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Prime Sekunde Terz Quarte Quinte verstehen - Tonleitern und Intervalle

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Prime Sekunde Terz Quarte Quinte verstehen - Tonleitern und Intervalle




Einleitung

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du die Intervalle Prime, Sekunde, Terz, Quarte und Quinte verstehst, hörst, singst, aufschreibst und in Tonleitern wiederfindest. Diese Intervalle gehören zu den wichtigsten Grundlagen der Musiktheorie, weil sie erklären, wie weit zwei Töne voneinander entfernt sind. Wenn Du Melodien singst, Akkorde spielst, eine Dur-Tonleiter aufbaust oder ein Lied auf dem Klavier begleitest, arbeitest Du ständig mit Intervallen.

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Diese Töne können nacheinander erklingen, dann spricht man von einem melodischen Intervall. Sie können auch gleichzeitig erklingen, dann spricht man von einem harmonischen Intervall. Für den Anfang ist besonders wichtig: Der Intervallname entsteht durch das Zählen der Tonstufen. Dabei zählt der Ausgangston immer mit. Von C nach C ist deshalb eine Prime, von C nach D eine Sekunde, von C nach E eine Terz, von C nach F eine Quarte und von C nach G eine Quinte.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was ein Intervall ist, die ersten fünf Intervallnamen sicher anwenden, die Intervalle in einer C-Dur-Tonleiter bestimmen, zwischen Halbtonschritt und Ganztonschritt unterscheiden und einfache Intervalle aufschreiben, singen und am Instrument überprüfen. Außerdem lernst Du, warum Sekunde und Terz in der Musik besonders beweglich wirken, während Quarte und Quinte oft stabil und tragend klingen.


Grundlagen: Tonleiter und Intervall


Was ist eine Tonleiter?

Eine Tonleiter ist eine geordnete Folge von Tönen. Die bekannteste Tonleiter im Anfangsunterricht ist die C-Dur-Tonleiter: C, D, E, F, G, A, H, C. Auf dem Klavier entsprechen diese Töne den weißen Tasten von C bis zum nächsten C. Zwischen manchen Nachbartönen liegt ein Ganztonschritt, zwischen anderen nur ein Halbtonschritt. In der Dur-Tonleiter ist die Reihenfolge der Schritte: Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Ganzton, Halbton.

Das folgende Notenbeispiel zeigt die C-Dur-Tonleiter aufwärts. Spiele oder singe sie langsam und achte darauf, dass zwischen E und F sowie zwischen H und C nur ein kleinerer Abstand liegt.

\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 d e f | g a b c | }


Was ist ein Intervall?

Ein Intervall beschreibt den Abstand zwischen zwei Tönen. Du kannst Intervalle auf drei Arten wahrnehmen: Du kannst sie sehen, wenn sie im Notensystem stehen, Du kannst sie hören, wenn sie erklingen, und Du kannst sie fühlen, wenn Du sie singst oder auf einem Instrument greifst. Für die Benennung zählt man zunächst die Tonbuchstaben vom Ausgangston bis zum Zielton. Von C nach E zählt man C als ersten Ton, D als zweiten Ton und E als dritten Ton. Deshalb ist C-E eine Terz.

Das folgende Notenbeispiel zeigt die ersten fünf Intervalle ab C nacheinander: Prime, Sekunde, Terz, Quarte und Quinte.

\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 c c d | c e c f | c g2. | }


Intervallnamen aus der Tonleiter ableiten

Wenn Du Intervalle bestimmen willst, hilft Dir die Tonleiter als Landkarte. In der C-Dur-Tonleiter ist C die erste Stufe, D die zweite, E die dritte, F die vierte und G die fünfte Stufe. Dadurch entstehen die Namen der Intervalle:

  1. Prime: gleicher Ton, zum Beispiel C-C.
  2. Sekunde: zweiter Ton, zum Beispiel C-D.
  3. Terz: dritter Ton, zum Beispiel C-E.
  4. Quarte: vierter Ton, zum Beispiel C-F.
  5. Quinte: fünfter Ton, zum Beispiel C-G.
\relative c' { \clef treble \key c \major \time 5/4 c4 d e f g | }


