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Rico, Oskar und die Tieferschatten

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Rico, Oskar und die Tieferschatten



Einleitung

Rico, Oskar und die Tieferschatten ist ein deutscher Kinderfilm aus dem Jahr 2014. Im Mittelpunkt stehen zwei Jungen, die sehr unterschiedlich denken, fühlen und handeln: Rico braucht manchmal länger, um Gedanken zu ordnen und Wege zu finden. Oskar weiß sehr viel und erkennt Gefahren schnell, macht sich aber auch viele Sorgen. Gerade weil sie verschieden sind, können sie ein starkes Team werden.

Der Film erzählt von Freundschaft, Mut, unterschiedlichen Stärken, Wahrnehmung und dem Lösen eines schwierigen Falls. Gleichzeitig ist Berlin nicht nur eine Kulisse. Straßen, Häuser, Wege und Stadtteile werden zu einem wichtigen Teil der Geschichte.

Dieser aiMOOC richtet sich an Kinder ab 6 Jahren. Du kannst viele Aufgaben allein, mit einem Lernpartner oder in einer Gruppe bearbeiten. Einige Szenen des Films handeln von Angst und einer Kindesentführung. Auch wenn der Film in Deutschland ohne Altersbeschränkung freigegeben ist, empfehlen pädagogische Filmangebote ihn eher für etwas ältere Grundschulkinder. Wenn Du noch jung bist oder Dich spannende Szenen schnell beschäftigen, schau den Film am besten mit einer vertrauten erwachsenen Person und sprich über das, was Du gesehen hast.


Der Film auf einen Blick

Der Film entstand nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Andreas Steinhöfel. Regie führte Neele Leana Vollmar. Rico wird von Anton Petzold gespielt, Oskar von Juri Winkler. Die Geschichte spielt vor allem in Berlin, besonders in Kreuzberg und später auch in Schöneberg.

  1. Kinderfilm: Der Film verbindet Abenteuer, Humor und Detektivgeschichte.
  2. Literaturverfilmung: Grundlage ist der Roman Rico, Oskar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel.
  3. Berlin: Die Großstadt ist wichtig für Ricos Suche, seine Orientierung und seinen Mut.
  4. Freundschaft: Rico und Oskar helfen einander, obwohl sie ganz verschiedene Stärken und Ängste haben.
  5. Problemlösen: Beobachten, Spuren sammeln, Vermutungen bilden und Hinweise prüfen treiben die Handlung voran.


Für jüngere Kinder wichtig

Eine Filmgeschichte darf spannend sein, aber im wirklichen Leben gelten andere Regeln. Wenn ein Kind vermisst wird, wenn Dir jemand Angst macht oder wenn Du etwas Gefährliches beobachtest, versuchst Du nicht allein, einen Täter zu stellen. Du holst eine vertraute erwachsene Person, die Polizei oder andere geeignete Hilfe. Mut bedeutet nicht, jede Gefahr allein zu bewältigen.


Worum geht es?

Achtung: In diesem Abschnitt werden wichtige Teile der Handlung verraten.

Rico lebt mit seiner Mutter in der Dieffenbachstraße in Berlin-Kreuzberg. Er sammelt Fundstücke und beobachtet seine Umgebung genau. Dabei begegnet er Oskar. Oskar ist jünger, weiß sehr viel und trägt oft einen Sturzhelm, weil er sich vor möglichen Gefahren schützen möchte.

Rico bezeichnet sich im Film selbst als „tiefbegabt“. Das ist kein medizinischer Fachbegriff. Die Geschichte benutzt dieses Wort, um Ricos besondere Sicht auf sich selbst zu zeigen. Rico braucht manchmal Zeit, um Gedanken zu sortieren, Fremdwörter zu verstehen oder einen Weg zu finden. Dafür bemerkt er Dinge, die andere übersehen, ist neugierig und kann überraschende Zusammenhänge herstellen.

Oskar wird als hochbegabt dargestellt. Er kann schnell kombinieren und kennt viele Informationen. Gleichzeitig hat er große Angst vor Unfällen und anderen Gefahren. Wissen macht ihn also nicht automatisch mutig oder ruhig.

