Ratatouille

Ratatouille
Einleitung
Zielgruppe: Kinder ab 6 Jahren.
Ratatouille ist ein Computeranimationsfilm von Pixar aus dem Jahr 2007. Die Geschichte spielt vor allem in Paris. Im Mittelpunkt steht die Ratte Remy. Remy liebt gute Düfte und feine Geschmäcker. Er träumt davon, zu kochen und neue Gerichte zu erfinden. Dabei lernt er den jungen Küchenmitarbeiter Linguini kennen. Gemeinsam entdecken beide, dass Kochen nicht nur aus Rezepten besteht: Man braucht Aufmerksamkeit, Übung, Zusammenarbeit, Mut und Fantasie.

Der Film ist erfunden. Deshalb können Dinge passieren, die es in einer echten Küche nicht geben darf. Eine echte Ratte gehört zum Beispiel niemals in eine Restaurantküche. Dort wäre sie ein Hygieneproblem. Genau dieser Unterschied zwischen Filmwelt und Wirklichkeit macht den Film zu einem spannenden Ausgangspunkt zum Lernen.
In diesem aiMOOC begleitest Du Remys Geschichte und lernst dabei etwas über Kochen, Geschmack, Geruch, Lebensmittel, Küchenhygiene, Gastronomie und Kreativität. Du kannst viele Aufgaben ohne Herd erledigen. Wenn Messer, Reiben, heißes Wasser, Backofen oder Herd benutzt werden, arbeitet immer eine erwachsene Person mit Dir.
Remy, Linguini und die Idee vom Kochen
Remy ist neugierig. Er riecht an Lebensmitteln, vergleicht Aromen und denkt darüber nach, welche Zutaten zusammenpassen könnten. Sein Traum ist ungewöhnlich, weil eine Ratte normalerweise nicht als Koch in einem Restaurant arbeiten kann. Im Film trifft er auf Linguini, der in einer großen Küche arbeitet und selbst noch viel lernen muss. Aus den beiden wird ein ungewöhnliches Team.
Remy bringt Ideen und einen feinen Sinn für Essen mit. Linguini kann sich als Mensch in der Küche bewegen. Die erfahrene Köchin Colette kennt die Regeln und Abläufe einer professionellen Küche. Der Restaurantkritiker Anton Ego beurteilt später, was auf dem Teller landet. So zeigt die Geschichte verschiedene Rollen rund um ein Restaurant.

Wichtig für die Wirklichkeit: Das Foto zeigt eine echte Wanderratte. Echte Ratten sind interessante Tiere, aber sie dürfen nicht an Lebensmittel in Küchen gelangen. In Restaurants müssen Lebensmittel vor Schädlingen geschützt werden.
Paris und die Restaurantwelt
Ein großer Teil der Filmhandlung spielt in Paris. Die Stadt ist im Film nicht nur Hintergrund. Straßen, Dächer, Wohnungen und die Restaurantküche bilden eine eigene Welt. Für Remy wirkt die Küche wie ein Ort voller Geräusche, Gerüche, Farben und Möglichkeiten.
Eine echte Restaurantküche ist ein Arbeitsplatz. Dort müssen viele Menschen zur richtigen Zeit zusammenarbeiten. Es gibt Arbeitsflächen, Kühlgeräte, Spülen, Töpfe, Pfannen, Messer und andere Werkzeuge. Ordnung ist wichtig, damit niemand lange nach Zutaten suchen muss und damit sicher gearbeitet werden kann.

Schau Dir das Bild genau an. Welche Dinge findest Du, die auch in einer Küche zu Hause vorkommen? Welche Dinge wirken besonders groß oder professionell? Diese Beobachtung hilft Dir später bei den Aufgaben zu den Berufen in der Gastronomie.
Kochen mit Remys Blick
Kochen bedeutet, Lebensmittel zu verändern und miteinander zu verbinden. Manche Zutaten werden gewaschen und roh gegessen. Andere werden geschnitten, gerührt, gebacken, gekocht oder gedünstet. Beim Erwärmen können Lebensmittel weicher werden, anders riechen und anders schmecken.
Remy achtet im Film besonders auf Kombinationen. Genau das kannst Du auch üben: Welche Farbe hat eine Zucchini? Wie riecht eine Tomate? Ist eine Paprika knackig? Wie verändert sich Gemüse, wenn es gegart wird? Beim Kochen arbeiten Deine Sinne zusammen.

