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Podcasts planen und aufnehmen - aiMOOC

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Podcasts planen und aufnehmen - aiMOOC




Podcasts planen und aufnehmen


Einleitung

Ein Podcast ist ein meist serielles Audio-Format, das über das Internet veröffentlicht, abonniert, heruntergeladen oder gestreamt werden kann. Podcasts verbinden Journalismus, Storytelling, Recherche, Medienbildung, Technik und Kommunikation. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du einen eigenen Podcast von der ersten Idee bis zur fertigen Aufnahme planst, strukturierst, aufnimmst, schneidest, reflektierst und veröffentlichungsfähig vorbereitest.

Podcasts planen und aufnehmen bedeutet mehr als nur ein Mikrofon einzuschalten. Du brauchst ein klares Thema, eine passende Zielgruppe, ein verständliches Format, einen roten Faden, gute Fragen, eine verlässliche Aufnahmetechnik, einen ruhigen Raum, rechtlich sauberes Material und eine kritische Nachbearbeitung. Besonders in Schule, Ausbildung und Studium eignet sich ein Podcast, um Inhalte kreativ zu erschließen, Wissen verständlich zu erklären, Stimmen hörbar zu machen und eigene Medienprodukte zu gestalten.


Was ist ein Podcast?

Ein Podcast besteht in der Regel aus einzelnen Episoden, die zu einem übergeordneten Thema, Format oder Kanal gehören. Die einzelnen Folgen können Interviews, Gespräche, Reportagen, Erklärstücke, Hörspiele, Diskussionen, Nachrichtenformate, Lernbeiträge oder Reflexionen sein. Viele Podcasts erscheinen regelmäßig, zum Beispiel wöchentlich oder monatlich. Andere werden als abgeschlossene Reihe produziert.

Der Begriff Podcast setzt sich historisch aus iPod und Broadcast zusammen. Heute ist er nicht mehr an ein bestimmtes Gerät gebunden. Podcasts können über Smartphones, Computer, Tablets, Webplayer oder spezielle Podcatcher gehört werden. Technisch werden Podcasts häufig über einen RSS-Feed verbreitet. Dieser Feed informiert Podcast-Apps darüber, dass eine neue Folge verfügbar ist.

Wichtig für Deine Planung: Ein guter Podcast ist nicht automatisch lang, technisch perfekt oder spektakulär. Entscheidend ist, dass er für die Zielgruppe verständlich, hörbar, gut strukturiert und inhaltlich glaubwürdig ist.


Warum Podcasts im Unterricht sinnvoll sind

Podcasts fördern viele Kompetenzen gleichzeitig. Du lernst, Informationen zu recherchieren, Quellen zu bewerten, Inhalte sprachlich zu verdichten, verständlich zu sprechen, zuzuhören, Fragen zu stellen, mit Technik umzugehen und ein eigenes Medienprodukt zu reflektieren. Ein Podcast-Projekt verbindet damit Medienkompetenz, Sprachbildung, Fachwissen, Teamarbeit und Kreativität.

Im Unterricht können Podcasts zum Beispiel eingesetzt werden, um historische Ereignisse als Zeitzeugeninterview nachzustellen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu erklären, literarische Figuren zu interviewen, politische Streitfragen zu diskutieren, Berufsfelder vorzustellen oder Lernergebnisse in einem Portfolio zu dokumentieren.


Von der Idee zum Konzept

Am Anfang steht die Themenfindung. Ein Thema sollte weder zu groß noch zu eng sein. „Klimawandel“ ist für eine einzelne Podcastfolge zu umfangreich. „Warum Städte im Sommer heißer werden und was dagegen hilft“ ist konkreter. „Unsere Schule“ ist sehr allgemein. „Wie nachhaltig ist unsere Schulmensa?“ ist für Recherche, Interview und Diskussion besser geeignet.

