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Präsens bilden und verwenden

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Präsens bilden und verwenden



Einleitung

Das Präsens ist die Zeitform der Gegenwart. Du verwendest es, wenn Du sagst, was gerade geschieht, was regelmäßig passiert, was allgemein gilt oder was sicher in der Zukunft liegt. In der deutschen Grammatik ist das Präsens besonders wichtig, weil es im Alltag sehr häufig vorkommt: Ich lerne. Du liest. Wir sprechen. Morgen fahren wir. Wer das Präsens sicher bildet und verwendet, kann klare Sätze schreiben, Gespräche führen und Texte genauer verstehen.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du aus dem Infinitiv eines Verbs die passende Personalform im Präsens bildest. Außerdem übst Du, wann Du das Präsens verwendest und woran Du typische Fehler erkennst. Der Kurs eignet sich für Deutschunterricht, Deutsch als Zweitsprache, Deutsch als Fremdsprache, Grundschule, Sekundarstufe I und zur Wiederholung grundlegender Grammatik.

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Grundlagen: Was ist das Präsens?

Das Präsens wird oft auch Gegenwart genannt. Das ist richtig, aber nicht vollständig. Ein Satz im Präsens kann sich auf verschiedene Zeiten beziehen. Der Zusammenhang, ein Signalwort oder eine Zeitangabe zeigt Dir, wie der Satz gemeint ist.

  1. Aktuelles Präsens: Es beschreibt, was jetzt geschieht. Beispiel: Ich schreibe gerade einen Satz.
  2. Gewohnheit: Es beschreibt, was regelmäßig passiert. Beispiel: Wir lesen jeden Montag.
  3. Allgemeingültige Aussage: Es beschreibt, was immer oder grundsätzlich gilt. Beispiel: Wasser gefriert bei Kälte.
  4. Futurisches Präsens: Es beschreibt etwas Zukünftiges, wenn eine Zeitangabe die Zukunft deutlich macht. Beispiel: Morgen besuchen wir die Bibliothek.
  5. Historisches Präsens: Es macht vergangene Ereignisse lebendig. Beispiel: Der Detektiv öffnet die Tür und entdeckt den Brief.
  6. Resultatives Präsens: Es beschreibt einen Zustand, der in der Vergangenheit begonnen hat und bis jetzt gilt. Beispiel: Ich wohne seit langer Zeit in dieser Stadt.

Wichtig ist: Das grammatische Tempus und die wirkliche Zeit müssen nicht immer gleich sein. Ein Satz im Präsens kann also über jetzt, immer oder bald sprechen. Deshalb achtest Du beim Verstehen nicht nur auf die Verbform, sondern auch auf den ganzen Satz.


Präsens im Satz erkennen

Du erkennst das Präsens meistens an der gebeugten Form des Verbs. Ein gebeugtes Verb heißt finites Verb. Es passt sich an Person, Numerus und manchmal an Besonderheiten des Verbs an. In einem einfachen Aussagesatz steht das finite Verb im Deutschen meistens an zweiter Stelle.

Satz im Präsens Finites Verb Person und Numerus Bedeutung
Ich lerne Deutsch. lerne erste Person Singular aktuelle Handlung oder allgemeine Aussage
Du spielst Gitarre. spielst zweite Person Singular Handlung der angesprochenen Person
Wir schreiben eine Geschichte. schreiben erste Person Plural Handlung mehrerer Personen
Morgen fährt der Bus früher. fährt dritte Person Singular zukünftiges Geschehen mit Zeitangabe


Präsens bilden

Um das Präsens zu bilden, brauchst Du meistens drei Schritte. Zuerst bestimmst Du den Infinitiv, also die Grundform des Verbs. Dann findest Du den Verbstamm. Zum Schluss hängst Du die passende Personalendung an.

