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Quellen prüfen und notieren - Internetrecherche

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Quellen prüfen und notieren - Internetrecherche




Einleitung

Quellen prüfen und notieren gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten der Internetrecherche. Wer Informationen im Netz findet, muss entscheiden können, ob eine Quelle vertrauenswürdig, aktuell, relevant und für die eigene Aufgabe geeignet ist. Gleichzeitig musst Du festhalten, woher Deine Informationen stammen, damit andere Deine Arbeit nachvollziehen können und Du keine fremden Gedanken als eigene ausgibst. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Suchergebnisse einordnest, Quellenkritik anwendest, Fake News, Misinformation und Desinformation erkennst und ein sauberes Quellenprotokoll führst.

Dieser Kurs eignet sich besonders für Deutsch, Medienbildung, Politische Bildung, Informatik, Ethik und fächerübergreifende Projekte ab etwa Klasse 6. Du kannst ihn für Referate, Präsentationen, Facharbeiten, Projektarbeiten, Podcasts, Erklärvideos oder journalistische Schulprojekte nutzen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was eine Quelle ist, warum Quellenkritik zur Informationskompetenz gehört und wie Du Informationen aus dem Internet gezielt suchst. Du kannst eine Suchfrage formulieren, Suchbegriffe verbessern, unterschiedliche Suchergebnisse vergleichen, Merkmale verlässlicher Quellen benennen, Bilder und Videos kritisch prüfen und Quellen so notieren, dass Deine Arbeit nachvollziehbar bleibt. Außerdem lernst Du, wann Wikipedia, Suchmaschinen, Nachrichtenportale, Datenbanken, Bibliotheken, Statistiken, Studien oder Expertinnen und Experten für eine Recherche besonders nützlich sind.


Grundbegriffe


Was ist eine Quelle?

Eine Quelle ist alles, woraus Du Informationen gewinnen kannst. Das kann ein Text, ein Buch, ein Zeitungsartikel, eine Website, ein Video, ein Interview, ein Foto, eine Statistik, ein Podcast, ein Gesetzestext, ein Social-Media-Beitrag oder eine wissenschaftliche Studie sein. In der Schule werden oft mehrere Arten von Quellen unterschieden: Eine Primärquelle stammt direkt aus dem untersuchten Zusammenhang, zum Beispiel ein Interview mit einer Zeitzeugin oder ein Originaldokument. Eine Sekundärquelle erklärt, deutet oder fasst Primärquellen zusammen, zum Beispiel ein Sachbuch, ein Lexikonartikel oder ein journalistischer Hintergrundtext.


Was bedeutet Quellenkritik?

Quellenkritik bedeutet, dass Du eine Quelle nicht einfach übernimmst, sondern sie prüfst. Du fragst: Wer hat die Information veröffentlicht? Mit welcher Absicht? Gibt es Belege? Ist die Quelle aktuell? Stimmen andere unabhängige Quellen zu? Passt die Information zu Deiner Aufgabe? Quellenkritik schützt Dich vor Fehlern, Manipulation, Werbung, Gerüchten und vorschnellen Urteilen. Sie hilft Dir, aus vielen Treffern im Netz die brauchbaren Informationen auszuwählen.


Was ist Internetrecherche?

Internetrecherche ist eine systematische Suche nach Informationen im Internet. Sie besteht nicht nur aus dem Eingeben eines Suchbegriffs. Gute Recherche beginnt mit einer klaren Frage, nutzt passende Suchbegriffe, prüft verschiedene Treffer, vergleicht Quellen, bewertet Inhalte und notiert die Herkunft der Informationen. In wissenschaftlichen und journalistischen Kontexten gilt Recherche als ein Prozess: Vor dem Recherchieren wird die Frage geklärt, während des Recherchierens werden Informationen gesammelt und geprüft, nach dem Recherchieren werden Ergebnisse ausgewertet und geordnet.


Warum Quellenprüfung wichtig ist

Im Internet können Informationen sehr schnell veröffentlicht, verändert und weiterverbreitet werden. Das ist nützlich, weil Wissen leicht zugänglich ist. Gleichzeitig entstehen Risiken: Inhalte können veraltet, einseitig, unvollständig, werbend, satirisch, manipulativ, aus dem Zusammenhang gerissen oder frei erfunden sein. Fake News sind besonders problematisch, wenn sie wie Nachrichten aussehen, aber falsche oder irreführende Informationen verbreiten. Desinformation meint gezielt verbreitete irreführende Informationen, während Misinformation auch unbeabsichtigt falsch sein kann. In sozialen Netzwerken verstärken Emotionen, Aufmerksamkeit, Algorithmen und schnelle Weiterleitungen diese Probleme.


