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Straßen und Autobahnen - Deutschland

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Straßen und Autobahnen - Deutschland



Straßen und Autobahnen - Deutschland

Straßen verbinden Wohnorte, Arbeitsplätze, Schulen, Betriebe, Häfen, Bahnhöfe und ganze Regionen. Sie ermöglichen Mobilität, können aber zugleich Flächen beanspruchen, Lebensräume zerschneiden, Lärm verursachen und zum Ausstoß von Treibhausgasen beitragen. In diesem aiMOOC untersuchst Du das deutsche Straßennetz deshalb nicht nur als technische Infrastruktur, sondern auch aus Sicht der Geografie, Verkehrsplanung, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt.


Einleitung

Deutschland besitzt ein dichtes Netz unterschiedlicher Straßen. Besonders wichtig für den weiträumigen Verkehr sind die Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr umfasste das Bundesfernstraßennetz Anfang 2025 rund 13.200 Kilometer Autobahnen und rund 37.700 Kilometer Bundesstraßen. Daneben gibt es Landes- beziehungsweise Staatsstraßen, Kreisstraßen, Gemeindestraßen und zahlreiche Straßen innerhalb von Städten und Gemeinden.

Straßen sind Teil eines größeren Verkehrssystems. Menschen und Güter bewegen sich auch mit Bahn, Bus, Fahrrad, zu Fuß, mit Schiffen oder Flugzeugen. Verkehrsplanung muss deshalb entscheiden, wie verschiedene Verkehrsmittel sinnvoll miteinander verbunden werden können und welche Folgen neue oder ausgebaute Verkehrswege haben.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wie das deutsche Straßennetz gegliedert ist, welche Funktionen Autobahnen erfüllen und wie Straßen geplant werden. Du kannst außerdem Chancen und Probleme des Straßenverkehrs beurteilen, Zielkonflikte in der Verkehrsplanung erkennen und eigene Vorschläge für eine nachhaltige Mobilität entwickeln.


Das Straßennetz in Deutschland

Straßen unterscheiden sich nach ihrer Funktion, ihrer Bedeutung für den Verkehr und ihrer Zuständigkeit. Bundesfernstraßen dienen vor allem dem weiträumigen Verkehr. Dazu gehören Bundesautobahnen und Bundesstraßen.

Bundesautobahnen sind für den Schnellverkehr mit Kraftfahrzeugen bestimmt. Typisch sind getrennte Fahrbahnen für die beiden Richtungen, mehrere Fahrstreifen und Anschlussstellen ohne normale höhengleiche Kreuzungen. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Fahrräder dürfen Autobahnen nicht benutzen.

Bundesstraßen verbinden ebenfalls wichtige Orte und Regionen, können aber durch Ortschaften führen und Kreuzungen oder Ampeln besitzen. Unterhalb dieser Ebene ergänzen Landes- beziehungsweise Staatsstraßen, Kreisstraßen und Gemeindestraßen das Netz.

Die Nummerierung der Autobahnen folgt einem räumlichen System. Einstellige Nummern kennzeichnen besonders wichtige überregionale Strecken. Gerade Autobahnnummern verlaufen überwiegend in West-Ost-Richtung, ungerade überwiegend in Nord-Süd-Richtung. Bei zwei- und dreistelligen Autobahnen wird die Nummerierung zusätzlich regional gegliedert. Das System hilft bei Orientierung und Netzplanung, auch wenn der tatsächliche Verlauf einzelner Strecken nicht immer exakt einer Himmelsrichtung entspricht.


Knotenpunkte und Verbindungen

Straßen bilden ein Verkehrsnetz. Besonders wichtig sind Knotenpunkte: Anschlussstellen verbinden Autobahnen mit dem übrigen Straßennetz, Autobahndreiecke verbinden meist drei Autobahnäste und Autobahnkreuze mehrere Autobahnrichtungen. Solche Knoten müssen große Verkehrsströme aufnehmen und möglichst sicher verteilen.

Das Luftbild eines Autobahnkreuzes zeigt, wie viel Fläche leistungsfähige Straßenanlagen beanspruchen können. Gleichzeitig wird deutlich, warum Verkehrsplanung nicht nur die Fahrbahn betrachtet: Brücken, Tunnel, Entwässerung, Rastanlagen, Lärmschutz, Böschungen, Verkehrszeichen und digitale Verkehrssteuerung gehören ebenfalls zur Infrastruktur.