Schritt Erklärung Beispiel
Infinitiv finden Du nimmst die Grundform des Verbs. lernen
Verbstamm bilden Du entfernst die Endung en oder n. lern
Personalendung anhängen Du ergänzt die Endung, die zum Subjekt passt. ich lerne, du lernst, er lernt


Regelmäßige Verben

Bei regelmäßigen Verben bleibt der Verbstamm im Präsens gleich. Nur die Endung ändert sich. Diese Endungen solltest Du sicher kennen.

Personalpronomen Endung Beispiel mit lernen Beispiel mit machen
ich e ich lerne ich mache
du st du lernst du machst
er, sie, es t er lernt sie macht
wir en wir lernen wir machen
ihr t ihr lernt ihr macht
sie, Sie en sie lernen Sie machen

Merksatz: Ich e, du st, er t, wir en, ihr t, sie en. Dieser Merksatz hilft Dir bei vielen regelmäßigen Verben. Trotzdem musst Du genau auf die Aussprache und auf besondere Verbstämme achten.


Verben mit eingefügtem e

Manche Verben brauchen ein zusätzliches e, damit die Form leichter auszusprechen ist. Das betrifft oft Verbstämme, die auf d oder t enden. Auch einige Verben mit schwer aussprechbaren Konsonanten am Ende des Stamms bekommen ein e.

Infinitiv Verbstamm du-Form er/sie/es-Form ihr-Form
arbeiten arbeit du arbeitest er arbeitet ihr arbeitet
warten wart du wartest sie wartet ihr wartet
reden red du redest er redet ihr redet
atmen atm du atmest sie atmet ihr atmet

Du siehst: Das eingefügte e steht vor allem dort, wo sonst eine schwer aussprechbare Form entstehen würde. Statt du arbeitst heißt es richtig du arbeitest.


Starke und unregelmäßige Verben

Bei vielen starken Verben verändert sich im Präsens der Stammvokal. Das geschieht vor allem in der zweiten und dritten Person Singular, also bei du und er, sie, es. Diese Formen musst Du üben und häufig auch auswendig lernen.

Infinitiv ich du er, sie, es wir ihr sie
fahren fahre fährst fährt fahren fahrt fahren
sprechen spreche sprichst spricht sprechen sprecht sprechen
lesen lese liest liest lesen lest lesen
laufen laufe läufst läuft laufen lauft laufen
sehen sehe siehst sieht sehen seht sehen

Typische Veränderungen sind a zu ä, au zu äu und e zu i oder ie. Aber nicht jedes starke Verb verändert sich gleich. Deshalb ist es sinnvoll, neue Verben immer mit Beispielsätzen zu lernen.


Sehr wichtige unregelmäßige Verben

Einige Verben sind besonders häufig und sehr unregelmäßig. Du brauchst sie in vielen Sätzen. Dazu gehören sein, haben und werden.

Person sein haben werden
ich bin habe werde
du bist hast wirst
er, sie, es ist hat wird
wir sind haben werden
ihr seid habt werdet
sie, Sie sind haben werden

Diese drei Verben sind wichtig, weil sie auch als Hilfsverben in anderen Zeitformen oder Formen vorkommen. Im Präsens verwendest Du sie aber auch ganz normal als Vollverben: Ich bin müde. Du hast Zeit. Das Wetter wird besser.


Modalverben im Präsens

Modalverben zeigen, ob jemand etwas kann, darf, muss, soll, will oder mag. Im Präsens verhalten sie sich besonders. Die erste und dritte Person Singular haben oft keine normale Endung.

Person können müssen wollen dürfen
ich kann muss will darf
du kannst musst willst darfst
er, sie, es kann muss will darf
wir können müssen wollen dürfen
ihr könnt müsst wollt dürft
sie, Sie können müssen wollen dürfen

Mit einem Modalverb steht ein weiteres Verb meistens im Infinitiv am Satzende: Ich kann schwimmen. Wir müssen üben. Du darfst fragen.

