Schritte Sprünge und Wiederholungen in Melodien erkennen


Schritte Sprünge und Wiederholungen in Melodien erkennen
Einleitung
Schritte, Sprünge und Wiederholungen in Melodien erkennen ist eine zentrale Fähigkeit der Gehörbildung, der Musikanalyse und der eigenen Komposition. Wenn Du eine Melodie hörst, nimmst Du nicht nur einzelne Tonhöhen wahr, sondern auch ihre Richtung: Bleibt ein Ton gleich? Bewegt sich die Melodie zum Nachbarton? Springt sie weiter weg? Kommt ein kleines Muster später wieder? Genau diese Fragen helfen Dir, Melodien sicherer zu singen, zu notieren, zu beschreiben und selbst zu erfinden.
In diesem aiMOOC lernst Du, melodische Bewegungen bewusst zu hören und zu benennen. Du unterscheidest Tonwiederholungen, Schritte und Sprünge, erkennst Motive und Sequenzen und nutzt Wiederholung als Werkzeug beim Komponieren. Du arbeitest mit Notenbildern, Hörbeispielen, Analyseaufgaben und kreativen Kompositionsaufträgen.

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Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du:
- Melodie: erklären, warum eine Melodie mehr ist als eine Reihe einzelner Töne.
- Tonwiederholung: gleiche Tonhöhen im Notenbild und beim Hören erkennen.
- Tonschritt: Nachbartonbewegungen in einer Tonleiter beschreiben.
- Tonsprung: größere Tonabstände als musikalische Spannung wahrnehmen und benennen.
- Intervall: einfache Intervallnamen wie Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte und Oktave verwenden.
- Motiv: kurze melodische Bausteine erkennen, wiederholen und verändern.
- Sequenz: ein Motiv auf einer anderen Tonstufe wiedererkennen.
- Komposition: eigene kurze Melodien mit Schritten, Sprüngen und Wiederholungen gestalten.
Grundlagen der Melodie
Eine Melodie ist eine zeitlich geordnete Folge von Tönen, die als zusammenhängende musikalische Linie wahrgenommen wird. Sie entsteht durch das Zusammenspiel von Tonhöhe, Rhythmus, Dynamik, Artikulation, Phrasierung und Klangfarbe. Für das Erkennen von Schritten, Sprüngen und Wiederholungen ist besonders die Veränderung der Tonhöhe wichtig.
Melodische Bewegung
Eine Melodie kann sich auf verschiedene Weise bewegen. Sie kann auf derselben Tonhöhe bleiben, sich stufenweise nach oben oder unten bewegen oder größere Abstände überspringen. Diese Bewegungen bilden die melodische Kontur. Eine Kontur kann aufsteigend, absteigend, wellenförmig, bogenförmig oder sprunghaft wirken.
| Bewegung | Beschreibung | Typischer Höreindruck | Beispielhafte Analysefrage |
|---|---|---|---|
| Tonwiederholung | Derselbe Ton erklingt mehrmals. | ruhig, eindringlich, signalartig, stabil | Welche Töne bleiben gleich? |
| Schritt | Die Melodie bewegt sich zum benachbarten Ton der Tonleiter. | fließend, singbar, verbindend | Geht die Melodie stufenweise aufwärts oder abwärts? |
| Sprung | Die Melodie überspringt mindestens einen Ton der Tonleiter. | auffällig, spannungsreich, beweglich | Wo ist der größte Abstand zwischen zwei Tönen? |
| Wiederholung eines Motivs | Ein kleines melodisches Muster kehrt wieder. | einprägsam, ordnend, erkennbar | Kommt ein Tonmuster später noch einmal vor? |
Tonleiter als Orientierung
Viele Melodien bewegen sich innerhalb einer Tonleiter. In einer C-Dur-Tonleiter liegen die Töne C, D, E, F, G, A, H und C in einer geordneten Reihe. Eine Bewegung von C nach D oder von E nach F ist ein Schritt, weil die Melodie zum Nachbarton geht. Eine Bewegung von C nach E, C nach G oder D nach A ist ein Sprung, weil Töne übersprungen werden.


