Spieleentwicklung mit KI - Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC


Spieleentwicklung mit KI - Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC
Einleitung
Spieleentwicklung mit KI / Zukunftswerkstatt Schule verbindet Künstliche Intelligenz, Game Design, Programmierung, Making, Medienbildung, Technik, Kreativität und Zukunftskompetenzen. In diesem aiMOOC lernst Du, wie aus einer ersten Spielidee ein spielbarer Prototyp entsteht und wie KI-Tools Dich dabei unterstützen können. Dabei geht es nicht darum, dass eine KI die gesamte Arbeit übernimmt. Entscheidend ist, dass Du als Mensch Ziele setzt, Entscheidungen begründest, Ergebnisse prüfst und Verantwortung übernimmst.
{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=iYjuLZrmCJw%7C500%7Ccenter}}
Das Video führt in die Idee einer modernen Zukunftswerkstatt Schule ein: Lernende verbinden KI, Making, Medien, Technik und Kreativität, um eigene Projekte zu entwickeln. Spiele eignen sich besonders gut, weil sie Regeln, Geschichten, Bilder, Klänge, Programmierung, Feedback und Teamarbeit zusammenbringen. Ein gutes Spiel ist immer auch ein System: Es hat Ziele, Grenzen, Entscheidungen, Rückmeldungen und oft eine Botschaft.

Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wie KI in der Spieleentwicklung eingesetzt werden kann. Du kannst eine Spielidee entwickeln, passende Prompts formulieren, einen einfachen Prototyp planen, testen und verbessern. Außerdem kannst Du Chancen und Risiken von KI im schulischen Projektkontext einschätzen, besonders in Bezug auf Datenschutz, Urheberrecht, Bias, Transparenz und Teamarbeit.
Kompetenzen
- KI-Kompetenz: Du nutzt KI nicht blind, sondern formulierst Ziele, prüfst Ergebnisse und erklärst Deine Entscheidungen.
- Medienkompetenz: Du gestaltest eigene Medienbausteine für ein Spiel und reflektierst deren Wirkung.
- Problemlösungskompetenz: Du zerlegst ein komplexes Spielprojekt in kleine, lösbare Schritte.
- Kreativität: Du entwickelst Figuren, Welten, Spielregeln, Herausforderungen und Geschichten.
- Kollaboration: Du arbeitest in Rollen wie Game Designer, Programmiererin, Autor, Sounddesignerin oder Testerin.
- Urteilskompetenz: Du bewertest, wann KI hilfreich ist und wann eigene Gestaltung, Recherche oder menschliche Diskussion wichtiger sind.
Was bedeutet Spieleentwicklung mit KI?
Spieleentwicklung umfasst alle Schritte, mit denen ein Computerspiel, ein Lernspiel, ein Serious Game oder ein analog-digitales Spiel entsteht. Dazu gehören die Spielidee, das Game Design, die Regeln, die Figuren, die Spielwelt, die grafischen Elemente, die Klänge, die technische Umsetzung, die Tests und die Veröffentlichung. KI kann in vielen dieser Phasen helfen, zum Beispiel beim Sammeln von Ideen, beim Formulieren von Dialogen, beim Erstellen von Konzeptgrafiken, beim Strukturieren eines Game Design Documents, beim Finden von Fehlern im Code oder beim Auswerten von Rückmeldungen.
Wichtig: KI ist ein Werkzeug. Sie kann Vorschläge machen, Muster erkennen und Varianten erzeugen. Sie kann aber auch Fehler, Vorurteile oder unpassende Inhalte produzieren. Deshalb brauchst Du immer eine menschliche Prüfung. In einem Schulprojekt ist KI besonders dann wertvoll, wenn Du sie bewusst, transparent und kreativ einsetzt.
Klassische KI und generative KI
In Spielen gibt es schon lange KI. Gegnerfiguren finden Wege, reagieren auf Spielerhandlungen oder wählen Strategien. Solche Systeme nutzen zum Beispiel Algorithmen, Zustandsautomaten, Pfadsuche oder einfache Entscheidungsregeln. Neuere generative KI kann zusätzlich Texte, Bilder, Musik, Stimmen, Levelideen oder Codevorschläge erzeugen. Für die Schule ist besonders interessant, wie Du diese Werkzeuge gestalterisch und kritisch in ein eigenes Projekt einbindest.
