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Rechenvorteile erkennen und nutzen - Rechnen

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Rechenvorteile erkennen und nutzen - Rechnen




Einleitung

Rechenvorteile erkennen und nutzen bedeutet, beim Rechnen nicht nur ein Verfahren mechanisch auszuführen, sondern zuerst aufmerksam auf die Zahlen, die Rechenoperationen und die Struktur der Aufgabe zu schauen. Du fragst Dich: Gibt es passende Paare? Kann ich geschickt zerlegen, runden, klammern, Summanden vertauschen, Faktoren umordnen oder eine Aufgabe in leichtere Teilaufgaben verwandeln? So werden viele Aufgaben im Kopfrechnen, beim schriftlichen Rechnen und in Sachaufgaben schneller, sicherer und verständlicher.

Dieser aiMOOC hilft Dir, typische Rechenvorteile zu erkennen, passende Rechenstrategien auszuwählen und Deine Rechenwege nachvollziehbar zu erklären. Er eignet sich besonders für den Mathematikunterricht in der Grundschule und in der frühen Sekundarstufe I, vor allem im Lernbereich Arithmetik und Grundrechenarten.

Datei:Arithmetic operations.svg


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was ein Rechenvorteil ist und warum er nur dann sinnvoll ist, wenn der Wert der Aufgabe gleich bleibt. Du erkennst Zehner, Hunderter und andere glatte Zahlen als hilfreiche Ziele. Du nutzt das Kommutativgesetz, das Assoziativgesetz und das Distributivgesetz in passenden Aufgaben. Du unterscheidest, wann Addition und Multiplikation umgeordnet werden dürfen und wann bei Subtraktion und Division besondere Vorsicht nötig ist. Außerdem überprüfst Du Ergebnisse mit Überschlägen und erklärst Deine Strategie so, dass andere Deinen Rechenweg verstehen.


Was sind Rechenvorteile?

Ein Rechenvorteil ist eine erlaubte Umformung, mit der eine Aufgabe leichter wird. Leichter kann bedeuten: weniger Rechenschritte, kleinere Zahlen, glatte Zahlen, bekannte Aufgaben, übersichtlichere Teilaufgaben oder eine bessere Kontrolle des Ergebnisses. Wichtig ist: Ein Rechenvorteil verändert nicht den Wert der Aufgabe, sondern nur den Weg zum Ergebnis.

Beispiel Addition: 48 + 27 + 2 kann vorteilhaft als 48 + 2 + 27 gerechnet werden. Aus 48 + 2 wird 50, danach ist 50 + 27 = 77 leicht.

Beispiel Subtraktion: 84 - 39 kann vorteilhaft als 84 - 40 + 1 gerechnet werden. Du ziehst erst 40 ab und gibst dann 1 zurück, weil 39 um 1 kleiner als 40 ist. Das Ergebnis ist 45.

Beispiel Multiplikation: 25 · 8 kann vorteilhaft als 25 · 4 · 2 gerechnet werden. Weil 25 · 4 = 100 ist, ergibt sich 100 · 2 = 200.

Beispiel Division: 144 : 12 kann vorteilhaft als (120 + 24) : 12 gerechnet werden. Dann rechnest Du 120 : 12 = 10 und 24 : 12 = 2, zusammen also 12.


Grundidee: Erst sehen, dann rechnen

Beim vorteilhaften Rechnen geht es nicht darum, möglichst schnell loszurechnen. Der erste Schritt ist das genaue Hinschauen. Du suchst nach Zahlen, die gut zusammenpassen, zum Beispiel 7 und 3, 25 und 4, 50 und 2, 99 und 1 oder 125 und 8. Solche Paare nennt man im Unterricht oft Zahlzerlegungen, Zehnerfreunde, Hunderterfreunde oder Stützaufgaben.

Merksatz: Ein guter Rechenweg ist nicht nur schnell, sondern sicher, begründet und überprüfbar.


