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Pressing beim FC Bayern

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Pressing beim FC Bayern




Einleitung

Pressing beim FC Bayern beschreibt eine Spielweise, bei der die Mannschaft den Gegner gezielt unter Zeit-, Raum- und Entscheidungsdruck setzt. Dabei geht es nicht darum, dass einzelne Spieler möglichst schnell zum Ball sprinten. Erfolgreiches Pressing entsteht vielmehr durch abgestimmte Laufwege, passende Abstände, das Schließen von Passwegen und das gemeinsame Erkennen eines geeigneten Pressingauslösers.

Beim FC Bayern hat Pressing in unterschiedlichen Epochen verschiedene Formen angenommen. Unter Jupp Heynckes war das frühe Stören des gegnerischen Aufbaus ein wichtiger Bestandteil der Triple-Saison 2012/13. Unter Pep Guardiola wurden Ballbesitz, Positionsspiel und unmittelbares Gegenpressing eng miteinander verbunden. Hansi Flick setzte 2019/20 auf außergewöhnlich intensive Vorwärtsverteidigung und eine sehr hohe Abwehrlinie. Unter Vincent Kompany gehören hohes Pressing, aggressives Gegenpressing, mannorientierte Zuordnungen und eine mutige Restverteidigung weiterhin zu zentralen Elementen.

Der aiMOOC erklärt, wie Pressingauslöser funktionieren, warum eine hohe Verteidigung Pressing unterstützt, wie Gegenpressing organisiert wird und welche Chancen und Risiken daraus entstehen. Du lernst außerdem, Spielszenen aus aktuellen und historischen Bayern-Mannschaften taktisch zu analysieren.


Lernziele

Nach der Bearbeitung dieses aiMOOCs kannst Du:

  1. Pressing als kollektives taktisches Verhalten erklären und von unkoordiniertem Anlaufen unterscheiden.
  2. Pressingauslöser in Spielszenen erkennen und ihre Funktion begründen.
  3. die Verbindung zwischen hoher Verteidigungslinie, Kompaktheit und Druck auf den Ball erklären.
  4. Gegenpressing nach Ballverlust analysieren.
  5. die Bedeutung von Restverteidigung, Deckungsschatten und Anlaufwinkeln erläutern.
  6. Pressingprinzipien verschiedener Bayern-Mannschaften vergleichen.
  7. Chancen und Risiken eines aggressiven Pressings auf konkrete Spielsituationen übertragen.


Grundlagen des Pressings


Was bedeutet Pressing?

Beim Pressing versucht eine Mannschaft, den gegnerischen Ballbesitz aktiv zu beeinflussen. Ziel kann ein unmittelbarer Ballgewinn sein. Ebenso wertvoll kann es sein, den Gegner zu einem unkontrollierten langen Ball, einem Rückpass oder einem technisch schwierigen Zuspiel zu zwingen.

Entscheidend ist die kollektive Abstimmung. Wenn ein Stürmer anlaufen möchte, die dahinterliegenden Mittelfeldspieler aber nicht nachschieben, entstehen große Räume. Der Gegner kann dann die erste Pressinglinie überspielen. Ein gutes Pressing verkleinert deshalb gleichzeitig Raum und Zeit: Der ballführende Spieler wird attackiert, nahe Passwege werden zugestellt und die übrigen Mannschaftsteile rücken nach.

Pressing lässt sich je nach Ausgangshöhe beispielsweise als Angriffs-, Mittelfeld- oder Abwehrpressing beschreiben. Beim FC Bayern ist besonders häufig ein hohes Angriffspressing zu beobachten, weil eine dominante Mannschaft den Gegner möglichst weit von ihrem eigenen Tor entfernt kontrollieren möchte.


Raum-, Zeit- und Gegnerdruck

Drei Formen von Druck greifen ineinander. Zeitdruck entsteht, wenn der Ballführende schnell entscheiden muss. Raumdruck entsteht, wenn offene Spielflächen durch Nachschieben verkleinert werden. Gegnerdruck entsteht durch unmittelbare Nähe und Zweikampfbereitschaft.

Ein Spieler kann also bereits unter starkem Pressing stehen, bevor ein Zweikampf geführt wird. Muss ein Innenverteidiger einen Pass mit dem schwächeren Fuß spielen, während sein zentraler Passweg im Deckungsschatten liegt und der Außenweg durch die Seitenauslinie begrenzt wird, hat das Pressing seine Wirkung oft schon entfaltet.


Pressing ist Mannschaftsverhalten

Für ein funktionierendes Pressing müssen mehrere Aktionen gleichzeitig erfolgen. Der erste Spieler läuft den Ball an. Ein zweiter Spieler kontrolliert eine nahe Anschlussoption. Die hintere Linie schiebt vor. Gleichzeitig muss die Mannschaft die Tiefe sichern, falls der Gegner den Druck mit einem langen Pass überspielt.

