliere ein ausgewogenes Urteil.
- Produktionsanalyse: Erkläre, wie Produktion und Arrangement Härte, Klarheit und Eingängigkeit verbinden. Nutze konkrete Hörbeobachtungen.
- Präsentation: Gestalte eine zehnminütige Präsentation mit Hörbeispielen, Begriffsklärungen und einer eigenen These zur Bedeutung des Songs.
- Kreatives Projekt: Produziere ein eigenes kurzes Analysevideo oder Audiokommentar-Skript zu einem Rocksong. Zeige darin, wie Du Beobachtung und Bewertung trennst.

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Lernkontrolle
- Transferanalyse: Wähle einen anderen Rocksong und übertrage die Analysefragen zu Riff, Refrain, Stimme, Produktion und Kontext. Erkläre, wo die Methode gut funktioniert und wo sie angepasst werden muss.
- Perspektivwechsel: Schreibe eine kurze Analyse aus der Sicht einer Musikproduzentin oder eines Musikproduzenten. Welche Entscheidungen im Arrangement wären besonders wichtig?
- Medienkritik: Vergleiche zwei unterschiedliche Online-Deutungen eines Songs. Untersuche, welche Belege verwendet werden und welche Aussagen eher Meinung sind.
- Historische Einordnung: Erkläre, warum ein Song aus dem Jahr 1979 heute anders wahrgenommen werden kann als zur Zeit seiner Veröffentlichung.
- Argumentation: Beurteile, ob Eingängigkeit und musikalische Einfachheit ein Zeichen von geringer Qualität sind. Nutze Touch Too Much als Beispiel.
- Ethik und Popkultur: Entwickle Kriterien, mit denen man ältere Songs mit problematischen oder überholten Rollenbildern fair und kritisch analysieren kann.
Lernnachweis
Für einen gelungenen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du den Song nicht nur beschreiben, sondern fachlich analysieren und kritisch einordnen kannst.
- Höranalyse: Du beschreibst nachvollziehbar Form, Riff, Groove, Refrain, Stimme und Produktion.
- Textanalyse: Du erklärst Titel, Sprecherfigur, sprachliche Mittel und zentrale Motive, ohne geschützte Songtexte vollständig wiederzugeben.
- Kontextwissen: Du ordnest den Song in AC/DC, Highway to Hell, Hard Rock und die späten 1970er ein.
- Medienkompetenz: Du unterscheidest zwischen Song, Musikvideo, Analysevideo, Fakten, Deutung und eigener Bewertung.
- Urteilskompetenz: Du formulierst ein begründetes Urteil über Wirkung, Bedeutung und heutige Rezeption.
- Präsentationskompetenz: Du präsentierst Deine Ergebnisse verständlich, strukturiert und mit passenden Fachbegriffen.
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