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Tonhöhen hören und unterscheiden - Gehörbildung

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Tonhöhen hören und unterscheiden - Gehörbildung



Einleitung

Tonhöhen hören und unterscheiden ist ein zentraler Bereich der Gehörbildung. Du lernst, ob ein Ton höher, tiefer oder gleich klingt, wie groß der Abstand zwischen zwei Tönen ist und wie Du kurze Melodien bewusst hörst, singst, spielst und notierst. Dieses Training hilft Dir beim Singen, beim Instrumentalspiel, beim Musikunterricht, beim Stimmen von Instrumenten, beim Nachspielen von Melodien und beim Verstehen von Musiktheorie.

Beim Hören von Tonhöhen geht es nicht nur um richtige Antworten. Du trainierst eine innere Vorstellung von Klängen. Diese innere Vorstellung nennt man oft Audiation: Du kannst Dir Töne vorstellen, bevor Du sie singst oder spielst. Je genauer Du hörst, desto bewusster kannst Du musizieren.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Tonhöhe: erklären, was mit höher und tiefer gemeint ist.
  2. Frequenz: beschreiben, warum eine höhere Frequenz meist als höhere Tonhöhe wahrgenommen wird.
  3. Intervall: einfache Tonhöhenabstände hörend unterscheiden.
  4. Relatives Gehör: Töne von einem Bezugston aus vergleichen.
  5. Tonleiter: aufsteigende und absteigende Tonfolgen erkennen.
  6. Melodiediktat: kurze Melodien nach Gehör nachsingen, nachspielen und notieren.
  7. Solfège: Tonsilben wie Do, Re, Mi zur Orientierung nutzen.
  8. Musikpraxis: Hörstrategien auf Gesang, Instrument und Alltag übertragen.


Was ist Tonhöhe?

Die Tonhöhe beschreibt, ob ein Ton als höher oder tiefer empfunden wird. In der Akustik hängt sie eng mit der Frequenz zusammen. Die Frequenz gibt an, wie oft eine Schwingung pro Sekunde erfolgt. Die Einheit heißt Hertz. Ein Ton mit mehr Schwingungen pro Sekunde wird in der Regel höher wahrgenommen als ein Ton mit weniger Schwingungen pro Sekunde.

Wichtig ist: Tonhöhe ist nicht dasselbe wie Lautstärke. Ein hoher Ton kann leise sein, ein tiefer Ton kann laut sein. Außerdem ist Tonhöhe nicht dasselbe wie Klangfarbe. Eine Violine, eine Blockflöte und ein Klavier können denselben Ton spielen, aber sehr unterschiedlich klingen.


Hörbeispiel: Tonleiter aufwärts

Decke beim ersten Hören das Notenbild ab oder schließe die Augen. Achte nur darauf, ob die Tonfolge steigt, fällt oder gleich bleibt. Beim zweiten Hören kannst Du die Noten mitlesen.


{ \clef treble \time 4/4 \tempo 4 = 72 c'4 d' e' f' | g' a' b' c'' | }

Diese Tonfolge steigt Schritt für Schritt. Solche kleinen Schritte helfen Dir, eine sichere innere Orientierung im Tonsystem aufzubauen.


Hoch, tief und gleich unterscheiden

Der erste Schritt der Gehörbildung ist sehr einfach formuliert: Klingt der zweite Ton höher, tiefer oder gleich? Dabei musst Du noch keinen Notennamen wissen. Du vergleichst nur die Richtung.


{ \clef treble \time 4/4 \tempo 4 = 60 c'4 r4 g'4 r4 | c''4 r4 c'4 r4 | }

Auftrag: Höre die vier Töne nacheinander. Beschreibe die Veränderung mit den Wörtern höher, höher, tiefer. Singe die Folge danach mit einer neutralen Silbe, zum Beispiel „na“.


Warum das Ohr Übung braucht

Das Ohr hört ständig Geräusche, Stimmen und Musik. Für die Musik muss Dein Gehirn aus vielen Höreindrücken wichtige Informationen herausfiltern: Tonhöhe, Tondauer, Lautstärke, Klangfarbe, Richtung und musikalischen Zusammenhang. Diese Fähigkeit verbessert sich durch regelmäßige, kurze und bewusste Übung.