Darum ist ein Pressing nicht nur eine Aufgabe von Stürmern. Auch Außenverteidiger, Innenverteidiger und Torhüter beeinflussen, wie hoch und aggressiv die vordersten Spieler anlaufen können.


Pressingauslöser


Was ist ein Pressingauslöser?

Ein Pressingauslöser ist eine wahrnehmbare Spielsituation, auf die eine Mannschaft mit einer vorher abgestimmten Intensivierung ihres Pressings reagiert. Der Auslöser signalisiert: Jetzt ist die Wahrscheinlichkeit günstig, den Gegner festzusetzen oder einen Ballgewinn zu erzwingen.

Welche Auslöser genutzt werden, hängt vom Gegner, vom Spielstand, von den beteiligten Spielern und vom Matchplan ab. Deshalb gibt es keine universelle Liste, die in jedem Bayern-Spiel identisch gilt. Die folgenden Situationen sind typische taktische Beispiele.

Möglicher Pressingauslöser Warum die Situation günstig sein kann Mögliche Bayern-Reaktion
Rückpass Der Ball bewegt sich zunächst vom gegnerischen Ziel weg und der Empfänger muss sich neu orientieren. Vorderste Linie sprintet an, Mannschaft schiebt geschlossen nach.
Langsamer Querpass Der Ball ist während des Passwegs nicht kontrollierbar. Empfänger wird möglichst im Moment der Ballannahme unter Druck gesetzt.
Unscharfe oder weite Ballannahme Der Ball löst sich kurz vom Fuß. Nächster Spieler attackiert, dahinter werden Anschlussräume geschlossen.
Spieler mit Rücken zum Spielfeld Der Empfänger sieht Vorwärtsoptionen nur eingeschränkt. Druck von hinten oder seitlich, nahe Rückpässe werden zugestellt.
Pass an die Seitenlinie Die Linie begrenzt den verfügbaren Raum. Gegner wird nach außen gelenkt und dort gemeinsam eingeschlossen.
Hoher oder springender Ball Die technische Kontrolle ist erschwert. Mannschaft verkürzt die Abstände und attackiert den zweiten Ball.
Geschlossene Körperstellung Der Spieler kann nicht ohne weiteres in alle Richtungen weiterspielen. Anlaufweg nimmt die bevorzugte Fortsetzung aus dem Spiel.


Anlaufwinkel und Deckungsschatten

Der Weg zum Ball ist mindestens so wichtig wie die Geschwindigkeit. Läuft ein Bayern-Spieler einen Innenverteidiger leicht von innen nach außen an, kann er den Pass ins Zentrum mit seinem Körper verdecken. Dieser verdeckte Bereich wird als Deckungsschatten bezeichnet.

Ein sinnvoller Anlaufwinkel kann dadurch zwei Ziele gleichzeitig erfüllen: Druck auf den Ball und Kontrolle eines Passwegs. So lässt sich der Gegner gezielt in eine gewünschte Zone lenken.


Pressingfalle an der Außenlinie

Die Seitenauslinie kann wie ein zusätzlicher Verteidiger wirken. Wird der Gegner bewusst nach außen gelenkt, verringert sich die Zahl seiner spielbaren Richtungen. Ein Außenstürmer kann von vorne pressen, ein Mittelfeldspieler den inneren Passweg kontrollieren und ein Außenverteidiger aggressiv nachschieben.

Eine solche geplante Situation wird als Pressingfalle bezeichnet. Wichtig ist, dass die beteiligten Spieler gleichzeitig reagieren. Kommt ein Spieler zu spät, kann aus der vermeintlichen Falle ein freier Raum für den Gegner werden.


Hohe Verteidigung


Warum steht die Abwehr so hoch?

Ein hohes Pressing funktioniert nur, wenn die hinteren Mannschaftsteile nachschieben. Würde die Abwehr tief am eigenen Strafraum bleiben, während die Stürmer am gegnerischen Strafraum pressen, entstünden riesige Zwischenräume. Der Gegner könnte sich dort frei drehen.

Eine hohe Verteidigungslinie verkürzt deshalb die vertikale Länge der Mannschaft. Die Bayern können mehr Spieler in Ballnähe bringen und zweite Bälle schneller attackieren. Nach einem Rückpass des Gegners kann die ganze Mannschaft mehrere Meter vorschieben und den verfügbaren Raum weiter reduzieren.


Die Rolle der Innenverteidiger

Innenverteidiger müssen in einem hohen Block besonders mutig entscheiden. Sie verteidigen nicht nur rückwärts, sondern oft nach vorne. Lässt sich ein gegnerischer Stürmer zwischen die Linien fallen, kann ein Innenverteidiger aus der Kette herausrücken, um dessen offene Drehung zu verhindern.