Wichtige Fachbegriffe

Fachbegriff Bedeutung für Rechenvorteile Beispiel
Summand Zahl, die bei einer Addition addiert wird 47 + 3 + 28: 47, 3 und 28 sind Summanden
Summe Ergebnis einer Addition 47 + 3 = 50
Minuend Zahl, von der bei einer Subtraktion etwas abgezogen wird Bei 84 - 39 ist 84 der Minuend
Subtrahend Zahl, die abgezogen wird Bei 84 - 39 ist 39 der Subtrahend
Differenz Ergebnis einer Subtraktion 84 - 39 = 45
Faktor Zahl, die bei einer Multiplikation malgenommen wird Bei 25 · 8 sind 25 und 8 Faktoren
Produkt Ergebnis einer Multiplikation 25 · 8 = 200
Dividend Zahl, die geteilt wird Bei 144 : 12 ist 144 der Dividend
Divisor Zahl, durch die geteilt wird Bei 144 : 12 ist 12 der Divisor
Quotient Ergebnis einer Division 144 : 12 = 12


Rechengesetze als Grundlage

Rechengesetze sind Regeln, die beschreiben, welche Umformungen erlaubt sind. Sie helfen Dir zu entscheiden, ob ein Rechenvorteil wirklich gültig ist. Für vorteilhaftes Rechnen sind besonders drei Gesetze wichtig.

Datei:Commutativity of binary operations (without question mark).svg


Kommutativgesetz: Reihenfolge vertauschen

Das Kommutativgesetz heißt auch Vertauschungsgesetz. Es gilt bei Addition und Multiplikation.

Addition: 7 + 25 + 3 = 7 + 3 + 25 = 10 + 25 = 35.

Multiplikation: 4 · 17 · 25 = 4 · 25 · 17 = 100 · 17 = 1700.

Bei Subtraktion und Division gilt das Kommutativgesetz nicht allgemein. 12 - 5 ist nicht dasselbe wie 5 - 12. Ebenso ist 12 : 3 nicht dasselbe wie 3 : 12.


Assoziativgesetz: Klammern geschickt setzen

Das Assoziativgesetz heißt auch Verbindungsgesetz. Es erlaubt bei Addition und Multiplikation, Klammern anders zu setzen, ohne das Ergebnis zu verändern.

Datei:Associativity of binary operations (without question marks).svg

Addition: (38 + 12) + 45 = 50 + 45 = 95.

Multiplikation: (5 · 2) · 37 = 10 · 37 = 370.

Das Assoziativgesetz hilft besonders, wenn Du zuerst glatte Zwischenergebnisse bilden kannst.


Distributivgesetz: Zerlegen und verteilen

Das Distributivgesetz heißt auch Verteilungsgesetz. Es verbindet Multiplikation mit Addition oder Subtraktion. Du kannst einen Faktor auf mehrere Teile verteilen oder gemeinsame Faktoren ausklammern.

Ausmultiplizieren: 6 · 42 = 6 · (40 + 2) = 6 · 40 + 6 · 2 = 240 + 12 = 252.

Mit einer Nachbarzahl rechnen: 7 · 98 = 7 · (100 - 2) = 700 - 14 = 686.

Ausklammern: 8 · 17 + 2 · 17 = (8 + 2) · 17 = 10 · 17 = 170.


Punkt vor Strich und Klammern beachten

Die Regel Punktrechnung vor Strichrechnung legt fest, dass Multiplikation und Division vor Addition und Subtraktion ausgeführt werden, wenn keine Klammern eine andere Reihenfolge bestimmen. Klammern haben Vorrang. Darum sind die Aufgaben 6 + 4 · 5 und (6 + 4) · 5 nicht gleich. Bei 6 + 4 · 5 rechnest Du zuerst 4 · 5 = 20 und dann 6 + 20 = 26. Bei (6 + 4) · 5 rechnest Du zuerst 6 + 4 = 10 und dann 10 · 5 = 50.