Gutes Hörtraining besteht aus drei Schritten:

  1. Wahrnehmung: Du hörst aufmerksam und beschreibst, was Du bemerkst.
  2. Nachahmung: Du singst oder spielst das Gehörte nach.
  3. Begriff: Du benennst das Gehörte mit musikalischen Fachwörtern.


Relatives und absolutes Gehör

Beim relativen Gehör erkennst Du Tonhöhen im Verhältnis zu einem Bezugston. Du hörst zum Beispiel: Der zweite Ton ist eine Quinte über dem ersten Ton. Dieses relative Hören ist für die meisten musikalischen Situationen besonders wichtig, weil Melodien, Akkorde und Tonarten aus Beziehungen zwischen Tönen bestehen.

Beim absoluten Gehör kann eine Person einen Ton ohne vorherigen Bezugston benennen. Diese Fähigkeit ist selten und für gutes Musizieren nicht notwendig. Viel wichtiger ist, dass Du Tonhöhenbeziehungen sicher hörst, singst und anwenden kannst.


Intervalle als Tonhöhenabstände

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tonhöhen. Intervalle können nacheinander erklingen, dann nennt man sie melodisch. Sie können auch gleichzeitig erklingen, dann nennt man sie harmonisch.


{ \clef treble \time 4/4 \tempo 4 = 66 c'4 d' r2 | c'4 e' r2 | c'4 f' r2 | c'4 g' r2 | c'4 c'' r2 | }

In diesem Beispiel hörst Du nacheinander größere Abstände vom gleichen Ausgangston aus. Erst ist der Abstand klein, dann wird er größer. Solche Übungen stärken Dein Gefühl für Sekunde, Terz, Quarte, Quinte und Oktave.


Schritt und Sprung

Eine Melodie bewegt sich oft in kleinen Schritten oder in größeren Sprüngen. Ein Schritt führt meist zum benachbarten Ton der Tonleiter. Ein Sprung überspringt einen oder mehrere Töne.


{ \clef treble \time 4/4 \tempo 4 = 80 c'4 d' e' f' | g' f' e' d' | c'2 r2 | }

Dies ist überwiegend schrittweise Bewegung.


{ \clef treble \time 4/4 \tempo 4 = 70 c'4 e' g' c'' | g' e' c'2 | }

Dies ist stärker durch Sprünge geprägt. Höre beide Beispiele mehrmals und beschreibe, welches sich leichter nachsingen lässt.


Die Oktave

Eine Oktave ist ein besonders wichtiger Tonhöhenabstand. Zwei Töne im Abstand einer Oktave werden oft als eng verwandt empfunden, obwohl einer deutlich höher oder tiefer klingt. Deshalb tragen sie im westlichen Tonsystem denselben Buchstabennamen, zum Beispiel A und A.


{ \clef treble \time 4/4 \tempo 4 = 60 a'2 a''2 | a'2 a2 | }

Auftrag: Höre, welche Töne enger verwandt wirken. Singe danach einen Ton und versuche, denselben Ton eine Oktave höher oder tiefer zu treffen.


Solmisation und Tonsilben

Solmisation nutzt Tonsilben wie Do, Re, Mi, Fa, Sol, La und Ti. Sie helfen Dir, Tonhöhen als Funktionen innerhalb einer Tonleiter zu hören. Besonders beim Singen sind Tonsilben nützlich, weil sie Ohr, Stimme und musikalisches Denken verbinden.

Datei:Curwen Hand Signs MT.jpg

\score {
  <<
    \new Staff {
      \clef treble
      \time 4/4
      \tempo 4 = 76
      c'4 d' e' f' | g' a' b' c'' |
    }
    \addlyrics { Do Re Mi Fa Sol La Ti Do }
  >>
  \layout { }
  \midi { }
}

Auftrag: Singe die Tonfolge zuerst auf „na“, dann mit Tonsilben. Zeige mit der Hand eine steigende Bewegung. Dadurch verknüpfst Du Hören, Stimme und Körperbewegung.