Die ersten fünf Intervalle


Prime: der gleiche Ton

Die Prime ist das Intervall vom Ton zu sich selbst. Von C nach C, von D nach D oder von G nach G ist jeweils eine Prime. Die reine Prime hat keinen Abstand in Halbtonschritten, weil beide Töne gleich hoch sind. Trotzdem ist sie musikalisch wichtig: Sie steht für Wiederholung, Ruhe, Bestätigung und Genauigkeit. Beim Stimmen, Nachsingen oder Kontrollieren eines Tons brauchst Du die Prime.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 c d d | e e f f | }

Wenn Du eine Melodie singst, die auf einem Ton wiederholt, entsteht mehrfach eine Prime. Das wirkt oft ruhig oder eindringlich. In vielen Kinderliedern und Sprechgesängen werden Tonwiederholungen genutzt, damit Text und Rhythmus klar verständlich bleiben.


Sekunde: der Schritt zum Nachbarton

Die Sekunde ist das Intervall vom ersten zum zweiten Ton. In C-Dur ist C-D eine große Sekunde, weil zwischen C und D zwei Halbtonschritte liegen. C-Des klingt enger und bildet eine kleine Sekunde, weil nur ein Halbtonschritt dazwischen liegt. C-Cis klingt auf dem Klavier ähnlich eng, wird aber bei genauer Schreibweise als übermäßige Prime benannt. Sekunden sind für Melodien besonders wichtig, weil viele Melodien schrittweise verlaufen. Eine Folge von Sekunden klingt meist fließend, sanglich und gut nachvollziehbar.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 des c d | e f e fis | }

Wenn Du eine Tonleiter singst, singst Du fast nur Sekunden. Deshalb ist die Sekunde das wichtigste Intervall für Tonleitern. Eine kleine Sekunde klingt oft spannungsvoll, eng oder drängend. Eine große Sekunde klingt offener und ist in Dur-Tonleitern sehr häufig.


Terz: der Klang von Dur und Moll

Die Terz ist das Intervall vom ersten zum dritten Ton. Von C nach E ist es eine große Terz. Von C nach Es ist es eine kleine Terz. Die Terz ist besonders wichtig, weil sie den Charakter von Dur und Moll prägt. In einem C-Dur-Dreiklang erklingen C, E und G. Das E bildet mit C eine große Terz. In einem c-Moll-Dreiklang erklingen C, Es und G. Das Es bildet mit C eine kleine Terz. Deshalb wirkt Dur häufig hell, offen oder kräftig, während Moll häufig dunkler, weicher oder nachdenklicher klingt. Diese Wirkung hängt aber immer auch vom musikalischen Zusammenhang ab.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 ees c e | <c ees g>2 <c e g>2 | }

Die Terz hilft Dir auch beim Bilden von Dreiklängen. Wenn Du von einem Grundton aus eine Terz und darüber noch eine Terz schichtest, entsteht ein Dreiklang. Darum ist die Terz ein Schlüsselintervall für Melodie und Harmonie.


Quarte: der vierte Ton und ein stabiler Halt

Die Quarte ist das Intervall vom ersten zum vierten Ton. Von C nach F ist es eine reine Quarte. Sie umfasst fünf Halbtonschritte. Die Quarte klingt oft offen und stabil. In vielen Liedern, Fanfaren und Signalen kommt sie vor, weil sie gut singbar und deutlich erkennbar ist. Wenn Du von C nach F singst, überspringst Du D und E. Deshalb wirkt die Quarte größer als ein schrittweiser Tonleitergang, aber noch gut erreichbar.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 f d g | e a f b | }

Die Quarte hat auch eine enge Beziehung zur Quinte. Wenn Du von C nach F aufwärts gehst, ist das eine Quarte. Wenn Du von F nach C aufwärts gehst, ist das eine Quinte. Diese Umkehrung hilft Dir später beim Verstehen von Akkorden und Kadenzen.


Quinte: der fünfte Ton und das Fundament vieler Harmonien

Die Quinte ist das Intervall vom ersten zum fünften Ton. Von C nach G ist es eine reine Quinte. Sie umfasst sieben Halbtonschritte und klingt in vielen musikalischen Zusammenhängen sehr tragfähig. Grundton und Quinte bilden zusammen ein stabiles Gerüst. In Akkorden ist die Quinte oft der Ton, der den Klang stützt, ohne sofort Dur oder Moll festzulegen. Erst die Terz entscheidet dann, ob der Dreiklang Dur oder Moll ist.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 g d a | e b f c' | }

Der Quintenzirkel ordnet Tonarten im Abstand von Quinten. Dadurch wird sichtbar, welche Tonarten eng miteinander verwandt sind. Für den Anfang reicht: Die Quinte ist nicht nur ein Intervall, sondern auch ein wichtiger Wegweiser für Tonarten, Begleitung und Akkordfolgen.