Diese Aktion ist wirkungsvoll, aber riskant. Hinter dem herausrückenden Verteidiger entsteht Raum. Deshalb müssen Nebenleute, Außenverteidiger und defensive Mittelfeldspieler die Bewegung lesen und absichern.


Der Torhüter als Tiefensicherung

Hinter einer hohen Abwehrlinie liegt zwangsläufig Raum. Ein mitspielender Torhüter kann lange Bälle außerhalb oder am Rand des Strafraums früh aufnehmen beziehungsweise klären. Bei Bayern war Manuel Neuer besonders in der Flick-Ära ein wichtiger Bestandteil dieser Form der Tiefenverteidigung.

Der Torhüter verändert damit indirekt das Pressing der gesamten Mannschaft: Je verlässlicher der Raum hinter der Abwehr kontrolliert werden kann, desto mutiger kann die Feldmannschaft nach vorne verteidigen.


Das Risiko hinter der letzten Linie

Wird die erste Pressinglinie überspielt und kann der Gegner ohne ausreichenden Druck auf den Ball in die Tiefe passen, wird eine hohe Abwehr verwundbar. Besonders gefährlich sind schnelle Stürmer, diagonale Läufe hinter Außenverteidiger und präzise erste Kontakte nach einem langen Ball.

Die zentrale Frage lautet deshalb nicht: Wie hoch steht die Abwehr? Entscheidend ist: Steht die Abwehr hoch, während gleichzeitig ausreichender Druck auf den Ball besteht?


Gegenpressing


Was geschieht unmittelbar nach dem Ballverlust?

Gegenpressing bezeichnet den Versuch, nach eigenem Ballverlust sofort Druck auf den neuen Ballbesitzer und seine nächsten Passmöglichkeiten auszuüben. Der Moment ist taktisch attraktiv, weil die gegnerische Mannschaft gerade vom Verteidigen ins Angreifen umschalten muss und ihre Ordnung häufig noch nicht für einen kontrollierten Spielaufbau vorbereitet ist.

Beim FC Bayern kann Gegenpressing zugleich eine offensive und defensive Funktion besitzen. Ein Ballgewinn nahe am gegnerischen Tor eröffnet sofort eine neue Torchance. Gelingt kein Ballgewinn, soll zumindest der erste gefährliche Vorwärtspass verhindert oder verzögert werden.

Eine starre Regel wie der Ball muss innerhalb einer bestimmten Zahl von Sekunden zurückerobert werden wäre als allgemeine Definition zu eng. Entscheidend ist vielmehr die unmittelbare kollektive Reaktion auf den Ballverlust.


Vier Aufgaben im Gegenpressing

Aufgabe Taktische Bedeutung
Ballführer attackieren Zeit für einen kontrollierten Konter reduzieren
Nahe Passwege schließen einfache Auswege verhindern
Zentrum sichern gefährliche vertikale Pässe erschweren
Tiefe absichern langen Befreiungsball oder gegnerischen Durchbruch kontrollieren


Restverteidigung als Voraussetzung

Restverteidigung bezeichnet die Absicherung, die während des eigenen Angriffs bereits für einen möglichen Ballverlust vorbereitet wird. Stehen alle Spieler vor dem Ball, kann selbst ein aggressives Gegenpressing leicht überspielt werden.

Gute Restverteidigung bedeutet deshalb, dass genügend Spieler so positioniert sind, dass sie gegnerische Konterwege kontrollieren, zweite Bälle aufnehmen und nach einem Ballverlust sofort Druck erzeugen können. Unter Vincent Kompany ist diese Balance zwischen offensiver Präsenz und Absicherung besonders wichtig, weil Bayern häufig mit vielen Spielern in der gegnerischen Hälfte agiert.


Historische Bayern-Modelle


Jupp Heynckes: Druck, Balance und das Triple 2012/13

Die Mannschaft von Jupp Heynckes verband in der Saison 2012/13 offensive Qualität mit hoher defensiver Arbeitsbereitschaft. Das Pressing war intensiv, ohne nur aus blindem Vorwärtslaufen zu bestehen. Offensivspieler beteiligten sich an der Rückwärtsarbeit, während Spieler wie Javi Martínez im Zentrum und schnelle Verteidiger hinter dem Pressing Stabilität gaben.

Ein anschauliches Beispiel lieferte das Champions-League-Viertelfinale gegen Juventus im April 2013. Heynckes erklärte nach dem Hinspiel, dass Bayern sehr früh attackiert habe. Ein wichtiges Ziel bestand darin, Andrea Pirlo als zentralen Spielgestalter aus dem Rhythmus zu bringen. Das Beispiel zeigt ein wesentliches Pressingprinzip: Nicht jeder Gegner wird gleich angelaufen. Ein Matchplan kann bewusst den wichtigsten Aufbauspieler zum Pressingziel machen.