Ein gutes Podcast-Konzept beantwortet mehrere Fragen: Worum geht es? Für wen ist der Podcast gedacht? Warum ist das Thema relevant? Welche Perspektive macht die Folge interessant? Welche Informationen müssen erklärt werden? Welche Stimmen sollen vorkommen? Wie lang soll die Folge werden? Welche Atmosphäre soll entstehen?


Zielgruppe bestimmen

Die Zielgruppe beeinflusst Sprache, Tempo, Beispiele, Länge und Tonfall. Eine Folge für Grundschulkinder braucht andere Wörter als eine Folge für Auszubildende oder Studierende. Eine Folge für Mitschülerinnen und Mitschüler darf persönlicher sein als eine Folge für eine öffentliche Informationsseite. Wenn Du Deine Zielgruppe kennst, kannst Du Fachbegriffe erklären, passende Beispiele wählen und unnötige Details weglassen.


Format wählen

Das Format bestimmt den Aufbau Deines Podcasts. Ein Format kann ein Interview, ein Gespräch, eine Reportage, ein Erklärstück, eine Debatte, ein Hörspiel, eine Nachrichtensendung oder ein Magazin sein. Für den Einstieg sind Interview, Gespräch und Erklärstück besonders geeignet. Ein Interview lebt von guten Fragen. Ein Gespräch lebt von Rollen, Struktur und gegenseitigem Zuhören. Ein Erklärstück lebt von klarer Gliederung und anschaulichen Beispielen.


Leitfrage formulieren

Eine starke Leitfrage hilft Dir, die Folge zusammenzuhalten. Sie verhindert, dass Du Dich in Einzelheiten verlierst. Beispiele für Leitfragen sind: „Wie entsteht eine faire Nachricht?“, „Warum ist Wasser sparen regional unterschiedlich wichtig?“, „Was macht ein gutes Praktikum aus?“ oder „Wie verändert künstliche Intelligenz unseren Schulalltag?“. Die Leitfrage steht nicht immer wörtlich im Podcast, aber sie steuert Recherche, Skript und Schnitt.


Recherche und Quellenarbeit

Vor der Aufnahme brauchst Du verlässliche Informationen. Gute Recherche beginnt mit der Frage, was Du bereits weißt, was Du überprüfen musst und welche Perspektiven fehlen. Nutze mehrere Quellen, vergleiche Aussagen und prüfe, wer die Information veröffentlicht hat. Für schulische Podcasts eignen sich besonders Fachbücher, seriöse Nachrichtenangebote, offizielle Institutionen, wissenschaftsnahe Seiten, Interviews mit Expertinnen und Experten sowie geprüfte Nachschlagewerke.

Achte darauf, zwischen Fakt und Meinung zu unterscheiden. Fakten lassen sich überprüfen. Meinungen können begründet, aber nicht einfach als wahr oder falsch behandelt werden. In einem guten Podcast sagst Du deutlich, ob Du eine Information wiedergibst, eine Einschätzung formulierst oder eine persönliche Erfahrung erzählst.


Dramaturgie und Aufbau einer Podcastfolge

Eine Podcastfolge braucht eine hörbare Dramaturgie. Die Zuhörenden sehen keinen Text vor sich. Deshalb müssen Orientierung, Übergänge und zentrale Begriffe gesprochen werden. Ein möglicher Aufbau ist: Einstieg, Vorstellung des Themas, Leitfrage, Hauptteil mit mehreren Abschnitten, kurze Zusammenfassungen, Fazit und Ausblick.


Einstieg

Der Einstieg entscheidet, ob Zuhörende weiterhören. Du kannst mit einer Frage, einem kurzen Geräusch, einer überraschenden Aussage, einer Szene, einem Zitat oder einer Mini-Geschichte beginnen. Wichtig ist, dass der Einstieg zum Thema passt und nicht künstlich wirkt.


