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The Lasting Echo of Bullying - Bullying and Cyberbullying (engl.)

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The Lasting Echo of Bullying - Bullying and Cyberbullying (engl.)




Einleitung

The Lasting Echo of Bullying / Bullying and Cyberbullying ist ein aiMOOC zum englischsprachigen Video über Bullying, Cyberbullying, digitale Verantwortung und die langfristigen Folgen von Ausgrenzung, Beschämung und Gewalt. Du lernst, wie Mobbing entsteht, warum es über den eigentlichen Vorfall hinaus nachwirkt und wie Betroffene, Zuschauende, Freundinnen und Freunde, Lehrkräfte, Eltern und digitale Plattformen verantwortungsvoll handeln können. Der Kurs eignet sich besonders für den Englischunterricht, Medienbildung, Soziales Lernen, Ethik und Politische Bildung.

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Das Video erklärt Bullying und Cyberbullying in klarer, sachlicher und forschungsnaher Sprache. Der Titel The Lasting Echo of Bullying macht deutlich: Mobbing endet für Betroffene oft nicht in dem Moment, in dem eine Nachricht gelöscht, ein Kommentar übersehen oder eine Situation im Klassenraum beendet wird. Verletzende Worte, Bilder, Gerüchte und soziale Ausgrenzung können wie ein Echo nachhallen: im Selbstwertgefühl, in Beziehungen, im Schulalltag, in digitalen Spuren und im Vertrauen zu anderen Menschen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Bullying und Cyberbullying fachlich erklären, typische Formen erkennen, Rollen wie Bystander und Upstander unterscheiden, sichere Handlungsschritte für Betroffene und Zeuginnen bzw. Zeugen formulieren und eigene Regeln für einen respektvollen analogen und digitalen Umgang entwickeln. Zusätzlich trainierst Du englische Begriffe, die im Video und in internationalen Materialien zum Thema häufig vorkommen.


Was bedeutet Bullying?

Bullying beschreibt ein wiederholtes verletzendes Verhalten, bei dem eine Person oder Gruppe eine andere Person absichtlich oder zumindest billigend verletzt, einschüchtert, demütigt oder ausgrenzt. Häufig besteht ein Machtungleichgewicht: Die angreifende Person ist körperlich stärker, sozial einflussreicher, besser vernetzt, älter, beliebter oder nutzt digitale Reichweite aus. Ein einmaliger Streit ist noch kein Mobbing. Von Mobbing spricht man vor allem dann, wenn Handlungen wiederholt auftreten, die betroffene Person sich schwer wehren kann und die Situation von Macht, Angst oder sozialem Druck geprägt ist.

Mobbing kann körperlich, verbal, sozial oder digital geschehen. Körperliches Mobbing umfasst etwa Schubsen, Wegnehmen von Gegenständen oder Bedrohung. Verbales Mobbing zeigt sich in Beleidigungen, Spott, abwertenden Spitznamen oder Drohungen. Soziales oder relationales Mobbing bedeutet, dass jemand gezielt ausgeschlossen, ignoriert, bloßgestellt oder durch Gerüchte isoliert wird. Digitales Mobbing wird als Cyberbullying bezeichnet und kann über Smartphone, Soziale Medien, Messenger, Online-Games, Foren, Schulplattformen oder Gruppenchats stattfinden.


Was ist Cyberbullying?

Cyberbullying ist Mobbing mit digitalen Mitteln. Dazu gehören beleidigende Nachrichten, verletzende Kommentare, das Verbreiten von Gerüchten, das Veröffentlichen peinlicher oder privater Bilder, das Erstellen falscher Profile, das gezielte Ausschließen aus Gruppenchats, das massenhafte Melden einer Person ohne Grund, das Weiterleiten intimer Informationen oder das dauerhafte Nachstellen im Netz. Digitale Angriffe wirken besonders stark, weil sie schnell verbreitet werden können, ein großes Publikum erreichen, rund um die Uhr sichtbar sind und sich oft schwer vollständig löschen lassen.