Was ist Ratatouille?
Ratatouille ist auch der Name eines Gemüsegerichts aus Frankreich. Typische Zutaten sind zum Beispiel Tomaten, Zucchini, Auberginen, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter und Olivenöl. Es gibt verschiedene Arten, das Gericht zuzubereiten. Die Zutaten können in Stücke geschnitten und geschmort oder auf andere Weise miteinander gegart werden.

Auf dem Bild siehst Du Zutaten, die zu einem Ratatouille passen. Versuche, Farben und Formen zu benennen. Vielleicht kennst Du schon einige Zutaten. Eine Aubergine ist häufig dunkelviolett, eine Zucchini oft grün, Paprika können zum Beispiel rot, gelb oder grün sein, und reife Tomaten sind oft rot.

Im Film wird am Ende ein besonders fein und ordentlich angeordnetes Gemüsegericht serviert. Diese Darstellung sieht eleganter aus als viele einfache Alltagsversionen von Ratatouille. Das ist ein gutes Beispiel für das Anrichten: Essen wird so auf einen Teller gelegt, dass Farben, Formen und Abstände bewusst gestaltet sind.

Eine sichere Kochidee für Kinder
Du kannst mit einer erwachsenen Person ein einfaches Gemüseprojekt planen. Suche passende Lebensmittel aus, wasche sie gründlich und sortiere sie nach Farben. Die erwachsene Person übernimmt scharfe Messer und heiße Geräte. Du kannst beim Abmessen, Sortieren, Zählen, Benennen, Riechen und beim Gestalten des Tellers helfen.
- Gemüse auswählen: Wähle mit einer erwachsenen Person bekannte Gemüsesorten aus und prüfe vorher, ob Allergien oder Unverträglichkeiten beachtet werden müssen.
- Lebensmittel waschen: Wasche Gemüse unter sauberem Wasser und lege es auf eine saubere Fläche.
- Vorbereiten: Eine erwachsene Person schneidet feste oder runde Zutaten sicher. Du kannst vorbereitete Stücke sortieren.
- Garen: Herd, Backofen, heiße Bleche und heiße Töpfe werden nur mit direkter Hilfe einer erwachsenen Person benutzt.
- Anrichten: Lege gegarte oder sichere rohe Zutaten farbig auf einen Teller und gib Deinem Gericht einen eigenen Namen.
So wird aus Kochen auch ein kleines Gestaltungsprojekt.
Geschmack und Geruch
Remy besitzt in der Filmgeschichte einen besonders feinen Geruchs- und Geschmackssinn. Auch bei Menschen arbeiten diese Sinne eng zusammen. Wenn Du isst, nimmt Deine Zunge Geschmacksreize wahr. Deine Nase nimmt gleichzeitig viele Duftstoffe wahr. Das Gehirn verbindet diese Informationen zu dem Eindruck, den wir oft als Aroma oder Geschmackserlebnis beschreiben.
Fünf Grundgeschmacksrichtungen
Menschen können fünf grundlegende Geschmacksrichtungen unterscheiden: süß, sauer, salzig, bitter und umami. Umami bedeutet ungefähr herzhaft oder würzig. Tomaten können zum Beispiel Umami-Eindrücke beitragen. Schärfe von Chili gehört nicht zu diesen fünf Grundgeschmacksrichtungen; sie wird über andere Sinnesreize wahrgenommen.

