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Sexte Septime und Oktave verstehen

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Sexte Septime und Oktave verstehen




Einleitung

Sexte, Septime und Oktave gehören zu den größeren Intervallen innerhalb einer Tonleiter. Sie helfen Dir, Melodien zu verstehen, Akkorde zu deuten, Hören gezielt zu üben und eigene Musik bewusster zu gestalten. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du diese Intervalle sicher zählst, wie Du kleine und große Varianten erkennst, wie sie in Dur und Moll vorkommen und wie Du sie auf dem Notenblatt, am Instrument und im Ohr unterscheidest.


{ c'4 d' e' f' g' a' b' c'' }

In der C-Dur-Tonleiter lauten die Töne im deutschen Sprachraum: C, D, E, F, G, A, H, C. Wenn Du von C aus zählst, ist A die sechste Stufe, H die siebte Stufe und das obere C die achte Stufe. Genau hier beginnen die drei zentralen Begriffe dieses Kurses: Sexte, Septime und Oktave.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Sexte, Septime und Oktave in Tonleitern, Notenschrift und einfachen Melodien sicher erkennen. Du kannst erklären, warum man Intervalle immer zweifach bestimmt: zuerst nach der Zahl der Tonstufen und danach nach der Zahl der Halbtöne. Außerdem kannst Du selbst kleine Hör-, Schreib- und Kompositionsübungen entwickeln.

  1. Intervall: Du erklärst, was ein Intervall ist und unterscheidest melodische und harmonische Intervalle.
  2. Tonleiter: Du findest die sechste, siebte und achte Stufe in Dur- und Molltonleitern.
  3. Sexte: Du unterscheidest kleine und große Sexten.
  4. Septime: Du unterscheidest kleine und große Septimen und verstehst ihre Spannung.
  5. Oktave: Du erkennst die Oktave als Wiederkehr eines Tonnamens in einer höheren oder tieferen Lage.
  6. Gehörbildung: Du entwickelst Strategien, um große Intervalle singend, hörend und spielend zu üben.


Grundlagen: Tonleiter und Intervall

Eine Tonleiter ist eine geordnete Folge von Tönen. In der europäischen Musiktheorie wird häufig mit siebenstufigen Tonleitern gearbeitet, die innerhalb einer Oktave liegen. Die achte Stufe trägt wieder denselben Tonnamen wie die erste Stufe, klingt aber höher oder tiefer. Eine Durtonleiter hat ein anderes Muster von Ganz- und Halbtonschritten als eine natürliche Molltonleiter.


{ c'4 d' e' f' g' a' b' c'' c' d' ees' f' g' aes' bes' c'' }

Im Notenbeispiel hörst Du zuerst C-Dur und danach C-Moll natürlich. Vergleiche besonders die sechste und siebte Stufe: In C-Dur sind A und H enthalten, in C-Moll natürlich dagegen As und B. Dadurch entstehen andere Intervallqualitäten über dem Grundton C.


Was ist ein Intervall?

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Werden die Töne nacheinander gespielt, spricht man von einem melodischen Intervall. Werden sie gleichzeitig gespielt, spricht man von einem harmonischen Intervall. Bei Sexte, Septime und Oktave ist diese Unterscheidung besonders wichtig: Eine melodische Septime kann sehr sprunghaft wirken, während eine harmonische Septime in einem Akkord starke Spannung erzeugt.


{ c'4 a' c' b' c' c'' <c' a'>2 <c' b'>2 <c' c''>2 }

Die ersten Töne zeigen melodische Intervalle, die letzten drei Klänge zeigen harmonische Intervalle. Du kannst beim Hören darauf achten, ob die Töne nacheinander oder gleichzeitig erklingen.


Intervallnamen richtig zählen

Beim Bestimmen eines Intervalls zählst Du die beteiligten Tonstufen immer mit beiden Randtönen. Von C nach A zählt man C als eins, D als zwei, E als drei, F als vier, G als fünf und A als sechs. Deshalb ist C-A eine Sexte. Von C nach H zählt man sieben Stufen: C, D, E, F, G, A, H. Deshalb ist C-H eine Septime. Von C zum nächsten C zählt man acht Stufen. Deshalb ist C-C eine Oktave.