Das Video der Sendung mit der Maus zeigt am Beispiel von Fahrbahnmarkierungen, dass selbst scheinbar einfache Bestandteile einer Autobahn geplant, vermessen und technisch genau ausgeführt werden müssen.


Verkehrsplanung: Von der Idee zur Straße

Eine neue Straße oder der Ausbau einer bestehenden Strecke beginnt nicht einfach mit einer Baustelle. Zuerst muss geklärt werden, welches Verkehrsproblem gelöst werden soll. Mögliche Ziele sind etwa die bessere Erreichbarkeit einer Region, die Entlastung einer Ortsdurchfahrt, die Beseitigung eines Engpasses oder die Erneuerung einer alten Brücke.

Bei Bundesfernstraßen spielen langfristige Bedarfs- und Investitionsplanungen des Bundes eine wichtige Rolle. Für große Vorhaben werden Verkehrsprognosen, Kosten, Nutzen, Raumwirkungen und Umweltfolgen untersucht. Anschließend folgen genauere Planungen der Trasse oder des Ausbaus.

In Genehmigungsverfahren werden unterschiedliche Interessen gegeneinander abgewogen. Dazu gehören beispielsweise Verkehrssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Eigentumsrechte, Siedlungsentwicklung, Natur- und Artenschutz, Gewässerschutz und Lärmschutz. Bei planfeststellungspflichtigen Vorhaben werden öffentliche und private Belange einschließlich der Umweltverträglichkeit berücksichtigt. Betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie Träger öffentlicher Belange können je nach Verfahren beteiligt werden.

Für die Bundesautobahnen liegen Planung, Bau, Betrieb, Verkehrsmanagement und Erhaltung seit 2021 wesentlich bei der Autobahn GmbH des Bundes. Hoheitliche Aufgaben im Bereich der Bundesfernstraßen nimmt unter anderem das Fernstraßen-Bundesamt wahr.


Erhalten, sanieren oder neu bauen?

Verkehrsplanung bedeutet nicht nur Neubau. Ein großer Teil der Arbeit betrifft die Erhaltung vorhandener Straßen, Brücken und Tunnel. Alternde Bauwerke, steigende Belastungen durch schwere Fahrzeuge und neue Sicherheitsanforderungen können Sanierungen oder Ersatzneubauten erforderlich machen.

Das Video zeigt den Ersatz einer Autobahnbrücke an der A6. Es macht deutlich, wie kompliziert es sein kann, Infrastruktur zu erneuern, während der Verkehr möglichst weiterlaufen soll.


Verkehr, Erreichbarkeit und Wirtschaft

Straßen ermöglichen den Zugang zu Arbeitsplätzen, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangeboten. Gerade in ländlichen Räumen ist das Auto häufig wichtig, weil Ziele weit auseinanderliegen und der öffentliche Verkehr nicht überall gleich dicht angeboten wird.

Auch für Unternehmen spielen Straßen eine große Rolle. Lastkraftwagen transportieren Rohstoffe, Bauteile, Lebensmittel und andere Waren. Deutschland liegt zentral in Europa und ist deshalb Transitland für internationale Verkehrsströme. Autobahnen verbinden unter anderem Industriegebiete, Logistikzentren, Häfen, Flughäfen und Grenzübergänge.

Eine gute Straßenanbindung kann einen Wirtschaftsstandort stärken. Gleichzeitig kann zusätzlicher Verkehr neue Belastungen erzeugen. Deshalb muss bei Verkehrsprojekten gefragt werden, ob ein Ausbau tatsächlich die beste Lösung ist oder ob beispielsweise Bahnverbindungen, öffentlicher Verkehr, Verkehrssteuerung oder andere Maßnahmen das Problem wirksamer lösen können.


Stau und Verkehrsfluss

Ein Straßennetz hat nur eine begrenzte Kapazität. Wenn sich zu viele Fahrzeuge gleichzeitig auf einem Streckenabschnitt befinden, kann der Verkehrsfluss instabil werden. Bremsvorgänge können sich nach hinten fortpflanzen und einen sogenannten Phantomstau auslösen, auch wenn kein Unfall und keine Baustelle die Fahrbahn blockieren.