Schritte erkennen
Ein Schritt ist eine Bewegung zu einem benachbarten Ton. In einer Tonleiter entspricht ein Schritt meistens einer Sekunde. Schritte können aufwärts oder abwärts verlaufen. Schrittweise Melodien wirken oft gut singbar, weil sich die Stimme nicht weit bewegen muss. Viele Volkslieder, Kinderlieder, Choralmelodien und Übungsstücke verwenden lange schrittweise Passagen.
Hör- und Notenbeispiel: Schritte aufwärts und abwärts
Spiele oder singe das folgende Beispiel. Markiere anschließend alle Stellen, an denen die Melodie zum Nachbarton geht. Achte darauf, dass Schritte nicht nur aufwärts, sondern auch abwärts vorkommen.

Analyse: Die Melodie beginnt mit einer aufsteigenden Schrittbewegung. Danach führt sie schrittweise zurück. Dadurch entsteht eine klare, ruhige Linie. Beim Singen kannst Du fast spüren, wie die Stimme Stufe für Stufe weitergeht.
Schritte im Notenbild finden
Im Notenbild erkennst Du Schritte daran, dass Notenköpfe auf benachbarten Linien und Zwischenräumen liegen. Wenn ein Ton auf einer Linie steht, liegt der Nachbarton im nächsten Zwischenraum. Wenn ein Ton in einem Zwischenraum steht, liegt der Nachbarton auf der nächsten Linie. Diese Regel hilft Dir besonders beim schnellen Lesen einfacher Melodien.
Sprünge erkennen
Ein Sprung ist eine Bewegung zu einem weiter entfernten Ton. Dabei wird mindestens ein Ton der Tonleiter übersprungen. Sprünge können klein wirken, etwa bei einer Terz, oder sehr deutlich auffallen, etwa bei einer Quinte, Sexte oder Oktave. In der Komposition werden Sprünge oft genutzt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, einen Höhepunkt vorzubereiten oder eine Melodie charakteristisch zu machen.

Hör- und Notenbeispiel: Sprünge als Spannungsmomente
Höre das Beispiel zweimal. Beim ersten Hören achtest Du nur auf die Stellen, die plötzlich weiter springen. Beim zweiten Hören benennst Du die Richtung: Springt die Melodie nach oben oder nach unten?

Analyse: Die Melodie wirkt beweglicher als eine reine Schrittmelodie. Der Sprung von C nach G fällt deutlich auf. Nach größeren Sprüngen folgen oft kleinere Bewegungen, damit die Melodie wieder ausgeglichen wirkt. Das ist keine starre Regel, aber ein häufiges Gestaltungsprinzip.
Sprung oder Schritt? Eine einfache Entscheidungshilfe
Wenn zwei aufeinanderfolgende Töne direkt nebeneinander in der Tonleiter liegen, handelt es sich um einen Schritt. Wenn zwischen ihnen mindestens ein Ton ausgelassen wird, handelt es sich um einen Sprung. Eine Tonwiederholung ist weder Schritt noch Sprung, sondern eine eigene Bewegungsart.
| Tonfolge | Bewegung | Begründung |
|---|---|---|
| C-D | Schritt | D ist der Nachbarton von C. |
| C-C | Tonwiederholung | Die Tonhöhe bleibt gleich. |
| C-E | Sprung | D wird übersprungen. |
| C-G | Sprung | D, E und F werden übersprungen. |
| E-F | Schritt | F ist der Nachbarton von E. |
Tonwiederholungen erkennen
Eine Tonwiederholung entsteht, wenn derselbe Ton mehrfach nacheinander erklingt. Tonwiederholungen können sehr unterschiedlich wirken. Sie können einen Text betonen, einen Rhythmus klar machen, eine Melodie stabilisieren oder eine signalartige Wirkung erzeugen. In vielen Liedern verbinden sich Tonwiederholungen mit kleinen Schritten oder Sprüngen.
Hör- und Notenbeispiel: Wiederholte Töne
Sprich vor dem Hören leise den Rhythmus mit. Höre dann, welche Töne gleich bleiben und wann sich die Melodie weiterbewegt.