Im Champions-League-Finale 2013 gegen Borussia Dortmund traf Bayern auf einen Gegner, der selbst für aggressives Pressing und schnelles Umschalten stand. Das machte die Kontrolle von zweiten Bällen, Zwischenräumen und Übergängen besonders wichtig.


Pep Guardiola: Ballbesitz als Grundlage des Gegenpressings

Unter Pep Guardiola von 2013 bis 2016 wurde Bayerns Positionsspiel weiter ausdifferenziert. Ballbesitz war dabei nicht nur ein offensives Mittel. Eine gute Raumaufteilung mit vielen Spielern in Ballnähe erleichterte zugleich das Gegenpressing nach einem Ballverlust.

Guardiola experimentierte bei Bayern mit verschiedenen Aufbaustrukturen und teilweise sehr hoch positionierten Verteidigern. UEFA-Analysen aus dieser Zeit beschrieben, wie solche Strukturen ein aggressiveres Pressing und Gegenpressing ermöglichen sollten. Vor dem Champions-League-Spiel gegen Arsenal 2015 formulierte Guardiola zudem ausdrücklich das Ziel, den Gegner hoch zu pressen, damit dieser nicht sauber von hinten aufbauen könne.

Das Prinzip dahinter ist bis heute relevant: Die Positionen im eigenen Ballbesitz bestimmen, wie gut eine Mannschaft den Ballverlust verteidigen kann. Sind die Abstände kurz und die wichtigen Räume besetzt, kann der nächste Spieler sofort Druck erzeugen.


Hansi Flick: extremes Vorwärtsverteidigen 2019/20

Unter Hansi Flick entwickelte Bayern in der Saison 2019/20 ein besonders intensives Pressing. Die Mannschaft verteidigte sehr hoch, rückte aggressiv nach und versuchte nach Ballverlust sofort wieder Zugriff zu bekommen.

UEFA-Analysen zur Champions-League-Saison 2019/20 hoben Bayerns hohes Pressing und die mutige letzte Linie hervor. In dieser Champions-League-Kampagne kam Bayern laut UEFA auf 44 Abschlüsse innerhalb von 15 Sekunden nach einem Ballgewinn. Die Zahl zeigt, wie stark Ballrückeroberung und unmittelbarer Angriff miteinander verbunden waren.

Thomas Müller spielte eine wichtige Rolle bei der Organisation des ersten Drucks, während Neuer hinter der hohen Linie als mitspielender Torhüter absicherte. Der berühmte 8:2-Sieg gegen Barcelona im Champions-League-Viertelfinale 2020 zeigte die enorme Offensivwirkung, aber auch die Risikobereitschaft dieser Spielweise besonders deutlich.


Vincent Kompany: hohes Pressing und mannorientierter Zugriff seit 2024

Vincent Kompany übernahm den FC Bayern 2024 und ist auch zu Beginn der Saison 2026/27 Cheftrainer. Unter ihm verbindet Bayern viel Ballbesitz mit einem sehr hohen Block, aggressivem Gegenpressing und häufig mannorientierten Zuordnungen.

Eine Bundesliga-Analyse aus seiner ersten Bayern-Saison 2024/25 beschrieb, dass die Münchner beim gegnerischen flachen Aufbau über das Feld aggressiv Mann gegen Mann pressen. Zugleich wurde das Risiko hinter der hoch positionierten Mannschaft deutlich: Wird die erste Linie überspielt, müssen die Innenverteidiger große Räume nach vorne und in die Tiefe verteidigen.

In der Meisterschaftssaison 2024/25 lag die durchschnittliche Position des letzten Bayern-Feldspielers laut Bundesliga-Daten ungefähr 43,3 Meter vor dem eigenen Tor. Außerdem benötigte Bayern im Durchschnitt etwa 12,6 Sekunden für eine Ballrückeroberung und lag damit ligaweit an der Spitze. Solche Werte sind kein Pressingrezept, verdeutlichen aber die Konsequenz des hohen Ansatzes.

Auch in der Champions-League-Saison 2025/26 zeigte sich die Entwicklung. Beim 2:1-Auswärtssieg gegen Real Madrid im April 2026 analysierte die UEFA eine aggressive Bayern-Druckphase, eine organisierte Absicherung hinter dem Angriff und Übergangsmomente nach Ballgewinnen. Beide Bayern-Tore entstanden in dieser Partie nach Umschaltsituationen im Anschluss an Ballrückeroberungen.

Schon im September 2025 hatte Kompany nach einem 3:1 gegen Chelsea erklärt, dass Bayern nicht nur presse, um den Ball zurückzugewinnen, sondern um daraus Tore zu erzielen; der zweite und dritte Bayern-Treffer entstanden dort aus Pressingsituationen. Diese Idee verbindet Gegenpressing unmittelbar mit offensiver Zielsetzung.