Hauptteil

Im Hauptteil erklärst, diskutierst oder erzählst Du. Teile den Hauptteil in klare Sinnabschnitte. Jeder Abschnitt sollte eine Funktion haben: Er erklärt einen Begriff, liefert ein Beispiel, stellt eine Position vor, erzählt eine Beobachtung oder führt zu einer neuen Frage. Übergänge wie „Damit kommen wir zum nächsten Punkt“ oder „Das klingt zunächst einfach, wird aber kompliziert, wenn …“ helfen beim Zuhören.


Schluss

Der Schluss sollte nicht plötzlich abbrechen. Fasse das Wichtigste zusammen, beantworte die Leitfrage oder zeige, welche Fragen offenbleiben. Ein guter Schluss kann auch zum Weiterdenken anregen: Was können die Zuhörenden ausprobieren? Welche Position sollen sie prüfen? Welche Frage lohnt sich als nächste Folge?


Skript, Stichwortzettel und Moderationsplan

Ein Skript ist der schriftliche Plan für Deine Folge. Es muss nicht jedes Wort enthalten. Für viele Podcastformate ist ein Stichwortzettel besser als ein vollständig ausformulierter Text, weil die Sprache natürlicher klingt. Ein Moderationsplan enthält Einstieg, Reihenfolge der Themen, mögliche Fragen, Übergänge, wichtige Fakten, geplante O-Töne und den Schluss.

Ein gutes Skript ist hörfreundlich. Schreibe kurze Sätze, vermeide Schachtelsätze und erkläre Fachbegriffe. Was beim Lesen klar wirkt, kann beim Hören kompliziert sein. Lies Dein Skript laut vor und markiere Stellen, an denen Du stolperst. Diese Stellen solltest Du vereinfachen.


Rollen im Podcast-Team

Ein Podcast kann allein oder im Team entstehen. Im Team helfen klare Rollen. Die Redaktion plant Thema, Aufbau und Recherche. Die Moderation führt durch die Folge. Die Technik kümmert sich um Aufnahme, Tonqualität und Dateien. Die Regie achtet auf Ablauf, Zeit und Verständlichkeit. Die Postproduktion übernimmt Schnitt, Lautstärke, Musik, Export und Qualitätskontrolle. Bei kleineren Projekten kann eine Person mehrere Rollen übernehmen.


Interview planen

Ein Interview ist kein zufälliges Gespräch, sondern eine vorbereitete Befragung. Gute Interviewfragen sind offen, verständlich und thematisch geordnet. Offene Fragen beginnen häufig mit „Wie“, „Warum“, „Welche Erfahrungen“ oder „Was bedeutet“. Geschlossene Fragen, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können, eignen sich vor allem zur Klärung einzelner Punkte.

Bereite Dich auf die interviewte Person vor. Erkläre vorab Thema, Dauer, Verwendung der Aufnahme und technische Bedingungen. Hole eine Einwilligung ein, wenn die Aufnahme veröffentlicht oder im Unterricht weitergegeben wird. Besonders bei Minderjährigen, persönlichen Daten und sensiblen Themen musst Du sehr sorgfältig sein.


Technik: Was Du brauchst

Für eine Podcastaufnahme brauchst Du nicht zwingend ein professionelles Studio. Wichtig sind ein ruhiger Raum, ein geeignetes Mikrofon, Kopfhörer, ein Aufnahmegerät oder Computer, eine Aufnahme-App oder Audioschnitt-Software und ein Plan für die Dateisicherung.

Ein USB-Mikrofon kann für Einsteigerinnen und Einsteiger reichen. Ein Smartphone kann ebenfalls funktionieren, wenn es nah genug an der Stimme platziert wird und die Umgebung ruhig ist. Kopfhörer helfen, Störgeräusche und Rückkopplungen zu erkennen. Für die Bearbeitung kann freie Software wie Audacity genutzt werden. Entscheidend ist nicht die teuerste Technik, sondern eine saubere Aufnahmeumgebung und ein sorgfältiger Umgang mit Pegel, Abstand und Raumklang.