KI als Assistenz, nicht als Ersatz
Eine KI kann Dir beim Entwerfen helfen, aber sie kennt Deine Klasse, Deine Lernziele, Deine Zielgruppe und Deine Werte nicht automatisch. Gute Spiele entstehen durch Entscheidungen: Was soll gelernt, erlebt oder verstanden werden? Welche Regeln sind fair? Welche Figuren wirken glaubwürdig? Welche Inhalte sind angemessen? Welche Daten dürfen verwendet werden? Diese Fragen beantwortest Du im Team.
Zukunftswerkstatt Schule
Eine Zukunftswerkstatt ist eine Methode, mit der Menschen gemeinsam Probleme untersuchen, Wünsche entwickeln und konkrete Lösungen planen. In der Schule passt sie sehr gut zu KI-Projekten, weil sie nicht nur Technik vermittelt, sondern auch Partizipation, Demokratiebildung, Kreativität und Verantwortung stärkt. Für die Spieleentwicklung kann eine Zukunftswerkstatt in drei große Phasen gegliedert werden: Kritik, Fantasie und Umsetzung.
Kritikphase
In der Kritikphase sammelst Du Probleme oder Herausforderungen aus Schule, Alltag, Umwelt, Medienwelt oder Gesellschaft. Beispiele sind Stress im Schulalltag, Desinformation, Mobbing, Klimaschutz, sichere Schulwege, faire Kommunikation oder verantwortliche KI-Nutzung. Die Frage lautet: Was soll durch ein Spiel sichtbar, erfahrbar oder lösbar werden?
Fantasiephase
In der Fantasiephase darfst Du groß denken. Du entwickelst Spielwelten, Figuren, Missionen, Konflikte, Rätsel und Belohnungen. KI kann hier helfen, indem sie viele Varianten erzeugt. Trotzdem entscheidest Du, welche Ideen sinnvoll, originell, fair und lernwirksam sind. Eine starke Spielidee verbindet ein klares Ziel mit einer spannenden Herausforderung.
Umsetzungsphase
In der Umsetzungsphase wird aus der Idee ein Prototyp. Du wählst eine passende Technik, baust eine erste spielbare Version, testest sie und verbesserst sie. Dabei ist es besser, klein anzufangen: Eine einfache Spielfigur, ein Level, eine Regel und ein klarer Feedbackmechanismus reichen oft aus, um die Grundidee zu prüfen.

Der Game-Design-Prozess
Game Design ist die Gestaltung von Inhalt, Regeln und Spielerlebnis. Ein Spiel braucht mehr als schöne Bilder. Es braucht eine verständliche Spielmechanik, ein Ziel, Entscheidungen, Hindernisse und Rückmeldungen. Im Unterricht kann der Prozess als Kreislauf verstanden werden: Idee entwickeln, Prototyp bauen, testen, auswerten, verbessern und erneut testen.
Spielziel und Kernmechanik
Das Spielziel beschreibt, was erreicht werden soll. Die Kernmechanik beschreibt, was Spielerinnen und Spieler immer wieder tun. In einem Lernspiel zum Thema Datenschutz könnte das Ziel sein, persönliche Informationen sicher durch ein Labyrinth zu bringen. Die Kernmechanik könnte darin bestehen, riskante Datenanfragen zu erkennen und sichere Entscheidungen zu treffen.
Regeln und Feedback
Regeln machen ein Spiel verständlich. Feedback zeigt, ob eine Handlung erfolgreich war. Feedback kann als Punktzahl, Ton, Animation, Textmeldung, neue Aufgabe oder Veränderung der Spielwelt erscheinen. Eine KI kann Vorschläge für Regeln und Rückmeldungen machen, aber Du musst prüfen, ob sie zum Lernziel passen.
Story, Figuren und Welt
Storytelling macht Spiele emotional und einprägsam. Figuren können Lernende motivieren, Entscheidungen nachvollziehbar machen und Konflikte zeigen. KI kann Figurensteckbriefe, Dialoge oder Missionsideen vorschlagen. Gute Teams überarbeiten diese Vorschläge, damit Sprache, Werte und Darstellung zur Zielgruppe passen.
Level Design und Quest-Struktur
Level Design bestimmt, wie Räume, Hindernisse, Wege, Rätsel und Lernmomente angeordnet sind. Ein gutes Level führt ein, steigert die Schwierigkeit und gibt Gelegenheit zum Üben. Quests helfen, Aufgaben zu strukturieren: Auftrag erhalten, Hindernis lösen, Rückmeldung bekommen und nächste Herausforderung freischalten.