Melodien nach Gehör erfassen

Beim Melodiediktat hörst Du eine kurze Tonfolge und hältst sie fest. Das kann durch Nachsingen, Nachspielen, Pfeile, Tonsilben oder Notenschrift geschehen. Für den Anfang reicht es, die Richtung zu erkennen: steigt die Melodie, fällt sie oder bleibt sie auf derselben Tonhöhe?


{ \clef treble \time 4/4 \tempo 4 = 80 c'4 d' e' g' | f' e' d' c' | }

Auftrag in drei Durchgängen:

  1. Richtungshören: Höre nur die Bewegungsrichtung.
  2. Gedächtnis: Singe die Melodie ohne Noten nach.
  3. Notation: Notiere Pfeile oder Noten, wenn Du schon Noten lesen kannst.


Melodiefrage und Melodieantwort

Viele Melodien wirken wie Fragen und Antworten. Eine Melodiefrage endet oft offen oder oben, eine Melodieantwort führt häufig zurück zu einem Ruhepunkt. Dieses Gefühl unterstützt Dich beim Hören von Tonhöhen, weil Du nicht nur Einzeltöne hörst, sondern musikalische Zusammenhänge.


{ \clef treble \time 3/4 \tempo 4 = 78 c'4 e' g' | g' f' e' | d' e' f' | e' d' c' | }

Auftrag: Teile die Melodie in zwei Abschnitte. Entscheide, welcher Abschnitt eher wie eine Frage und welcher eher wie eine Antwort wirkt.


Gleichzeitige Töne hören

Tonhöhen können auch gleichzeitig erklingen. Dann entsteht ein Akkord oder ein harmonisches Intervall. Für Einsteigerinnen und Einsteiger ist es oft leichter, Töne zuerst nacheinander zu hören. Danach kann man versuchen, in einem Zusammenklang den oberen oder unteren Ton zu erkennen.


{ \clef treble \time 4/4 \tempo 4 = 60 <c' g'>2 r2 | <c' f'>2 r2 | <e' g'>2 r2 | <c' e' g'>2 r2 | }

Auftrag: Höre jeden Zusammenklang. Achte zuerst auf den höchsten Ton. Höre danach noch einmal und konzentriere Dich auf den tiefsten Ton.


Hörübung mit anderer Notationsform

Auch einfache Buchstaben- und Taktangaben können Tonhöhenfolgen darstellen. Wichtig ist nicht die Schreibweise, sondern dass Du hörend erkennst, wie sich die Melodie bewegt.


X:1
M:4/4
L:1/4
K:C
C D E G|F E D C|

Auftrag: Höre die Melodie und zeichne eine Linie, die den Verlauf zeigt. Vergleiche Deine Linie danach mit einer Partnerin oder einem Partner.


Hören mit beiden Händen am Klavier

Am Klavier kannst Du Tonhöhen besonders gut sichtbar machen: links liegen tiefere Töne, rechts höhere Töne. Wenn Du mit beiden Händen spielst, kannst Du Bass und Melodie getrennt hören.


\score {
  \new PianoStaff <<
    \new Staff {
      \clef treble
      \time 4/4
      \tempo 4 = 72
      c''4 b' a' g' | f' e' d' c' |
    }
    \new Staff {
      \clef bass
      c2 g, | c1 |
    }
  >>
  \layout { }
  \midi { }
}

Auftrag: Höre zuerst die obere Stimme. Höre danach die tiefere Stimme. Beschreibe, welche Stimme sich stärker bewegt.


Strategien für erfolgreiches Hörtraining

Gehörbildung gelingt besonders gut, wenn Du regelmäßig und kurz übst. Fünf Minuten konzentriertes Hören sind wertvoller als eine lange, unaufmerksame Übungseinheit.

