Texte richtig verstehen - Deutschunterricht Klasse 5 und 6


Texte richtig verstehen - Deutschunterricht Klasse 5 und 6
Einleitung
Texte richtig verstehen gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten im Deutschunterricht der Klasse 5-6. Wenn Du einen Text richtig verstehst, liest Du nicht nur die einzelnen Wörter. Du erkennst auch, worum es geht, welche Informationen wichtig sind, welche Absicht der Text hat und wie Du Deine Antworten mit passenden Textbelegen begründen kannst. Diese Fähigkeit nennt man Lesekompetenz oder Leseverstehen.
In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Sachtexte, Erzählungen, Gedichte, Aufgabenstellungen und auch digitale Texte besser erschließen kannst. Du übst, wie Du vor dem Lesen Erwartungen bildest, während des Lesens wichtige Stellen markierst und nach dem Lesen eigene Gedanken überprüfst. So wirst Du sicherer beim Beantworten von Fragen, beim Schreiben von Zusammenfassungen und beim begründeten Sprechen über Texte.

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Was bedeutet Texte richtig verstehen?
Einen Text richtig zu verstehen bedeutet, dass Du mehrere Schritte miteinander verbindest. Zuerst musst Du die Wörter und Sätze lesen können. Dann musst Du herausfinden, welche Informationen ausdrücklich im Text stehen. Danach ordnest Du diese Informationen, stellst Zusammenhänge her und ziehst eigene Schlussfolgerungen. Am Ende kannst Du den Text bewerten: Ist er überzeugend? Ist er sachlich? Welche Wirkung hat er auf Dich?
Ein gutes Textverständnis entsteht also aus vier Bereichen:
- Informationen finden: Du erkennst wichtige Angaben wie Personen, Orte, Zeiten, Gründe, Folgen oder Beispiele.
- Zusammenhänge herstellen: Du verbindest einzelne Sätze, Absätze und Textstellen miteinander.
- Schlussfolgerungen ziehen: Du erkennst etwas, das nicht direkt gesagt wird, aber aus dem Text hervorgeht.
- Bewerten: Du prüfst, ob ein Text verständlich, glaubwürdig, passend oder überzeugend ist.
Merke: Richtiges Verstehen heißt nicht, jedes Wort sofort zu kennen. Es heißt, mit passenden Lesestrategien den Sinn eines Textes zu erschließen.
Warum ist Textverständnis wichtig?
Lesekompetenz brauchst Du nicht nur im Fach Deutsch. Auch in Mathematik, Geschichte, Biologie, Geografie, Politische Bildung oder Medienbildung musst Du Aufgabenstellungen, Sachtexte, Tabellen, Diagramme und Erklärungen verstehen. Wer Texte genau liest, kann selbstständiger lernen, bessere Fragen stellen und seine Meinung begründen.
Im Alltag hilft Dir gutes Leseverstehen ebenfalls: Du verstehst Nachrichten, Anleitungen, Fahrpläne, Webseiten, Verträge, Warnhinweise, Rezepte oder E-Mails. Deshalb ist Lesen eine Schlüsselkompetenz für Schule, Ausbildung, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Drei-Schritt-Methode
Eine einfache und wirksame Methode lautet: vor dem Lesen, während des Lesens und nach dem Lesen arbeiten. Diese Methode hilft Dir, einen Text nicht zufällig, sondern planvoll zu erschließen.
Vor dem Lesen: Orientierung gewinnen
Bevor Du mit dem genauen Lesen beginnst, verschaffst Du Dir einen Überblick. Du schaust auf die Überschrift, mögliche Bilder, Zwischenüberschriften, hervorgehobene Wörter und die Textsorte. So aktivierst Du Dein Vorwissen und kannst Vermutungen bilden.
Hilfreiche Fragen vor dem Lesen sind:
- Thema: Worum könnte es in diesem Text gehen?
- Textsorte: Ist es ein Sachtext, eine Erzählung, ein Gedicht, ein Brief, eine Anleitung oder ein Zeitungsartikel?