KI im Projekt einsetzen
KI kann in der Schule sehr unterschiedlich eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass Du jeden Einsatz dokumentierst. Ein Prompt-Protokoll zeigt, welche Anweisungen Du gegeben hast, welche Ergebnisse entstanden sind und was Du verändert hast. So wird sichtbar, was Dein eigener Beitrag ist und wie Du die KI kritisch genutzt hast.
Ideenfindung mit Prompts
Ein Prompt ist eine Arbeitsanweisung an ein KI-System. Gute Prompts nennen Rolle, Aufgabe, Zielgruppe, Format, Einschränkungen und Qualitätskriterien. Ein schwacher Prompt wäre: Mach ein Spiel über Umweltschutz. Ein besserer Prompt wäre: Entwickle fünf Spielideen für ein 15-minütiges Lernspiel in Klasse 8 zum Thema Plastikmüll. Jede Idee soll ein klares Spielziel, eine Kernmechanik und eine Reflexionsfrage enthalten.
KI für Text und Story
KI kann beim Schreiben von Dialogen, Missionsbeschreibungen, Hilfetexten und Hintergrundgeschichten helfen. Dabei musst Du besonders auf Verständlichkeit, stereotype Darstellungen, sachliche Richtigkeit und angemessene Sprache achten. Für ein Schulspiel ist es oft besser, KI-Texte als Rohmaterial zu nutzen und sie gemeinsam zu überarbeiten.
KI für Grafik, Sound und Assets
Assets sind Medienbausteine eines Spiels, zum Beispiel Figuren, Hintergründe, Symbole, Musik oder Geräusche. KI kann Entwürfe erzeugen oder Stilvarianten vorschlagen. Vor der Nutzung musst Du klären, ob die Medien im Schulprojekt erlaubt sind, wie sie gekennzeichnet werden und ob fremde Rechte betroffen sein könnten. Besonders bei Veröffentlichungen brauchst Du eine saubere Dokumentation der Quellen und Lizenzen.
KI für Code und Fehlersuche
Bei Programmierung kann KI Code erklären, Fehlermeldungen deuten oder kleine Funktionen vorschlagen. Das ist hilfreich, aber gefährlich, wenn Du den Code nicht verstehst. Kopiere Code nicht unprüft. Teste Schritt für Schritt, kommentiere wichtige Teile und lasse Dir erklären, was einzelne Befehle tun. So wird KI zu einem Lernpartner statt zu einer Blackbox.
KI für Playtesting und Auswertung
Beim Playtesting probieren andere Dein Spiel aus. KI kann helfen, Fragebögen zu formulieren oder Rückmeldungen zu sortieren. Die Beobachtung selbst bleibt menschlich: Wo zögern Spielende? Welche Regeln sind unklar? Welche Stelle macht Spaß? Welche Stelle ist unfair? Aus diesen Beobachtungen entsteht die nächste Iteration.
Werkzeuge und technische Wege
Für schulische Projekte gibt es verschiedene technische Wege. Einsteigerinnen und Einsteiger können mit Scratch, MakeCode, Twine oder einfachen Präsentations- und Kartenformaten starten. Fortgeschrittene können Godot, Unity, Unreal Engine, Python mit Pygame oder webbasierte Werkzeuge nutzen. Wichtig ist nicht das mächtigste Tool, sondern ein passendes Tool für Ziel, Zeit, Geräte, Vorkenntnisse und Datenschutz.
Low-Tech, No-Code und Prototyping
Nicht jedes Spielprojekt muss sofort programmiert werden. Ein Papierprototyp mit Karten, Spielfeld und Figuren kann Regeln schnell testbar machen. Auch ein klickbares Storyspiel oder ein Quiz-Abenteuer kann ein gutes KI-Projekt sein. Je früher Du testest, desto schneller erkennst Du, ob die Spielidee funktioniert.
Game Jam als Unterrichtsformat
Ein Game Jam ist eine kurze, intensive Entwicklungsphase, in der Teams innerhalb begrenzter Zeit ein Spiel entwerfen und präsentieren. In der Schule kann ein Mini-Game-Jam zwei Unterrichtsstunden, einen Projekttag oder eine Projektwoche dauern. KI kann dabei als Ideengeber, Feedbackhilfe oder Dokumentationswerkzeug eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass die Teams ihre Entscheidungen begründen.