Staus kosten Zeit, erhöhen die Unzuverlässigkeit von Fahrten und können zusätzlichen Energieverbrauch verursachen. Verkehrsmanagement versucht deshalb, den Verkehr zu beobachten und zu steuern. Dazu dienen zum Beispiel Wechselverkehrszeichen, Baustellenmanagement, Geschwindigkeitsregelungen, Verkehrsinformationen und Umleitungsempfehlungen.

Das Video von Terra X plus erklärt anschaulich, wie Staus ohne sichtbaren äußeren Anlass entstehen können und welchen Einfluss das Verhalten einzelner Verkehrsteilnehmender auf den Verkehrsfluss hat.


Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft

Straßen schaffen Verbindungen, verändern aber gleichzeitig Räume. Eine geographische Betrachtung untersucht deshalb immer auch die Folgen für Menschen, Landschaften und Ökosysteme.


Flächenverbrauch und Zerschneidung

Fahrbahnen, Anschlussstellen, Rastplätze und andere Verkehrsanlagen benötigen Fläche. Versiegelte Flächen verlieren viele natürliche Bodenfunktionen. Große Verkehrswege können außerdem Lebensräume voneinander trennen und Wanderbewegungen von Tieren erschweren.

Grünbrücken sind eine Möglichkeit, die Trennwirkung von Verkehrswegen zu verringern. Tiere können über solche bewachsenen Querungshilfen Straßen passieren. Sie ersetzen jedoch nicht die Prüfung, ob ein Eingriff in einen Lebensraum überhaupt notwendig ist.

Die Karte zeigt die räumliche Verteilung von Grünbrücken über Autobahnen und Bundesstraßen. Solche Karten können in der Verkehrs- und Landschaftsplanung helfen, räumliche Muster zu erkennen.


Lärm

Straßenverkehr ist für viele Menschen eine bedeutende Lärmquelle. Die Lautstärke wird unter anderem von der Zahl der Fahrzeuge, ihrem Anteil an schweren Fahrzeugen, der Geschwindigkeit, Reifen, Fahrbahnbelag und der Entfernung zur Straße beeinflusst.

Lärmschutzwände und -wälle können die Schallausbreitung vermindern. Weitere Ansätze sind lärmarme Fahrbahnbeläge, geeignete Geschwindigkeiten, Verkehrsvermeidung oder eine räumliche Trennung empfindlicher Nutzungen von stark belasteten Straßen.


Klima, Luft und Energie

Motorisierter Straßenverkehr benötigt Energie. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor setzen beim Fahren Kohlendioxid und weitere Luftschadstoffe frei. Elektrofahrzeuge verursachen lokal keine Abgase aus dem Antrieb, benötigen jedoch Strom und Ressourcen für Herstellung und Betrieb. Für eine Gesamtbewertung müssen deshalb Fahrzeugherstellung, Energieerzeugung, Infrastruktur und Nutzung gemeinsam betrachtet werden.

Effizientere Fahrzeuge können den Energieverbrauch pro Kilometer senken. Wenn gleichzeitig mehr oder längere Fahrten stattfinden, kann ein Teil dieser Einsparung wieder verloren gehen. Dieses Zusammenspiel zeigt, warum technische Verbesserungen allein nicht alle Verkehrsprobleme lösen.


Verkehrssicherheit und Lebensqualität

Straßen müssen nicht nur leistungsfähig, sondern auch sicher sein. Geschwindigkeiten, Sichtweiten, Kreuzungen, Fahrbahnzustand und das Verhalten der Verkehrsteilnehmenden beeinflussen das Unfallrisiko. Innerhalb von Orten geht es zusätzlich um sichere Wege für Kinder, ältere Menschen, Fußverkehr und Radverkehr.

Breite Straßen können Quartiere voneinander trennen. Umgekehrt können verkehrsberuhigte Straßen, sichere Querungen und gute Geh- und Radwege öffentliche Räume aufwerten. Verkehrsplanung entscheidet daher mit darüber, wie Orte genutzt und erlebt werden.


Mobilität planen statt nur Straßen bauen

Moderne Verkehrsplanung betrachtet nicht nur einzelne Straßen, sondern ganze Wegeketten und verschiedene Verkehrsmittel. Ziel kann sein, dass Menschen ihre Ziele zuverlässig erreichen, ohne für jede Strecke auf ein eigenes Auto angewiesen zu sein.