  1. Bezugston: Beginne mit einem festen Ton und vergleiche andere Töne damit.
  2. Nachsingen: Singe Gehörtes sofort nach, auch wenn es anfangs unsicher ist.
  3. Bewegung: Zeige Tonhöhen mit Handbewegungen nach oben oder unten.
  4. Pfeilnotation: Zeichne steigende und fallende Linien, bevor Du Noten verwendest.
  5. Wiederholung: Höre kurze Beispiele mehrfach statt zu viele Beispiele auf einmal.
  6. Selbstkontrolle: Spiele die Töne danach auf einem Instrument nach.
  7. Reflexion: Notiere, welche Abstände Dir leichtfallen und welche Du weiter üben musst.


Gesundes Hören

Achte beim Üben auf eine angenehme Lautstärke. Gehörbildung soll Dein Ohr schulen, nicht belasten. Wenn Du mit Kopfhörern arbeitest, wähle eine mittlere Lautstärke und mache Pausen. Besonders hohe Töne können bei zu großer Lautstärke unangenehm sein.


Unterrichtsideen

Für den Musikunterricht eignen sich viele kurze Übungsformen:

  1. Echo-Singen: Eine Person singt zwei oder drei Töne vor, die Gruppe singt nach.
  2. Höher oder tiefer: Eine Person spielt zwei Töne, die Gruppe zeigt Daumen hoch oder runter.
  3. Melodielinie: Lernende zeichnen den Verlauf einer Melodie als Linie.
  4. Instrumentenvergleich: Derselbe Ton wird auf verschiedenen Instrumenten gespielt.
  5. Partnerdiktat: Zwei Lernende wechseln zwischen Vorspielen und Notieren.
  6. Solfège-Kreis: Die Gruppe singt Tonleiterausschnitte mit Tonsilben und Handzeichen.

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Typische Schwierigkeiten und Lösungen

Viele Lernende verwechseln Tonhöhe mit Lautstärke. Spiele deshalb hohe und tiefe Töne jeweils laut und leise. So erkennst Du: Die Tonhöhe bleibt unabhängig von der Lautstärke.

Manche Lernende können die Richtung hören, aber noch keine Intervalle benennen. Das ist normal. Erst kommt die grobe Wahrnehmung, dann die genaue Benennung.

Andere Lernende singen einen Ton nicht sofort richtig nach. Dann hilft ein gleitender Stimmweg: Beginne mit der Stimme tiefer oder höher und rutsche langsam zum Zielton. Sobald der Ton passt, halte ihn kurz und höre bewusst auf die Übereinstimmung.


Übungsplan für eine Woche

  1. Tag 1: Höre und unterscheide nur höher, tiefer oder gleich.
  2. Tag 2: Singe kurze aufsteigende und absteigende Tonfolgen nach.
  3. Tag 3: Übe kleine Schritte und größere Sprünge.
  4. Tag 4: Arbeite mit Tonsilben und Handzeichen.
  5. Tag 5: Höre kurze Melodien und zeichne den Verlauf.
  6. Tag 6: Spiele gehörte Töne auf einem Instrument nach.
  7. Tag 7: Erstelle eine eigene Hörübung für eine andere Person.

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Glossar

  1. Tonhöhe: Wahrnehmung, ob ein Ton höher oder tiefer klingt.
  2. Frequenz: Anzahl der Schwingungen pro Sekunde.
  3. Hertz: Einheit der Frequenz.
  4. Intervall: Abstand zwischen zwei Tönen.
  5. Oktave: wichtiger Tonhöhenabstand zwischen eng verwandten Tönen.
  6. Melodie: Folge von Tönen, die nacheinander erklingen.
  7. Akkord: Zusammenklang von mindestens drei Tönen.
  8. Relatives Gehör: Fähigkeit, Tonhöhenbeziehungen zu erkennen.
  9. Absolutes Gehör: Fähigkeit, Tonhöhen ohne Bezugston zu benennen.
  10. Solmisation: Arbeit mit Tonsilben zur Orientierung in Tonleitern.
  11. Kammerton: Stimmton, häufig a mit 440 Hertz.
  12. Melodiediktat: hörendes Erfassen und Notieren einer Melodie.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt die Tonhöhe? (Wie hoch oder tief ein Ton wahrgenommen wird) (!Wie schnell ein Musikstück gespielt wird) (!Wie laut ein Ton klingt) (!Wie lange ein Ton dauert)




