Tonika Subdominante und Dominante kennenlernen - Akkorde und Harmonie


Tonika Subdominante und Dominante kennenlernen - Akkorde und Harmonie
Einleitung
Tonika, Subdominante und Dominante gehören zu den wichtigsten Begriffen der Harmonielehre. Mit ihnen kannst Du verstehen, warum viele Lieder, Popsongs, Volkslieder, Kirchenlieder, klassische Stücke und Filmmusiken eine klare harmonische Richtung haben: Ein Stück beginnt oft in einem klanglichen Zuhause, entfernt sich davon, baut Spannung auf und kehrt wieder zurück. Dieses Zuhause nennt man Tonika. Die Subdominante öffnet den Klangraum und führt häufig zur Dominante. Die Dominante erzeugt besonders stark das Gefühl: Jetzt soll es wieder nach Hause gehen.
In diesem aiMOOC lernst Du, wie diese drei Akkorde aufgebaut sind, wie sie in Dur und Moll klingen, wie Du sie in Noten und Akkordsymbolen erkennst und wie Du sie praktisch am Klavier, an der Gitarre, mit der Stimme oder mit digitalen Musikwerkzeugen einsetzen kannst. Du arbeitest mit Hörbeispielen, Notenbeispielen, Analyseaufgaben, kreativen Kompositionsaufgaben und interaktiven Übungen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=HacsNvs-0pc |500|center}}
Grundidee: Akkorde als Klangfunktionen
Ein Akkord ist ein Zusammenklang mehrerer Töne. In der traditionellen Terzenschichtung entsteht ein Dreiklang, wenn über einem Grundton zwei weitere Töne im Abstand von Terzen geschichtet werden. In C-Dur besteht der C-Dur-Dreiklang aus den Tönen c, e und g. Er kann als Tonika wirken, wenn C-Dur die Tonart des Stücks ist.
Die Begriffe Tonika, Subdominante und Dominante beschreiben nicht nur einzelne Akkorde, sondern ihre Funktion innerhalb einer Tonart. Ein C-Dur-Akkord kann in C-Dur Tonika sein, in G-Dur Subdominante und in F-Dur Dominante. Entscheidend ist also nicht nur der Akkord selbst, sondern sein Verhältnis zur Tonart.
Dreiklang in C-Dur
Dieses Notenbeispiel zeigt den C-Dur-Dreiklang. Höre genau: Der Klang wirkt stabil, rund und abgeschlossen, wenn C-Dur die Tonart ist.

Die drei Hauptfunktionen in C-Dur
In C-Dur heißen die drei Hauptfunktionen:
- Tonika: C-Dur mit den Tönen c, e, g
- Subdominante: F-Dur mit den Tönen f, a, c
- Dominante: G-Dur mit den Tönen g, h, d

Wenn Du dieses Beispiel hörst, nimmst Du wahrscheinlich eine kleine Reise wahr: C-Dur ist der Ausgangspunkt, F-Dur öffnet den Klang, G-Dur erzeugt Spannung, und C-Dur löst diese Spannung auf.
Tonika: Das klangliche Zuhause
Die Tonika ist die erste Stufe einer Tonart. In C-Dur ist C-Dur die Tonika, in G-Dur ist G-Dur die Tonika, in a-Moll ist a-Moll die Tonika. Sie wirkt häufig wie ein Ruhepunkt, ein Startpunkt oder ein Zielpunkt. Viele Stücke beginnen oder enden auf der Tonika, weil sie den Eindruck von Geschlossenheit vermittelt.
Die Tonika muss nicht immer langweilig oder spannungslos sein. Sie kann ruhig, feierlich, fröhlich, melancholisch oder kraftvoll wirken. Entscheidend ist: Sie gibt dem Ohr Orientierung. Wenn Du ein Lied singst und am Ende automatisch einen Ton erwartest, ist dieser Zielton häufig der Grundton der Tonika.
Tonika hören und spüren
Höre das folgende Beispiel. Zuerst erklingt die Tonleiter, dann der Tonika-Dreiklang. Achte darauf, wie der Akkord die Tonart bestätigt.