Eine wichtige Größe ist der Modal Split. Er beschreibt, wie sich Wege oder Verkehrsleistungen auf verschiedene Verkehrsmittel verteilen. Wird ein größerer Teil der Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, verändert sich der Bedarf an Straßenraum.

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Radschnellverbindungen zeigen, dass auch der Radverkehr als Teil regionaler Infrastruktur geplant werden kann. Gute Übergänge zwischen Fahrrad, Bus und Bahn, Park-and-Ride-Angebote, sichere Fußwege und digitale Informationen können verschiedene Verkehrsmittel miteinander verknüpfen.


Vermeiden, verlagern, verbessern

Ein verbreiteter Ansatz nachhaltiger Mobilität lässt sich mit drei Strategien beschreiben. Vermeiden bedeutet, unnötig lange Wege durch geeignete Siedlungs- und Standortplanung zu verringern. Verlagern bedeutet, Fahrten auf umweltverträglichere Verkehrsmittel zu verschieben. Verbessern bedeutet, Fahrzeuge, Infrastruktur und Verkehrsabläufe effizienter, sauberer und sicherer zu gestalten.

Diese Strategien stehen nicht zwangsläufig im Gegensatz zum Straßennetz. Auch Straßen bleiben für Busse, Lieferverkehr, Rettungsdienste, Handwerk, Radverkehr und viele private Fahrten wichtig. Entscheidend ist, welche Verkehrsmittel für welche Wege geeignet sind und wie ihre Vorteile kombiniert werden können.


Zielkonflikte in der Verkehrsplanung

Verkehrsplanung ist häufig ein Abwägen zwischen unterschiedlichen Interessen. Ein Autobahnausbau kann Fahrzeiten auf einer Engpassstrecke verkürzen, aber zusätzliche Flächen beanspruchen. Eine Ortsumgehung kann Anwohnerinnen und Anwohner vom Durchgangsverkehr entlasten, zugleich aber Naturflächen zerschneiden. Eine Umverteilung von Straßenraum zugunsten von Bus und Fahrrad kann nachhaltige Mobilität fördern, wird aber möglicherweise von Autofahrenden oder Gewerbetreibenden kritisch gesehen.

Für eine gute Entscheidung reicht deshalb die Frage „Brauchen wir mehr Straße?“ nicht aus. Sinnvoller sind Fragen wie: Welches Problem soll gelöst werden? Welche Alternativen gibt es? Wer profitiert? Wer trägt Belastungen? Wie verändern sich Verkehr und Raum langfristig?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Straßen gehören zu den Bundesfernstraßen? (Bundesautobahnen und Bundesstraßen) (!Kreisstraßen und Feldwege) (!Nur Gemeindestraßen) (!Nur innerstädtische Straßen)




Welche Eigenschaft ist typisch für eine Bundesautobahn? (Sie ist für den Schnellverkehr mit Kraftfahrzeugen ausgelegt) (!Sie besitzt immer Straßenbahngleise) (!Sie darf nur von Lastkraftwagen genutzt werden) (!Sie führt grundsätzlich durch Ortszentren)




Was beschreibt der Modal Split? (Die Aufteilung des Verkehrs auf verschiedene Verkehrsmittel) (!Die Aufteilung einer Autobahn in Fahrstreifen) (!Die Nummerierung von Bundesstraßen) (!Die Finanzierung einer einzelnen Brücke)




Was ist ein wichtiges Ziel von Grünbrücken? (Die Verbindung von Lebensräumen für Wildtiere) (!Die Erhöhung der zulässigen Geschwindigkeit) (!Die Erweiterung von Rastplätzen) (!Die Beleuchtung von Autobahnkreuzen)




Was kann einen Phantomstau auslösen? (Sich fortpflanzende Bremsvorgänge bei dichtem Verkehr) (!Eine neue Grünbrücke) (!Eine stillgelegte Bahnstrecke) (!Ein leerer Parkplatz)




Was wird bei der Verkehrsplanung neben dem Verkehrsbedarf berücksichtigt? (Auch Umweltwirkungen und betroffene Interessen) (!Nur die Farbe der Fahrzeuge) (!Nur die Länge der Straßennamen) (!Nur das Wetter am Eröffnungstag)




