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Präpositionen erkennen und verwenden

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Präpositionen erkennen und verwenden


Datei:Lokale Präpositionen.svg

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Einleitung

Präpositionen sind Wörter wie in, auf, mit, für, wegen oder zwischen. Sie heißen in der Schulgrammatik auch Verhältniswörter, weil sie ausdrücken, in welchem Verhältnis Personen, Dinge, Orte, Zeiten, Gründe oder Handlungen zueinander stehen. Wenn Du sagst: „Das Heft liegt auf dem Tisch“, verbindet die Präposition auf das Heft mit dem Tisch und zeigt eine räumliche Beziehung an. Wenn Du sagst: „Wir treffen uns nach der Schule“, zeigt die Präposition nach eine zeitliche Beziehung an.

In diesem aiMOOC lernst Du, Präpositionen zu erkennen, ihre Bedeutung zu verstehen und sie in eigenen Sätzen sicher zu verwenden. Dabei übst Du besonders, welchen Fall eine Präposition verlangt und wie sich Artikel, Nomen und Pronomen dadurch verändern. Das ist wichtig für verständliche Texte, genaue Beschreibungen und korrektes Schreiben im Fach Deutsch.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Präpositionen in Sätzen erkennen und von anderen Wortarten unterscheiden.
  2. Präpositionalgruppen bestimmen und erklären, welche Beziehung sie ausdrücken.
  3. lokale, temporale, kausale und modale Präpositionen unterscheiden.
  4. Präpositionen mit Akkusativ, Dativ und Genitiv richtig verwenden.
  5. Wechselpräpositionen mit der Frage Wo? oder Wohin? passend einsetzen.
  6. typische Fehler bei Präpositionen erkennen und verbessern.


Was sind Präpositionen?

Eine Präposition steht meistens vor einer Wortgruppe mit einem Nomen oder Pronomen. Diese Wortgruppe nennt man Präpositionalgruppe oder Präpositionalphrase. Beispiele sind: auf dem Tisch, mit meiner Freundin, durch den Park, wegen des Regens.

Präpositionen sind meist kurze Wörter, aber sie haben eine große Wirkung: Sie bestimmen nicht nur die Bedeutung einer Beziehung, sondern im Deutschen häufig auch den Kasus der folgenden Wortgruppe. Deshalb heißt es zum Beispiel:

  1. Dativ: Ich gehe mit dem Hund spazieren.
  2. Akkusativ: Ich kaufe ein Geschenk für den Hund.
  3. Genitiv: Wir bleiben zu Hause wegen des Gewitters.

Präpositionen werden selbst normalerweise nicht gebeugt. Das heißt: Die Präposition mit bleibt mit, egal ob danach ein männliches, weibliches oder sächliches Nomen steht. Verändert werden vor allem Artikel, Pronomen und manchmal Endungen: mit dem Freund, mit der Freundin, mit dem Kind, mit den Freunden.


Merksatz

Eine Präposition ist ein Verhältniswort: Sie zeigt, wo, wann, warum, wodurch, womit oder in welcher Weise etwas geschieht. Sie steht meistens vor einer Wortgruppe und verlangt oft einen bestimmten Kasus.


Präpositionen erkennen

Um eine Präposition zu erkennen, kannst Du in drei Schritten vorgehen.

  1. Wortart prüfen: Suche kurze Wörter wie in, an, auf, unter, mit, ohne, für, gegen, seit, während, wegen, trotz.
  2. Bezugswort finden: Prüfe, ob danach ein Nomen, eine Nominalgruppe oder ein Pronomen folgt: in der Schule, bei ihm, nach dem Essen.
  3. Bedeutung klären: Frage, welche Beziehung ausgedrückt wird: Ort, Richtung, Zeit, Grund, Mittel, Art und Weise oder Gegensatz.

Beispiel: Nach dem Unterricht fährt Ali mit dem Bus zur Bibliothek. In diesem Satz sind nach dem Unterricht, mit dem Bus und zur Bibliothek Präpositionalgruppen. Nach zeigt die Zeit, mit zeigt das Mittel und zu zeigt die Richtung beziehungsweise das Ziel.


Präposition oder anderes Wort?

