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Schriftliche Multiplikation - aiMOOC

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Schriftliche Multiplikation - aiMOOC




Einleitung

Die schriftliche Multiplikation ist ein Rechenverfahren, mit dem Du größere natürliche Zahlen übersichtlich und zuverlässig multiplizieren kannst. Sie nutzt das Stellenwertsystem, das Einmaleins, die Addition von Teilprodukten und den sicheren Umgang mit Überträgen. In Klasse 5 und 6 ist dieses Verfahren besonders wichtig, weil es Dir hilft, Produkte großer Zahlen nicht nur mit dem Taschenrechner, sondern auch mit mathematischem Verständnis zu berechnen.

Beim schriftlichen Multiplizieren wird eine Multiplikation wie 24332 in einfachere Schritte zerlegt. Dabei nutzt Du, dass 32=30+2 gilt. Also kannst Du rechnen:

24332=243(30+2)=24330+2432

Dieses Zerlegen nennt man auch Anwenden des Distributivgesetzes. Die schriftliche Multiplikation ist also kein bloßes Auswendigverfahren, sondern beruht auf wichtigen mathematischen Zusammenhängen.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum die schriftliche Multiplikation funktioniert. Du kannst mehrstellige Zahlen schriftlich multiplizieren, Stellenwerte korrekt beachten, Überträge sauber notieren, Ergebnisse durch Überschlagsrechnung prüfen und typische Fehler erkennen. Außerdem lernst Du, wie Du das Verfahren mithilfe der MediaWiki-Extension Math mathematisch sauber darstellst.


Grundlagen der Multiplikation


Faktoren und Produkt

Bei einer Multiplikation heißen die Zahlen, die miteinander multipliziert werden, Faktoren. Das Ergebnis heißt Produkt.

2413=312

Hier sind 24 und 13 die Faktoren, 312 ist das Produkt. Für die schriftliche Multiplikation musst Du das kleine Einmaleins sicher beherrschen, weil Du größere Produkte aus vielen kleinen Einmaleins-Rechnungen zusammensetzt.


Das Stellenwertsystem

Unser Dezimalsystem ist ein Stellenwertsystem. Die Stelle einer Ziffer bestimmt ihren Wert. In der Zahl 4372 steht die 2 für zwei Einer, die 7 für sieben Zehner, die 3 für drei Hunderter und die 4 für vier Tausender.

Zahl Tausender Hunderter Zehner Einer
4372 4 3 7 2

Bei der schriftlichen Multiplikation ist das Stellenwertsystem entscheidend. Wenn Du eine Zahl mit einem Zehner multiplizierst, entsteht eine Verschiebung um eine Stelle nach links. Deshalb schreibt man bei der Multiplikation mit der Zehnerziffer im zweiten Teilprodukt eine 0 an die Einerstelle oder rückt die Teilrechnung entsprechend ein.


Zusammenhang mit wiederholter Addition

Multiplikation kann als abgekürzte Addition gleicher Summanden verstanden werden:

57=7+7+7+7+7=35

Bei großen Zahlen wäre wiederholte Addition aber umständlich. Die schriftliche Multiplikation ist ein schnelleres und strukturierteres Verfahren, das dieselbe Idee nutzt, aber mithilfe von Stellenwerten ordnet.


Das Verfahren der schriftlichen Multiplikation


Beispiel mit einer einstelligen Zahl

Berechne:

3476

Du multiplizierst von rechts nach links, also zuerst die Einer, dann die Zehner, dann die Hunderter.

  1. Einerstelle: 67=42. Du schreibst 2 und merkst 4 als Übertrag.
  2. Zehnerstelle: 64=24. Mit Übertrag gilt 24+4=28. Du schreibst 8 und merkst 2.
  3. Hunderterstelle: 63=18. Mit Übertrag gilt 18+2=20. Du schreibst 20 vor die bisherigen Ziffern.

Also gilt:

3476=2082


Beispiel mit einer zweistelligen Zahl

Berechne:

24332

Die Zahl 32 besteht aus 3 Zehnern und 2 Einern. Deshalb rechnest Du zwei Teilprodukte:

2432=486

24330=7290

Dann addierst Du die Teilprodukte:

486+7290=7776

Damit gilt:

24332=7776

In schriftlicher Form sieht die Rechnung so aus:

2433248672907776


Warum steht bei der zweiten Teilrechnung eine Null?