Merksatz: Die Tonika ist das Zentrum der Tonart. Sie klingt wie Ankunft, Ruhe oder Zuhause.
Subdominante: Öffnung und Bewegung
Die Subdominante steht auf der vierten Stufe der Tonleiter. In C-Dur ist das F-Dur. Der Name bedeutet sinngemäß Unterdominante: Sie liegt eine Quinte unter der Tonika oder, anders betrachtet, eine Quarte über ihr. Klanglich wirkt die Subdominante oft als Öffnung. Sie entfernt sich von der Tonika, ohne sofort die starke Spannung der Dominante zu erzeugen.
In vielen einfachen Begleitungen führt die Subdominante von der Tonika weg und bereitet die Dominante vor. Sie kann aber auch direkt zur Tonika zurückgehen. Dann entsteht ein weicher, oft feierlicher Schluss, der als Plagalschluss bekannt ist.
Tonika zur Subdominante
Achte im folgenden Beispiel auf den gemeinsamen Ton c. Dieser Ton verbindet C-Dur und F-Dur.

Merksatz: Die Subdominante öffnet den Klangraum. Sie klingt häufig wie ein Schritt aus dem Zuhause hinaus.
Dominante: Spannung und Rückkehr
Die Dominante steht auf der fünften Stufe der Tonleiter. In C-Dur ist das G-Dur. Die Dominante hat eine starke Zielrichtung zur Tonika. Das liegt besonders am Ton h, dem Leitton in C-Dur. Der Leitton liegt nur einen Halbton unter c und strebt deshalb besonders stark nach oben zur Tonika.
Noch deutlicher wird diese Spannung, wenn die Dominante als Dominantseptakkord erscheint. In C-Dur ist das G7 mit den Tönen g, h, d und f. Der Ton f ist die Septime des Akkords und möchte sich häufig nach e auflösen, während h nach c strebt. Dadurch entsteht ein sehr klares Spannungs-Auflösungs-Verhältnis.
Dominante zur Tonika
Höre zuerst G-Dur und danach C-Dur. Spürst Du, wie der zweite Akkord den ersten beantwortet?

Dominantseptakkord und Auflösung
Der Dominantseptakkord verstärkt die Spannung der Dominante. In C-Dur führt G7 sehr deutlich zurück zu C-Dur.

Merksatz: Die Dominante erzeugt Spannung. Sie klingt häufig wie eine Frage, die nach der Tonika als Antwort verlangt.
Die Kadenz: T S D T
Eine Kadenz ist eine typische Akkordfolge, die eine Tonart bestätigt. Eine sehr grundlegende Kadenz ist:
Tonika – Subdominante – Dominante – Tonika
In C-Dur lautet sie:
C-Dur – F-Dur – G-Dur – C-Dur
In Stufen ausgedrückt heißt sie:
I – IV – V – I
In Funktionssymbolen heißt sie:
T – S – D – T
Vollkadenz in C-Dur

Diese Kadenz ist ein Grundmodell tonaler Musik. Sie zeigt besonders einfach, wie musikalische Spannung aufgebaut und wieder gelöst werden kann.
Kadenz mit Basslinie
In Begleitungen ist der Bass oft sehr wichtig. Die Grundtöne c, f, g, c machen die Funktionen deutlich hörbar.

Kadenz in Moll
Auch in Moll gibt es Tonika, Subdominante und Dominante. In a-Moll sind die Grundfunktionen:
- Tonika: a-Moll mit a, c, e
- Subdominante: d-Moll mit d, f, a
- Dominante: E-Dur oder E7 mit e, gis, h und eventuell d
Auffällig ist der Ton gis in E-Dur. In der natürlichen a-Moll-Tonleiter kommt eigentlich g vor. In der harmonischen Mollwendung wird g häufig zu gis erhöht, damit ein Leitton zu a entsteht. So wird die Rückkehr zur Moll-Tonika stärker.
Kadenz in a-Moll