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Aufnahmeort und Akustik

Der Raum beeinflusst die Tonqualität stark. Harte Wände, große Fenster und leere Räume erzeugen Hall. Weiche Materialien wie Vorhänge, Teppiche, Bücherregale, Kleidung oder Polstermöbel dämpfen den Klang. Für eine gute Aufnahme solltest Du Störquellen ausschalten: Benachrichtigungen, Lüfter, offene Fenster, laute Uhren, raschelnde Kleidung und Tastaturgeräusche.

Sprich nicht zu weit vom Mikrofon entfernt. Ein Abstand von ungefähr einer Handbreit kann ein guter Startpunkt sein, hängt aber vom Mikrofon ab. Sprich leicht am Mikrofon vorbei, damit harte Atem- und Plosivlaute weniger stark wirken. Ein Popfilter hilft gegen explosive Laute wie „p“ und „b“.


Aufnehmen: Schritt für Schritt

Vor der eigentlichen Aufnahme machst Du einen Technikcheck. Prüfe, ob das richtige Mikrofon ausgewählt ist, ob die Tonspur tatsächlich aufnimmt, ob der Pegel nicht übersteuert und ob genügend Speicherplatz vorhanden ist. Sprich eine kurze Probeaufnahme, höre sie mit Kopfhörern ab und korrigiere Abstand, Lautstärke oder Raumposition.

Während der Aufnahme solltest Du ruhig bleiben, Pausen zulassen und Fehler nicht panisch abbrechen. Versprecher können später geschnitten werden. Wenn Du Dich versprichst, mache eine kurze Pause und beginne den Satz noch einmal. Diese Pause macht den Schnitt leichter. Bei Interviews hilft ein kurzer gemeinsamer Test vor Beginn, damit alle Stimmen ähnlich laut aufgenommen werden.


Tonqualität verstehen

Die Tonqualität hängt von mehreren Faktoren ab: Raum, Mikrofon, Abstand, Lautstärke, Aussprache, Dateiformat und Nachbearbeitung. Besonders wichtig ist der Pegel. Ist er zu niedrig, rauscht die Aufnahme nach dem Verstärken stärker. Ist er zu hoch, entstehen Verzerrungen. Verzerrungen lassen sich kaum reparieren. Deshalb sollte der Aufnahmepegel Sicherheitsabstand nach oben haben.

Auch die Stimme ist ein Werkzeug. Sprich klar, aber nicht künstlich. Variiere Tempo und Betonung. Pausen sind erlaubt. Sie geben den Zuhörenden Zeit zum Verstehen. Trinke Wasser, vermeide starkes Rascheln und achte auf eine entspannte Haltung.


Schnitt und Nachbearbeitung

Im Schnitt entfernst Du lange Pausen, starke Versprecher, technische Störungen und unnötige Wiederholungen. Du ordnest die Folge, setzt Übergänge und passt Lautstärken an. Der Schnitt soll nicht jede menschliche Spur entfernen. Ein Podcast darf lebendig klingen. Zu viele Schnitte können unnatürlich wirken.

Zur Nachbearbeitung gehören Lautstärkeanpassung, Rauschminderung, Kürzung, gegebenenfalls Musikbett, Intro, Outro und Export. Achte darauf, Musik und Geräusche nur zu verwenden, wenn Du die Rechte dafür hast. Freie Musik benötigt oft eine genaue Namensnennung. Manche frei klingenden Sounds dürfen nicht automatisch frei genutzt werden.


Rechtliche und ethische Fragen

Beim Podcasten spielen Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Datenschutz und journalistische Sorgfalt eine große Rolle. Du darfst nicht einfach fremde Musik, Bilder, Texte oder längere Ausschnitte verwenden. Auch Stimmen sind personenbezogen. Wer aufgenommen wird, sollte wissen, wofür die Aufnahme genutzt wird.