Von C nach ... gezählte Tonstufen Intervallname typische Halbtonzahl in gleichstufiger Stimmung
A C-D-E-F-G-A große Sexte 9 Halbtöne
As C-D-E-F-G-As kleine Sexte 8 Halbtöne
H C-D-E-F-G-A-H große Septime 11 Halbtöne
B C-D-E-F-G-A-B kleine Septime 10 Halbtöne
C C-D-E-F-G-A-H-C reine Oktave 12 Halbtöne


Stufe und Qualität

Die Stufenzahl beantwortet die Frage: Wie viele Notennamen umfasst das Intervall? Die Qualität beantwortet die Frage: Wie groß ist der Abstand in Halbtonschritten? Deshalb kann C-A eine große Sexte sein, C-As aber eine kleine Sexte. Beide Intervalle heißen Sexte, weil sie sechs Tonstufen umfassen. Sie unterscheiden sich aber in ihrer Halbtonzahl.

  1. Prime: gleicher Tonname in gleicher Lage.
  2. Sexte: sechs Tonstufen, häufig klein oder groß.
  3. Septime: sieben Tonstufen, häufig klein oder groß.
  4. Oktave: acht Tonstufen, in der Regel rein.
  5. Halbton: kleinster Schritt im zwölfstufigen Tonsystem der Klaviertastatur.
  6. Ganzton: Abstand von zwei Halbtonschritten.


Die Sexte

Als Sexte bezeichnet man ein Intervall, das sechs Tonstufen umfasst. Von C nach A liegt eine große Sexte vor, von C nach As eine kleine Sexte. Die Sexte wirkt oft weit, gesanglich und öffnend. Sie ist größer als eine Quinte, aber kleiner als eine Septime. In vielen Melodien erscheint sie als auffälliger Sprung, der sofort Aufmerksamkeit erzeugt.


{ c'4 a' c' aes' d' b' d' bes' e' c'' e' c'' }

Die ersten vier Töne zeigen von C aus eine große und eine kleine Sexte. Danach folgen Sexten von D und E aus. Spiele oder singe die Paare langsam. Achte darauf, dass beide Sexten gleich gezählt werden, aber unterschiedlich weit klingen.


Kleine und große Sexte

Eine kleine Sexte umfasst in der gleichstufigen Stimmung acht Halbtöne. Eine große Sexte umfasst neun Halbtöne. In C-Dur ist die sechste Stufe A; von C nach A entsteht also eine große Sexte. In C-Moll natürlich ist die sechste Stufe As; von C nach As entsteht eine kleine Sexte.


{ <c' a'>2 <c' aes'>2 <d' b'>2 <d' bes'>2 }

Harmonisch klingt die große Sexte meist heller und offener, während die kleine Sexte dunkler oder weicher wirken kann. Diese Höreindrücke sind nicht absolut, helfen Dir aber beim Üben.

Beispiel Stufen Halbtöne Bezeichnung Wirkung beim Hören
C-A sechs neun große Sexte hell, weit, öffnend
C-As sechs acht kleine Sexte dunkler, enger, klagender
D-H sechs neun große Sexte weiter Sprung
D-B sechs acht kleine Sexte gespannter Sprung


Sexte als Umkehrung der Terz

Die Umkehrung eines Intervalls entsteht, wenn der untere Ton eine Oktave nach oben oder der obere Ton eine Oktave nach unten versetzt wird. Eine Sexte ist das Komplementärintervall zur Terz. Das bedeutet: Eine große Sexte kehrt sich zu einer kleinen Terz um, und eine kleine Sexte kehrt sich zu einer großen Terz um.


{ c'4 a' a' c'' c' aes' aes' c'' }

Beim ersten Paar hörst Du C-A als große Sexte und anschließend A-C als kleine Terz. Beim zweiten Paar hörst Du C-As als kleine Sexte und anschließend As-C als große Terz. Die Zahlen ergänzen sich immer zur Neun: Sexte plus Terz ergibt eine Oktave im Sinne der Intervallumkehrung.


Die Septime

Als Septime bezeichnet man ein Intervall, das sieben Tonstufen umfasst. Von C nach H liegt eine große Septime vor, von C nach B eine kleine Septime. Die Septime ist noch größer als die Sexte und liegt direkt unter der Oktave. Sie erzeugt häufig Spannung, weil sie sich oft zum nächsten Ton hin auflösen möchte.