In Moll werden kleine Buchstaben oft für Mollfunktionen verwendet: t für Moll-Tonika und s für Moll-Subdominante. Die Dominante ist in der klassischen Harmonielehre häufig Dur, weil der Leitton die Auflösung zur Tonika verstärkt.
Akkorde bilden: Schritt für Schritt
Um Tonika, Subdominante und Dominante in einer Dur-Tonart zu finden, kannst Du so vorgehen:
- Tonleiter: Schreibe die Töne der Tonleiter auf.
- Stufe: Nummeriere die Tonleiterstufen von eins bis sieben.
- Dreiklang: Bilde auf der ersten, vierten und fünften Stufe einen Dreiklang.
- Funktion: Benenne diese Dreiklänge als Tonika, Subdominante und Dominante.
- Kadenz: Spiele oder singe die Folge T S D T.
Beispiel in G-Dur
Die G-Dur-Tonleiter lautet: g, a, h, c, d, e, fis, g.
- Tonika: G-Dur mit g, h, d
- Subdominante: C-Dur mit c, e, g
- Dominante: D-Dur mit d, fis, a

Beispiel in F-Dur
Die F-Dur-Tonleiter lautet: f, g, a, b, c, d, e, f. In der deutschen Notenschreibung ist b der erniedrigte Ton h.
- Tonika: F-Dur mit f, a, c
- Subdominante: B-Dur mit b, d, f
- Dominante: C-Dur mit c, e, g

Stufentheorie und Funktionstheorie
In der Stufentheorie werden Akkorde nach ihrer Position in der Tonleiter benannt. Die Tonika ist die erste Stufe, die Subdominante die vierte Stufe und die Dominante die fünfte Stufe. In C-Dur heißt das I, IV und V.
In der Funktionstheorie wird stärker gefragt: Welche Aufgabe erfüllt ein Akkord im musikalischen Verlauf? Die Tonika gibt Orientierung, die Subdominante öffnet und vermittelt, die Dominante spannt zur Tonika zurück. Beide Denkweisen ergänzen sich. Für die Schule ist es hilfreich, beide Schreibweisen nebeneinander zu verwenden:
| Funktion | Stufe in Dur | Beispiel in C-Dur | Wirkung |
|---|---|---|---|
| Tonika | I | C-Dur | Ruhe, Zentrum, Zuhause |
| Subdominante | IV | F-Dur | Öffnung, Bewegung, Vorbereitung |
| Dominante | V | G-Dur oder G7 | Spannung, Rückkehr, Auflösung |

Der Quintenzirkel hilft Dir, Tonarten und ihre wichtigsten Akkorde zu verstehen. Nach rechts bewegen sich Tonarten in Quinten aufwärts, nach links in Quinten abwärts. Weil Dominante und Subdominante genau über Quintbeziehungen mit der Tonika verbunden sind, ist der Quintenzirkel für das Verständnis von Harmonien besonders nützlich.
Hörstrategien
Beim Hören kannst Du Tonika, Subdominante und Dominante nicht nur theoretisch, sondern körperlich und musikalisch wahrnehmen. Stelle Dir die drei Funktionen als Bewegungen vor:
- Tonika: Du stehst sicher auf dem Boden.
- Subdominante: Du öffnest eine Tür und gehst los.
- Dominante: Du stehst kurz vor der Rückkehr und spürst Spannung.
- Tonika: Du kommst wieder an.
Hörvergleich: T S T und T D T
Vergleiche die beiden kurzen Folgen. Die Subdominante wirkt offener und weicher, die Dominante stärker zielgerichtet.

Hörvergleich: D und D7
Höre, wie die Septime im Dominantseptakkord die Spannung verstärkt.

Praktische Anwendung am Klavier
Am Klavier kannst Du die drei Akkorde in C-Dur besonders leicht finden, weil sie nur weiße Tasten verwenden.
Spiele zuerst jeden Akkord einzeln. Danach spiele die Kadenz C – F – G – C. Wenn Du sicherer wirst, kannst Du die Akkorde in Umkehrungen spielen, damit Deine Hand weniger springen muss. Die Töne eines Dreiklangs dürfen nämlich in anderer Reihenfolge erscheinen, ohne dass sich der Akkordname ändert.
Kadenz mit Umkehrungen
Die Akkorde liegen hier enger beieinander. Das klingt flüssiger und ist für Begleitungen oft praktischer.