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Präsens verwenden

Das Präsens ist im Deutschen vielseitig. Du verwendest es nicht nur für das, was jetzt geschieht. Die folgenden Abschnitte zeigen Dir die wichtigsten Verwendungen mit Beispielen.


Aktuelle Handlungen

Wenn etwas gerade passiert, verwendest Du oft das Präsens. Signalwörter sind zum Beispiel jetzt, gerade, im Moment oder heute.

Beispiel Erklärung
Ich schreibe gerade eine Nachricht. Die Handlung passiert jetzt.
Der Hund schläft im Moment. Der Zustand besteht jetzt.
Heute lernen wir das Präsens. Die Handlung gehört zum heutigen Zeitpunkt.


Wiederholungen und Gewohnheiten

Das Präsens beschreibt auch, was regelmäßig oder gewöhnlich passiert. Häufige Signalwörter sind immer, oft, manchmal, jeden Tag, jede Woche oder nie.

Beispiel Erklärung
Jeden Morgen frühstückt Lina um sieben Uhr. Die Handlung wiederholt sich regelmäßig.
Wir gehen oft in die Bücherei. Die Handlung kommt häufiger vor.
Er vergisst nie seine Hausaufgaben. Die Aussage beschreibt eine Gewohnheit.


Allgemeingültige Aussagen

Wenn eine Aussage grundsätzlich gilt, verwendest Du ebenfalls das Präsens. Das kann bei Naturgesetzen, Regeln, Definitionen oder Sprichwörtern vorkommen.

Beispiel Erklärung
Die Erde kreist um die Sonne. Die Aussage gilt allgemein.
Ein Verb kann eine Handlung ausdrücken. Die Aussage erklärt einen grammatischen Begriff.
Übung macht den Meister. Das Sprichwort wird zeitlos verstanden.


Zukunft mit Präsens ausdrücken

Im Deutschen kannst Du das Präsens auch für die Zukunft verwenden. Dann macht meist eine Zeitangabe deutlich, dass etwas später passiert. Das nennt man futurisches Präsens.

Präsenssatz Zeitangabe Bedeutung
Morgen schreiben wir einen Test. morgen Der Test liegt in der Zukunft.
Nächste Woche besucht uns meine Tante. nächste Woche Der Besuch passiert später.
In den Ferien fahren wir ans Meer. in den Ferien Die Reise ist zukünftig geplant.

Wenn die Zukunft nicht eindeutig ist oder besonders betont werden soll, kannst Du auch das Futur I verwenden: Wir werden morgen einen Test schreiben. Im Alltag ist aber oft das Präsens mit Zeitangabe natürlicher.


Historisches Präsens

Das historische Präsens verwendet das Präsens, obwohl etwas in der Vergangenheit liegt. Dadurch wirkt eine Erzählung lebendiger und spannender. Man findet diese Form häufig in Erzählungen, Reportagen, Klappentexten oder Geschichtsdarstellungen.

Beispiel: Der Ritter betritt die Burg. Plötzlich hört er ein Geräusch. Er zieht sein Schwert und geht langsam weiter.

Obwohl die Handlung vergangen sein kann, liest sie sich, als würde sie jetzt passieren. Das erzeugt Nähe und Spannung.


Zustände mit seit

Wenn ein Zustand in der Vergangenheit begonnen hat und bis jetzt andauert, verwendest Du im Deutschen häufig das Präsens mit seit. In anderen Sprachen kann dafür eine andere Zeitform stehen.

Satz Bedeutung
Ich wohne seit drei Jahren hier. Ich habe früher hier angefangen zu wohnen und wohne immer noch hier.
Sie lernt seit dem Sommer Deutsch. Das Lernen begann im Sommer und dauert an.
Wir kennen uns seit der Grundschule. Die Bekanntschaft besteht bis heute.


Satzbau im Präsens

Das Präsens betrifft nicht nur die Verbform. Auch der Satzbau ist wichtig, damit Dein Satz richtig und verständlich wird.