Als Oskar verschwindet, muss Rico seine vertraute Umgebung verlassen. Er sammelt Hinweise, erinnert sich an Beobachtungen, fragt nach und folgt einer Spur. Dabei führt ihn die Suche durch Berlin. Am Ende zeigt sich: Nicht eine einzelne Fähigkeit löst das Problem. Beobachtung, Wissen, Vertrauen, Mut und Zusammenarbeit gehören zusammen.


Rico und Oskar: verschieden und zusammen stark

Menschen können auf sehr unterschiedliche Weise klug, mutig, aufmerksam oder kreativ sein. Rico und Oskar zeigen, dass eine Freundschaft nicht davon lebt, dass beide gleich sind. Sie lernen, die Fähigkeiten des anderen ernst zu nehmen.

Figur Besondere Stärken Herausforderungen Was die Freundschaft ermöglicht
Rico genaues Beobachten, Neugier, Einfühlungsvermögen, Mut Orientierung und das Sortieren vieler Gedanken können schwierig sein Oskar nimmt Ricos Beobachtungen ernst
Oskar großes Wissen, schnelles Kombinieren, Risiken erkennen starke Sorgen und Ängste Rico macht Oskar Mut und gibt ihm Sicherheit
Rico und Oskar gemeinsam zwei verschiedene Blickwinkel Missverständnisse und Unsicherheit Zuhören, Vertrauen und gegenseitige Hilfe


Stärken sind verschieden

Eine Stärke ist etwas, das Dir in einer Situation helfen kann. Manche Kinder können gut erzählen, andere bauen geschickt, merken sich Wege, rechnen schnell, trösten andere, zeichnen genau oder stellen besonders gute Fragen. Eine Schwierigkeit in einem Bereich bedeutet nicht, dass ein Mensch insgesamt „schlecht“ oder „weniger klug“ ist.

Der Film lädt dazu ein, nicht nur auf Etiketten wie „hochbegabt“ oder „tiefbegabt“ zu schauen. Spannender ist die Frage: Was kann diese Person gut, was fällt ihr schwer und welche Unterstützung hilft?


Wahrnehmung: Die Welt mit Ricos Augen sehen

Wahrnehmung bedeutet, wie Du Dinge mit Deinen Sinnen bemerkst und wie Dein Gehirn sie ordnet. Zwei Menschen können dieselbe Straße sehen und trotzdem auf unterschiedliche Einzelheiten achten.

Der Film versucht, Ricos Erleben sichtbar zu machen. Wenn Rico durcheinanderkommt oder besonders angestrengt denkt, helfen filmische Mittel wie veränderte Bilder, schnelle Bewegungen, Zeichnungen und besondere Übergänge. So bekommen Zuschauende eine Vorstellung davon, wie sich eine Situation für Rico anfühlen könnte.

Ein Film kann also mehr zeigen als nur das, was vor der Kamera passiert. Kamera, Schnitt, Ton, Musik und Animation beeinflussen, wie wir eine Szene erleben.


Wahrnehmungs-Experiment

Schau Dich für zehn Sekunden in einem Raum um. Schließe dann die Augen. Welche fünf Dinge erinnerst Du? Vergleiche Deine Erinnerung mit der eines anderen Kindes. Wahrscheinlich habt Ihr nicht genau dieselben Dinge bemerkt. Das zeigt: Wahrnehmung ist eine Auswahl.

Danach kannst Du eine Filmszene beobachten und fragen: Was sieht Rico? Was weiß Oskar? Was weiß das Publikum? Wo unterscheiden sich diese drei Blickwinkel?


Freundschaft

Freundschaft ist im Film eine wichtige Kraft. Rico und Oskar freunden sich nicht an, weil sie gleich sind. Sie entdecken, dass ihre Unterschiede hilfreich sein können.

Gute Freundschaft bedeutet im Film nicht, immer derselben Meinung zu sein. Sie zeigt sich darin, dass man zuhört, sich ernst nimmt, Hilfe annimmt, gemeinsam denkt und dem anderen etwas zutraut.

Rico erfährt durch Oskar, dass sein Blick auf die Welt wertvoll ist. Oskar erlebt durch Rico, dass Wissen allein nicht jede Angst löst. Beide lernen voneinander.