Analyse: Die wiederholten Töne machen den Rhythmus besonders deutlich. Erst kleine Veränderungen nach oben oder unten bringen Bewegung in die Melodie. Dadurch kann ein kurzer Gedanke sehr einprägsam werden.
Intervalle als Werkzeug
Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Wenn zwei Töne nacheinander erklingen, spricht man von einem melodischen Intervall. Für das Thema Schritte, Sprünge und Wiederholungen brauchst Du vor allem eine praktische Orientierung: Die Prime beschreibt die Tonwiederholung, die Sekunde den Schritt, größere Intervalle wie Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime und Oktave beschreiben Sprünge.

| Intervall | Bewegung im Unterricht | Einfache Beschreibung |
|---|---|---|
| Prime | Tonwiederholung | gleicher Ton |
| Sekunde | Schritt | Nachbarton |
| Terz | kleiner Sprung | ein Ton wird übersprungen |
| Quarte | Sprung | deutlich größerer Abstand |
| Quinte | Sprung | sehr gut hörbarer weiter Abstand |
| Oktave | großer Sprung | gleicher Tonname in anderer Höhe |
Hör- und Notenbeispiel: Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Oktave
Höre die Tonpaare und sprich danach: gleich, Schritt, kleiner Sprung, größerer Sprung. Du musst am Anfang nicht jedes Intervall exakt benennen. Wichtiger ist, dass Du die Bewegungsart sicher wahrnimmst.

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Wiederholungen in Melodien
Wiederholung ist eines der wichtigsten Mittel der Komposition. Ohne Wiederholung wäre eine Melodie schwer zu behalten. Mit zu viel Wiederholung kann sie eintönig werden. Gute Melodien nutzen Wiederholung daher oft zusammen mit Veränderung. Ein Motiv kann wörtlich wiederholt, rhythmisch verändert, auf eine andere Tonhöhe versetzt oder in eine neue Richtung weitergeführt werden.
Motiv, Wiederholung und Veränderung
Ein Motiv ist ein kurzer musikalischer Baustein. Es kann aus wenigen Tönen bestehen und trotzdem erkennbar sein. Wenn ein Motiv wiederkommt, entsteht Zusammenhang. Wenn es leicht verändert wird, entsteht Entwicklung.

Analyse: Die ersten vier Töne bilden ein Motiv. Es wird sofort wiederholt. Danach erscheint ein ähnliches Muster eine Stufe höher. Dadurch entsteht eine klare Verbindung zwischen Wiederholung und Veränderung.
Sequenz: Wiederholung auf anderer Tonstufe
Eine Sequenz entsteht, wenn ein Motiv auf einer anderen Tonstufe wiederholt wird. Das ist besonders in der Barockmusik, aber auch in Pop, Filmmusik und Lernstücken sehr häufig. Sequenzen helfen Dir, Muster im Hören zu erkennen, weil sich die Form wiederholt, obwohl die Tonhöhen wechseln.

Analyse: Das Muster steigt stufenweise höher. Die innere Form bleibt ähnlich: hinauf und zurück. Genau dieses Wiedererkennen einer Form auf anderer Tonhöhe ist beim Analysieren von Melodien sehr hilfreich.
Melodische Kontur beschreiben
Die melodische Kontur beschreibt den Verlauf einer Melodie. Du kannst sie mit Worten, Pfeilen, Linien oder Gesten darstellen. Das hilft besonders dann, wenn Du eine Melodie noch nicht vollständig notieren kannst. Eine Kontur zeigt, ob die Melodie steigt, fällt, stehen bleibt oder springt.
| Zeichen | Bedeutung | Beispielhafte Beschreibung |
|---|---|---|
| — | Tonwiederholung | Die Tonhöhe bleibt gleich. |
| ↑ | Bewegung nach oben | Die Melodie steigt. |
| ↓ | Bewegung nach unten | Die Melodie fällt. |
| ↑↑ | größerer Sprung nach oben | Die Melodie springt deutlich aufwärts. |
| ↓↓ | größerer Sprung nach unten | Die Melodie springt deutlich abwärts. |
| ~ | wellenförmige Linie | Die Melodie bewegt sich auf und ab. |
Hör- und Notenbeispiel: Gemischte Kontur
Notiere beim Hören eine Pfeilspur: —, ↑, ↓, ↑↑ oder ↓↓. Vergleiche danach Deine Lösung mit dem Notenbild.