Manche Wörter können leicht verwechselt werden. Eine Präposition steht meist mit einer Ergänzung, also mit einer Wortgruppe, die von ihr abhängt. Ein Adverb kann dagegen allein stehen. Vergleiche:

  1. Präposition: Die Katze sitzt hinter dem Sofa.
  2. Adverb: Die Katze sitzt hinten.

Auch Konjunktionen können ähnliche Bedeutungen ausdrücken, aber sie verbinden oft ganze Sätze. Vergleiche:

  1. Präposition: Wegen des Regens bleiben wir drinnen.
  2. Konjunktion: Wir bleiben drinnen, weil es regnet.


Arten von Präpositionen nach Bedeutung

Präpositionen können unterschiedliche Beziehungen ausdrücken. Die wichtigsten Bedeutungsgruppen sind lokal, temporal, kausal und modal.


Lokale Präpositionen: Ort und Richtung

Lokale Präpositionen beantworten Fragen wie Wo?, Wohin? oder Woher? Sie helfen Dir, Orte, Positionen und Bewegungen genau zu beschreiben.

Datei:Lokale Präpositionen.svg

Beispiele:

  1. Ort: Das Buch liegt auf dem Tisch.
  2. Richtung: Ich lege das Buch auf den Tisch.
  3. Herkunft: Wir kommen aus der Stadt.
  4. Ziel: Sie fährt in die Stadt.
  5. Position: Die Lampe hängt über dem Tisch.

Typische lokale Präpositionen sind in, an, auf, unter, über, neben, vor, hinter, zwischen, aus, von, zu und nach.


Temporale Präpositionen: Zeit

Temporale Präpositionen beantworten Fragen wie Wann?, Seit wann?, Bis wann? oder Wie lange?.

Beispiele:

  1. Zeitpunkt: Wir treffen uns um acht Uhr.
  2. Dauer: Ich warte seit einer Stunde.
  3. Zeitraum: Die Schule ist von Montag bis Freitag geöffnet.
  4. Vorzeitigkeit: Ich esse vor dem Training.
  5. Nachzeitigkeit: Wir sprechen nach der Pause weiter.

Typische temporale Präpositionen sind an, um, seit, bis, ab, vor, nach, während, innerhalb und zwischen.


Kausale Präpositionen: Grund und Ursache

Kausale Präpositionen geben einen Grund, eine Ursache oder einen Anlass an. Du erkennst sie oft an der Frage Warum? oder Weshalb?.

Beispiele:

  1. Grund: Wegen des Sturms fällt das Spiel aus.
  2. Ursache: Aus Freude sprang sie in die Luft.
  3. Anlass: Anlässlich des Schulfests gibt es eine Ausstellung.
  4. Gegengrund: Trotz des Regens gehen wir spazieren.

Typische kausale Präpositionen sind wegen, aufgrund, aus, vor, dank, trotz und anlässlich.


Modale Präpositionen: Art und Weise, Mittel und Begleitung

Modale Präpositionen erklären, wie etwas geschieht, womit etwas getan wird oder mit wem jemand handelt.

Beispiele:

  1. Mittel: Ich schreibe mit dem Stift.
  2. Begleitung: Lea geht mit ihrem Bruder ins Kino.
  3. Art und Weise: Er antwortet ohne Zögern.
  4. Vergleich: Sie läuft wie ein Profi.
  5. Gegensatz: Das Team spielt gegen die Nachbarklasse.

Typische modale Präpositionen sind mit, ohne, gegen, wie, per, durch und in.


Präpositionen und Kasus

Viele Präpositionen bestimmen den Kasus der Wortgruppe, die nach ihnen steht. Man sagt: Die Präposition regiert einen Fall. Für das richtige Schreiben musst Du deshalb wissen, ob nach einer Präposition der Akkusativ, der Dativ oder der Genitiv folgt.


Präpositionen mit Akkusativ

Nach manchen Präpositionen steht der Akkusativ. Die wichtigste Frage lautet oft Wen oder was? Häufig verwendete Akkusativpräpositionen sind durch, für, gegen, ohne und um.

Beispiele:

  1. Ich gehe durch den Garten.
  2. Das Geschenk ist für meine Schwester.
  3. Wir spielen gegen die Parallelklasse.
  4. Er fährt nie ohne seinen Helm.
  5. Die Kinder sitzen um den Tisch.