Ein wichtiger Unterschied zwischen Mobbing vor Ort und Cyberbullying liegt in der Reichweite. Ein verletzender Satz im Klassenraum kann schlimm sein; ein verletzender Post kann zusätzlich gespeichert, kommentiert, geteilt, geliked und später erneut gefunden werden. Dadurch entsteht das lasting echo: Die Situation hallt weiter, selbst wenn die ursprünglich handelnde Person schon aufgehört hat. Auch Likes, Weiterleitungen und scheinbar harmlose Emojis können das Echo verstärken, weil sie zeigen: Andere sehen es, reagieren darauf oder machen mit.


Das lasting echo: Warum Mobbing lange nachwirken kann

Der Ausdruck lasting echo bedeutet wörtlich dauerhaftes Echo. Gemeint ist, dass Mobbing Spuren hinterlassen kann. Betroffene können Angst vor Schule, Gruppenchats oder bestimmten Orten entwickeln. Manche ziehen sich zurück, verlieren Vertrauen, schlafen schlechter, haben körperliche Beschwerden oder vermeiden Aktivitäten, die ihnen früher Freude gemacht haben. Auch Leistungen, Konzentration und Motivation können leiden. Nicht jede betroffene Person reagiert gleich, aber jede Reaktion verdient Respekt.

Das Echo kann auch sozial entstehen. Wenn eine Klasse, ein Team oder eine Online-Gruppe schweigt, entsteht bei Betroffenen manchmal das Gefühl, allein zu sein. Wenn dagegen jemand unterstützt, Hilfe holt, den Kommentar nicht weiterverbreitet oder klar sagt, dass die Handlung falsch ist, kann das Echo unterbrochen werden. Deshalb ist Prävention nicht nur Aufgabe einzelner Betroffener, sondern Aufgabe einer Gemeinschaft.


Rollen in Mobbing-Situationen

In Mobbing-Situationen gibt es selten nur zwei Rollen. Neben der betroffenen Person und der angreifenden Person gibt es oft Zuschauende, Mitläuferinnen und Mitläufer, Verstärkende, Verteidigende, Freundinnen und Freunde, Lehrkräfte, Eltern, Beratungsstellen und Plattformen. Die Forschung spricht häufig von Bystanders, wenn Menschen eine Situation beobachten, ohne aktiv zu helfen. Ein Upstander ist dagegen jemand, der sicher, respektvoll und verantwortungsvoll handelt, etwa indem er Unterstützung anbietet, Hilfe holt, die betroffene Person begleitet oder verletzende Inhalte nicht weiterverbreitet.

Wichtig: Ein Upstander muss sich nicht selbst gefährden. Helfen kann bedeuten, eine erwachsene Vertrauensperson einzubeziehen, gemeinsam mit anderen zu handeln, eine Meldung auf einer Plattform zu machen, Beweise zu sichern oder nach der Situation ruhig mit der betroffenen Person zu sprechen.


Warnzeichen und Belastungen erkennen

Mobbing ist nicht immer sofort sichtbar. Warnzeichen können sein: Rückzug, plötzliche Angst vor Schule oder Handy, häufige Bauch- oder Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Verlust von Gegenständen, sinkende Leistungen, starke Stimmungsschwankungen, Vermeidung bestimmter Gruppen oder ungewöhnlich starke Anspannung nach dem Blick aufs Smartphone. Diese Zeichen beweisen nicht automatisch Mobbing, aber sie sind Anlass, aufmerksam und respektvoll nachzufragen.

Wer betroffen ist, trägt keine Schuld am Mobbing. Verantwortung tragen diejenigen, die verletzen, ausgrenzen, bedrohen, intime Informationen verbreiten oder eine demütigende Dynamik unterstützen. Gleichzeitig ist es wichtig, auch diejenigen pädagogisch ernst zu nehmen, die mobben: Sie müssen klare Grenzen erleben, Verantwortung übernehmen und lernen, Beziehungen ohne Gewalt, Druck oder Demütigung zu gestalten.