Strategien für vorteilhaftes Rechnen


Zehnerfreunde und Hunderterfreunde nutzen

Zehnerfreunde sind Zahlenpaare, die zusammen 10 ergeben, zum Beispiel 1 und 9, 2 und 8, 3 und 7, 4 und 6 oder 5 und 5. Hunderterfreunde ergeben zusammen 100, zum Beispiel 75 und 25 oder 63 und 37. Wer solche Paare schnell erkennt, kann Additionen deutlich vereinfachen.

Beispiel: 36 + 28 + 64 = 36 + 64 + 28 = 100 + 28 = 128.

Beispiel: 47 + 3 + 19 = 50 + 19 = 69.


Ergänzen und Ausgleichen

Beim Ausgleichen veränderst Du Zahlen so, dass die Aufgabe leichter wird, und gleichst die Veränderung wieder aus. Diese Strategie ist bei Addition und Subtraktion besonders nützlich.

Addition: 58 + 29 = 57 + 30 = 87. Du gibst von 58 einen Einer an 29 ab. Die Summe bleibt gleich.

Addition mit Runden: 99 + 36 = 100 + 36 - 1 = 135. Du rundest 99 auf 100 und ziehst anschließend 1 ab.

Subtraktion: 73 - 48 = 75 - 50 = 25. Du erhöhst beide Zahlen um 2. Die Differenz bleibt gleich.


Zerlegen und Bündeln

Beim Zerlegen teilst Du eine Zahl in gut passende Teile. Beim Bündeln fasst Du Teile zusammen, die leicht zu rechnen sind.

Beispiel: 46 + 37 = 46 + 30 + 7 = 76 + 7 = 83.

Vorteilhafter: 46 + 37 = 43 + 40 = 83. Du verschiebst 3 von 46 zu 37 und bildest eine glatte 40.

Beispiel Multiplikation: 18 · 15 = 18 · (10 + 5) = 180 + 90 = 270.


Nachbaraufgaben verwenden

Eine Nachbaraufgabe liegt nahe bei der ursprünglichen Aufgabe und ist leichter zu rechnen. Danach korrigierst Du die kleine Veränderung.

Beispiel Addition: 397 + 205 ist fast 400 + 205. 400 + 205 = 605, also ist 397 + 205 = 602.

Beispiel Subtraktion: 92 - 47 ist fast 92 - 50. 92 - 50 = 42, aber Du hast 3 zu viel abgezogen. Also ist 92 - 47 = 45.

Beispiel Multiplikation: 6 · 99 ist fast 6 · 100. 6 · 100 = 600, also ist 6 · 99 = 600 - 6 = 594.


Halbieren und Verdoppeln

Bei der Multiplikation darfst Du einen Faktor halbieren und den anderen verdoppeln, wenn das Produkt dadurch gleich bleibt. Diese Strategie hilft besonders bei Aufgaben mit 5, 25, 50 oder 125.

Beispiel: 16 · 25 = 8 · 50 = 4 · 100 = 400.

Beispiel: 14 · 50 = 7 · 100 = 700.

Beispiel: 32 · 125 = 4 · 1000 = 4000, denn 32 · 125 = 4 · 8 · 125 und 8 · 125 = 1000.


Mit Stützaufgaben rechnen

Stützaufgaben sind bekannte Aufgaben, an denen Du Dich orientieren kannst. Wenn Du weißt, dass 6 · 7 = 42 ist, kannst Du 6 · 70 = 420 oder 60 · 7 = 420 leichter rechnen. Auch das Einmaleins ist eine Sammlung wichtiger Stützaufgaben.

Beispiel: 9 · 8 = 72 hilft bei 90 · 8 = 720.

Beispiel: 12 · 25 kann über 4 · 25 = 100 gedacht werden. Dann ist 12 · 25 = 3 · 100 = 300.


Überschlagen und Ergebnis prüfen

Die Überschlagsrechnung liefert nicht das genaue Ergebnis, sondern eine sinnvolle Orientierung. Sie hilft Dir, Rechenfehler zu entdecken.