Praktische Anwendung an der Gitarre
Auf der Gitarre begegnen Dir Tonika, Subdominante und Dominante oft als Akkordsymbole. In C-Dur kannst Du die einfache Kadenz mit C, F, G und C begleiten. Wenn F-Dur als Barrégriff noch schwierig ist, kannst Du zunächst eine vereinfachte Form verwenden und später zum vollständigen Griff wechseln.
Eine typische Popbegleitung nutzt oft rhythmische Muster. Wichtig ist: Die harmonische Funktion bleibt gleich, auch wenn das Schlagmuster anders ist. C bleibt in C-Dur die Tonika, F die Subdominante und G die Dominante.
Akkordfolge als Begleitmodell

Melodie harmonisieren
Eine Melodie kann durch Akkorde begleitet werden. Dabei prüfst Du, welche Akkordtöne zur Melodie passen. In einfachen Schularrangements reicht oft eine Begleitung mit Tonika, Subdominante und Dominante. Du hörst, ob die Harmonie die Melodie trägt, Spannung erzeugt oder unpassend reibt.
Im folgenden Beispiel liegt oben eine einfache Melodie, unten eine Begleitung mit C, F, G und C.

Typische Fehler und wie Du sie vermeidest
- Akkordname und Funktion verwechseln: C-Dur ist nicht immer Tonika. In C-Dur ist C-Dur Tonika, in G-Dur ist C-Dur Subdominante.
- Leitton überhören: In C-Dur führt h stark nach c. Das erklärt die Spannung der Dominante.
- Moll zu einfach behandeln: In Moll wird die Dominante oft zu Dur, damit ein Leitton entsteht.
- Umkehrung als neuen Akkord missverstehen: C-E-G, E-G-C und G-C-E sind verschiedene Lagen desselben C-Dur-Dreiklangs.
- Kadenz nur auswendig lernen: Wichtiger ist, die Klangwirkung T S D T zu hören und in andere Tonarten zu übertragen.
Analysebeispiel
Nimm eine einfache Liedbegleitung wie C – F – G – C. In C-Dur kannst Du sie so deuten:
| Akkord | Stufe | Funktion | Klangwirkung |
|---|---|---|---|
| C-Dur | I | Tonika | Ausgangspunkt und Ruhe |
| F-Dur | IV | Subdominante | Öffnung und Bewegung |
| G-Dur | V | Dominante | Spannung zur Rückkehr |
| C-Dur | I | Tonika | Ankunft und Abschluss |
Wenn dieselbe Akkordfolge in einem anderen Zusammenhang steht, kann sich die Deutung ändern. Deshalb analysierst Du immer Tonart, Melodie, Bass und musikalischen Verlauf gemeinsam.
Transfer in andere Tonarten
Du kannst die Kadenz T S D T in jede Dur-Tonart übertragen. Entscheidend sind die Stufen I, IV und V. Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele:
| Tonart | Tonika | Subdominante | Dominante | Kadenz |
|---|---|---|---|---|
| C-Dur | C | F | G | C-F-G-C |
| G-Dur | G | C | D | G-C-D-G |
| D-Dur | D | G | A | D-G-A-D |
| F-Dur | F | B | C | F-B-C-F |
| A-Dur | A | D | E | A-D-E-A |
Kadenz in D-Dur

Kreative Mini-Komposition
Mit nur drei Akkorden kannst Du bereits ein kurzes Stück gestalten. Entscheide zuerst eine Tonart, dann ein Metrum und ein rhythmisches Muster. Danach erfindest Du eine Melodie, die wichtige Akkordtöne nutzt. Besonders am Ende eignet sich die Folge Dominante – Tonika, weil sie einen klaren Schluss erzeugt.
Beispiel für eine kurze Schlusswendung