Ethisch wichtig ist Fairness. Schneide Aussagen nicht so, dass sie eine andere Bedeutung bekommen. Stelle Personen nicht bloß. Trenne Kritik an einer Sache von Angriffen auf Personen. Nenne Unsicherheiten, wenn Informationen nicht vollständig überprüft sind. Besonders bei kontroversen Themen solltest Du mehrere Perspektiven berücksichtigen.


Veröffentlichung und Distribution

Eine fertige Podcastfolge kann im Unterricht, auf einer Schulplattform, in einer Mediathek, auf einer Website oder über einen Podcast-Host veröffentlicht werden. Für öffentliche Podcasts ist ein RSS-Feed wichtig, damit Podcast-Apps neue Folgen finden. Zur Veröffentlichung gehören Titel, Beschreibung, Episodenbild, Metadaten, Lizenzangaben und gegebenenfalls Kapitelmarken.

Nicht jede schulische Podcastfolge muss öffentlich erscheinen. Oft ist eine interne Präsentation sinnvoller, besonders wenn persönliche Daten, Minderjährige oder schulinterne Themen vorkommen. Vor einer Veröffentlichung solltest Du immer klären, ob alle Rechte und Einwilligungen vorhanden sind.


Qualitätskriterien für gute Podcasts

Ein guter Podcast ist inhaltlich klar, technisch verständlich und dramaturgisch nachvollziehbar. Die wichtigsten Qualitätsfragen lauten: Ist das Thema erkennbar? Wird die Zielgruppe angesprochen? Gibt es eine Leitfrage? Sind Fakten überprüft? Sind Stimmen verständlich? Ist die Lautstärke angenehm? Gibt es einen roten Faden? Werden Quellen und Rechte beachtet? Hat die Folge einen sinnvollen Anfang und Schluss?


Beispiel: Mini-Produktionsplan

  1. Thema: Formuliere eine konkrete Leitfrage, die in einer Folge beantwortet werden kann.
  2. Zielgruppe: Entscheide, für wen die Folge gedacht ist und welches Vorwissen diese Personen haben.
  3. Format: Wähle Interview, Gespräch, Reportage, Erklärstück oder Hörspiel.
  4. Recherche: Sammle überprüfbare Informationen und notiere Quellen.
  5. Skript: Erstelle Einstieg, Hauptteil, Übergänge und Schluss.
  6. Technikcheck: Teste Mikrofon, Raum, Pegel und Kopfhörer.
  7. Aufnahme: Nimm mit Pausen und sauberer Dateisicherung auf.
  8. Schnitt: Kürze, ordne, verbessere Lautstärken und entferne Störungen.
  9. Rechte: Prüfe Musik, Zitate, Namen, Einwilligungen und Datenschutz.
  10. Reflexion: Bewerte, ob Inhalt, Ton und Wirkung zur Zielgruppe passen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Podcast meistens? (Eine Serie abonnierbarer Audiofolgen im Internet) (!Ein gedrucktes Magazin) (!Ein einzelnes Fotoalbum) (!Ein ausschließlich live gesendetes Fernsehprogramm)




Wozu dient eine Leitfrage bei der Podcastplanung? (Sie gibt der Folge einen roten Faden) (!Sie ersetzt die Aufnahme) (!Sie macht Quellen überflüssig) (!Sie legt automatisch die Musikrechte fest)




Was ist vor einer Interviewaufnahme besonders wichtig? (Die interviewte Person über Thema und Nutzung der Aufnahme informieren) (!Alle Fragen erst während der Aufnahme erfinden) (!Das Mikrofon möglichst weit entfernt aufstellen) (!Die Tondatei erst nach der Veröffentlichung speichern)




Welche Umgebung ist für eine Podcastaufnahme meist günstig? (Ein ruhiger Raum mit wenig Hall) (!Ein leerer Flur mit vielen harten Wänden) (!Ein Raum mit laufendem Staubsauger) (!Ein Platz direkt an einer lauten Straße)