Beispiel: 398 + 205 ist ungefähr 400 + 200 = 600. Das genaue Ergebnis 603 ist plausibel.

Beispiel: 49 · 21 ist ungefähr 50 · 20 = 1000. Ein genaues Ergebnis in der Nähe von 1000 ist plausibel.

Merksatz: Ein Ergebnis, das weit vom Überschlag entfernt ist, muss überprüft werden.


Rechenvorteile bei den Grundrechenarten


Addition

Bei der Addition sind Kommutativgesetz und Assoziativgesetz besonders hilfreich. Du darfst Summanden vertauschen und neu zusammenfassen.

Beispiel: 28 + 35 + 72 = 28 + 72 + 35 = 100 + 35 = 135.

Beispiel: 199 + 46 = 200 + 45 = 245.

Beispiel: 13 + 58 + 7 + 42 = 13 + 7 + 58 + 42 = 20 + 100 = 120.


Subtraktion

Bei der Subtraktion darfst Du die Reihenfolge nicht einfach vertauschen. Trotzdem gibt es gute Rechenvorteile: Nachbarzahlen, gleichsinniges Verändern und geschicktes Zerlegen.

Beispiel: 61 - 29 = 61 - 30 + 1 = 32.

Beispiel: 83 - 47 = 86 - 50 = 36. Beide Zahlen wurden um 3 erhöht, die Differenz bleibt gleich.

Beispiel: 1000 - 398 = 1000 - 400 + 2 = 602.


Multiplikation

Bei der Multiplikation darfst Du Faktoren vertauschen und neu gruppieren. Außerdem hilft das Distributivgesetz beim Zerlegen.

Beispiel: 4 · 29 · 25 = 4 · 25 · 29 = 100 · 29 = 2900.

Beispiel: 8 · 47 = 8 · (40 + 7) = 320 + 56 = 376.

Beispiel: 12 · 99 = 12 · 100 - 12 = 1188.


Division

Bei der Division ist besondere Vorsicht nötig, weil die Reihenfolge nicht vertauscht werden darf. Trotzdem kannst Du den Dividenden manchmal sinnvoll zerlegen oder beide Zahlen durch denselben Faktor kürzen.

Beispiel Zerlegen: 156 : 12 = (120 + 36) : 12 = 10 + 3 = 13.

Beispiel Kürzen: 240 : 60 = 24 : 6 = 4.

Beispiel Nachbaraufgabe: 96 : 8 = (80 + 16) : 8 = 10 + 2 = 12.


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

Fehler 1: Subtraktion vertauschen. 15 - 8 ist nicht dasselbe wie 8 - 15. Prüfe immer, ob Du eine Umformung wirklich anwenden darfst.

Fehler 2: Klammern ignorieren. 30 - (12 - 8) ist nicht dasselbe wie 30 - 12 - 8. Klammern ändern die Reihenfolge des Rechnens.

Fehler 3: Punkt vor Strich vergessen. 6 + 4 · 5 ist 26, nicht 50. Nur Klammern können hier die Reihenfolge ändern.

Fehler 4: Beim Runden nicht ausgleichen. Aus 49 + 28 einfach 50 + 28 zu machen, ist falsch. Richtig ist 49 + 28 = 50 + 28 - 1 = 77.

Fehler 5: Rechenwege nicht erklären. Ein Ergebnis kann richtig sein, aber ohne Rechenweg ist schwer zu erkennen, ob die Strategie verstanden wurde. Schreibe wichtige Zwischenschritte auf.


Rechenwege sichtbar machen

Gute Mathematik besteht nicht nur aus dem Ergebnis. Wenn Du Deinen Rechenweg sichtbar machst, können andere Deine Idee nachvollziehen. Du kannst mit Pfeilen, Klammern, Farben, kurzen Erklärsätzen oder Tabellen arbeiten. Besonders hilfreich ist die Frage: Welche Zahl macht die Aufgabe einfacher?