Halbtonschritte, Ganztonschritte und Feinbestimmung


Warum der Name allein nicht reicht

Der Name eines Intervalls sagt Dir, wie viele Tonbuchstaben beteiligt sind. Er sagt aber noch nicht immer, ob das Intervall klein, groß, rein, vermindert oder übermäßig ist. C-D und C-Des sind beide Sekunden, weil C und D als Tonbuchstaben beteiligt sind. C-D ist eine große Sekunde, C-Des ist eine kleine Sekunde. C-E und C-Es sind beide Terzen. C-E ist eine große Terz, C-Es ist eine kleine Terz.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 des c d | c ees c e | }

Für die ersten fünf Intervalle hilft Dir diese Übersicht ab C:

Intervall Beispiel Grundzählung Halbtonschritte Einfache Klangwirkung
reine Prime C-C gleicher Ton 0 Wiederholung und Ruhe
kleine Sekunde C-Des zweiter Ton 1 eng und spannungsvoll
große Sekunde C-D zweiter Ton 2 schrittweise und offen
kleine Terz C-Es dritter Ton 3 mollartig und weich
große Terz C-E dritter Ton 4 durartig und hell
reine Quarte C-F vierter Ton 5 offen und tragend
reine Quinte C-G fünfter Ton 7 stabil und grundlegend


Zählen in zwei Schritten

Beim Bestimmen eines Intervalls gehst Du am besten in zwei Schritten vor. Zuerst zählst Du die Tonbuchstaben inklusive Ausgangston und Zielton. Dadurch erhältst Du Prime, Sekunde, Terz, Quarte oder Quinte. Danach zählst Du die Halbtonschritte oder vergleichst mit einer bekannten Tonleiter. Dadurch bestimmst Du die genaue Qualität: klein, groß oder rein.

Beispiel C-E: Du zählst C, D, E. Das sind drei Tonstufen, also eine Terz. Dann zählst Du die Halbtonschritte C-Cis, Cis-D, D-Dis, Dis-E. Das sind vier Halbtonschritte. Deshalb ist C-E eine große Terz.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 cis d dis | e2 c | }


Intervalle in Tonleitern verstehen


C-Dur als Ausgangspunkt

Die C-Dur-Tonleiter ist für den Anfang besonders geeignet, weil sie ohne Vorzeichen notiert wird. Vom Grundton C aus kannst Du die ersten fünf Intervalle direkt in der Tonleiter finden: C-C, C-D, C-E, C-F und C-G. Dadurch verstehst Du, dass Intervallnamen nicht zufällig sind, sondern aus der Ordnung der Tonleiter entstehen.

\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 c c d | c e c f | c g c2 | }

Wenn Du diese Beispiele singst, entsteht ein musikalisches Koordinatensystem. Die Prime ist der Startpunkt. Die Sekunde ist der erste Schritt. Die Terz öffnet den Dur- oder Moll-Charakter. Die Quarte springt weiter und klingt signalartig. Die Quinte stabilisiert den Grundton.


Dur-Tonleiter und Moll-Tonleiter vergleichen

In einer Dur-Tonleiter entsteht zwischen dem ersten und dritten Ton eine große Terz. In einer natürlichen Moll-Tonleiter entsteht zwischen dem ersten und dritten Ton eine kleine Terz. Genau deshalb ist die Terz für den Höreindruck so wichtig. Vergleiche C-Dur und a-Moll:

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d e f | g a b c | a b c d | e f g a | }

C-Dur und a-Moll verwenden dieselben Stammtöne, aber sie haben unterschiedliche Grundtöne und dadurch unterschiedliche Intervallbeziehungen zum Grundton. C-Dur beginnt auf C und hat von C nach E eine große Terz. a-Moll beginnt auf A und hat von A nach C eine kleine Terz. Das zeigt: Nicht nur die Töne selbst sind wichtig, sondern auch ihre Beziehung zum Grundton.