Sichere Schritte bei Cyberbullying

Wenn Du selbst betroffen bist oder jemanden unterstützen möchtest, können diese Schritte helfen:

  1. Sicherheit: Gehe aus der akuten Situation heraus, wenn Du Dich bedroht fühlst, und hole sofort Hilfe, wenn Gefahr besteht.
  2. Beweissicherung: Mache Screenshots, speichere Links, Namen, Zeiten und Nachrichten, bevor Inhalte verschwinden.
  3. Nicht zurückschlagen: Antworte nicht impulsiv mit Beleidigungen, weil das die Situation verschärfen und Beweise unübersichtlich machen kann.
  4. Blockieren: Begrenze den Kontakt, nutze Blockierfunktionen und ändere bei Bedarf Privatsphäre-Einstellungen.
  5. Melden: Melde verletzende Inhalte bei der Plattform, in der Schule oder bei zuständigen Erwachsenen.
  6. Vertrauensperson: Sprich mit einer Person, der Du vertraust, zum Beispiel Freundinnen und Freunden, Eltern, Lehrkräften, Schulsozialarbeit oder Beratung.
  7. Unterstützung: Bleib nicht allein. Mobbing ist ein soziales Problem und braucht soziale Unterstützung.

Bei akuter Gefahr gilt: Wähle den Notruf. In Deutschland können Kinder und Jugendliche sich außerdem anonym und kostenlos an die Nummer gegen Kummer unter 116 111 wenden. Bei sehr belastenden Krisen kann auch die TelefonSeelsorge helfen. Diese Hinweise ersetzen keine persönliche Beratung, können aber ein erster Schritt sein.


Prävention: Eine Kultur des Respekts aufbauen

Wirksame Prävention beginnt nicht erst, wenn Mobbing eskaliert. Eine starke Klassengemeinschaft braucht klare Regeln, sichere Beschwerdewege, Medienkompetenz, Empathie, Beteiligung der Lernenden und konsequentes Handeln von Erwachsenen. Dazu gehört, dass alle wissen: Beleidigen, Bloßstellen, Drohen, heimliches Fotografieren, Weiterleiten privater Inhalte und gezieltes Ausschließen sind nicht harmlos. Auch ein Like kann eine verletzende Dynamik verstärken.

Gute Prävention verbindet Medienkompetenz mit Sozialkompetenz. Es reicht nicht, nur technische Einstellungen zu kennen. Entscheidend ist die Frage: Wie verhalte ich mich, wenn ich Macht über ein Bild, eine Information oder eine Gruppe habe? Respektvolle digitale Kommunikation bedeutet, die Würde anderer auch dann zu achten, wenn man wütend ist, sich im Recht fühlt oder viele andere mitmachen.


Englisch-Vokabular zum Video

Das Video ist englischsprachig. Diese Begriffe helfen Dir beim Verstehen und Diskutieren:

  1. Bullying: repeated aggressive or hurtful behavior with a power imbalance.
  2. Cyberbullying: bullying through digital devices, platforms or online spaces.
  3. Target: the person being attacked or excluded.
  4. Bystander: a person who sees what happens but does not actively help.
  5. Upstander: a person who safely supports the target or interrupts the harm.
  6. Harassment: repeated unwanted behavior that hurts, scares or humiliates someone.
  7. Rumor: information that is spread without being checked and may be false or harmful.
  8. Screenshot: an image of a screen that can help document digital evidence.
  9. Empathy: the ability to notice and respect another person's feelings.
  10. Digital footprint: traces a person leaves online through posts, messages, images and interactions.


Satzbausteine für respektvolle Gespräche auf Englisch

Du kannst diese englischen Satzbausteine nutzen, um im Unterricht über das Video zu sprechen oder eine Hilfe-Situation zu üben:

  1. Support: I am sorry this happened to you. You are not alone.
  2. Boundary: This comment is not okay. Please stop.
  3. Evidence: Let us save the messages before they disappear.
  4. Reporting: We should report this to a trusted adult or to the platform.
  5. Reflection: What could a bystander do differently in this situation?
  6. Repair: How can the harm be acknowledged and repaired?