Beispiel-Erklärung: Ich rechne 73 - 48 als 75 - 50, weil ich beide Zahlen um 2 erhöhe. Die Differenz bleibt gleich. 75 - 50 = 25, also ist 73 - 48 = 25.


Mini-Strategiekarte

Situation Möglicher Rechenvorteil Beispiel
Zwei Zahlen ergeben 10 oder 100 Zehnerfreunde oder Hunderterfreunde zuerst rechnen 64 + 18 + 36 = 100 + 18
Eine Zahl liegt nahe bei einer glatten Zahl Runden und ausgleichen 99 + 47 = 100 + 47 - 1
Faktoren passen gut zusammen Faktoren vertauschen und klammern 25 · 17 · 4 = 100 · 17
Ein Faktor ist nahe bei 100 Mit Distributivgesetz zerlegen 6 · 98 = 6 · 100 - 6 · 2
Division wirkt schwierig Dividenden zerlegen oder kürzen 168 : 12 = 120 : 12 + 48 : 12
Ergebnis wirkt unsicher Überschlag machen 51 · 19 ist ungefähr 50 · 20


Medien zur Vertiefung

Die folgenden Medien helfen Dir, die Idee der Rechengesetze und der Rechenvorteile anschaulich zu wiederholen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=WmS-0YBGWJg |500|center}}

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=735scMudFWw |500|center}}

Datei:Rechengesetze - kolleg24 Mathematik.webm


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Rechenvorteil? (Eine erlaubte Umformung, die das Rechnen erleichtert) (!Ein Trick, bei dem das Ergebnis ungefähr reicht) (!Eine Regel, mit der jede Aufgabe ohne Denken gelöst wird) (!Eine Abkürzung, bei der Rechengesetze egal sind)




Welches Gesetz erlaubt bei der Addition das Vertauschen von Summanden? (!Assoziativgesetz) (Kommutativgesetz) (!Distributivgesetz) (!Punkt-vor-Strich-Regel)




Welches Zahlenpaar ist ein Zehnerfreund? (!4 und 7) (!8 und 5) (3 und 7) (!6 und 6)




Welche Umformung ist bei 49 plus 36 vorteilhaft und korrekt? (50 plus 36 minus 1) (!50 plus 36 plus 1) (!49 plus 40 plus 4) (!40 plus 36 minus 9)




Was gilt bei der Subtraktion allgemein? (!Man darf die Reihenfolge beliebig vertauschen) (!Man darf immer Klammern weglassen) (!Sie ist genauso vertauschbar wie die Addition) (Die Reihenfolge darf nicht beliebig vertauscht werden)




Wie kann man 25 mal 8 besonders geschickt rechnen? (!25 mal 10 minus 25) (25 mal 4 mal 2) (!20 mal 8 plus 25) (!8 mal 100)




Welches Gesetz hilft bei 6 mal 42 gleich 6 mal 40 plus 6 mal 2? (!Kommutativgesetz) (!Assoziativgesetz) (Distributivgesetz) (!Gleichheitsgesetz)




Welche Aussage beschreibt einen Überschlag? (398 plus 205 ist ungefähr 400 plus 200) (!398 plus 205 ist genau 600) (!398 plus 205 darf zu 300 plus 200 werden) (!Ein Überschlag ersetzt jeden genauen Rechenweg)




Welche Aufgabe nutzt Halbieren und Verdoppeln sinnvoll? (!16 mal 25 wird zu 16 mal 50) (!16 mal 25 wird zu 8 mal 25) (16 mal 25 wird zu 8 mal 50) (!16 mal 25 wird zu 32 mal 50)




Warum sollst Du einen Rechenweg sichtbar machen? (!Damit die Aufgabe länger aussieht) (Damit die Strategie überprüfbar wird) (!Damit kein Überschlag mehr nötig ist) (!Damit Rechengesetze nicht beachtet werden müssen)