Intervalle hören, singen und üben


Vom Sehen zum Hören

Intervalle lernst Du besonders gut, wenn Du sie nicht nur liest, sondern hörst und selbst singst. Beginne immer mit einem sicheren Ausgangston. Singe dann den Zielton. Kontrolliere Dich mit einem Instrument oder einer digitalen Klaviatur. Wiederhole die Übung in verschiedenen Tonhöhen, damit Du nicht nur eine Tonfolge auswendig lernst, sondern den Abstand wirklich erkennst.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d c e | c f c g | c2 r2 | }

Eine gute Übungsform ist das Ruf-Antwort-Prinzip. Eine Person spielt oder singt ein Intervall, die andere benennt es oder singt es nach. Danach wird gewechselt. Wichtig ist, dass Du nicht rätst, sondern begründest: Welche Tonstufen hast Du gezählt? Wie viele Halbtonschritte hörst oder siehst Du? Klingt das Intervall eng, offen, hell, stabil oder spannungsvoll?

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Merkhilfen für die ersten Intervalle

Für viele Lernende helfen bekannte Liedanfänge als Höstützen. Wichtig ist dabei nicht, dass jedes Lied in derselben Tonart steht, sondern dass der Abstand zwischen den ersten Tönen passt. Eine Prime erkennst Du an einer Tonwiederholung. Eine Sekunde klingt wie ein kleiner Schritt. Eine Terz klingt wie ein größerer, aber noch gut singbarer Sprung. Eine Quarte wirkt oft wie ein klares Signal. Eine Quinte klingt besonders tragend und weit.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 c | c d | c e | c f | c g | }


Anwendung: Melodien und Akkorde


Melodien aus Intervallen bauen

Jede Melodie besteht aus Intervallen. Wenn eine Melodie fast nur aus Sekunden besteht, klingt sie schrittweise und fließend. Wenn viele Terzen, Quarten oder Quinten vorkommen, klingt sie sprunghafter und markanter. Komponistinnen und Komponisten nutzen diese Wirkung bewusst. Auch beim Improvisieren kannst Du entscheiden, ob Du lieber kleine Schritte oder größere Sprünge verwenden willst.

\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 d e f | g f e d | c e g e | c2 r2 | }

Analysiere die Melodie: Im ersten Takt geht sie schrittweise aufwärts. Im dritten Takt springt sie von C nach E und von E nach G. Dadurch entsteht sofort der Eindruck eines C-Dur-Dreiklangs.


Akkorde mit Terz und Quinte verstehen

Ein Dreiklang besteht aus drei Tönen. Der Grundton ist der Ausgangspunkt. Die Terz entscheidet häufig über Dur oder Moll. Die Quinte stabilisiert den Klang. Beim C-Dur-Dreiklang sind die Töne C, E und G wichtig. C-E ist eine große Terz. C-G ist eine reine Quinte. Beim c-Moll-Dreiklang sind die Töne C, Es und G wichtig. C-Es ist eine kleine Terz. C-G bleibt eine reine Quinte.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 <c e g>2 <c ees g>2 | <d f a>2 <e g b>2 | }

Dadurch erkennst Du: Intervalle sind keine isolierten Theoriebegriffe. Sie erklären, warum Akkorde unterschiedlich klingen, wie Begleitungen funktionieren und warum Tonleitern musikalische Spannung und Entspannung erzeugen.


Strategien zum sicheren Bestimmen


Schrittfolge für Anfängerinnen und Anfänger

Wenn Du ein Intervall bestimmen sollst, hilft Dir diese Reihenfolge:

  1. Ausgangston: Bestimme zuerst den unteren oder zuerst erklingenden Ton.
  2. Zielton: Bestimme danach den oberen oder später erklingenden Ton.
  3. Tonstufe: Zähle die Buchstaben vom Ausgangston bis zum Zielton mit.
  4. Intervallname: Benenne Prime, Sekunde, Terz, Quarte oder Quinte.
  5. Halbtonschritte: Prüfe die genaue Größe.
  6. Hören: Singe oder spiele das Intervall zur Kontrolle.

Diese Methode verhindert typische Fehler. Viele Lernende zählen nur die Töne dazwischen und vergessen den Ausgangston. Von C nach E liegen zwar D als Zwischenstufe und E als Ziel, aber gezählt wird C-D-E. Deshalb ist es eine Terz und keine Sekunde.