Recht, Verantwortung und digitale Ethik

Cyberbullying ist nicht nur ein persönliches Problem. Es berührt Menschenwürde, Persönlichkeitsrecht, Datenschutz, Recht am eigenen Bild, Jugendschutz und Verantwortung in digitalen Öffentlichkeiten. In Deutschland ist Cybermobbing nicht immer ein einzelner eigener Straftatbestand, aber einzelne Handlungen können rechtlich relevant sein, etwa Beleidigung, Bedrohung, Nachstellung, üble Nachrede oder das Verbreiten von Bildern ohne Zustimmung. Für den Unterricht ist vor allem wichtig: Rechtliche Fragen sollten nicht erst dann ernst genommen werden, wenn schon großer Schaden entstanden ist. Respekt beginnt früher.

Digitale Ethik fragt: Was darf ich technisch tun, und was sollte ich menschlich tun? Nur weil man einen Screenshot teilen, einen Kommentar liken oder eine Person aus einem Gruppenchat entfernen kann, ist es nicht automatisch richtig. Verantwortliches Handeln bedeutet, die Folgen für andere mitzudenken.


Videoarbeit im Unterricht

Vor dem Anschauen kannst Du überlegen, welche Situationen Du bereits aus Schule, Serien, Social Media oder Games kennst, ohne Namen realer Personen zu nennen. Während des Videos notierst Du drei Aussagen, die Du wichtig findest. Nach dem Video diskutierst Du, welche Aussage für Deine Klasse, Deinen Verein oder Deine Online-Gruppe besonders relevant ist.

  1. Vorwissen: Sammle englische Begriffe, die Du mit bullying und cyberbullying verbindest.
  2. Hörverstehen: Notiere beim ersten Anschauen die Hauptaussage des Videos in einem Satz.
  3. Detailverstehen: Notiere beim zweiten Anschauen Beispiele für Formen, Folgen und Handlungsmöglichkeiten.
  4. Reflexion: Erkläre, was mit lasting echo gemeint ist.
  5. Transfer: Formuliere drei Regeln für einen respektvollen Klassenchat.

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Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt Bullying am treffendsten? (Wiederholtes verletzendes Verhalten mit Machtungleichgewicht) (!Ein einmaliger kleiner Streit ohne Folgen) (!Jede Meinungsverschiedenheit zwischen Freunden) (!Eine harmlose Diskussion über Regeln)




Was ist Cyberbullying? (Mobbing mit digitalen Geräten oder Online-Plattformen) (!Ein normales Update eines Smartphones) (!Eine private Lernnachricht ohne Konflikt) (!Ein technischer Fehler in einem Chat)




Was meint der Ausdruck lasting echo im Zusammenhang mit Bullying? (Die Folgen können lange nachwirken) (!Ein Video wird besonders laut abgespielt) (!Eine Nachricht verschwindet immer sofort) (!Ein Konflikt ist nach einem Tag automatisch gelöst)




Welche Handlung kann Cyberbullying verstärken? (Beleidigende Inhalte weiterleiten oder liken) (!Eine Vertrauensperson informieren) (!Beweise sichern) (!Die betroffene Person unterstützen)




Was ist ein Bystander? (Eine Person, die eine Mobbing-Situation beobachtet) (!Eine Person, die immer die Schulleitung ist) (!Ein technisches Gerät für Screenshots) (!Eine gelöschte Nachricht)




Was macht ein Upstander? (Er oder sie hilft sicher und verantwortungsvoll) (!Er oder sie verbreitet Gerüchte weiter) (!Er oder sie macht sich über Betroffene lustig) (!Er oder sie ignoriert jede Gefahr grundsätzlich)




Warum sind Screenshots bei Cyberbullying oft wichtig? (Sie können digitale Beweise sichern) (!Sie machen Beleidigungen automatisch lustig) (!Sie ersetzen jedes Gespräch mit Erwachsenen) (!Sie löschen alle Inhalte aus dem Internet)