Auf der Zunge sitzen viele kleine Strukturen, in denen Geschmacksknospen vorkommen. Ein verbreiteter Irrtum ist, dass jede Geschmacksrichtung nur an einer ganz bestimmten Zungenstelle wahrgenommen wird. Tatsächlich können die Geschmacksrichtungen über größere Bereiche der Zunge wahrgenommen werden.
Die Nase isst mit
Beim Kauen gelangen Duftstoffe aus dem Mundraum zur Nase. Deshalb kann Essen bei einer verstopften Nase weniger aromatisch wirken. Die Nase hilft also stark dabei, feine Unterschiede zwischen Lebensmitteln zu erkennen.

Du musst die vielen Einzelheiten in der Zeichnung noch nicht auswendig lernen. Wichtig ist die Idee: In der Nase sitzen Sinneszellen. Sie reagieren auf Duftstoffe und schicken Informationen an das Gehirn.
Remys Duftdetektiv-Spiel
Lege mit einer erwachsenen Person zwei oder drei bekannte, sichere Lebensmittel bereit, zum Beispiel eine gewaschene Tomate, ein Stück Gurke und ein Blatt Basilikum. Schau zuerst genau hin. Rieche dann vorsichtig. Beschreibe den Geruch mit eigenen Wörtern: frisch, süßlich, grasig, würzig oder ganz anders?
Probiere nur Lebensmittel, die Du kennst und verträgst. Bei Allergien, Unverträglichkeiten oder Unsicherheit wird nichts probiert. Unbekannte Pflanzen, Pilze, Gewürze oder Flüssigkeiten gehören nicht in ein Geschmacksexperiment.
Küchenhygiene
In einer Küche sollen Lebensmittel sauber und sicher bleiben. Hygiene bedeutet, so zu arbeiten, dass Schmutz und krankmachende Keime möglichst nicht auf Lebensmittel gelangen. Das ist zu Hause wichtig und in Restaurants besonders wichtig.

Vor dem Kochen werden die Hände gründlich mit Wasser und Seife gewaschen. Auch nach dem Toilettengang, nach dem Naseputzen, nach dem Anfassen von Abfall und nach Kontakt mit Tieren werden die Hände erneut gewaschen. Lange Haare werden zusammengebunden. Arbeitsflächen und Geräte sollen sauber sein.
Datei:Always wash your hands before, during, and after preparing food.webm
Sauber arbeiten wie ein Küchenteam
Sauberes Arbeiten besteht aus vielen kleinen Gewohnheiten. Gemüse und Obst werden vor der Verwendung gewaschen. Rohe Lebensmittel, die Keime übertragen können, werden von verzehrfertigen Lebensmitteln getrennt gehalten. Kühlpflichtige Lebensmittel gehören rechtzeitig in den Kühlschrank. Verschüttetes wird weggewischt, und Abfall wird entsorgt.
Für Kinder gilt zusätzlich: Sicherheit geht vor Tempo. Ein Gericht muss nicht schnell fertig werden. Scharfe Messer, heiße Pfannen, kochendes Wasser und elektrische Küchengeräte werden nur benutzt, wenn eine erwachsene Person direkt hilft.
Im Film ist Remy als Ratte mitten in der Küche. Das gehört zur Fantasiegeschichte. In einer echten Restaurantküche wäre ein Tier zwischen Lebensmitteln ein ernstes Hygieneproblem. Gute Filmbeobachter können deshalb gleichzeitig sagen: Die Geschichte ist lustig und erfinderisch, aber die echte Küchenregel ist anders.
Berufe in der Gastronomie
Ein Restaurant funktioniert nur, wenn viele Aufgaben zusammenpassen. Nicht jeder Mensch macht dasselbe. Einige bereiten Speisen zu, andere kümmern sich um Gäste, Geschirr, Vorräte oder Organisation.
Koch oder Köchin
Ein Koch oder eine Köchin bereitet Speisen zu. Dazu gehören Planung, Vorbereitung, Garen, Abschmecken und Anrichten. Gute Köchinnen und Köche müssen auf Hygiene, Sicherheit und die Wünsche der Gäste achten. Sie arbeiten oft im Team und müssen sich gut absprechen.
Im Film ist Colette eine erfahrene Köchin. Sie kennt die Abläufe in der Küche und zeigt Linguini, dass professionelles Kochen Regeln, Technik und Übung braucht.
Weitere Aufgaben im Restaurant
Eine Servicekraft begrüßt und betreut Gäste, bringt Speisen und Getränke und beantwortet Fragen. Eine Küchenhilfe unterstützt bei Vorbereitungen. Eine Spülkraft sorgt dafür, dass Geschirr und viele Arbeitsgeräte wieder sauber werden. Eine Restaurantleitung organisiert viele Abläufe und behält den Überblick. Je nach Betrieb gibt es weitere Fachkräfte, zum Beispiel für Backwaren, Süßspeisen, Getränke oder Einkauf.