- Leseziel: Warum lese ich den Text? Soll ich Informationen finden, eine Meinung bilden, eine Aufgabe lösen oder den Inhalt zusammenfassen?
- Erwartung: Was weiß ich bereits über das Thema?
Tipp: Lies zuerst die Aufgabe. Dann weißt Du, worauf Du beim Text besonders achten musst.
Während des Lesens: Genau arbeiten
Während des Lesens hältst Du Deinen Denkprozess sichtbar fest. Du markierst Schlüsselwörter, setzt Randnotizen und klärst unbekannte Wörter aus dem Zusammenhang. Wichtig ist, nicht zu viel zu markieren. Markiere nur Wörter oder Sätze, die für das Verständnis oder die Aufgabe wichtig sind.
Nützliche Lesestrategien während des Lesens sind:
- Schlüsselwörter markieren: Suche zentrale Begriffe, Namen, Orte, Zeiten und Fachwörter.
- Sinnabschnitte bilden: Teile den Text in Abschnitte mit jeweils einem Hauptgedanken.
- W-Fragen stellen: Wer? Was? Wann? Wo? Warum? Wie? Mit welcher Folge?
- Randnotizen schreiben: Notiere kurze Stichwörter am Rand.
- Unbekannte Wörter erschließen: Nutze Satz, Wortfamilie, Vorsilbe, Nachsilbe oder ein Wörterbuch.
Merke: Gute Leserinnen und Leser lesen aktiv. Sie stellen Fragen, prüfen Vermutungen und suchen Textstellen, die ihre Gedanken stützen.
Nach dem Lesen: Verstehen überprüfen
Nach dem Lesen prüfst Du, ob Du den Text wirklich verstanden hast. Du kannst den Inhalt in eigenen Worten wiedergeben, zentrale Aussagen notieren oder eine kurze Zusammenfassung schreiben. Außerdem solltest Du überprüfen, ob Deine Antworten mit dem Text belegbar sind.
Hilfreiche Fragen nach dem Lesen sind:
- Hauptaussage: Was ist die wichtigste Aussage des Textes?
- Beleg: Welche Textstelle zeigt das?
- Zusammenfassung: Kann ich den Inhalt kurz und verständlich wiedergeben?
- Textwirkung: Welche Wirkung hat der Text auf mich?
- Bewertung: Ist der Text glaubwürdig, spannend, sachlich oder überzeugend?
Sachtexte verstehen
Ein Sachtext informiert über ein Thema. Er möchte erklären, beschreiben, berichten oder begründen. Beispiele sind Lexikonartikel, Schulbuchtexte, Zeitungsartikel, Anleitungen, Berichte, Informationstexte oder Internetseiten.
Ein Sachtext hat oft folgende Merkmale:
- Überschrift: Sie nennt meist das Thema.
- Einleitung: Sie führt in das Thema ein.
- Absatz: Jeder Absatz behandelt meist einen Teilgedanken.
- Fachbegriff: Fachwörter erklären das Thema genauer.
- Beispiel: Beispiele machen schwierige Inhalte verständlicher.
- Grafik: Bilder, Tabellen oder Diagramme ergänzen Informationen.
Beim Lesen eines Sachtextes solltest Du besonders auf Schlüsselwörter, Definitionen, Beispiele, Ursachen und Folgen achten. Frage Dich: Was soll ich nach dem Lesen wissen?

Sachtexte mit der Fünf-Finger-Methode erschließen
Die Fünf-Finger-Methode hilft Dir, die wichtigsten Informationen eines Sachtextes zu ordnen:
- Thema: Worum geht es?
- Hauptaussage: Was ist die wichtigste Information?
- Detail: Welche wichtigen Einzelheiten werden genannt?
- Zusammenhang: Welche Gründe, Folgen oder Beispiele gibt es?
- Bewertung: Was ist daran wichtig oder interessant?
Wenn Du diese fünf Punkte beantworten kannst, hast Du den Sachtext meist gut verstanden.