Im August 2026 beschrieb der FC Bayern Kompanys Spiel selbst mit den Elementen Pressing, Gegenpressing und vertikale Läufe. Zugleich betonte der Verein die inzwischen verbesserte Balance zwischen hohem Risiko und Absicherung. Ein aktuelles Beispiel folgte im Supercup 2026 gegen Borussia Dortmund: In der Nachspielzeit erzwang Bayern durch Pressing einen Fehlpass des BVB und nutzte die Situation zum Treffer.


Vergleich der Pressing-Epochen

Bayern-Phase Typischer Schwerpunkt Bedeutung der hohen Verteidigung Beispiel Zentrales Risiko
Heynckes 2012/13 intensiver, ausgewogener Druck und gezielte Kontrolle wichtiger Aufbauspieler Mannschaft bleibt kompakt und kann zweite Bälle attackieren frühes Stören von Pirlo gegen Juventus zu große Abstände bei verspätetem Nachschieben
Guardiola 2013–2016 Positionsspiel plus unmittelbares Gegenpressing hohe Positionen halten den Gegner weit vom Bayern-Tor weg hohes Pressing gegen gegnerischen Spielaufbau Raum hinter sehr offensiven Strukturen
Flick 2019/20 extrem intensives Vorwärtsverteidigen und schnelles Umschalten sehr hohe letzte Linie hält das Team eng zusammen viele Abschlüsse kurz nach Ballgewinnen Tiefenbälle hinter die Abwehr
Kompany seit 2024 hoher Block, aggressives Gegenpressing und mannorientierter Zugriff Verteidiger sichern weit vorne ab und verteidigen aktiv nach vorne Ballgewinne als direkte Ausgangspunkte für Torchancen große Räume bei überspieltem ersten Druck

Der Vergleich zeigt: Die Trainer nutzten nicht dasselbe Pressingsystem. Gemeinsam ist den besonders dominanten Bayern-Mannschaften jedoch die Idee, den Gegner nicht frei aufbauen zu lassen, die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein zu halten und Ballverluste möglichst weit vom eigenen Tor entfernt zu kontrollieren.


Eine Pressingsequenz lesen


Phase 1: Gegner lenken

Zu Beginn steht nicht zwangsläufig der maximale Sprint zum Ball. Ein Stürmer kann zunächst eine Passrichtung schließen und den Aufbau in einen gewünschten Raum lenken. Dadurch wird der nächste Pass vorhersehbarer.


Phase 2: Auslöser erkennen

Kommt beispielsweise ein Rückpass oder ein technisch ungünstiges Zuspiel, erhöht die Mannschaft gemeinsam die Intensität. Der nächste Spieler attackiert, während seine Mitspieler Passwege aufnehmen.


Phase 3: Raum verdichten

Mittelfeld und Abwehr schieben nach. Dadurch kann der Gegner nicht einfach hinter die erste Linie in einen freien Zwischenraum spielen. Diese Bewegung erzeugt Kompaktheit.


Phase 4: Ball gewinnen oder langen Ball erzwingen

Ein Pressing ist nicht nur dann erfolgreich, wenn Bayern direkt den Ball erobert. Ein unkontrollierter langer Ball kann ebenfalls ein Erfolg sein, wenn Innenverteidiger oder Mittelfeldspieler den ersten oder zweiten Ball kontrollieren.


Phase 5: Nach dem Ballgewinn entscheiden

Nach einer Eroberung muss die Mannschaft sofort erkennen, ob ein direkter Angriff möglich ist. Ist der Gegner ungeordnet, kann ein vertikaler Pass besonders gefährlich sein. Ist die Situation nicht kontrollierbar, kann Bayern den Ball sichern und einen neuen Positionsangriff aufbauen.


Wenn das Pressing überspielt wird


Die erste Linie wird gebrochen

Ein technisch starker Gegner kann Pressing durch kurze Kombinationen, Dribblings oder einen gezielten Pass zwischen den Linien überwinden. Dann muss die nächste Bayern-Linie entscheiden, ob sie weiter nach vorne verteidigt oder zurückfällt.


Direkte Bälle in die Tiefe

Bei einer hohen Abwehrlinie ist ein präziser Ball hinter die letzte Linie besonders gefährlich. Deshalb darf die Abwehr nicht nur auf ihre eigene Position achten. Sie muss auch erkennen, ob der gegnerische Passgeber unter Druck steht. Ohne Druck auf den Ball ist das Risiko eines Tiefenpasses größer.


Pressingresistente Gegner

Spieler, die unter Druck offene Körperstellungen herstellen, Gegner im Dribbling binden oder mit dem ersten Kontakt aus engen Räumen lösen können, stellen ein mannorientiertes Pressing vor Probleme. Wird ein Duell verloren, kann hinter dem pressenden Spieler ein freier Raum entstehen.