{ c'4 b' c' bes' d' cis'' d' c'' e' dis'' e' d'' }

Im Beispiel hörst Du große und kleine Septimen von verschiedenen Ausgangstönen. Die große Septime liegt nur einen Halbton unter der Oktave; die kleine Septime liegt einen Ganzton unter der Oktave.


Kleine und große Septime

Eine kleine Septime umfasst zehn Halbtöne. Eine große Septime umfasst elf Halbtöne. In C-Dur liegt die große Septime C-H vor. In C-Moll natürlich liegt die kleine Septime C-B vor. Besonders in Dominantseptakkorden ist die kleine Septime wichtig, weil sie Spannung aufbaut und nach Auflösung verlangt.


{ <c' b'>2 <c' bes'>2 <g' f''>2 <g' fis''>2 }

Vergleiche im ersten Teil C-H und C-B. Im zweiten Teil hörst Du Septimen über G: G-F ist eine kleine Septime, G-Fis eine große Septime.

Beispiel Stufen Halbtöne Bezeichnung typische Funktion
C-H sieben elf große Septime starke Nähe zur Oktave
C-B sieben zehn kleine Septime Spannung in vielen Akkorden
G-F sieben zehn kleine Septime Dominantklang
G-Fis sieben elf große Septime schwebende Spannung


Septime und Leitton

Die siebte Stufe einer Durtonleiter heißt oft Leitton, wenn sie einen Halbton unter dem Grundton der nächsten Oktave liegt. In C-Dur ist H der Leitton zu C. Diese Nähe erklärt, warum die große Septime besonders stark nach oben in die Oktave strebt. In natürlichem Moll liegt die siebte Stufe dagegen einen Ganzton unter dem Grundton. Deshalb wird sie in harmonischem und melodischem Moll häufig erhöht.


{ b'4 c'' bes' c'' a' b' c''2 }

Höre zuerst H-C, danach B-C und zuletzt A-H-C. Der Halbtonschritt H-C wirkt zielgerichteter als der Ganztonschritt B-C.


Die Oktave

Die Oktave umfasst acht Tonstufen. Von C zum nächsten C entsteht eine Oktave. Beide Töne haben denselben Namen, liegen aber in verschiedenen Tonhöhenlagen. In reiner Stimmung entspricht die Oktave dem Frequenzverhältnis 2:1: Der höhere Ton schwingt doppelt so schnell wie der tiefere. Deshalb empfinden viele Menschen Oktavtöne als eng verwandt.


{ c'4 c'' d' d'' e' e'' f' f'' g' g'' }

Die Oktave ist beim Singen und Spielen ein wichtiger Orientierungspunkt. Sie begrenzt viele Tonleitern, hilft beim Einteilen von Lagen und macht sichtbar, warum Tonleitern nach der achten Stufe wieder von vorne beginnen.


Reine Oktave und Tonraum

Im Unterschied zu Sexte und Septime wird die Oktave normalerweise als rein bezeichnet. Man spricht also nicht von einer großen oder kleinen Oktave. In der gleichstufigen Stimmung umfasst sie zwölf Halbtöne. Auf dem Klavier findest Du eine Oktave, indem Du von einem Ton zum nächsten gleichnamigen Ton gehst, zum Beispiel von C zu C.

  1. Klaviatur: Von C zum nächsten C liegen zwölf Halbtonschritte.
  2. Register: Eine Oktave höher klingt heller, eine Oktave tiefer klingt dunkler.
  3. Tonname: Der Name bleibt gleich, die Lage verändert sich.
  4. Transposition: Melodien können um eine Oktave versetzt werden, ohne ihre Tonfolge zu verändern.


Sexte, Septime und Oktave in Tonleitern

In einer Tonleiter sind Intervalle nicht isoliert. Sie beziehen sich auf einen Grundton und auf die Struktur der Tonleiter. In C-Dur liegen über dem Grundton C die große Sexte A, die große Septime H und die reine Oktave C. In C-Moll natürlich liegen über C die kleine Sexte As, die kleine Septime B und die reine Oktave C.


{ c'4 a' b' c'' c' aes' bes' c'' }

Das Beispiel vergleicht die Stufen sechs, sieben und acht in C-Dur und C-Moll natürlich. Spiele die beiden Gruppen mehrmals und beschreibe, wie sich die Klangfarbe verändert.