Literarische Texte verstehen
Literarische Texte erzählen, gestalten und erzeugen Stimmungen. Dazu gehören Erzählungen, Märchen, Fabeln, Sagen, Gedichte, Szenen und Jugendbücher. Bei literarischen Texten geht es nicht nur um Informationen. Du sollst auch Figuren, Gefühle, Konflikte, Erzählweise und sprachliche Gestaltung erkennen.
Achte bei einer Erzählung besonders auf:
- Figur: Wer handelt? Was erfährst Du über Eigenschaften, Ziele und Gefühle?
- Handlung: Was passiert am Anfang, in der Mitte und am Ende?
- Ort und Zeit: Wo und wann spielt die Geschichte?
- Konflikt: Welches Problem entsteht?
- Erzähler: Wer erzählt die Geschichte?
- Stimmung: Wirkt der Text spannend, traurig, lustig, geheimnisvoll oder nachdenklich?
Bei einem Gedicht solltest Du zusätzlich auf Vers, Strophe, Reim, Rhythmus, Bildsprache und Vergleich achten.
Aufgabenstellungen richtig lesen
Viele Fehler entstehen nicht, weil der Text zu schwer ist, sondern weil die Aufgabenstellung zu schnell gelesen wird. Deshalb ist es wichtig, Operatoren zu verstehen. Operatoren sind Arbeitswörter, die Dir sagen, was Du tun sollst.
Wichtige Operatoren im Deutschunterricht sind:
- Nennen: Du gibst kurze Informationen an.
- Beschreiben: Du stellst Merkmale genau dar.
- Erklären: Du machst Zusammenhänge verständlich.
- Begründen: Du sagst, warum etwas so ist, und nutzt Textbelege.
- Vergleichen: Du zeigst Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
- Bewerten: Du bildest ein begründetes Urteil.
Beispiel: Die Aufgabe „Begründe, warum die Figur traurig ist“ verlangt mehr als „Sie ist traurig“. Du musst eine Begründung mit einer passenden Textstelle geben.
Textbelege verwenden
Ein Textbeleg zeigt, dass Deine Antwort nicht geraten ist. Ein Beleg kann ein kurzes Zitat, eine Zeilenangabe oder eine genaue Beschreibung einer Textstelle sein. In Klasse 5 und 6 reicht häufig eine einfache Form:
Die Figur wirkt unsicher, weil sie im Text „leise antwortet“ und den anderen nicht anschaut.
Ein guter Textbeleg passt genau zur Aussage. Er ist nicht zu lang und wird erklärt. Du solltest also nicht nur eine Stelle abschreiben, sondern zeigen, was sie bedeutet.
Markieren und Notizen machen
Beim Markieren gilt: Weniger ist mehr. Wenn fast alles farbig ist, hilft die Markierung nicht mehr. Markiere deshalb nur wichtige Wörter und schreibe kurze Randnotizen.
Sinnvolle Zeichen können sein:
- ? für eine unklare Stelle.
- ! für eine besonders wichtige Stelle.
- W für ein wichtiges Wort.
- B für einen Beleg.
- H für die Hauptaussage.
Du kannst auch verschiedene Farben nutzen: eine Farbe für Personen, eine für Orte, eine für Gründe und eine für Folgen. Wichtig ist, dass Dein System übersichtlich bleibt.
Unbekannte Wörter erschließen
Unbekannte Wörter gehören zum Lesen dazu. Du musst nicht sofort aufgeben, wenn Du ein Wort nicht kennst. Häufig kannst Du die Bedeutung erschließen.
Möglichkeiten zur Wortklärung:
- Kontext: Lies den Satz davor und danach.
- Wortfamilie: Suche verwandte Wörter, die Du kennst.
- Wortbaustein: Achte auf Vorsilben, Nachsilben und zusammengesetzte Wörter.
- Beispiel: Prüfe, ob der Text das Wort durch ein Beispiel erklärt.
- Nachschlagewerk: Nutze ein Wörterbuch oder ein geeignetes Lexikon.
Beispiel: Wenn in einem Text steht: „Die Forscher beobachteten das Verhalten der Tiere, also wie sie sich bewegten, fraßen und miteinander umgingen“, kannst Du aus dem Satz erschließen, dass Verhalten meint, was Tiere tun.