Ermüdung und schlechte Abstände

Aggressives Pressing verlangt hohe Lauf- und Konzentrationsleistungen. Sinkt die Intensität nur bei einzelnen Spielern, kann die gesamte Struktur auseinanderbrechen. Deshalb ist die Qualität der Abstände häufig wichtiger als die reine Zahl der Sprints.


Training und Coaching


Pressing trainieren

Pressing lässt sich besonders gut in Spielformen mit klaren Auslösern trainieren. Eine Mannschaft kann beispielsweise den Auftrag bekommen, nach einem Rückpass zum Torhüter geschlossen nach vorne zu schieben. In einer anderen Spielform zählt ein Ballgewinn in einer markierten hohen Zone doppelt.

Wichtig ist, dass nicht nur der erste Anläufer bewertet wird. Trainerinnen und Trainer sollten beobachten, ob die zweite Linie nachschiebt, ob der ballferne Raum gesichert ist und ob die Restverteidigung mögliche Konterwege kontrolliert.


Beobachtungskriterien für Deine Videoanalyse

  1. Auslöser: Welche Aktion des Gegners startet den intensiven Druck?
  2. Anlaufwinkel: Wohin wird der Ballführende gelenkt?
  3. Deckungsschatten: Welcher Passweg wird durch die Körperposition geschlossen?
  4. Kompaktheit: Wie groß sind die Abstände zwischen Angriff, Mittelfeld und Abwehr?
  5. Letzte Linie: Wie weit schiebt die Abwehr nach?
  6. Absicherung: Wer kontrolliert den Raum hinter dem Ball?
  7. Folgeaktion: Was geschieht nach Ballgewinn oder nach Überspielen des Pressings?


Quellen und Vertiefung

Die taktischen Beschreibungen verbinden allgemeine Pressingprinzipien mit dokumentierten Bayern-Beispielen. Besonders bei aktuellen Mannschaften können Auslöser und Zuordnungen je nach Gegner und Spielphase variieren.

  1. Wikipedia: Pressing – Grundbegriffe zu Pressing und Gegenpressing.
  2. Wikipedia: FC Bayern München – Vereins- und Mannschaftsgeschichte.
  3. FC Bayern, August 2026: Kompany und die Bayern-DNA – aktuelle Einordnung zu Pressing, Gegenpressing, vertikalen Läufen und Balance.
  4. FC Bayern, August 2026: Analyse des Supercups gegen Borussia Dortmund – aktuelles Beispiel für einen durch Pressing erzwungenen Fehler.
  5. Bundesliga: Bayerns riskanter Spielstil unter Kompany – hohes Pressing, mannorientierter Zugriff und Konterrisiko.
  6. Bundesliga: Kompanys Weg zur Meisterschaft – Daten zur hohen Verteidigungslinie und Ballrückeroberung.
  7. UEFA: Bayern unter Kompany in der Champions League 2025/26 – Druck, Übergänge und Absicherung.
  8. UEFA: Bayern unter Flick – hohes Pressing, hohe Linie und Umschalten.
  9. UEFA: Guardiola und Bayerns Pressingstruktur – Verbindung von Struktur und aggressivem Pressing.
  10. UEFA: Heynckes gegen Juventus 2013 – frühes Attackieren und Kontrolle von Pirlo.

Die eingebundenen Bilder stammen aus Wikimedia Commons. Die jeweiligen Lizenz- und Urheberangaben findest Du auf den Dateibeschreibungsseiten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was kennzeichnet einen Pressingauslöser? (Eine wahrnehmbare Situation, auf die das Team gemeinsam mit mehr Druck reagiert) (!Ein zufälliger Sprint eines einzelnennen Spielers ohne Abstimmung) (!Jeder Einwurf der eigenen Mannschaft unabhängig vom Matchplan) (!Nur ein Pfiff des Schiedsrichters)




Warum kann ein gegnerischer Rückpass ein günstiger Pressingauslöser sein? (Der Gegner spielt zunächst vom Angriffsziel weg und muss sich neu orientieren) (!Der Ball ist nach jedem Rückpass automatisch im Aus) (!Ein Rückpass führt immer zu einem indirekten Freistoß) (!Die Abwehrlinie darf bei einem Rückpass nicht nachschieben)




Welche Hauptfunktion hat eine hohe Verteidigungslinie für ein hohes Pressing? (Sie verkürzt die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen) (!Sie verhindert grundsätzlich jeden langen Ball) (!Sie macht Gegenpressing überflüssig) (!Sie zwingt den Torhüter im eigenen Torraum zu bleiben)




Was bedeutet Gegenpressing? (Unmittelbarer kollektiver Druck nach einem eigenen Ballverlust) (!Tiefes Verteidigen nach jedem eigenen Eckball) (!Ausschließlich Mannorientierung bei gegnerischen Freistößen) (!Ein langer Ball ohne vorherigen Gegnerdruck)