Ethik, Recht und Verantwortung
Spieleentwicklung mit KI berührt wichtige Fragen der Ethik, des Urheberrechts und des Datenschutzes. Gerade in der Schule gilt: Verwende keine persönlichen Daten ohne Zustimmung, lade keine sensiblen Informationen in KI-Systeme hoch und kennzeichne KI-Unterstützung transparent. Prüfe Bilder, Texte und Sounds auf Rechte, Quellen und mögliche Vorurteile.
Datenschutz
In einem Schulprojekt sollten keine echten Namen, Fotos, Stimmen, Gesundheitsdaten, Adressen oder privaten Konflikte in KI-Systeme eingegeben werden. Arbeite mit erfundenen Figuren, anonymisierten Beispielen oder selbst erstellten Materialien. Wenn ein Spiel veröffentlicht wird, muss besonders sorgfältig geprüft werden, welche Daten gespeichert oder sichtbar werden.
Urheberrecht und Lizenzen
Nicht alles, was im Internet auffindbar ist, darf frei verwendet werden. Für offene Bildungsprojekte eignen sich Materialien mit freien Lizenzen, zum Beispiel aus Wikimedia Commons oder selbst erstellte Werke. KI-generierte Inhalte müssen ebenfalls kritisch geprüft werden, weil Herkunft, Trainingsdaten und Nutzungsrechte je nach Werkzeug unterschiedlich geregelt sein können.
Bias und faire Darstellung
Bias bedeutet Verzerrung. KI-Systeme können Vorurteile aus Daten übernehmen oder einseitige Vorschläge machen. Auch Spiele können unfair sein, wenn sie bestimmte Gruppen stereotyp darstellen oder Spielerinnen und Spieler ausschließen. Achte deshalb auf vielfältige Figuren, verständliche Sprache, faire Regeln und barrierearme Bedienung.
Transparenz
Transparenz bedeutet, dass Du offenlegst, welche Teile Deines Projekts mit KI-Unterstützung entstanden sind. Ein gutes Projekt enthält daher eine kurze KI-Dokumentation: Welche Tools wurden genutzt? Wofür? Welche Prompts waren wichtig? Was wurde übernommen, verändert oder verworfen? So bleibt die Leistung nachvollziehbar.
Projektplan für eine Zukunftswerkstatt
Ein schulisches Projekt zur Spieleentwicklung mit KI kann in klaren Schritten durchgeführt werden. Die folgenden Schritte eignen sich für eine Projektwoche, einen Wahlkurs, Informatikunterricht, Medienbildung, Kunst, Deutsch, Technik oder fächerübergreifendes Lernen.
- Problem finden: Wähle ein Thema aus Schule, Alltag oder Gesellschaft, das durch ein Spiel erfahrbar werden soll.
- Zielgruppe klären: Entscheide, für wen das Spiel gedacht ist und welche Vorkenntnisse diese Gruppe hat.
- Spielidee entwickeln: Formuliere Spielziel, Kernmechanik, Spielwelt und mögliche Konflikte.
- Prompt-Protokoll anlegen: Dokumentiere, wie Du KI nutzt und welche Ergebnisse Du veränderst.
- Prototyp bauen: Erstelle eine kleine spielbare Version mit wenigen Regeln.
- Playtesting durchführen: Lasse andere spielen und beobachte Verständlichkeit, Spaß, Schwierigkeit und Lernwirkung.
- Iteration planen: Verbessere Regeln, Gestaltung, Texte, Technik und Feedback.
- Präsentation vorbereiten: Erkläre Idee, Ziel, KI-Einsatz, Lernwirkung und nächste Entwicklungsschritte.
Beispielprojekt: Lernspiel zur verantwortlichen KI-Nutzung
Ein mögliches Projekt heißt Mission Dateninsel. Die Spielenden steuern eine Figur durch eine digitale Insel. An verschiedenen Stationen fragen Figuren nach Daten, Bildern oder Passwörtern. Die Spielenden müssen entscheiden, welche Informationen sie teilen, welche sie schützen und welche Hinweise auf Betrug deuten. KI kann helfen, Dialoge, Rätsel und Feedbacktexte zu entwerfen. Das Team muss jedoch prüfen, ob die Aussagen fachlich stimmen, ob die Sprache verständlich ist und ob keine echten Daten verwendet werden.