Welche physikalische Größe hängt eng mit der Tonhöhe zusammen? (Frequenz) (!Lautstärke) (!Tempo) (!Taktart)




Was ist ein Intervall? (Der Abstand zwischen zwei Tonhöhen) (!Die Lautstärke eines Tons) (!Die Farbe eines Instruments) (!Die Geschwindigkeit einer Melodie)




Was trainierst Du beim relativen Gehör? (Tonhöhenbeziehungen zu einem Bezugston erkennen) (!Jeden Ton ohne Vergleichston benennen) (!Nur den Rhythmus eines Stückes klatschen) (!Instrumente an ihrer Farbe erkennen)




Was bedeutet eine aufsteigende Tonfolge? (Die Töne bewegen sich von tiefer nach höher) (!Die Töne werden immer leiser) (!Die Töne werden immer kürzer) (!Die Töne bleiben auf gleicher Höhe)




Was ist eine Oktave? (Ein besonders wichtiger Abstand zwischen eng verwandten Tönen) (!Ein besonders schnelles Musikstück) (!Ein einzelner Schlag im Takt) (!Ein Zeichen für Lautstärke)




Welche Übung hilft beim sicheren Unterscheiden von Tonhöhen? (Zwei Töne hören und den zweiten als höher tiefer oder gleich beschreiben) (!Nur den Liedtext auswendig lernen) (!Die Augen beim Musizieren immer offen halten) (!Musik möglichst laut abspielen)




Was ist ein Bezugston? (Ein Ton von dem aus andere Tonhöhen verglichen werden) (!Ein besonders lauter Trommelschlag) (!Ein Zeichen am Ende eines Notensystems) (!Ein Instrument ohne bestimmte Tonhöhe)




Warum ist Nachsingen für die Gehörbildung hilfreich? (Es verbindet Hören Stimme und innere Klangvorstellung) (!Es ersetzt jedes genaue Zuhören) (!Es macht alle Töne automatisch lauter) (!Es verhindert das Erkennen von Intervallen)




Welche Übungsweise ist für Gehörbildung besonders sinnvoll? (Regelmäßige kurze und konzentrierte Einheiten) (!Seltene sehr lange und unaufmerksame Einheiten) (!Üben nur direkt vor einer Prüfung) (!Hören nur bei sehr hoher Lautstärke)





Memory

Tonhöhe Höher oder tiefer wahrgenommener Ton
Frequenz Schwingungen pro Sekunde
Intervall Abstand zwischen zwei Tönen
Oktave Eng verwandter Tonabstand
Bezugston Ausgangspunkt zum Vergleichen
Melodie Nacheinander erklingende Töne
Solmisation Singen mit Tonsilben
Kammerton Orientierung beim Stimmen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Höher Größere wahrgenommene Tonhöhe
Tiefer Kleinere wahrgenommene Tonhöhe
Aufwärts Tonfolge steigt
Abwärts Tonfolge fällt
Prime Gleicher Ton
Oktave Sehr verwandter Abstand






Kreuzworträtsel

Frequenz Welche Größe beschreibt Schwingungen pro Sekunde?
Oktave Welcher Tonabstand verbindet eng verwandte Tonhöhen?
Intervall Wie nennt man den Abstand zwischen zwei Tonhöhen?
Melodie Wie heißt eine Folge nacheinander erklingender Töne?
Kammerton Wie heißt ein wichtiger Stimmton für Ensembles?
Solmisation Wie heißt das Singen mit Tonsilben?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim Hörtraining vergleichst Du die