Welche Aussage ist für Betroffene besonders wichtig? (Du bist nicht schuld und solltest Hilfe holen) (!Du musst alles allein lösen) (!Du solltest sofort genauso beleidigend antworten) (!Du darfst mit niemandem darüber sprechen)




Welche Regel passt zu einem respektvollen Klassenchat? (Keine privaten Bilder ohne Zustimmung teilen) (!Gerüchte möglichst schnell weiterleiten) (!Andere absichtlich aus wichtigen Informationen ausschließen) (!Beleidigungen mit vielen Emojis markieren)




Welche Kompetenz hilft besonders gegen Mobbing-Dynamiken? (Empathie) (!Schadenfreude) (!Gleichgültigkeit) (!Gerüchteküche)





Memory

Bullying wiederholte Schikane
Cyberbullying digitale Schikane
Bystander beobachtende Person
Upstander helfende Person
Screenshot Beweissicherung
Empathy Mitgefühl





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Stop and breathe ruhig bleiben und Sicherheit suchen
Save evidence Screenshots und Zeiten sichern
Block and report Kontakt begrenzen und Plattform melden
Tell someone Vertrauensperson einbeziehen
Support the target nicht zuschauen sondern helfen






Kreuzworträtsel

Empathie Welche Fähigkeit hilft, Gefühle anderer wahrzunehmen und respektvoll zu handeln?
Beweise Was sicherst Du mit Screenshots, Links und Zeitangaben?
Respekt Welche Haltung schützt die Würde anderer Menschen im Netz und im Alltag?
Upstander Wie nennt man auf Englisch eine Person, die sicher hilft statt nur zuzuschauen?
Grenzen Was werden bei Mobbing und Cyberbullying oft überschritten?
Datenschutz Welches Prinzip schützt persönliche Informationen vor ungewollter Verbreitung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bullying beschreibt kein einzelnes Missverständnis, sondern ein

Verhalten, bei dem jemand verletzt, ausgegrenzt oder gedemütigt wird. Oft besteht ein

zwischen den Beteiligten. Cyberbullying nutzt

Geräte und Plattformen, wodurch verletzende Inhalte schnell verbreitet und länger sichtbar werden können. Der Ausdruck lasting echo meint, dass Beschämung, Angst und Rufschädigung auch nach dem eigentlichen Ereignis

. Wer zusieht und nichts tut, bleibt ein

. Wer sicher und verantwortungsvoll eingreift, wird ein

. Betroffene sollten Beweise sichern und eine

einbeziehen. Prävention gelingt besser, wenn Klassen klare Regeln, Empathie und eine Kultur des

entwickeln.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Video-Notizen: Schau Dir das Video an und notiere drei englische Aussagen, die Du wichtig findest. Übersetze sie anschließend sinngemäß ins Deutsche.
  2. Gefühlslandkarte: Erstelle eine kleine Mindmap zu Gefühlen, die durch Bullying und Cyberbullying entstehen können. Ergänze zu jedem Gefühl eine mögliche Unterstützung.
  3. Wortschatzkarten: Gestalte zehn Lernkarten mit englischen Begriffen aus dem Kurs, deutscher Erklärung und einem Beispielsatz.
  4. Kommentar-Check: Formuliere fünf Chat-Kommentare so um, dass sie respektvoll, klar und nicht verletzend sind.


Standard

  1. Klassenchat-Regeln: Entwickle mit einer Gruppe zehn Regeln für einen fairen Klassenchat. Begründet jede Regel mit einem Risiko, das dadurch verhindert werden soll.
  2. Rollenkarte: Erstelle Rollenkarten für Target, Bully, Bystander, Upstander und Trusted Adult. Spielt eine kurze Szene und besprecht sichere Handlungsmöglichkeiten.
  3. Anti-Bullying-Poster: Gestalte ein Poster oder digitales Bild mit einer klaren Botschaft gegen Cyberbullying. Verwende keine echten Namen und keine bloßstellenden Beispiele.
  4. Interview: Befrage eine Schulsozialarbeiterin, einen Lehrer oder eine Vertrauensperson zu Hilfswegen bei Mobbing. Fasse die Antworten anonymisiert zusammen.