Tonleiter 6. Stufe über C 7. Stufe über C 8. Stufe über C entstehende Intervalle
C-Dur A H C große Sexte, große Septime, reine Oktave
C-Moll natürlich As B C kleine Sexte, kleine Septime, reine Oktave
C-Moll harmonisch As H C kleine Sexte, große Septime, reine Oktave
C-Moll melodisch aufwärts A H C große Sexte, große Septime, reine Oktave


Vergleich in verschiedenen Grundtönen

Wenn Du das Prinzip verstanden hast, kannst Du es auf jede Tonleiter übertragen. In G-Dur ist die sechste Stufe E, die siebte Stufe Fis und die achte Stufe G. In F-Dur ist die sechste Stufe D, die siebte Stufe E und die achte Stufe F.


{ g'4 e'' fis'' g'' f' d'' e'' f'' d' b' cis'' d'' }

Die Gruppen zeigen jeweils Grundton, Sexte, Septime und Oktave in G-Dur, F-Dur und D-Dur. So trainierst Du, nicht nur C-Dur zu erkennen, sondern das Muster in verschiedene Tonarten zu übertragen.


Hören, Singen und Spielen

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Große Intervalle erkennt man selten nur durch Auswendiglernen. Besser ist eine Kombination aus Zählen, Singen, Spielen und Beschreiben. Du kannst beim Üben drei Fragen stellen: Wie viele Tonstufen sehe ich? Wie viele Halbtonschritte höre oder zähle ich? Welche Spannung oder Entspannung empfinde ich?


{ c'4 a' c' b' c' c'' c' aes' c' bes' c' c'' }

Übe mit dem Beispiel so: Höre zuerst nur zu, singe dann den unteren Ton nach, singe den oberen Ton nach und benenne schließlich das Intervall. Wiederhole die Übung langsam, bis Du die Unterschiede zwischen Sexte, Septime und Oktave körperlich spürst.


Hörstrategien

  1. Singen: Singe zuerst eine Durtonleiter und springe dann gezielt zur sechsten, siebten oder achten Stufe.
  2. Solmisation: Nutze Silben wie Do-Re-Mi-Fa-So-La-Ti-Do, um die Stufen zu verankern.
  3. Instrument: Spiele die Intervalle auf Klavier, Gitarre, Blasinstrument oder Streichinstrument.
  4. Gehörbildung: Wechsle zwischen melodischen und harmonischen Beispielen.
  5. Reflexion: Beschreibe den Klang mit eigenen Worten, zum Beispiel offen, gespannt, dunkel, hell oder angekommen.


Übemelodie in einfacher Notation


X:1
T:Sexten Septimen Oktaven
M:4/4
L:1/4
K:C
C A B c | C A _B c | G E F G |]

Diese kurze Übemelodie enthält zuerst Stufen aus C-Dur und danach die kleine Septime B. Du kannst sie nachspielen, transponieren oder als Vorlage für eine eigene Übemelodie nutzen.


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

Viele Fehler entstehen, weil nur Halbtonschritte gezählt werden oder nur die Notennamen betrachtet werden. Beides reicht allein nicht aus. Ein korrekt bestimmtes Intervall braucht immer Stufenzahl und Qualität.

Fehler Warum er entsteht Bessere Strategie
C-As als Quinte deuten Es werden nur Tastenabstände gesehen Erst Buchstabennamen zählen: C-D-E-F-G-As ergibt sechs Stufen
C-B und C-H verwechseln Deutscher Tonname B wird mit H verwechselt H ist der siebte Ton in C-Dur, B ist erniedrigtes H
Oktave als großer Abstand ohne Namen bestimmen Die gleiche Benennung der Töne wird übersehen Prüfe, ob beide Töne denselben Namen tragen
Septime und Oktave beim Hören verwechseln Beide Intervalle liegen nahe beieinander Höre, ob der obere Ton angekommen wirkt oder noch zur Oktave zieht


Vertiefung: Konsonanz, Spannung und Auflösung

In der Harmonielehre werden Intervalle nicht nur gezählt, sondern auch nach ihrer Klangwirkung betrachtet. Die Oktave gilt als sehr stabil. Sexten können in vielen Zusammenhängen weich und tragfähig klingen. Septimen erzeugen dagegen häufig Spannung, besonders wenn sie Bestandteil eines Septakkords sind. Diese Spannung ist musikalisch wertvoll, weil sie Bewegung erzeugt.