Memory

Zehnerfreund Zahlenpaar mit Summe zehn
Hunderterfreund Zahlenpaar mit Summe hundert
Kommutativgesetz Reihenfolge tauschen
Assoziativgesetz Klammern neu setzen
Distributivgesetz Zerlegen und verteilen
Überschlag Ergebnis grob prüfen
Ausgleichen Veränderung rückgängig machen
Halbieren und Verdoppeln Produkt erhalten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Beispiel
Zehnerfreund 47 plus 3 plus 25
Hunderterfreund 63 plus 37 plus 18
Ausgleichen 58 plus 29 wird 57 plus 30
Nachbaraufgabe 84 minus 39 wird 84 minus 40 plus 1
Distributivgesetz 7 mal 98 wird 7 mal 100 minus 7 mal 2
Halbieren und Verdoppeln 16 mal 25 wird 8 mal 50






Kreuzworträtsel

Summe Wie heißt das Ergebnis einer Addition?
Produkt Wie heißt das Ergebnis einer Multiplikation?
Klammer Welches Zeichen legt eine besondere Rechenreihenfolge fest?
Faktor Wie heißt eine Zahl, die mit einer anderen Zahl multipliziert wird?
Quotient Wie heißt das Ergebnis einer Division?
Differenz Wie heißt das Ergebnis einer Subtraktion?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim vorteilhaften Rechnen suchst Du zuerst nach einer

. Ein Zahlenpaar mit der Summe 10 heißt häufig

. Beim Kommutativgesetz darfst Du die Reihenfolge von Summanden oder Faktoren

. Das Assoziativgesetz erlaubt es, Klammern bei geeigneten Operationen neu zu

. Mit dem Distributivgesetz kannst Du eine schwierige Multiplikation durch eine Summe oder Differenz

. Bei 99 plus 36 ist es oft leichter, zuerst 100 plus 36 zu rechnen und danach 1 zu

. Bei 25 mal 8 hilft es, aus 25 mal 4 zuerst 100 zu

. Ein Überschlag prüft, ob ein Ergebnis ungefähr

ist. Bei Subtraktion und Division darfst Du Zahlen nicht beliebig

. Ein guter Rechenweg ist nicht nur schnell, sondern auch

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Rechenvorteile-Tagebuch: Sammle fünf Rechenaufgaben aus Deinem Alltag, zum Beispiel beim Einkaufen, Backen, Spielen oder Messen, und notiere jeweils einen möglichen Rechenvorteil.
  2. Zehnerfreund-Plakat: Gestalte ein Plakat mit Zehnerfreunden und Hunderterfreunden und erfinde zu jedem Paar eine passende Aufgabe.
  3. Fehlersuche: Schreibe drei falsche Rechenwege auf, bei denen jemand einen Rechenvorteil falsch benutzt hat, und verbessere sie.
  4. Rechenweg erklären: Wähle drei Aufgaben und erkläre in ganzen Sätzen, warum Dein Rechenweg vorteilhaft ist.


Standard

  1. Strategie-Kartei: Erstelle eine Kartei mit mindestens acht Rechenstrategien, jeweils mit Name, Erklärung, Beispiel und Gegenbeispiel.
  2. Partnerinterview: Befrage eine Mitschülerin oder einen Mitschüler, wie sie oder er 99 + 47, 84 - 39 und 16 · 25 rechnet, und vergleiche die Strategien.
  3. Einkaufsaufgabe: Entwickle eine Sachaufgabe zu einem Einkauf, bei der mindestens zwei Rechenvorteile sinnvoll genutzt werden können.
  4. Erklärvideo: Plane ein kurzes Erklärvideo ohne personenbezogene Daten, in dem Du eine Strategie wie Ausgleichen, Zerlegen oder Halbieren und Verdoppeln erklärst.