Warum sollte man eine Probeaufnahme machen? (Um Ton, Pegel und Verständlichkeit zu prüfen) (!Um die fertige Folge automatisch zu veröffentlichen) (!Um das Thema zu ersetzen) (!Um alle Versprecher zu vermeiden)




Was bedeutet Übersteuerung bei einer Aufnahme? (Der Ton ist zu laut aufgenommen und verzerrt) (!Der Ton ist besonders gut sortiert) (!Die Datei wurde in Kapitel eingeteilt) (!Die Stimme wurde übersetzt)




Welche Aufgabe gehört zur Postproduktion? (Schnitt und Lautstärkeanpassung) (!Themenfindung ohne Aufnahme) (!Auswahl der Zielgruppe allein) (!Abschalten des Computers vor dem Speichern)




Warum sind Urheberrechte beim Podcast wichtig? (Fremde Musik und Geräusche dürfen nicht beliebig verwendet werden) (!Alle Audiodateien sind automatisch frei) (!Urheberrecht gilt nur für Bücher) (!Podcasts brauchen keine Quellen)




Was hilft gegen harte Plosivlaute wie p und b? (Ein Popfilter vor dem Mikrofon) (!Ein sehr halliger Raum) (!Ein ausgeschaltetes Mikrofon) (!Ein Bildbearbeitungsprogramm)




Was sollte ein guter Podcast-Schluss leisten? (Er fasst zusammen oder regt zum Weiterdenken an) (!Er bricht mitten im Satz ab) (!Er wiederholt alle Fehler) (!Er verschweigt die zentrale Frage)





Memory

Leitfrage Roter Faden
Mikrofon Stimme aufnehmen
Schnitt Versprecher kürzen
Interview Geplante Fragen
Popfilter Plosivlaute dämpfen
RSS-Feed Folgen abonnieren
Zielgruppe Sprache anpassen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Idee Themenfindung
Zielgruppe Planung
Skript Vorbereitung
Mikrofontest Aufnahmecheck
Schnitt Nachbearbeitung
RSS-Feed Veröffentlichung






Kreuzworträtsel

Podcast Wie nennt man ein abonnierbares Audioformat im Internet?
Mikrofon Welches Gerät nimmt die Stimme auf?
Skript Wie heißt der schriftliche Plan einer Folge?
Audacity Welche freie Software kann zum Aufnehmen und Schneiden genutzt werden?
Pegel Wie nennt man die eingestellte Aufnahmelautstärke?
Schnitt Wie heißt die Nachbearbeitung, bei der Versprecher entfernt werden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Podcast ist ein Medienformat, das meist aus mehreren

besteht. Vor der Aufnahme hilft eine klare

, damit die Folge einen roten Faden bekommt. Die Sprache sollte zur

passen. Ein guter Aufnahmeort ist ruhig und hat möglichst wenig

. Vor der eigentlichen Aufnahme solltest Du eine

machen. Beim Sprechen darf der Pegel nicht zu hoch sein, sonst entsteht

. In der Nachbearbeitung werden Versprecher und lange Pausen im

entfernt. Vor einer Veröffentlichung müssen Rechte, Quellen und

geprüft werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Podcast-Idee: Sammle fünf mögliche Themen für eine kurze Podcastfolge und formuliere zu jedem Thema eine passende Leitfrage.
  2. Zielgruppe: Beschreibe in wenigen Sätzen, für wen Dein Podcast gedacht ist und welches Vorwissen diese Personen vermutlich haben.
  3. Höranalyse: Höre eine kurze Podcastfolge und notiere, wie Einstieg, Hauptteil und Schluss aufgebaut sind.
  4. Sprechübung: Lies einen kurzen Text laut ein und markiere danach Stellen, an denen Du undeutlich, zu schnell oder zu leise gesprochen hast.