Folgen ungeprüfter Informationen

Wer ungeprüfte Informationen übernimmt, kann falsche Behauptungen verbreiten, andere Menschen unfair darstellen, sich selbst unglaubwürdig machen oder gegen das Urheberrecht verstoßen. In schulischen Arbeiten kann fehlende Quellenangabe außerdem als Plagiat gelten. Gute Quellenprüfung ist deshalb nicht nur eine Technik, sondern auch eine Frage von Verantwortung, Fairness und Medienkompetenz.


Suchstrategie: Von der Frage zum Ergebnis


Eine gute Suchfrage formulieren

Eine Suchfrage macht Deine Recherche zielgerichtet. Statt nur ein Thema wie „Klimawandel“ einzugeben, formulierst Du eine präzisere Frage: „Welche Folgen hat der Klimawandel für Wälder in Deutschland?“ Dadurch findest Du schneller passende Informationen und erkennst leichter, welche Treffer für Deine Aufgabe unwichtig sind.


Suchbegriffe verbessern

Gute Suchbegriffe sind knapp, präzise und variierbar. Du kannst Synonyme, Fachbegriffe, Oberbegriffe und Unterbegriffe nutzen. Wenn Du zu wenig findest, erweiterst Du Deine Suche. Wenn Du zu viel findest, grenzt Du sie ein. Bei einer Recherche über Desinformation kannst Du zum Beispiel auch nach „Falschinformation“, „Fake News“, „Faktencheck“, „Propaganda“, „Medienkompetenz“ oder „Quellenkritik“ suchen.


Suchergebnisse lesen

Die ersten Treffer sind nicht automatisch die besten. Suchmaschinen sortieren Ergebnisse nach vielen Kriterien, zum Beispiel nach Relevanz, Aktualität, Standort, Popularität, technischer Optimierung oder Werbung. Achte deshalb auf die Kennzeichnung von Anzeigen, auf die Adresse der Website, auf Herausgeberinnen und Herausgeber, auf Aktualität und auf die Frage, ob die Quelle wirklich zu Deiner Suchfrage passt.


Quellen prüfen: Die 7-Fragen-Methode


1. Wer steht hinter der Quelle?

Prüfe, wer die Information veröffentlicht hat. Gibt es einen Namen, eine Redaktion, eine Institution, ein Impressum oder Kontaktangaben? Seriöse Quellen machen deutlich, wer verantwortlich ist. Bei anonymen Seiten, unklaren Social-Media-Profilen oder fehlendem Impressum solltest Du besonders vorsichtig sein.


2. Welche Absicht hat die Quelle?

Nicht jede Quelle will neutral informieren. Manche wollen verkaufen, überzeugen, unterhalten, provozieren, politische Stimmung erzeugen oder Aufmerksamkeit gewinnen. Frage Dich: Handelt es sich um Information, Meinung, Werbung, Satire, Aktivismus oder Propaganda? Eine Meinung kann wertvoll sein, muss aber von überprüfbaren Fakten unterschieden werden.


3. Welche Belege werden genannt?

Verlässliche Quellen nennen nachvollziehbare Belege: Studien, Daten, Dokumente, Expertinnen und Experten, Originalquellen oder überprüfbare Zitate. Achte darauf, ob Links funktionieren, ob Zahlen erklärt werden und ob Zitate im Zusammenhang stehen. Eine Behauptung ohne Beleg ist noch kein gesichertes Wissen.


4. Ist die Quelle aktuell genug?

Aktualität hängt vom Thema ab. Bei historischen Themen kann eine ältere Quelle weiterhin nützlich sein. Bei Gesetzen, Wahlen, Technik, Gesundheit, Wetter, Preisen oder wissenschaftlichen Entwicklungen kann eine alte Quelle schnell überholt sein. Notiere deshalb immer das Veröffentlichungsdatum und bei Onlinequellen auch Dein Zugriffsdatum.


5. Ist die Darstellung sachlich und angemessen?

Achte auf übertriebene Überschriften, starke Empörung, viele Ausrufezeichen, abwertende Sprache oder einfache Schuldzuweisungen. Solche Merkmale beweisen nicht automatisch, dass eine Quelle falsch ist. Sie sind aber ein Warnsignal, genauer zu prüfen.