Merksatz: Durch, für, gegen, ohne, um stehen meistens mit dem Akkusativ.


Präpositionen mit Dativ

Nach vielen Präpositionen steht der Dativ. Häufige Dativpräpositionen sind aus, bei, mit, nach, seit, von und zu. Auch außer und gegenüber stehen meistens mit dem Dativ.

Beispiele:

  1. Ich komme aus dem Haus.
  2. Wir lernen bei einer Lehrerin.
  3. Ich fahre mit dem Fahrrad.
  4. Wir gehen nach der Schule nach Hause.
  5. Sie wohnt seit einem Jahr in Freiburg.
  6. Das Fahrrad steht gegenüber dem Eingang.
  7. Wir gehen zu unserer Klasse.

Merksatz: Aus, bei, mit, nach, seit, von, zu helfen Dir, den Dativ zu erkennen.


Präpositionen mit Genitiv

Nach einigen Präpositionen steht in der Standardsprache der Genitiv. Diese Präpositionen kommen besonders häufig in Sachtexten, Berichten, Zeitungen, Regeln und formelleren Texten vor.

Beispiele:

  1. Während des Unterrichts bleibt das Handy aus.
  2. Wegen des Schnees kommt der Bus später.
  3. Trotz des Lärms konnte sie sich konzentrieren.
  4. Innerhalb der Gruppe wurden Aufgaben verteilt.
  5. Außerhalb des Gebäudes ist mehr Platz.

Häufige Genitivpräpositionen sind während, wegen, trotz, statt, innerhalb, außerhalb, oberhalb, unterhalb und aufgrund. In der Umgangssprache hörst Du manchmal Formen mit dem Dativ, zum Beispiel wegen dem Wetter. In sorgfältigen Schultexten ist meist wegen des Wetters die passendere Form.


Wechselpräpositionen

Wechselpräpositionen können mit dem Dativ oder mit dem Akkusativ stehen. Der Fall hängt von der Bedeutung ab. Die wichtigsten Wechselpräpositionen sind an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor und zwischen.

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Die Grundregel lautet:

  1. Dativ bei Wo?: Das Buch liegt auf dem Tisch.
  2. Akkusativ bei Wohin?: Ich lege das Buch auf den Tisch.

Weitere Beispiele:

  1. Wo? Der Ball liegt unter dem Stuhl.
  2. Wohin? Der Ball rollt unter den Stuhl.
  3. Wo? Die Klasse steht vor der Schule.
  4. Wohin? Die Klasse geht vor die Schule.
  5. Wo? Das Bild hängt an der Wand.
  6. Wohin? Ich hänge das Bild an die Wand.


Verschmelzungen von Präposition und Artikel

Manche Präpositionen verbinden sich mit einem bestimmten Artikel. Diese Formen nennt man Kontraktionen oder Verschmelzungen. Sie sind im Deutschen sehr häufig.

Verschmelzung Entsteht aus Beispiel
am an dem Wir treffen uns am Bahnhof.
im in dem Das Buch liegt im Regal.
ins in das Wir gehen ins Museum.
zum zu dem Ich gehe zum Arzt.
zur zu der Sie fährt zur Schule.
vom von dem Er kommt vom Sport.
beim bei dem Ich bin beim Training.
fürs für das Das ist fürs Projekt.

Achte darauf: Auch in einer Verschmelzung steckt eine Präposition. Das Wort im enthält also die Präposition in und den Artikel dem.


Präpositionen richtig verwenden

Wenn Du Präpositionen richtig verwenden willst, helfen Dir vier Fragen.

  1. Bedeutung: Welche Beziehung soll ausgedrückt werden: Ort, Richtung, Zeit, Grund, Mittel oder Art und Weise?
  2. Kasus: Welchen Fall verlangt die Präposition?
  3. Artikel: Wie verändert sich der Artikel im richtigen Fall?
  4. Stil: Passt die Präposition zur Situation und zum Text?

Beispiel: Du möchtest sagen, dass jemand ein Fahrrad benutzt. Die Bedeutung ist ein Mittel. Eine passende Präposition ist mit. Mit verlangt den Dativ. Deshalb heißt es: Ich fahre mit dem Fahrrad, nicht mit das Fahrrad.