Remys Geschichte macht sichtbar, dass ein Restaurant kein Ein-Personen-Projekt ist. Auch ein sehr kreativer Koch braucht andere Menschen, die mitarbeiten, mitdenken und Verantwortung übernehmen.
Kreativ arbeiten wie Remy
Kreativität bedeutet nicht, einfach irgendetwas durcheinanderzumischen. Kreativ arbeitest Du, wenn Du beobachtest, ausprobierst, vergleichst und eine eigene Idee entwickelst. Remy kombiniert im Film Gerüche und Geschmäcker. Du kannst ähnlich arbeiten, ohne einen Herd einzuschalten.
Farben, Formen und Tellerbilder
Essen hat Farben, Formen und Oberflächen. Eine Tomate ist rund, eine Aubergine länglich, Kräuter haben kleine Blätter. Wenn Du Lebensmittel zeichnest oder sichere Zutaten auf einem Teller anordnest, kannst Du mit Wiederholungen, Mustern und Farbkontrasten arbeiten.

Ein Teller kann wie ein Bild gestaltet werden. Dabei soll das Essen aber weiterhin gut und sicher essbar bleiben. Lebensmittel werden nicht unnötig verschwendet.
Erfinde eine eigene Remy-Idee
Stelle Dir vor, Remy müsste ein neues Gericht für ein Kinderrestaurant erfinden. Welche drei Farben sollen vorkommen? Soll das Gericht eher knackig oder weich sein? Welcher Duft passt dazu? Wie könnte der Teller aussehen? Zeichne zuerst eine Skizze. Danach kannst Du mit einer erwachsenen Person prüfen, welche Teile Deiner Idee wirklich kochbar sind.
So wird aus einer Filmidee ein Lernprozess: beobachten – planen – sicher ausprobieren – beschreiben – verbessern.
Was Remys Geschichte zeigen kann
Ratatouille erzählt von einem ungewöhnlichen Traum. Remy passt nicht in die Rolle, die andere für ihn erwarten. Linguini hat ebenfalls Schwierigkeiten und muss lernen. Beide brauchen Unterstützung. Die Geschichte eignet sich deshalb dazu, über Talent, Übung, Freundschaft, Teamarbeit und Mut nachzudenken.
Ein wichtiger Gedanke ist: Menschen können Fähigkeiten entwickeln, auch wenn sie am Anfang noch unsicher sind. Gleichzeitig reicht eine gute Idee allein nicht aus. In einer echten Küche gehören Fachwissen, Hygiene, Sicherheit und Zusammenarbeit dazu.
Film und Wirklichkeit unterscheiden
Ein Animationsfilm darf übertreiben, erfinden und Dinge möglich machen, die in Wirklichkeit nicht funktionieren. Eine Ratte kann im Film kochen, Menschen können sie verstehen, und komplizierte Abläufe werden für die Geschichte vereinfacht. Beim Lernen ist es spannend, zwei Fragen zu stellen: Was gehört zur Fantasie? und Was können wir trotzdem über die echte Welt lernen?
Bei Ratatouille lassen sich daraus viele echte Themen ableiten: Wie funktionieren Geruch und Geschmack? Was ist ein Gemüsegericht? Wie bleibt eine Küche sauber? Welche Berufe gibt es in einem Restaurant? Wie wird aus einer Idee ein gestaltetes Gericht?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welches Tier ist Remy? (Eine Ratte) (!Eine Katze) (!Ein Hund) (!Ein Kaninchen)
Wovon träumt Remy? (Vom Kochen) (!Vom Fliegen) (!Vom Fußballspielen) (!Vom Segeln)
In welcher Stadt spielt ein großer Teil der Geschichte? (Paris) (!Berlin) (!Rom) (!Madrid)
Mit wem arbeitet Remy besonders eng zusammen? (Linguini) (!Ego) (!Django) (!Emile)
Welche Zutat passt typischerweise zu Ratatouille? (Zucchini) (!Marshmallows) (!Schokolade) (!Vanilleeis)
Welches Sinnesorgan hilft Dir beim Riechen? (Die Nase) (!Der Ellenbogen) (!Das Knie) (!Der Fuß)
Welche Antwort nennt eine Grundgeschmacksrichtung? (Umami) (!Knusprig) (!Heiß) (!Bunt)