Was beschreibt der Deckungsschatten? (Den durch die Position eines Verteidigers verdeckten Passraum) (!Den Raum hinter dem eigenen Tor) (!Die Zone zwischen Eckfahne und Seitenlinie) (!Eine vorgeschriebene Position des Torhüters)




Welches Risiko gehört zu einer sehr hohen Abwehrlinie? (Raum für gegnerische Tiefenläufe hinter der letzten Linie) (!Automatischer Verlust des Ballbesitzes bei jedem Querpass) (!Verbot des Rückpasses zum Torhüter) (!Keine Möglichkeit mehr einen zweiten Ball zu gewinnen)




Welcher gegnerische Spielmacher war 2013 beim Bayern-Pressing gegen Juventus ein besonderes Ziel? (Andrea Pirlo) (!Gianluigi Buffon) (!Giorgio Chiellini) (!Leonardo Bonucci)




Was war für Bayerns Pressing unter Hansi Flick besonders charakteristisch? (Sehr hohe Verteidigung und intensives Vorwärtsverteidigen) (!Dauerhaftes Zurückziehen an den eigenen Strafraum) (!Verzicht auf Druck nach Ballverlust) (!Grundsätzliches Verteidigen ohne Torhüterbeteiligung)




Welches Merkmal wird mit Bayerns Pressing unter Vincent Kompany verbunden? (Hoher Block mit aggressivem und häufig mannorientiertem Zugriff) (!Ausschließliche Raumdeckung im eigenen Strafraum) (!Bewusster Verzicht auf Gegenpressing) (!Permanente Trennung von Angriff und Abwehr durch große Abstände)




Wann kann ein Pressing auch ohne direkten Ballgewinn erfolgreich sein? (Wenn der Gegner zu einem unkontrollierten langen Ball gezwungen wird) (!Nur wenn der Gegner sofort ein Eigentor erzielt) (!Nur wenn das Spiel unmittelbar danach unterbrochen wird) (!Nur wenn der Torhüter den Strafraum nicht verlässt)





Memory

Pressingauslöser Rückpass
Gegenpressing Ballverlust
Hohe Verteidigung Raumverengung
Restverteidigung Konterabsicherung
Deckungsschatten Passwegkontrolle
Pressingfalle Außenlinie
Sweeperkeeper Tiefenverteidigung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Anlaufwinkel Gegner lenken
Nachschieben Abstände verkürzen
Gegenpressing Sofortdruck nach Ballverlust
Restverteidigung Konterwege absichern
Torhüterposition Raum hinter hoher Linie kontrollieren






Kreuzworträtsel

Rückpass Welches Zuspiel zum eigenen Tor kann häufig ein Pressingauslöser sein?
Gegenpressing Wie heißt der unmittelbare Druck nach eigenem Ballverlust?
Kompaktheit Wie nennt man geringe und abgestimmte Abstände zwischen den Mannschaftsteilen?
Pressingfalle Wie heißt eine bewusst vorbereitete Zone, in die der Gegner gelenkt wird?
Restverteidigung Wie heißt die Absicherung gegen Konter während des eigenen Angriffs?
Deckungsschatten Wie heißt der durch die Körperposition eines Verteidigers geschlossene Passraum?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Pressing soll den gegnerischen Ballführer unter

setzen.
Ein

kann ein Signal für gemeinsames Vorschieben sein.
Wird ein Gegner bewusst in eine vorbereitete Zone gelenkt, spricht man von einer

.
Eine hohe Abwehrlinie unterstützt die vertikale

der Mannschaft.
Hinter einer hoch stehenden Abwehr muss besonders die

abgesichert werden.
Der unmittelbare Druck nach eigenem Ballverlust heißt

.
Die bereits während des Angriffs vorbereitete Konterabsicherung wird

genannt.
Im Champions-League-Viertelfinale 2013 richtete Bayern besonderen Druck auf den Spielmacher

.
Unter Hansi Flick wurde Bayern für eine besonders hohe

bekannt.
Unter Vincent Kompany gehört häufig ein

Zugriff zum hohen Pressing.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Pressingauslöser erkennen: Schaue fünf Minuten einer Bayern-Spielsequenz und notiere drei Situationen, in denen die Intensität des Anlaufens sichtbar steigt. Begründe jeweils, was der Auslöser gewesen sein könnte.
  2. Taktikskizze: Zeichne ein Spielfeld und stelle dar, wie ein Stürmer einen Innenverteidiger so anlaufen kann, dass der Pass ins Zentrum im Deckungsschatten liegt.
  3. Taktikbegriffe erklären: Erstelle ein einminütiges Erklärvideo zu den Begriffen Pressing, Gegenpressing und Restverteidigung.
  4. Pressingfalle darstellen: Stelle mit vier bis sechs Personen eine Pressingfalle an der Seitenlinie nach und fotografiere oder filme die Ausgangsposition.