Welche Maßnahme kann Straßenverkehrslärm mindern? (Eine geeignete Lärmschutzwand) (!Eine zusätzliche Tankstelle) (!Eine größere Autobahnnummer) (!Eine längere Ortsbezeichnung)




Was bedeutet Verkehrsverlagerung im Zusammenhang mit nachhaltiger Mobilität? (Wege auf geeignetere und umweltverträglichere Verkehrsmittel zu verlagern) (!Alle Straßen in Einbahnstraßen umzuwandeln) (!Jede Fahrt auf eine längere Strecke zu verlegen) (!Autobahnkreuze in Innenstädte zu verschieben)




Warum ist Deutschland für den europäischen Straßengüterverkehr wichtig? (Es liegt zentral in Europa und wird von vielen Verkehrsachsen durchquert) (!Es besitzt keine Nachbarstaaten) (!Es liegt vollständig auf einer Insel) (!Güterverkehr auf Straßen ist dort verboten)




Welche Frage ist für eine nachhaltige Verkehrsplanung besonders wichtig? (Welche Lösung Mobilität ermöglicht und Folgen für Mensch und Umwelt begrenzt) (!Welche Straße die längste Bezeichnung erhält) (!Welche Fahrzeuge die auffälligste Farbe haben) (!Welche Kreuzung die meisten Schilder besitzt)





Memory

Autobahn Kreuzungsarme Fernstraße für schnellen Kraftfahrzeugverkehr
Bundesstraße Wichtige Straße des überregionalen Verkehrs
Knotenpunkt Verbindung mehrerer Verkehrswege
Modal Split Aufteilung des Verkehrs auf Verkehrsmittel
Grünbrücke Querungshilfe für Wildtiere
Lärmschutzwand Bauwerk zur Verminderung der Schallausbreitung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Schnellverkehr Bundesautobahn
Überregionaler Verkehr Bundesstraße
Verkehrsmittelwahl Modal Split
Lebensraumvernetzung Grünbrücke
Schallminderung Lärmschutzwand




...


Kreuzworträtsel

Mobilität Wie heißt die Möglichkeit, Orte zu erreichen und Wege zurückzulegen?
Autobahn Welche Straßenart ist besonders für schnellen weiträumigen Kraftfahrzeugverkehr ausgelegt?
Lärmschutz Wie heißt der Oberbegriff für Maßnahmen gegen belastenden Verkehrsschall?
Grünbrücke Welches Bauwerk verbindet durch Straßen getrennte Lebensräume?
Stau Wie heißt ein Verkehrszustand mit stark verringerter Geschwindigkeit oder Stillstand?
Planfeststellung Wie heißt ein wichtiges Genehmigungsverfahren für größere Straßenbauvorhaben?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bundesautobahnen sind vor allem für den

mit Kraftfahrzeugen bestimmt.
Bundesautobahnen und Bundesstraßen bilden gemeinsam die

.
Ein Verkehrssystem besteht aus Verkehrswegen, Fahrzeugen, Regeln und der dazugehörigen

.
Die Aufteilung des Verkehrs auf verschiedene Verkehrsmittel wird als

bezeichnet.
Wenn viele Fahrzeuge dicht hintereinander fahren, können kleine Bremsvorgänge einen

auslösen.
Bei Straßenprojekten müssen neben verkehrlichen Zielen auch die Folgen für Mensch und

betrachtet werden.
Eine bewachsene Querungshilfe für Wildtiere über einer Straße heißt

.
Maßnahmen wie Wände und Wälle können die Ausbreitung von Verkehrslärm durch

verringern.
Nachhaltige Verkehrsplanung versucht unnötige Wege zu vermeiden und Verkehr auf geeignete Verkehrsmittel zu

.
Eine gute Verkehrsentscheidung berücksichtigt nicht nur eine einzelne Straße, sondern das gesamte

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Straßenbeobachtung: Untersuche eine Straße in Deiner Umgebung und dokumentiere mit Skizze oder Foto, welche Gruppen sie nutzen und welche Funktionen sie erfüllt.
  2. Straßenhierarchie: Suche auf einer Karte Beispiele für Autobahn, Bundesstraße, Landes- oder Staatsstraße und Gemeindestraße in Deiner Region und beschreibe ihre unterschiedlichen Aufgaben.
  3. Verkehrslärm: Erstelle an zwei unterschiedlich stark befahrenen Orten ein Beobachtungsprotokoll und vergleiche, wie Du die Geräuschbelastung wahrnimmst.
  4. Mobilitätstagebuch: Notiere drei Tage lang Deine Wege, Verkehrsmittel und ungefähren Entfernungen und überlege, welche Wege auch anders möglich wären.