Was solltest Du vor dem Kochen tun? (Hände waschen) (!Auf den Boden setzen) (!Lebensmittel verstecken) (!Mit schmutzigen Händen beginnen)
Wie sind echte Ratten in einer Restaurantküche zu beurteilen? (Sie sind ein Hygieneproblem) (!Sie gehören zum Küchenteam) (!Sie dürfen auf Tellern sitzen) (!Sie sollen Zutaten probieren)
Was ist Colette im Film? (Eine Köchin) (!Eine Pilotin) (!Eine Tierärztin) (!Eine Musikerin)
Memory
| Remy | Feine Nase und Kochtraum |
| Linguini | Ungewöhnlicher Küchenpartner |
| Colette | Erfahrene Köchin |
| Anton Ego | Restaurantkritiker |
| Aubergine | Dunkelviolettes Gemüse |
| Zucchini | Häufig grüne Gemüsesorte |
| Händewaschen | Schutz vor Keimübertragung |
| Anrichten | Gestaltung auf dem Teller |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Aufgabe im Restaurant |
|---|---|
| Koch oder Köchin | Speisenzubereitung |
| Servicekraft | Gästebetreuung |
| Spülkraft | Geschirrreinigung |
| Küchenhilfe | Vorbereitung |
| Restaurantleitung | Organisation |
| Konditor oder Konditorin | Süßspeisen |
Kreuzworträtsel
| Remy | Wie heißt die Ratte, die vom Kochen träumt? |
| Paris | In welcher Stadt spielt ein großer Teil des Films? |
| Linguini | Wie heißt Remys menschlicher Küchenpartner? |
| Colette | Wie heißt die erfahrene Köchin im Küchenteam? |
| Aubergine | Welches oft violette Gemüse passt zu Ratatouille? |
| Hygiene | Welcher Begriff beschreibt sauberes und gesundes Arbeiten in der Küche? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Geschmackswörter: Sammle zehn Wörter, mit denen Du Essen beschreiben kannst, zum Beispiel süß, sauer, weich oder knackig. Sortiere sie danach, ob sie Geschmack, Geruch oder Konsistenz beschreiben.
- Zutatenbild: Zeichne Tomate, Zucchini, Aubergine und Paprika. Beschrifte die Farben und Formen.
- Küchenhygiene-Plakat: Gestalte ein Plakat mit fünf Regeln, die vor und während des Kochens wichtig sind.
- Duftdetektiv: Rieche mit einer erwachsenen Person an drei bekannten Lebensmitteln und erfinde für jeden Geruch zwei passende Beschreibungswörter.
Standard
- Storyboard: Zeichne eine kurze Bildergeschichte, in der Remy eine neue Kochidee entwickelt. Zeige mindestens vier Schritte von der Idee bis zum fertigen Teller.
- Tellerkunst: Plane mit sicheren, bekannten Lebensmitteln ein buntes Tellerbild. Eine erwachsene Person übernimmt alle Schneidearbeiten, die für Dich noch nicht sicher sind.
- Restaurant-Rollenspiel: Verteilt die Rollen Koch oder Köchin, Servicekraft, Küchenhilfe und Gast. Spielt eine Bestellung vom Begrüßen bis zum Abräumen durch.
- Sinnestagebuch: Beobachte bei drei Mahlzeiten Farbe, Geruch, Geschmack und Konsistenz eines Lebensmittels und halte Deine Beobachtungen mit Wörtern oder Zeichnungen fest.
Schwer
- Kindermenü: Entwirf eine kleine Speisekarte mit drei erfundenen Gerichten. Begründe zu jedem Gericht, welche Farben, Gerüche und Zutaten zusammenpassen.
- Film und Wirklichkeit: Vergleiche Remys Filmküche mit einer echten Küche. Finde mindestens fünf Unterschiede und erkläre, warum einige Filmideen in Wirklichkeit nicht erlaubt oder nicht möglich wären.
- Gastronomie-Interview: Befrage mit Erlaubnis eine Person, die in einem Café, einer Bäckerei, Kantine oder einem Restaurant arbeitet. Frage nach Aufgaben, Hygiene und Teamarbeit.
- Stop-Motion-Küche: Erstelle mit selbst gezeichneten Figuren oder Knetfiguren einen kurzen Stop-Motion-Film über eine sichere Kochidee. Verwende eigene Figuren und eigene Bilder.