6. Bestätigen unabhängige Quellen die Information?

Eine wichtige Regel ist der Gegencheck. Suche nach mindestens einer weiteren unabhängigen Quelle. Besonders hilfreich sind Quellen, die nicht voneinander abschreiben, sondern eigene Belege liefern. Bei umstrittenen Themen solltest Du verschiedene Perspektiven vergleichen und prüfen, welche Aussagen gut belegt sind.


7. Passt die Quelle zu Deiner Aufgabe?

Eine Quelle kann korrekt sein und trotzdem nicht zu Deiner Aufgabe passen. Für ein kurzes Referat reicht manchmal ein Überblickstext. Für eine Facharbeit brauchst Du oft präzisere Literatur, Daten, Studien oder Originalquellen. Prüfe deshalb immer: Beantwortet diese Quelle meine Suchfrage wirklich?


Seitwärtslesen und Faktencheck

Beim Seitwärtslesen bleibst Du nicht nur auf einer Website, sondern öffnest weitere Quellen, um die ursprüngliche Quelle einzuschätzen. Du suchst zum Beispiel den Namen einer Organisation, prüfst, was andere seriöse Seiten über sie schreiben, suchst nach Faktenchecks oder vergleichst die Behauptung mit Originaldaten. Professionelle Faktenchecker nutzen solche Strategien, um nicht nur das Aussehen einer Website zu bewerten, sondern ihren Kontext zu verstehen.

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Bilder, Videos und Social Media prüfen

Bilder und Videos wirken oft besonders überzeugend. Trotzdem können sie aus einem anderen Zusammenhang stammen, bearbeitet, falsch beschriftet oder mit KI erzeugt sein. Prüfe deshalb nicht nur das Bild selbst, sondern auch Quelle, Kontext, Veröffentlichungsdatum und Begleittext. Hilfreich sind Bilder-Rückwärtssuche, Vergleich mit Nachrichtenquellen, Suche nach älteren Versionen des Bildes und das Prüfen auffälliger Details. Bei Social-Media-Beiträgen solltest Du zusätzlich Profil, Impressum, bisherige Beiträge, Follower-Struktur, Tonfall und mögliche Interessen prüfen.

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Quellen notieren


Warum Quellenangaben wichtig sind

Quellenangaben zeigen, woher Deine Informationen stammen. Sie machen Deine Arbeit überprüfbar, helfen Dir beim Wiederfinden von Material und schützen Dich vor dem Vorwurf, fremde Gedanken ohne Kennzeichnung übernommen zu haben. Gute Quellenangaben sind ein Zeichen wissenschaftlicher und journalistischer Sorgfalt.


Was gehört in ein Quellenprotokoll?

Ein Quellenprotokoll ist eine Tabelle oder Liste, in der Du während der Recherche jede brauchbare Quelle festhältst. So verlierst Du keine Informationen und kannst später sauber zitieren.

Feld Was Du notierst Beispiel
Titel Name des Artikels, Videos, Buches oder Dokuments Recherche – So klappt der Faktencheck
Autorin oder Herausgeber Person, Redaktion, Institution oder Organisation Bayerischer Rundfunk
Adresse oder Fundort URL, Buchangabe, Datenbank oder Archiv Website von so geht MEDIEN
Datum Veröffentlichungsdatum oder Aktualisierung 02.02.2025
Zugriff Tag, an dem Du die Onlinequelle aufgerufen hast 01.07.2026
Kernaussage Wichtigste Information für Deine Aufgabe Quellen sollen kritisch geprüft und verglichen werden
Bewertung Einschätzung der Vertrauenswürdigkeit seriöse Bildungsquelle, klare Lernziele, Materialien vorhanden


Einfache Form für Onlinequellen

Eine einfache Quellenangabe für eine schulische Arbeit kann so aussehen: Autorin oder Herausgeber: Titel der Seite. Website, Veröffentlichungsdatum, URL, Zugriff am Datum. Wenn kein persönlicher Autor genannt ist, nennst Du die verantwortliche Organisation. Wenn kein Veröffentlichungsdatum auffindbar ist, notierst Du „ohne Datum“ und prüfst besonders sorgfältig, ob die Information noch aktuell ist.


Zitate und Paraphrasen unterscheiden

Ein Zitat übernimmt Wörter genau aus einer Quelle und wird mit Anführungszeichen gekennzeichnet. Eine Paraphrase gibt eine Information mit eigenen Worten wieder. Auch bei einer Paraphrase brauchst Du eine Quellenangabe, denn die Idee oder Information stammt nicht von Dir. Besonders wichtig ist, dass Du Sinn und Zusammenhang nicht verfälschst.