Mut

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut kann bedeuten, trotz Angst einen sinnvollen nächsten Schritt zu machen. Rico hat Angst davor, sich in der Stadt zu verirren. Oskar hat Angst vor vielen Gefahren des Alltags. Beide müssen lernen, mit ihren Ängsten umzugehen.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Film-Mut und sicherem Verhalten im Alltag. Im Abenteuerfilm verfolgen Kinder selbst Spuren. Im wirklichen Leben ist es mutig, rechtzeitig Hilfe zu holen, Grenzen zu setzen, eine gefährliche Situation zu verlassen oder einer erwachsenen Vertrauensperson etwas zu erzählen.


Problemlösen wie Detektive

Ein Problem wirkt oft kleiner, wenn Du es in Schritte zerlegst. Rico und Oskar zeigen mehrere solche Schritte.

  1. Beobachten: Was ist wirklich zu sehen oder zu hören?
  2. Hinweis: Welche Spur könnte wichtig sein?
  3. Vermutung: Welche Erklärung passt zu den Hinweisen?
  4. Prüfen: Passt die Vermutung zu allen bekannten Informationen?
  5. Zusammenarbeiten: Wer weiß etwas, das mir fehlt?
  6. Sicherheit: Wann muss eine erwachsene Person helfen?

Eine gute Detektivin oder ein guter Detektiv unterscheidet zwischen einer Beobachtung und einer Vermutung. „Auf dem Boden liegt eine rote Mütze“ ist eine Beobachtung. „Die Mütze gehört dem Täter“ ist erst eine Vermutung.


Fehler helfen beim Denken

Rico liegt mit Vermutungen nicht immer sofort richtig. Das ist beim Problemlösen normal. Ein Fehler kann zeigen, welche Idee nicht passt. Dann kannst Du neue Hinweise suchen und Deinen Plan verändern.

Die wichtige Frage lautet nicht nur: „War meine erste Idee richtig?“ Besser ist: „Was habe ich gelernt, und was probiere ich als Nächstes?“


Berlin als Handlungsraum

Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands und besteht aus vielen Bezirken und Ortsteilen. Für Rico ist die Stadt zunächst nicht einfach „ganz Berlin“. Seine vertraute Welt ist kleiner: das Haus, die Straße und die Wege, die er gut kennt.

Im Verlauf der Geschichte wächst Ricos Bewegungsraum. Seine Suche führt ihn aus dem vertrauten Kreuzberg hinaus. Dadurch wird die Stadt zu einem Teil seines Abenteuers und seines Lernwegs.


Kreuzberg und die Dieffenbachstraße

Die Dieffenbachstraße gibt es wirklich. Sie liegt in Berlin-Kreuzberg. In der Geschichte wohnt Rico in der „Dieffe 93“. Das Mietshaus wird zu einer kleinen Welt mit Nachbarinnen und Nachbarn, Treppenhaus, Hof, Wohnungen und vielen Beobachtungen.

Ein Wohnhaus kann in einer Geschichte fast wie eine eigene Figur wirken. Es hat Wege, Türen, Fenster, Geräusche, Nachbarn, Geheimnisse und Orte, an denen man sich sicher oder unsicher fühlt.


Schöneberg und das Verlassen der vertrauten Umgebung

Bei seiner Suche gelangt Rico auch nach Schöneberg. Für ihn ist das eine besondere Herausforderung, weil er seine vertrauten Wege verlassen muss.

Der Film nutzt unter anderem den großen Wohnkomplex, der als Pallasseum bekannt ist. Solche Gebäude zeigen, wie unterschiedlich Menschen in einer Großstadt wohnen können.


Orientierung in der Großstadt

Ein Stadtplan hilft Dir, Wege zu verstehen. Du kannst Start und Ziel markieren, Straßen vergleichen, Richtungen erkennen und überlegen, welche Strecke einfach oder schwierig ist.

Ricos Problem mit Orientierung macht deutlich: Karten sind nicht für alle Menschen gleich leicht. Manche merken sich Straßennamen, andere Gebäude, Farben, Geräusche, Haltestellen oder auffällige Ecken. Eine gute Wegbeschreibung kann mehrere solcher Hinweise verbinden.