Zusammenfassung
Tonika, Subdominante und Dominante sind die drei wichtigsten Hauptfunktionen vieler tonaler Musikstücke. Die Tonika ist das Zentrum der Tonart. Die Subdominante öffnet den Klangraum und führt häufig weiter. Die Dominante erzeugt Spannung und strebt zurück zur Tonika. Zusammen bilden sie die Grundlage vieler Kadenzen, Begleitungen und Liedharmonisationen. Wer diese Funktionen hört, spielt und analysiert, versteht Musik nicht nur als Abfolge von Akkordnamen, sondern als Bewegung von Spannung und Entspannung.
{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=sOrpcTBN5aw |500|center}}
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Funktion hat in C-Dur der Akkord C-Dur? (Tonika) (!Subdominante) (!Dominante) (!Dominantseptakkord)
Welche Funktion hat in C-Dur der Akkord F-Dur? (Subdominante) (!Tonika) (!Dominante) (!Leittonakkord)
Welche Funktion hat in C-Dur der Akkord G-Dur? (Dominante) (!Tonika) (!Subdominante) (!Molltonika)
Welche Stufen gehören in Dur zur einfachen Hauptkadenz T S D T? (I IV V I) (!I II V I) (!I III V I) (!II IV V I)
Welcher Ton ist in C-Dur der Leitton zur Tonika c? (h) (!f) (!g) (!a)
Welche Akkordfolge entspricht in C-Dur der Kadenz Tonika Subdominante Dominante Tonika? (C F G C) (!C G F C) (!F C G F) (!G F C G)
Welche Töne bilden den C-Dur-Dreiklang? (c e g) (!c f g) (!c d g) (!c e h)
Warum wirkt der Dominantseptakkord G7 in C-Dur besonders spannungsvoll? (Er enthält Leittöne und Auflösungstendenzen zur Tonika) (!Er enthält nur Töne der Tonika) (!Er ist immer der leiseste Akkord) (!Er ersetzt die Tonart vollständig)
Welche Funktion steht in einer Durtonart auf der vierten Stufe? (Subdominante) (!Tonika) (!Dominante) (!Oktave)
Was bleibt gleich, wenn ein Dreiklang in einer Umkehrung gespielt wird? (Die Akkordtöne und der Akkordname) (!Die Reihenfolge aller Töne) (!Die Tonart eines ganzen Stücks) (!Die Taktart der Melodie)
Memory
| Tonika | Klangliches Zuhause |
| Subdominante | Öffnung des Klangraums |
| Dominante | Spannung zur Rückkehr |
| Kadenz | Akkordfolge mit Zielwirkung |
| Dreiklang | Grundton Terz Quinte |
| Leitton | Halbtonschritt zur Tonika |
| Dominantseptakkord | Dominante mit zusätzlicher Septime |
| Umkehrung | Gleiche Akkordtöne in anderer Lage |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Tonika | Ruhepunkt der Tonart |
| Subdominante | Vierte Stufe in Dur |
| Dominante | Fünfte Stufe in Dur |
| Leitton | Halbton unter dem Zielton |
| Kadenz | Folge zur Bestätigung einer Tonart |
| Dreiklang | Akkord aus drei Tönen |
| Dominantseptakkord | Spannungsreicher Vierklang |
| Umkehrung | Veränderte Lage gleicher Akkordtöne |
Kreuzworträtsel
| Tonika | Wie heißt die Funktion, die als klangliches Zuhause einer Tonart wirkt? |
| Subdominante | Wie heißt die Funktion auf der vierten Stufe einer Durtonart? |
| Dominante | Wie heißt die Funktion auf der fünften Stufe einer Durtonart? |
| Dreiklang | Wie heißt ein Akkord aus Grundton, Terz und Quinte? |
| Kadenz | Wie heißt eine Akkordfolge, die eine Tonart bestätigt? |
| Leitton | Wie heißt ein Ton, der besonders stark zur Tonika strebt? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Hörprotokoll: Höre die Beispiele im aiMOOC und beschreibe in eigenen Worten, wie Tonika, Subdominante und Dominante auf Dich wirken.
- Akkordkarten: Erstelle drei Lernkarten zu Tonika, Subdominante und Dominante in C-Dur mit Notennamen, Funktion und Klangwirkung.
- Klavierübung: Spiele oder zeichne die Akkorde C-Dur, F-Dur und G-Dur auf einer Klaviertastatur und markiere gemeinsame Töne.
- Gitarrenübung: Suche die Griffe C, F und G und übe eine einfache Begleitung im Vierertakt.
Standard
- Kadenzanalyse: Analysiere eine einfache Liedbegleitung und markiere Tonika, Subdominante und Dominante mit T, S und D.
- Transposition: Übertrage die Kadenz C-F-G-C nach G-Dur, D-Dur und F-Dur und notiere die Akkorde.
- Melodieharmonisierung: Erfinde eine viertaktige Melodie in C-Dur und begleite sie mit Tonika, Subdominante und Dominante.
- Hörvergleich: Vergleiche die Folgen T-S-T und T-D-T und erkläre, warum die Dominante stärker zur Tonika zurückdrängt.
Schwer
- Mollkadenz: Erstelle eine Kadenz in a-Moll mit t, s, D7 und t und erkläre die Rolle des Leittons gis.
- Stimmführung: Setze die Kadenz C-F-G-C so, dass die Oberstimme möglichst kleine Schritte macht.
- Songwriting: Komponiere einen kurzen Refrain mit mindestens acht Takten, der überwiegend Tonika, Subdominante und Dominante nutzt.
- Vergleichsanalyse: Vergleiche zwei Musikstücke aus unterschiedlichen Stilen und untersuche, wie jeweils Dominante und Tonika für Schlusswirkungen verwendet werden.