von Klängen. Eine höhere Tonhöhe hängt oft mit einer höheren

zusammen. Der Abstand zwischen zwei Tönen heißt

. Wenn Du einen Ton als Ausgangspunkt nutzt, arbeitest Du mit einem

. Zwei eng verwandte Töne können im Abstand einer

stehen. Eine Folge nacheinander erklingender Töne nennt man

. Beim Melodiediktat verbindest Du Hören, Nachsingen und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörtagebuch: Höre an drei Tagen jeweils fünf Geräusche oder Töne aus Deiner Umgebung und ordne sie als eher hoch, mittel oder tief ein.
  2. Stimmexperiment: Singe zwei Töne nacheinander und lasse eine Partnerin oder einen Partner entscheiden, ob der zweite Ton höher, tiefer oder gleich ist.
  3. Melodielinie: Höre ein kurzes Lied und zeichne den Verlauf der ersten Zeile als steigende und fallende Linie.
  4. Instrumentensuche: Suche auf einem Instrument drei tiefe und drei hohe Töne und beschreibe, wie sich Körpergefühl und Klang unterscheiden.


Standard

  1. Intervallkarte: Erstelle Lernkarten zu Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte und Oktave mit je einem eigenen Hörbeispiel.
  2. Partnertraining: Entwickle mit einer Partnerin oder einem Partner ein Training mit zehn Tonpaaren und dokumentiere die Ergebnisse.
  3. Melodiediktat: Nimm eine kurze selbst gesungene Melodie auf und notiere sie anschließend mit Pfeilen, Tonsilben oder Noten.
  4. Solfège: Singe eine einfache Tonleiter mit Tonsilben und erfinde dazu passende Handbewegungen.


Schwer

  1. Hörparcours: Plane einen Lernzirkel mit mehreren Stationen zum Unterscheiden von Tonhöhen, Intervallen und Melodierichtungen.
  2. Fehleranalyse: Untersuche, bei welchen Tonhöhenabständen Deine Lerngruppe die meisten Fehler macht, und entwickle eine passende Übungsstrategie.
  3. Mikrointervall: Recherchiere, was kleinere Tonhöhenabstände als ein Halbton sind, und erkläre an einem Beispiel, warum sie schwer zu hören sein können.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video, in dem Du den Unterschied zwischen Tonhöhe, Lautstärke und Klangfarbe mit eigenen Beispielen erklärst.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Tonhöhe und Lautstärke: Erkläre mit zwei Beispielen, warum ein hoher Ton nicht automatisch laut sein muss.
  2. Transfer auf Gesang: Beschreibe, wie eine Sängerin vorgehen kann, wenn sie einen Zielton immer etwas zu tief singt.
  3. Instrumentalspiel: Entwickle eine Übung, mit der eine Gitarrengruppe das Stimmen von Saiten durch genaues Hören verbessert.
  4. Melodieanalyse: Höre eine kurze Melodie und begründe, an welchen Stellen Schritte und an welchen Stellen Sprünge vorkommen.
  5. Unterrichtsplanung: Entwirf eine zehnminütige Unterrichtsphase, in der Anfängerinnen und Anfänger höher, tiefer und gleich unterscheiden lernen.
  6. Vergleich: Vergleiche relatives und absolutes Gehör und erkläre, warum relatives Gehör für das gemeinsame Musizieren besonders wichtig ist.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe auswendig kennst, sondern hörend, singend und erklärend handeln kannst.

  1. Hörprotokoll: Du dokumentierst mehrere Hörübungen mit Datum, Aufgabe, Ergebnis und kurzer Reflexion.
  2. Richtungshören: Du unterscheidest sicher aufsteigende, absteigende und gleichbleibende Tonfolgen.
  3. Intervallhören: Du erkennst einfache Tonhöhenabstände und beschreibst sie fachsprachlich.
  4. Nachsingen: Du singst kurze Tonfolgen möglichst genau nach.
  5. Nachspielen: Du überträgst gehörte Töne oder Melodieausschnitte auf ein Instrument.
  6. Notation: Du hältst Melodieverläufe mit Pfeilen, Tonsilben oder Noten fest.
  7. Fachbegriffe: Du verwendest Begriffe wie Tonhöhe, Frequenz, Intervall, Oktave und Bezugston korrekt.
  8. Transfer: Du erklärst, wie Gehörbildung beim Singen, Instrumentalspiel oder Komponieren hilft.
  9. Eigenes Produkt: Du erstellst eine eigene kleine Hörübung mit Lösung und kurzer didaktischer Erklärung.




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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

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Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

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