Eine mögliche kinderfreundliche Wegbeschreibung könnte lauten: „Gehe bis zur großen Kreuzung, suche das rote Schild, biege dort rechts ab und bleibe auf dieser Straßenseite.“ Noch besser wird sie, wenn Du zusätzlich einen kleinen Plan zeichnest.


Berlin über den Film hinaus entdecken

Der Film zeigt vor allem Wohnviertel und Alltagsorte. Berlin hat aber auch bekannte Wahrzeichen. Du kannst vergleichen: Wie wirkt eine berühmte Sehenswürdigkeit, und wie wirkt eine normale Wohnstraße? Welche Orte erzählen mehr über den Alltag von Kindern?


Das Mietshaus als kleine Welt

Ricos Haus verbindet viele Menschen. Dadurch wird sichtbar, dass eine Großstadt nicht nur aus Straßen besteht, sondern auch aus Beziehungen.

Ein Mietshaus kann als Mikrokosmos verstanden werden: In einem kleinen Ort treffen viele verschiedene Lebensweisen aufeinander. Manche Nachbarinnen und Nachbarn helfen Rico, andere wirken merkwürdig oder unfreundlich. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer entsteht dadurch eine Mischung aus Vertrautheit und Rätsel.


Filmsprache: Wie Spannung entsteht

Ein Film kann Spannung erzeugen, ohne alles direkt zu zeigen. Schatten, Geräusche, dunkle Räume, schnelle Schnitte oder ein bestimmter Blick der Kamera können reichen.

Bei den „Tieferschatten“ spielt Wahrnehmung eine große Rolle. Rico sieht etwas, dessen Bedeutung er zunächst nicht kennt. Das Publikum rätselt mit ihm. Erst später werden Beobachtungen und Hinweise verständlich.

Frage Dich beim Schauen:

  1. Was sehe ich wirklich?
  2. Was vermute ich nur?
  3. Welche Musik oder Geräusche machen die Szene spannend?
  4. Ist die Kamera nah an einer Figur oder weit weg?
  5. Weiß ich mehr als Rico oder weniger?


Vom Buch zum Film

Die Filmgeschichte basiert auf dem 2008 erschienenen Kinderroman Rico, Oskar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel. Das Buch erhielt 2009 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Eine Literaturverfilmung ist keine einfache Kopie eines Buches. Ein Buch erzählt mit Wörtern, Beschreibungen und inneren Gedanken. Ein Film erzählt zusätzlich mit Bildern, Geräuschen, Schauspiel, Musik, Kamera und Schnitt. Deshalb können Buch und Film dieselbe Grundgeschichte haben und trotzdem Unterschiede zeigen.


Buch oder Film?

Beim Vergleichen kannst Du auf vier Dinge achten: Figuren, Reihenfolge der Ereignisse, Orte und die Darstellung von Gedanken. Besonders spannend ist bei Rico die Frage, wie der Film sichtbar macht, was im Buch in Worten beschrieben wird.


Hinter den Kulissen

Ein Spielfilm entsteht durch Teamarbeit. Regie, Schauspiel, Kamera, Ton, Kostüm, Ausstattung, Schnitt und viele weitere Bereiche müssen zusammenarbeiten.

Beim Making-of kannst Du beobachten, dass eine fertige Filmszene aus vielen einzelnen Arbeitsschritten entsteht. Das passt zu unserem Thema Problemlösen: Auch ein Filmteam teilt eine große Aufgabe in kleinere Aufgaben auf.


Gespräch über spannende Szenen

Wenn eine Szene Dir Angst macht, kannst Du sie gemeinsam mit einer vertrauten Person untersuchen. Frage: Welche Geräusche machen sie unheimlich? Was sehe ich wirklich? Was wird nur angedeutet? Was ist Filmtrick? Was könnte ich tun, damit ich mich wieder sicher fühle?