Standard

  1. Aktuelle Bayern-Analyse: Analysiere eine aktuelle Partie unter Vincent Kompany. Suche drei hohe Ballgewinne und beschreibe Auslöser, Anlaufwinkel, Nachschieben und Folgeaktion.
  2. Heynckes und Flick vergleichen: Wähle je eine Spielsituation aus der Heynckes-Ära 2012/13 und der Flick-Ära 2019/20. Vergleiche Höhe, Intensität und Absicherung des Pressings.
  3. Pressing-Spielform entwickeln: Entwickle eine Trainingsform für zwei Mannschaften, in der ein Rückpass als Pressingauslöser dient und ein Ballgewinn in einer hohen Zone besonders belohnt wird.
  4. Trainerinterview: Befrage eine Trainerin oder einen Trainer aus Schule oder Verein dazu, welche Pressingauslöser im eigenen Team genutzt werden. Vergleiche die Aussagen mit den Bayern-Beispielen.


Schwer

  1. Datenanalyse Pressing: Entwickle ein Beobachtungsschema für hohe Ballgewinne und werte mindestens 20 Minuten einer Partie aus. Unterscheide Ballgewinn, erzwungenen langen Ball und überspieltes Pressing.
  2. Matchplan gegen Pressing: Entwirf aus Sicht eines Bayern-Gegners einen Spielaufbau gegen einen hohen, mannorientierten Block. Berücksichtige einen mitspielenden Torhüter, einen abkippenden Sechser und schnelle Flügelspieler.
  3. Pressingresistenz simulieren: Plane drei Spielsituationen, in denen das Bayern-Pressing überspielt wird. Entwickle anschließend jeweils eine mögliche Anpassung der Restverteidigung.
  4. Kompany und Guardiola vergleichen: Recherchiere eine Partie unter Guardiola und eine unter Kompany. Untersuche, wie die Positionierung im eigenen Ballbesitz das jeweilige Gegenpressing vorbereitet, und präsentiere Deine Ergebnisse mit Video- oder Standbildbelegen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Pressingproblem lösen: Bayern presst hoch, aber der gegnerische Sechser erhält wiederholt frei den Ball hinter der ersten Linie. Erkläre mindestens zwei mögliche strukturelle Ursachen und entwickle passende Korrekturen.
  2. Risiko der hohen Linie bewerten: Ein Gegner verfügt über sehr schnelle Stürmer. Begründe, unter welchen Bedingungen Bayern trotzdem hoch verteidigen kann und wann ein tieferes Verhalten sinnvoll wäre.
  3. Pressingfalle entwickeln: Entwirf eine Pressingfalle gegen einen Gegner, der bevorzugt über seinen rechten Außenverteidiger aufbaut. Beschreibe die Aufgaben von mindestens vier Bayern-Spielern.
  4. Gegenpressing entscheiden: Nach einem Bayern-Ballverlust sind nur zwei Spieler in Ballnähe, während mehrere Gegner bereits nach vorne starten. Entscheide, ob sofortiges Gegenpressing oder Rückzug sinnvoller ist, und begründe Deine Entscheidung.
  5. Trainervergleich übertragen: Wähle zwei der Epochen Heynckes, Guardiola, Flick und Kompany. Zeige, welche gemeinsamen Prinzipien trotz unterschiedlicher Spielweisen erkennbar sind und welche Unterschiede für einen heutigen Matchplan wichtig wären.
  6. Pressingwirkung beurteilen: In einer Szene gewinnt Bayern den Ball nicht, zwingt den Gegner aber zu einem langen Pass, den ein Innenverteidiger kontrolliert. Beurteile, ob das Pressing erfolgreich war, und begründe Deine Bewertung anhand der taktischen Zielsetzung.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe auswendig kennst, sondern taktische Zusammenhänge an konkreten Spielsituationen erklären kannst.

  1. Du kannst einen Pressingauslöser erkennen und seine Wirkung begründen.
  2. Du kannst erklären, wie Anlaufwinkel und Deckungsschatten Passwege beeinflussen.
  3. Du kannst die Verbindung zwischen hoher Verteidigung, Kompaktheit und Druck auf den Ball darstellen.
  4. Du kannst Gegenpressing und Restverteidigung aufeinander beziehen.
  5. Du kannst einen erfolgreichen Pressingmoment auch dann erkennen, wenn kein direkter Ballgewinn entsteht.
  6. Du kannst Chancen und Risiken einer hohen Bayern-Verteidigung auf einen konkreten Gegner übertragen.
  7. Du kannst Pressingprinzipien aus mindestens zwei historischen oder aktuellen Bayern-Mannschaften fachlich vergleichen.




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