Schwer

  1. Präventionskampagne: Plane eine einwöchige Kampagne für Deine Schule oder Lerngruppe. Entwickle Ziele, Botschaften, Medien, Aktionen und Kriterien für Erfolg.
  2. Fallanalyse: Erfinde einen realistischen, aber vollständig fiktiven Cyberbullying-Fall. Analysiere Rollen, Dynamik, digitale Spuren, Risiken und sichere Interventionen.
  3. Umfrage: Entwickle eine anonyme Mini-Umfrage zum Klassenklima und werte sie verantwortungsvoll aus. Achte darauf, keine einzelnen Personen erkennbar zu machen.
  4. Debatte: Diskutiere die Frage, wie Meinungsfreiheit, Humor, Privatsphäre und Schutz vor digitaler Gewalt zusammenhängen. Entwickle am Ende gemeinsame Leitlinien.



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Lernkontrolle

  1. Konflikt oder Mobbing: Vergleiche einen normalen Streit mit einer Mobbing-Situation. Erkläre anhand von Wiederholung, Machtungleichgewicht und Folgen, warum die Unterscheidung wichtig ist.
  2. Bystander-Dynamik: Analysiere, wie Zuschauende eine Situation verschlimmern oder verbessern können. Entwickle drei sichere Upstander-Handlungen für Schule und Online-Räume.
  3. Digitale Spuren: Erkläre, warum ein einzelner Post langfristige Folgen haben kann. Beziehe Screenshots, Weiterleitungen, Suchbarkeit und soziale Beschämung ein.
  4. Hilfekette: Entwirf eine Hilfekette für Betroffene von Cyberbullying: Welche Person oder Stelle sollte wann einbezogen werden und warum?
  5. Prävention im System: Entwickle ein Konzept, wie eine Schule Cyberbullying vorbeugen kann. Berücksichtige Regeln, Unterricht, Elternarbeit, Meldewege und Nachsorge.
  6. Transfer: Übertrage das Konzept des lasting echo auf einen Sportverein, eine Ausbildungssituation oder eine Online-Gaming-Gruppe. Erkläre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.


Lernnachweis

Erstelle als Lernnachweis ein kurzes E-Portfolio mit drei Teilen: erstens eine Zusammenfassung des Videos in eigenen Worten, zweitens eine Analyse einer fiktiven Mobbing-Situation mit Rollen und Handlungsmöglichkeiten, drittens eine persönliche Reflexion darüber, wie Du selbst zu einer respektvollen digitalen Kultur beitragen kannst. Der Lernnachweis soll keine echten Namen, keine Screenshots realer Konflikte und keine bloßstellenden Inhalte enthalten.

  1. Zusammenfassung: Fasse die Kernaussage des Videos in 120 bis 180 Wörtern zusammen.
  2. Analyse: Nutze die Begriffe Bullying, Cyberbullying, Bystander, Upstander, Evidence und Support korrekt.
  3. Transfer: Formuliere drei konkrete Regeln für eine Gruppe, in der Du selbst aktiv bist.
  4. Reflexion: Beschreibe, welche Handlung Dir als Upstander leichtfallen würde und welche Mut erfordert.
  5. Sicherheit: Erkläre, warum bei akuter Gefahr Erwachsene, Beratungsstellen oder Notruf einbezogen werden müssen.




OERs zum Thema


Weiterführende Informationen

  1. StopBullying.gov: Informationen zu Bullying, Cyberbullying, Prävention und Unterstützung.
  2. UNICEF: Fragen und Antworten zu Cyberbullying und sicherem Handeln.
  3. klicksafe: Deutschsprachige Materialien zu Cybermobbing, Medienkompetenz und Hilfe.
  4. Nummer gegen Kummer: Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern.
  5. TelefonSeelsorge: Anonyme und kostenlose Hilfe in Krisen.



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Schulfach+

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Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

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