Typische Fehler und Verbesserungen

Häufiger Fehler Besser Erklärung
Ich warte auf dich seit zehn Minuten. Ich warte seit zehn Minuten auf dich. Die temporale Präposition seit leitet die Zeitangabe ein.
Wir gehen in der Stadt. Wir gehen in die Stadt. Bei Richtung mit in steht der Akkusativ.
Das Buch liegt auf den Tisch. Das Buch liegt auf dem Tisch. Bei Ort mit auf steht der Dativ.
Ich fahre mit den Bus. Ich fahre mit dem Bus. Mit verlangt den Dativ.
Wegen dem Regen bleiben wir drinnen. Wegen des Regens bleiben wir drinnen. In Standardsprache steht wegen meist mit dem Genitiv.


Strategien für Schule und Alltag

Beim Lesen kannst Du Präpositionen markieren und die dazugehörige Wortgruppe einkreisen. So erkennst Du Präpositionalgruppen schneller. Beim Schreiben kannst Du nach jedem Satz prüfen, ob die Präposition zum Sinn passt und ob der folgende Artikel im richtigen Kasus steht.

Eine gute Übungsstrategie ist die Frageprobe:

  1. Ort: Wo liegt das Heft? Es liegt auf dem Tisch.
  2. Richtung: Wohin lege ich das Heft? Ich lege es auf den Tisch.
  3. Zeit: Wann beginnt der Kurs? Er beginnt um acht Uhr.
  4. Grund: Warum fällt das Spiel aus? Es fällt wegen des Wetters aus.
  5. Mittel: Womit fährst Du? Ich fahre mit dem Bus.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist eine Präposition in der Schulgrammatik auch? (Verhältniswort) (!Tunwort) (!Wiewort) (!Namenwort)




Welche Präposition steht in der Wortgruppe mit dem Fahrrad? (mit) (!dem) (!Fahrrad) (!mit dem)




Welche Frage passt besonders gut zu lokalen Präpositionen? (Wo) (!Warum) (!Wer) (!Wessen)




Welcher Fall steht nach der Präposition für? (Akkusativ) (!Nominativ) (!Dativ) (!Genitiv)




Welcher Fall steht nach der Präposition mit? (Dativ) (!Akkusativ) (!Nominativ) (!Genitiv)




Welche Reihe enthält nur Wechselpräpositionen? (an auf in unter) (!mit seit von zu) (!durch für ohne um) (!wegen trotz während statt)




Welche Frage hilft bei Wechselpräpositionen meistens für den Dativ? (Wo) (!Wohin) (!Wen) (!Wessen)




Welche Frage hilft bei Wechselpräpositionen meistens für den Akkusativ? (Wohin) (!Wo) (!Wem) (!Seit wann)




Welche Verschmelzung entsteht aus in dem? (im) (!ins) (!am) (!zum)




Welche Wortgruppe enthält eine kausale Präposition? (wegen des Sturms) (!auf dem Tisch) (!um acht Uhr) (!mit dem Stift)





Memory

lokal Ort oder Richtung
temporal Zeit
kausal Grund
modal Art und Weise
Akkusativ durch für gegen ohne um
Dativ aus bei mit nach seit von zu





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
mit Dativpräposition
für Akkusativpräposition
wegen Genitivpräposition
auf Wechselpräposition
um temporale oder lokale Präposition




...


Kreuzworträtsel

Dativ Welcher Fall steht nach der Präposition mit?
Akkusativ Welcher Fall steht nach der Präposition für?
Genitiv Welcher Fall steht in der Standardsprache häufig nach wegen?
Lokal Welche Bedeutungsart antwortet auf die Frage wo?
Temporal Welche Bedeutungsart antwortet auf die Frage wann?
Kausal Welche Bedeutungsart nennt einen Grund?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Präposition nennt man auch

. Sie zeigt eine Beziehung zwischen Wörtern oder Wortgruppen an und steht meistens vor einem

. Die Wortgruppe aus Präposition und Ergänzung heißt

. Manche Präpositionen verlangen den

. Die Präposition mit verlangt den

. In der Standardsprache steht wegen häufig mit dem

. Wechselpräpositionen stehen bei der Frage Wo meistens mit dem

. Bei der Frage Wohin stehen Wechselpräpositionen meistens mit dem

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Präpositionen sammeln: Suche in einem kurzen Text zehn Präpositionen und schreibe die ganze Präpositionalgruppe heraus.
  2. Satzkarten gestalten: Schreibe fünf Sätze mit lokalen Präpositionen und zeichne jeweils ein kleines Bild dazu.
  3. Frageprobe üben: Notiere zu fünf Präpositionalgruppen die passende Frage, zum Beispiel Wo, Wohin, Wann oder Warum.
  4. Alltagsbeschreibung: Beschreibe Deinen Schulweg mit mindestens acht Präpositionen.