Mögliche Konturbeschreibung: gleich, Schritt aufwärts, Schritt aufwärts, Sprung aufwärts, Sprung abwärts, Schritt aufwärts, Sprung abwärts. Solche Beschreibungen müssen am Anfang nicht perfekt sein. Entscheidend ist, dass Du hörend begründest.
Strategien zum Hören und Analysieren
Beim Erkennen melodischer Bewegungen hilft ein fester Ablauf. Höre eine Melodie zuerst als Ganzes. Beim zweiten Hören achtest Du auf Wiederholungen. Beim dritten Hören untersuchst Du Schritte und Sprünge. Erst danach versuchst Du, die Melodie mit Intervallnamen, Notennamen oder Notenwerten genauer zu beschreiben.
Analyse in vier Durchgängen
- Erster Höreindruck: Beschreibe die Wirkung der Melodie mit eigenen Worten.
- Tonwiederholung: Suche Stellen, an denen derselbe Ton wiederkehrt.
- Tonschritt: Markiere fließende Nachbartonbewegungen.
- Tonsprung: Markiere auffällige größere Abstände und ihre Richtung.
- Motiv: Prüfe, ob ein kurzes Muster wiederholt oder verändert wird.
- Sequenz: Prüfe, ob ein Muster auf einer anderen Tonhöhe wiederkehrt.
Analysebogen für Melodien
| Frage | Deine Beobachtung |
|---|---|
| Wo bleibt die Tonhöhe gleich? | |
| Wo bewegt sich die Melodie schrittweise? | |
| Wo hörst Du einen Sprung? | |
| Gibt es ein wiederkehrendes Motiv? | |
| Wird ein Motiv verändert? | |
| Wo liegt ein möglicher Höhepunkt? | |
| Wie wirkt die Melodie insgesamt? |
Komponieren mit Schritten, Sprüngen und Wiederholungen
Wenn Du selbst komponierst, kannst Du Schritte, Sprünge und Wiederholungen bewusst einsetzen. Schritte verbinden Töne und machen eine Melodie singbar. Sprünge setzen Akzente und erzeugen Spannung. Wiederholungen geben Orientierung und machen eine Melodie einprägsam. Eine gute Übung ist es, zuerst ein kleines Motiv zu erfinden und es dann auf drei verschiedene Arten fortzusetzen.
Kompositionsmodell: Frage und Antwort
Eine einfache Melodie kann wie ein Gespräch aufgebaut sein. Die erste Phrase stellt eine musikalische Frage. Die zweite Phrase antwortet darauf. Die Frage kann mit einem Sprung oder einer offenen Bewegung enden. Die Antwort kann schrittweise zurückführen und einen Schlusston erreichen.

Analyse: Die erste Hälfte steigt an und enthält einen Sprung. Die zweite Hälfte führt überwiegend schrittweise zurück. Dadurch entsteht ein einfacher musikalischer Bogen.
Kompositionsmodell: Wiederholung mit kleiner Veränderung

Analyse: Der Anfang wiederholt denselben rhythmischen und melodischen Gedanken. Danach wird ein Ton verändert. Diese kleine Veränderung reicht aus, damit die Melodie nicht nur wiederholt, sondern weiterentwickelt wird.
Kompositionsregeln als Hilfen, nicht als Verbote
Beim Komponieren gibt es keine Pflicht, jede Melodie nach festen Regeln zu schreiben. Trotzdem helfen einige Grundideen:
- Singbarkeit: Viele Schritte machen eine Melodie leichter singbar.
- Kontrast: Ein gezielter Sprung kann einen Höhepunkt schaffen.
- Wiedererkennung: Wiederholte Motive geben der Melodie Identität.
- Balance: Nach einem großen Sprung kann eine schrittweise Gegenbewegung ausgleichend wirken.
- Phrasierung: Kurze Pausen oder längere Noten können Sinnabschnitte hörbar machen.
Typische Fehler und wie Du sie vermeidest
Ein häufiger Fehler besteht darin, jede Bewegung nach oben automatisch als Sprung zu bezeichnen. Entscheidend ist nicht die Richtung, sondern der Abstand. Eine Bewegung von C nach D ist ein Schritt, obwohl sie nach oben geht. Eine Bewegung von C nach G ist ein Sprung, weil mehrere Töne ausgelassen werden. Ein weiterer Fehler ist, Wiederholungen zu übersehen, wenn der Rhythmus verändert ist. Höre deshalb nicht nur auf einzelne Tonhöhen, sondern auch auf wiederkehrende Muster.
Kurzübung: Eine Melodie untersuchen
Höre das folgende Beispiel und beantworte danach die Fragen: Wo hörst Du Tonwiederholungen? Wo sind Schritte? Wo befindet sich der auffälligste Sprung? Welches kurze Motiv kehrt wieder?