Du musst spannende Szenen nicht „aushalten“, um mutig zu sein. Du darfst wegschauen, eine Pause machen, Fragen stellen oder später weitersehen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

In welchem Berliner Ortsteil lebt Rico? (Kreuzberg) (!Spandau) (!Pankow) (!Köpenick)




Wie heißt Ricos neuer Freund? (Oskar) (!Fritz) (!Anton) (!Paul)




Was zeigt die Freundschaft von Rico und Oskar besonders gut? (Verschiedene Stärken können sich ergänzen) (!Freunde müssen immer gleich denken) (!Nur schnelles Denken ist eine Stärke) (!Angst macht Freundschaft unmöglich)




Was bedeutet Mut am besten? (Trotz Angst einen sinnvollen Schritt machen) (!Nie Angst haben) (!Jede Gefahr allein lösen) (!Immer der Schnellste sein)




Was trägt Oskar häufig aus Vorsicht? (Einen Sturzhelm) (!Eine Krone) (!Einen Taucheranzug) (!Einen Ritterhelm)




Welche Straße ist für Ricos Geschichte besonders wichtig? (Dieffenbachstraße) (!Kurfürstendamm) (!Unter den Linden) (!Friedrichstraße)




Was ist im wirklichen Leben bei einer gefährlichen Situation besonders wichtig? (Eine vertrauenswürdige erwachsene Person holen) (!Allein einen Täter verfolgen) (!Niemandem etwas erzählen) (!Die Gefahr absichtlich vergrößern)




Womit kann ein Film Ricos Wahrnehmung besonders sichtbar machen? (Mit Kamera Schnitt Ton und Animation) (!Nur mit dem Filmtitel) (!Nur mit dem Kinoticket) (!Nur mit dem Abspann)




Was hilft beim Problemlösen? (Hinweise beobachten und Vermutungen prüfen) (!Die erste Idee nie verändern) (!Hinweise absichtlich vergessen) (!Nur raten und nichts prüfen)




Worauf basiert der Film? (Auf einem Buch von Andreas Steinhöfel) (!Auf einem Märchen der Brüder Grimm) (!Auf einem Sachbuch über Züge) (!Auf einem Comic über Superhelden)





Memory

Rico beobachtet genau und sammelt Fundstücke
Oskar weiß viel und erkennt Risiken schnell
Dieffenbachstraße Ricos vertraute Straße
Kreuzberg Ricos Berliner Wohnumgebung
Schöneberg Ziel einer wichtigen Suche
Mut handeln trotz Angst
Freundschaft einander vertrauen und helfen
Hinweis Spur für eine mögliche Lösung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Passende Handlung
Beobachten Ein Fundstück genau ansehen
Nachfragen Ein unbekanntes Wort klären
Vermuten Eine mögliche Erklärung finden
Prüfen Eine Idee mit den Hinweisen vergleichen
Zusammenarbeiten Verschiedene Stärken verbinden
Hilfeholen Bei echter Gefahr Erwachsene einschalten






Kreuzworträtsel

Berlin In welcher Stadt spielt ein großer Teil der Geschichte?
Oskar Wie heißt Ricos neuer Freund?
Kreuzberg In welchem Ortsteil liegt Ricos vertraute Umgebung?
Freundschaft Was verbindet Rico und Oskar immer stärker?
Detektiv Wie nennt man jemanden, der Spuren untersucht und Fälle lösen will?
Sturzhelm Was trägt Oskar häufig auf dem Kopf?





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Lückentext

Vervollständige den Text.

Rico lebt mit seiner Mutter in

. Seine vertraute Umgebung liegt im Ortsteil

. Sein neuer Freund heißt

. Oskar trägt häufig einen

. Rico und Oskar haben unterschiedliche

. Gemeinsam erleben sie, wie wichtig

sein kann. Mut bedeutet nicht, keine

zu haben. Beim Problemlösen helfen genaue

. Ein Film kann Wahrnehmung mit Kamera, Ton und

darstellen. In einer echten gefährlichen Situation holst Du

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Stärken: Male zwei Figuren. Gib jeder Figur drei unterschiedliche Stärken und zeige mit einem Bild, wie sie sich gegenseitig helfen.
  2. Wahrnehmung: Schau eine Minute aus dem Fenster und zeichne fünf Dinge, die Du zuerst bemerkt hast. Vergleiche mit einem anderen Kind.
  3. Freundschaft: Gestalte eine Freundschaftskarte mit dem Satz „Ein guter Freund oder eine gute Freundin kann …“ und ergänze drei eigene Ideen.
  4. Berlin: Zeichne einen einfachen Stadtplan mit Haus, Straße, Kreuzung und Ziel. Erkläre einem anderen Kind Deinen Weg.