Standard

  1. Kasus-Tabelle erstellen: Erstelle eine Tabelle mit Präpositionen, Beispielsätzen und dem verlangten Kasus.
  2. Fehler verbessern: Schreibe zehn fehlerhafte Sätze mit Präpositionen auf und verbessere sie mit kurzer Erklärung.
  3. Wechselpräpositionen erklären: Erkläre den Unterschied zwischen Ich gehe in die Schule und Ich bin in der Schule.
  4. Dialog schreiben: Verfasse einen Dialog, in dem zwei Personen einen Treffpunkt, eine Uhrzeit und einen Weg mit Präpositionen beschreiben.


Schwer

  1. Sachtext analysieren: Untersuche einen Zeitungsartikel oder Schulbuchtext und ordne die Präpositionen nach Bedeutung und Kasus.
  2. Lernvideo planen: Entwickle ein Drehbuch für ein kurzes Erklärvideo zu Wechselpräpositionen mit Beispielen und Merksätzen.
  3. Sprachvergleich: Vergleiche Präpositionen im Deutschen mit einer anderen Sprache, die Du kennst, und beschreibe Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede.
  4. Grammatikwerkstatt: Erstelle ein eigenes Übungsblatt mit Lösungen, das andere Lernende beim sicheren Verwenden von Präpositionen unterstützt.



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Lernkontrolle

  1. Textanalyse: Markiere in einem unbekannten Sachtext alle Präpositionalgruppen und erkläre bei fünf Beispielen, welche Beziehung sie ausdrücken.
  2. Kasus begründen: Begründe in vollständigen Sätzen, warum in mit dem Fahrrad, für den Bruder und wegen des Wetters unterschiedliche Fälle stehen.
  3. Transferaufgabe: Beschreibe ein Klassenzimmer so genau, dass eine andere Person daraus eine Skizze zeichnen kann. Verwende mindestens zehn lokale Präpositionen.
  4. Fehlerdiagnose: Erkläre die Fehler in drei Sätzen mit falsch verwendeten Wechselpräpositionen und formuliere die Sätze korrekt.
  5. Stilentscheidung: Vergleiche die Formulierungen wegen dem Regen und wegen des Regens und entscheide, welche Form in einem offiziellen Brief passender ist.
  6. Schreibaufgabe: Verfasse einen kurzen Bericht über einen Ausflug und nutze lokale, temporale, kausale und modale Präpositionen sinnvoll.
  7. Begründete Auswahl: Wähle für fünf vorgegebene Situationen passende Präpositionen aus und erkläre jeweils, warum sie zum Inhalt passen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Präpositionen auswendig kennst, sondern sie in echten Sätzen sicher erkennst und verwendest. Dein Lernnachweis kann aus einer Textanalyse, einem eigenen Schreibprodukt und einer kurzen mündlichen Erklärung bestehen.

  1. Grundwissen: Du erklärst, was eine Präposition ist und was eine Präpositionalgruppe leistet.
  2. Erkennen: Du findest Präpositionen und die dazugehörigen Wortgruppen in fremden Texten.
  3. Bedeutung: Du unterscheidest lokale, temporale, kausale und modale Präpositionen.
  4. Kasus: Du verwendest Präpositionen mit Akkusativ, Dativ und Genitiv korrekt.
  5. Wechselpräpositionen: Du begründest den Unterschied zwischen Ort und Richtung mit passenden Beispielen.
  6. Anwendung: Du schreibst eigene Sätze und Texte mit abwechslungsreichen, treffenden Präpositionen.
  7. Überarbeitung: Du findest und verbesserst typische Fehler in Präpositionalgruppen.




OERs zum Thema



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  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

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  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
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  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

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