Dieses Beispiel zeigt, wie Informatik, Medienbildung und Ethik zusammenarbeiten. Das Spiel vermittelt nicht nur Fakten, sondern fordert Entscheidungen. Dadurch wird Lernen handlungsorientiert.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Rolle sollte KI in einem schulischen Spielprojekt vor allem haben? (Unterstützendes Werkzeug für Ideen, Varianten und Reflexion) (!Ersatz für alle Entscheidungen des Teams) (!Automatische Garantie für richtige Inhalte) (!Veröffentlichung ohne Prüfung)
Was ist ein Prototyp in der Spieleentwicklung? (Eine frühe spielbare Version zum Testen der Grundidee) (!Ein fertiges Spiel mit allen Grafiken und Sounds) (!Eine rechtliche Lizenz für digitale Inhalte) (!Eine Liste aller verwendeten Computer)
Wozu dient ein Prompt? (Er gibt einer KI eine möglichst klare Arbeitsanweisung) (!Er ersetzt das Testen eines Spiels) (!Er ist die Punktzahl am Ende eines Levels) (!Er bezeichnet eine Spielfigur im Hintergrund)
Warum ist Playtesting wichtig? (Es zeigt, ob andere das Spiel verstehen und wo es verbessert werden muss) (!Es verhindert automatisch alle Programmierfehler) (!Es macht Urheberrechtsprüfungen überflüssig) (!Es ersetzt die Spielidee)
Was gehört zu einem guten Game Design? (Spielziel, Regeln, Kernmechanik, Feedback und Spielerlebnis) (!Nur die Farbe der Spielfigur) (!Nur ein möglichst langer Text) (!Nur eine zufällige Sammlung von Bildern)
Was bedeutet Balancing in einem Spiel? (Die faire Abstimmung von Schwierigkeit, Regeln und Belohnungen) (!Das Löschen aller Level) (!Das Verstecken der Spielregeln) (!Das Kopieren fremder Inhalte)
Was ist ein Asset in einem Spielprojekt? (Ein Medienbaustein wie Figur, Hintergrund, Symbol oder Klang) (!Ein geheimer Zugangscode) (!Ein Fehler im Datenschutz) (!Ein zufälliger Spielabbruch)
Worauf musst Du beim KI-Einsatz mit personenbezogenen Daten achten? (Keine sensiblen oder privaten Daten unüberlegt in KI-Systeme eingeben) (!Alle Daten veröffentlichen, damit die KI besser arbeitet) (!Namen und Fotos anderer ohne Nachfrage hochladen) (!Datenschutz nur nach der Präsentation beachten)
Was beschreibt Bias bei KI-Systemen? (Eine Verzerrung, die zu einseitigen oder unfairen Ergebnissen führen kann) (!Eine besonders hohe Bildauflösung) (!Eine Spielfigur ohne Aufgabe) (!Eine Datei für Hintergrundmusik)
Was ist das Ziel einer Iteration? (Ein Projekt nach Tests Schritt für Schritt zu verbessern) (!Das Projekt ohne Rückmeldung abzuschließen) (!Alle Quellen zu entfernen) (!Nur die erste Idee zu behalten)
Memory
| Prompt | präzise Arbeitsanweisung |
| Prototyp | frühe spielbare Version |
| Game Loop | wiederholter Spielablauf |
| Level Design | Gestaltung der Spielwelt |
| NPC | computergesteuerte Figur |
| Playtest | Erprobung durch andere |
| Asset | Medienbaustein im Spiel |
| Balancing | faire Regelabstimmung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Kritikphase | Problem oder Herausforderung erkennen |
| Fantasiephase | mutige Spielideen entwickeln |
| Prototyping | erste spielbare Version bauen |
| Playtesting | Rückmeldungen durch Spielende sammeln |
| Iteration | Verbesserungen gezielt umsetzen |
Kreuzworträtsel
| Prototyp | Wie nennt man eine frühe spielbare Version eines Spiels? |
| Prompt | Wie heißt eine klare Arbeitsanweisung an eine KI? |
| Balance | Wie nennt man die faire Abstimmung von Schwierigkeit und Regeln? |
| Asset | Wie heißt ein Medienbaustein wie Figur, Klang oder Hintergrund? |
| Ethik | Welcher Bereich fragt nach Verantwortung und richtigem Handeln? |
| Playtest | Wie heißt die Erprobung eines Spiels durch andere? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- KI-Ideenboard: Sammle mit und ohne KI jeweils fünf Ideen für ein kleines Lernspiel. Vergleiche, welche Ideen originell, verständlich und umsetzbar sind.