Standard

  1. Storyboard: Zeichne sechs Bilder für eine kurze Szene, in der Rico und Oskar gemeinsam ein harmloses Rätsel lösen.
  2. Mut: Erfinde drei Situationen, in denen ein Kind mutig handelt, ohne sich in Gefahr zu bringen. Spiele eine Situation als Standbild nach.
  3. Problemlösen: Lege mit Deiner Gruppe ein ungefährliches Detektivrätsel mit drei Hinweisen. Eine andere Gruppe soll es lösen und ihre Vermutungen erklären.
  4. Kreuzberg: Untersuche auf einem Stadtplan die Gegend rund um die Dieffenbachstraße. Markiere auffällige Straßen, Plätze oder Parks und erkläre, welche Orientierungspunkte Dir helfen.


Schwer

  1. Filmsprache: Wähle eine kurze Szene und untersuche Bild, Geräusch, Musik und Kamera. Erkläre, wie dadurch Spannung oder Nähe zu einer Figur entsteht.
  2. Literaturverfilmung: Lies mit einer erwachsenen Person eine passende Buchstelle und vergleiche sie mit dem Film. Zeige zwei Gemeinsamkeiten und zwei Unterschiede.
  3. Berlin: Plane eine kindgerechte Entdeckungstour durch Kreuzberg oder Schöneberg. Wähle drei sichere öffentliche Orte und begründe, warum sie für eine Stadterkundung interessant sind.
  4. Kurzfilm: Drehe mit einer Gruppe einen ein- bis zweiminütigen Film über zwei Kinder mit unterschiedlichen Stärken, die gemeinsam ein Alltagsproblem lösen. Achtet auf sichere Drehorte und fragt vor Aufnahmen von Personen um Erlaubnis.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Stärken: Erkläre an einer neuen Alltagssituation, wie zwei Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten gemeinsam eine bessere Lösung finden können als allein.
  2. Wahrnehmung: Zwei Kinder beobachten denselben Schulhof und erinnern unterschiedliche Dinge. Erkläre, warum beide Beobachtungen trotzdem ehrlich sein können.
  3. Mut: Vergleiche „mutig sein“ und „leichtsinnig sein“. Erfinde je ein Beispiel und begründe den Unterschied.
  4. Problemlösen: Du findest vor dem Klassenraum einen einzelnen Handschuh. Formuliere zwei Beobachtungen, zwei Vermutungen und einen sicheren nächsten Schritt.
  5. Berlin: Entwirf eine Wegbeschreibung für ein Kind, das sich Straßennamen schlecht merken kann. Nutze mindestens drei andere Orientierungshilfen.
  6. Filmsprache: Beschreibe, wie Du eine harmlose Szene spannend filmen würdest, ohne einen gefährlichen Inhalt zu zeigen. Nutze mindestens zwei filmische Mittel.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Rico, Oskar und die Tieferschatten ist wichtig, dass Du nicht nur Fakten auswendig kennst, sondern Zusammenhänge erklären und auf neue Situationen übertragen kannst.

  1. Du kannst erklären, warum unterschiedliche Stärken wertvoll sind.
  2. Du kannst beschreiben, wie Rico und Oskar voneinander lernen.
  3. Du kannst Mut von Leichtsinn unterscheiden.
  4. Du kannst Beobachtung, Vermutung und Prüfung auseinanderhalten.
  5. Du kannst zeigen, wie Filmgestaltung Wahrnehmung beeinflusst.
  6. Du kannst erklären, warum Berlin und besonders Ricos Wege für die Geschichte wichtig sind.
  7. Du kannst eine einfache Karte oder Wegbeschreibung zur Orientierung nutzen.
  8. Du weißt, dass Kinder bei echten gefährlichen Situationen Hilfe von Erwachsenen holen sollen.
  9. Du kannst eine eigene kreative Aufgabe zu Freundschaft, Wahrnehmung oder Problemlösen gestalten und erklären.




OERs zum Thema

Der Wikipedia-Artikel zum Film bietet zusätzliche Informationen zu Handlung, Produktion, Besetzung und Auszeichnungen.



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