Lernkontrolle
- Funktionsanalyse: Erkläre an einer selbst gewählten Akkordfolge, warum ein Akkord nicht allein durch seinen Namen, sondern durch seinen Zusammenhang zur Tonart zur Tonika, Subdominante oder Dominante wird.
- Transfer: Übertrage das Prinzip T S D T auf eine Tonart mit mindestens einem Vorzeichen und begründe jeden Akkord über die Stufen der Tonleiter.
- Hörbegründung: Beschreibe, woran Du beim Hören erkennst, ob eine Dominante zur Tonika zurückführt.
- Mollverständnis: Erkläre, warum in Moll häufig eine Dur-Dominante verwendet wird, obwohl die Tonart Moll ist.
- Gestaltungsaufgabe: Komponiere eine kurze Kadenz mit Melodie und begründe, an welchen Stellen Spannung und Entspannung entstehen.
- Analysevergleich: Vergleiche eine Kadenz mit Dominantseptakkord und eine Kadenz ohne Septime und beschreibe die unterschiedliche Schlusswirkung.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du die Begriffe nicht nur auswendig kennst, sondern musikalisch anwenden kannst. Wichtig sind:
- Begriffssicherheit: Du kannst Tonika, Subdominante, Dominante, Kadenz, Leitton, Dreiklang und Dominantseptakkord erklären.
- Notenverständnis: Du kannst die Akkordtöne der Hauptfunktionen in einer Durtonart bestimmen.
- Hörkompetenz: Du kannst die Rückkehr von der Dominante zur Tonika hörend beschreiben.
- Transferfähigkeit: Du kannst T S D T in mehrere Tonarten übertragen.
- Praxisbezug: Du kannst eine einfache Kadenz spielen, singen, notieren oder digital umsetzen.
- Analysefähigkeit: Du kannst eine Liedbegleitung nach Funktionen untersuchen.
- Kreativität: Du kannst eine kurze Melodie oder Begleitung mit Tonika, Subdominante und Dominante gestalten und begründen.
OERs zum Thema
Links
aiMOOC-Projekte
Schulfach+


aiMOOCs



aiMOOC Projekte


THE MONKEY DANCE





{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}
|
{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}