Mögliche Lösung: Die wiederholten E-Töne am Anfang prägen das Motiv. Schrittbewegungen erscheinen in den Folgen E-F-G und G-F-E. Der Sprung von G nach C fällt deutlich auf. Das Motiv E-E-F erscheint später verändert wieder.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist eine Tonwiederholung in einer Melodie? (Derselbe Ton erklingt mehrfach nacheinander) (!Die Melodie springt sehr weit nach oben) (!Die Melodie wechselt die Tonart) (!Zwei Töne erklingen gleichzeitig)
Welche Bewegung beschreibt einen Schritt am besten? (Die Melodie geht zum benachbarten Ton) (!Die Melodie überspringt mehrere Töne) (!Die Melodie bleibt immer gleich laut) (!Die Melodie endet auf einer Pause)
Wann spricht man in diesem Lernzusammenhang von einem Sprung? (Die Melodie bewegt sich zu einem weiter entfernten Ton) (!Die Melodie wiederholt denselben Ton) (!Die Melodie wird leiser) (!Die Melodie wechselt vom Violin- in den Bassschlüssel)
Welches Intervall steht praktisch für eine Tonwiederholung? (Prime) (!Sekunde) (!Quinte) (!Oktave)
Welches Intervall entspricht meistens einem Schritt in der Tonleiter? (Sekunde) (!Quinte) (!Oktave) (!Sexte)
Was ist ein Motiv in einer Melodie? (Ein kurzer wiedererkennbarer musikalischer Baustein) (!Ein Instrument mit tiefem Klang) (!Eine zufällige Pause ohne Bedeutung) (!Ein besonders schneller Taktwechsel)
Was passiert bei einer Sequenz? (Ein Motiv wird auf anderer Tonhöhe wiederholt) (!Ein Ton wird immer leiser) (!Eine Melodie endet ohne Schlusston) (!Alle Töne werden gleichzeitig gespielt)
Welche Wirkung haben viele schrittweise Bewegungen häufig? (Die Melodie wirkt fließend und gut singbar) (!Die Melodie klingt immer dissonant) (!Die Melodie wird automatisch schneller) (!Die Melodie kann nicht notiert werden)
Welche Wirkung kann ein großer Sprung in einer Melodie haben? (Er kann Aufmerksamkeit und Spannung erzeugen) (!Er löscht den Rhythmus der Melodie) (!Er verhindert jede Wiederholung) (!Er macht die Melodie unhörbar)
Warum sind Wiederholungen beim Komponieren wichtig? (Sie machen musikalische Gedanken erkennbar) (!Sie ersetzen alle Tonhöhen) (!Sie verbieten Veränderungen) (!Sie machen jede Melodie gleich)
Memory
| Tonwiederholung | gleicher Ton |
| Schritt | Nachbarton |
| Sprung | größerer Abstand |
| Motiv | kurzer Baustein |
| Sequenz | Muster auf anderer Tonhöhe |
| Kontur | Verlauf der Melodie |
| Prime | gleiches Intervall |
| Sekunde | Nachbartonabstand |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Tonwiederholung | gleicher Ton |
| Schritt | Nachbartonbewegung |
| Sprung | größerer Tonabstand |
| Motiv | kurzer musikalischer Baustein |
| Sequenz | Wiederholung auf anderer Tonstufe |
| Kontur | melodischer Verlauf |
...
Kreuzworträtsel
| Melodie | Wie nennt man eine zusammenhängende Folge von Tönen? |
| Prime | Welches Intervall beschreibt denselben Ton? |
| Sekunde | Welches Intervall beschreibt meist einen Schritt? |
| Sprung | Wie nennt man eine Bewegung zu einem weiter entfernten Ton? |
| Motiv | Wie heißt ein kurzer wiedererkennbarer musikalischer Baustein? |
| Sequenz | Wie heißt die Wiederholung eines Musters auf anderer Tonhöhe? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Hörspaziergang: Höre ein einfaches Lied Deiner Wahl und klopfe jedes Mal leise mit, wenn Du eine Tonwiederholung vermutest.
- Pfeilnotation: Zeichne zu einer kurzen Melodie nur die Kontur mit Pfeilen für aufwärts, abwärts und gleichbleibend.
- Nachsingen: Singe eine Drei-Ton-Melodie mit zwei Schritten und lasse eine andere Person sie nachsingen.
- Notenmarkierung: Markiere in einem einfachen Notenbeispiel alle benachbarten Notenbewegungen mit einem farbigen Stift.
Standard
- Melodieanalyse: Untersuche eine Liedzeile und schreibe auf, wie viele Tonwiederholungen, Schritte und Sprünge vorkommen.
- Motivwerkstatt: Erfinde ein Motiv aus vier Tönen und wiederhole es einmal wörtlich und einmal verändert.
- Sequenzübung: Verschiebe ein selbst erfundenes Motiv stufenweise nach oben und notiere mindestens drei Sequenzglieder.
- Hörvergleich: Vergleiche zwei Melodien und entscheide, welche stärker schrittweise und welche stärker sprunghaft gebaut ist.
Schwer
- Kompositionsprojekt: Komponiere eine achttaktige Melodie mit mindestens zwei Tonwiederholungen, drei Schritten, zwei Sprüngen und einer Sequenz.
- Analysepräsentation: Erkläre einer Lerngruppe anhand eines Notenbeispiels, warum Wiederholung und Veränderung zusammenwirken.
- Melodiediktat: Höre eine kurze Melodie mehrfach und notiere zunächst nur die Kontur, danach einzelne Tonhöhen und zuletzt die Bewegungsarten.
- Stiluntersuchung: Vergleiche eine klassische Melodie mit einer Popmelodie und untersuche, wie beide mit Motiven und Sprüngen Spannung erzeugen.