Wikipedia sinnvoll nutzen

Wikipedia kann ein guter Einstieg in ein Thema sein, weil viele Artikel Überblick, Begriffe, interne Links und Literaturhinweise bieten. Für eine schulische Recherche solltest Du Wikipedia aber nicht als einzige Quelle verwenden. Prüfe Versionsgeschichte, Diskussionsseite, Einzelnachweise, Aktualität und Qualität der angegebenen Quellen. Nutze Wikipedia vor allem, um Begriffe zu verstehen und weitere Quellen zu finden.


KI-Werkzeuge und Quellenprüfung

Künstliche Intelligenz kann beim Strukturieren von Fragen, beim Finden von Suchbegriffen oder beim Zusammenfassen helfen. Sie ersetzt aber keine Quellenprüfung. KI-Ausgaben können unvollständig, ungenau oder erfunden sein. Wenn Du KI nutzt, musst Du die wichtigsten Aussagen mit echten Quellen überprüfen, die verwendeten Quellen selbst lesen und in Deiner Arbeit transparent machen, wie Du vorgegangen bist.


Checkliste für Deine Recherche

  1. Suchfrage: Formuliere eine klare Frage, bevor Du suchst.
  2. Suchbegriff: Nutze mehrere passende Begriffe und Synonyme.
  3. Quelle: Prüfe Autorin, Herausgeber, Impressum und Ziel der Seite.
  4. Beleg: Suche nach Daten, Studien, Originalquellen oder nachvollziehbaren Nachweisen.
  5. Aktualität: Achte auf Veröffentlichungsdatum und Zugriffsdatum.
  6. Gegencheck: Vergleiche mindestens zwei unabhängige Quellen.
  7. Quellenprotokoll: Notiere jede brauchbare Quelle sofort.
  8. Urheberrecht: Verwende Bilder, Texte und Medien nur mit erlaubter Nutzung und korrekter Angabe.
  9. Bewertung: Entscheide begründet, ob Du die Quelle verwendest oder verwirfst.


Beispiel: Eine Quelle prüfen

Angenommen, Du findest online die Behauptung: „Eine neue Studie beweist, dass Hausaufgaben grundsätzlich schädlich sind.“ Du prüfst zuerst, wer das veröffentlicht hat. Dann suchst Du nach der Studie selbst. Du fragst: Wurde sie von einer Universität, einem Fachjournal oder nur von einem Blog erwähnt? Wie viele Personen wurden untersucht? Geht es um alle Altersgruppen oder nur um eine bestimmte Klasse? Gibt es andere Studien mit ähnlichen oder anderen Ergebnissen? Erst danach entscheidest Du, ob die Aussage für Deine Arbeit geeignet ist. Vielleicht lautet Dein Ergebnis dann nicht „Hausaufgaben sind schädlich“, sondern differenzierter: „Die Wirkung von Hausaufgaben hängt von Alter, Umfang, Qualität und Rückmeldung ab.“


Geprüfte Quellen und weiterführende Recherche

  1. Wikipedia: Recherche: Überblick zum Begriff und zum Prozess des Recherchierens.
  2. Wikipedia: Informationskompetenz: Erklärung der Fähigkeit, Informationen selbstbestimmt, verantwortlich und zielgerichtet zu nutzen.
  3. bpb: StopFakeNews: Hinweise zum Erkennen und Einordnen von Fake News.
  4. bpb: Fake News, Misinformation, Desinformation: Hintergrundtext zu Begriffen und gesellschaftlicher Bedeutung.
  5. bpb: Trust-Checking: Kriterien Quelle, Inhalt, Zitat, Bild oder Video und Medium zur Einschätzung von Vertrauenswürdigkeit.
  6. klicksafe: Suchen statt googeln: Hinweise zu Suchmaschinen, Suchstrategien und Unterrichtsmaterialien.
  7. klicksafe: Quelle Internet: Hinweise zu Nachrichtenkompetenz, Faktencheck und Beurteilen von Quellen.
  8. BR so geht MEDIEN: Recherche – So klappt der Faktencheck: Unterrichtseinheit mit Video, Quiz und Arbeitsmaterial.
  9. Wikimedia Commons: Magnifying glass icon.svg: Freies Symbolbild für Recherche.
  10. Wikimedia Commons: Search-engine-diagram-de.svg: Diagramm zur Funktionsweise von Suchmaschinen.
  11. Wikimedia Commons: Fake News Image.jpg: Infografik zu Strategien der Quellenprüfung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist eine Quelle bei einer Internetrecherche? (Ein Fundort, aus dem Informationen gewonnen werden) (!Eine beliebige Meinung ohne Herkunft) (!Nur ein gedrucktes Buch) (!Nur die erste Seite einer Suchmaschine)