Standard

  1. Skriptarbeit: Entwickle für eine dreiminütige Folge einen Moderationsplan mit Einstieg, drei Hauptpunkten, Übergängen und Schluss.
  2. Interviewfragen: Erstelle zehn offene Fragen für ein Interview zu einem schulischen, beruflichen oder gesellschaftlichen Thema.
  3. Technikcheck: Vergleiche zwei Aufnahmeorte und dokumentiere, welcher Raum weniger Hall und Störgeräusche hat.
  4. Podcastaufnahme: Nimm eine zweiminütige Testfolge auf und verbessere nach dem Anhören mindestens drei technische oder sprachliche Aspekte.


Schwer

  1. Podcastproduktion: Produziere im Team eine vollständige Podcastfolge mit Recherche, Skript, Aufnahme, Schnitt, Quellenangaben und Reflexion.
  2. Reportage: Gestalte eine Audio-Reportage mit mindestens zwei O-Tönen, atmosphärischen Geräuschen und erklärenden Moderationsteilen.
  3. Medienrecht: Prüfe für eine geplante Folge, welche Musik, Geräusche, Zitate und Stimmen verwendet werden dürfen, und erstelle eine Rechte-Checkliste.
  4. Podcastkritik: Analysiere zwei Podcasts zum gleichen Thema und bewerte, welcher glaubwürdiger, verständlicher und dramaturgisch stärker ist.



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Lernkontrolle

  1. Transfer: Zielgruppe und Sprache: Entwickle für dasselbe Thema zwei unterschiedliche Podcast-Einstiege, einen für Kinder und einen für Erwachsene, und erkläre Deine sprachlichen Entscheidungen.
  2. Transfer: Dramaturgie: Du hast eine Aufnahme mit vielen guten Informationen, aber ohne roten Faden. Beschreibe, wie Du sie neu ordnen würdest.
  3. Transfer: Technikproblem: Eine Aufnahme klingt hallig und leise. Analysiere mögliche Ursachen und schlage konkrete Verbesserungen für eine neue Aufnahme vor.
  4. Transfer: Interviewethik: Eine interviewte Person sagt nach der Aufnahme, dass eine persönliche Aussage nicht veröffentlicht werden soll. Begründe, wie Du verantwortungsvoll handelst.
  5. Transfer: Quellenbewertung: Vergleiche eine persönliche Meinung, eine Nachrichtenseite und eine wissenschaftsnahe Quelle zu einem Thema und entscheide, wie Du sie im Podcast unterschiedlich nutzen würdest.
  6. Transfer: Veröffentlichung: Entscheide begründet, ob eine schulische Podcastfolge öffentlich oder nur intern zugänglich sein sollte.


Lernnachweis

Der Lernnachweis besteht aus einem eigenen Podcastprojekt oder einem vollständigen Produktionskonzept. Du weist nach, dass Du ein Thema eingrenzen, eine Zielgruppe bestimmen, eine Leitfrage entwickeln, seriös recherchieren, eine Aufnahme planen, Tonqualität beurteilen und rechtliche Fragen reflektieren kannst.

  1. Produktionsmappe: Reiche Leitfrage, Zielgruppe, Recherchequellen, Skript oder Moderationsplan, Rollenverteilung und Zeitplan ein.
  2. Audioabgabe: Gib eine selbst aufgenommene Podcastfolge oder eine Probeszene mit sauberer Dateibenennung ab.
  3. Reflexionsbericht: Erkläre, welche Entscheidungen Du bei Thema, Aufbau, Technik, Schnitt und Rechten getroffen hast.
  4. Peer-Feedback: Gib einer anderen Gruppe konstruktives Feedback zu Verständlichkeit, Aufbau, Tonqualität und Wirkung.
  5. Überarbeitung: Verbessere Dein Produkt anhand des Feedbacks und begründe die wichtigsten Änderungen.




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Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE



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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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