Lernkontrolle
- Transferanalyse: Du bekommst eine unbekannte Melodie. Beschreibe zuerst ihre Kontur und begründe dann, welche Stellen als Schritte, Sprünge oder Tonwiederholungen erkennbar sind.
- Kompositionsentscheidung: Erkläre, warum ein Komponist nach einem großen Sprung eine schrittweise Gegenbewegung einsetzen könnte.
- Motiventwicklung: Entwickle aus einem Drei-Ton-Motiv drei Fortsetzungen: eine wörtliche Wiederholung, eine veränderte Wiederholung und eine Sequenz.
- Wirkungsvergleich: Vergleiche zwei kurze Melodien, von denen eine fast nur aus Schritten und eine mit mehreren Sprüngen gestaltet ist. Beschreibe die unterschiedliche Wirkung.
- Fehlerdiagnose: Eine Schülerin bezeichnet jede Aufwärtsbewegung als Sprung. Erkläre den Denkfehler und formuliere eine einfache Regel zur Unterscheidung.
- Kreative Anwendung: Schreibe eine kurze Melodie für eine bestimmte Stimmung und erkläre, wie Schritte, Sprünge und Wiederholungen diese Stimmung unterstützen.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du Melodien hörend, lesend und gestaltend untersuchen kannst. Wichtig sind:
- Fachbegriffe: Du verwendest die Begriffe Tonwiederholung, Schritt, Sprung, Intervall, Motiv, Sequenz und Kontur richtig.
- Hörkompetenz: Du erkennst einfache Bewegungsarten in kurzen Hörbeispielen.
- Notenkompetenz: Du findest Schritte, Sprünge und Wiederholungen in einem Notenbild.
- Analysefähigkeit: Du beschreibst, wie eine Melodie durch Wiederholung und Veränderung zusammenhält.
- Kompositionspraxis: Du gestaltest eine eigene Melodie mit bewusst eingesetzten Schritten, Sprüngen und Wiederholungen.
- Reflexion: Du erklärst, warum Deine Melodie gut erkennbar, singbar oder spannungsreich wirkt.
OERs zum Thema
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THE MONKEY DANCE





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