Schwer

  1. Lernstation entwickeln: Entwirf eine Lernstation mit Material, Lösungskarten und Selbstkontrolle zum Thema Rechenvorteile.
  2. Strategievergleich: Löse zehn Aufgaben jeweils auf zwei verschiedene Arten und bewerte, welche Strategie sicherer, schneller oder verständlicher ist.
  3. Regelprüfung: Untersuche, bei welchen Grundrechenarten das Vertauschen und Umklammern erlaubt ist, und formuliere eigene Merksätze mit Beispielen.
  4. Transfer auf Dezimalzahlen: Zeige an mindestens sechs Beispielen, wie Rechenvorteile auch bei Dezimalzahlen oder Geldbeträgen helfen.



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Lernkontrolle

  1. Strategie begründen: Erkläre an der Aufgabe 48 + 27 + 2, warum das Umordnen der Summanden erlaubt ist und weshalb dadurch ein Rechenvorteil entsteht.
  2. Fehler analysieren: Eine Person rechnet 84 - 39 = 80 - 40 = 40. Beschreibe den Fehler und verbessere den Rechenweg.
  3. Transferaufgabe: Entwickle eine eigene Sachaufgabe, bei der 25 · 8 oder 125 · 8 sinnvoll vorkommt, und löse sie mit einem Rechenvorteil.
  4. Vergleich von Rechenwegen: Vergleiche zwei Lösungswege für 7 · 98 und entscheide begründet, welcher Weg für Dich übersichtlicher ist.
  5. Rechengesetze anwenden: Ordne drei selbst gewählte Aufgaben den passenden Rechengesetzen zu und erkläre, warum das jeweilige Gesetz dort gilt.
  6. Plausibilität prüfen: Prüfe ein selbst berechnetes Ergebnis mit einem Überschlag und beschreibe, woran Du erkennst, ob Dein Ergebnis sinnvoll ist.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zum Thema Rechenvorteile erkennen und nutzen ist wichtig, dass Du nicht nur Ergebnisse nennst, sondern Deine Strategien begründest. Dein Lernnachweis kann als Portfolio, Lernplakat, Erklärvideo, Lernstation, schriftliche Ausarbeitung oder mündliche Präsentation gestaltet werden.

  1. Fachbegriffe: Du verwendest Begriffe wie Summand, Faktor, Produkt, Differenz, Kommutativgesetz, Assoziativgesetz und Distributivgesetz korrekt.
  2. Strategieauswahl: Du wählst passende Rechenvorteile für unterschiedliche Aufgaben aus.
  3. Begründung: Du erklärst, warum Deine Umformungen erlaubt sind.
  4. Fehlerbewusstsein: Du zeigst, wann Rechenvorteile nicht angewendet werden dürfen.
  5. Darstellung: Du stellst Rechenwege übersichtlich und nachvollziehbar dar.
  6. Transfer: Du nutzt Rechenvorteile auch in Sachaufgaben, bei Geldbeträgen oder bei Dezimalzahlen.
  7. Reflexion: Du beschreibst, welche Strategien Dir besonders helfen und warum.




OERs zum Thema


Weitere freie Lern- und Medienquellen

  1. Wikipedia:Kopfrechnen: Hintergrundwissen zum Rechnen im Kopf und zu mentalen Rechenstrategien.
  2. Wikipedia:Kommutativgesetz: Erklärung des Vertauschungsgesetzes mit mathematischen Beispielen.
  3. Wikipedia:Assoziativgesetz: Erklärung des Verbindungsgesetzes und seiner Bedeutung für Klammern.
  4. Wikipedia:Distributivgesetz: Erklärung des Verteilungsgesetzes und seiner Anwendung beim Ausmultiplizieren und Ausklammern.
  5. Wikimedia Commons:Category:Arithmetic: Freie Medien zu Arithmetik und Grundrechenarten.
  6. Wikimedia Commons:File:Rechengesetze - kolleg24 Mathematik.webm: Freies Erklärvideo zu grundlegenden Rechengesetzen.



Links


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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

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Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

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  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE



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The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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