\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d e r | c d e f | c d e f g2 | }


Typische Fehler vermeiden

Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung von Tonstufen und Halbtonschritten. Eine Sekunde kann aus einem oder zwei Halbtonschritten bestehen. Eine Terz kann klein oder groß sein. Eine Quarte und eine Quinte heißen in der Grundform rein. Ein zweiter Fehler ist das Vergessen von Vorzeichen. Cis, Des, Es oder Fis verändern die Halbtonschritte und damit die genaue Qualität des Intervalls. Ein dritter Fehler ist, nur auf das Notenbild zu schauen und nicht zu hören. Gute Musikerinnen und Musiker verbinden Auge, Ohr, Stimme und Instrument.

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Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt ein Intervall in der Musik? (Den Abstand zwischen zwei Tönen) (!Die Lautstärke eines Tons) (!Die Geschwindigkeit eines Liedes) (!Die Anzahl der Takte)




Wie heißt das Intervall von C nach C? (Prime) (!Sekunde) (!Terz) (!Quarte)




Welches Intervall entsteht von C nach D? (Sekunde) (!Prime) (!Terz) (!Quinte)




Welches Intervall entsteht von C nach E? (Terz) (!Sekunde) (!Quarte) (!Quinte)




Welches Intervall entsteht von C nach F? (Quarte) (!Prime) (!Sekunde) (!Terz)




Welches Intervall entsteht von C nach G? (Quinte) (!Terz) (!Quarte) (!Sekunde)




Welche Schrittfolge gehört zur Dur-Tonleiter? (Ganz Ganz Halb Ganz Ganz Ganz Halb) (!Ganz Halb Ganz Halb Ganz Ganz Halb) (!Halb Ganz Ganz Ganz Halb Ganz Ganz) (!Ganz Ganz Ganz Halb Ganz Halb Ganz)




Wie viele Halbtonschritte hat eine kleine Sekunde? (Einen Halbtonschritt) (!Zwei Halbtonschritte) (!Drei Halbtonschritte) (!Vier Halbtonschritte)




Welche Intervalle gelten in ihrer Grundform als rein? (Prime Quarte und Quinte) (!Sekunde Terz und Quarte) (!Prime Sekunde und Terz) (!Terz Quarte und Quinte)




Warum zählt man beim Intervallbestimmen den Ausgangston mit? (Weil der Intervallname die Tonstufen inklusive Start und Ziel beschreibt) (!Weil sonst jeder Ton lauter klingt) (!Weil Vorzeichen dadurch verschwinden) (!Weil nur schwarze Tasten gezählt werden)





Memory

Prime gleicher Ton
Sekunde Nachbarton
Terz dritter Ton
Quarte vierter Ton
Quinte fünfter Ton
Halbton kleinster Schritt der üblichen Klaviertastatur
Ganzton zwei Halbtonschritte
Durtonleiter Ganz Ganz Halb Ganz Ganz Ganz Halb





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Prime gleicher Ton
Sekunde Nachbarton in der Tonleiter
Terz dritter Ton vom Grundton aus
Quarte vierter Ton vom Grundton aus
Quinte fünfter Ton vom Grundton aus




...


Kreuzworträtsel

Prime Wie heißt das Intervall vom Ton zu sich selbst?
Sekunde Wie heißt das Intervall vom ersten zum zweiten Ton?
Terz Welches Intervall entscheidet häufig über Dur oder Moll?
Quarte Wie heißt das Intervall vom ersten zum vierten Ton?
Quinte Welches Intervall bildet oft ein stabiles Fundament mit dem Grundton?
Halbton Wie heißt der kleinste Schritt zwischen zwei benachbarten Tönen der üblichen Klaviertastatur?