Die zweite Ziffer der 32 ist die 3, aber sie steht an der Zehnerstelle. Sie bedeutet also nicht 3, sondern 30. Deshalb rechnest Du nicht 2433, sondern 24330. Die Null zeigt diesen Stellenwert an:

24330=7290

Wenn Du die Null vergisst, würdest Du nur 2433=729 addieren. Das Ergebnis wäre dann viel zu klein.


Beispiel mit Überträgen in mehreren Stellen

Berechne:

58647

Zuerst multiplizierst Du mit 7:

5867=4102

Dann multiplizierst Du mit 40:

58640=23440

Jetzt addierst Du:

4102+23440=27542

Also gilt:

58647=27542


Mathematische Begründung


Das Distributivgesetz als Grundlage

Das schriftliche Multiplizieren funktioniert, weil Du eine Zahl in Stellenwerte zerlegen darfst. Für 24332 gilt:

24332=243(30+2)

Nach dem Distributivgesetz darfst Du ausmultiplizieren:

243(30+2)=24330+2432

Die schriftliche Multiplikation führt genau diese Zerlegung aus. Jedes Teilprodukt gehört zu einer Stelle des zweiten Faktors.


Stellenweise Multiplikation

Wenn beide Faktoren mehrstellig sind, entstehen mehrere Teilprodukte. Bei 4126305 werden die Ziffern 5, 0 und 3 des zweiten Faktors genutzt. Da die 3 an der Hunderterstelle steht, bedeutet sie 300.

4126305=4126300+41260+41265

4126305=1237800+0+20630=1258430

Die Null in der Mitte ist wichtig. Sie zeigt, dass an der Zehnerstelle kein Teilprodukt beiträgt. Trotzdem muss beim schriftlichen Rechnen die Stellenordnung erhalten bleiben.


Verbindung zur Flächenvorstellung

Multiplikation kann auch als Flächeninhalt verstanden werden. Wenn ein Rechteck 32 Einheiten lang und 24 Einheiten breit ist, hat es den Flächeninhalt:

3224=768

Du kannst das Rechteck zerlegen:

3224=(30+2)(20+4)

Daraus entstehen vier Teilflächen:

3020=600

304=120

220=40

24=8

Zusammen ergibt das:

600+120+40+8=768

Diese Flächenvorstellung hilft Dir zu verstehen, warum alle Teilprodukte zusammengezählt werden müssen.


Schritt-für-Schritt-Anleitung


Vorgehen bei zweistelligen Faktoren

  1. Aufgabe lesen: Schreibe die Faktoren sauber untereinander oder nebeneinander, sodass die Stellenwerte klar sind.
  2. Einerziffer multiplizieren: Multipliziere den ersten Faktor mit der Einerziffer des zweiten Faktors.
  3. Zehnerziffer multiplizieren: Multipliziere den ersten Faktor mit der Zehnerziffer des zweiten Faktors und beachte die Verschiebung um eine Stelle.
  4. Teilprodukte addieren: Addiere alle Teilprodukte stellenrichtig.
  5. Ergebnis prüfen: Kontrolliere mit Überschlagsrechnung, Umkehraufgabe oder einer zweiten Rechenmethode.


Vorgehen bei mehrstelligen Faktoren

Bei mehrstelligen Faktoren gehst Du genauso vor, nur mit mehr Teilprodukten. Jede Ziffer des zweiten Faktors erzeugt ein eigenes Teilprodukt. Dabei muss jedes Teilprodukt passend zu seinem Stellenwert eingerückt werden.

Beispiel:

1238406

Zerlegung:

406=400+0+6

Teilprodukte:

12386=7428

12380=0

1238400=495200

Summe:

495200+7428=502628

Ergebnis:

1238406=502628


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest


Fehler bei Überträgen

Ein häufiger Fehler entsteht, wenn Überträge vergessen oder an der falschen Stelle addiert werden. Schreibe Überträge klein und deutlich über die nächste Stelle oder merke sie Dir sehr bewusst. Kontrolliere am Ende, ob jeder Übertrag verarbeitet wurde.


Fehler bei der Stellenverschiebung

Wenn Du mit einer Zehner-, Hunderter- oder Tausenderziffer multiplizierst, musst Du den Stellenwert berücksichtigen. Bei der Multiplikation mit Zehnern steht eine Null am Ende des Teilprodukts, bei Hundertern zwei Nullen und bei Tausendern drei Nullen. Alternativ kannst Du die Teilprodukte stellenrichtig einrücken.