Zusammenfassungen schreiben
Eine Zusammenfassung gibt das Wichtigste eines Textes kurz und in eigenen Worten wieder. Sie enthält keine unwichtigen Einzelheiten und keine persönliche Meinung. In der Regel schreibst Du im Präsens.
Eine gute Zusammenfassung beantwortet:
- Textsorte: Welche Textsorte liegt vor?
- Titel: Wie heißt der Text?
- Thema: Worum geht es?
- Hauptinhalt: Was passiert oder was wird erklärt?
- Schluss: Welche zentrale Aussage bleibt am Ende?
Beispielsatz: Der Sachtext „Warum Bienen wichtig sind“ erklärt, welche Aufgaben Bienen in der Natur haben und warum ihr Schutz für Menschen und Pflanzen bedeutsam ist.
Digitale Texte und Videos verstehen
Auch Videos, Webseiten und digitale Lernangebote sind Texte im weiteren Sinn. Sie verbinden Sprache, Bild, Ton, Schrift und manchmal Animationen. Beim Lernen mit Videos solltest Du nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitdenken.
Beim Verstehen eines Lernvideos helfen Dir diese Schritte:
- Vorwissen aktivieren: Notiere vor dem Anschauen, was Du schon weißt.
- Notiz machen: Schreibe während des Videos wichtige Begriffe auf.
- Pause nutzen: Halte das Video bei schwierigen Stellen an.
- Rückspulen: Sieh wichtige Stellen erneut an.
- Kontrolle: Erkläre danach in eigenen Worten, was Du gelernt hast.
Merke: Ein Lernvideo ersetzt nicht das eigene Denken. Es hilft Dir, wenn Du aktiv Fragen stellst und Notizen machst.
Häufige Stolperstellen
Beim Textverstehen gibt es typische Schwierigkeiten. Wenn Du sie kennst, kannst Du sie vermeiden.
- Überfliegen statt genau lesen: Du liest zu schnell und übersiehst wichtige Hinweise.
- Zu viel Markierung: Du markierst fast alles und erkennst das Wichtigste nicht mehr.
- Unklare Aufgabenstellung: Du beantwortest nicht genau, was gefragt ist.
- Fehlende Textbelege: Du behauptest etwas, ohne es am Text zu zeigen.
- Verwechslung von Meinung und Information: Du schreibst, was Du denkst, obwohl nach dem Textinhalt gefragt ist.
- Keine Kontrolle: Du prüfst Deine Antwort nicht noch einmal am Text.
Beispiel: Einen kurzen Sachtext erschließen
Beispieltext: Viele Tiere verändern ihr Verhalten im Winter. Manche Vögel fliegen in wärmere Gebiete, weil sie dort mehr Nahrung finden. Andere Tiere bleiben in ihrer Umgebung, bewegen sich aber weniger und sparen Energie. Igel halten Winterschlaf. Dabei sinken Körpertemperatur, Herzschlag und Atmung. So verbraucht der Igel weniger Kraft, bis es im Frühjahr wieder wärmer wird.
So kannst Du den Text erschließen:
- Thema: Tiere im Winter.
- Hauptaussage: Tiere nutzen verschiedene Strategien, um den Winter zu überleben.
- Beispiel: Zugvögel fliegen weg, Igel halten Winterschlaf.
- Ursache: Im Winter ist Nahrung knapper und es ist kalt.
- Zusammenfassung: Der Text erklärt, wie verschiedene Tiere durch Wegfliegen, Energiesparen oder Winterschlaf mit dem Winter umgehen.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du:
- Lesestrategien vor, während und nach dem Lesen anwenden.
- Sachtexte und literarische Texte unterscheiden.
- Schlüsselwörter, Hauptaussagen und Sinnabschnitte erkennen.
- Aufgabenstellungen genau lesen und Operatoren verstehen.
- Antworten mit Textbelegen begründen.
- kurze Zusammenfassungen in eigenen Worten schreiben.