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Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Intervall beschreibt den

zwischen zwei Tönen. Von C nach C entsteht eine

. Von C nach D entsteht eine

. Von C nach E entsteht eine

. Von C nach F entsteht eine

. Von C nach G entsteht eine

. In einer Dur-Tonleiter liegen zwischen E und F sowie zwischen H und C jeweils

. Die Terz ist besonders wichtig, weil sie häufig den Unterschied zwischen

und Moll prägt. Die Quinte wirkt oft stabil, weil sie mit dem Grundton ein tragfähiges

bildet.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Intervalltagebuch: Schreibe fünf Tonpaare aus C-Dur auf und benenne jeweils Prime, Sekunde, Terz, Quarte oder Quinte.
  2. Singübung: Singe C-C, C-D, C-E, C-F und C-G langsam nach und beschreibe, welches Intervall Dir am leichtesten fällt.
  3. Tastenbild: Zeichne eine Klaviatur von C bis G und markiere die Töne für Prime, Sekunde, Terz, Quarte und Quinte farbig.
  4. Hörübung: Spiele oder lasse Dir fünf Intervalle vorspielen und notiere, ob sie gleich, schrittweise oder sprunghaft klingen.


Standard

  1. Tonleiteranalyse: Untersuche eine C-Dur-Tonleiter und erkläre schriftlich, an welchen Stellen Ganztonschritte und Halbtonschritte liegen.
  2. Melodiebaustein: Erfinde eine kurze Melodie mit mindestens einer Sekunde, einer Terz, einer Quarte und einer Quinte und notiere sie.
  3. Dur und Moll: Vergleiche C-Dur und c-Moll am Beispiel der Terz und erkläre, warum die Terz den Klangcharakter verändert.
  4. Partnerübung: Entwickle mit einer Partnerin oder einem Partner ein Ruf-Antwort-Spiel, bei dem Intervalle vorgespielt, gesungen und benannt werden.


Schwer

  1. Intervallanalyse: Analysiere den Anfang eines Liedes Deiner Wahl und beschreibe, welche Intervalle die Melodie besonders prägen.
  2. Akkordforschung: Erkläre an C-Dur und c-Moll, welche Rolle Grundton, Terz und Quinte im Dreiklang spielen.
  3. Unterrichtserklärung: Gestalte ein kurzes Erklärvideo oder eine Präsentation, in der Du Prime, Sekunde, Terz, Quarte und Quinte mit Notenbeispielen erklärst.
  4. Kompositionsaufgabe: Komponiere acht Takte, in denen zuerst überwiegend Sekunden vorkommen und danach größere Sprünge wie Terzen, Quarten und Quinten.




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Lernkontrolle

  1. Transfer Melodie: Erkläre, wie sich der Charakter einer Melodie verändert, wenn sie statt vieler Sekunden mehr Terzen, Quarten und Quinten verwendet.
  2. Begründung Intervallname: Bestimme mehrere Tonpaare und begründe jeweils in zwei Schritten, zuerst über Tonstufen und danach über Halbtonschritte.
  3. Dur-Moll-Vergleich: Zeige an einem selbst gewählten Beispiel, warum die Terz für den Unterschied zwischen Dur und Moll wichtiger ist als die Quinte.
  4. Fehleranalyse: Eine Person behauptet, C-E sei eine Sekunde, weil nur D dazwischenliegt. Erkläre den Denkfehler und korrigiere ihn.
  5. Hörstrategie: Entwickle eine persönliche Strategie, mit der Du Prime, Sekunde, Terz, Quarte und Quinte beim Hören unterscheiden kannst.
  6. Anwendung Akkorde: Beschreibe, wie Grundton, Terz und Quinte zusammen einen Dreiklang bilden und warum diese Erkenntnis beim Begleiten von Liedern hilft.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe auswendig kennst, sondern Intervalle praktisch anwenden kannst. Du solltest zeigen können, dass Du Tonpaare in Noten erkennst, Intervallnamen begründest, Halbtonschritte prüfst, einfache Intervalle singst oder spielst und ihre Wirkung beschreibst. Ein guter Lernnachweis kann aus einer schriftlichen Intervallanalyse, einer kurzen Sing- oder Spielprüfung, einer eigenen Melodie, einer Erklärung zu Dur und Moll sowie einer Reflexion über Deine Hörstrategien bestehen.

  1. Begriffe: Du erklärst Prime, Sekunde, Terz, Quarte und Quinte mit eigenen Worten.
  2. Notation: Du notierst einfache Tonpaare und benennst die Intervalle korrekt.
  3. Hören: Du erkennst, ob ein Intervall gleich, schrittweise oder sprunghaft klingt.
  4. Singen: Du singst die ersten fünf Intervalle ab einem vorgegebenen Grundton.
  5. Transfer: Du erklärst an Dur, Moll oder Dreiklängen, warum Intervalle musikalische Bedeutung haben.




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