Fehler beim Addieren der Teilprodukte

Auch wenn die Multiplikationen richtig sind, kann das Ergebnis falsch werden, wenn die Teilprodukte nicht stellenrichtig addiert werden. Schreibe Einer unter Einer, Zehner unter Zehner, Hunderter unter Hunderter. Nutze kariertes Papier oder Spalten, wenn Dir das hilft.


Fehler durch fehlende Plausibilitätsprüfung

Eine schnelle Überschlagsrechnung zeigt, ob Dein Ergebnis ungefähr stimmen kann. Für 58647 kannst Du überschlagen:

60050=30000

Das genaue Ergebnis 27542 liegt in der Nähe von 30000. Es ist also plausibel. Ein Ergebnis wie 2754 wäre deutlich zu klein.


Kontrollstrategien


Überschlagsrechnung

Bei der Überschlagsrechnung rundest Du die Faktoren, um schnell eine ungefähre Lösung zu erhalten.

3982140020=8000

Das genaue Ergebnis ist:

39821=8358

Der Überschlag hilft Dir, grobe Fehler zu entdecken.


Vertauschen der Faktoren

Wegen des Kommutativgesetzes gilt:

ab=ba

Du kannst also zur Kontrolle die Faktoren vertauschen. Wenn Du 12436 berechnet hast, kannst Du auch 36124 prüfen. Das Ergebnis muss gleich sein.


Zerlegen und Wiederzusammensetzen

Du kannst einen Faktor zerlegen und die Teilprodukte einzeln berechnen. Beispiel:

5728=57(20+8)

5720=1140

578=456

1140+456=1596

Diese Strategie ist eine gute Kontrolle, weil sie das schriftliche Verfahren verständlich macht.


Schriftliche Multiplikation mit Dezimalzahlen

Bei Dezimalzahlen kannst Du zunächst ohne Komma rechnen. Danach setzt Du das Komma im Ergebnis. Dabei zählst Du die Nachkommastellen beider Faktoren zusammen.

Beispiel:

3,42,6

Ohne Komma:

3426=884

Die Faktoren 3,4 und 2,6 haben zusammen zwei Nachkommastellen. Deshalb hat auch das Ergebnis zwei Nachkommastellen:

3,42,6=8,84

Für Klasse 5 und 6 ist wichtig: Das Komma wird nicht zufällig gesetzt, sondern folgt aus der Anzahl der Nachkommastellen.


Schriftliche Multiplikation und MediaWiki-Extension Math

Die MediaWiki-Extension Math ermöglicht es, mathematische Ausdrücke im Wiki mit TeX-ähnlicher Syntax darzustellen. Formeln werden zwischen Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle \lt math \gt} und Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle \lt /math \gt} geschrieben. Im Wikitext kann eine Rechnung zum Beispiel so notiert werden:

24332=7776

Für stellenweise Darstellungen eignet sich eine kleine Tabellenstruktur innerhalb von Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle \LaTeX} :

2433248672907776

So werden Rechenwege nicht nur richtig, sondern auch übersichtlich dargestellt.


Übungsbeispiele mit Lösungen


Beispiel 1

Berechne:

4287

Rechnung:

78=56

72+5=19

74+1=29

Ergebnis:

4287=2996


Beispiel 2

Berechne:

31924

Teilprodukte:

3194=1276

31920=6380

Summe:

1276+6380=7656

Ergebnis:

31924=7656


Beispiel 3

Berechne:

240753

Teilprodukte:

24073=7221

240750=120350

Summe:

7221+120350=127571

Ergebnis:

240753=127571


Merksätze

  1. Stellenwert: Jede Ziffer hat je nach Position einen anderen Wert.
  2. Teilprodukt: Jede Ziffer des zweiten Faktors erzeugt ein eigenes Teilprodukt.
  3. Übertrag: Überträge müssen sofort berücksichtigt oder deutlich notiert werden.
  4. Null: Beim Multiplizieren mit Zehnern, Hundertern oder Tausendern zeigt die Null den Stellenwert.
  5. Kontrolle: Ein Überschlag zeigt, ob Dein Ergebnis ungefähr stimmen kann.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wie heißt das Ergebnis einer Multiplikation? (Produkt) (!Summe) (!Differenz) (!Quotient)