- Lernvideos aktiv nutzen und wichtige Inhalte notieren.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet es, einen Text richtig zu verstehen? (Man erkennt Inhalt, Zusammenhänge und wichtige Aussagen) (!Man liest nur die Überschrift) (!Man merkt sich jedes einzelne Satzzeichen) (!Man schreibt den Text vollständig ab)
Was solltest Du vor dem genauen Lesen eines Textes tun? (Einen Überblick über Überschrift, Bilder und Textsorte gewinnen) (!Sofort alle Wörter farbig markieren) (!Die letzte Zeile zuerst abschreiben) (!Nur die unbekannten Wörter zählen)
Was ist ein Schlüsselwort? (Ein besonders wichtiger Begriff für das Thema) (!Ein Wort, das immer am Satzende steht) (!Ein Wort, das nie markiert werden darf) (!Ein Wort, das nur in Gedichten vorkommt)
Welche Frage hilft Dir besonders beim Erkennen der Hauptaussage? (Worum geht es im Kern des Textes) (!Wie viele Buchstaben hat der längste Satz) (!Welche Farbe hat das Arbeitsblatt) (!Wie oft kommt ein Komma vor)
Was verlangt der Operator begründe? (Eine Aussage mit Gründen und passenden Textstellen stützen) (!Nur ein einzelnes Wort nennen) (!Den Text ohne Änderung abschreiben) (!Eine beliebige Meinung ohne Erklärung notieren)
Was ist bei einer Zusammenfassung wichtig? (Sie gibt das Wichtigste kurz und in eigenen Worten wieder) (!Sie enthält möglichst viele persönliche Meinungen) (!Sie ist länger als der Originaltext) (!Sie besteht nur aus Zitaten)
Was ist ein Textbeleg? (Eine passende Stelle aus dem Text, die eine Aussage stützt) (!Ein Schmuckbild neben dem Text) (!Ein zufälliges Wort aus dem Wörterbuch) (!Eine Überschrift ohne Bezug zur Aufgabe)
Warum sind Sinnabschnitte hilfreich? (Sie ordnen den Text in überschaubare Gedankenteile) (!Sie ersetzen das Lesen des Textes) (!Sie machen alle Wörter gleich wichtig) (!Sie verändern die Textsorte)
Was solltest Du tun, wenn Du ein unbekanntes Wort findest? (Die Bedeutung aus dem Zusammenhang erschließen) (!Den ganzen Text sofort abbrechen) (!Das Wort grundsätzlich ignorieren) (!Nur die Buchstaben rückwärts lesen)
Wie nutzt Du ein Lernvideo am sinnvollsten? (Du pausierst, machst Notizen und erklärst den Inhalt danach selbst) (!Du lässt es nebenbei laufen) (!Du achtest nur auf die Musik) (!Du schreibst die Videobeschreibung ungeprüft ab)
Memory
| Schlüsselwort | wichtiger Begriff |
| Textbeleg | passende Textstelle |
| Sinnabschnitt | Teilgedanke |
| Operator | Arbeitsauftrag |
| Zusammenfassung | Kurzfassung |
| Hauptaussage | Kerngedanke |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Vorwissen aktivieren | Vor dem Lesen |
| Schlüsselwörter markieren | Während des Lesens |
| Sinnabschnitte bilden | Während des Lesens |
| Hauptaussage formulieren | Nach dem Lesen |
| Antwort mit Textbeleg prüfen | Nach dem Lesen |
Kreuzworträtsel
| Lesen | Was ist die Grundtätigkeit, bei der Du Schriftzeichen aufnimmst und verstehst? |
| Beleg | Wie nennt man eine passende Textstelle, die eine Aussage stützt? |
| Thema | Wie nennt man den Gegenstand, um den es in einem Text hauptsächlich geht? |
| Absatz | Wie nennt man einen optisch getrennten Textteil? |
| Figur | Wie nennt man eine handelnde Person in einer Geschichte? |
| Kontext | Wie nennt man den sprachlichen Zusammenhang eines Wortes? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Lesetagebuch: Lies einen kurzen Text aus Deinem Deutschbuch und notiere drei Schlüsselwörter, eine Frage und eine Stelle, die Du besonders wichtig findest.