Standard

  1. Verkehrszählung: Führe für einen festgelegten Zeitraum eine Verkehrszählung durch, unterscheide verschiedene Verkehrsarten und stelle die Ergebnisse in einem Diagramm dar.
  2. Autobahnkarte: Wähle eine deutsche Autobahn aus, zeichne ihren Verlauf auf einer Karte nach und erkläre, welche großen Städte oder Wirtschaftsräume sie verbindet.
  3. Zielkonflikt: Entwickle für eine geplante Ortsumgehung Rollen von Anwohnenden, Naturschutz, Unternehmen, Pendelnden und Gemeinde und führe eine moderierte Diskussion durch.
  4. Multimodale Mobilität: Plane einen Schulweg oder Ausflug, bei dem mindestens drei Verkehrsmittel sinnvoll miteinander kombiniert werden, und begründe Deine Auswahl.


Schwer

  1. Verkehrsplanung: Entwickle für einen überlasteten Straßenabschnitt drei Lösungsvarianten, darunter mindestens eine ohne Straßenausbau, und vergleiche Nutzen, Kosten und Umweltwirkungen.
  2. Raumanalyse: Untersuche mit Karten und frei verfügbaren Geodaten, wie eine große Straße Siedlungen, Landschaften und Lebensräume in einem selbst gewählten Gebiet beeinflusst.
  3. Bürgerbeteiligung: Entwirf eine öffentliche Anhörung zu einem Straßenprojekt mit Informationsmaterial, Argumenten verschiedener Gruppen und einem begründeten Entscheidungsvorschlag.
  4. Mobilitätskonzept: Erstelle ein Mobilitätskonzept für das Umfeld Deiner Schule bis zum Jahr 2035 und verbinde darin Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV, Lieferverkehr und Autoverkehr.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Engpassanalyse: Eine wichtige Zufahrtsstraße zu einer Stadt ist jeden Morgen überlastet. Entwickle mindestens drei unterschiedliche Lösungsansätze und erkläre, welche Folgen sie für Verkehr, Umwelt und Anwohnende haben könnten.
  2. Ortsumgehung: Eine Gemeinde plant eine Umgehungsstraße. Beurteile das Vorhaben aus mindestens drei Perspektiven und formuliere Bedingungen, unter denen Du es unterstützen oder ablehnen würdest.
  3. Verkehrsmittelvergleich: Vergleiche für einen Weg von zwanzig Kilometern Auto, Fahrrad, Bus und Bahn anhand selbst gewählter Kriterien und begründe, warum sich die beste Lösung je nach Person unterscheiden kann.
  4. Flächenkonflikt: Eine neue Anschlussstelle soll auf bisher landwirtschaftlich genutzter Fläche entstehen. Entwickle eine Abwägung zwischen Erreichbarkeit, Wirtschaft, Landwirtschaft, Natur und Flächenverbrauch.
  5. Stauvermeidung: Erkläre anhand eines selbst entwickelten Beispiels, wie Verkehrssteuerung einen Stau verringern kann, ohne die Straße baulich zu verbreitern.
  6. Zukunftsmobilität: Entwirf zwei unterschiedliche Szenarien für den Verkehr in Deiner Region im Jahr 2040 und bewerte, wie sich Straßenraum, Mobilität und Lebensqualität jeweils verändern könnten.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du

  1. die wichtigsten Straßenarten und ihre Funktionen erklären kannst,
  2. ein Straßennetz als Teil eines größeren Verkehrssystems verstehst,
  3. den Ablauf einer Verkehrsplanung in Grundzügen darstellen kannst,
  4. Vorteile und Belastungen des Straßenverkehrs mit räumlichen Beispielen untersuchen kannst,
  5. Zielkonflikte zwischen Mobilität, Wirtschaft, Umwelt und Lebensqualität begründet beurteilen kannst,
  6. Karten, Beobachtungen oder einfache Verkehrsdaten sinnvoll auswerten kannst,
  7. eigene Maßnahmen für eine nachhaltigere Mobilität entwickeln und nachvollziehbar begründen kannst.




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