Warum sollte man eine Quelle prüfen? (Um Vertrauenswürdigkeit, Aktualität und Absicht einzuschätzen) (!Um möglichst viele Treffer ungeprüft zu übernehmen) (!Um Werbung besser zu verbreiten) (!Um Quellenangaben zu vermeiden)




Welche Angabe gehört in ein Quellenprotokoll? (Der Titel der verwendeten Quelle) (!Die Lieblingsfarbe der Autorin) (!Die Anzahl der Bilder auf der Seite) (!Die Schriftgröße der Überschrift)




Was bedeutet Gegencheck? (Informationen mit unabhängigen weiteren Quellen vergleichen) (!Eine Quelle absichtlich ignorieren) (!Nur Kommentare unter einem Beitrag lesen) (!Den ersten Treffer automatisch übernehmen)




Was ist ein Warnsignal bei Onlinequellen? (Fehlendes Impressum und unklare Verantwortung) (!Ein klar genanntes Veröffentlichungsdatum) (!Nachvollziehbare Belege) (!Verlinkte Originalquellen)




Wofür eignet sich Wikipedia besonders gut? (Für einen ersten Überblick und weiterführende Hinweise) (!Als einzige Quelle für jede Facharbeit) (!Als Ersatz für Quellenprüfung) (!Als Beweis ohne Einzelnachweise)




Was ist eine Paraphrase? (Eine Wiedergabe einer Information mit eigenen Worten) (!Ein wörtlich übernommener Satz ohne Kennzeichnung) (!Ein erfundenes Zitat) (!Eine Suchmaschine für Bilder)




Warum ist das Zugriffsdatum bei Onlinequellen wichtig? (Onlineinhalte können verändert oder gelöscht werden) (!Es ersetzt den Titel der Quelle) (!Es beweist automatisch die Wahrheit) (!Es macht den Autor überflüssig)




Was hilft beim Prüfen eines Bildes im Internet? (Eine Bilder-Rückwärtssuche) (!Das blinde Vertrauen in die Bildunterschrift) (!Das Weiterleiten ohne Prüfung) (!Das Entfernen der Quellenangabe)




Was solltest Du tun, wenn zwei seriöse Quellen unterschiedlich berichten? (Unterschiede prüfen und die Gründe für die Abweichung untersuchen) (!Sofort die emotionalere Quelle wählen) (!Beide Quellen löschen) (!Nur die kürzere Quelle verwenden)





Memory

Quelle Herkunft einer Information
Impressum Verantwortliche einer Website
Gegencheck Vergleich mit unabhängigen Quellen
Zitat Wörtliche Übernahme
Paraphrase Wiedergabe mit eigenen Worten
Zugriffsdatum Tag des Online-Abrufs
Desinformation Absichtlich irreführende Information
Lizenz Regel zur Nutzung eines Werkes





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Suchfrage formulieren Start der Recherche
Suchbegriffe variieren Treffer verbessern
Quelle prüfen Vertrauenswürdigkeit einschätzen
Gegencheck durchführen Informationen vergleichen
Quellenprotokoll führen Herkunft notieren






Kreuzworträtsel

Recherche Wie nennt man die systematische Suche nach Informationen?
Quelle Wie nennt man den Fundort einer Information?
Impressum Wo findet man oft die Verantwortlichen einer Website?
Beleg Was stützt eine Behauptung nachvollziehbar?
Kontext Was hilft, ein Bild oder Zitat richtig einzuordnen?
Lizenz Was regelt die erlaubte Nutzung eines Werkes?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine gute Internetrecherche beginnt mit einer klaren

. Danach wählst Du passende

und vergleichst mehrere Treffer. Eine verlässliche Quelle nennt häufig eine verantwortliche Person oder Institution und besitzt ein

. Wichtige Aussagen sollten durch nachvollziehbare

gestützt werden. Wenn Du eine Information absichern willst, machst Du einen

mit unabhängigen Quellen. Bei Onlinequellen notierst Du neben Titel, Herausgeber und Adresse auch das