- Spielziel formulieren: Schreibe für eine eigene Spielidee ein klares Spielziel in höchstens drei Sätzen und erkläre, was die Spielenden lernen oder erleben sollen.
- Prompt-Experiment: Formuliere drei verschiedene Prompts zur gleichen Spielidee und vergleiche, welcher Prompt die hilfreichsten Ergebnisse liefert.
- Figurensteckbrief: Entwickle eine Hauptfigur und eine Nebenfigur für Dein Spiel. Beschreibe Aufgabe, Motivation, Stärke und Schwäche jeder Figur.
Standard
- Papierprototyp: Baue einen Papierprototyp mit Spielfeld, Karten oder Symbolen und teste ihn mit einer anderen Gruppe.
- Levelskizze: Entwirf ein erstes Level mit Start, Ziel, Hindernissen, Entscheidungspunkten und Feedbackmomenten.
- Dialogszene: Lasse Dir von einer KI einen Dialog vorschlagen und überarbeite ihn so, dass er verständlich, respektvoll und passend zur Zielgruppe ist.
- Playtest-Auswertung: Erstelle einen kurzen Fragebogen, führe einen Playtest durch und leite drei konkrete Verbesserungen aus den Rückmeldungen ab.
Schwer
- KI-gestützter Prototyp: Entwickle mit einem geeigneten Werkzeug einen spielbaren digitalen Prototyp und dokumentiere, welche Teile mit KI-Unterstützung entstanden sind.
- Ethik-Audit: Prüfe Dein Spiel auf Datenschutz, Urheberrecht, Bias, Barrierefreiheit und transparente KI-Nutzung. Erstelle daraus eine Checkliste.
- Barrierearmes Design: Verbessere Dein Spiel so, dass es für mehr Menschen zugänglich wird, zum Beispiel durch klare Sprache, Kontraste, Tastatursteuerung oder alternative Hinweise.
- Zukunftswerkstatt-Präsentation: Präsentiere Dein Spiel als Lösung für ein reales Problem und erkläre, wie Kritikphase, Fantasiephase und Umsetzungsphase zusammenhängen.

| <inputbox>
type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox> |

Lernkontrolle
- Projektanalyse: Analysiere ein vorhandenes Lernspiel und erkläre, welche Regeln, Feedbackformen und Lernziele darin zusammenwirken.
- Transferaufgabe: Übertrage die Methode der Zukunftswerkstatt auf ein anderes Thema, zum Beispiel Klimaschutz, Schulhofgestaltung oder digitale Zivilcourage, und entwirf dazu eine Spielidee.
- KI-Reflexion: Beurteile an einem Beispiel, welche Arbeitsschritte sinnvoll durch KI unterstützt werden können und welche unbedingt menschliche Entscheidungen brauchen.
- Ethik-Fallstudie: Ein Team möchte echte Fotos und Namen aus der Klasse in ein KI-Tool hochladen, um Spielfiguren zu erzeugen. Erkläre die Risiken und entwickle eine sichere Alternative.
- Design-Entscheidung: Dein Spiel ist spannend, aber zu schwer. Begründe drei Änderungen, mit denen Du Schwierigkeit, Motivation und Lernwirkung besser ausbalancieren kannst.
- Argumentation: Schreibe eine begründete Stellungnahme zur Frage, ob KI die Kreativität in der Schule eher stärkt oder schwächt. Nutze Beispiele aus Deinem Projekt.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis erstellst Du ein Projektportfolio. Es soll zeigen, wie Du gedacht, gestaltet, geprüft und verbessert hast. Bewertet wird nicht nur das fertige Spiel, sondern auch Dein Prozess.
- Projektdokumentation: Beschreibe Thema, Zielgruppe, Spielziel, Kernmechanik und geplante Lernwirkung.
- Prompt-Protokoll: Dokumentiere wichtige Prompts, KI-Ergebnisse, eigene Änderungen und verworfene Vorschläge.
- Prototyp: Zeige eine spielbare Version oder einen nachvollziehbaren Papierprototyp.
- Playtest-Auswertung: Sammle Rückmeldungen, ordne sie und erkläre, welche Verbesserungen Du umgesetzt hast.
- Reflexion: Beurteile Chancen, Grenzen und Risiken des KI-Einsatzes in Deinem Projekt.
OERs zum Thema
Links
aiMOOC-Projekte
Schulfach+


aiMOOCs



aiMOOC Projekte


THE MONKEY DANCE





{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}
|
{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}
| <inputbox>
type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox> |