Welche Zahlen werden bei einer Multiplikation miteinander multipliziert? (Faktoren) (!Summanden) (!Dividenden) (!Nenner)




Warum schreibt man beim Teilprodukt einer Zehnerziffer oft eine Null an die Einerstelle? (Weil die Ziffer an der Zehnerstelle einen zehnfachen Wert hat) (!Weil jede Multiplikation mit einer Null beginnen muss) (!Weil das Ergebnis sonst immer ungerade wird) (!Weil man die Einerziffer nicht mitrechnet)




Welches Gesetz erklärt die Zerlegung 243 mal 32 gleich 243 mal 30 plus 243 mal 2? (Distributivgesetz) (!Kommutativgesetz) (!Assoziativgesetz) (!Bruchgesetz)




Was ist ein sinnvoller erster Schritt bei 586 mal 47? (Mit der Einerziffer 7 multiplizieren) (!Alle Ziffern addieren) (!Das Ergebnis schätzen und sofort übernehmen) (!Die Zahl 47 durch 7 teilen)




Wozu dient eine Überschlagsrechnung? (Zur Kontrolle der Größenordnung) (!Zum Ersetzen aller genauen Rechnungen) (!Zum Vermeiden des Einmaleins) (!Zum Löschen von Überträgen)




Was bedeutet die 3 in der Zahl 32? (Drei Zehner) (!Drei Einer) (!Drei Hunderter) (!Drei Tausender)




Welche Rechnung ist eine passende Zerlegung von 57 mal 28? (57 mal 20 plus 57 mal 8) (!57 plus 20 plus 8) (!57 mal 2 plus 8) (!57 minus 28)




Was ist bei Dezimalzahlen nach der Multiplikation ohne Komma wichtig? (Die Nachkommastellen beider Faktoren werden zusammengezählt) (!Das Komma steht immer nach der ersten Ziffer) (!Das Komma wird weggelassen) (!Das Ergebnis wird immer auf ganze Zahlen gerundet)




Warum ist kariertes Papier beim schriftlichen Multiplizieren hilfreich? (Es erleichtert das stellenrichtige Schreiben) (!Es macht das Einmaleins überflüssig) (!Es verändert die Faktoren) (!Es verhindert jede Schätzung)





Memory

Faktor Zahl, die multipliziert wird
Produkt Ergebnis einer Multiplikation
Übertrag Gemerkter Zehner aus einer Teilrechnung
Stellenwert Wert einer Ziffer durch ihre Position
Teilprodukt Zwischenergebnis einer Stellenmultiplikation
Überschlag Ungefähre Kontrollrechnung
Einerstelle Rechte Stelle einer ganzen Zahl
Zehnerstelle Stelle links neben den Einern





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Faktoren erkennen Start der Multiplikation
Einerziffer nutzen Erstes Teilprodukt
Zehnerziffer nutzen Stellenverschobenes Teilprodukt
Teilprodukte addieren Zusammensetzen des Ergebnisses
Überschlag durchführen Kontrolle der Größenordnung






Kreuzworträtsel

Produkt Wie heißt das Ergebnis einer Multiplikation?
Faktor Wie heißt eine Zahl, die multipliziert wird?
Übertrag Was musst Du bei zweistelligen Zwischenergebnissen merken?
Stellenwert Was bestimmt den Wert einer Ziffer in einer Zahl?
Teilprodukt Wie heißt ein Zwischenergebnis beim schriftlichen Multiplizieren?
Kontrolle Was hilft Dir, Fehler im Ergebnis zu finden?




LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bei der schriftlichen Multiplikation werden große Produkte in kleinere

zerlegt. Jede Ziffer des zweiten Faktors gehört zu einem bestimmten

. Wenn eine Ziffer an der Zehnerstelle steht, muss das Teilprodukt um eine Stelle

werden. Beim Multiplizieren einzelner Ziffern können zweistellige Ergebnisse entstehen, deren Zehner als

notiert werden. Die Grundlage des Verfahrens ist das

. Nach dem Berechnen der Teilprodukte werden diese stellenrichtig

. Eine grobe Prüfung des Ergebnisses gelingt mit einer

. Bei Dezimalzahlen zählt man nach der Rechnung die

beider Faktoren zusammen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Rechenplakat: Erstelle ein Plakat, auf dem Du die schriftliche Multiplikation an einem Beispiel mit einer einstelligen Zahl erklärst.
  2. Fehlersuche: Schreibe drei falsche Multiplikationsaufgaben auf und markiere, an welcher Stelle der Fehler passiert ist.
  3. Einmaleins-Training: Entwickle fünf eigene Aufgaben, die wichtige Einmaleins-Reihen für das schriftliche Multiplizieren wiederholen.
  4. Überschlag: Finde zu fünf Multiplikationsaufgaben passende Überschläge und vergleiche sie mit dem genauen Ergebnis.