{ <c' e' g'>2 <c' e' g' b'>2 <c' e' g' bes'>2 <c' f' a'>2 }

Höre den Unterschied zwischen einem Dreiklang, einem Akkord mit großer Septime, einem Akkord mit kleiner Septime und einem Klang mit Sexte. Beschreibe, welcher Klang für Dich ruht und welcher weitergehen möchte.


Komponieren mit großen Intervallen

Sexten, Septimen und Oktaven eignen sich gut, um Melodien ausdrucksstärker zu machen. Eine Sexte kann eine Melodie öffnen, eine Septime kann Spannung erzeugen, eine Oktave kann einen Zielpunkt markieren. Wichtig ist, dass große Sprünge oft durch Schritte ausgeglichen werden. Das bedeutet: Nach einem großen Sprung folgt häufig eine Bewegung in Gegenrichtung.


{ c'4 a' g' f' e' b' c'' d'' c' c'' b' a' g'2 }

Analysiere die Melodie: Wo springt sie? Wo geht sie schrittweise weiter? Welche Stelle klingt für Dich am stärksten nach Ziel oder Auflösung?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welches Intervall entsteht von C nach A in C-Dur? (große Sexte) (!kleine Sexte) (!große Septime) (!reine Oktave)




Wie viele Tonstufen umfasst eine Septime? (sieben) (!sechs) (!acht) (!zwölf)




Wie viele Halbtöne hat eine reine Oktave in der gleichstufigen Stimmung? (zwölf) (!zehn) (!elf) (!neun)




Welches Intervall entsteht von C nach B im deutschen Tonsystem? (kleine Septime) (!große Septime) (!kleine Sexte) (!reine Oktave)




Welche Aussage zur Oktave ist richtig? (Beide Töne haben denselben Tonnamen in unterschiedlicher Lage) (!Beide Töne müssen gleichzeitig erklingen) (!Die Oktave hat immer elf Halbtöne) (!Die Oktave ist eine kleine Septime)




Welche Halbtonzahl gehört zur großen Sexte? (neun) (!acht) (!zehn) (!zwölf)




Welche Halbtonzahl gehört zur kleinen Septime? (zehn) (!acht) (!neun) (!elf)




Welche Stufe ist in C-Dur der Leitton zum oberen C? (H) (!A) (!B) (!G)




Was musst Du zuerst zählen, um den Intervallnamen zu bestimmen? (die Tonstufen mit beiden Randtönen) (!nur die schwarzen Tasten) (!nur die Tondauer) (!nur die Lautstärke)




Welche Umkehrung passt zur großen Sexte? (kleine Terz) (!große Terz) (!reine Quarte) (!kleine Septime)





Memory

große Sexte neun Halbtöne
kleine Sexte acht Halbtöne
große Septime elf Halbtöne
kleine Septime zehn Halbtöne
reine Oktave zwölf Halbtöne
Leitton Halbton unter der Oktave





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
C-A große Sexte
C-As kleine Sexte
C-H große Septime
C-B kleine Septime
C-C reine Oktave






Kreuzworträtsel

Sexte Welches Intervall umfasst sechs Tonstufen?
Septime Welches Intervall umfasst sieben Tonstufen?
Oktave Welches Intervall führt zum gleichnamigen Ton in der nächsten Lage?
Leitton Wie heißt die siebte Stufe, wenn sie zur Oktave strebt?
Grundton Wie heißt der Ausgangston einer Tonleiter?
Halbton Wie heißt der kleinste Schritt im zwölfstufigen Tonsystem?





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Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Intervall beschreibt den Abstand zwischen zwei

. Eine Sexte umfasst

Tonstufen, eine Septime umfasst

Tonstufen und eine Oktave umfasst

Tonstufen. In C-Dur entsteht von C nach A eine

. Von C nach B entsteht im deutschen Tonsystem eine

. Von C zum nächsten C entsteht eine

. Bei der Bestimmung eines Intervalls zählt man zuerst die

und bestimmt danach die genaue Größe in

. Die siebte Stufe H in C-Dur wirkt als

zum oberen C.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Intervalltagebuch: Schreibe eine Woche lang jeden Tag ein kurzes Hörbeispiel auf, in dem Du eine Sexte, Septime oder Oktave vermutest, und begründe Deine Vermutung.
  2. Tonleiterkarte: Zeichne eine C-Dur-Tonleiter und markiere die sechste, siebte und achte Stufe farbig.
  3. Klaviertastatur: Suche auf einer Tastatur oder einer gezeichneten Klaviatur C-A, C-H, C-B und C-C und notiere die Halbtonzahlen.
  4. Singübung: Singe Do-La, Do-Ti und Do-Do und beschreibe, welcher Sprung für Dich am leichtesten gelingt.