Aussagesatz

Im deutschen Aussagesatz steht das finite Verb meistens an zweiter Stelle. Das erste Satzglied kann das Subjekt, eine Zeitangabe, ein Ort oder eine andere Angabe sein.

Erstes Satzglied Finites Verb Weitere Satzteile Ganzer Satz
Ich lerne heute Deutsch. Ich lerne heute Deutsch.
Heute lerne ich Deutsch. Heute lerne ich Deutsch.
In der Schule schreiben wir Sätze im Präsens. In der Schule schreiben wir Sätze im Präsens.

Auch wenn eine Zeitangabe vorne steht, bleibt das finite Verb an zweiter Stelle. Das Subjekt rückt dann hinter das Verb: Heute lerne ich.


Fragesatz

In einer Entscheidungsfrage steht das finite Verb an erster Stelle. In einer W-Frage steht das Fragewort zuerst und das finite Verb an zweiter Stelle.

Art der Frage Beispiel Erklärung
Entscheidungsfrage Lernst du heute? Antwort mit ja oder nein möglich.
W-Frage Wann lernst du? Das Fragewort steht am Anfang.
W-Frage Warum übst du? Das finite Verb steht nach dem Fragewort.


Trennbare Verben

Viele deutsche Verben sind trennbar. Im Präsens steht der erste Teil im Satz oft ganz hinten. Das ist eine häufige Fehlerquelle.

Infinitiv Präsenssatz Erklärung
aufstehen Ich stehe früh auf. auf steht am Satzende.
einkaufen Wir kaufen heute ein. ein steht am Satzende.
anrufen Du rufst deine Freundin an. an steht am Satzende.
mitbringen Er bringt ein Buch mit. mit steht am Satzende.

Merke: Bei trennbaren Verben wird nur der Verbteil in der Satzklammer konjugiert. Der abgetrennte Teil bleibt unverändert am Satzende.


Typische Fehler und Strategien

Viele Fehler im Präsens entstehen, weil das Subjekt und das finite Verb nicht zusammenpassen. Ein guter Kontrollschritt lautet: Wer tut etwas? Welche Person und welcher Numerus passen dazu?

Häufiger Fehler Richtige Form Strategie
du lern du lernst Prüfe die zweite Person Singular.
er gehen er geht Prüfe die dritte Person Singular.
wir macht wir machen Prüfe den Plural.
du arbeitst du arbeitest Achte auf das eingefügte e.
er fahrt er fährt Prüfe starke Verben mit Vokalwechsel.
ich bin habe ich habe oder ich bin Verwende nur das passende finite Verb.


Strategien zum sicheren Bilden

  1. Subjekt bestimmen: Frage zuerst, wer etwas tut oder wer sich in einem Zustand befindet.
  2. Infinitiv erkennen: Suche die Grundform des Verbs, zum Beispiel lernen, fahren, sein.
  3. Verbstamm bilden: Entferne bei regelmäßigen Verben die Endung en oder n.
  4. Personalendung wählen: Nutze die Endung, die zu Person und Numerus passt.
  5. Sonderform prüfen: Überlege, ob das Verb stark, unregelmäßig, modal oder trennbar ist.
  6. Satzbau kontrollieren: Prüfe, ob das finite Verb im Aussagesatz an zweiter Stelle steht.


Beispiele zum Üben

Die folgenden Beispielsätze zeigen Dir, wie unterschiedlich das Präsens verwendet werden kann.