Standard

  1. Erklärvideo: Drehe ein kurzes Video, in dem Du eine zweistellige schriftliche Multiplikation Schritt für Schritt erklärst.
  2. Partnerinterview: Befrage eine Mitschülerin oder einen Mitschüler, welche Fehler beim schriftlichen Multiplizieren häufig vorkommen, und sammle Tipps.
  3. Rechenweg vergleichen: Berechne dieselbe Aufgabe einmal schriftlich und einmal durch Zerlegen. Erkläre, warum beide Wege dasselbe Ergebnis liefern.
  4. Alltagsaufgabe: Erfinde eine Sachaufgabe aus dem Alltag, die mit schriftlicher Multiplikation gelöst werden kann, und löse sie vollständig.


Schwer

  1. Mathematische Begründung: Erkläre mit dem Distributivgesetz, warum das schriftliche Verfahren bei zweistelligen Faktoren funktioniert.
  2. Dezimalzahlen: Erstelle ein Lernblatt zur schriftlichen Multiplikation mit Dezimalzahlen und begründe die Kommasetzung.
  3. Algorithmus: Beschreibe die schriftliche Multiplikation als Algorithmus mit klaren Einzelschritten und teste ihn an drei Beispielen.
  4. Gittermethode: Vergleiche die klassische schriftliche Multiplikation mit der Gittermethode und bewerte Vor- und Nachteile.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Eine Schülerin berechnet 32428, vergisst aber beim zweiten Teilprodukt die Null. Erkläre, warum das Ergebnis zu klein wird, und korrigiere die Rechnung.
  2. Begründungsaufgabe: Zeige an einem eigenen Beispiel, wie das Distributivgesetz die schriftliche Multiplikation erklärt.
  3. Sachproblem: Ein Verein bestellt 36 Kartons mit jeweils 248 Flyern. Berechne die Gesamtzahl und erkläre Deinen Rechenweg.
  4. Fehleranalyse: Erstelle eine schriftliche Multiplikation mit einem absichtlichen Fehler im Übertrag. Lass eine andere Person den Fehler finden und begründen.
  5. Strategievergleich: Vergleiche schriftliche Multiplikation, Überschlagsrechnung und Zerlegen. Beschreibe, wann welche Strategie besonders sinnvoll ist.


Lernnachweis

Bearbeite für den Lernnachweis eine vollständige Beispielrechnung, eine Fehleranalyse und eine Transferaufgabe. Dein Lernnachweis sollte zeigen, dass Du nicht nur rechnen kannst, sondern auch verstehst, warum das Verfahren funktioniert.

  1. Beispielrechnung: Berechne eine Multiplikation mit einem dreistelligen und einem zweistelligen Faktor schriftlich und notiere alle Teilprodukte.
  2. Begründung: Erkläre mit Stellenwerten, warum beim Multiplizieren mit einer Zehnerziffer eine Null oder eine Einrückung nötig ist.
  3. Kontrolle: Prüfe Dein Ergebnis mit einer Überschlagsrechnung und bewerte, ob es plausibel ist.
  4. Fehleranalyse: Beschreibe einen typischen Fehler beim schriftlichen Multiplizieren und zeige, wie man ihn vermeiden kann.
  5. Reflexion: Formuliere in eigenen Worten, welche Rolle das Distributivgesetz bei der schriftlichen Multiplikation spielt.




OERs zum Thema



Links


Einordnung im Unterricht

Die schriftliche Multiplikation gehört zum Lernbereich Zahlen und Operationen. Sie verbindet Rechenfertigkeit mit mathematischem Verständnis. Für Klasse 5 und 6 ist besonders wichtig, dass Du Verfahren nicht mechanisch auswendig lernst, sondern begründen kannst. Dazu gehören Stellenwerte, Teilprodukte, Überträge und Kontrollstrategien.


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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