. Übernimmst Du einen Satz wörtlich, handelt es sich um ein

. Gibst Du eine Information mit eigenen Worten wieder, nennt man das

. Bilder und Videos musst Du besonders sorgfältig prüfen, weil sie in einem falschen

verbreitet werden können. Alle brauchbaren Fundstellen sammelst Du in einem

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Suchbegriffe sammeln: Wähle ein Thema aus Deinem Unterricht und notiere zehn passende Suchbegriffe, darunter mindestens drei Synonyme oder verwandte Fachbegriffe.
  2. Quellensteckbrief: Suche eine Website zu einem Schulthema und erstelle einen Steckbrief mit Titel, Herausgeber, Datum, Ziel der Seite und Deiner ersten Bewertung.
  3. Impressum finden: Vergleiche drei Websites und finde jeweils heraus, wer verantwortlich ist. Notiere, wie leicht oder schwer das Impressum zu finden war.
  4. Quellenampel: Bewerte fünf Suchtreffer mit Grün, Gelb oder Rot und begründe jede Entscheidung in einem Satz.


Standard

  1. Gegencheck durchführen: Prüfe eine aktuelle Behauptung aus einem Onlineartikel mithilfe von zwei unabhängigen Quellen und schreibe ein kurzes Fazit.
  2. Quellenprotokoll erstellen: Recherchiere zu einem Thema Deiner Wahl und führe ein vollständiges Quellenprotokoll mit mindestens sechs Quellen.
  3. Bildprüfung: Wähle ein online verbreitetes Bild, prüfe Quelle, Kontext und mögliche ältere Fundstellen und dokumentiere Deine Methode.
  4. Wikipedia überprüfen: Untersuche einen Wikipedia-Artikel: Prüfe Einzelnachweise, Versionsgeschichte, Diskussionsseite und weiterführende Links.


Schwer

  1. Faktencheck schreiben: Erstelle einen eigenen Faktencheck zu einer strittigen Aussage. Unterscheide Behauptung, Belege, Gegenbelege und Bewertung.
  2. Recherchebericht: Schreibe einen Bericht über Deinen Rechercheweg. Erkläre, welche Suchbegriffe funktioniert haben, welche Quellen Du verworfen hast und warum.
  3. Medienanalyse: Vergleiche, wie drei verschiedene Medien dasselbe Ereignis darstellen. Untersuche Überschriften, Quellen, Bilder, Sprache und Perspektive.
  4. Erklärvideo produzieren: Gestalte ein kurzes Video oder eine Präsentation mit dem Titel „So prüfst Du Quellen in fünf Schritten“ und belege alle verwendeten Informationen.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Quellenbewertung: Du findest eine Website mit dramatischer Überschrift, aber ohne Autorin, Datum und Belege. Erkläre, wie Du vorgehst, bevor Du Informationen daraus verwendest.
  2. Rechercheentscheidung: Für ein Referat über erneuerbare Energien findest Du einen Blog, eine Studie, einen Zeitungsartikel und eine Unternehmensseite. Ordne die Quellen nach möglichem Nutzen und begründe Deine Reihenfolge.
  3. Konflikt zwischen Quellen: Zwei Quellen nennen unterschiedliche Zahlen zu einem Thema. Entwickle einen Plan, wie Du herausfindest, welche Zahl belastbarer ist.
  4. Quellenprotokoll anwenden: Erstelle zu einer selbst gewählten Onlinequelle eine vollständige Quellenangabe und bewerte, welche Angaben fehlen oder besonders hilfreich sind.
  5. Bildkontext prüfen: Ein Bild wird in sozialen Medien als aktuell bezeichnet. Beschreibe, wie Du prüfen kannst, ob es wirklich zum behaupteten Ereignis gehört.
  6. KI und Recherche: Ein KI-Werkzeug liefert Dir eine überzeugende Zusammenfassung ohne Quellen. Erkläre, warum das nicht genügt und wie Du die Aussagen überprüfst.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du eine klare Suchfrage formulieren, passende Suchbegriffe nutzen, unterschiedliche Quellenarten unterscheiden und Quellen nach nachvollziehbaren Kriterien bewerten kannst. Wichtig ist außerdem ein vollständiges Quellenprotokoll mit Titel, Herausgeber, Datum, URL oder Fundort, Zugriffsdatum, Kernaussage und Bewertung. Du solltest mindestens einen Gegencheck dokumentieren, eine problematische Quelle begründet aussortieren und erklären, wie Du mit Zitaten, Paraphrasen, Bildern, Videos und Creative-Commons-Lizenzen verantwortungsvoll umgehst.




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Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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