Satz Verwendung Begründung
Ich lese gerade ein Buch. aktuelles Präsens gerade zeigt, dass die Handlung jetzt passiert.
Jeden Abend liest mein Bruder. Gewohnheit jeden Abend zeigt eine Wiederholung.
Ein Dreieck hat drei Seiten. allgemeingültige Aussage Die Aussage gilt immer.
Morgen liest die Klasse ein Gedicht. futurisches Präsens morgen zeigt die Zukunft.
Der Held öffnet die Tür und sieht ein Licht. historisches Präsens Eine Erzählung wird lebendig dargestellt.
Ich spiele seit der Grundschule Klavier. andauernder Zustand seit zeigt den Beginn in der Vergangenheit und die Dauer bis jetzt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das Präsens im Deutschen hauptsächlich? (Eine Zeitform der Gegenwart) (!Eine Wortart für Namen) (!Eine Steigerungsform von Adjektiven) (!Ein Satzzeichen am Ende eines Satzes)




Wie bildest Du bei regelmäßigen Verben meistens das Präsens? (Verbstamm plus passende Personalendung) (!Artikel plus Nomen) (!Adjektiv plus Komparativ) (!Präposition plus Akkusativ)




Welche Form ist richtig? (du lernst) (!du lernen) (!du lernt) (!du lernte)




Welche Endung passt bei regelmäßigen Verben meistens zu ich? (e) (!st) (!t) (!en)




Welche Aussage zu starken Verben im Präsens stimmt? (Bei manchen starken Verben ändert sich der Stammvokal) (!Alle starken Verben bleiben immer unverändert) (!Starke Verben haben nie Personalendungen) (!Starke Verben gibt es nur im Präteritum)




Wofür kann das Präsens außer für die Gegenwart verwendet werden? (Für zukünftige Handlungen mit klarer Zeitangabe) (!Nur für abgeschlossene Vergangenheit) (!Nur für Befehle) (!Nur für Nomen im Singular)




Welche Präsensform von sein passt zu wir? (sind) (!bin) (!bist) (!seid)




Welche Regel gilt meistens im deutschen Aussagesatz? (Das finite Verb steht an zweiter Stelle) (!Das finite Verb steht immer ganz am Ende) (!Das Subjekt steht immer nach dem Satzende) (!Das Verb wird nie verändert)




Was passiert bei trennbaren Verben im Präsens häufig? (Der abgetrennte Verbteil steht am Satzende) (!Der Verbstamm verschwindet) (!Das Subjekt wird weggelassen) (!Das Verb wird immer ins Futur gesetzt)




Welcher Satz steht im Präsens? (Ich schreibe gerade) (!Ich schrieb gestern) (!Ich habe geschrieben) (!Ich werde geschrieben haben)





Memory

Verbstamm Grundform ohne Endung
Personalendung zeigt Person und Numerus
Gegenwart passiert jetzt
Futurisches Präsens Zukunft mit Zeitangabe
Starkes Verb Vokalwechsel
Hilfsverb sein bin bist ist
Trennbares Verb Verbteil am Satzende
Signalwort gerade aktuelles Geschehen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ich lese gerade aktuelles Geschehen
Morgen besuchen wir die Ausstellung zukünftiges Geschehen
Die Erde kreist um die Sonne allgemeine Aussage
Jeden Montag trainiert sie Wiederholung
Damals öffnet sich das Tor historisches Erzählen






Kreuzworträtsel

Gegenwart Wie nennt man die Zeit, über die das Präsens meistens spricht?
Konjugation Wie heißt die Veränderung eines Verbs nach Person und Numerus?
Verbstamm Wie heißt der Teil des Verbs, an den Endungen angehängt werden?
Endung Was zeigt bei regelmäßigen Verben die Personalform an?
Signalwort Wie nennt man ein Wort wie gerade oder morgen, das die Zeit genauer macht?
Umlaut Was entsteht bei manchen starken Verben aus a oder au?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Das

ist die Zeitform, mit der Du häufig über die Gegenwart sprichst. Bei regelmäßigen Verben entfernst Du vom

die Endung und erhältst den

. Danach ergänzt Du eine passende

. In der Form du lernst zeigt die Endung, dass die angesprochene Person

ist. Bei manchen starken Verben verändert sich in der zweiten und dritten Person Singular der

. Mit dem Präsens kannst Du auch über eine sichere

sprechen, wenn ein Zeitwort wie morgen den Zeitpunkt deutlich macht. Im Aussagesatz steht das finite Verb meistens an der