Standard

  1. Notenanalyse: Wähle eine einfache Melodie aus Deinem Unterricht und markiere alle Sexten, Septimen und Oktaven.
  2. Vergleich Dur Moll: Schreibe C-Dur und C-Moll natürlich auf und erkläre, warum sich die sechste und siebte Stufe unterscheiden.
  3. Hörtraining: Erstelle mit einem Instrument fünf eigene Hörbeispiele und lass eine Partnerin oder einen Partner das Intervall bestimmen.
  4. Intervallplakat: Gestalte ein Plakat mit Definition, Notenbeispiel, Halbtonzahl und Klangbeschreibung zu Sexte, Septime und Oktave.


Schwer

  1. Kompositionsaufgabe: Komponiere eine achttaktige Melodie, in der mindestens eine große Sexte, eine kleine Septime und eine Oktave sinnvoll vorkommen.
  2. Akkordanalyse: Untersuche drei Akkorde mit Sexte oder Septime und erkläre, welche Spannung oder Farbe durch das Intervall entsteht.
  3. Transposition: Übertrage eine kurze Übemelodie aus C-Dur nach G-Dur und F-Dur und passe die Sexten und Septimen korrekt an.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Lernvideo, in dem Du das Zählen von Stufen und Halbtonschritten anhand eigener Notenbeispiele erklärst.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Tonarten: Bestimme in D-Dur, Es-Dur und A-Moll natürlich jeweils die sechste, siebte und achte Stufe und erkläre die entstehenden Intervalle über dem Grundton.
  2. Fehleranalyse: Eine Schülerin sagt, C-As sei eine Quinte, weil sie viele Tasten überspringt. Erkläre den Fehler und formuliere eine richtige Bestimmung.
  3. Hörvergleich: Beschreibe, wie Du eine kleine Septime von einer Oktave unterscheiden würdest, ohne nur die Halbtonzahl zu nennen.
  4. Melodiegestaltung: Erfinde zwei kurze Melodien: eine mit einer Sexte als öffnendem Sprung und eine mit einer Septime als Spannung. Erkläre Deine Gestaltung.
  5. Harmonielehre: Vergleiche einen C-Dur-Dreiklang mit Cmaj7 und C7. Erkläre, wie die Septime die Wirkung des Akkords verändert.
  6. Alltagsbezug: Beschreibe, warum die Oktave auf vielen Instrumenten als Orientierungspunkt dient und wie dies beim Üben hilft.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du Intervalle nicht nur auswendig kennst, sondern anwenden kannst.

  1. Begriffsverständnis: Du erklärst Sexte, Septime und Oktave mit eigenen Worten.
  2. Notenschrift: Du notierst kleine und große Sexten sowie kleine und große Septimen über vorgegebenen Grundtönen.
  3. Tonleiteranalyse: Du bestimmst die sechste, siebte und achte Stufe in mehreren Dur- und Molltonleitern.
  4. Halbtonprüfung: Du überprüfst Deine Ergebnisse mit Halbtonzahlen.
  5. Hörkompetenz: Du erkennst ausgewählte Sexten, Septimen und Oktaven hörend oder beschreibst ihren Klang nachvollziehbar.
  6. Praxisprojekt: Du spielst, singst oder komponierst eine kurze Übung, in der die drei Intervallarten bewusst eingesetzt werden.
  7. Reflexion: Du beschreibst, welche Strategie Dir beim Erkennen großer Intervalle am meisten hilft.




OERs zum Thema



Medien und Vertiefung

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Die Videos eignen sich zur Wiederholung, zum Mitsingen und zum Vergleich verschiedener Erklärweisen. Nutze sie aktiv: Stoppe nach jedem Beispiel, singe den Sprung nach und schreibe den vermuteten Intervallnamen auf.


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