- W-Fragen: Wähle eine kurze Erzählung und beantworte die Fragen Wer, Was, Wann, Wo, Warum und Wie in Stichworten.
- Markieren: Erstelle für einen Sachtext ein Markiersystem mit höchstens drei Farben und erkläre, wofür jede Farbe steht.
- Wortschatz: Sammle fünf unbekannte Wörter aus einem Text und erkläre sie mit Hilfe des Zusammenhangs in eigenen Worten.
Standard
- Sinnabschnitt: Teile einen Sachtext in Sinnabschnitte ein und gib jedem Abschnitt eine passende Zwischenüberschrift.
- Zusammenfassung: Schreibe zu einer Erzählung eine kurze Zusammenfassung im Präsens und ohne persönliche Meinung.
- Textbeleg: Beantworte drei Fragen zu einem Text und füge zu jeder Antwort einen passenden Beleg hinzu.
- Operatoren: Erstelle eine kleine Lernkarte zu den Operatoren nennen, beschreiben, erklären, begründen und bewerten.
Schwer
- Textvergleich: Vergleiche einen Sachtext und ein Lernvideo zum gleichen Thema. Zeige, welche Informationen gleich sind und welche nur in einem Medium vorkommen.
- Figurenanalyse: Untersuche eine Figur aus einer Geschichte. Beschreibe Eigenschaften, Ziele, Gefühle und passende Textbelege.
- Medienkritik: Prüfe eine Internetseite zu einem Schulthema. Beurteile, ob sie verständlich, sachlich und glaubwürdig wirkt.
- Lernvideo: Erstelle selbst ein kurzes Erklärvideo oder eine Präsentation mit dem Titel „Fünf Tipps zum besseren Textverständnis“.

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Lernkontrolle
- Transferaufgabe: Du bekommst einen unbekannten Sachtext. Erkläre, welche drei Lesestrategien Du zuerst anwendest und warum diese Reihenfolge sinnvoll ist.
- Begründung: Eine Mitschülerin behauptet, Markieren sei immer hilfreich. Nimm begründet Stellung und erkläre, wann Markieren beim Verstehen hilft und wann nicht.
- Anwendungsaufgabe: Formuliere zu einem Text drei unterschiedliche Aufgaben mit den Operatoren nenne, erkläre und bewerte. Zeige, wie sich die erwarteten Antworten unterscheiden.
- Textbeleg: Lies einen kurzen literarischen Text und beurteile eine Figur. Stütze Deine Einschätzung mit mindestens zwei passenden Textstellen.
- Medienvergleich: Vergleiche einen geschriebenen Text und ein Lernvideo. Erkläre, welche Informationen Du aus welchem Medium besser verstehst und begründe Deine Entscheidung.
- Fehleranalyse: Untersuche eine fehlerhafte Schülerantwort ohne Textbeleg. Verbessere sie so, dass Inhalt, Begründung und Beleg zusammenpassen.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis erstellst Du eine Textverstehen-Mappe. Sie enthält einen Sachtext, einen literarischen Text und eine digitale Quelle oder ein Lernvideo. Zu jedem Material dokumentierst Du Deine Arbeitsschritte:
- Vor dem Lesen: Notiere Thema, Vorwissen und Leseziel.
- Während des Lesens: Markiere Schlüsselwörter, bilde Sinnabschnitte und kläre unbekannte Wörter.
- Nach dem Lesen: Formuliere Hauptaussage, Zusammenfassung und mindestens zwei Textbelege.
- Reflexion: Erkläre, welche Strategie Dir am meisten geholfen hat und was Du beim nächsten Text verbessern möchtest.
Bewertet wird nicht nur, ob Deine Antworten richtig sind. Wichtig ist auch, ob Du Deine Gedanken nachvollziehbar erklärst, Textstellen sinnvoll nutzt und Deine Arbeitsweise reflektierst.
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