Stelle. Bei trennbaren Verben steht der abgetrennte Teil häufig am

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Präsens-Sammlung: Sammle zehn Sätze im Präsens aus Deinem Alltag und markiere jeweils das finite Verb.
  2. Verbformen-Karte: Erstelle eine Lernkarte zu einem regelmäßigen Verb und notiere alle sechs Präsensformen.
  3. Signalwörter: Suche fünf Signalwörter für Gegenwart, Wiederholung und Zukunft und schreibe zu jedem Signalwort einen eigenen Satz.
  4. Alltagssätze: Beschreibe Deinen heutigen Tagesablauf in acht Sätzen im Präsens.


Standard

  1. Interview im Präsens: Führe ein kurzes Interview mit einer Person und schreibe die Antworten im Präsens auf.
  2. Regelplakat: Gestalte ein Plakat, das die Bildung des Präsens mit Verbstamm und Personalendung erklärt.
  3. Fehlerdetektiv: Erfinde zehn falsche Präsenssätze, verbessere sie und erkläre jeweils den Fehler.
  4. Trennbare Verben: Schreibe eine kleine Szene mit mindestens fünf trennbaren Verben im Präsens.


Schwer

  1. Grammatik-Erklärvideo: Plane ein kurzes Erklärvideo zum Präsens mit Regel, Beispielen und typischen Fehlern.
  2. Zeitformen-Vergleich: Vergleiche einen Text im Präsens mit demselben Text im Präteritum und erkläre die Wirkung.
  3. Historisches Präsens: Schreibe eine spannende Mini-Erzählung im historischen Präsens und markiere alle finiten Verben.
  4. Präsens in Medien: Untersuche Schlagzeilen, Klappentexte oder Sportberichte und erkläre, warum dort häufig Präsens verwendet wird.



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Lernkontrolle

  1. Satzanalyse: Analysiere einen kurzen Text und bestimme bei jedem finiten Verb Person, Numerus, Infinitiv und Verwendungsweise des Präsens.
  2. Textüberarbeitung: Überarbeite einen fehlerhaften Text so, dass alle Präsensformen korrekt sind, und begründe mindestens fünf Änderungen.
  3. Transferaufgabe: Formuliere einen Stundenplan für morgen im Präsens und erkläre, warum das Präsens hier Zukunft ausdrücken kann.
  4. Vergleich von Zeitformen: Erkläre an drei Beispielen, wie sich die Wirkung eines Satzes verändert, wenn Du Präsens durch Präteritum ersetzt.
  5. Regelerklärung: Erkläre einer jüngeren Person in eigenen Worten, wie man regelmäßige Verben im Präsens bildet.
  6. Sprachbewusstsein: Begründe, warum der Satz Ich wohne seit dem Sommer hier im Deutschen im Präsens steht, obwohl der Beginn in der Vergangenheit liegt.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zum Thema Präsens bilden und verwenden ist wichtig, dass Du nicht nur Formen auswendig kennst, sondern sie sicher in eigenen Sätzen anwenden kannst.

  1. Erkennen: Du erkennst Präsensformen in Sätzen und Texten.
  2. Bilden: Du bildest regelmäßige Präsensformen mit Verbstamm und Personalendung.
  3. Sonderformen: Du kennst wichtige unregelmäßige Formen wie sein, haben, werden und häufige starke Verben.
  4. Verwendung: Du erklärst, ob ein Präsenssatz Gegenwart, Wiederholung, allgemeine Gültigkeit, Zukunft oder historisches Erzählen ausdrückt.
  5. Satzbau: Du setzt das finite Verb im Aussagesatz, Fragesatz und bei trennbaren Verben korrekt.
  6. Überarbeitung: Du findest und verbesserst typische Fehler in Präsensformen.
  7. Produktion: Du verfasst einen zusammenhängenden Text, in dem das Präsens bewusst und korrekt verwendet wird.




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