Lernkontrolle
- Sicher kochen: Auf einem Tisch liegen gewaschenes Gemüse, ein schmutziges Schneidebrett und ein scharfes Messer. Erkläre, was zuerst verändert werden muss und welche Aufgaben eine erwachsene Person übernimmt.
- Sinne verbinden: Erkläre mit einem selbst gewählten Lebensmittel, wie Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen beim Essen zusammenarbeiten.
- Küchenteam planen: Vier Gäste bestellen gleichzeitig verschiedene Gerichte. Verteile Aufgaben auf mindestens drei Restaurantberufe und begründe Deine Entscheidung.
- Gericht gestalten: Plane ein Gemüsegericht mit mindestens drei Farben. Begründe, wie Farbe, Form und Anordnung auf dem Teller Deine Idee unterstützen.
- Film prüfen: Wähle eine Szene oder eine Grundidee aus Ratatouille und erkläre, was daran Fantasie ist und welches echte Wissen über Kochen oder Restaurantarbeit darin steckt.
- Verbessern wie ein Profi: Stelle Dir vor, ein Gericht schmeckt zu wenig aromatisch. Beschreibe, welche Beobachtungen Du zuerst machen würdest, bevor Du etwas veränderst. Achte auf Geruch, Geschmack, Zutaten und Sicherheit.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu Ratatouille ist wichtig, dass Du nicht nur die Handlung kennst, sondern Verbindungen zur echten Welt herstellen kannst.
- Filmverständnis: Du kannst Remy, Linguini, Colette und die Restaurantwelt in einfachen Worten beschreiben.
- Zutatenwissen: Du erkennst mehrere typische Zutaten eines Ratatouille-Gerichts.
- Geschmackssinn: Du kannst die fünf Grundgeschmacksrichtungen nennen und mit Beispielen erklären.
- Geruchssinn: Du kannst erklären, warum die Nase beim Geschmackserlebnis wichtig ist.
- Küchenhygiene: Du kannst wichtige Regeln für saubere Hände, saubere Arbeitsflächen und sicheren Umgang mit Lebensmitteln erklären.
- Küchensicherheit: Du weißt, dass Kinder scharfe und heiße Geräte nur mit direkter Hilfe einer erwachsenen Person benutzen.
- Berufsorientierung: Du kannst mehrere Berufe oder Aufgaben in einem Restaurant unterscheiden.
- Kreativität: Du kannst eine eigene Gerichtsidee planen, zeichnen, begründen und verbessern.
- Film und Realität: Du kannst erklären, warum Remys Arbeit als Ratte zur Filmfantasie gehört und in einer echten Küche nicht hygienisch wäre.
OERs zum Thema
Der Wikipedia-Artikel bietet weitere Informationen zum Film. Für jüngere Kinder ist es sinnvoll, ihn gemeinsam mit einer erwachsenen Person zu lesen.
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